Frage von Marcelo199501,

werde zum fleisch essen gezwungen

ich habe mich entschieden auf fleisch zu verzichten, weil ich es nicht ok finde wie die tiere in der massentierhaltung leben und auch denke dass die tiere, die nie etwas falsches getan haben eine solche behandlung nicht verdient haben. das problem ist dass meine eltern ( vater ist fleischer, wie mein opa) meine ansichten total unterdrücken wollen, weshalb es öfters streit gibt. mir wird dauernd gesagt ich würde krank oder solle mich mal durchleuchten lassen, so nach dem motto dass ich einen an der waffel habe nur weil ich nicht weiter gewalt und tod konsumieren will. meine eltern sehen tiere nur als viecher an, die nun mal gegessen werden und auf meinen einwand, dass viele nicht "human" sterben ( wenn es eine "humane schlachtung" überhaupt gibt; an sich schon ein widerspruch), also auch lebendig verbrüht werden weils so im akkord geht wird mir nur erwidert: die sterben ja so oder so. ich solle halt aufhören schande zu machen von wegen sohn des fleischers wird "körnerpicker" und sowas. ich weiß echt nicht mehr was ich noch sagen soll. bin jetzt 17, männlich und esse auf druck meiner eltern hin noch hin und wieder mit, drücke mich aber so oft es geht davor, d.h. erfinde ausreden warum ich keinen hunger drauf habe etc. und will aber wenn ich weg bin dann vegetarisch oder sogar vegan leben, was ja eigentlich auch gut gehen müsste. meine frage wäre was ich jetzt machen soll. ich kann denen noch so viele nachteile des fleischgenusses auszählen, argumentiere ethisch (was du nicht willst das man dir tu das füg auch keinem anderen zu)), gesundheitlich (vgetarier leben länger und gesünder) und ökologisch (fleisch ist mitschuld am klimawandel und welthunger) aber ich red echt gegen ne wand an, die mir nur die üblichen vorurteile vom schwachen blassen vegetarier entgegenschleudert, der gefälligst essen soll was auf dem tisch steht. weiß nicht mehr weiter...

Antwort von Paschulke82,
16 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich würde sie reden lassen. Lass ihnen ihr Ding und du machst dein Ding. Du zweifelst das an, wovon sie leben und das stört sie.

Mit der Zeit werden sie es schon akzeptieren. Koch halt selber.

Aber das Wichtigste: Informiere dich gründlichst. Hier habe ich mal einiges interessantes für dich zusammengefasst: http://www.gutefrage.net/frage/vegetarier-werden-hilfe

Antwort von MaidenofHawk,
16 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Meine Eltern waren auch total dagegen, ich habs trozdem nicht gegessen, hab lange zeit Hausarrest bekommen dann haben sie aufgegeben, ich muss kein Fleisch essen :) (das war mir das ganze zu hause sitzen wert :D)

Kommentar von Marcelo199501,

meine sind relativ ähnlich, aber statt hausarrest dann halt internet weg

Kommentar von Annemaus85,

Was ist das für eine dämliche Bestrafungsmethode? Klapp doch mal die Sicherungen runter, wenn der Krimi spannend wird lol... oh sorry, solche bösen Tipps darf man hier nicht geben, sonst wird man gleich wieder angepflaumt.

Kommentar von Moucky,

Meinen allerhöchsten Respekt, MaidenofHawk !!!!

Kommentar von Veganer09,

@MaidenofHawk: Richtig so!!! Im Leben muss halt oft kämpfen um was zu erreichen und erfolgreiche Menschen sind immer Kämpfer :) Grosser Vorbilder in dieser Hinsicht sind Mandela,Gandhi, Martin Luther King usw

Antwort von Annemaus85,
11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Immer und immer wieder lese ich hier das gleiche. Das ist richtig traurig. Bitte deine Eltern wenigstens darum, dass sie sich EINMAL OHNE VORURTEILE mit der vegetarischen Ernährungsweise beschäftigen und sich z.B. auf Internetseiten wie www.vebu.de davon überzeugen, dass vegetarische Ernährung alles andere als gesundheitsschädlich ist - im Gegenteil! Wenn bei euch täglich Fleisch gegessen wird, dann erzähle bitte deinem Vater, dass ein hoher Fleischkonsum erwiesenermaßen gesundheitsschädlich ist!

Vegetarier leben nämlich im Durchschnitt GESÜNDER UND LÄNGER! Außerdem ist es DEIN Leben. Du hast das Recht darauf deine Ernährungsweise frei zu wählen, noch dazu, wenn es so eine gesunde, tierfreundliche und umweltbewusste Ernährungsweise ist! Sie können dich nicht zwingen Fleisch zu essen und sind ebenso verpflichtet dich angemessen zu verpflegen, d.h. es kann nicht sein, dass sie dir keinerlei Alternativen bieten, sondern nur Fleisch vorsetzen. Da du alt genug bist, kümmere dich darum, was du als Alternative essen kannst und lass dir Geld geben, damit du selbst einkaufen kannst.

Kommentar von Marcelo199501,

ich habe es meinem vater zu erklären versucht, was die vorteile sind, aber er wird dann sehr schnell sehr sauer und lässt mich nicht zu wort kommen, so nach dem motto "du hast zwar recht aber ich find meine meinung besser, und die hast du jetzt zu haben"

Kommentar von Annemaus85,

Ja gut, dann redet ihr eben nicht mehr miteinander über dieses Thema. Aber dann iss kein Fleisch mehr, wenn du es nicht willst. Informiere dich selbst auf der angegebenen Seite und koche dir selbst ein paar Sachen zu den Beilagen dazu. Schließlich solltest du auch gesund bleiben, wäre ja blöd, wenn sich dein Vater am Ende noch zu Unrecht im Recht fühlt. ;)

Kommentar von mishiko,

lieber marcelo!

aus deinem vater spricht DAS SCHLECHTE GEWISSEN, ohne es zugeben zu wollen! du bist auf d. richtigen weg! weiter so! BRAVO!! LG von mishiko'

Antwort von Moucky,
9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo Marcelo, meinen allerhöchsten Respekt ! Mir tut es immer so leid, wenn ich lesen muss, dass Eltern hren bewussten Kindern den Fleischverzehr aufzwingen möchten. Sicher meinen sie es gut,aber ich muss doch die Wünsche meines Kindes hinterfragen und nicht einfach ignorieren.....Ich fass es nicht..... Mach weiter so, lass dich nicht verunsichern, du bist auf dem richtigen Weg !!! Beachte einfach die guten Antworten hier und bleib deinem Gefühl treu..., es täuscht dich nicht ! Alles Gute für dich.... LG, Sigi

Kommentar von Rheinflip,

Im Falle eines Vitamin B12 Mangels jedoch, sind VeganerInnen wegen ihrer überdurchschnittlich guten Folsäureversorgung einem erhöhten Risiko ausgesetzt ohne vorwarnende Leitsymptome das Krankheitsbild einer funikuläre Myelose zu entwickeln, die schnell zu irreversiblen Schäden am Nervensystem führen kann. Es ist daher günstig bei den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen auch den Vitamin B12 Serumstatus zu erheben, um eine etwaige Mangelversorgung früh zu erkennen.

Kommentar von Moucky,

Rheinflip, die wievielte? Musst du wieder mal deinen Senf dazugeben, meinst es ja so gut mit den Veganer/Innen....Ich denke, Marcelo tut gut daran, den Veganern hier zu vertrauen...., außerdem will er ja erstmal Vegetarier werden, deine Sorge ist also unbegründet !

Antwort von Francisc0,
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

koch selbst was.. irgendne kleinigkeit.. irgendwann werden die es einsehen.. und klär sie auf, dass dir nichts fehlt wegen deiner Einstellung..

Meine Mutter hats nach 6 Jahren auch mal begriffen .. und sogar jetzt noch fragt sie mich vor jedem essen ob ich nicht was will^^

Antwort von Suboptimierer,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du musst da durch, dir das anzuhören, solange du zuhause lebst, aber zwingen lassen würde ich mich nicht, Fleisch zu essen. Das sage ich, obwohl ich Fleischesser bin. Das wäre für mich so, als würde ich gezwungen werden, irgend einen Götzen anzubeten. Das bringt auf Dauer nichts, bewirkt sogar eher das Gegenteil. Es bestärkt mich noch mehr in meiner Meinung.

Kopf hoch! Augen zu und durch (die Zeit, in der du zuhause wohnst).

Kommentar von Moucky,

Respekt, du hast eine sehr faire und loyale Einstellung, auch wenn du Fleisch isst.. DH !!!

Antwort von Salamander68,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo Marcelo199501,

es ist offensichtlich, dass Deine Eltern in bezug auf das Thema Vegetarismus an keiner Diskussion interessiert sind. Gehe davon aus, dass sie ihre Meinung nicht ändern werden. Ich denke, der Konflikt zwischen Euch ist dadurch, dass es in der Familie mehere Fleischer gibt, einfach zu groß.

Eine erwachsene Art, damit umzugehen, wäre meiner Meinung nach, zu sagen:" Wir können uns darauf einigen, dass wir uns bei diesem Thema nicht einig werden. Soll jeder so leben, wie er es möchte." Auch das scheint für Deine Eltern momentan keine denkbare Möglichkeit zu sein, da sie durch die von dir befürwortete vegetarische Ernährung die Familie in Verruf gebracht sehen.

Ich frage mich, wie lange diese Streiterien bei Euch schon so gehen. Dass die Elten erst mal geschockt sind, dass Du einen anderen Umgang mit einem wichtigen Familienthema anstrebst, finde ich selbstverständlich. Da reagiert man dann erst mal mit Unverständnis, Wut, Nicht-Zuhören-Wollen und so weiter. Aber nach so einer ersten Phase sollte es ja irgendwie anders weiter gehen. Du bist 17 und vermutlich lassen sich die Anzahl der Jahre, die Du noch zu Hause leben wirst, an einer Hand abzählen. Es besteht die Gefahr, dass das Thema "Ernährung" Deine verbleibende Zeit zu Hause über die Familienatmosphäre vergiftet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Deine Eltern das wollen. Sie mögen jetzt am längeren Hebel sitzen, aber auf absehbare Zeit kannst und musst Du Dir sowieo Dein eignes Essen zubereiten. Daher haben sie nicht wirklich viel davon, wenn sie Dir jetzt ihren Willen aufzwingen wollen.

Für die ältere Generation ist die vegetarische Ernährung noch etwas ganz Besonderes, Fremdes. Dass es in Deutschland mittlerweile geschätzte 6 Millionen Vegetarier gibt, spielt da vermutlich auch keine große Rolle - weil sich diese Menschen halt nicht im eigenen täglichen Umfeld aufhalten. Nun also der eigene Sohn! Lass Dich nicht in die Rolle des schwarzen Schafes drängen, aber wenn Dir nichts anderes übrig bleibt: spiele sie mit Bravour! :-)

Ich finde es gut, dass Du Dich über das Thema Ernährung informierst. Aber es gibt eigentlich auch keinen wesentlichen Grund, mit Deinen Eltern darüber zu diskutieren. Du willst es nicht essen, Du machst Dich damit nicht krank und schädigst auch nicht andere - fertig.

Sie meinen, Du wirst kränklich? Nein, stimmt nicht. Kurz & knapp, keine Romane. Wenn Deine Eltern nicht diskutieren wollen: es muss ja nicht sein. Wenn sie es doch wollen, solltest Du natürlich der Erste sein, der sich dem gegenüber offen zeigt.

Du sollst gefälligst essen, was auf den Tisch kommt? Du bist fast erwachsen, verdienst auch Respekt für Deine Entscheidung - fertig. (Wenn z.B. jemand nicht Knoblauch oder Chili mag, besteht man ja auch nicht darauf, dass er stark gewürzt isst.)Man muß das Thema nicht breit treten, kann es auf das Wesentlichste reduzieren, und dass hieße für mich in diesem Fall, dass sich Deine Eltern dazu durchringen zu sagen: "Du bist für uns eine tierische Nervensäge, wir verstehen Dich nicht und wollen es auch nicht, aber wir lieben Dich, Du gehörst zu unserer Familie, wir wollen dazu beitragen, dass es Dir gut geht und Du Dich zu Hause wohl fühlst." Ich halte dass für eine mögliche Entwicklung bei Euch, auch wenn es für Deine Eltern vermutlich nicht leicht ist, so eine Position einzunehmen, weil man dafür ja erst mal ein Stück weit auf Distanz zu den eigenen Gefülen von Wut und Frustration gehen muss. (Auf der anderen Seite solltest Du in Dich gehen, ob Du Deinen Eltern gegenüber diese Einstellung einnehmen kannst und wie leicht / wie schwierig Dir das fällt: "Ihr seid für mich momentan tierische Nervensägen ... aber ...")

