Wie lange bleibt ein Pfarrer in einer Gemeinde?

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7 Antworten

Gewöhnlich bleibt ein Pfarrer in einer Pfarrei,

  • bis er sich auf eine andere Pfarrstelle oder seelsorgerliche Aufgabe bewirbt
  • bis der Bischof bzw. Generalvikar für den Pfarrer eine andere Aufgabe vorgesehen hat.

Zwangsversetzungen sind relativ selten. Das kann schon mal vorkommen, bei Probleme vor Ort.

Gewöhnlich werden freiwerdene Stellen im diözesanen Amtsblatt meistens um die Zeit von Dezember bid Februar ausgeschrieben mit der Bitte um Bewerbung. Wenn sich niemand darauf bewirbt und die Stelle unbedingt besetzt werden muss, wird meinstens ein Priester gefragt, ob er diese Aufgabe übernehmen will. Die Möglichkeiten, dauerhaft "Nein" zu sagen, sind allerdings sehr begrenzt und man muss schon wirkliche Gründe ins Feld führen. Geschieht das alles nicht, kann ein Pfarrer schon mal über mehrere Jahrzente und bis zu seinem Ruhestand (frühestens mit 70 Jahren) in einer Gemeinde bleiben. Der normale Wechselturnus liegt so bei ungefähr 10-15 Jahren Dienst in einer Pfarrei, wenn sonst alles passt. Gefällt es dem Pfarrer nicht, wird er länger und ggf. schwerer krank oder bei sich schnell abzeichnenden Problemen kann ein Pfarrer auch schon mal nach einem Jahr wieder gehen. Das kommt allerdings auch nur selten vor.


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Früher ist ein katholischer Pfarrer oft bis zu seiner Pension geblieben, wenn er nicht auf eine andere (höhere) Stelle berufen worden ist. Heute versuchen viele Diözesen, dass ein Pfarrer , nicht deutlich mehr als 10 Jahre auf einer Stelle bleibt.

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Früher war es üblich, dass Priester bis zur Rente oder oft auch bis zum Tod in ihrer Gemeinde blieben. Die Chance in höhere Ämter versetzt zu werden waren deutlich geringer. Da es heutzutage wesentlich weniger Priester gibt und überwiegend an den Gemeindepriesterstellen gespart wird, sind Versetzungen nach teilweise weniger als 5 Jahren nicht unüblich. So ist die Auswahl zur Besetzung der Stellen viel gerniger. Darunter leiden die Gemeinden, welche sich in immer größeren Pfarrverbunden einen Priester "teilen" müssen.

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Wenn er sich sehr daneben benimmt - siehe Tebartz-van Elst, ehem. Bischof von Münster - muss er zwar gehen, bekommt aber im Vatikan einen anderen ehrenvollen Job

Warum müsste er z.B gehen?

z.B. wegen Habgier und Mio. Geldverscchwendung

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Kommentar von Kukie
02.01.2016, 10:16

Und wenn er sich normal benimmt, dann kann er lange in der Gemeinde bleiben?

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So lange wie er das möchte, oder so lange bis er gehen muss.

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Kommentar von Kukie
02.01.2016, 10:13

Warum müsste er z.B gehen?

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Kommentar von stefan041994
03.01.2016, 11:33

Pfarrer müssen seltenst gehen, weil sie vom Amt entbunden werden. Meist muss er die Stelle wechseln, da z. B. der Pfarrer einer anderen SE verstorben o. ä. ist und nun eine (evtl. wichtigere) Pfarrstelle frei ist.

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Er bleibt dort so lange, bis er versetzt oder abgerufen wird. Meist ist das eine Entscheidung des Bischofs.

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ist der nicht weisungsgebunden?

immer schön das tun was die kirche sagt?

deshalb gehen viele in die alt-katolische kirche?

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