gutefrage.net, die Ratgeber Community
version2_beta
Login   |  Forum |  Richtlinien |  FAQ


Was ist Schuld? & Wann ist man schuldig und wann nicht?

gefragt von punkrebellpunkrebell am 15.01.2008 um 16:08 Uhr

sagt einfach eure meinung dazu würde mich interessieren...


Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

philosophie (202)
schuld (18)
unschuld (3)
ähnliche Fragen

Reply


Solf
beantwortet von Solf am 15. Januar 2008 16:09
4x
Thumb_up

Schuldig bist du wenn du dich selber schuldig fühlst! Wenn dir dein Inneres sagt, jetzt hast du was angestellt, das du besser gelassen hättest! Dein Inneres täuscht sich nie! Gruss Solf

Kommentar von C8d3f6d10fc8cdba93db90ece3f90e6dsmallShira am 15. Januar 2008 17:33

Gefällt mir richtig gut, deine Antwort, Solf!


HerrLich
beantwortet von HerrLich am 15. Januar 2008 16:11
2x
Thumb_up

Ich fühle mich immer schuldig, aber mein Psychiater sieht das anders ;-)

Kommentar von 1c020611e3b753925ffc8af8745c0556smallvampire am 15. Januar 2008 16:14

der kennt mich eben auch :b

Kommentar von Eb8e49977860945e33c7af0694910f8bsmalljohmarc am 15. Januar 2008 18:39

Deine Antwort gefällt mir, oder wie sagt man:Tut der Ochs den Bauern küssen, wird er zum Psychiater müssen...


Chief001
beantwortet von Chief001 am 15. Januar 2008 16:17
2x
Thumb_up

Tja die Schuld,ein Dieb der geklaut hat ist schuldig des Diebstahls,der Verteidiger beteuert desen Unschuld,der Richter spricht Recht und der dieb kommt frei wessen schuld ist das ?der Dieb der Diebstahl begeht oder der richter der den Dieb für unschuldig hält ????????

Kommentar von 5a5074abae2f6bc00e08d319347db6e5smallniki01 am 15. Januar 2008 16:28

das ist gut

Kommentar von A521e3ba76c4794eea46a88ce74fd517smallRubber Duck am 15. Januar 2008 16:37

Der Dieb, so er wissentlich gestohlen hat, ist des Diebstahls schuldig. Den Richter trifft keine Schuld, da er den Dieb für unschuldig hält, kann er ihn ja nicht verurteilen, ohne ungerecht zu sein. Falls der Verteidiger wusste, dass der Dieb gestohlen hat, ist der Freispruch eigentlich seine "Schuld". In unserem Rechtssystem hat aber jeder das Recht auf eine angemessene Verteidigung, die die Interessen des Beklagten, nicht die der Allgemeinheit, vertritt.

Kommentar von Efe2e9405b79e574b8c8b306b5c879c4smallComputermann am 15. Januar 2008 17:28

DIE SCHULD oder die schuld


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 15. Januar 2008 16:10
1x
Thumb_up

Schuld hat man, wenn man absichtlich gegen ein staatliches oder zwischenmenschliches Gesetz verstößt und damit anderen schadet.


pelzbohne
beantwortet von pelzbohne am 15. Januar 2008 16:10
1x
Thumb_up

Die SCHULD ist ein zeitweiliger Zustand, in dem sich ein Mensch, eine Gruppe, eine Klasse usw. als Folge begangener unmoralischer Handlungen, nicht wahrgenommener Verantwortung, der Vernachlässigung von Pflichten oder der Verletzung des Rechts beziehungsweise der Verübung eines Verbrechens befindet.




Kommentar von Guellard am 16. Januar 2008 12:57

Sehr gut! Duden oder Gesetzbuch?


butz1510
beantwortet von butz1510 am 15. Januar 2008 16:11
1x
Thumb_up

1.Wenn Du jemanden aus irgendwelchen Gründen was auch immer antust (auch aus Versehen), wofür der andere absolut nichts kann. Oder 2. wenn Dein Schuldbewusstsein (sofern vorhanden) Dir mitteilt, dass Du einen Fehler gemacht hast - was auch passieren kann, wenn Du objektiv gar keinen begangen hast.