Bei eurer Familiengeschichte liegt es sehr nahe, dass es beim Thema Vegetarismus schnell zu Missverständnissen kommt: Du sagst z.B.: "Ich will mich fleischlos ernähren." Möglicherweise hören Deine Eltern was ganz anderes, z.B.: "Er lehnt die Art ab, wie wir unser Geld verdienen." "Ich lehnt uns als Person ab." "Er würde am liebsten auf Opas Grab pissen." "Er will, dass alle Menschen Vegetarier werden." "Das haben ihm Freunde eingeredet, das legt sich schon wieder." Du tust sicher gut daran, mögliche Missverständnisse offen anzusprechen. Es wird in Familien einiges "um des lieben Friedens Willen" unter den Tisch gekehrt und nicht besprochen. Aber wenn man einen Konflikt hat, der die Familie täglich betrift, dann ist das eine echt miese Idee.

Manchmal lassen sich schwierige Konlikte auch dadurch aufweichen, dass man andere Bereiche, auf denen man sich gut versteht, stärker betont. Dann wird also der Hauptkonflikt erst mal beiseite gelegt, verändert sich aber dennoch, weil das andere, angenehmere Thema auf das Streit-Thema abfärbt. Du wirst selbst am besten wisen, ob es so ein Ausweich-Thema bei Euch gibt.

Kommentar von Salamander68,

Fortsetzung:

Oft heißt es, dass besondere Umstände besondere Maßnahmen erfordern, und in Deinem Fall heißt das vielleicht, Deinen Eltern mal einen Brief zu schreiben, indem Du das Thema ansprichst. Ein Brief lässt sich in Ruhe durchlesen, wenn man gerade nicht in Stimmung dafür ist, dann legt man ihn halt wieder beiseite und liest ihn ein paar Tage später - ein Brief hat also so seine Vorteile gegenüber einem direkten Gespräch. Was Deine Eltern sicher vor allem hören wollen: dass Du sie respektierst. Wenn sie sich dessen ganz sicher sein können, wird es Ihnen denke ich mal leichter fallen, einen Schritt auf Dich zu zu machen.

So, bin fertig. :-)

Kommentar von Salamander68,

P.S.: Streit hin, Streit her: falls Du es noch nicht getan hast, dann informiere Dich bitte, worauf bei einer vegetarischen Ernährung zu achten ist, damit sie gesund für Dich ist. Hierzu zwei links.

Hier bekommst Du Infos darüber, worauf besonders bei der Ernährung von Jugendlichen zu achten ist: https://www.vebu.de/gesundheit/kinderjugendliche.

Und hier findest Du eine vegetarische Ernährungspyramide, die sich, unten auf der Seite, auch abspeichern und audrucken lässt, sie ist gerade für Veggie-Einsteiger eine nützliche Hilfe: vebu.de/gesundheit/lebensmittel/686-vegetarische-ernaehrungspyramide

Antwort von himako333,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du hast was sehr schönes geschrieben..was du nicht willst das man dir tut das füg auch keinem anderen zu... setze da an! Du möchtest nicht das jemand Dir Deine vegetarische Lebenseinstellung madig macht..macht das auch nicht bei den Fleischessern Deiner Familie..wirke durch Dein Beispiel..bleibe/werde konsequent und beweise durch Deine strahlende Gesundheit wie gesund:.. Deine Lebenseinstellung ist...m.l.G. himako

Antwort von DrAgOnBaLlFrEaK,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

sag einfach das ,dass deine entscheidung ist nächstes jahr kannst du sowieso entscheiden was du machen willst!!!

Mfg

Antwort von Knubie,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Also erst einmal: Ich weiß leider nicht wie du deine Eltern da überzeugen sollt, aber ich denke das du das wohl auch niemals kannst denn wen dein Vater Fleischer ist wird er das wohl nie verstehen...

Aber ich finde es toll, das du dich dazu entschieden hast, und auch versuchst das konsequent durch zu ziehen auch wenn es schwer ist!

Lass' dich nicht von deiner Meinung abbringen, du willst so leben, damit müssen deine Eltern wohl oder über klar kommen, schließlich gibt es, wie du ja auch schon aufgezählt hast, genügend Gründe für diese Lebensweise!

Außerdem bist du 17, also schon fast erwachsen!
Ich denke das ein (fast) Erwachsener durchaus das Recht hat frei entscheiden zu dürfen was er essen will und was eben nicht!

LG, Knubie

Antwort von fragator,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Eine Bemerkung noch betr. "Massentierhaltung und qualvolle Schlachtung": Daß unser Nutztiere ach so sehr "gequält" werden, steht in der Vegetarier-Propaganda immer ganz oben. Leider haben die wenigsten Vegetarier KENNTNIS AUS ERSTER HAND, wie tierische Erzeugung und Schlachtung in Deutschland 2012 wirklich abläuft. Dies läuft HOCHPROFESSIONELL und ist geregelt durch eine Unzahl (tausende) von Vorschriften, die auch eng kontrolliert werden. KEIN Landwirt hat ein Interesse, seine Tiere zu quälen, weil das sofort Einbrüche in Wachstum und Fleischqualität hat. Und auch in Schlachthöfen (ich habe selbst schon 2 besichtigt - alle Stufen) will niemand leidende Tiere. In Schlachthöfen sind ständig Tierärzte zugegen, die die Einhaltung der Vorschriften überwachen. Ich weiß, daß außerhalb Deutschlands bzw. Europa (wieder mal) manches schlechter läuft, aber Europa ist ein Fleisch-Überschuss-Gebiet und die Masse des Fleisches, das hier auf dem Markt kommt, stammt nicht von gequälten Tieren.

Kommentar von Marcelo199501,

das heißt also dass videos von verltzten tieren in winzigen ställen die in ihrer eigenen schei*e stehen sind frei erfunden? ich finde dass es grundsätzlich quälerei ist, tiere einzusperren, und es ist nun mal so dass 98 % des fleischs aus massentierhaltung stammt

Kommentar von fragator,

Ich weiß, daß sehr viele Grusel-Videos kursieren. Aber bei diesen bleibt fast immer im Unklaren WO diese gefilmt wurden und WANN diese gefilmt wurden. Vielleicht war das in Rumänien 1993 oder oder... Es gibt in Deutschland sehr strenge TIERHALTUNGSVERORDNUNGEN (für Kälber, für Schweine, für Rinder, für Hühner usw.), google doch mal ein wenig. Diese Vorschriften sind so streng, daß ein deutscher Bauer kaum mehr kostendeckend Fleisch produzieren kann. Und enge finstere Buchten gibts höchstes noch ganz vereinzelt in auslaufenden Kleinstbetreiben. Große aktuelle Ställe werden gar nicht genehmigt, wenn die Tiergerechtigkeit nicht gegeben ist. Und Stallkontrollen durch die Veterinärbehörden und Landwirtschaftsbehörden finden laufend statt. Daher mache Dich bitte aus erster Hand kundig was WIRKLICH draussen läuft und vertraue nicht Klagegesängen auf Vegetarierseiten, die gefühlsduselig durchfärbt sind, aber ohne Realitätskenntnis.

Kommentar von rovercraft,

@fragator: schau mal hier, diese videos sind echt und mit versteckter kamera aufgenommen: http://www.mercyforanimals.org/ dabei kannst du aus erster hand sehen, das es keine propaganda ist, es ist eine versteckte welt, oder hast du i.wo schlachhöfe mit glaswände gesehen?..

Kommentar von gansh,

hast du i.wo schlachhöfe mit glaswände gesehen?..

JAAAA---der TÖNNIES und auch andere.

Kommentar von gansh,

Daher mache Dich bitte aus erster Hand kundig was WIRKLICH draussen läuft und vertraue nicht Klagegesängen auf Vegetarierseiten, die gefühlsduselig durchfärbt sind, aber ohne Realitätskenntnis.

DAS interessiert die veggies nicht,weil es nicht in ihr WELTBILD passt.

Kommentar von Paschulke82,

Haben wir das nicht schon hundertfach geklärt? Würdest du gerne ohne Betäubung kastriert werden und sonstige Körperteile abgeschnitten bekommen? Würdest du gerne auf wenigen Quadratmetern eingesperrt in Stahl und Beton dein dasein fristen?

BITTE: ZIEH IN DEINEN STALL!

Es geht hier um reale alltägliche Bedingungen und nicht um irgendetwas erdachtes. das kannst du nciht von der Hand weisen! Da kannst du leugnen was du willst und sagen "Ja, aber Manche Videos sind so schlimm, das sieht nicht immer so aus". Klar gibt es Extreme, ich rede aber vom Alltag!!!

Kommentar von gansh,

BITTE: ZIEH IN DEINEN STALL!

dann krieg ich ärger mit QS,weil ich den viechern den platz streitig mache.

Kommentar von fragator,

@ Paschulke82

Deine persönlichen Angriffe gehen total daneben. Enthornung, Kastration etc. wird bei den Tieren in ganz jungem Alter durchgeführt, wo der Eingriff für die Tiere weit weniger schlimm ist als wenn sie ausgewachsen sind. Man hat 100 Jahre Erfahrung damit und es gibt exakte Vorschriften, wie es zu machen ist. Wäre es unerträglich für die Tiere, dann wäre es längst verboten. Ich habe schon öfters persönlich zugesehen und kann bestätigen, daß die Tiere es leicht wegstecken. Deine Gleichsetzungen von Mensch und Tier sind auch deplaziert. Wer eine aktuelle fachgerechte Schweinebucht betrachtet, stellt mit Sicherheit fest: "Denen gehts gut". Und was die vielen Veggie-Theoretiker in der Stadt einfach nicht kapieren: Der Landwirt hat höchstes Interesse, daß es seinen Viechern gut geht, sonst kriegt er eine Riesenfolge an Problemen - kranke Tiere fressen nicht, man kriegt "Wachstumskümmerer", die Schweine der ganzen Bucht werden in Mitleidenschaft gezogen, Raufereien usw. Von den "realen alltäglichen Bedingungen" hast eben DU leider keinen Dunst - Du kennst nur die kursierenden Schockerfilmen, hast aber noch NIE eine Tierhaltungsverordnung gelesen, warst wohl noch nie in einem modernen Schweinestall und hast noch nie von CC-Kontrollen gehört. Wie willst denn Du ernsthaft mitreden, lass es einfach sein.

Kommentar von Paschulke82,

Ahja? Dann kann man ja auch menschlichen Kleinkindern ohne Betäubung Körperteile entfernen? Oder sollen wir erstmal 100 Jahre Erfahrung damit sammeln? Wir können gerne Vorschriften dafür festlegen. Ich habe leider schon so manche Schweinebucht gesehen, in denen es den Tieren definitiv nicht gut ging!

Ich kann verstehen, dass du nur das verteidigen willst, mit dem du dein geld verdienst. Aber dass für mich eine derartige Haltung als vollkommen lebensverachtend anzusehen ist, wird sich sicher nicht ändern.

Fürmich muss sich ein tier mehr als ein paar Meter in jede Richtung bewegen können udn andere Bodenbeläge als Stahl, Benon und Gummi haben, eine abwechslungsreiche Umwelt die es erkunden kann, die Möglichkeit Freireum zu ahben, Artgenossen aus dem Weg zu gehen, einfach vernünftiges Sozialleben zu gestalten.

Kommentar von fragator,

Ich habe nun total genug von Deiner verrannten Polemik - das Kürzen eines Schwanzes mit dem Ausschlachten eines Kleinkinds zu vergleichen ist ja wohl unterste Schublade.

Ich möchte jetzt auch mal eindringlich darauf hinweisen, daß dies hier ein RATGEBER-FORUM ist. Es ist MARCELLO, der hier was wissen wollte, und es ist überhaupt nicht einzusehen warum ich jetzt stundenlang mit Dir herumstreiten soll. Du liegst in Vielen total falsch, so auch mit Deinen Wahn, daß ich ein "Schweineproduzent" wäre. Mein Verdienst hat null mit der Fleischerzeugung zu tun. Würden alle Deutschen Vegetarier werden, dann würde ich keinen Cent weniger verdienen. Ich selbst stehe dem Vegetarismus wesentlich näher als Du Dir vorstellen kannst. Ich habe selbst schon 1 Jahr vegetarisch gelebt. Mir kam es hier bloß darauf an, daß SAUBERE ARGUMENTE benutzt werden und nicht bösartige Unterstellungen wie daß alles Fleisch von zu Tode gequälten Tieren stammen würde. Oder daß unseren Schweinen ein Schlauch ins Maul gesteckt würde, mit dem sie bis zum Überlaufen mit Pharma "vollgepumpt" würden. Mir gings also um AUFKLÄRUNG.

