Frage von DBKai, 75

Warum stört es uns, wenn Menschen unehrlich zu uns sind?

Wann würde es euch nicht stören, wenn jemand lügt? Warum lügen die Leute? Ist es den Menschen immer bewusst, dass sie lügen oder glauben sie es manchmal wirklich, was sie da sagen? Wann ist eine Lüge gut und rettet Leben? Ist es von Vorteil zu lügen oder die Wahrheit zu sagen?

Antwort
von Mabur, 24

Hallo DBKai,

nach meiner Erfahrung belügen wir uns ständig selbst. Um dies festzustellen musst du nur einmal schauen, was häufig passiert, wenn jemand schlecht bewertet wird. Sei es in der Schule oder er wird bei einer Bewerbung nicht genommen. Was glaubst du wer gibt im Schnitt die besseren Berwertungen auf Kununu (Rating Plattform wo Arbeitnehmer die Arbeitgeber bewerten können und auch den Bewerbungsprozess an sich).

Die Arbeitnehmer, die genommen wurden, schreiben zumeist super Bewerbungsprozess lief alles glatt und die Bewerber, die nicht genommen worden...  nun du kannst es dir ja denken.

Lügen verletzen uns aus unterschiedlichen Gründen:

Es kann uns wütend machen, wenn jemand uns belügt um seinen persönlichen Vorteil zu suchen, aber auch wenn wir das Gefühl haben, dass uns jemand die Wahrheit nicht zutraut - greift dann unser Selbstbild an.

Ich will nur eines hervorheben, die ideale Moralvorstellung, wie wir denken, dass Menschen sich verhalten sollten und wie sie sich verhalten sind zwei paar Schuhe. Lügen bieten, demjenigen der sie geschickt einzusetzen weiß einen Vorteil gegenüber ehrlichen Menschen.

Ein Paradabeispiel dort ist z.B. ist Dating es gibt zahlreiche Geschichten in dennen sich Frauen nicht besonders daran stören, dass Männer ihnen einen Bären aufgebunden haben um sie zu ihrer Freundin zu machen. Diese moralische Flexibilität ist typisch menschlich. Unser altruistisches Verhalten hat seine Wurzel ja nur in der Tatsache, dass es "unser/dein/mein" Überleben besser sichert und deswegen werden viele Menschen wenn es um die Liebe geht moralisch flexibel, wenn du sie fragst warum so und so... naja Begründung gibt es dann immer viele, aber die Wahrheit ist - wir Menschen sind nicht komplett altruistisch und wenn wir z.B. die Wahl hätten, entweder kriegt der Bruder eine Freundin oder wir kriegen eine Freundin - würden viele auf den Papier sicher sagen, wenn ich die Wahl hätte würde ich das Vorrecht meinem Bruder überlassen - aber das ist Papiergeschwätz wenn es wirklich drauf ankommt werden in den meisten Fällen die Gene ihr Vorrecht verlangen und der Kopf wird im Nachhinein die Rechtfertigungen liefern. Auch auf der Arbeit wenn es zu Konkurenzsituationen kommt, wird selten jemand der Angst vor Konkurenten hat, sagen... ich habe Angst um meine Stellung weil die und die Person mehr Fähigkeiten hat... sondern da werden dann Gründe herangezogen, warum die Person unbrauchbar ist und alles dafür getan, dass entsprechende Person nicht weiterkommt... aber die wenigsten Menschen werden die Situation wirklich als das verstehen, was sie ist. Vielemehr wird jemand der sich in seiner Position bedroht fühlt - zu vielen "unfairen" Maßnahmen greifen ohne sich selbst darüber bewusst zu sein, warum er dies oder das tut - er wird nur denken - die andere Person hat - das oder das verdient.

Meiner Erfahrung nach ist der Grad an Altruismus von Person zu Person verschieden und es ist am gesündesten, wenn Menschen mit einem ähnlichen Grad Atlruismus/Egoismus zusammen sind.

Im Allgemeinen ist meine Erfahrung: Menschen die zu altruistisch eingestellt sind (und das schließt immer die Wahrheit sagen ein (das tut soweit ich weiß nämlich fast keiner, auch wenn immer vollmundig überall das Gegenteil verkündet wird)) werden ausgenutzt und Menschen die zu egoistisch sind werden ausgegrenzt.