Rubber Duck
beantwortet von Rubber Duck am 15. Januar 2008 16:13
1x
Thumb_up

Zwar schützt Unwissen vor Strafe nicht, wie der Volksmund weiß, aber zur Schuld gehört das Wissen darüber, dass etwas unmoralisch, verboten, unerwünscht ist. Das Schuldgefühl kann sich auch erst im Nachhinein einstellen, wenn man durch Verweise oder Bestrafungen über das Verbot aufgeklärt wurde. Ein kleines Kind oder ein Tier muss meist erst etwas falsch machen, um das richtige Verhalten zu erlernen.


amiria71
beantwortet von amiria71 am 15. Januar 2008 16:21
1x
Thumb_up

auch so eine Frage, über die sich Philosophen, Rechtsgelehrte, Psychologen und Theologen schon seit Jahrhunderten den Kopf zerbrechen....

Fest steht mal, dass es für Schuld im juristischen Sinne feststehende Regelungen gibt, wobei nicht immer feststellbar ist, ob diese auf das Handeln einer Person in einer Situation zutreffen.

Schuld ist natürlich auch ein Gefühl, dass einen selbst trifft - dürfte einhergehen mit schlechtem Gewissen. Dieses kann ganz unabhängig davon auftreten, ob man im juristischen, theologischen oder philosophischen Sinne tatsächlich "schuldig" ist. Das Gefühl ist auch oft völlig irrational.

Andererseits gibt es Menschen, die für eine bestimmte Handlungsweise keinerlei "SChuld" empfinden, obwohl die Gesellschaft sie moralisch/philosophisch für schuldig hält. Dies kann wiederum unterschiedliche Gründe haben. Meist psychologische Natur, kann aber auch psychatrisch(medizinisch) bedingt sein.

Die Theologen musst Du selbst fragen und die Philosophen selbst lesen - das ist mir alles viel zu schwierig und unergibig.


anonym
beantwortet von pjakobs am 15. Januar 2008 16:28
1x
Thumb_up

Christen sind immer schuldig - oder war das sündig?

wie dem auch sei. Nietzsche sagte es so:

Aber wie ist denn jene andre »düstre Sache«, das Bewusstsein der Schuld, das ganze »schlechte Gewissen« auf die Welt gekommen? - Und hiermit kehren wir zu unsern Genealogen der Moral zurück. Nochmals gesagt- oder habe ich's noch gar nicht gesagt? - sie taugen nichts. Eine fünf Spannen lange eigne, bloß »moderne« Erfahrung; kein Wissen, kein Wille zum Wissen des Vergangnen; noch weniger ein historischer Instinkt, ein hier gerade nötiges »zweites Gesicht« - und dennoch Geschichte der Moral treiben: das muss billigerweise mit Ergebnissen enden, die zur Wahrheit in einem nicht bloß spröden Verhältnisse stehn. Haben sich diese bisherigen Genealogen der Moral auch nur von Ferne Etwas davon träumen lassen, dass zum Beispiel jener moralische Hauptbegriff »Schuld« seine Herkunft aus dem sehr materiellen Begriff »Schulden« genommen hat? Oder dass die Strafe als eine Verge1tung sich vollkommen abseits von jeder Voraussetzung über Freiheit oder Unfreiheit des Willens entwickelt hat? - und dies bis zu dem Grade, dass es vielmehr immer erst einer hohen Stufe der Vermenschlichung bedarf, damit das Tier »Mensch« anfängt, jene viel primitiveren Unterscheidungen »absichtlich« »fahrlässig« »zufällig« »zurechnungsfähig«, und deren Gegensätze zu machen und bei der Zumessung der Strafe in Anschlag zu bringen. Jener jetzt so wohlfeile und scheinbar so natürliche, so unvermeidliche Gedanke, der wohl gar zur Erklärung, wie überhaupt das Gerechtigkeitsgefühl auf Erden zu Stande gekommen ist, hat herhalten müssen, »der Verbrecher verdient Strafe, wei1 er hätte anders handeln können« ist tatsächlich eine überaus spät erreichte, ja raffinierte Form des menschlichen Urteilens und Schließens; wer sie in die Anfänge verlegt, vergreift sich mit groben Fingern an der Psychologie der älteren Menschheit. Es ist die längste Zeit der menschlichen Geschichte hindurch durchaus nicht gestraft worden, weil man den Übelanstifter für seine Tat verantwortlich machte, also nicht unter der Voraussetzung, dass nur der Schuldige zu strafen sei: - vielmehr, so wie jetzt noch Eltern ihre Kinder strafen, aus Zorn über einen erlittenen Schaden, der sich am Schädiger auslässt, dieser Zorn aber in Schranken gehalten und modifiziert durch die Idee, dass jeder Schaden irgend worin sein Äquiva1ent habe und wirklich abgezahlt werden könne, sei es selbst durch einen Schmerz des Schädigers. Woher diese uralte, tiefgewurzelte, vielleicht jetzt nicht mehr ausrottbare Idee ihre Macht genommen hat, die Idee einer Äquivalenz von Schaden und Schmerz? Ich habe es bereits verraten: in dem Vertragsverhältnis zwischen Gläubiger und Schuldner, das so alt ist als es überhaupt »Rechtssubjekte« gibt und seinerseits wieder auf die Grundformen von Kauf, Verkauf, Tausch, Handel und Wandel zurückweist.

http://www.kreudenstein-online.de/Querdenker/Nietzsche/MoralGenealogie/schuld_ge...

pj


vampire
beantwortet von vampire am 15. Januar 2008 16:10
0x
Thumb_up

ich! immer!

Kommentar von 4a1ce327716e6a4ca4365c30d94d7020smallBirte312 am 15. Januar 2008 16:26

Schuldig oder unschuldig? ;-)

Kommentar von 5a5074abae2f6bc00e08d319347db6e5smallniki01 am 15. Januar 2008 16:31

na wer sonst


lilith4870
beantwortet von lilith4870 am 15. Januar 2008 16:27
0x
Thumb_up

Schuldig ist man immer dann, wenn man selber spürt, dass das was man getan hat falsch war. Das schlechte Gewissen erkennt die eigene Schuld.


Marvello
beantwortet von Marvello am 15. Januar 2008 16:33
0x
Thumb_up

schuld ist immer der, der mit irgendwas anfängt. Wenn es gut läuft ist es ok. Kein Mensch will wissen, wer, wie, wo, was wann gemacht hat! Geht die Sache aber schief, wird der Schuldige gefunden. Und jeder schreit. Wenn nichts passiert wäre, dann. . .


5thElement
beantwortet von 5thElement am 15. Januar 2008 16:44
0x
Thumb_up

sich schuldig machen ist nur ein gefühl! wie sagt man so schön: man fühlt sich schuldig. schuld bringt schlussendlich nichts. einsicht, lösungsvorschläge und eine lehre aus einem Fehler abzuleiten bringen einen menschen persönlich weiter. im falle von zweitpersonen eine entschuldigung. Schuldgefühler allerdings halten nur vor guten und wichtigen schritten ab und belasten den beschuldigten (oder einem selber)


Verwandte Fragen

Verwandte Fragen

    Parkplatzeinweisung-Wer hat schuld,wenn was passiert??

    schuldgefühle!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Wer hat schuld?



Mehr verwandte Fragen

Verwandte Fragen

    Sind wir nun schuld oder nicht?

    Ist der Router schuld am langsamen DSL?

    Jemandem etwas in die Schuhe schieben?

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.