Wie Stallumgebungen tiergerecht zu gestalten sind, da hat die Welt überhaupt nicht auf Deine Meinung gewartet. Das haben landwirtschaftliche Versuchsanstalten, Universitäten und eine Unzahl von Praktikern seit 100 Jahren bis ins kleinste Detail erforscht und es ist auch längst in die Gesetzgebung eingegangen. Nur Du weißt es nicht. Ich schließe nun die Diskussion und distanziere mich von allem, was Du noch schreibst.

Kommentar von Paschulke82,

Sachlich bleiben! Wo ahbe ich vom Ausschalchten von Kindern gesprochen? Ich ahbe davon gesprochen Körperteile abzuschneiden. z.B. sie zu kastrieren, ihnen viellicht mal einen Finger abzuschneiden udn ihnen die Zähne abzuschleifen.

Sag mit bitte mal was ich geschrieben habe, was nicht der Wahrheit entspricht...

aber gut, wir können das hier auch beenden.

Kommentar von BlackRainbow666,

Menschen sind natürlich sehr viel wertvoller als andere Tiere (...) Du Krone der Schöpfung Du.

Kommentar von Paschulke82,

Propaganda? Klar, die Tiere sollten betäubut sein, klappt aber nicht immer: http://www.youtube.com/watch?v=DL-Tjnr_tzw&list=PL311B50C2FF40F648

Sag mir mal wieviele Nutztiere noch ohne Betäubung kastriert und kupiert werden, die Hornansätze ausgebrannt bekommen oder die Schnäbel gestutzt werden! Empfändest du es nicht als Qual ein Leben lang eingesperrt in der Enge auf Stahl und Beton, ohne Tageslicht und Bewegung eingesperrt zu werden und nichts anderes zu tun als zu fressen, um dann in deiner Kindheit getötet zu werden?

Klar: Gibt auch gute landwirtliche Betriebe und Metzger, aber Standart ist das nicht

Kommentar von fragator,

Überall wo Menschen was produzieren, werden auch mal Fehler gemacht. Auch wenn die Kontrolldichte hoch ist, läßt sich das nie 100% vermeiden. Fehler können genauso gemacht werden im pflanzlichen Bereich (Pflanzenschutz, Getreidelagerung, in Bäckereibetrieben - siehe Müller-Brot - usw.

Shit happens - leider. Aber falsch ist, zu behaupten, daß "all user Fleisch einer ´Qualzucht`entstammt´" weil da einer irgendwo so ein Schockvideo gedreht hat. Jedenfalls kann kein Landwirt wollen, daß seine Tiere leiden, was das augenblicklich Leistungsdepressionen bewirkt oder verfrühten Tod des Tieres. Wenn nach "guter fachlicher Praxis" produziert wird - und das geschieht in 95% der Betriebe - dann müssen Tiere nicht unnötig leiden. Daß viele Deutschen zuviel Fleisch essen, mag stimmen. Ich befürworte keineswegs massenhaften Fleischkonsum. Aber man muß nicht ins andere Extrem fallen und 0,0 Gramm Fleisch essen, weil alles Fleisch "Qualzucht" entstamme würde - denn das ist Gruselmärchen.

Kommentar von Flupp66,

Ach und was ist mit den zu kleinen Ställen und Tiere die niemals das Sonnenlicht sehen? Das ist auch Quälerei.

Manche Sachen kann man sich leider auch schönreden. Massentierhaltung ist Quälerei.

Kommentar von Paschulke82,

Ich frage gerne nochmal:

Sag mir mal wieviele Nutztiere noch ohne Betäubung kastriert und kupiert werden, die Hornansätze ausgebrannt bekommen oder die Schnäbel gestutzt werden! Empfändest du es nicht als Qual ein Leben lang eingesperrt in der Enge auf Stahl und Beton, ohne Tageslicht und Bewegung eingesperrt zu werden und nichts anderes zu tun als zu fressen, um dann in deiner Kindheit getötet zu werden?

Informiere dich über die Praxis. Ich rede hier nciht von Schockvideos, ich habe dir Fragen gestellt, die sich jeder fragen sollte.

Ins extrem fallen? Du findest es extrem seinen Konsum zu hinterfragen udn nur das zu konsumieren, was man moralisch vertreten kann? Oo Ich ahbe nciht behauptet, dass es keine glücklichen Nutztiere gibt, aber das Fleisch hierzulande stammt nunmal zum allergrößten teil aus konventioneller Erzeugung.

Kommentar von fragator,

Paschulke82> Informiere dich über die Praxis.

Was ich schreibe kommt voll aus der Praxis, in die ich genauen Einblick habe. Und das sollte Dir beim Lesen meiner Zeilen auch aufgefallen sein.

Kommentar von Paschulke82,

Und warum kannst du mir die Fragen nicht beantworten?

Kommentar von fragator,

Ich kann Dir alles beantworten, komme aber mit dem Schreiben und Lesen nicht nach. Ich habe auch alles Sagenswerte schon gesagt, daher möchte ich mich jetzt wieder anderen Dingen zuwenden. Wie schon längst betont kann gerade in der tierischen Produktion nicht garantiert werden (und es wird wohl auch nie möglich sein, 100% zu garantieren), daß jeder Beteiligte sich absolut korrekt verhält. Man kann natürlich die Kontrolldichte erhöhen, aber damit müssen wir leben, daß wir nichts 100% hinkriegen. Deine zitierte Geschichte mit den Antibiotika ist auch ein uralter Hut. Der Gesetzgeber könnte da noch einiges verbessern. Aber es gibt sehr wohl etliche Antibiotika, die ausschließlich dem Menschen vorbehalten sind. Mir kommts nur auf die EINE Aussage an: "Im Großen Ganzen läuft die tierische Erzeugung und Verarbeitung in Deutschland OK" - und diese Aussage ist richtig!

Tiere darf man nicht zu sehr vermenschlichen. Natürlich wollte ich mein Leben nicht in einem Schweinemaststall verbringen aber ich bin ja auch ein Mensch. Die Tiere in den Ställen kennen kein anderes Leben. Wenn man eine Milchkuh, die ihr Leben lang auf einem Platz angebunden war, aus dem Stall holen will, wehrt sie sich heftig dagegen. Bei Hühnern im Käfig ist es ähnlich - läßt man die Käfigtür auf, gehen manche gar nicht raus oder erst nach Stunden. Daß im Interesse des Menschen oft ein Tier jung stirbt, mag mancher als tragisch betrachten. Aber das Tier kam nur ins Leben, weil ein Landwirt dafür gesorgt hat. Und der Erzeuger hat da keine Wahl: Erzeugt er nicht, was der Markt fordert, ist er morgen pleite. Kastrierung, Schnabel Kupieren, Enthornung etc. sind sicher schmerzlich für die Tiere, aber wer heute ernstzunehmender Landwirt sein will, kommt daran nicht vorbei. Auch die meisten Biolandwirte kommen daran nicht vorbei und wenn diese Handlungen fachgerecht gemacht werden, erholen sich die Tiere, wie ihre Wüchsigkeit und Gesundheit zeigt, recht zügig davon.

Kommentar von Paschulke82,

Korrekt verhält? Es ist ganz normal und laut Gesetz vollkommen ok Ferkel ohne Betäubung zu kastrieren. und du redest davon, dass den tieren nicht unnötig Schmerzen zugefügt werden? Warum nicht ein paar Cent für die betäubung ausgeben? Siehe: Es läuft einiges ganz und garnicht ok! Menschen sollte man hierzulande in der Besetzung in Gefängnisse stecken. Vermenschlichen? es sind Säugetiere wie wir mit Emotionen, Bedürfnissen, Trieben, Gefühlen, Sozialen strukturen usw. So wie es läuft kann man versuchen sich schönzureden, aber es ist und bleibt kein leben, das du leben wolltest.

Ahja? wenn man Menschen in Ställen hält, kennen sie auch nichts anderes. Gerechtfertigt?

Dass Bio immer tierfreundlich ist, habe ich auch nicht behauptet.

Kommentar von Woppler,

DH!

Kommentar von Moucky,

Ach, was sind doch leidende Tiere auch für gute Schauspieler..... und was haben sie vor allem Menschen wie euch voraus.... manchmal schäme ich mich fremd, ein Mensch zu sein .... Boooaaah !

Antwort von fragator,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du solltest Dir bewußt sein, daß Du ein gewisses "Luxusproblem" hast, man könnte auch sagen, Verweichlichung, Überzivilisation. Die Menschheit hat, wie sich archäologisch und paläontologisch beweisen läßt, seit hunderttausenden von Jahren gejagt und Fleisch gegessen. Auch unsere nächsten Artverwandten, die Schimpansen unternehmen große Anstrengungen, um zu etwas tierischem Eiweiß zu kommen. Grundsätzlich ist es zwar auch möglich, vegetarisch gesund zu bleiben, man muß aber dabei viel wissen und beachten - fraglich, ob Dein Kenntnisstand mit 17 schon ausreicht dafür. Betreffs Ethik - das ist ein weites Feld. Die Tiere jagen und fressen sich ja auch seit Miliarden von Jahren selbst - und zwar meist auf brutalste, bestialische Art. Man könnte den Vegatarismus begründen, wenn man sich religiös in eine bestimmte Richtung festgebissen hat. Aber wer eine solide wissenschaftliche Grundbildung hat, kann Religionen, die im Grunde nur menschengemachter Wahn sind, kaum ertragen. Natürlich steht es Dir frei, vegetarisch zu leben, Du solltest aber wissen, daß die meisten Argumente für Vegetarismus, wenn man sie fundamental wissenschaftlich abprüft, NICHT stichhaltig sind. Ich selbst esse eher sparsam Fleisch - Fisch schon mehr und fahre gut damit. Das bewährt sich bei mir besser als die vielen Backwaren und Mehlspeisen, die auch keineswegs gesundheitlich positiv sind.

Kommentar von Marcelo199501,

hört sich irgendwie so an als wolltest du die massentierhaltung, in der der mensch seine intelligenz ausnutzt andere unterdrücken und auszubeuten mit dem kreislauf der natur rechtfertigen ;) außerdem willst du uns doch nicht mit schimpansen vergleichen, die bei gott nicht soviel in sich reinschaufeln wie wir und überwiegend pflanzen fressen. in der natur ist es natürlich brutal, aber immer in gesundem maße und mit der chance auf überleben für das opfer, dass zuvor in freiheit aufwuchs im gegensatz zur massentierhaltung. darum geht es mir im grunde hauptsächlich.

Kommentar von fragator,

Du solltest mehr "Naturfilme" sehen, die ja sehr häufig im Fernsehen laufen (phoenix, NTV, n24, arte...). Dann kriegst Du Erfahrung, wie es wirklich in der Natur zugeht. Es ist weltweit ein permanenter "Kampf ums Dasein", der auch von den Tieren mit allen ihren Mitteln geführt wird. Und schau auch Filme über Naturvölker an, wie sie in selbstverständlicher Weise Fische spießen, Vögel schießen, Nester plündern, Tiere mit Speeren und Pfeilen erlegen. Unsere Genetik hat sich über 1 Million Jahre daran gewohnt, auch Fleischnahrung auf dem Speisezettel zu haben (natürlich nur als Teilnahrung - wir sind beinahe "Allesfresser"). Auf ethische Verstiegenheit (man dürfe Tiere nicht unterdrücken, ausbeuten...) lasse ich mich nicht ein, denn in der Natur gibt es keine Ethik. Allerdings bejahe auch ich, daß man jedem Tier unnötiges Leiden ersparen sollte, da es wie wir den Schmerz fühlt. Wer aber gesehen hat, wie Schweine heute geschlachtet werden (sie verlieren in einer CO2-Kammer schmerzlos das Bewußtsein) kann hier keine Quälerei erkennen.

Kommentar von Marcelo199501,

und was ist mit dem prozess vor der schlachtung? das hat doch nichts mehr mit natur zu tun, tiere mit medikamenten vollzupumpumpumpen, damit sie schnell gefressen werden können. sie verlieren in der kammer schmerzlos das bewusstsein? also ich weiß nicht wie ich mich fühlen würde wenn ich gegen das erstickungsgefühl ankämpfen müsste.

Kommentar von fragator,

Das Blabla von den "mit Medikamenten vollgepumpten Tieren" wird auch unendlich oft nachgeplappert, aber kaum einer weiß, was Sache ist. Fakt ist, daß wir strenge Tierarznei-Vorschriften haben und daß echte Medikamente nur von Tierärzten im Krankheitsfall verordnet werden dürfen. Es ist im Gegenteil so, daß Schlachtkörper kritisch und routinemäß auf Medikamentenrückstände getestet werden und wenn was festgestellt wird, wird der Bauer vom Schlachthof nicht bezahlt und ggfls. sanktioniert (Lieferausschluss...). Wenn die Molkerei Medikamente in der Milch feststellt, wird der Bauer als Lieferant monatelang rausgeworfen. Und betr. CO2 - ich habe da mal unfreiwillig einen Test gemacht als ich leichtsinnig den Kopf in ein Futtersilo reinstreckte: Sofort ein rauschartiger Betäubungszustand - man ist schmerzlos weg.

