Frage von Baltion, 73.7 Tsd.

Was fehlt euch in dieser modernen Welt?

Mich würde einmal interessieren was euch noch in dieser Welt fehlt. Freizeit? Entspannung? Zeit mit der Familie? Materielles? Spirituelles? Ich finde das jeder Mensch einzigartig ist aber diese Einzigartigkeit immer mehr eingeschränkt wird.

Antwort
von VanyVeggie, 3.798

Hallo, 

schöne Frage! :) 

Ich finde es schade, dass viele Menschen mehr Zeit damit verbringen zu arbeiten als mit der Familie Zeit zu verbringen. Ihnen fehlt mehr Zeit. Und das soll dann evtl noch bis zum 70igsten Lebensjahr gehen. Wo bleibt da Freizeit zum genießen? Wo bleibt da Gerechtigkeit? Das Arbeitssystem stört mich am meisten in Deutschland. 

Die Welt braucht auf jeden Fall Frieden. Es vergeht kein Tag, wo irgendwo massig Gewalt ausgeübt werden und unschuldige Menschen und Tiere sterben. Es ist schon so normal geworden, dass es irgendwie kaum noch einen juckt bzw. sich kaum noch ein Mensch über die Grausamkeit wundert. Ich denke den absoluten Weltfrieden wird es nie geben. Da es immer irgendwo dumme Menschen gibt, die andere, sich selbst und irgendwann die ganze Welt kaputt machen. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Kommentar von peace1287 ,

Friedrich Nietsche sagte einmal: "Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave."

Kommentar von peace1287 ,

Nun ja. Und so dumm wie es klingen mag, aber Weltfrieden ist nur eine Utopie! Welche auf unserem Planeten wohl niemals zur Realität wird. Aber ist ja auch klar. Mit Frieden, Wohltätigkeit und Sozialer Gerechtigkeit, lässt sich auch Kein Profit verdienen... Der Kapitalismus zeigt sich längst in seiner Pervertierten Form.

Aber solange Menschen einen Nutzen davon haben und Reichtum mit Macht gleichgesetzt wird, gibt es wohl kaum eine Chance, dass diese Spezies zu einer Sozial - Intellektuellen und Sozial aggierenden Spezies wird.. 

Traurig, aber leider Realität auf unserem Planeten...

Kommentar von VanyVeggie ,

Ja da hast du leider Recht. :/

Kommentar von xBeJokex ,

Wir Menschen hätten die Möglichkeit von Heute auf Morgen den Himmel auf Erden zu erleben, aber wie schon gesagt ist die Menschheit als Kollektiv zu verblendet dafür.

Es ist daher viel Aufklärung in Verbindung mit Geduld, Akzeptanz und Verständnis nötig. Und das wichtigste und nötigste: Ganz viel Liebe, im besten Fall im Übermaß. So würde sich denke ich mal nach und nach alles wandeln lassen und ein Weltfrieden wäre definitiv möglich.

Also finde ich es etwas Schade zu sagen, dass es niemals so sein wird, denn die Hoffnung ist in diesem Fall unabdingbar. Man sollte die Menschheit als kleines Kind sehen, dass sich erst noch entwickeln muss. Und diese Entwicklung sollten so viele wie nur möglich unterstützen und in die richtige Richtung lenken.
Dazu gehört aber die Hoffnung in diese Sache und alles dazugehörige.

Antwort
von Tasha, 459

Wenn ich an früher denke - 80er/ 90er und 70er aus Fernsehserien und Fotos - dann sehe ich eine einfachere Welt, in der man nicht so viel wusste wie heute, weniger Informationsmöglichkeiten hatte und damit auch weniger Werbung ausgesetzt war.

Das, was man privat tat, tat man zwar manchmal unter dem Druck der Nachbarschaft - es gab vorgegebene Zeiten zum Essen und Vorgaben, was wann gegessen werden "durfte" und wenn man abwich, wurde man komisch angesehen - aber meistens nur für sich. Man hatte wohl mal gehört, dass man dies und jenes tun könnte (Trends: Hobbys, Urlaub, Spiele), aber das tat man dann für sich und entschied selbst, wie weit man gehen wollte.

Heute ist alles normiert und man wird getrieben, sich anzustrengen. Man kann nicht einfach langsam Fotografieren lernen, man muss sofort alle möglichen Fachbegriffe lernen, um mit Menschen in Foren kommunizierne zu können, wird zum Kauf teurer Ausrüstung gedrängt und dann zum Arbeiten an besseren Bildern.

Ich denke, das war früher anders, weil man nicht so viele Vergleichsmöglichkeiten und keine "Likes" hatte. Man war mit dem wenigen zufrieden, das man hatte und konnte, man war auf kleine Leistungen stolz (mein erstes Foto ohne Flares,  zum Beispiel, wie immer die früher genannt wurden), während man heute hart an der ersten Anerkennung arbeitet (negatives Feedback an Anfänger, egal in welchem Bereich, ist in Foren Standard).

Alles muss heute schneller, höher, besser sein.

Als Kind hatte ich einen Wellensittich, las dann ein Buch, wollte einen zweiten, las weiter, wolte und kaufte einen größeren Käfig, war stolz darauf, dass meine Vögel ganztägigen Freiflug bekamen. Heute ist oft schon das Vogelzimmer zu klein und schon vor der Anschaffung wird man mit Vorgaben bombardiert, so dass viele Tierhalter statt Spaß am (Zusammenleben mit dem) Tier vor allem Stress haben, weil sich die Auflagen immer weiter erhöhen. Da kauft man einen 80 cm breiten Wellensittichkäfig und freut sich. Dann hört man, das sei "viel zu klein", der Käfig müsse einen Meter breit sein, also macht man sich Gewissensbisse und kauft dann doch den ein Meter breiten Käfig und freut sich. Dann kommt die nächste Vorgabe, jetzt muss er 1,20 m breit sein. Aaaargh! Schon wieder ist man der "Tierquäler", der seine armen Vögel im zu kleinen Käfig hält!

