Frage von Nana15122110, 132

Was kann man alles mit einem 2 Jährigen Pferd machen, außer spazieren gehen und putzen. Was kann man machen, damit er seinen Kopf anstrengen muss :D?

Antwort
von trabifan28, 41

Fohlen-ABC.

Führen, Hufe geben, putzen, Spritzen kann man auch wunderbar simulieren, Hängerfahren....

Dass gewisse Dinge einfach Routine werden. Eben die alltäglichen Dinge.

Ganz normale Erziehung. Sonst einfach Pferd bzw. PferdeKIND sein lassen. So ein junges Pferd braucht noch keine wahnsinns Kopfarbeit. Da reicht es, wenn man ein, zwei mal die Woche 10-20 min ein bisschen übt. Mehr nicht.

Antwort
von Andrea275, 50

Ganz klar das Fohlen ABC Ansonsten haben wir sie immer als Handpferd dabei gehabt, ihnen gezeigt das Handtücher etc. Auch mal kurz auf dem Rücken liegen können meiner fand die Unterlage beim Geschirr immer toll und war extrem beleidigt wenn er es nicht bekommen hat. Das ganze haben wir immer frei auf der Weide gemacht so das dass Pferd sich einfach umdrehen und zu seinen Kumpels gehen konnte wenn er keine Lust mehr hatte, es war aber immer schwieriger für uns zu gehen da die kleinen wahrscheinlich noch stundenlang mit uns weiter gespielt hätten

Antwort
von LyciaKarma, 24

Der muss sich nicht anstrengen, der muss in Ruhe ein Pferd werden und das Fohlen ABC lernen. Mehr nicht.

Antwort
von Punkgirl512, 22

Ich persönlich würde lediglich Sachen üben, die immer mal vorkommen können, sonst gar nichts. Ein junges Pferd braucht keine Kopfarbeit - solange es ausreichend gleichaltrige Kumpels hat, denkt es schon genug den ganzen Tag.

Putzen, Hufe geben, Hänger fahren, anbinden, Spritzen simulieren, sowas in etwa. Dass eben Sachen wie Tierarztbesuche reine Routine sind.

Als Faustregel gilt übrigens für die Kopfarbeit mit Jungpferden: Dem Alter entsprechend - in diesem Fall bei einem 2jährigen max. 2 Tage die Woche - ich würde hier á max. 20 Minuten einstufen, vll. auch weniger.

Antwort
von MeggiundKeks, 3

Hey :) ich würde zum Beispiel ihm/ihr ein paar Dinge zeigen, die im Gelände so rumschwirren. Wie z. B. eine Plane oder sowas. Das macht man ja bei Welpen auch, dass man ihnen verschiedene Reize zeigt, damit sie später keine Angst davor haben. Aber übe sowas nicht zulange, es soll ja spaß machen und nicht so ernst sein für die Kleinen. ;) Viel Spaß euch!

Expertenantwort
von Dahika, Community-Experte für Pferde, 46

Nix sollte man machen!! Ein Pferd ist kein Spielepferd. Ich hoffe es ist 24/7 auf der Weide mit Kumpels. Das reicht.

Kommentar von Nana15122110 ,

Ja ist er aber ich finde man könnte sich auch 20-30 min am Tag mit ihm beschäftigen mir fällt nur nichts mehr ein was ich machen könnte.

Kommentar von skjonii ,

Es gab weitreichende Studien dazu ob und ab wann ein junges Pferd bzw. Fohlen "arbeiten" sollte.

Im Endeffekt hat sich herausgestellt, dass es sehr förderlich sein kann, auch ab dem Fohlenalter schon jeden Tag ein paar Minuten zu arbeiten, sprich Hufe geben oder Ähnliches zu trainieren. 

Dass ist wie beim Menschen auch: Wenn man früh anfängt spielerisch ein klein wenig zu fordern und zum Lernen zu animieren, wird das Lernen auch später deutlich leichter lernen und auch nicht alles auf einmal lernen müssen.

Mit Hunden macht man es doch auch so. Die werden auch nicht jahrelang erstmal unerzogen gelassen.