Kommentar von Annemaus85,

und daß echte Medikamente nur von Tierärzten im Krankheitsfall verordnet werden dürfen

Zwischen dem, was erlaubt ist und dem, was tatsächlich gemacht wird, gibt es offensichtlich Unterschiede. http://www.n-tv.de/wissen/Gesetze-sind-weisse-Salbe-article3455096.html

Kommentar von gansh,

das ist doch menschenverachtend,was der haferbeck von sich gibt---wenn auf dem schlachthof im tier des bauern hemmstoffe nachgewiesen werden,dann kommt der staatsanwalt.

Kommentar von Flupp66,

Aber die Natur, beispielsweise der Löwe macht auch keine Massentierhaltung auf und quält dort seine Beute sein Leben lang.

Kommentar von Annemaus85,

Kein anderes Tier missachtet die Natur so wie wir. Das meiste, was wir produzieren essen wir ja nicht mal. Wir werfen es weg. In der echten Natur bleibt nichts übrig und es muss kein Tier ohne jeglichen Zweck sterben.

Kommentar von Woppler,

Der Kampf ums Dasein, wie er vom Menschen geführt wird, hat aber schon lange nichts mehr mit Pfeil und Speer zu tun. Auch essen wir nicht, was wir gerade mal erlegen konnten und freuen uns wie die Urmenschen über einen Fleischfetzen - heutzutage gibt es zu jeder Mahlzeit mehr Fleisch, als pro Tag überhaupt notwendig wäre.

Kommentar von fragator,

@ Woppler,

was Du schreibst, paßt thematisch nicht recht zu meinem Beitrag. Ich habe dargestellt, daß Fleischverzehr keineswegs eine Fehlentwicklung des heutigen Menschen ist sondern seit Jahrmillionen stattfindet. Deswegen ist unsere Genetik daran angepaßt und jeder normale Fleischesser bestätigt das: Der Körper kommt gut damit zurecht, es kommt nicht zu Blähungen, Erbrechen, Schwindel, Erschöpfung oder oder. Ich habe auch nie behauptet, daß man täglich ein Kilo Fleisch essen solle. Das soll man natürlich NICHT! Der Punkt ist: IRGEND WAS MÜSSEN WIR JA ESSEN und das ist gar nicht einfach, weil die meiste Nahrung irgendwelche Nachteile hat. Und wir müssen viel leisten im Leben, viele auch körperlich, was als halbverhungerter Salatesser kaum gelingt.

Wir haben eindeutig nicht den Verdauungsapparat einer Kuh, können daher nicht von der grünen Wiese leben. Wenn wir nur von Früchten leben, haben wir den ganzen Tag Hunger, kriegen evtl. Zahnprobleme von den vielen Fruchtsäuren und frieren sogar an warmen Tagen. Die gebackene Stärke der Teigwaren bekommt dem Körper auf Dauer auch schlecht, kann zu Diabetes führen. Der Diabetiker z.B. ist heilfroh, daß er Fleisch ohne Reue essen kann. Viele Deutschen sind fleisch-überernährt aber das heißt nicht, daß man KEIN Fleisch essen darf. Bekanntlich sind ca. 50% der Deutschen zu dick und wenn man Fleisch konsumiert, kann man eher sein Gewicht halten und trotzdem satt sein als wenn man Fleisch durch Brotwaren, Pizza, Pommes etc. ersetzt. Wissenschaftliche Nahrungswahl-Versuche bei Kleinkindern haben ergeben, daß schon diese instinktiv zu Fleischprodukten greifen und eben nicht dauernd nur Äpfel und Möhren wollen.

Kommentar von Paschulke82,

Viel leisten im leben? Halb verhungerte Salatesser? Hä? In was für einer Welt lebst du? Guck dir mal die Realität an: Dder stärkste Mann deutschlands ist vegetarier bzw mittlerwiele Veganer. Es gibt vegane Mr Universe, Bodybuildingweltmeister, Ironman, Marathonchampions, Olympiagoldgewinner usw...

Diabetes? Dir ist schon klar, dass Veggies ein deutlcih niedrigeres Risiko haben an Diabetes zu erkranken?

Kommentar von fragator,

Ich habe NIEMALS bestritten, daß man vegetarisch leben kann!! Man kann sehr wohl. Ich kenne viele Veganer (Rohköstler, nur Obst und Grünzeug...). All diese sind hager, haben wenig Körperkraft. Ganz typisch sind ihre eiskalten Hände, daß sie immer die Heizung aufdrehen und sich warm anziehen müssen. Ich bestreite nicht, daß man als Vegetarier auch Kraftsportler sein kann, aber dann muß man eine Menge Zusatzpräparate nehmen (Soja-Lezithinpulver usw. usw.), die rel. teuer sind und ein halber Ernährungswissenschaftler sein. Daß Vegetarier wenig Diabetesrisiko haben, liegt natürlich daran, daß sie grundsätzlich auf gesunde Ernährung achten, d.h. sie stopfen auch nicht Unmengen Pizza, Torten, Brot und Semmel in sich rein und sorgen für Bewegung. Zwischen Fleischkonsum und Diabetes ist keinerlei ursächlicher Zusammenhang belegt. So aufgeheizt, wie Du jetzt diskutierst und verdrehst, hat es keinen Sinn mehr, Sachthemen zu klären. Ich habe jetzt auch schon viel mehr geschrieben als ich jemals vorhatte und habe keine Zeit mehr für weiteres Hickhack. Von dem, was ich geschrieben habe, habe ich kein Wort zurückzunehmen.

Kommentar von Woppler,

Ich habe weder kalte Hände, noch bin ich hager. Kraft? Na, es findet sich sicher jemand, der mehr hat, aber schwächlich ist was anderes. Ich nehme keine Zusatzpräparate. Die Veganer ,die du kennst, solltest du mal zur Ernährungsberatung schicken.

Kommentar von Paschulke82,

Wenn amn es als Veganer ohne Proteinsupplemente; anhrungsergänzung (bis auf gewöhnliche Multivitamin-Brausetabletten) und Doping zum Bodybuildingweltmeister schaffen konnte, wirds wohl nciht so kompliziert und teuer sein. Was sollte einem denn deiner Meinung anch fehlen?

Sicher kommt jetzt wieder nichts

Leb du ruhig mit dienen Vorurteilen weiter ;)

Kommentar von Woppler,

@fragator

Na, dann sind wir uns doch einig, dass die Menschheit mehr Fleisch futtert, als gut für sie wäre. Dass alle Menschen vegetarisch leben soll, fordere ich nicht. Ich fordere übrigens gar nichts, außer dass man Vegetarier machen lassen soll. Sie sind nicht mangelernährt und haben eben ihre Ideale. Außerdem machen sie viele Dinge bewusster und überlegter als viele Fleischesser.

Dass der Mensch Fleisch verträgt, bestreite ich nicht. Nur hat unsere Gewohnheit nichts mehr mit dem Verzehr von früher zu tun. Dagegen kann man durchaus sein. Es hat nämlich Auswirkungen, die ich nicht gutheißen kann.

Kommentar von Moucky,

DU solltest dich schämen, fragator, und zwar in Grund und Boden !

Kommentar von fragator,

@ Moucky, Dein Beitrag, ich solle mich schämen, ist äußerst wenig hilfreich. So einen Batzen hinzuschmeissen ohne jede BEGRÜNDUNG ist eigentlich Kinderart. Ich habe streng naturwissenschaftlich argumentiert, gemäß dem aktuellen Forschungsstand. Du scheinst ein ziemlich "esoterischer Mensch" zu sein. Freilich gibt es zwischen Esoteriker und Wissenschaftler kaum Verständigungsmöglichkeiten, daher ist am besten, man läßt sich gegenseitig in Ruhe. Zum "Schämen" habe ich aber nicht den geringsten Grund. Der Wissenschaftler hat dem Esoteriker eins voraus, nämlich daß seine Aussagen beweisbar sind.

Kommentar von Flupp66,

Antworte lieber auf den Beitrag von Paschulke ;-) Das istn ziemlich verkehrtes Bild was du von Veggies hast. =)

Kommentar von Moucky,

fragator, du hast wohl Grund für Scham, die Begründung kriegst du hier nochmal....ich hab mit Esoterik nicht das Geringste am Hut, bezeichne mich aber als spirituellen Menschen, trotzdem steh ich als 50jährige Frau auf dem Boden. Als wissenschaftlich versierter Mensch solltest du den Unterschied zwischen beidem kennen ! Meine Aussage bezog sich auf die Beleidigungen in deiner AW und deinen Kommis. Es gibt zwischen Wissenschaft und Religion noch die goldene Mitte, Ethik und Ehrfurcht vor dem Leben kann weder die Wissenschaft noch die Religion vermitteln. Dass Religionen wohl oft auf menschengemachtem Wahn begründet sind, bestreite ich nicht, das habe ich im Gegenteil schon mehrfach hier auf GF geschrieben, aber deine Bezeichnungen wie "ethische Verstiegenheit", Luxusproblem" und "Verweichlichung" der Menschen, die sich Gedanken machen, ist völlig daneben, deshalb mein Kommentar ! Beweisbare Tatsachen und nicht zu verleugnende Zustände zu ignorieren und abzustreiten, nur weil sie in deinem unmittelbaren Umfeld nicht vorkommen, ist realitätsfremd... Du solltest mal nachdenken und zwar mit Verstand UND Herz....

Kommentar von fragator,

Hallo, Moucky,

schön, daß von Dir nun ein paar Worte mehr zu lesen sind als ein Schämbefehl. Ich möchte mich trotzdem möglichst kurz fassen um dem ermüdenden thread keine Nahrung mehr zu geben. Wenn Du noch was an mich loswerden möchtest daher bitte möglichst nur persönlich (z.B. als "Kompliment").

Ich kann beim besten Willen nicht feststellen, wo ich jemand beleidigt hätte. "Luxusproblem" ist keine Beleidigung sondern objektive Tatsache. Auch heute noch kämpfen mehrere Milliarden Menschen um ihr täglich Brot und sind froh, überhaupt was Essbares im Mund zu haben. Diese Leute wären total verblüfft, wenn da ein junger Mensch klagt, er müsse leckere Fleischgerichte essen, wobei er "ethisch leide". Es gibt auch in der Tat eine Menge Menschen, denen man "ethische Verstiegenheit" nachsagen kann. Bekannt ist das Beispiel von "Philosophen früherer Jahrhunderte", die vor jedem Schritt den Boden absuchten, um ja auf kein Tierchen (Ameise...) zu treten. Denn das könne ja Karma geben usw... Der Begriff "Verweichlichung" trifft auch ins Schwarze. Man versteckt heute das Fleisch in Panierungen, Burgern, Wurst usw. um es möglichst weit von seinem blutigen Ursprung zu entfernen und die in hochzivilisieren Ländern verbreiteten Ekel-Reaktionen nicht aufkommen zu lassen. In armen Ländern mit einfachem Kulturniveau ist das ganz anders - da legt der Nachbar als Geschenk ein paar abgemurkste Hühner vor der Tür und da reissen sich Kinder um eine Schweinshaxe. Ich bin strikter Naturwissenschaftler und "beweisbare Tatsachen" würde ich nie abstreiten. Ich habe wirklich VIELMALS betont, daß es in der tierischen Erzeugung immer mal wieder zu FEHLERN und GESETZESÜBERTRETUNGEN kommt. Man versucht das mit viel Mühe einzudämmen, aber 100% Perfektion sind dort - wie in den meisten anderen Lebensbereichen - nicht erreichbar. In der tierische Erzeugung gilt das "Gesetz der großen Zahl" - bei der Riesenzahl an beteiligten Personen wird jedes Jahr irgendwo irgendwas vorkommen. Aber es ist statistisch total unsolide, von einem oder wenigen Vorkommnissen auf die Gesamtheit zu schließen. Nicht mal der dümmste und verbohrteste Bauer will eine "Qualzucht" - denn damit ist keine wirtschaftliche Produktion möglich und er kriegt in vielfältiger Hinsicht Ärger ohne Ende.