Diese Probleme, diesen Druck im Privatleben gab es früher eher nicht. Ich hatte den "großen" Käfig (60 cm breit, 70 cm hoch) und meine Vögel den ganztägigen Freiflug im Kinderzimmer, meine Freundin hatte einen Einzelvogel - okay, schade - in einem absurd winzigen Käfig (heute wäre eine Transportbox fast größer), aber der Vogel hatte ganztätigen Freiflug in der gesamten Wohnung. Wir haben nie überlegt, wer dem Vogel ein besseres Leben bieten konnte. Das ist heute - wenn man sich in Foren bewegt - oft anders.

Auch hatte man Sachen viel länger, die wurden einmal sehr teuer gekauft (Videorekoreder für 1000 DM?!?!) und so lange behalten, bis sie kaputt waren, meist über 10 Jahre, oft Jahrzehnte (40jähriger Fernseher in der Verwnadtschaft, der noch funktioniert). Nachkaufen, updaten war für die meisten eher kein Thema. Allerdings wurde einmal im Jahrzehnt die Mode gewechselt, und dann musste man neue Möbel kaufen und renovieren, wenn man mithalten wollte.


Also war fehlt: Gelassenheit beim Hobby, beim Kaufen, beim Leben, Ruhe, Langsamkeit, Kommunikation und Freunde - vor allem online - ohne Stress, Vergleich, Gruppendruck. Zufriedenheit mit dem, was man hat. Die Möglichkeit zu sagen, ich habe ein 10 Jahre altes Handy das noch gute Dienste leistet (tatsächlich wird die Wahrscheinlichkeit dafür immer keiner, die Lebenszeit der Geräte immer kürzer).

Die Zeit etwas Neues - ein Produkt, ein Hobby, einen Film, ein Buch - zu genießen, bevor man es ersetzen muss, erweitern, der Trend vorbei ist.

Sich selbst definieren zu können, ohne in eine Gruppe passen zu müssen (ich lebe teilweise vegan, teils vegetarisch, fotografiere, treibe etwas Sport, halte Haustiere etc. - bin aber für keine Gruppe gut genug, da ich nicht ausreichend Energie, Geld und Lebenszeit nur in diese eine Sache stecke und mich dafür nicht finanziell oder räumlich oder zeitlich einschränken möchte). Ich möchte selbst definieren, wie ich das Hobby Fotografie betreibe, ohne dass mir jemand sagt, wann ich von ihm als passionierter Hobbyfotograf angesehen werde. Ich möchte nicht hetzen müssen, um besser zu werden, um Anerkennung zu bekommen. Ich möchte keine Bilder aufnehmen müssen, die anderen gefallen, weil mein Geschmack zu schlecht ist. Ich möchte mir nicht sagen lassen, dass meine Bilder langweilig oder nichtssagend sind oder "schon 100 mal gesehen" wurden. Ich möchte stolz auf meine Bilder sein, vor allem, wenn mir zum ersten Mal etwas gelingt, auch wenn andere das schon lange vor mir besser gemacht haben.

Ich möchte eine langweilige Wiese fotografieren dürfen, die ich in der Abendsonne schön fand, ohne mir sagen lassen zu müssen, dass das schmalzig, langweilig und uninteressant ist oder gar beantworten zu müssen, was anderen das Bild "sagen soll".

Ich möchte mich nicht von anderen hetzen und verunsichern lassen!!!

Ich möchte selbst entscheiden, was ich wie womit in welchem Tempo mache und TROTZDEM stolz darauf sein dürfen und TROTZDEM jemanden finden, mit dem ich darüber reden kann (früher wären das die Freunde oder Nachbarn gewesen, die nicht fotografieren und nicht überkritisch sind).

Ich möchte Leute einladen können, ohne vorher bei chefkoch die "Pefektes Dinner"-Threads gelesen zu haben, in denen alles noch so erdenkliche kritisiert wurde, so dass ich mich nun meiner mangelnden Haute-cuisine-Fähigkeiten schäme und sie lieber keinem präsentiere.

Ich möchte halbe Sachen machen dürfen und mich daran freuen.

Ich möchte nicht immer Hochleistung bringen müssen, nicht immer das Neuste und Beste haben müssen, nicht erst über Dinge reden dürfen, wenn sie perfekt sind, auch stolz auf kleine Leistungen sein dürfen, die für mich ein großer Schritt waren, für andere aber nicht. Ich möchte meine Meinung sagen können, ohne auf Trends oder Political Correctness achten zu müssen, ohne mich selbst zensieren zu müssen. Ich möchte Fehler machen dürfen, ohne dass andere sich darüber im Internet auslassen. Ich möchte kritisch über bekannte Blogger etc. reden dürfen, die eine Art Kult aufbauen, in dem Anhänger ausschließlich vorgegebene Meinungen wiederkauen "dürfen", ohne von dieser Gruppe gemobbt zu werden. 

