Warum sind religiöse Länder so arm?

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15 Antworten

Die Religiosität hat nur indirekt mit der Armut zu tun. Die Reichen Länder der Welt sind hauptsächlich aufgrund von Bodenschätzen und Kolonialisierung in der Vergangenheit Reich geworden, ebengleiche Gründe haben auch für die Armut vieler Länder gesorgt.

Ausbeuter und Ausgebeutete.

Die Religiosität jedoch bringt den Menschen bei das Armut etwas Gutes und Reichtum etwas Schlechtes sei, dass es für sie vorteilhaft wäre arm zu bleiben und der Wunsch nach Wohlstand eine Sünde wäre.

Man denke hier an die Bibel, das Gleichnis vom reichen Mann und dem armen Lazarus. Der Reiche brennt in der Hölle und als einziger Grund dafür wird sein Reichtum genannt, während der arme Lazarus in den Himmel kommt und seine Armut der einzig genannte Grund ist.

Dadurch sorgt die Religiosität dafür dass die Menschen arm bleiben und sich weiter ausbeuten lassen.

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Meine persönliche Theorie ist die folgende:

Hier in der Westlichen Welt verliert Religion immer mehr an Bedeutung, sie wird verdrängt durch Themen wie Karriere, Bildung, Geld, Familie, Auto, Erfolg, Leistung.

Dort wo es eher aussichtslos erscheint tatsächlich Bildung zu erhalten, und wo der Arbeitsmarkt nicht oder nur für wenige zugänglich ist scheint es den Eltern und Erziehenden nicht so wichtig zu sein Groß auf die oben genannten Themen einzugehen. Wer also Bildung- und Arbeitsmäßig keine oder nur schlechte Perspektiven hat, wird sich mit der Zeit auf andere Dinge konzentrieren, ein Beispiel wäre Religion. Hierzulande sieht man auch Menschen ohne Perspektive die sich auf andere Dinge konzentrieren. Beispiele wären meiner Meinung nach: Familiengründung ohne finanzielle Grundlage, Alkohol, Kriminalität, Privatsender im Fernsehen uvm. ...

Wenn man aber in einer staken Religionsgemeinschaft aufwächst, also mit Menschen die überwiegend Religiös sind, dann wird man auch so erzogen. Da man ohne Karriere- und Bildungsziele nichts mehr großartig im Leben hat, bleibt neben der Familiengründung die Wichtiger Bestandteil der jeweiligen Religion ist eben nicht mehr viel übrig. 

Das ist meine persönliche Sicht zu dem Thema!

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Das hat nix mit religion zu tun in Afrika und Süd und Mittelamerika gib es halt viele Bannanrepubliken wo Korruption hoch ist und sich die politische elite in die eigene Tasche Wirtschaftet

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Kommentar von Akumetsu1980
19.10.2016, 21:59

Ist Brüssel besser XD

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Das ist ein Teufelskreis, in dem Europa vor ein paar hundert Jahren noch steckte, als die Kirche noch das sagen hatte. Aus irgendeinem Grund nennt man es das "dunkle" Mittelalter, das sich lichtete sobald die Kirche langsam an Macht verlor.

Religionen behindern in der Regel den Fortschritt. Sie liefern Scheinantworten auf wichtige Fragen und wer die akzeptiert, hat gar keinen Anlass überhaupt zu forschen.

Hat eine Religion Einfluss, schränkt sie durch ihre Regeln auch die Freiheit derer ein, die nicht dieser Religion angehören. Gut zu sehen ist das an der Stammzellenforschung, die durch religiöse Ansichten stark eingeschränkt wurde und wird.

Dazu kommt, dass sich Religionen und Religiöse oft gegen Erkenntnisse wehren, die den Glaubensinhalten widersprechen.

Ist eine Religion in einem Land stark, hat sie auch Einfluss auf die Politik oder bestimmt sie sogar. Man sieht sehr schön, dass die "Gottesstaaten" überall auf der Welt zu den rückständigsten Nationen gehören.
Rückständige Nationen sind eben oft arme Nationen.
Eine Ausnahme bilden die arabischen Emirate, aber wer auf einem Goldklumpen hockt kann auch rückständig sein und wird trotzdem reich.