Kommentar von Moucky,

Ach, fragator, du schreibst so typisch für die Fleischverfechter... Du bist mir zu wenig spirituell, du glaubst nur an das, was du siehst, willst aber das Leid nicht sehen, das vor deiner Nase stattfindet...! Nur ja nicht über den tellerrand hinausschauen.....Zu den armen Menschen, wer hat die auf dem Gewissen ? Benutze mal die Suchfunktion zu Fleischverzehr und Welthunger oder Regenwaldrodung, um Tierfutter anzubauen... Diesen alten Schuh zieht ihr euch mal besser selbst an.... Zum Thema Qualzucht würde ich dir raten, deine rosa Brille abzunehmen und den Tatsachen ins Auge zu schauen....

Kommentar von Woppler,

Ich muss mal noch einiges kommentieren, denn das Luxusproblem hast eindeutig du. Und viele Sachen stimmen nicht.

Du solltest Dir bewußt sein, daß Du ein gewisses "Luxusproblem" hast, man könnte auch sagen, Verweichlichung, Überzivilisation.

Das haben all die vollgefutterten Diabetiker unserer Zeit, die vor lauter Fleischangebot nicht wissen, wo sie zuerst zugreifen sollen. Beim Arzt jammern sie dann rum, dass sie nichts für ihr Übergewicht können. Krankheiten aufgrund zuviel Fleischkonsum - DAS ist ein Luxusproblem.

Die Menschheit hat, wie sich archäologisch und paläontologisch beweisen läßt, seit hunderttausenden von Jahren gejagt und Fleisch gegessen. Auch unsere nächsten Artverwandten, die Schimpansen unternehmen große Anstrengungen, um zu etwas tierischem Eiweiß zu kommen.

Wir unternehmen überhaupt keine Anstregungen um an Fleisch zu kommen. Aus dem Kühlregal in die Pfanne und dann vom Teller in den Bauch. Jeden Tag und mehrmals.

... - fraglich, ob Dein Kenntnisstand mit 17 schon ausreicht dafür.

Ach stimmt, die Lebenserfahrung. Achja, was waren wir doch alle dumm früher. Und überhaupt, jüngere Menschen können ja nichts wissen.

Betreffs Ethik - das ist ein weites Feld.

Stimmt, kann man sich aber mal mit auseinander setzen. Wer keine Ahnung hat, sollte bei den Griechen beginnen. Da unser Land eine eigene Ethikkommision zusammensetzt, sollte man das nicht als "Ist doch unnötig und zu weit hergeholt" abtun.

Die Tiere jagen und fressen sich ja auch seit Miliarden von Jahren selbst - und zwar meist auf brutalste, bestialische Art.

Wir jagen aber nicht. Wir züchten in Massen und dann essen einfach. Schlachten kann man übrigens immernoch als brutal und bestialisch bezeichnen. Welche Empfindungen die einzelnen Menschen anderen Lebewesen gegenüber zeigen, ist jedem selbst überlassen. Nur weil du nicht weinst, wenn eine Kuh geschlachtet wird, dürfen das andere trotzdem als Hinrichtung auffassen (weil sie zB sehen, dass es auch anders geht). Ob dir das übertrieben erscheint, ist dabei egal.

Man könnte den Vegatarismus begründen, wenn man sich religiös in eine bestimmte Richtung festgebissen hat.

Vegetarismus ist eine Ideologie, keine Religion.

Aber wer eine solide wissenschaftliche Grundbildung hat, kann Religionen, die im Grunde nur menschengemachter Wahn sind, kaum ertragen.

DAS ist Humbug, denn 98% der Weltbevölkerung sind religiös. Viele Wissenschaftler (ja, auch die Kernphysiker) sind gläubig. Namenhafte Wissenschaftler glauben an (ihren) Gott, auch wenn sie nicht in die Kirche (oder ein anderes Gotteshaus) gehen. Ich weiß nicht, in welchen wissenschaftlichen Kreisen du dich umhertreibst, bei mir ist der überwiegende Teil gläubig, wenn auch nicht immer einer Kirche angeschlossen. Mir scheint, von Religion hast du genauso viel Ahnung, wie von der vegetarischen Ernährung.

... Du solltest aber wissen, daß die meisten Argumente für Vegetarismus, wenn man sie fundamental wissenschaftlich abprüft, NICHT stichhaltig sind.

Ich weiß gar nicht, was ich noch dazu schreiben soll. Es gibt sie einfach, die Menschen, die an Lebensqualität gewonnen haben nach einer Umstellung auf vegetarische Ernährung. Aus welchem Grund reduzierst du denn deinen Fleischkonsum, wenn es "fundamental wissenschaftlich ab(ge)prüft" überhaupt keinen Vorteil hat??

Kommentar von fragator,

@ Woppler

Dein obiger "Beitrag" wäre nicht nötig gewesen, denn außer unfairer Polemik und Verwirrung bringt er keinerlei neue Erkenntnisse. Ich habe derzeit bei diesem schönen Wetter null Lust und vor allem KEINE ZEIT, Deinen Schrieb richtigzustellen. Würde ich jetzt wieder 2 A4-Seiten schreiben, dann wären wieder 10 User ermuntert, irgendwo reinhacken und ich bräuchte den Rest des Monats nichts mehr anderes tun. SORRY, das hier ist KEIN DISKUSSIONSFORUM und der Fragesteller MARCELO, der mein eigentlicher Ansprachpartner wäre, sagt längst nichts mehr. Daher weise ich das von Dir Geschriebene pauschal zurück. Ich habe keinen Grund, etwas von meinen Darstellungen zu korrigieren und verweise für weiteres auf die in Riesenfülle vorhandene Fachliteratur. Ciao!

Kommentar von Woppler,

Na, das schöne Wetter scheint dich nicht davon abzuhalten meine Polemik zu lesen. Unfair ist hier gar nichts, außer dein Hang, nicht-Fleischesser als dünn, blass und schwächlich zu bezeichnen, Vegetarismus einer Religion angehörig zu bezeichnen und von irgendwelchen wissenschaftlichen Erkenntnis zu reden, ohne welche zu zeigen oder auch nur im entferntesten anzudeuten, dass du was vernünftiges dazu gelesen hast. Deine Ansicht auf die Lebensqualität der Vegetarier zeigt einfach, dass du ein falsches Bild hast und dir die Fakten gern so legst, wie es passt (na gut, das macht ja irgendwie jeder).

Und falls es irgendwann mal regnet und du wieder Zeit hast, mein Geschreibe zu lesen, kannst du mir ja erklären, welches wissenschaftliche Erkenntnisse meine Argumente für den Vegetarimus widerlegen.

Achso, dazu muss man ja erstmal meine Argumente kennen. Hm, schwierig, wenn man die Texte immer nur als Angriff auffasst.

Wenn du übrigens meinst, dass hier nicht diskutiert werden darf, dann kannst du jederzeit alles löschen lassen. Das geht ganz schnell.

Antwort von NoLies,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich bin vegetarisch seid so 4 jahren und kerngesund... Fast alle stars sind vegetarier & sind gesund ( ausser die nehmen neben bei noch drogen). Sie können dich nciht dazu zwingen weiterhin fleisch zu essen denn du hast deine menschenrechte. Wenn es garnicht mehr geht kannst du zur polizei gehen & anzeige ersttaten. Was natürlich nicht so toll wäre. Und wen du 18 bist können sie dich garnicht mehr zwingen. Aber eigentlich kannst du selber entscheiden ob du fleisch essen wilslt oder nicht, das ist dein recht.

Antwort von Gerd66,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Zwingen kann dich keiner. Du kannst höflich ablehnen. Allerdings mußt du dich dann mit den Beilagen begnügen oder selber kochen.

Antwort von rovercraft,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

lass sie sich dies anschauen, vlt. zusammen: http://www.mercyforanimals.org/ ansonsten kannst damit kontern, dass protein in allen pflanzen enthalten ist, deswegen ist fleischessen nicht nut nicht notwendig, sondern gesudheitsschädigend, nur tierische proteine enthaltenn schwefel, deiser wird im körper zur schwefelsäre und das ist bekanntlich nicht gesund...beharre darauf pflanzlich zu essen, es ist dei selbstbestimmungsrecht, auch wenn noch nicht volljährig...

Antwort von pqFormel91,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wenn du mal Fleisch isst, schmeckt es dir? Natürlich ist es nicht schön, wenn Tiere so abgeschlachtet werden. Aber so ist nun mal der Ablauf des Lebens, Schon seit Jahrhunderten fressen Tiere andere Tiere/Insekten und die Menschen die Tiere. Das war früher und ist heute noch das Haptnahrungsmittel. Es ist schon vorteilhaft Fleisch zu essen, da es dir viel Energie liefert und sehr viele Vitamis wie z.B Eisen für die roten Blutkörperchen. Sich vegetarisch bzw. sogar vegan zu ernähren, ist meiner Meinung nach nicht wirklich gesund. woher hast du den Schwachsin gehört, dass die länger leben und gesünder sind? Wie gesagt, es fehlen dann siemlich viele Nährstoffe und Vitamine im Körper und Veganer, soweit ich weiß, müssen extra Medikamente nehmen, damit sie die Vitamine erhalten, die im Fleisch drine sind. Und Medikamente zu nehmen ist schon mal NICHT gesund. Also was ich dir raten kann, Versuch mit deinen Eltern ein Kompromiss zu finden. Iss wenigstens dann nur einen geringen Teil an Fleisch, was dir persönlich am meisten Schmeckt (Wurst, Frikadelle.. usw.?) Ich selbst bin auch nicht so der Fleischfan. Es schmeckt mir einfach nicht. Ich esse zum Beispiel nur Wurst, Frikadellen, Hähnchen und Schaschlickspieße.^^ Gebratene, gebackene, gekochte Fleichgerichte (vor allem in der Soße) mag ich auch nicht besonders leiden. Oder du kannst statt Fleisch mehr Fisch essen? Naja und wenn du aus dem Elternhaus ausgezogen bist, kannst du dann ja essen, was dir lieb ist. Eine Frage, wie kommst du drauf, dass das Fleisch Mitschuld am Welthunger ist? xD Wenn wir kein Fleisc essen würden, dann wären wir wohl noch ärmer dran, oder nicht? Die in Afrika insbesondere.

Kommentar von Paschulke82,

Bevor du von Schwachsinn redest, solltest du dich besser mal mit dem aktuellen Stand der Wissenschaft vertraut machen. Lies ein paar Studien udn Fachbücher. Erkundige dich mal nach der Ernährung aus gesundheitlciher Sichtweise, studiere ein paar Nährwerttabellen.

Klar kann man sich sowohl mit, als auch ohne Fleisch gesund ernähren. Absolutes Maximum das von der deutschen gesellschaft ncoph für vertretbar empfohlen wird sind 300-600g die Woche. Nach unten hin keine Grenze.

Medikamente braucht ein Vegetarier nicht. Sie liegen sogar bezüglich der meisten Nähr- und Vitalstoffe sogar näher an den Empfehlungen als Gemischtköstler!

Afrika? Überleg mal: Die Hälfte der weltweiten Getreideernte wird an Tiere verfüttert. Zur Erzeugung von Fleisch braucht man ein vielfaches an Futtermittel. Der Bedarf an Fleisch steigt, der Bedarf an Futtermittel steigt, die Getreidepreise steigen. Na, wer kann sich als erster kein Brot mehr leisten? Die in Afrika oder wir?

Fisch essen Vegetarier nicht

Kommentar von pqFormel91,

Getreide ist regenerierbar und von daher ist es egal ob die Tiere das essen oder nicht. Die meisten essen auch Gras und das essen WIR ja wohl nicht, also rede mal du keinen Schwachsinn!

Kommentar von Paschulke82,

Regenerierbar? :D Du verstehst nicht was ich dir sagen will: Wenn alle menschen so viel Fleisch essen würden wie wir in den industrieländern, bräuchte man weltweit 3 mal mehr landwirtschaftliche Nutzfläche als jetzt!

Klar isst der Mensch kein Gras udn klar kann man nicht überall Getreide anbauen. Es redet aber auch niemand davon, dass alle Menschen vegetarier sein sollen, nur dass zuviel Fleisch gegessen wird und Vegetarismus ne sinnvolle Sache ist. Dennoch wird wie gesagt getreide verfüttert, dass viel mehr Menschen sattmachen könnte, wenn man es direkt essen würde.

"Nichts würde das Überleben der menschheit so sehr sichern, wie der Schritt zur vegetarischen ernährung"

Albert Einstein

Lies dir mal diese Antwort durch, viellecht verstehst du dann besser

http://www.gutefrage.net/frage/vegetarier---warum

Ich erzähle also Schwachsinn weil ich mich auf die Wissenschaft beziehe? Was genau zweifelst du an, dann nenne ich dir Quellen.