Also würde ich wenn es sich um den Umgang mit "normalen" Menschen handelt, durchaus ein paar Lügen als legitim empfinden - wenn die ganze Sache nicht Überhand nimmt. Wenn es sich was weiß ich meinetwegen um grundehrliche Menschen handelt, mit dennen man es zu tun hat... dann sieht die Sache schon anders aus...

Viele Grüße
Mabur


Kommentar von DBKai ,

Die Arbeitnehmer, die genommen wurden, schreiben zumeist super Bewerbungsprozess lief alles glatt und die Bewerber, die nicht genommen worden...  nun du kannst es dir ja denken.

Gibt es diese Bewertungsplattform schon lange? Die die genommen wurden und gute Bewertungen schreiben könnten das auch nur tun, weil sie froh sind überhaupt eine Stelle zu haben und Angst haben sonst nichts zu finden, wo sie mal bleiben können. Es kann aber auch sein, dass es den Leuten wirklich gut dort gefällt. Müsste man genauer ergründen...  Und Leute, die nicht genommen wurden können nur den Bewerbungsprozess, den Schnuppertag oder die Probezeit beurteilen - weiter nichts... wenn man eine Zeit lang dort gearbeitet hat, kann man genau diese Zeit beurteilen... wie es für einen selber war... und es kann durchaus sein, dass der Arbeitgeber schlecht ist - es kann aber auch am Mitarbeiter liegen... oder an beiden Seiten ein wenig... 

Eine Bewertung kann zutreffend sein aber auch komplett falsch liegen... Wer bewertet? 

Unser altruistisches Verhalten hat seine Wurzel ja nur in der Tatsache, dass es "unser/dein/mein" Überleben besser sichert und deswegen werden viele Menschen wenn es um die Liebe geht moralisch flexibel, wenn du sie fragst warum so und so...

Dann wäre es aber nicht wirklich altruistisch - dann hat man ja Hintergedanken... und diese hat man wohl aufgrund von Ängsten... es ist sicherlich nicht gut, wenn man sich von einer anderen Person abhängig macht...  und warum sollte es das Überleben besser sichern? 

die Wahl hätten, entweder kriegt der Bruder eine Freundin oder wir kriegen eine Freundin - würden viele auf den Papier sicher sagen, wenn ich die Wahl hätte würde ich das Vorrecht meinem Bruder überlassen - aber das ist Papiergeschwätz wenn es wirklich drauf ankommt werden in den meisten Fällen die Gene ihr Vorrecht verlangen und der Kopf wird im Nachhinein die Rechtfertigungen liefern. 

Das ist auch eine seltsame Situation - denn wer die Freundin bekommt, entscheidet ja die Freundin selbst... und selbst wenn es so eine Situation gäbe, käme es ganz darauf an, ob der Bruder überhaupt eine Freundin will und ich das weiß... dann kommt es darauf an, ob ich gerade genau so gerne eine Freundin will wie er oder ob mir das gerade weniger wichtig ist... wollen wir es beide gleich stark, würde wohl jeder für sich entscheiden... will es einer weniger kann er es dem anderen problemlos gönnen... Außerdem geht es mir dabei nicht um die Gene... ich brauche keine Kinder und gar nichts... ich könnte auch eine gleichgeschlechtliche Beziehung haben... wie ich gerade lustig bin. Es reicht mir auch nur Freundschaft... ist ja alles etwas Schönes und die Person gehört einem ja trotzdem nicht - heißt ja nicht, dass die Beziehung auf ewig halten wird... Jedenfalls würde ich danach gehen, wie gut ich mich mit der Person verstehe... wenn wir gar nicht miteinander auskommen, schwindet auch mein Interesse an einer Beziehung. Wenn wir viel miteinander anfangen können und uns gut austauschen und verstehen können, kann man darauf aufbauen und die Zeit zusammen genießen, so lange sie eben anhält...