Kommentar von Urlewas ,

Unerzogen lassen und dressieren sind zweierlei...

Das ist wie mit den Müttern, die ihre Kleinkinder schon ins Schwimmbad schleppen und sich wundern, dass die auch nixht schwimmen lernen, bevor sie 5 sind u.ä.

Last die Kinder doch Kinder sein - egal, ob 2- oder 4- beinig. Erziehing heißt nicht gleich kopfsrbeit oder sonst was.

Hufe heben, führen lassen und so was ist Erziehung. Die viele Frühfördeung ist meist übertrieben.

Kommentar von Arashi01 ,

Wenn ein Pferd fast den ganzen Tag bei seinen Kumpels ist, ist es vollkommen in Ordnung, wenn es eine kleine Zeit etwas mit dem Menschen tut. Das ist auch sehr wichtig um Vertrauen aufzubauen.

Sonst habe ich mit 4 Jahren ein Wildpferd ohne jegliche Beziehung zum Menschen. Wenn es aber lernt, das beim Menschen Spaß und tolle Dinge geschen, ist es später beim Anreiten ganz leicht.

Auch für den Pferdehalter ist es wichtig. Denn so lernt er sein Pferdchen richtig gut kennen. Weiß vor was er Angst hat, wie er ihn motivieren kann.

Ich habe schon genug Pferde gesehen, die in Ruhe gelassen wurden und dann mit 4 auch noch in Ruhe gelassen werden wollten.

Das Ergebnis: Man gibt sie in Beritt, das heißt, sie werden "eingebrochen", um in kürzester Zeit zu "funktionieren".

Expertenantwort
von Heklamari, Community-Experte für Pferde & Pony, 23

täglich 10-15 Min üben: zuerst warm machen indem  du je 2-3 Runden jede HAnd Schritt und danach flotten Schritt führst und dann alle 2-3 Tage etwasw anderes: such Dir kleine Übungen bei meinem Trainigsplan aus unter

http://Tipps-fuer-pferdefan.jimdo.com

keine Lektion äöfter als 3mal am TAg und immer aufhören, wenn's gerade GUT klappt - manchmal ist das nach 5 Minjuten !!!

dann geht ANSCHLIESEND SPAZIEREN

Antwort
von KatrinNKS, 39

Du kannst etwas Bodenarbeit machen und eben das Pferde-ABC. Das kann man gar nicht oft genug üben und erspart einem nachher vieeeeeeeeel Arbeit.

Dazu kannst du auch versuchen ihm ein paar Tricks beizurbringen (klickern). Ich finde es sehr wichtig, die alltäglichen Dinge häufig zu üben, denn nur so bekommen beide Seiten Routine. Und was sich früh festigt ist nachher ein rieeeesen Vorteil!

Antwort
von FelixFoxx, 67

Normalerweise reicht das Fohlen-ABC (Führen, Anbinden, Hufe geben und putzen) völlig aus. Ich habe mit meinem Sven zweijährig schon etwas Bodenarbeit gemacht im Roundpen, aber nie länger als 15-20min.

Antwort
von skjonii, 69

Du solltest auf jeden Fall drauf achten, dass du nichts verlangst, dem er körperlich oder geistig nicht gewachsen ist.

Ich denke es ist eine gute Idee, mit ihm vom Boden aus zu arbeiten. Also Führtraining, vielleicht auch mal über/durch ein paar Stangen laufen, rückwärtsrichten, stehen bleiben etc. 

Wenn du wirklich seinen Kopf fordern willst, versuche ihm ein paar Kunststücken beizubringen :D Vielleicht auch mit einem Clicker, wenn das was für dich ist. 

Du darfst nur nicht vergessen, dass das Pferd ja noch jung ist und sowas gar nicht kennt. Dementsprechend wird auch seine Aufmerksamkeitsspanne nicht so hoch sein. Beim Führen wäre das wahrscheinlich noch nicht so sehr ein Problem, aber wenn du ihm wirklich gezielte Dinge beibringen willst, ist gut möglich, dass er schnell frustriert ist und keine Lust mehr hat, wenn er dich nicht versteht! 