Kommentar von pqFormel91,

Wie süß, alle wollen etwas beweisen. xD Meine Güte. Ihr könnt es auch wirklich übertreiben. Deine Quellen und deine klugscheißerische Antworten interessieren nicht. Jaja, "Werdet Vegetarier und rettet damit die Welt" Kannst ja in der Werbung auftreten oder ein Buch schreiben. Aber nun nervt mal nicht damit.

Kommentar von Woppler,

Hast wohl endlich eingesehen, dass du nichts beizutragen hast. Sehr vernünftig.

Kommentar von Paschulke82,

Ich möchte nichts beweisen. Ich möchte nur etwas gegen Unwissenheit und Vorutzteile unternehmen ;)

Viele Menschen lassen gerne heisse Luft los.

Wenn dich die Thematik nciht interessiert, solltest du dich auch garnicht erst zu der Thematik äussern ;)

Kommentar von Woppler,

Mit dir zu reden lohnt sich nicht, das sieht man schon an folgendem

und sehr viele Vitamis wie z.B Eisen [...] Sich vegetarisch bzw. sogar vegan zu ernähren, ist meiner Meinung nach nicht wirklich gesund [...] soweit ich weiß, müssen extra Medikamente nehmen, damit sie die Vitamine erhalten, [...] wie kommst du drauf, dass das Fleisch Mitschuld am Welthunger ist?

Da spricht ja das geballte Wissen aus dir. ^^

Kommentar von Annemaus85,

Schade, mein Kommentar ist ja weg.

Wie gesagt, es fehlen dann siemlich viele Nährstoffe und Vitamine im Körper und Veganer, soweit ich weiß, müssen extra Medikamente nehmen, damit sie die Vitamine erhalten, die im Fleisch drine sind.

Bitte dringend informieren. Du hast wirklich bewiesen, dass du absolut gar keine Ahnung hast, was sich für Nährstoffe in Fleisch befinden und wo man diese in pflanzlicher Nahrung findet. Ich empfehle dazu folgende Seite: www.vebu.de/gesundheit

Ich bin übrigens Veganerin und nehme keine Nahrungsergänzungsmittel/Medikamente.

Antwort von Zukil,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

bitte vegetarier sein is ja in ordnung aber entwickel dich nciht ind die richtung andere leute zu einer vegetarischen ernährung zu zwingen.-

das is das 2. schlimmste nach penetranten nichtrauchern

dere

Kommentar von Marcelo199501,

wie soll man andere denn zwingen`?

Kommentar von Zukil,

da gibts genug nervige leute die fleischesser immer durch hochgeistige kommentare schlecht machen und zu mördern abstempeln.

Kommentar von Akita2121,

in dem man ihnen versucht ein schlechtes Gewissen einzureden, nach dem Motto : Die Tiere sterben nur wegen dir blabla. Finde es auch nicht ok mit der Masthaltung etc, kann auch verstehen, wenn man Vegetarier ist, aber selbst könnte ich nicht zum Vegetarismus wechseln.

Kommentar von Annemaus85,

Man muss kein Vegetarier werden, nur um Tieren ein Leben voller Leid zu ersparen. Dazu reicht oftmals schon bewusster Konsum aus. Viele Menschen denken aber nur in schwarz-weiß und können sich nicht mal vorstellen ihren Fleisch/Milch/Eierkonsum einzurschränken.

Du findest es ja wie du sagst auch nicht ok - was tust du dagegen?

Kommentar von Annemaus85,

Leute wie du verstehen den Unterschied zwischen Aufklärung und Zwang offenbar nicht. Man kann einen anderen Menschen nicht zu vegetarischer Ernährung zwingen, aber man kann andere, die sich selbst noch nicht informiert haben, über bestimmte Dinge aufklären und das finde ich persönlich sehr wichtig. Manche wissen nämlich schlicht und ergreifend nicht, was der Großteil der Nutztiere - egal ob für Fleisch, Milch oder Eier gehalten - für ein beschissenes Leben hat.

Kommentar von Zukil,

ich möchte miche vielsfalls entschuldigen, herr kollege, nicht den korrekten wortlaut gewählt zu habenm . aber ich vermute dass die grobe aussage meines komentars bei der breiten masse angekommen sein wird.

es ist egal wie es genannt wird nervig und vor allem beim essen eine unnötige eigenart mancher hochgeschätzten vegetarier

habe die ehre

Kommentar von Annemaus85,

Beim Essen werde meist ICH angegangen. "Hier probier doch mal Wurst." "Du musst mal ordentlich Fleisch essen." "Schmeckt das? Sieht komisch aus.". Ich danke ebenfalls allen Mischköstlern, die beim Essen mal ihre Klappe halten. Passiert mir leider selten, dass ich in Gesellschaft in Ruhe essen kann.

Kommentar von Woppler,

Sprichst mir aus dem Herzen.

Kommentar von Akita2121,

Leute wie du. Ein bisschen freundlicher gehts doch auch oder nicht? ;)

Ich finde, sobald man jemand auf dieser Schiene überzeugen will ''wegen mir sterben keine Tiere...'', ist das keine reine Information mehr. Aber ganz ehrlich, wie viele Menschen sind in den letzten Jahren zum Vegetarismus gewechselt? Und wieviele Tiere werden jährlich deswegen weniger geschlachtet? Um diese Umstände zu ändern bedarf es weit mehr als nur kein Fleisch mehr zu essen. Da bedarf es einer Revolution in der Tierhaltung. Ganz einfach.

Organisationen oder besser, sogar die Regierung, die sich dafür einsetzt bessere Umstände zu erreichen. Es ist doch so, das Schnitzel, was ich im SUpermarkt liegen lasse, holt sich mein Nachbar und haut es auf den Grill. Und welchem Tier habe ich damit geholfen?

Kommentar von Marcelo199501,

wenn keiner was tut, ändert sich gar nichts. wenn einige anfangen, dann bringt das schon was

Kommentar von Akita2121,

ja aber das ist schlicht und ergreifend der falsche Weg. Er wird nicht zum Ziel führen. Man wird hier nicht jeden Menschen davon überzeugen können, auf Fleisch zu verzichten. Nie. Nicht mal annähernd die Hälfte der Menschen. Es bedarf anderer Maßnahmen, die schlimmen Zustände zu verändern.

Kommentar von Marcelo199501,

dann schlag mal was besseres vor

Kommentar von Akita2121,

habe ich unten bereits. Gesetze ändern, Oragnisation oder Staat muss direkt handeln. Sont ändert sich da gar nichts.

Kommentar von Woppler,

Das will auch keiner. Du verstehst es nicht und parolierst hier rum. Wenn Vegetarismus dir fremd ist, dann

is ja in ordnung aber entwickel dich nciht ind die richtung andere leute zu einer [fleischigen] ernährung zu zwingen.

Kommentar von Annemaus85,

Es gibt 6 Millionen Vegetarier hierzulande, wie viel mehr es werden, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass im letzten Jahr, seit ich vegan lebe, eine Freundin von mir Veganerin wurde, meine Schwester Vegetarierin und eine Freundin von ihr. Mein Freund isst zu 98 % vegetarisch und zu 90 % vegan. Auch der Rest meiner WG isst, weil wir häufig zusammen essen, zum Großteil vegan.

Du hast offenbar das Prinzip Angebot-Nachfrage nicht verstanden: wenn weniger gekauft wird, muss weniger produziert werden, sonst lohnt es sich nicht mehr. Für den Müll produziert niemand (wobei.... leider fliegt ja sehr viel weg). Und 6 Mio. Menschen sind nicht wenig. Für die müsste eine ganze Menge mehr Fleisch produziert werden.

Und ich kenne mehr Mischköstler, die einen scheiß Ton gegenüber Vegetariern an den Tag legen als umgekehrt. Ich selbst sage jedenfalls nicht Dinge wie "meinetwegen sterben keine Tiere" oder "ich bin besser" oder ähnliches. Wenn mich jemand etwas fragt, kläre ich den sachlich auf.

Kommentar von Akita2121,

kannst du trotzdem bitte etwas freundlicher sein. Solche Floskeln wie''ich glaube du hast xy nicht verstanden'' finde ich bei solchen Diskussionen eher unangebracht. Du sagst es doch selbst - es wird weggeschmissen. Ich möchte ehrlich gesagt gar nicht wissen, wie viel jeden Tag im Supermarkt weggeworfen wird, aber es ist enorm viel. Und schau doch mal: die Grillsaison hat angefangen. Wieviel Zeug da in den Kühlteken lag: unfassbar. Und da wurden die Vegetarier sicher nicht weggedacht.

Aber bald haben wir mal wieder zuu viel (als jetzt schon) produziert, dann werden nochmal Schweinegrippe und BSE hervorgeholt, (von denen jetzt komischerweise keiner mehr redet, obwohl das bei den Tieren wie die Grippe beim Menschen ist und ''jeder die mal hat'') und dann wird wieder ein drittel der Produktion verbrannt und die Pharmaindustrie profitiert auch noch davon und dann: ja, dann gehts wieder alles von vorne los. So ist sie halt, die Welt heutzutage. Es geht doch nur noch um Profit überall.

Kommentar von Annemaus85,

Tut mir leid wegen mancher Wendungen, aber mir ist es einfach unverständlich, wieso viele so überzeugt davon sind, dass es sowieso nichts bringen würde. Für mich klingt das oft nur wie eine der vielen Ausreden, die andere dafür verwenden nicht weiter nachdenken zu wollen. (In Wirklichkeit verstehen sie das Prinzip ja aber tatsächlich nicht.)

Mir fällt spontan die Parallele zum Tiermarkt auf: da gehen Leute an kranken Hundewelpen vorbei und kaufen sie, weil sie Mitleid haben und die Tiere ja bestimmt sterben, wenn sie keiner kauft. Ja, vielleicht. Und wenn man sie kauft, was passiert dann? Dann kriegt der Züchter für seine dreckigen Machenschaften auch noch Geld und vermehrt fleißig weiter und verkauft noch mehr kranke Tiere. Kauft die kranken Welpen niemand, dann ist aber irgendwann Schluss!

Hier ist es im Prinzip genau das gleiche Problem.

Kommentar von Akita2121,

Ja aber natürlich ist das ein Problem. Sieh mal diese illegalen Hundetransporte oder andere Tiertransporte, die Haltung der Tiere etc ... da könnte man so viel anbringen. Aber ich finde einfach, dass es nicht reicht, dass viele ''einfach nur kein Fleisch mehr essen'' Man sollte sich mit allen in einer Art Organisation zusammenschließen oder die Regierung dazu bringen etwas dagegen zu unternehmen. Nur das würde wirklich nachhaltig helfen. Strafen, für die, die sich nicht an artgerechte Haltung halten zB. Oder die, die solchte Transporte durchführen. Aber dazu müssten erst einige Gesetze geändert werden, und das würde viele Jahre dauern und da wäre auch viel Papierkram drin. Ich glaube, da sind viele Leute, die dafür zuständig sind einfach zu bequem und schieben das auf andere

Kommentar von Akita2121,

Aber Annemaus, ich glaube wenn wir uns zum Kaffeetrinken treffen würden, würden wir bis zum Mitternachtssnack bleiben ;) Gäbe genug Diskussionsstoff ;) Wünsche noch eine gute Nacht an alle

Kommentar von Annemaus85,

Gute Nacht und vielen Dank für die Diskussion. ;)

Ja, ich denke auch, dass man das gesetzlich regeln muss und deshalb dürfen die Leute sich nicht nur träge auf dem Tierschutzgedanken ausruhen. Viele Vegetarier sind äußerst passiv.. Sitzblockade quasi, das interessiert keinen, da wird man einfach weggetragen.

Antwort von Dummie42,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du bist nicht besser als deine Eltern. Dein Sendungsbewusstsein ist erschreckend.

Kein Mensch kann einen 17jährigen in diesem Land dazu zwingen Fleisch zu essen, aber hör du auf anderen Menschen einzureden, sie seinen schlecht, weil sie es tun.

Kommentar von Annemaus85,

Ich finde es erschreckend, dass ein Kind mit seinen Eltern nicht darüber reden kann, was ihm wichtig ist und sich von seinen Eltern ganz offensichtlich noch lächerlich machen muss.

Kommentar von Dummie42,

Und ich finde es absolut nervig, wenn junge Leute aus solchen Dingen gleich eine Ideologie stricken. Er braucht doch nur das Schnitzel liegen lassen und sich mit Kartoffeln und Gemüse satt essen, wo ist das Problem? Von einem Schlachter, dessen Lebensgrundlage also Fleisch ist, zu verlangen, dass der sich ebenfalls zur Religion des Vegetarismus bekehren soll, ist ja wohl nicht besonders intelligent.

Kommentar von Annemaus85,

Er braucht doch nur das Schnitzel liegen lassen und sich mit Kartoffeln und Gemüse satt essen, wo ist das Problem?

