Frage von MAMAMDSMLJS, 198

Welches Welpenfutter füttert ihr?

Wir haben vor 5 Tagen unseren Welpen mit 8 Wochen vom Züchter geholt. Momentan bekommt er noch selbstgemachten Brei (Haferflocken, Honig, Apfel etc plus Welpenkraft). Der Züchter meinte er hätte die kleinen auf barf (Frischfleisch), Trockenfutter, Nassfutter eingestellt. Nassfutter hat er uns keine Marke genannt und das Trockenfutter welches er nimmt und wir auch gekauft haben, schneidet in Stiftung Warentest mit schlecht ab. Welches Welpenfutter gebt ihr? Wir würden gerne weiterhin alles im gesunden Wechsel füttern aber was ist wirklich gut für ihn? Er ist ein Labrador Berner Sennenhund

Vielen Dank schon mal

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 94

Hallo,

Momentan bekommt er noch selbstgemachten Brei (Haferflocken, Honig, Apfel

Dir ist aber schon klar, dass Hunde Fleischfresser sind? Mit Babybrei kann man keinen Welpen - und schon gar keinen Welpen einer großwachsenden Rasse - verantwortungsvoll und gesund ernähren.

Gerade bei Rassen, die groß werden, ist eine qualitativ hochwertige ausgewogene Fütterung noch wichtiger als bei kleinen Rassen, ansonsten drohen durch zu schnelles Größenwachstum diverse Gesundheitsschäden, die nicht mehr reparabel sind.

Die Rohfütterung ist immer zu empfehlen, denn das ist die artgerechteste Ernährung für den Hund. Wenn man sich da ein wenig beliest, kann man nicht viel verkehrt machen.

Ansonsten gibt es viele gute Dosenfutter - es sollte kein "spezielles" Welpenfutter sein. Wichtig ist dabei ein Fleischanteil von ca. 70 %, möglichst nur 1 - 2 Sorten Fleisch, kein Zucker, kein Getreide. Gran Carno von Animonda, Rinti, Rocco kann man gut empfehlen, sind auch bezahlbar. Natürlich gibt es auch Futter im hochpreisigen Segment - ob das besser ist, muss jeder für sich entscheiden, von der Analyse her tun sie sich alle nicht viel.

Daran denken, dass ein so junger Welpe noch 4 - 5 Mahlzeiten am Tag braucht. Schade, dass ihr keinen konkreten Futterplan für die nächsten Wochen vom "Züchter" mitbekommen habt, das sollte man von einem seriösen Züchter erwarten.

Alles Gute für den Kleinen

Daniela

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 69

Dieser arme kleine Wichtel wird mit einem vollkommenen Durcheinander gefüttert, was soll den das?

Ein Züchter ist das ja nun nicht gerade, sonst käme dabei kein Mix raus.

Einen Brei aus Haferflocken, Honig und Apfel ist kein geeignetes Hundefutter. Welpenfutter braucht kein Hund.

Ich habe meine mit Rohfleisch ernährt, seit sie 9 Wochen alt ist, die Züchterin hat auch manchmal Rohfleisch zugegeben, aber leider auch nicht konsequent.

Man sollte sich für eine Fütterungsart entscheiden (wenn möglich nicht die mit dem Trockenfutter) also Nassfutter oder Barf, und dabei bleiben.

Lese ein paar Hundeernährungsbücher, dann wird dir vielleicht klar was dein Hund fressen sollte. Aber bestimmt keine Haferflocken.

Was wirklich gut ist ist eine gute ausgewogene Barffütterung mit ca. 80 % Fleisch, Innereien und Knochen und 20 % Gemüse Obst - Prey, das wären dann 100 % Fleisch und Innereien mit Knochen und Häuten.

Oder ein gutes Nassfutter wie z.B. Real Nature Wilderness (wenn das Geld locker sitzt) oder Animonda Carno, Rinti Kennerfleisch, Premiere Meati, oder andere Reinfleischdosen, die man dann verändern kann wie es einem gefällt, allerdings ohne Getreide.

Ein gutes Hundefutter hat immer mindestens 70 % Fleischanteil ist ohne Getreide und ohne Zucker hergestellt - und - ganz wichtig, alle Bestandteile sind einzeln angegeben.

Auf Stiftung Warntest kannst du dich nicht verlassen, wenn es auf artgerechte Ernährung geht - die Testen meist nur Preis Leistungsverhältnis und ob nach einer bestimmten Liste (unbekannt) alle diese angeblich benötigten Stoffe im Futter vorhanden sind.