Ich möchte raus gehen dürfen, ohne einen perfekten Körper zu haben und ohne mich dafür zu schämen (das war früher auch schon so, der Druck ist aber heute ggf. größer, weil das Thema über Fotos und Berichte auch online mit einem größeren Publikum diskutiert werden kann).

Ich möchte einkaufen gehen können, ohne alles auf verstecke Zutaten prüfen zu müssen und ohne mich vor anderen für meine Auswahl rechtfertigen zu müssen (vegan, lokal, saisonal, mit Konservierungsstoffen, zuckerhaltig, wie viel Verpackungsmüll, Fertiggericht, wo hergestellt, was unterstützt man da etc.pp).

Ich möchte den Alltag ohne Sorge durchleben können, etwas falsch zu machen, auf das mich jemand hinweisen, das jemand anstößig finden könnte. Kürzlich las ich einen Thread in einem Haarforum: "Blumen im Haar". Viele stellten tolle Fotos von ihren Frisuren mit Blumen ein. Ich war begeistert und überlegte, so etwas auch mal zu probieren, bis eine schrieb, sie würde so etwas nicht machen, nicht mit getöteten Wesen im Haar rumlaufne und für ein paar schönen Momente und Befriedigung der Eitelkeit töten. Aaaaarrrrrggghhh! Uuuuund schon wars wieder vorbei mit der Begeisterung!

So etwas würde ich gern seltener erleben.

Ich möchte Geld ausgeben können (Produkte, Dienstleistungen) ohne zu fürchten oder zu wissen, das ich übers Ohr gehauen werde, der Preis zu hoch sein wird, das Produkt schlecht oder die Dienstleistung mangelhaft und der Verkäufer ggf. über mich lacht. Ich möchte nicht immer wieder Angst vor Produktmängeln und Mängeln bei Dienstleistungen haben, nicht mit dem Wissen leben, dass viele einen ausnehmen, wo sie können (angefeuert durch die ganzen Berichte über Betrugsmöglichkeiten). Früher passierte das auch, aber es war einem weniger bewusst und man war damit meist glücklicher!

Ich möchte nicht leben mit dem Bewusstsein, nie alles richtig machen zu können und mit jeder Entscheidung jemandem zu schaden oder den Ansprüchen einer Gruppe nicht zu genügen.


Kommentar von Etter ,

Ohje WoT

"Das, was man privat tat, tat man zwar manchmal unter dem Druck der Nachbarschaft"

"Heute ist alles normiert"

Wie du schon geschrieben hast, wurde das früher durch die Nachbarschaft angestrebt. Also eigentlich keine wirkliche Verbesserung, aber auch keine Verschlechterung.

"Man kann nicht einfach langsam Fotografieren lernen, man muss sofort alle möglichen Fachbegriffe lernen, um mit Menschen in Foren
kommunizierne zu können, wird zum Kauf teurer Ausrüstung gedrängt und dann zum Arbeiten an besseren Bildern."

Da sind mehrere Dinge. Zum einen MUSST du nicht in Foren nachfragen. Gleichsam musst du nicht alle Fachbegriffe draufhaben (meine bisherige Erfahrung war eher, dass einem auch mal Begriffe erklärt wurden). Was man jedoch haben sollte, wenn man an einem Forum teilnimmt sind gewisse Grundbegriffe.

Ebenfalls musst du keine teure Ausrüstung kaufen. Du KANNST es. Es wird dir vll. auch GERATEN, die Entscheidung ist aber am Ende deine.

tl;dr: Du kannst so schnell an dir arbeiten, wie DU es willst.

"Ich denke, das war früher anders, weil man nicht so viele Vergleichsmöglichkeiten und keine "Likes" hatte."

Auch hier wieder: Wozu auf Likes achten oder seine Fotos irgendwo hochladen, wo es sowas gibt? Du könntest selbst damit zu frieden sein, aber willst es ja anscheinend nicht.

"Man war mit dem wenigen zufrieden, das man hatte und konnte, man war auf kleine Leistungen stolz (mein erstes Foto ohne Flares,  zum Beispiel, wie immer die früher genannt wurden), während man heute hart an der ersten Anerkennung arbeitet (negatives Feedback an Anfänger, egal in welchem Bereich, ist in Foren Standard)."

Das eine ist halt das, was man über sich selbst denkt, das andere was Außenstehende über einen denken. An ersterem ist man selbst schuld an letzterem ist die Entscheidung Schuld alles zu veröffentlichen.

Davon mal ganz ab, dass der Ton im Internet eh etwas harsch ist, man also lieber eine dicke Haut haben sollte.

"Diese Probleme, diesen Druck im Privatleben gab es früher eher nicht."

Früher konnte man auch noch ganz legal Tiere privat schlachten. Ob die leiden oder nicht hat halt niemanden wirklich interessiert.

Irgendwann wurden halt die Tierschutzrechte angezogen, was ich selbst nicht so übel finde. Vögel mit Freiflug haben ja eh genug Raum.

"(ich lebe teilweise vegan, teils vegetarisch"

Da würd mich das Wie jetzt einfach mal interessieren :/

"Ich möchte stolz auf meine Bilder sein, vor allem, wenn mir zum ersten Mal etwas gelingt, auch wenn andere das schon lange vor mir besser
gemacht haben."

Dann sei DU stolz auf dich. Warum beziehst du deinen Stolz nur von Außenstehenden (zumindest macht es mir den Eindruck). Du makelst dieses Thema immer wieder an, aber eig. ist die Lösung einfach. Hab genug Selbstbewusstsein und sei Stolz drauf.