Eigentlich kann man alles auf eine simple Aussage runter brechen.

Räumt man fiktiven Wesen und deren Verehrung die größte Priorität ein, leidet der Rest.

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Kommentar von RandomName22
20.10.2016, 10:45

Religionen sind Lobbys. :D

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Religion ist nicht der einzige faktor, es gibt viele grunden warum ein land arm und unentwickelt ist, ja in einem fall wenn religion uberwindet das gesetz, aber andere sachen z.b die bildung, sicherheit, regierung, und geografische Position auch rolle spielen.

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„Wo die Religion noch starken Einfluss hat, ist das Land rückständig.“ Dieser Satz gilt nicht absolut, wie einige richtig geschrieben haben, aber er ist auch nicht falsch.

Man muss starke „irdische“ Kräfte in sich entwickeln, um unserer Erde ihre Geheimnisse und ihre Potentiale zu entlocken, die dann zum Fortschritt führen. Die Religionen dagegen predigen alle, mehr das Edle, Gute in sich zu entwickeln und sich der reinen Diesseitigkeit, dem Materialismus, zu enthalten.

Nietzsche sprach vom Willen zur Macht; dieser würde durch die Moral und durch die Gutherzigkeit des Menschen nur gehemmt. Allein der Wille zur Macht führe zur Größe des Menschen.

Eine Ausnahme gibt es: den Calvinismus der Holländer. Er hat im 18. Jahrhundert die niederländischen Erfinder und ehrgeizigen Handelsleute, die es zu Reichtum brachten, gerade zu ihrem „irdischen“ Tun angespornt. Denn - sagten die Calvinisten (nicht Calvin selbst!) - , wer wirtschaftlichen Erfolg im Leben hat, wird von Gott geliebt. Die Erfolglosen zählen zu den Verdammten. Also waren viele Calvinisten bestrebt darzutun, dass sie zu den Erfolgreichen gehörten.




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Ich sehe das ganze anders herum. 

Die Menschen dort sind religiös WEIL sie arm sind und klammern sich an die Hoffnung und die Menschen im Norden/ Westen sind vll. nicht so stark religiös weil sie alles haben. Denn viele Menschen glauben nicht das etwas überirdisches für ihren Erfolg und ihr Glück verantwortlich ist.

Und in denn Ländern sind die Vorraussetzungen einfach nicht so gut wie bei uns. Wir haben viel weniger Probleme mit dem Wetter und Leiden nicht unter Wüstenwetter oder Monsunregen. Und da wir deshalb viel besser mit Grundnahrungsmitteln ausgestattet sind haben wir mehr zeit uns Gedanken über andere Sachen zu machen (z.B technischer Fortschritt. Bildung für alle) aber ich schweife ab..

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In Asien liegt es am schlechten Wirtschaftssystem. Hätten sie sich anfangs besser gemacht, wären sie jetzt nicht dort wo sie jetzt sind. Die Religion in Asiatischen Gebieten hat keine Einschränkungen der Arbeit, des Essens etc. Zudem sind die Leute dort nicht so gläubig. Zumindest Reiben sie es einem nicht so unter die Nase, so wie die Moslime. Liegt also weniger an der Religion. Jedoch in Ländern wie Iran, Irak etc. ist es der starken Trockenheit und generell schlechten Bedingungen zu verdanken. Sie haben dort weder Edelmetalle noch sonst irgend welche verwertbaren Dinge. Die Religion der sie dort angehören erschwert das noch mehr. Aber der größte Teil ist dem Klima dort zu verdanken. Größten Teils Wüste etc.

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Armut macht religiös, Religion macht dumm, Dummheit macht arm.

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Kommentar von 12Hansmandel12
19.10.2016, 22:03

Die richtige Religion macht keinen Dumm aber wer meint an Kühe zuglauben und sie anbeten zumussen obwohl sie von 80% der Weltbevölkerung gegessen werden ist dumm

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Wegen der Religion und wegen Habgier Außenstehender.