Bei Stiftung Warentest sind schon Futter durchgefallen, die absolut gut sind und billige Fleischsuppendosen sind an erster Stelle - macht absolut keinen Sinn.

Antwort
von TheFreakz, 96

http://www.zooblitz.at/hund/trockennahrung/wolfsblut?gclid=COu469a-qc0CFQ2eGwod7...

Schau hier mal nach! :)

Immer darauf achten, dass das auch gutes Futter ist!
Also, das gehört eigentlich nicht ins Futter:

• Am besten keine pflanzlichen Nebenerzeugnisse (da das meist nur minderwertige Abfälle sind.)

• Getreide
(Ist nur ein "Füllstoff" für den Magen. Hunde brauchen kein Getreide!!)
Viele Hersteller versuchen dies zu "verstecken" blöd gesagt. Deshalb steht manchmal in mehreren Auflistungen "Mais, Maismehl, Reis, Gluten, .." womit das dann nicht so viel aussieht, wie es wirklich ist.
(Unsere 2. Hündin ist zB gegen Getreide allergisch - Sie bekommt Durchfall und erbricht das Futter nach einer gewissen Zeit!)

• Zucker
Zucker sollte in keinem Hundefutter drinnen sein.. Ist es aber vor Allem in Hundefutter aus Lebensmittelläden. (Vor Allem in Leckerlies, Kauknochen, Trocken- und Nassfutter..)

• Farb - und Aromastoffe
Braucht auch eigentlich kein Hund!
Da immer auf die Verträglichkeit achten - als wir unserer Hündin zB das billige Nassfutter fütterten, war ihr Fell total "stumpf" und Sie hatte Schuppen.
Als wir dann langsam auf "gutes" Futter umgestiegen sind, bekam Sie ein wirklich sehr schönes, glänzendes Fell und die Schuppen verschwanden auch. :)

Ein hochwertiges Futter sollte eigentlich genaue Angaben haben, wie viel Fleisch von was drinnen ist und welche Pflanzlichen Erzeugnisse.

Also zB dies wäre ungenau:

Pflanzliche Nebenerzeugnisse, Öle und Fette, Getreide

Und dies Genau:

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (56% Rind, 11% Büffel)

Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen.

Barfen ist natürlich immer noch das Gesündeste bzw das Natürlichste.
Aber das muss jeder selbst wissen!

Kommentar von friesennarr ,

Und dies Genau:

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (56% Rind, 11% Büffel)

Auch das ist ungenau.

Genau wäre: Rindfleisch 40 %, Herz, Lunge, Pansen 20 %, Hühnerleber 10%, Brühe, Mineralstoffe 0,8 % Vitamine

Und unten drunter die genaue Auflistung der Mineralstoffe und Vitamine die zugesetzt wurden.

Wolfsblut Trockenfutter kann man nicht empfehlen, da ist bis zu 50 % Karoffel enthalten - daher weder Wirtschaftlich (da teuer) noch gutes Futter.

Antwort
von CornuZwergnase, 82

Und wieder mal ein Hund mit 8 Wochen von der Mutter-Hündin weg - na ja 

Hunde sind Fleischfresser und nicht Obst / Gemüse / Honig Fresser . Du solltest Dich nach einem hochwertigen Futter umschauen was einen hohen Fleischanteil hat . Aber da hast Du Dich sicher sachkundig gemacht bevor der Welpe ins Haus kam . Zum Züchter äußere ich mich mal lieber nicht 

Kommentar von dsupper ,

Na klar, denn ab der 8. Woche kosten Welpen Unmengen an hoch qualitativem und damit sehr teurem Futter .... da ist die Gewinnspanne viel höher, wenn man sie dann abgibt - außerdem haben sie dann ja auch noch den überaus süßen "Babyfaktor" .... guter Verkaufsfaktor.

Antwort
von MiraAnui, 100

Mein Rüde bekam gar keins, er bekam von anfang normales Futter, welches auch meine Hündin bekam.

und meine Hündin bekam die erste Zeit bis sie ca. 4 Monate alt war und dann erwachsnes Futter.

ich würde mich für eine Fütterungsart entscheinden und nicht ständig wechseln, das bekommt der Verdauung nicht, denn beim Barfen wird mehr Magensäure gebraucht als beim Fertigfutter.

