Frage von Zahnkranz, 186

Was war vor dem Islam?

Nun wir wissen dass der Islam im 7 Jhd. mit Mohammed enstand. Das Christentum mit Jesus und das Judentum ist noch weit älter. Damit wäre der Islam die neueste Religion. Was glaubten diese Arabischen Völker vorher?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von hummel3, 54

In der Zeit vor dem Islam war der gesamte Vordere Orient religiös dominiert vor allem vom Christentum. Unter den Wüstenvölkern gab es jedoch auch etliche kleinere Glaubensgruppen welche allen möglichen Glaubensinhalten und Gottheiten anhingen.

Der Islam verdankt seinen Aufstieg in diesem großen Gebiet allein der ihm vom Christentum entgegengebrachten Toleranz, was sich nicht zu dessen  Vorteil auswirken sollte, wie die Geschichte lehrt. - Seit der Islam im Schutze des Christentums mit seiner Sonderlehre dort Fuß fassen konnte und erstarkt ist, hat er durch alle Jahrhunderte hindurch, bis heute Christen und andere Glaubensgruppen - sozusagen "zum Dank" unterdrückt, verdrängt und umgebracht. Das ist leider Realität und keine Erfindung der nicht muslimischen Welt. 

Deshalb gibt es auch heute kaum mehr Christen dort. Der Islam dominiert. Nicht aber, weil er etwa die "modernere Variante" oder Fortführung der monotheistischen Religionen wäre, sondern durch seine Verdrängung alles Andersgearteten.

Der Islam ist zwar die "neueste Religion" wie du schreibst, jedoch kurioserweise gleichzeitig auch die rückständigste und in seinen Inhalten die barbarischste in seinen Auswüchsen. Die "alten" Religionen dagegen - Judentum und vor allem das Christentum sind die fortschrittlicheren und weit humaneren. 

Sonderbar für einen Propheten wie Mohammed, welcher angetreten ist, die Welt mit seiner neuen Lehre zum Guten zu verändern! 

Die vom Islam beherrschten Gebiete gehören nicht ohne Grund zu den ärmsten und rückständigsten, wenn man den Reichtum durch Öl und Bodenschätze einiger Staaten in diesem Teil der Erde außen vor lässt.

"Gott" oder wer auch immer schütze uns also vor einem weltweiten islamischen Gottesstaat/Kalifat, welchen der Islam und seine Fundamentalisten, als Auftrag aus dem Koran, ja immer noch anstreben!

Kommentar von hummel3 ,

Herzlichen Dank für die Auszeichnung meiner Antwort zur "vorislamischen" und anschließenden Zeit.  

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 76

Was glaubten diese Arabischen Völker vorher?

Die verschiedenen arabischen Stämme hatten eigene Gottheiten und beteten beispielsweise auch Sterne an.

In der Kaaba in Mekka soll sich ein Stein befinden, angeblich ein Meteorit, der als Teil des dortigen Steinkults verehrt wurde.

Es wird erzählt, das Mohammed alle sonstigen Statuen der Götter dort entfernt haben soll, und das zuvor heidnische Heiligtum zu einer islamischen Stätte zu machen.

Letztlich ist die islamische Umdeutung als "Stein aus dem Paradies" somit lediglich die Anpassung an bereits dort vorhandene religiöse Vorstellungen des Steinkults gewesen.

Ähnlich wie das Christentum zuvor heidnische Feste zu christlichen Feiertagen deklarierte, oder der Buddhismus den volkstümlichen Glauben an Schlangenwesen (Nagas) als Schutzgottheiten für Klöster integrierte.

Antwort
von AaronMose3, 72

Das arabische Pantheon setzte im Wesentlichen sich aus den semitischen Sterngottheiten Mond, Sonne, und Venus zusammen. 

In der Kaaba von Mekka wurde ein schwarzer Stein verehrt, der zahlreiche Pilger anzog. Unter den arabischen Nomaden waren Götter als Anbetungsobjekte weit weniger verbreitet als Geister,Kobolde und verhexte Orte. Um „böse“ Geister gnädig und Schutzgeister günstig zu stimmen, wurden damals auch Opfer- und Weihgaben dargebracht.

Als „Sprachrohre“ der Götter dienten damals Priester, Orakel und Weissagungen waren ebenfalls Glaubensbestandteile. Doch auch das Christentum und vor allem das Judentum hatten Einfluss auf die altarabische Religion. 

Im Norden hatten ganze Stämme der Araber das Judentum angenommen. Die „Hanifen“, die damaligen Konfessionsfreien unter den Arabern galten als Sinnsuchende. Ihr Streben spielte eine Rolle im Entstehen des Islams, das durch die allgemeine religiöse Orientierungslosigkeit gefördert wurde.

Quelle: Wikipedia -> Vorislamisches Arabien

Antwort
von Andrastor, 90

Sie glaubten an verschiedene Götter. Die meisten Völker hatten ihre eigenen Götter, die mal mehr mal weniger zahlreich waren.

Antwort
von WorldHistory99, 46

https://de.wikipedia.org/wiki/Altarabische_Religion

Es wurden mehrere Altarabische Gottheiten verehrt.

In Nordafrika gab es die Berberreligionen,in Zentralasien die Alttürkische Religion und den Zoroastrismus und in Indonesien den Hinduismus

Antwort
von HansH41, 69

Vor der Islamischen Expansion im 7. Jahrhundert war in Ägypten das Christentum die dominierende Religion

Kommentar von suziesext08 ,

auf der Seite der 'Koptisch-Orthodoxen Kirche im Ausland' kann man sich ein gewisses Bild machen vom Leben der Christen in Ägypten in Vergangenheit und Gegenwart

https://koptisch.wordpress.com/2015/04/20/moslems-staunen-uber-agyptens-koptisch...

Kommentar von hummel3 ,

Das stimmt. Wie du aus meiner Antwort aber inzwischen auch lesen konntest, nicht nur in Ägypten sondern im gesamten Orient!

Das vergessen Muslime und Christenfeinde auch gerne, wenn sie aus falschem Mitleid mit den Muslimen auf die "Kreuzritter-Keule" zurückgreifen.

LG hummel3

Antwort
von martinzuhause, 95

da waren sie etwas normaler und glaubten halt an viele der zahlreichen götter.

Kommentar von FAThemaGlaube ,

Gleich werden hate kommentarte kommen

Kommentar von martinzuhause ,

macht doch nichts. es gibt eben auch arme religionen die haben eben nur einen der götter. warum auch immer

Antwort
von Samila, 69

einige so andere so. es gab auch viele die schon vorher an gott glaubten. 

Antwort
von FAThemaGlaube, 73

Mondgötter

Antwort
von Compag1534, 83

Gar nichts bzw. eine Vorform vom Islam.

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