Kommentar von DBKai ,

ich habe Angst um meine Stellung weil die und die Person mehr Fähigkeiten hat... sondern da werden dann Gründe herangezogen, warum die Person unbrauchbar ist und alles dafür getan, dass entsprechende Person nicht weiterkommt... aber die wenigsten Menschen werden die Situation wirklich als das verstehen, was sie ist. Vielemehr wird jemand der sich in seiner Position bedroht fühlt - zu vielen "unfairen" Maßnahmen greifen ohne sich selbst darüber bewusst zu sein, warum er dies oder das tut - er wird nur denken - die andere Person hat - das oder das verdient.

So ein verhalten finde ich unreif... die Person scheint überfordert zu sein - sich wenig Gedanken zu machen... 

und verhält sich aufgrund von ihren Ängsten schlecht. Außerdem fällt es ja meist doch auf, was die Wahrheit ist/war... und man macht sich dadurch bestimmt nicht viele Freunde, wenn man so vorgeht - immerhin kann man dann davon ausgehen, dass sie bei einem selber genau so agieren würde... 

Menschen mit einer gewissen Reife und die bereits eher

selbstständig und unabhängig sind, würden wohl nicht so handeln, sondern das Problem durch Kommunikation zu lösen versuchen.. eine faire Win-Win-Lösung... die auch Zukunft haben kann... 

Zu dem letzten Absatz über das Thema lügen - da denke ich ähnlich wie du. Kleine Lügen... Notlügen... und lügen mit denen man nur sich selber schadet, sind ja jetzt keine große Sache... solange die Ausnahme nicht zur Regel wird und man nur noch vor sich hinlügt... 

Es stimmt, dass man häufig ausgenutzt wird, wenn man ehrlich ist - lügt man aber, fällt es früher oder später auf und keiner traut einem dann mehr... es fällt auf einen selbst zurück. Dieser Zustand könnte sich aber nach und nach noch verändern... mit Menschenrechten und besseren kommunikativen Fähigkeiten könnte es immer mehr von Vorteil sein, wenn man meist ehrlich ist. 

Kommentar von Mabur ,

Eine Bewertung kann zutreffend sein aber auch komplett falsch liegen... Wer bewertet? 

Es
bewertet der Arbeitnehmer und es ging mir nur um die Bewertung des
Berwebungsprozesses... (also Arbeit insgesamt kann natürlich auch
bewertet werden) aber nur mal so gesagt, wenn sie aus Angst vor einer
Kündigung bessere Bewertungen geben, dann würden sie aus Angst lügen.

Dann wäre es aber nicht wirklich altruistisch - dann hat man ja
Hintergedanken... und diese hat man wohl aufgrund von Ängsten... es ist
sicherlich nicht gut, wenn man sich von einer anderen Person abhängig
macht...  und warum sollte es das Überleben besser sichern? 

Es
ist nicht so, dass Menschen denken jetzt will ich "böse sein", dass
wäre naiv. Altruistisches Verhalten sicherte unser Überleben besser,
weil wir als Gruppe besser jagen und uns verteidigen konnten. Aufgaben
teilen etc. kooperatives Verhalten hat viele Vorteile - einer wacht die
anderen schlafen etc. .

Und deswegen haben wir eben den starken
Drang für andere da zu sein, das sind dann nicht unbedingt primär
Ängste, aber um bei dem einfachen Beispiel zu bleiben: Wenn jetzt jemand
für dich wacht woher weißt, du dass er nicht mit den Vorräten abhaut?
Das setzt vertrauen vorraus, deswegen wollen wir immer möglichst
Vertrauensvoll erscheinen auf unser Wort soll verlaß sein... eben weil
wenn wir uns nicht Gruppenkonform verhalten, dann werden wir von der
Gruppe ausgestoßen. Der Mitarbeiter der Büroeigentum stiehlt, wird
sicherlich nicht hoch angesehen sein. Und trotzdem gibt es dieses
Spannungsfeld zwischen persönlichen Vorteil und Gruppenvorteil - wieviel
persönlichen Vorteil kann sich jemand erlauben, bevor er von der Gruppe
ausgestoßen wird? Wieviel ist normal? Wenn nicht jeder etwas egoistisch
wäre... wäre es doch kein Problem die ganze Welt mit Nahrungsmitteln zu
versorgen... jeder der etwas mehr verdient ... spendet einfach pro
monat 200 Euro oder noch mehr und ...