Das Problem ist, dass Beilagenesserei einseitig ist.

Kommentar von Woppler,

Er will es selbst nicht essen und nicht seine Eltern bekehren. Wenn er allein entscheiden darf, dass er kein Fleisch essen will, wäre er doch schon glücklich. Also

aber hör du auf anderen Menschen einzureden, sie seinen schlecht, weil sie es [nicht] tun.

Kommentar von Suboptimierer,

Diese Einsicht hilft dem Fragesteller in keinster Weise, es sei denn er sucht Trost oder andere, die genauso denken wie er.

Kommentar von Marcelo199501,

dumm? wo hab ich gesagt dass ich mich als was besseres fühle?

Kommentar von BlackRainbow666,

Und macht bitte bitte den armen armen Rassisten kein schlechtes Gewissen. Sie tun doch nur, was sie können ...

Antwort von BlackRainbow666,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Danke im Namen derer, die keine Stimme haben :)

Kommentar von Marcelo199501,

bitte im namen derer, die vernünftig sind.

Antwort von Biohazard100,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ich lese grade ein Buch über Manipulationstechniken. Das was deine Eltern anwenden um dir zu sagen was du tun sollst nennt man Autoritätstaktik. Deine Eltern sind die Autorität, also wenn du so willst deine Vorgesetzten. Allerdings ist das nicht toll, was die machen. In dem Buch steht z.B. auch, dass man manchmal das tun muss, was der dir Gegenüberstehende nicht erwartet und das sind deine Eltern. Wenn das nächste mal ein Streit ist, kannst du durch gezielte Ausreden versuchen, das Zepter für dich zu gewinnen, dann kannst du ihnen mal schön die Meinung geigen.

Denn eins ist sicher, Vegetarier zu sein ist garnicht mal so schlecht wie immer alle Behaupten. Es gibt viele Vorurteile darüber, versuche, das Gegenteil zu beweisen.

Geh in einer ruhigen Situation zu ihnen hin und sage sowas wie: "Sagt jetzt, während ich rede garnichts...!" Sag das in einem Tonfall, der sie erkannen lässt, dass du eine klare Meinung zum Thema hast. Das schüchtert sie ein. Das Einschüchtern haben sie ja auch auf dich angewendet, als du kein Fleisch essen wolltest, da haben sie doch bestimmt sowas gesagt wie "iss das jetzt, oder es passiert was" o.Ä.

Ich hoffe ich konnte dir helfen!

Antwort von kiniro,
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Schwierig von dem Geld, dass der Vater mit seinem Beruf (Fleischer) verdient, ihm seine Existenz abzugraben, indem du kein Fleisch isst.

So ähnlich dürften seine Gedankengänge sein - auch wenn er es so nicht ausdrückt.

Mir persönlich ist es egal, ob einer Allesesser, Vegetarier, Veganer, Rohköstler, Sonnenköstler oder was weiß ich, ist.

Ich ernähre mich seit kurzem aus anderen Gründen vegetarisch. Tochter kann sich selbst entscheiden. Sie meinte neulich "man muss Fleisch nicht komplett weglassen - man kann es auch reduzieren". Das ist ihr Weg. Da sie auch meine vegetarischen Gericht ist - wenn auch nicht jedes - ist es für mich okay.

Antwort von Amelli,
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Iss es halt oder lass es bleiben, ist doch deine Sache

Antwort von SquallNN,
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Es versötßt gegen die Menschenrechte, wenn du gezwungen wirst, gegen deine Einstellung, Meinung, Ansichten und Willen etwas zu tun, was dir widersprichst.

Zitat: "(vgetarier leben länger und gesünder)": Das stimmt aber nicht^^

Kommentar von Suboptimierer,

Es versötßt gegen die Menschenrechte

Das ist bloße Theorie. Was soll der Fragesteller machen? Die Eltern bei der Polizei anzeigen, dass sie gegen die Menschenrechte verstoßen und damit wohlmöglich noch erreichen, dass er von seinen Eltern getrennt wird, vielleicht die Eltern noch in den Knast kommen als Menschenrechtsverletzer?

Klar, die Möglichkeit hat er, aber, na ja, ich weiß nicht...

Kommentar von SquallNN,

Der Fragesteller kann das seinen Eltern sagen.

Kommentar von Suboptimierer,

Was meinst du genau? Hört auf damit, oder ich zeige euch an?

Ich gjaube, ihr stellt euch die Eltern wie eine Art Monster vor. Vielleicht sind die supernett, unterstützen ihren Sohn, wo immer es geht, sind nur im Hinblick auf ihre Ernährungsweise ein bisschen borniert.

Die Eltern sind Fleischesser und wollen am liebsten, dass ihr Sohn auch Fleischesser wird. So wie christliche Eltern am liebsten hätten, dass ihre Kinder auch Christen sind. Das er nicht gezwungen werden kann, ist dem Fragesteller glaube ich spätestens mit diesen ganzen Antworten klar geworden.

Kommentar von Annemaus85,

Doch es stimmt. www.vebu.de/ada - hier findest du zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Und den Rest kannst du googeln.

Kommentar von Suboptimierer,

Die Linkadresse vebu hört sich aber schon sehr nach einer Webseite an, die von Veganern oder Vegetariern erstellt wurde. Sicher, dass deren Analysen neutral sind?

Gibt es auch allgemeine, weitesgehend unabhängige Webseiten, die dies bestätigen?

Kommentar von Annemaus85,

Die Linkadresse vebu hört sich aber schon sehr nach einer Webseite an, die von Veganern oder Vegetariern erstellt wurde. Sicher, dass deren Analysen neutral sind?

Hast du den Link angesehen? Offenbar nicht. Die Studie der ADA ist lediglich auf dieser Seite auf Deutsch zusammengefasst. Das Original auf Englisch befindet sich direkt auf der ersten Seite als PDF zum Herunterladen.

Kommentar von SquallNN,

Ich weiß, dass der Mensch durchschnittlich nur 10mal so wenig Fleisch essen sollte und bräcuhte, aber wenn Vegetarierer GAR KEIN Fleisch essen, ist es auf jeden fall ungesunder

Kommentar von Annemaus85,

Das ist offensichtlich nur deine Vermutung, denn die ist leider falsch. Auf welches Wissen greifst du zurück? Bist du Ernährungswissenschaftler? Und wenn ja, wieso traust du anderen Ernährungswissenschaftlern nicht?

Kommentar von Woppler,

Ich denke, dass war mit einem Augenzwinkern gemeint. Na klar, kann man sich überaus einseitig und ungesund vegetarisch ernähren. Es leben die Chips und der Fernseher!

Kommentar von MrsFirefly,

Häufig leben Vegetarier wirklich länger und gesünder. unsere gesellschaft heutzutage isst viel zu viel Fleisch, das führt zu vielen "zivilisationskrankheiten" wie Herzinfakt, Krebs, Übergewicht, ... gibt es auch studien drüber, das Vegetarier seltener Krebs haben. Das gilt natürlich nicht für alle, man muss sich schon ausgewogen ernähren, aber dann ist es sehr gesund. Ich bin seit 6 Jahren Veganerin, und mir gehts super! Und seit ich 6 bin bin ich vegetarierin, bin groß geworden und habe keine Mangelerscheinungen!

Antwort von ichnamensmarry,

Ich finde du solltest selber entscheiden dürfen was du isst!Ich finde es gut das du dir Gedanken darüber machst das es nicht nötig ist Tiere zu essen !

Antwort von Marigoldi,

In den zivilisierten Ländern konsumiert man zuviel Fleisch. Da gibt es einige Krankheiten die dadurch entstehen z.B. Gicht. Ganz ohne tierisches Eiweis ist es auch schwierig gesund zu bleiben. Die Indianer hatten da eine Art damit umzugehen. Nach der Tötung eines Tieres haben sie den Geist des Tieres um Verzeihung gebeten.

Man muss sich einfach bewusst machen das etwas sterben musste damit man essen kann. Aber dabei sich nicht in Schuldgefühle hineinsteigern. Die Welt ist halt so. Der Wolf und ein Fuchs können nicht überleben wenn sie nicht andere töten. Hatte vor kurzem eine Diskusion über das töten von Schnecken am Salat, Wie klein sollte das Tier sein damit man es töten darf? Man könnte sich auch von Heuschrecken und Schnecken ernähren. Oder darf man keinen Salat essen wenn dadurch Schnecken sterben müssen?

Was deinen Vater angeht, er wird seine Meinung nie vollständig ändern denke ich. Denn dazu müsste er seinen Beruf wechseln. Ihr könntet euren jetzigen Lebensstandard auf keinen Fall halten. Vielleicht könntet ihr euch kein Auto mehr leisten wenn er keine andere Arbeit bekommen würde und arbeitslos wäre.

Aber das er dich dazu zwingt Fleisch zu essen finde ich nicht in Ordnung, außer er macht es aus Sorge um deine Gesundheit. Aber du kannst auch nicht erwarten das man sich beim Kochen ganz an dich anpasst.

Kommentar von Paschulke82,

Mal abgesehen davon, dass der Fragesteller noch tierisches Eiweiß über Milch und Eier zu sich nimmt: Kein Mensch braucht tierisches Eiweiß, da pflanzliches Eiweiß alle essenziellen Aminosäuren bietet :)

Kommentar von Marigoldi,

Bei der Produktion von Milch werden die Tiere auch meistens gequältt. Niemand kann beahaupten die Kuh würde sich wohl fühlen wenn sie den ganzen Tag an einer Kette im Stall angebunden wird.

Vielleicht stimmt das mit dem tierischen Eiweiß aber ich habe schon oft gehört das viele Vegetarier unter Eisenmangel leiden.

Kommentar von Paschulke82,

Klar ist Anbindehaltung schrecklich udn auch sonst leiden die Kühe auch unter der Milchproduktion. Allerdings bei weitem nicht so viele Tiere wie beim fleischkonsumn. Es muss jeder selber entscheiden was er vertren kann udn was nicht udn worauf er verzichten möchte und worauf nicht. Ich konsumiere nur sehr wenige Tierprodukte ;)

Entgegen landläufiger Meinung erkranken Vegetarier nicht häufiger an Eisenmangelanämie als Mischköstler.

http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenmangel

Antwort von Enki40,

So korrekt und gut ich Deine Einstellung finde, insbesondere, was die Behandlung der Tiere betrifft, so musste ich doch schmunzeln bei der Vorstellung, wie in einer Fleischerfamilie sich plötzlich einer zum Vegetarier mausert. Dass Deine Familie einige Zeit braucht sich daran zu gewöhnen wird wohl jeder verstehen. Schließlich müssen sie sich auch mit dem Gedanken abfinden, dass Du wohl nicht für die Übernahme des Geschäfts in Frage kommst.

Ohne Dich von Deinem Denken abbringen zu wollen, möchte ich doch einige Gedanken dazu äußern. Ich selbst bin Fleischesser, wenn auch ein ziemlich spärlicher. Aber ich fühle mich nicht wohl ohne Fleisch und ich denke, dass die Blutgruppentheorie etwas für sich hat, die meint, dass die Blutgruppe C ziemlich spät entstanden ist und Menschen mit der Blutgruppe C noch Fleisch brauchen.

Ich bin auch der Ansicht, dass jeder, der Fleisch isst, auch wissen sollte, wie es hergestellt wird und wenn nicht unbedingt beim Töten, so doch beim Schlachten mal geholfen haben sollte. Auf Fleisch zu verzichten aus innerer Überzeugung ja, wegen der Art der Haltung und des Schlachtens, auch ja, aber aus ethischer Ansicht, nur weil sie dem Menschen am nächsten kommen – nein. Wo beginnt das Tier, das getötet werden darf und wo hört die Ethik auf? Und wie ist es mit Pflanzen. Man weiß bereits heute, dass Pflanzen ebenso Schmerz empfinden und Angst haben. Und was die Pflanzenhaltung betrifft, so ist sie nicht besser als die Tierhaltung.