"Ich möchte Leute einladen können, ohne vorher bei chefkoch die "Pefektes Dinner"-Threads gelesen zu haben, in denen alles noch so erdenkliche kritisiert wurde, so dass ich mich nun meiner mangelnden Haute-cuisine-Fähigkeiten schäme und sie lieber keinem präsentiere."

Keine Ahnung wie das bei dir abläuft, aber bei mir im Freundeskreis ist es meist so, dass jmd. den Vorschlag macht was zu kochen, dann trifft man sich, kauft gemeinsam ein und kocht dann.

Solange das Endresultat annehmbar schmeckt ist doch alles in Ordnung.

"So etwas würde ich gern seltener erleben."

Ein weiteres Problem. Du möchtest dass du alles frei sagen darfst, ohne Political Correctness oder Trends. Gleichzeitig willst du aber nicht, dass andere ihre Meinungen veröffentlichen.

Wer "A" sagt muss auch "B" sagen, wie ein Sprichwort so schön sagt.



Insgesamt ein großer Rat: Sieh zu dass DU stolz auf dich bist, mach was DU willst und wenn du dich dadurch unbeliebt machst, dann ignorier es einfach.

Nach dem Beitrag bist die Hauptbarriere du selbst. DU stellst dir Beine.

Und um noch ein Beispiel zu geben: Mir egal, ob dir meine Aussage gefällt, ich sehe sie dennoch als richtig an.

Antwort
von silberwind58, 174

Mir fehlt der Respekt,voreinander,die Freundlichkeit und Höflichkeit! Mir fehlen Toleranz und Wärme.Mir fehlen auch Bescheidenheit und Zufriedenheit! Ich werde nicht mit der Mehrheit oder dem Strom schwimmen und es ist traurig,das man dann fast zum Aussenseiter wird/ist!

Antwort
von Leseratte87, 209

Hallo,

ich liebe Deutschland und lebe unglaublich gern hier. Auch, weil ich andere Länder kennen lernen durfte.

Fehlen tut mir heute Zeit, wie so vielen. Zeit für Familie, Zeit für Freund, Zeit für Hobbys. 

Und Dankbarkeit. Viele sind leider den ganzen Tag nur am Meckern und Nölen, wie schlecht, nervig, dumm alles doch gerade ist - im gleichen Atemzug lehnen sie es aber ab, etwas an der Situation zu ändern, die sie unzufrieden macht. Stattdessen wird lieber weiter gejammert. 

Materielle Dinge haben deutlich für mich an Wert verloren, seitdem ich gesehen habe, wie Materielles (in erster Linie Geld) Menschen ins Negative verändern kann.

Liebe Grüße

Leseratte87

Antwort
von CURSOME, 154

Tagchen tagchen,

mir fehlen noch sehr viele Dinge in dieser modernen Welt, aber keine materiellen Dinge sondern mehr Dinge im Verhalten des Menschen.

Ich hasse diese ständige Unzufriedenheit der Menschen, wir haben eigentlich alles was es gibt, haben ein friedliches Leben und trotzdem sind die Leute nur am rumnörgeln und meckern. 

Was mir auch fehlt ist der Drang nach neuem, immer dieses konservative denken ala was es früher nicht gab gibt es heute auch nicht.

Und ständig dieses peinlich peinlich. Es ist als würde das Leben nur auf einem Strich laufen und sobald irgendeiner auch nur ein bisschen vom diesem Strich abkommt ist das direkt wieder peinlich und unerzogen. 

Ein Nachbar von mir wollte gerne Türsteher werden, doch alle seine Freunde und Verwandten sagte er solle was anderes machen. Und was hat er gemacht - richtig er ist nicht Tütsteher geworden. WAS IST LOS MIT DEN MENSCHEN ?

Was mich aber am meisten stört ist, dass der Materielle Wert bei den meisten mehr zählt als alles andere. Vor mir kann keiner angeben nur weil er ein großes Auto hat.

Unterm Strich: JEDER HAT SEIN EIGENES LEBEN UND WENN ES ANDEREN NICHT PASST DANN IST ES HALT SO  EGAL!!! 

Alles gute , Friede Freude Eierkuchen

Antwort
von peace1287, 529

Ganz klar eine Entschleunigung! Jeder ist nur noch unter Zeitdruck. Von einem zum nächsten Termin wird gehetzt. Und irgendwie kommt es mir vor, als wenn unsere Profit und Leistungsorientierte Gesellschaft überhaupt keine Alternative dazu frei lässt. 

Außerdem finde ich, dass die Soziale Intelligenz der Menschen mehr als mangelhaft ist. Derart Narzisstische Verhaltensweisen legt wohl kaum eine andere Spezies in unserem Universum an den Tag... 

Kommentar von Manuel129 ,

+1

Kommentar von Holgi84 ,

sehr gut gesagt/ geschrieben

Antwort
von Parabrot, 113

Mir ist das Leben zu kompliziert geworden.

Ich finde deshalb Schiffbruch- oder Apoklaypseszenarien total interessant. Denn dort leben die Menschen wieder wie früher, schaffen mit ihren Händen alles was sie zum Leben brauchen und müssen aber teilweise nicht auf moderne Errungenschaften verzichten.

Unsere Gesellschaft ist so hochkomplex und theoretisch geworden, dass kotzt mich manchmal echt an. Es gibt tausende Berufsbilder, die am Ende des Tages nichts hinterlassen (Bänker z.B.), sondern nur geschaffen wurden um sich zu bereichern.

Außerdem sind so viele Leute egoistisch (da nehme ich mich gar nicht aus) und es gibt keine richtige Gemeinschaft mehr, man lebt nebeneinander her..