Vielleicht ist das bei dir so?

Das
ist nur eine hypothetische Situation gewesen... also es ging mir nur
darum, wenn die Situation aufkommt und ich habe es eben persönlich schon
sagen wir mal so 3 Mal erlebt, was passiert wenn Männer in
Konkurenz-Modus gehen und um es zusammenzufassen, weil ich immer ehrlich
war, habe ich immer den kürzeren gezogen.

So ein verhalten finde ich unreif... die Person scheint überfordert zu sein - sich wenig Gedanken zu machen... 

Oh ich glaube sowas passiert weit häufiger, als du dir vorstellst.

Insbesondere Macht hat ihren ganz eigenen Einfluss auf Menschen und das kommt nicht unbedingt raus... wenn die Person in der Machtstellung einigermaßen geschickt ist im Umgang mit den anderen Menschen, wird sie

ohne Probleme die Unterstützung des Teams haben. Es gab eine Studie darüber, die z.B. auch zeigt, dass Firmenchefs (natürlich nicht alle)

sich nicht besonders schlecht fühlen, wenn sie Mitarbeiter unter wert

bezahlen, sondern hinterher stolz darauf sind gut verhandelt zu haben.

Die eigenen Motive sind Menschen seltener bewusst als du glaubst. Und

die Dinge passieren eben nicht komplett wegen altruistischen Motiven und

insbesondere wo es um Macht und Einfluss geht wird sehr schnell der

moralische Kompass etwas über Bord geworfen. Schau dir mal das Interview

mit Assad an, der Mensch ist vermutlich verantwortlich für 1000nde von

Toten, aber er rechtfertigt das mit die Opposition, das sind alles

Terroristen und er will nur das beste für sein Volk.

Ich will

hier nichts beschönigen, aber ich glaube gerade unsere schrecklichsten

Charakterzüge verstecken wir vor uns selber und auf dem Blatt Papier

denken wir uns unschuldig, aber in vielen Dingen, treffen wir nicht die

moralischste Entscheidung. Von Außen ist das alles immer klar... bis man

in der Situation ist, dann ist es wieder anders. Ich will mal meinen

Bruder und mich als Beispiel nehmen - eine zeitlang habe ich ziemlich

intensiv Go (ein Strategiespiel) gespielt und es gibt eine Spielweise

(wo der andere sowas ähnliches macht wie auf Zeit gewinnen wollen) über

die ich mich immer tierisch aufgeregt habe und mein Bruder stand immer

mit großen Augen daneben und fand es völlig unverständlich wieso ich

mich denn so aufregen würde? Er würde sich über sowas ja nie ärgern

etc...

Nun ja jetzt hat er ein anderes Spiel etwas intensiver

gespielt und plötzlich versteht er meinen Ärger, den er davor für

unverständlich hielt.

Was ich damit sagen will, es ist ziemlich

einfach von außen, wenn es in Worte gefasst ist, zu sagen dieses oder

jenes Verhalten ist moralisch nicht einwandfrei, wenn es aber um uns

selbst geht und um unsere Situation werden wir blind und können diese

nicht mehr ganz so akkurat wiedergeben.

Nimm z.B. die Emotion Neid warum gibt es die?

Ist

doch eigentlich Müll das wir auf andere Menschen neidisch werden, hat

doch nur Nachteile oder? Wir wollen mehr wir missgönnen den anderen

Menschen etwas?

Kommentar von Mabur ,

Sorry für das hässliche Format im vorrigen Beitrag ... das ganze Forum spinnt bei mir grad etwas ... auch mit den Zitaten... und war nicht genug Platz muss hier weiterschreiben:

doch eigentlich Müll das wir auf andere Menschen neidisch werden, hat doch nur Nachteile oder? Wir wollen mehr wir missgönnen den anderen Menschen etwas?

Aber wenn die schlimmen Dinge, die durch Neid enstanden sind, nicht irgendwelche evolutionären Vorteile hätte, gäbe es ihn nicht.

