Warum lernt man in der Schule so viele unnütze Sachen?

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20 Antworten

Ich gehöre zu der Generation mit Gedichte lernen, Kopfrechnen usw.

Weil ich kopfrechnen kann, merke ich allerdings auch gleich, wenn ich mich am Computer, oder auf dem Taschenrechner mal vertippe.

Ich gehört 1970 auch zu einer Versuchsklasse, der man Mengenlehre angedeihen ließ. Und das z. B. hilft mir auch heute noch bei komplexeren Überlegungen und Denkmodellen. 

Und mal ganz ehrlich, wie peinlich ist es denn, wenn eine Bäckereifachverkäuferin, den Preis für 3 Brötchen und ein Stück Kuchen nur sagen kann, wenn sie es in die Kasse eintippt?

Von den Deutschkenntnissen der heutigen Jugend wollen wir gar nicht reden.

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Die Frage wurde schon zur Genüge auf der hierigen Plattform beantwortet:

https://www.gutefrage.net/frage/wozu-lernt-man-das-alles

https://www.gutefrage.net/frage/warum-lernt-man-in-der-schule-unnoetiges

https://www.gutefrage.net/frage/warum-lernt-man-besonders-in-mathe-so-viele-unnoetige-sachen

https://www.gutefrage.net/frage/warum-lernt-man-in-der-schule-so-viel-sinnloses

https://www.gutefrage.net/frage/warum-lernt-man-in-der-schule-so-gut-wie-nur-sinnloses

https://www.gutefrage.net/frage/wieso-lernt-man-so-viel-unnuetzes-zeug-in-der-schule-das-man-nie-wieder-in-braucht

https://www.gutefrage.net/frage/warum-lernt-man-in-der-schule-so-viele-nutzlosse-dinge

https://www.gutefrage.net/frage/warum-lernen-wir-in-der-schule-so-viel-unnoetiges

https://www.gutefrage.net/frage/warum-lernt-man-in-der-schule-so-viel-unwichtiges

https://www.gutefrage.net/frage/wieso-lernt-man-im-mathe-unterricht-so-viel-unnoetiges-zeug-was-man-im-spaeteren-leben-nicht-braucht

https://www.gutefrage.net/frage/wieso-lernt-man-in-der-schule-soviele-sachen-die-man-spaeter-eh-nicht-braucht

https://www.gutefrage.net/frage/komisch-was-man-in-der-schule-lernt

https://www.gutefrage.net/frage/wozu-bekommt-man-unnoetige-sachen-in-der-schule-beigebracht

https://www.gutefrage.net/frage/warum-werden-an-schulen-dinge-gelehrt-die-man-spaeter-zu-90--nicht-brauchen-wird

https://www.gutefrage.net/frage/unnoetiges-in-der-schule-musik

Die Frage muss nicht immer wieder aufgegriffen werden - unnötig oder sinnlos ist es definitiv nicht.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen; wenn du noch Fragen hast, kommentiere einfach.

LG Willibergi

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Es hat sich aber schon vieles verbessert.

Ganz früher gab es garantiert keinen Schlossermeister, Bäckermeister usw., der einen Lehrling deshalb eingestellt hat, weil der das Lied von der Glocke auswendig dahersagen konnte.

Trotzdem mußten Schüler es lernen mit der Begründung, daß es das Gedächtnis fördern würde, und es kam niemandem in den Sinn, daß sich dann auch das Gedächtnis förden lassen müßte, wenn man stattdessen für das Leben Brauchbares lernt.

Doch um 3 Ecken gedacht liegt das Schulwesen trotzdem gut im Trend, auch wenn sich Rechtschreibung, Satzbau, Mathematik und einige andere Disziplinen im freien Fall befinden.

Denn wozu brauchen Lebenszeit-Arbeitslose solches Wissen? Und wozu müssen Menschen noch selbst rechnen können, wenn Computerprogramme das alles inzwischen vollautomatisch machen? Und wozu müssen Menschen überhaupt noch etwas wissen angesichts der Bemühungen, daß künstliche Intelligenz und selbstlernende Roboter der Trend der Zukunft sein werden?

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Kommt drauf an, was man beruflich macht.

Was in der Schule und in der Uni drankommt wird leider von einflussreichen Leuten aus der Wirtschaft bestimmt.

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Das meiste davon lernt man gar nicht. Man prägt sich nur einiges davon oberflächlich ein, bis es abgefragt und benotet wird und vergißt es dann wieder. (Siehe unter: Bulimie-Lernen. Literaturhinweis: Die Bildungs-Hochstapler von Thomas Städtler)

Man tut es aus mehreren Gründen. Erstens deshalb, weil die Lehrer und Bildungsbürokraten sich sonst unnütz vorkämen. Jeder Mensch hat ein Sinnbedürfnis. Wer die Schule zu seinem Beruf macht, der will es natürlich dort erfüllt bekommen. Aber auch die, die das Schülersein einmal durchgemacht haben, möchten es im Rückblick, gerade wenn es eine Plackerei war, lieber positiv bewerten, um sich Gewinner und nicht als Opfer fühlen zu müssen, denen Lebenszeit gestohlen wurde. Es ist daher verständlich, wenn manche Dir freundlich nahezubringen versuchen, wieviel höherer Sinn in dem Unsinn verborgen liegt.