Zudem nervt mich die Globalisierung, sie entzaubert unsere Welt irgendwie und ist schuld an vielen Problemen.

Antwort
von Samwise, 93

Zeit und Entspannung. Ich fühle mich unter Druck gesetzt von der Gesellschaft und der Schule. Auf Knopfdruck muss ich funktionieren. 

Kommentar von Baltion ,

So ist das ganze Leben und das ist traurige wir werden nur als das ganze gesehen und nicht jeder als Individuum

Antwort
von derzockerXD, 144

Es gibt sicherlich vieles was nicht so ganz passt aber ganz spontan würde ich sagen: Ein vernünftiges Bildungssystem in Deutschland. 

Antwort
von randomhuman, 397

Mhmm also das hat jetzt nicht direkt etwas mit fehlen zu tun aber ich fände es gut wenn es weniger Autos und Autobahnen/Straßen geben würde. Es sollte mehr Wälder geben oder Grünflächen usw. geben.

Vor allem auch in den Innenstädten mehr Gebiete, in denen Autos verboten sind also eher konventionelle Autos (die mit Abgasen). Stattdessen sollte es in solchen Gebieten mehr Fahrräder geben oder auch elektrische Kleinbusse, die einen von A nach B bringen. Frische Luft (mehr Parks) und vor allem mehr Ruhe sollte auch in Städten das höchste Gut sein. 

Ich kann mich noch an meinen Kurztrip in Berlin erinnern. Der Lärm, die stickige und tiefliegende Luft durch die Abgase, einfach äußerst unangenehm. Da war ich froh als ich im Tiergarten war, endlich tief durchatmen und entspannen. 

Allgemein sozusagen fehlt mir einfach der Umweltgedanke bei vielen Sachen. Umweltfreundlich zu sein heißt ja nicht immer verzichten aber wir leben einfach zu sehr im Überfluss. Sowas kann auf die Dauer nicht gut gehen.

Das ist jetzt nur ein kleiner Bereich an den ich bei deiner Frage gedacht habe. Ich hoffe das passt so. ;) 

Kommentar von Kuestenflieger ,

schon mal an arbeit gedacht? wo sind werke , fabriken , betriebe ?

Kommentar von randomhuman ,

Industrie- und Gewerbegebiete haben weiterhin ihre Berechtigung. Darum ging es mir aber auch nicht. Es ging in meinem Beitrag um verstopfte, schmutzige Innenstädte, die eigentlich ein Erholungsort und auch Touristenmagnet sein könnten ohne die ganzen Autos und Abgase. ;)

Kommentar von DreiGegengifts ,

Absolut. Es ist krass, wenn man Morgens in die Stadt kommt und Abends sich wieder auf den Heimweg macht. Stoßstange an Stoßstange schieben sich die Wagenkolonnen vorwärts.

Als Radfahrer riecht man all den ätzende Dreck, den man in die Lunge zieht.

Schon verrückt wie tonnenschwere Vehikel eine Person transportieren. Ich glaube lange wirds dieses Straßenbild nicht mehr geben. Wie ein Bild aus der Vergangenheit kommt mir das vor.

Dabei ist Radfahren jetzt im Sommer wieder so herrlich. 25 km über Land, morgens im Sonnenschein. Und in der Stadt ein billiges Fitenessstudio fürs Duschen. Recht viel mehr braucht der Mensch kaum um glücklich zu sein. Da ist man wie ausgewechselt. Und wenns Abends später wird und man müde ist, dann schnell zum Bahnhof geradelt und heim.

Es gibt inzwischen viele Züge, in denen die Fahrradmitnahme  kostenlos ist. Leider auch auf noch viel zu vielen Strecken nicht. Da wäre echt ein  Ziel: flächendeckend kostenlose Fahrradmitnahme. Das würde die Flexibilität enorm erhöhen. Denn dann kann man problemlos sein Rad mitnehmen und erreicht auch mit Bus und Bahn alles sehr schnell, weil man viele Strecken mit dem Rad überbrücken kann.


Kommentar von randomhuman ,

Sehe ich auch so. 

Rad fahren wäre für mich in der Stadt ein absolutes No-Go zurzeit. Nicht, weil ich zu faul bin, sondern weil ich mir ernsthafte Gedanken um meine Gesundheit machen würde. Außerdem kann ich die Abgase nicht riechen. Ich bekomm da Schnappatmungen und muss die Luft anhalten, weil ich sonst husten muss.

Deswegen lebe ich auch in einer Kleinstadt und bin nur selten in solchen verstopften, verdreckten Innenstädten. 

Allerdings bewundere ich und befürworte ich deine Einstellung zur Mobilität. Das sollten unbedingt mehr Menschen machen. Viele sind sich aber leider zu fein dazu.

Antwort
von nowaYnee, 161

Was mir oft fehlt ist Tiefe. Ich habe das Gefühl, von vielen oberflächligen Menschen umgeben zu sein. Jeder hetzt nur noch umher, auf der Suche nach Perfektion. Die Wenigstens können sich, mit dem was sie haben, glücklich schätzen. Freunde und Beziehungspartner werden schnell und oft gewechselt (zumindest erlebe ich das bei den Menschen in meinem Alter). Ich erlebe oft, dass Menschen über das Internet kommunizieren aber sich bei realen Begegnungen nichts zu sagen haben. Desweiteren stört mich der Leistungsdruck in unserer Gesellschaft, sowohl in der Schule, als auch in der Arbeitswelt. Wir gehen zur Schule (viel Stress und wenig Zeit), danach üben wir einen Beruf aus (viel Stress, wenig Zeit), bis wir alt sind. Dann ist das Leben so gut wie vorbei und man hat meist nicht viel getan, außer Geld zu verdienen. Wäre es nicht schön, ein Leben zu haben, von welchem man nicht Urlaub bräuchte? Und zu guter Letzt, würde ich mir ein wenig mehr Nächstenliebe bzw. - verständnis wüschen.