"Es stimmt, dass man häufig ausgenutzt wird, wenn man ehrlich ist - lügt

man aber, fällt es früher oder später auf und keiner traut einem dann

mehr... es fällt auf einen selbst zurück. Dieser Zustand könnte sich

aber nach und nach noch verändern... mit Menschenrechten und besseren

kommunikativen Fähigkeiten könnte es immer mehr von Vorteil sein, wenn

man meist ehrlich ist. "

Zitate funktionier hier nicht mehr -.-:

Nein Lügen fallen nicht immer auf, es gibt genug die damit durchkommen. Es gibt auch Famlienväter mit gruseliger Vergangenheit, wo erst viel später vielleicht auch erst nach dem Ableben festgestellt worden ist, was für Menschen das überhaupt waren. Ich finde das moralische Empfinden ist unterschiedlich ausgeprägt und es wird deshalb immer Menschen geben, die sich durch Lügen Vorteile verschaffen, sind diese Menschen clever genug... fallen sie nicht auf, sondern werden vermutlich noch befördert.

Und bei Politiker bin ich der Meinung sie müssen sogar lügen, würden sie immer die Wahrheit sagen, würden sie niemals gewählt werden.

Wenn die Welt moralischer werden sollte, finde ich müsste man bei den Kindern anfangen, aber die lernen von ihren Eltern schon sehr viele Dinge und viele der emotionalen Mängel der Eltern und falschen Lösungsmodelle werden auf die Kinder übertragen... die Fehler die die Kinder gelernt haben, kriegst du hinterher nur sehr schwer wieder raus. Glücklich ist das Kind, welches eine gesunde Portion Selbstbewusstsein und Liebe kennengelernt hat und obendrein gesund ist. Aber das sind bei weitem nicht alle Kinder und besser machen, darüber läßt sich reden, aber eine Welt komplett ohne solcher Lügen erscheint mir ziemlich unrealistisch. Selbst Tiere belügen sich gegenseitig... Krähen vertecken Nüsse angeblich um sie dann wenn die andere Krähe wegfliegt nochmal wo anders zu verstecken.

Das was es für mich so unrealistisch macht ist, dass

a) nicht jedes Menschengehirn gesund ist und gesund bleibt.

b) nicht alle Eltern gut sind

c) es unmöglich ist alle Eltern gut zu machen

und daraus folgt es wird immer moralisch flexible Kinder geben.

Und ein Schritt zumindest die ganze Sache etwas zu entschärfen wäre die Firmenhierachie flacher zu machen und Chefs einen Großteil ihrer Macht nehmen, so was Mitarbeiter weniger aus Angst agieren müssen... aber dagegen haben viele Firmenchefs sicher etwas einzuwenden.

Viele Grüße

Mabur

Antwort
von Marco350, 19

Die meisten Menschen kommen mit der Wahrheit nicht zurecht und mögen keine Kritik. Die meisten Menschen wollen immer recht haben auch wenn sie es nicht haben. Ich habe mir über die Jahre angewöhnt immer ehrlich zu sein auch wenn ich andere damit verletze. Musste dabei allerdings feststellen wer die Wahrheit sagt ist ein schlechter Mensch. Alles im leben hat seinen Preis und du hast die Wahl ob du ihn bezahlen willst. 

Antwort
von Prinzessle, 23

Man fühlt sich nicht Vollwertig akzeptiert, wenn man belogen wird...weil man einem nicht zutraut mit der Wahrheit umgehen zu können...

Sei es weil jemand etwas verbergen will oder sich selber schützen...in dem er die Verantwortung für sein handeln nicht übernehmen kann oder.. mag...

Dabei wiegt selten ein Fehler schwerer als die Lüge, die dann das Vertrauen kaputt macht..

Ich denke nur unsichere Menschen lügen ständig, wer Grösse hat kann zu den Dingen stehen, wie sie sind und muss sie nicht beschönigen oder abstreiten

Kommentar von Peppi26 ,

Die Wahrheit ist ja schön und gut,aber meinem Chef möchte ich nicht sagen was ich über ihn denke! Das würde nicht gut gehen!