Ich musste bereits als 11jähriger die Tiere töten. Meine Eltern kamen beide von Bauernhöfen und so hielten sie Tiere für unsere Ernährung. Da mein Vater meist auf Reisen war und meine Mutter die Tiere zwar füttern, aber weder töten noch essen konnte, oblag mir als Sohn die Pflicht. Ich habe daran nie Freude empfunden, doch war hielt ich das für notwendig und erforderlich und habe es getan, wobei ich darauf geachtet habe, die Tier so zu betäuben, dass sie keinen Schmerz empfinden konnten. Später wäre es um der Karriere Willen gut gewesen, wenn ich die Jägerprüfung gemacht hätte. Wogegen ich nichts hatte. Allerdings habe ich diese nie abgeschlossen, da dazu das Töten und Ausnehmen eines Wildes gehört hätte. Nun halte ich es für richtig und wichtig, auch den Wildbestand zu überwachen, doch ein Tier nur wegen einer Prüfung zu töten, das widersprach meiner ethischen Vorstellung. Andererseits würde ich auch heute wieder töten, wenn es erforderlich wäre. Auch meinen Hund, den ich über alles liebte, ließ ich einschläfern, als ich sah, wie das Leben für ihn nur noch Leiden war. Ich trug ihn dann Nachts zu dem Ort, wo wir beide am glücklichsten waren und begrub ihn dort. Noch heute tut mir das Herz weh, wenn ich an ihn denke. Die alten Menschen der Naturvölker trennten sich von ihrer Sippe, wenn sie spürten, dass ihre Zeit gekommen war und warteten auf Gevatter Bär. In Tibet werden die Verstorbenen den Geiern vorgeworfen. Und ich hoffe von mir, dass ich im Stehen sterben kann und habe verfügt nicht als Pflegefall dahinzusiechen. Und wenn es ginge, würde ich mich auch in den Naturkreislauf einbringen. Da dies aber so nicht möglich ist will ich, dass ein Teil meiner Asche dem Meer zugeführt wird. Ein Teil dem Fluss, wo ich so glücklich war und ein Teil der dortigen Erde. Und ich hoffe, dass niemals ein Grabstein mein Haupt beschwert.

Die Menschen haben es darauf angelegt immer das Schönste und Edelste zu töten. Deshalb sind die Menschen, wie sie sind und die Tiere, wie sie sind. Ganz sicher ist es, dass wir unser Verhältnis zum Fleischkonsum überdenken müssen, dass wir den Gedanken der Tierhaltung zur Nahrungsproduktion überdenken müssen. Das Fleischessen deshalb ganz aufzugeben halte ich nur für den für sinnvoll, der sich dann körperlich wohler fühlt.

An den Schluss stelle ich noch einen Abschnitt aus meinem Roman, in dem ich auch auf das Fleisch essen eingehe: „Das ist prima. Du bist ja Fleischesser. Die Waldhüter mussten einige Wildschweine erlegen, da diese sich zu stark vermehrt haben. Das Cedigh hat zwei davon bekommen. Ausgeweidet wurden sie gleich am Platz, aber man sollte sie noch zerteilen und portionieren.“

„Aber ich habe so etwas noch nie gemacht. Und es ist mir auch nicht gerade angenehm blutiges Fleisch anzufassen oder zu sehen.“ Protestiere ich. „Habt ihr keine andere Arbeit?“

„Doch, natürlich.“ Antwortet Helga. „Verzeih. Bei uns muss jeder, was er isst, auch ernten können. Und so ist es selbstverständlich, dass ein Fleischesser das Tier auch töten können muss und es auch ausnehmen können muss.“

„Und da gibt es noch Fleischesser bei euch?“ frage ich zweifelnd.

„Fortsetzung als Kommentar

Kommentar von Enki40,

Fortsetzung „Aber ja.“ Antwortet sie lachend. „Allerdings, du hast Recht. Wir essen Fleisch ziemlich sparsam. Aber wir haben ein besonderes Verhältnis zur Nahrung und damit auch zum Fleisch. Wir sind dankbar, wenn sich uns ein Tier zur Verfügung stellt und versuchen auch hierbei nur Tiere zu töten um den Bestand im ökologischen Gleichgewicht zu halten oder wenn es älter wird oder zu stark verletzt ist. Bevor die Wildhüter ein Tier erlegen, versuchen sie sich vorher zu heiligen, damit sie auch ja die Tiere auswählen, die für die Erhaltung eines gesunden Bestandes getötet werden müssen.“

Sean lacht und schlägt mir auf die Schulter. „Komm! Kannst du mir helfen Fleisch zu schneiden für die Cedigh. Für mich ist noch zu viel Arbeit.“

„Wenn du mir zeigst, wie ich es machen soll, will ich es gerne versuchen.“ Antworte ich in mein Schicksal ergeben. Helga sieht uns beide an und merkt, dass alles in Ordnung ist und lächelt. Sie hat sich mit an einen der Tische gestellt und hilft bei der Zubereitung des Essens.

„Hier, Jo. Du kannst diese Kleider überziehen oder die anderen ausziehen und dann wäschst du hier deine Hände und dann komm.“ Weist mich Sean ein. Ich ziehe ergeben den Schutzanzug über und wasche mir dann die Hände. Dann gehe ich zu Sean, der bereits wieder seine Maske und die Latexhandschuhe angezogen hat. Er reicht auch mir ein Paar Handschuhe.

„So. Du kannst beginnen. Du weißt wirklich nicht, wie machen?“ Ich schüttele den Kopf. „Zunächst du musst dich meditativ verbinden mit die Tier. Es hat sich geopfert für uns und nun beginnt das große Wunder, dass wir durch das Essen uns mit die Tier verbinden. Es ist eine Freude, aber es sollte nie ausgenutzt werden. Hier, so schneidest du dann verschiedene Stücke, die nachher gebraten werden können. Wir trennen die Fleisch sauber von die Knochen. Diese werden später weiter verwendet. Erst sie werden ausgekocht für gute, kräftige Suppe und aus die Rest wir machen Knochenmehl für Dünger für die Garten. Es ist wunderbar. Nichts geht verloren.“

Ich beginne damit und versuche zunächst, wie von ihm empfohlen, zu meditieren. Tatsächlich bekomme ich einen anderen Bezug. Ich sehe das Fleisch des Tieres anders und ich versuche es anders zu schneiden. Wie hatte mal jemand gesagt? „Es kommt nicht darauf an, was du tust, sondern wie du es tust.“ Ich muss mal mit jemanden über Vegetarismus sprechen. Ich mache mir in letzter Zeit sehr viel Gedanken darüber. Aber jetzt will ich erst einmal tatsächlich das Fleisch richtig vorbereiten. Sean beobachtet mich. Seine Clownsmaske wirkt schon sehr merkwürdig. Aber ich kann mir vorstellen, dass man so viel schneller gesund wird, weil jeder einen anlacht.

Bald gelingt es mir das Fleisch in schöne Portionen zu schneiden und es beginnt mir tatsächlich Freude zu machen. Irgendwie kann ich mich dunkel erinnern, dass die Heiden und die Indianer früher auch das getötete Tier verehrten. Sean zeigt mir dann, wie ich einige Stücke würzen kann. Dann verabschiedet er sich, weil er sich doch noch etwas hinlegen will. Er ist noch nicht gesund und alles war für ihn ziemlich anstrengend. Helga sitzt in der Nähe und ich frage sie.

„Wie mache ich meine Arbeit?“ frage ich sie lächelnd.

Sie lacht zurück: „Perfekt. Ab sofort darfst du auch Fleisch essen.“ Wir lachen beide.

Plötzlich bin ich elektrisiert und hätte mich fast geschnitten. Die Gruppe fängt doch tatsächlich an das Deutschlandlied zu singen. „Deutschland, Deutschland..“ beginnen sie. Aber dann merke ich, dass der Text doch anders ist:

„Deutschland, Deutschland, meine Heimat. Deutschland, Deutschland, meine Welt.....“ Es ist ein schöner Text, der die Liebe zu Deutschland, ja mehr, Deutsch zu sein, zeigt. Also nicht eine Sache von Landesgrenzen, sondern einer inneren Einstellung. Und plötzlich erklingt die letzte Strophe:

Deutsch zu sein ist uns zu wenig, Brüder einer ganzen Welt. Die in Wahrheit, Kraft und Freundschaft Brüderlich zusammenhält. Darum lasst die Hand uns reichen ......

Und sie legen ihre Arbeitsgeräte nieder und fassen sich alle an den Händen. Sicherlich sind hier verschiedene Nationalitäten vertreten, wie ich aus den Gesichtern und den Hautfarben vermute, aber alle fassen sich an den Händen und singen dieses Lied. Auch ich gehe in die Reihe und fasse die Hände und nachdem das Lied verklungen ist, stehen wir noch kurze Zeit und spüren unsere Hände und nach einem kurzen oder längeren Händedruck lösen wir uns dann langsam und nehmen unsere Arbeit wieder auf.

Antwort von dawala,

Als ich in diese Stadt kam war ich wohl schon manches Jahr Vegetarierin bis hin zu Veganerin. Dann bin ich regelmäßig ein Mal in der Woche wo hin zum essen. Dort gab es immer wieder Fleisch. Die Köchin beklagte sich als ich erklärte, ich würde mit gesundheitlichen Reaktionen rechnen würde ich Fleisch nach so langer Zeit der Enthaltsamkeit essen. Also aß ich Fleisch. Sie beklagte sich zwar wieder. Im Verlauf ihrer Klage hörte ich, sie hatte tatsächlich für mich etwas Anderes gekocht. Natürlich hätte ich das riechen müssen denn gesagt hatte es mir niemand. Mir wurde schlecht. Ich habe mich freundlich bedankt und bin nie wieder da hin. Seither schiebe ich immer mal etwas tierisches Eiweiß unter die Nase. Denn es ging mir damals sehr schlecht für mehrere Tage.

Ich schätze, ich wurde Vegetarierin weil ich EU-Kühe gesehen hatte. Ich kenne noch Weidenhaltung, durfte mich noch um Rinder kümmern, melken. Als hier noch ein Schlachthof war bin ich da häufiger vorbei gefahren morgens sehr früh. Die Angst war je nach Wind schon in großer Entfernung zu riechen, dass Halbtote geschlachtet wurden bei lebendigem Leib schallte ans Ohr. Ich habe Nichts gegen Fleisch. Wenn das Tier ein gutes Leben hatte. Und einen möglichst schmerzfreien Tot. Als Kind und Jugendliche habe ich das kennen gelernt. Was ich für Tiere einfordere darf ich erst mal vorleben. Meinen Artgenossen vorleben.

Du bist noch ein Jahr dort und dann kannst Du machen was Du willst. Deine Eltern müssen am Ort bleiben. Wahrscheinlich haben sie ein Geschäft am Ort, sind auf die Kunden angewiesen. Womöglich achtet Dein Vater durchaus darauf dass die Tiere anständig geschlachtet werden. Und vorher so behandelt werden dass das Fleisch und die Wurst auch schmecken können. Zudem finanziert der Beruf Deines Vaters Dein jetziges Leben. Respekt und Achtung hat er von Deiner Seite aus verdient.

Ich gebe Dir ein anderes Beispiel. Ich bin trockene Alkoholikerin. Das bedeutet, ich bin allergisch auf Alkohol. Eines Tages besuchte ich eine Bekannte. Sie wusste dass ich keinen Alkohol vertrage, dass es sich um eine tödliche Allergie handelt. Sie kochte mit voller Absicht mit sehr viel Alkohol. Zum Glück nahm sie wenigstens keinen Fusel. Ich habe auf ihr in Alkohol getränktes Fleisch verzichtet und auf die Soße. Ich hatte trotzdem einige Tage zu tun um trocken zu bleiben. Es ist meine Krankheit. Ich übernehme da gerne die Verantwortung für. Die Bekannte sah ich ein Jahr später wieder. Sie war mir richtig böse. Das aber ist ihre Sache.

Kurz ausgedrückt: Nicht von Anderen fordern sondern vorleben.

Antwort von Zyogen,

Bald bist Du volljährig, dann kannst Du einen eigenen Haushalt gründen und Dir kochen, was immer Du möchtest. Bis dahin hast Du ja noch die Füße unter dem familiären Küchentisch, da wird Dir kaum etwas anderes übrig bleiben, als das zu essen, was auch dort gekocht wird.

Kommentar von Annemaus85,

Das stimmt so nicht. Man hat ein Recht darauf (auch als Nichtvolljähriger) seine Persönlichkeit frei zu entfalten - und dazu gehört ja wohl auch, dass man sich eventuell dagegen entscheidet andere Lebewesen zu essen.

Kommentar von Biohazard100,

Genau das meine ich in meinem Beitrag.

Antwort von binLustig,

fisch ist gesund:)

Kommentar von Dummie42,

Die Fischesserei wird dir ein Vegetarier aber nicht durchgehen lassen.

Kommentar von Paschulke82,

Klar wird er das :) Dann ist er eben Pescetarier und kein Vegetarier. Jeder kann und soll selbst entscheiden was er isst udn was nicht.

Kommentar von Annemaus85,

Fische sind Tiere und ein übermäßiger Fischkonsum ist auch nicht gesund. V.a. heutzutage, wo der Fisch voller giftiger organischer Verbindungen und Schwermetallen ist.

Gesunde ungesättigte Fettsäuren liefern auch pflanzliche Nahrungsmittel wie Nüsse, Samen und Öle.

Kommentar von Paschulke82,

DH!

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