Antwort
von mistergl, 140

Seele. Ich bilde mir ein zu merken, das, gerade junge Menschen immer seelenloser und kälter denken und agieren. Vor allem im Umgang untereinander. Beeinflusst von vielen modernen Umständen wie die Permanten-Nutzung digitaler Technologien, den Leistungs- und Schönheitsdruck und natürlich in unserer westlichen Welt der Konsumzwang sämtlicher Dinge. Gefühle kommen mir heutztage iwie pseudoartig vor. Manchmal schon fast theatralisch präsentiert.

Ich merke es zb auch an der Filmwelt. Moderne Filme kommen mir im Vergleich zu älteren aus den 80ern oder 90ern iwie kalt vor. So als ob die Schaupieler das Ganze in erster Linie wegen der großen Kohle und dem Ruhm durchziehen, statt einer innerlichen Überzeugung zum Schaupiel zu folgen. Eben seelenlos.

Ausgenommen Theater- und Bühnen-schaupieler.

Naja im Sport ist es das Gleiche.

Antwort
von Leseratte98, 141

Die Möglichkeit, ohne Druck zu lernen und neugierig zu sein. Ich bin jetzt mit der Schule fertig und das meiste gelernt habe ich außerhalb davon, wenn man mich nicht benotet hat oder mich gezwungen hat, nach einer bestimmten Methode zu lernen. Die Freiheit, zu wählen, wie ich lernen möchte. Das fehlt mir.

Manchmal auch der Wert von gegenseitigem Respekt, unabhängig davon, wer sich in welcher Position befindet. Eltern sollten genauso Repsekt vor ihren Kindern haben wie umgekehrt. Lehrer auch vor ihren Schülern. Der Arbeitgeber vor dem Arbeitnehmer.

Kommentar von Baltion ,

Da Stimme ich dir 100% zu. Ich bin selber nur ein Arbeitnehmer und von Respekt kann hier echt nicht die Rede sein. Leute die über dir stehen bilden sich ein das Sie alles auf deine Kosten tun können was Sie wollen.

Antwort
von BORNtoKILL, 8

Im Grunde schließe ich mich meinen Vorrednern an. Würde es mal so formulieren durch die stets gestiegenen Lebenserhaltungskosten und den nicht gestiegenen Gehältern, beginnen wir einen Teufelskreis. Um das fehlende Geld zu erwirtschaften, kommt die Freizeit und die Familie zu kurz. Um das auszugleichen, fehlt es an Schlaf. Das gesunde Mittelmaß ist leider vor Jahren schon verloren gegangen. Man arbeitet nur noch zum Leben und und selbst das kann man nicht mehr ausgiebig. Viele Leute arbeiten in einer Vollzeitstelle und können gerade so über die Runden kommen und brauchen noch Unterstützung von Staat. Schade...

Antwort
von helloberlin123, 50

Ich vermiss am meisten, mich einfach mal mit Freunden zu unterhalten oder was zu machen. Aber nein, alle haben ihr Handy. Mich schockieren diese kleinen 10 jährigen Kinder die auf insta, etc

 fast alles von sich preisgeben, total auf Tumblr tun und die mit 8 ein iPhone haben.      Wo ist da die Kindheit? Unser Leben besteht doch nicht nur aus Handy und Internet.   Wie sich immer jeder beschwert: oh  ich hab kein Netz        Es tut doch auch mal gut unerreichbar zu sein, mal raus gehen in die echte Welt.     Ich find das Schade...:(

 

Antwort
von DonkeyDerby, 115

Abgasfreie Teleportation. Damit würde die Umwelt enorm entlastet.Und es müssten nicht so viele Menschen im Mittelmeer ertrinken.

Kommentar von Bambi201264 ,

O nein, bitte nicht!

Dann können auch Typen wie Herr E. oder Kim Jong Un usw. sofort hierher kommen!!!

Kommentar von Etter ,

Stargate ;)

Die klatschen dann einfach gegen eine Stahlwand, wenn der Besuch nicht erwünscht ist xD

Kommentar von DonkeyDerby ,

Erdogan und Kim Jong Un können doch ohnehin hierher kommen - die steigen in ein Flugzeug und sind in ein paar Stunden hier... die beiden brauchen doch keine Schlepper, um nach Europa zu gelangen...

Antwort
von Sjulie, 25

Mir fehlt ein Tag den die ganze Welt einhält.Also so ein Tag wo keiner sein Handy,Tablet,Computer,Laptop usw. Anrührt. 

Antwort
von NichtZwei, 138

Die Einschraenkung, also einer Art Depression kann dich in die Freiheit fuehren. Natuerlich fehlt es an allen, was dir ein schones Lebem bereiten kann, das ist kein Zufall, sondern sorgsam orchestriert. Fuer sich selbst redent,  versuchen bestimmte Maechte, die Menschen zu entzweien, wenn du das weisst, bist du schon einen Schitt weiter. Aber die  Wahrheit ist, es gibt keinen Mangel,  das ist nur ein Gedanke, in Wirklichkeit bist du die Vollkommenheit selbst, das Perfekte, alles was ist. Was fehlt ist Bewusstsein, das Erkennen der Wirklichkeit, die Menschen leben in einem Traum aus Erwartung und Angst. Das was die Menschen suchen, ist bereits in ihnen, aber sie suchen an der falschen Stelle, im Aussen, dort ist nur Leid, Wahnsinn und Verrueckheit ihr Begleiter. Es fehlt Bewusstsein! Alles Gute!