Ich mache sowas super gerne, meinem macht das super viel Spaß :)

Kommentar von Nana15122110 ,

Danke für deine Antwort :) hatte nicht vor ihn zu frustrieren oder sonstiges einfach ein wenig mehr beschäftigen als nur putzen. Ist ein ganz lieber und immer super aufmerksam deshalb habe ich gedacht, dass man auch noch ein klein wenig mehr mit ihm machen kann.

Kommentar von skjonii ,

Also ich hab vor n paar Monaten mit dem Clickern angefangen. Eigentlich war das für den Hund gedacht aber ich habs dann mit meinem Wallach auch einfach mal ausprobiert und er findet das total super :D 

Ich persönlich finde, viele übertreiben das und rennen quasi 24/7 mit dem Ding durch die Gegend und man hört nur click click click... Das finde ich ziemlichen Unsinn und war auch der Grund, warum ich mich lange dagegen geweigert habe :D Aber um explizit neue Dinge beizubringen ist das ein ganz tolles Hilfsmittel. Das macht es nicht nur einem selbst, sondern ach dem Tier deutlich leichter! :)

Antwort
von WesternCalimero, 17

Das, was viele heute nicht mehr kennen: Alle Dinge der Menschenwelt.

Leg´ Dir ein Programm zurecht und verteile es auf die nächsten Monate.

Angefangen bei simplen Dingen wie Putzlappen, Seile und Besen bis zu Wasserschlauch, Planen, Klappersäcken und Treckern.

Nie überfordern und immer mit einem positiven Erlebnis aufhören (Wenn mal etwas neues absolut nicht klappen will, mach´ das was ihr vorher gemacht habt und was sie gut kann und beende es damit für den Tag.

Anfangen mit 10 Minuten. Langsam (über 2-3Monate) steigern auf 30 Minuten. Die Zeitvorgabe nicht als muss ansehen, sondern nur als Richtwert für die maximale Dauer. Wenn der Erfolg früher da ist, dann auch früher aufhören.

Ab 2 1/2 Jahren kann man das Jungpferd auch als Handpferd mitnehmen. Das werden anfangs sehr kurze und langsame Ausritte, aber das muss man ja auch steigern.

LG Calimero

Antwort
von HappyGurl02, 41

Hallo @Nana15122110!

Gerade in dem Alter von 2 Jahren ist es wichtig, dass Pferd nicht zu überlasten, jedoch es schon auf alles vor zu bereiten, sprich es langsam(!) an die Longe heran führen, Bodenarbeit zu machen und es mit Dingen zu konfrontieren, wie z.B., falls es zu einem Springpferd ausgebildet werden soll, mit Stangen, andererseits z.B. mit Dressurgattern, etc. 

Achte allerdings darauf, dass du nicht das Gegenteil bewirkst und ihm Angst machst, statt sie ihm zu nehmen. 

An sich, falls du dein Pferd behalten möchtest, könntest du, beispielsweise, wie ich schon genannt hatte, durch Bodenarbeit, Vertrauen aufbauen und es an ,später einmal, typische Situationen gewöhnen.

Auch, falls dein Pferd Stute oder Wallach ist, empfinde ich den sozialen Kontakt mit anderen Pferde sehr wichtig! Selbst für Hengste gibt es Geeignetes, wie z.B. eine Hengstherde, um dein Pferd zu fördern und ihm keine psychischen Probleme zu bereiten.

Ich hoffe ich konnte helfen! 

LG! :)

Antwort
von Arashi01, 38

Man kann dem Pferd beibringen, als Handpferd zu gehen und ihn mitnehmen, am besten wenn man mit einem vertrauten Pferd einen kleinen (Bummel)ausritt macht. Wichtig - langsame Schritte - alles spielerisch angehen.

Ich hatte Fohlen und junge Pferde auch immer wieder in den Hänger geführt.

Sie mit Flatterband, bunten Bällen, und all so Zeug konfrontiert.

Hab eine Decke zusammengefaltet wie einen attel auf den Rücken gelegt, und sie dann geführt. Macht später mal die Gewöhnung an einen Sattel leichter.

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