Zweitens findet die ganze Veranstaltung deshalb statt, weil man gerade durch all die mehr oder weniger unnützen Sachen noch einige grundsätzliche Dinge lernt, über die kaum gesprochen wird, die aber für das Funktionieren von Staat und Gesellschaft als wichtig gelten: Das Anwesendsein, Stillsitzen und Weisungen befolgen, durch das man auf die Bürodisziplin, bzw. Fabrikdisziplin vorbereitet wird, in der viele ihr späteres Berufsleben zubringen werden, sofern sie eines haben, und nicht zuletzt die bürgerliche Scheintugend des Nichtfragens, Nichtdiskutierens und Unmündigseins, die als mentales Giftmülldepot der untergegengenen Obrigkeitsstaaten immer noch unser kollektives Bewußtsein kontaminiert.

Danke für Dein Fragenstellen!

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Schule bringt einem ne gewisse Grundbildung, das einerseits, aber ja, diese Grundbildung würde man auch in wehniger Jahren und weitaus angenehmer beigebracht bekommen, ausserdem lernt man vieles halt nicht.

Schule ist aber auch eine art Selektionsverfahren, man lernt in der Schule auf Befehl so zu denken, wie es von einem verlangt wird, man lernt sich anzupassen und zu fügen. Je Systemhöriger du bist, desto mehr Eigenintiative wird dir auch zugetraut (Also auf dem Abi wirst du mehr selber machen können als in der Realschule, beim Studium brauchst du noch mehr Eigeninitiative)

Ausserdem sorgt in der Schule der Gruppenzwang auch dafür, das du dich dem System anpasst.

In erster Linie dient die Schule also der Indoktrination, die Bildung kommt erst in 2. Linie.

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Hallo,

die Alternative:

Jedem wird schon im Alter von sechs Jahren sein zukünftiger Beruf vorgeschrieben und er lernt nur das, was er für diesen Beruf braucht.

Wozu auch mal etwas anderes lernen? Wieso über den Tellerrand blicken? 

Mehr Idioten braucht das Land, die wie Roboter funktionieren und nur das tun, worauf sie programmiert sind.

Daß Allgemeinbildung auch ein Stück Freiheit sein kann, solltest Du nicht vergessen.

Herzliche Grüße,

Willy

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Der Unterschied zwischen heute und früher ist, dass heute nur noch ein kleiner teil unserer Deutschen kultur und Geschichte unterrichtet wird , dies ist traurig. Ich selber lerne auch nicht gerne Gedichte oder lieder usw aber was wichtig ist ,dass jeder Deutsche weis was passiert ist vor 70 jahren und was in der welt alles pasisert ist sonst ebnen wir schnellller als du denkt wieder einer großen Unwissenheit den weg.
Glaub mir wenn dies nicht mehr unterrichtet wird ist das im 100 jahren sogut wie vergessen. Und selbst dies wird falsch unterrichtet aber immerhin.
Zum thema Geschichte.

Der rest war früher warscheinlich einmal wichtig usw.

Und zum theme mathe finde ich, dass jeder mensch auch generell gebildet sein müsste

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Wenn ich das wüsste :/

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Du sollst eine breite Grundbildung erhalten, damit du, welchen Weg du auch einschlägst, dafür die Grundlagen hast. Deswegen ist die Schule sehr breit aufgestellt.

Dies hat für dich den Vorteil, dass du dich am Ende der Schule für eine Ausbildung/ein Studium entscheiden kannst und nicht vor der Schule.

Denn nur dann könntest du dich bereits in der Schule auf des spezialisieren, was du später machen willst.

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Die Schule soll Dich auch auf nichts vorbereiten, sondern sie soll Dir ein möglich breites Grundwissen vermitteln, dass Du später darauf aufbauen kannst.

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Naja - auch wenn möglicherweise vieles dabei war, dass man direkt nicht wieder braucht - legte es doch auch den Grundstock für alles was wir später noch lernen (oder eben nicht).

Bei mir war's so dass ich Latein die gesamten 7 Jahre nicht im geringsten mochte und es nun das Wissen ist, dass ich am meisten nutze (passiv wie auch aktiv) - oder Kopfrechnen, dass wir in der 5./6. Klasse bis zum geht nicht mehr übten so dass ich heute noch sehr schnell bin - unser absolut katastrophaler Deutschlehrer und dennoch blieb mir so einiges an Deutsch im Gedächtnis ...

Und am erstaunlichsten finde ich es immer wieder wenn ich daran denke wieviel ich bei der Matura wusste - wie unglaublich aufnahmefähig unser Gehirn ist - und dass auch verschwunden geglaubtes Wissen, wenn erforderlich, schnell reaktiviert werden kann.