Meine bekommen Nassfutter von Rinti oder ähnliches Futter

Antwort
von Goodnight, 96

Da könnte man wieder mal in den Tisch beissen. Aber Hauptsache einen billigen Hund gekauft.. 

Mischlingshunde kommen von skrupellosen Vermehrern.  Ein Züchter ist etwas ganz anderes.

Bei der Aufzucht könnt ihr euch auf Gelenkschäden einstellen..

Geht zum Tierarzt und lass dich da beraten. Schlecht aufgezogene Hunde haben in der Regel Würmer und Flöhe. Impfungen sind sicher auch nicht vorhanden.

Du brauchst ein Welpenfutter für Grosse Rassen. dass der Hund nicht zu schnell in die Höhe schiesst.

Kommentar von Bernerbaer ,

Mischlingshunde kommen von skrupellosen Vermehrern.  Ein Züchter ist etwas ganz anderes.

Bei der Aufzucht könnt ihr euch auf Gelenkschäden einstellen..

Ich bin absolut gegen Vermehrer aber so etwas pauschal zu behaupten ist Schwachsinnig.

Ein Züchter ist im Prinzip nichts anderes als ein Vermehrer der sich einem Verband/Verein angeschlossen hat.

Und dann am besten noch bei einem monopolistischen Verband der sogar Qualzuchten unterstützt.

Wie viel anerkannte Rassen gibt es denn inzwischen die durch "züchten" von Mischlingen entstanden sind?!

Kommentar von Goodnight ,

Du solltest dich ernsthaft informieren was korrekte Welpenaufzucht bedeutet.

Kommentar von Bernerbaer ,

Was hat mein Beitrag mit dem Wissen über korrekte Welpenaufzucht zu tun? Das du übrigens keinesfalls beurteilen kannst.

Es geht rein um eine völlig pauschalierte Aussage von dir die nicht belegbar ist.

Kommentar von dsupper ,

Ein Züchter ist im Prinzip nichts anderes als ein Vermehrer der sich einem Verband/Verein angeschlossen hat.

Nein, da gibt es noch weitaus mehr Unterschiede, als nur der Verbandsanschluss!

Zum Beispiel bewirkt dieser Verbandsanschluss, dass Züchter

- viele Seminare zu diversen Themen besuchen

- die Zuchthunde gesundheitlich und genetisch untersucht werden, bevor sie überhaupt zur Zucht verwendet werden dürfen

- die Verpaarungen nur nach bestimmten Kriterien erfolgen dürfen (Alter, Verwandschaftsverhältnis, gesundheitliche Aspekte etc.?

- die Zuchtstätte genau reglementiert ist, so ist z.B. keine Etagenaufzucht in einer Wohnung ohne Garten erlaubt

- die Zuchtstätten kontrolliert werden, ebenso die Hündinnen und die Welpen

- bei der Wurfabnahme tierärztliche Checks und Impfungen nachgewiesen werden müssen

und und und

Das sind schon entscheidende Faktoren, wenn es um gut gezüchtete und bestens aufgezogene Welpen geht.

Warum hier immer dermaßen pauschalisiert wird und die Hundzucht nur auf die - im Vergleich - geringen Qualzuchtrassen deklassiert wird, ist mir rätselhaft.

Zumal die allerwenigsten dieser Qualzuchthunde aus z.B. einer VDH-Zucht stammen.  Bei Tasso sind ca. 10.000 Möpse registriert, im Jahr 2014 sind im VDH knapp über 400 Möpse nur geboren worden - woher stammt der Rest???? (Und wie viele Möpse sind NICHT bei Tasso registriert - die Dunkelziffer der Vermehrer-Möpse dürfte um ein Vielfaches höher liegen).

Die ganzen Mini-Mini-Rasse dürfen im VDH überhaupt nicht gezüchtet werden.

Also bitte keine derart pauschalierten Aussagen nach dem Motto: Bild dich weiter.

Antwort
von HalloRossi, 97

Wenn der Züchter Gebarft hat solltest du das weiter übernehmen. Ansonsten kann ich die Hermans oder Lundeland empfehlen

Kommentar von friesennarr ,

Beide Futtersorten viel zu teuer - das Hermans ist Bio, deshalb eh nicht günstig  - und Lunderland finde ich einfach nur teuer.

Antwort
von Tinia91, 50

Wir füttern Rinti und Real Nature Wilderness, einfach weil ein hoher Fleischanteil drin ist und kein Getreide. Es soll also möglichst eine natürliche Ernährung für den Hund sein. Barfen ist da natürlich am nächsten dran. Was soll ein Hund mit Brei und Honig?