Kommentar von Prinzessle ,

Nun ja das würde dann wohl eher unter Beleidigung laufen und ist nicht wirklich vergleichbar

Kommentar von Peppi26 ,

War auch nur ein Scherz! Wahrheit ist schon gut! Aber ich habe auch nichts gegen Notlügen! angenommen mein Partner wird in der Beziehung ungepflegt und dick,so sage ich ihm das zwar aber nicht so hart! Man liebt ihn ja dennoch!

Kommentar von Prinzessle ,

Klar doch, denn man ist ja ein schlechter Ratgeber....wenn man sagt, nein nein Schatz dieses Hemd passt dir prima, wenn man das Gefühl hat es passt hinten und vorne nicht...aber man kann ja auch etwas Wahrheitsgetreu diplomatisch formulieren, wenn man überhaupt nach der Meinung gefragt wird

Antwort
von WanderIgelchen, 41

Es ist auf jeden Fall besser, die Wahrheit zu sagen. Dass man unbewusst lügt, glaube ich nicht, denn man muss sich eine passende Ausrede suchen und ich glaube nicht, dass man das automatisch macht.. Natürlich ist es schade, wenn man angelogen wird, weil das Bild der Person gegenüber komplett zerstört wird (wenn es eine wirklich schlimme Lüge war) und man das Gefühl hat, man hätte sich die ganze Zeit an derjenigen getäuscht. Das eine Lüge jemanden glücklicher/beruhigter machen kann stimmt zwar, aber letztendlich kommt in den meisten Fällen eh Alles raus, zumindest das Meiste. Lügen ist allgemein einfach nichts Gutes. Anstatt Lügen zu müssen, damit jemand glücklicher ist bzw glücklich bleibt, kann man auch einfach ehrlich und fair handeln und nichts tun, wovon man genau weiß, wie sehr man es bereuen wird (z.B. fremdgehen) 

Antwort
von Satiharu, 19

Ich glaube, dass alles was es gibt, in gewissen Situationen gut genutzt werden kann.

Warum lügen? Nun, entweder wegen fehlendem gewünschtem Vertrauen, oder wegen fehlender gewünschter Anerkennung. Stören tut's mich nur wenn's für die Katz war. Sonst machts mich eher ein wenig traurig, wegen den Leuten und ihren Gründen zu lügen. Weil mir ihr Leben und ihre Fantasie mir nahe geht. Ich mag die Ehrlichkeit, sie ist nicht überwacht, und somit frei um umherzuspringen, die Lüge aber wird überwacht und befindet sich eher in einer Art Gefängnis. Ich leb hauptsächlich lieber frei und offen ((:

Für mich ist nur eine bewusste Lüge eine Lüge.

Ps: ich hab in meinem Lebenslauf ein wenig gelogen, damit ich einfacher eine Stelle kriege. ;)

Kommentar von DBKai ,

Kleine Lügen finde ich ja auch noch nicht so schlimm... schlimm wird es meist erst, wenn die Ausnahme zur Regel wird und man nur noch lügt... Und es kommt halt auch darauf an, worüber man lügt.

Ich hab auch schon mal geschummelt... abgeschrieben oder etwas geflunkert... bei vielen Dingen schadet man sich am Ende eh nur selber. 

Kommentar von Satiharu ,

Menschen tun dumme Dinge, schlimm ist es wenn es zum Standart, somit zur Kultur und dann zur sogenannten Realität wird

Antwort
von Peppi26, 22

Alltags lügen sind definitiv erlaubt! Zum Beispiel du siehst immer toll aus Schatz, nein du bist nicht zu dick oder wenn man andere nicht verletzen will! Es liegt nicht an dir sondern an mir! Das Essen schmeckt super! Man muss nicht immer ehrlich sein! Große lügen über längeren Zeitraum finde ich nicht gut!

Antwort
von Animefreak4444, 25

Ich denke, dass wir lügen, weil wir Angst vor Verlusten haben und deshalb manchmal auch die sogenannte,,Notlüge" nehmen

Kommentar von DBKai ,

Das ist eine Ironie. Denn genau das Lügen kann am Ende zu dem Verlust führen, vor dem man sich fürchtet... 

Kommentar von Animefreak4444 ,

Nur die Wahrheit, zerreißt manchmal mehr als eine Lüge.

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