Antwort
von PrinceOfNoldor, 32

Ich hasse es, dass es ständig Leute gibt, die einen unter Zwang setzen sich anzupassen, sei es der Staat mit unnötigen Gesetzen oder Menschen mit dummen Modeerscheinungen oder Trends oder auch mit aufgezwungenem Humanismus (geb mal offen zu, dass du Organspende ablehnst) und Lügen und mit Anschuldigungen.

Antwort
von rosepetals, 320

Ich schließe mich dir, der Individualiät an. Ich sehe es, als Schülerin, oft, wie Mädchen und Jungen sich sehr stark an ihre Umgebungen anpassen. Anpassung ist natürlich wichtig, was ich jedoch meine ist die Anpassung des Charakters, sodass die ganzen Leute einer Gruppe sich einander sehr stark gleichen. Vor allem bei "schwachen" Charaktern sehe ich das oft. Erst, wenn man lange mit jemandem gesprochen hat, glitzert so ein bisschen Individualität plötzlich durch; aber ansonsten sind manche Menschen wie Kopien einer Gruppendynamik.

Außerdem stelle ich mich hinter emily2001 und rotesand. Das Glück sollte wieder erlernt werden. So viele Menschen jammern über Kleinigkeiten. Wenn zwei Stunden entfallen (ich bin heute sehr schulisch bezogen), ärgert sich jeder, den ich kenne, dass nicht auch noch die dritte entfällt. Die Menschen sollen mehr genießen und in ihren eigenen Interessenfeldern, wie auch in Freundschaftskreisen, mehr aufblühen und Freude in kleinen Sachen entdecken - anstatt immer auf das Wochenende warten.

Kommentar von CURSOME ,

Oh ja und sobald einer irgendwie aus der Masse raussticht finden das die meisten wieder peinlich und unnormal

Wir sind doch keine Klone

Kommentar von PrinceOfNoldor ,

Und die Individualitätsjunkies kommen dann her und hacken auf denen rum die gleich sind weil doch (natürliche) Klone sind.

Das ist genauso Sch*****

Kommentar von rosepetals ,

Das stimmt. Individualität ist eigentlich ein viel zu großes Thema, als das jetzt hier kurz zu fassen. Aber während "special snowflakes" in meinen Augen lächerlich genug sind, sie links liegen zu lassen, ist das "Klonverhalten" in meiner Umgebung etwas Natürliches und Angesehenes, je nachdem auch etwas Selbstverständliches. Man kann aber wohl individuell sein, ohne die "special snowflake"-Bezeichnung. Aber sich in den allgemeinen Meinungen "auszuruhen", ohne sich selbst mit auf dem Bild zu haben, ist schade.

Antwort
von MarioXXX, 148

Spiritualität (nicht Religion)

Antwort
von Nanaseloveu, 73

Mir fehlt die Dankbarkeit und die Freundlichkeit, wenn ich zum Beispiel in der Bahn sitze wird man schon komisch angeguckt wenn man einfach mal Lächelt.

Antwort
von valvernakes, 69

Mir fehlt die Natur. Ich liebe es im Wald etc. zu sein. Ich finde es unglaublich wunderschön und friedlich, aber es ist so schwierig einen Ort zu finden, wo keine Menschen sin, keine Zivilisation oder es von Menschen erschaffen/bearbeitet wurde, und das finde ich schrecklich. Oder Orte wo mein meilenweit nur Natur sieht, nur Geräusche der Natur, sonst nichts. Ich finde das wirklich extrem tragisch.

Antwort
von Piratin2000, 44

Ich kann dir mit der Einzigartigkeit nur zustimmen. Mich stört doch sehr, dass man für alles mögliche schräg angeguckt wird und fast alle meiner Bekannten regelrecht entsetzt wären wenn ich ihnen eröffnen würde, dass ich mir nichts zum Geburtstag wünsche. Um mal nur ein Beispiel zu nennen... Materielles ist viel zu wichtig geworden.

Antwort
von CamelWolf, 103

Ich stehe morgens früh auf, bin mind. 12 Stunden im Büro und das Leben eilt dahin. Ich würde mich gerne einmal wieder so richtig langweilen. 

Kommentar von Baltion ,

Man will einfach mal leben und sein Leben genießen.

Antwort
von Tuehpi, 149

Ruhe. Einfach mal nix. Und niemand. 

Aber, das kann man auch in "dieser Modernen Welt" bekommen. 

Antwort
von TheSilverLion, 4

Vielleicht ein Mensch zum reden-.-

Antwort
von paranomaly, 223

Eine Umstrukturierung im Bildungssystem.

Wenn man heute ja einen Realschulabschluss hat, kann man mit einem bestimmten Notendurchschnitt auf die Fos.

So sagen wir man möchte später in einem Bereich studieren in dem man aber das Fach BWL überhaupt nicht braucht.

In den einzelnen Fächern hat man Noten von 1 bis 3 in BW aber eine 5. Auf der Fos wird man nicht genommen wenn man eine 5 in BW hat, obwohl man BW für ein Studium als Fach gar nicht benötigt. Für die Fos ist aber auch eine gute Note in dem Fach erforderlich.