Antwort
von VonFrohnhof, 99

Wir geben sowohl Barf, als auch das Welpen TroFu von Schecker.

Kommt auch immer auf die Rasse und Gesundheit an ;-)

MfG

VonFrohnhof

Kommentar von friesennarr ,

Wozu braucht ein Welpe - Welpenfutter? Das einzige Futter das ich von Schecker kenn ist lausig und viel zu teuer.

Auch kommt es bei der Fütterung nicht auf Rasse an.

Kommentar von VonFrohnhof ,

Bei großen Rassen kann man mit zuviel Protein schäden anrichten.

Ich selbst führe einen Hochleistungshund aus entsprechender Zucht ohne entsprechendes Futter wäre sie mir eingegangen; heute noch hat sie einen Enorm hohen Energiebedarf.

Ich weis das du gegen Industrielles Welpenfutter bist ;-)

Kommentar von friesennarr ,

Ich bin gegen industriell hergestelltes Trockenfutter ja. Welpenfutter braucht es gar nicht.

Kein Hund geht ein, wenn er gutes Rohfleischfutter mit gut Fettanteil bekommt oder Nassfutter mit extra Fett.

Beim Hund ist es echt so easy extra Energie ins Futter zu bringen, indem men Lammrippe und Rinderfett und Fischfett zufüttert.

Ich kenne keine Hunderasse, die "Welpenfutter" braucht um überhaupt zu überleben.

Welpenfutter ist ganz einfach nur ein Marketinggag. Nicht mal Menschenkinder brauchen Babynahrung. Stillen und dann zermatschtes Essen was die erwachsenen auch Essen. Ist im ganzen Tierreich so.

Antwort
von MaxiKeeva, 57

Du kannst wenn Du magst auch das Wilderness von Real Nature füttern, das gibt es bei Fressnapf und hat bei Trockenfutter, je nach Sorte mind 60, meistens jedoch 70% Fleisch, 30% Gemüse, Kräuter & Obst und ist komplett getreidefrei....

Das Nassfutter hat einen Fleischanteil von 95% und ist auch komplett getreidefrei...

Kannst gern mal hier stöbern gehen: https://www.fressnapf.de/p/real-nature-wilderness-6x800g%23pute?gclid=CPq-1L_Iqc...

Antwort
von Boxerfrau, 44

Wer kommt denn auf die Idee seinem Welpen Haferflocken, Apfel und Honig zu geben??? Ihr habt euch null informiert oder? Sorry aber das macht man, bevor man sich ein Tier anschafft... würdest du einem Hasen Hackfleisch füttern???

Kommentar von MiraAnui ,

immerhin sind Haferflocken spott billig;) meine Nachbarin hat das auch gefütter angeblich hat das der TA gesagt

Kommentar von Boxerfrau ,

Jaaa bloß nicht die von Kölln. Wenn dann gut und günstig, Ja oder Lidl.  Sonst wird das Futter zu Teuer😂😂😂😂 

Antwort
von 1Woodkid, 44

Hunde brauchen Fleisch und kein Getreide!! Als Zusatz Obst und Gemüse. es gibt kein Welpenfutter!! Es gibt auch kein Wildhundwelpenfutter!! Sind sie abgestillt,steht Fleisch auf dem Speiseplan,alles andere ist von der Futtermittelindustrie künstlich empfohlen.....Und Trofu ist der artfremdeste sch....den man füttern kann!

Antwort
von gri1su, 99

Mach dich mal schlau über das (Welpen-)Trockenfutter von Wolfsblut. Ist nicht grad billig, aber wesentlich besser als viele andere Marken.

Kommentar von friesennarr ,

Wolfsblut war mal gut, aber das ist es nicht mehr. Im Wolfsblut ist je nach Sorte bis zu 50 % Kartoffel oder Süßkartoffel drin - also nicht wirklich ein gutes Hundefutter.

Aber es sind so schöne Fantasienamen drauf und so schöne Bildchen von Wildhunden der Wölfen - da denkt man automatisch das muß gut sein.

Lies dir mal die Deklarationen durch, dabei sollte dir was auffallen.

Außerdem arbeiten gerade Wolfsblut, Platinum und noch ein paar andere Hersteller dieser Art mit extrem vielen Kräutern. Wenn das Futter gut wäre, warum ist dann gleich die Arznei gegen Bauchweh mit im Futter?

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