Anders gefragt, was schadet es zu wissen??

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Kommentar von knallpilz
18.08.2016, 02:58

Darum geht es ja nicht.
Es geht doch darum, ob man nicht vielleicht nützlichere Dinge lernen könnte. 

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Kommentar von gschyd
18.08.2016, 03:25

Die da wären ...?

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Kommentar von gschyd
18.08.2016, 21:28

Das hatten wir ... Philosophie von den Anfängen bis in die Neuzeit, Biologie die sich mit der Umwelt auseinandersetzt, Geologie die sich anfassen liess ... und Religion eh nur in den unteren Klassen

also durchaus eine ethische, moralische Grundbildung - sogar später auch im Wirtschaftstudium ...

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Na ja... Ein bisschen mehr Deutschunterricht könnte nicht schaden.

Aber um auf deine Frage einzugehen:
Wie alt bist du, dass du das beurteilen kannst?
Und wieso schließt du von dir auf andere?

Du brauchst anscheinend kein besonders gutes Deutsch - andere schon.
Dafür brauchst du eventuell Mathe, was wiederum ich nicht in so großem Maße brauche.
Was ich damit sagen will: Während der Schulzeit weiß man nicht, wohin es einen später verschlägt, also sollte man so viel wie möglich lernen.
Eine möglichst gute Allgemeinbildung hat noch niemandem geschadet.

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Kommentar von paulklaus
19.08.2016, 08:58

Schule vermittelt - das IST ja die wahre TRAGIK ! - KEINERLEI Allgemeinbildung, sondern trichtert seit Jahrhunderten theoretisches Halbwissen ein, das künftige Lehrer auf der Uni von Professoren lernten, die es ihrerseits kritiklos-unkritisch lernten...

pk, Lehrer

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Das ist ein Trugschluss. Allein das Lernen zu lernen  ist schon wichtig für das restliche Leben. 

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Vielleicht gehst Du nur auf die falsche Schule?

Melde Dich auf der Hauptschule an, falls es die in Deinem Bundesland gibt. Dort lernst Du dann gerade so viel Lesen und schreiben, wie Du für das Ausfüllen eines Hartz-IV-Antrags brauchst.

Niemand wird hierzulande gezwungen, die allgemeine Hochschulreife anzustreben. Aber wenn Du sie anstrebst, also sowohl die Berechtigung zum Studium der Philosophie als auch der Physik, dann solltest Du Dich nicht beschweren, wenn Du sowohl Philosophie als auch Physik lernen musst.

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Weil die Schule dafür da ist , Kinder zu formen.
Ihr könnt mich jetzt haten.

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Kommentar von Physikus137
18.08.2016, 01:15

😳 🤔 😂

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..."weil die Schule Lehrpläne enthält, die zum größten Teil auf die Müllhalde des 19. (!) Jahrhunderts gehören !"

(Zitat Werner Fuld, Vorwort seines HERVORRAGENDEN Werker "Die Bildingslüge")

pk

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Kommentar von paulklaus
19.08.2016, 09:08

Sorry, schlecht geschlafen: WerkeS / BildUngslüge...

pk

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Hallo 2405usw,

dafür einige Argumente:

Um beurteilen zu können, was nützt oder nicht nützt, musst du es erst mal kennen.

Viele Inhalte dienen dazu, euch ein Angebot zu machen, was es alles gibt. Was der Eine für unnütz hält, ist für den Anderen geradezu wichtig.

Viele Inhalte dienen exemplarisch dazu, euch anzuleiten, wie man sich überhaupt Dinge aneignet.

Und "späteres Leben"? Wenn du hier "Berufsleben" meinst, dann löse mal bitte eine Denksportaufgabe: Wenn ein Mensch 80 Jahre alt wird, dann ist er nur einen Teil der Jahre im Beruf. Das ist er aber nicht den ganzen Tag, sondern nur eine bestimmte Anzahl von Stunden.

Jetzt rechne mal aus, wieviel Prozent deiner Lebenszeit du im Beruf verbringst. Du wirst staunen.

Und was ist mit der übrigen Zeit? Vegetierst du da vor dich hin oder beschäftigst du dich auch mit anderen Dingen? - Und dafür brauchst du eine Riesenauswahl.

Bleibt nur noch die Frage: Könnte man das nicht mit nützlicheren Lerninhalten als bisher erreichen? - Das ist der Knackpunkt! Und deswegen werden immer wieder Lehrpläne überarbeitet und auf aktuellen Stand gebracht. ABER DAS DAUERT EBEN!

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Woher willst du wissen, was "unnütz" ist ???

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Braucht man also für das spätere Leben nicht? Wenn man nur wüßte, wie das spätere Leben denn mal aussieht. und wenn man dann auf Partys, Geburtstagen und allen anderen gesellschaftlichen Veranstaltungen bereit ist, in der Fachidiotenecke Platz zu nehmen.

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