Und weil in den Medien das Thema Ufos immer noch lächerlich gemacht wird.

Kommentar von Etter ,

kP wie es bei dir ist, aber ich hatte kein BWL in der Realschule. Auch nicht in der FOS (dafür hätte ich n anderen Fachbereich nehmen müssen).

"Für die Fos ist aber auch eine gute Note in dem Fach erforderlich."

Also eig. hatte ich sogar Leute von der Hauptschule (bis 10. Klasse) in der FOS. Die Bedingungen waren eher ein gewisser Notenschnitt (insgesamt) und/oder eine Ausbildung, um auf ein Jahr zu verkürzen. Ansonsten musste man halt 2 Jahre machen.

"Und weil in den Medien das Thema Ufos immer noch lächerlich gemacht wird."

Dafuq? Soll das jetzt n neues Thema sein oder gehört das irgendwie geartet noch zu dem Schulthema?

Antwort
von Mabelin, 1

Die beste Frage überhaupt!!😍

Also, ich finde es schade das wir Menschen immer mehr am Handy leben  als zusammen. Ich vermisse auch da Gefühl zu einander und das Gefühl in der Musik. Ich verstehe die Menschen immer weniger weil manche Egoistisch geworden sind.

Das dümmste ist aber, momentan das wir Menschen Auto fahren ohne uns Sorgen über die anderen im Verkehr machen oder nicht darauf achten das man an einem Zebrastreifen soll.

Doch das aller schlimmste, Handy Anbieter sagen das wir einen Vertrag oder besseres Internet kaufen soll wenn wir wieder zusammen leben wollen.

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 465

Hallo!

Es fehlt gerade in Deutschland an Zufriedenheit -------> es wird viel zu oft auf höchstem Niveau gejammert. Das Normendenken & die genauso abstrus umgesetzte "political correctness" werden von mir auch scharf kritisiert.

Aber im Großen und Ganzen bin ich doch sehr zufrieden & möchte nicht klagen :)

Kommentar von Tasha ,

Ja, es fehlt aber auch die Zufriedenheit, weil man einfach zu viel weiß. Früher gab es auch jede Menge Mängel, aber sie waren einem nicht so bewusst, man hatte keine Angst, ausgenommen zu werden. 

Die Werbung war nicht so präsent wie heute, wurde nicht im großen Stile von Privatpersonen weitergetragen (Videos, Foren) und man war sich nicht so bewusst, was man noch alles kaufen "solle", bis man zufriedne sein darf!

Das gilt auch für die eigenen Leistungen: Man war stolz, wenn man etwas geschafft hatte, man sah nicht, was andere schon geschafft hatten und man hatte nicht diesen langen Weg bis man überhaupt mal zufrieden sein durfte oder seine (Hobby-/ Schul-) Arbeit zeigen durfte. Man freute sich mehr und früher über die eigenen Leistungen. Heute vergleicht man mehr, wird früher auf Fehler und Mängel hingewiesen.

Anfänger zeigen ihre ersten Bilder im Fotoforum und bekommen reihenweise Kommentare zu Bildfehlern. Es kommt kein "Klasse, dass du das geschafft hast", das einen motivieren würde, weiterzumachen, bis man selbst unzufrieden ist und nach Verbesserungen fragt, sondern es kommt ein "komm wieder, wenn du deutlich besser bist" und den Weg dahin muss man still alleine zurücklegen, wenn einen ständige Kritik stark runterzieht.

Wohlgemerkt beim Hobby, das man eigentlich zur Entspannung betreibt und über das man sich nur mit Gleichgesinnten austauschen wollte. Das geht aber heute oft erst ab einem gewissen "Level". :-/

Kommentar von Etter ,

"Anfänger zeigen ihre ersten Bilder im Fotoforum und bekommen reihenweise Kommentare zu Bildfehlern."

Ist das nicht genau das wozu ein Forum da ist? Zum Verbessern der eigenen Fähigkeiten?

Wozu ein Foto in ein Forum mit Profis laden, wenn man keinerlei Feedback außer "Haste toll gemacht" hören will, egal wie das Resultat ist.

Ansonsten noch folgendes: Zum einen ist die Frage in welchen Foren du unterwegs warst. Je nachdem pendelt die vorherrschende Höflichkeitsform.

Zudem ist es halt das Internet. Der Umgangston ansich ist häufig schon deutlisch harscher als im normalen Leben.

Kommentar von rotesand ,

Ich würde jetzt mal 'ne Lanze für diese Plattform hier brechen.. den Umgangston empfinde ich nicht als rauer oder barscher denn "da draußen auf der Straße oder im Büro".

Es passierte nur gaaaaaanz selten bisher, dass ich jmd. echt virtuell auf die Finger klopfen musste, weil er sich im Ton vergriffen hätte. Klar kommt das auf das Umfeld an, aber im "Real Life" muss ich das leider öfters mal als hier..

Kommentar von Etter ,

Diese Plattform macht halt leider nicht viel vom Internet aus ;)

Ich empfehle dir mal n paar Runden online zu zocken. Für gewöhnlich findet sich schnell jmd. der die Mutter einer anderen Person beleidigt ;)

Immerhin die perfekte Möglichkeit Schimpfwörter aus aller Welt zu lernen xD

Auch pendelt das stark zwischen Foren und allgemein den Bereichen. Halt je nachdem in welcher Sparte du landest (guck dir mal manche Kommentare zu YT-Videos an).

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