Entweder sie waren Reich und die hiesigen Vorfahren sind über sie dort hergefallen und haben denen die Religion eingebläut, um sie auszubeuten, wie hießt ein berühmter Ausspruch hierzu:

"Als sie kamen, hatten wir das Land und sie die Bibel. Dann haben sie uns beigebracht, mit geschlossenen Augen zu beten. Als wir die Augen wieder aufgemacht haben, hatten sie das Land und wir die Bibel".

Oder sie sind Arm, weil sie 5 mal an Tag zu irgend einem Dingens zu beten haben, Musik, Forschung, Wissenschaft, alles verboten weil es vom Dingens, zu dem man zu beten hat, ablenkt, an das man ja ausschließlich denken soll.... naja, so kommt man halt nicht zu arg viel.

Als Beispiel, in der gesamten Islamischen Welt werden im Jahr nur 10% der Bücher veröffentlicht, wie alleine in Deutschland an nur einem Tag - und diese befassen sich zumeist mit dem Dingens, zu dem man zu beten hat.

Da kommt dann halt wirklich nicht so viel Erkenntnis herum, mit der man was anfangen könnte.

Die paar wirklich wertvollen Sachen (Bodenschätze), die sie haben, kommen nur wenigen zu Gute, der Rest kraucht so vor sich hin.

Und das, was sie erringen, trotz der Wirren, wurde und wird in regelmäßiger Manier wieder zusammengeschossen, entweder von denen untereinander oder von den Amis, die dort auch hin und wieder nach ihrem Heil (Bodenschätze) suchen, neuerdings auch von den Russen.

Kommt noch hinzu, dass man die Leutchen jahrhundertelang so hin und her gestoßen hat, dass die kein funktionierendes Staatensystem mehr auf die Beine bekommen, weil nichts mehr innerhalb der willkürlich von Dritten gezogenen Grenzen zusammenpasst.

Es ist eine echte Tragödie.

Atheismus könnte was ändern, aber nicht alles beheben, solange sich andere nicht mal einfach raushalten, statt denen nach wie vor das Leben vorschreiben zu wollen.

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Nö, mit Religion hat das nichts zu tun.

Eher mit der Politik derzeitiger Regierungen und politischen Fehlern und er Vergangenheit, natürlich spielt da gerade in Afrika die Kolonialisierung GERADE DURCH ANGEBLICH CHRISTLICHE NATIONEN der westlichen Welt eine entscheidende Rolle.

Die Regeln/Empfehlungen, die Grundidee des Christentums stehen diesen historischen Entwicklungen vollständig entgegen, aber die Christen scheint dies nicht zu interessieren...........

...kurzum: Es sind Menschen, die für die jeweilige MISERE verantwortlich sind, sie haben den Glauben dazu missbraucht, aber die Religion/der Glaube an sich sind dafür NICHT verantwortlich, wohl aber der Mensch.

Und der Atheismus wird das sicherlich nicht verbessern.......

cheerio

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Na, aber UNS geht's doch hier ganz gut.

Und wir sind ein durch und durch Christliches Land. Fast alle Mitglieder der Regierung sind Christen, unsere Gesetze, unsere Kultur, alles ist Christlich geprägt.


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Kommentar von Haldor
20.10.2016, 13:34

Fakt ist: die Kirche hat stark an Einfluss verloren. Die Moral ist ziemlich in die Binsen gegangen. Was zählt, ist nicht mehr Ethik, sondern Ästhetik! (Diesen Satz habe ich von einem italienischen Professor kürzlich gehört; ein treffender Satz, m.E.!

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Armut hat nichts mit der Religion zutun. Wirtschaftliche Gründe

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Kommentar von maxim65
19.10.2016, 21:59

Ja aber die wirtschaftlichen Gründe haben oft was mit Religion zu tun. Es ist halt deutlich schwieriger innovativ zu sein wenn die Religion freies Denken und Tun verbietet. Wenn Wissen als gefährlich angesehen wird, wenn Menschen nur auf ein Leben nach dem Tode gedrillt werden usw.

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Also das religiöseste Land ist wohl der Vatikan und der ist alles andere als arm.

Das Problem ist eher in der Tradition zu finden, die den Fortschritt behindert.

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Eher umgekehrt. Arme Länder sind tendenziell eher religiös

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