1,11 Euro für ein Suppenhuhn, das ja immerhin mal ein Lebewesen war. Von der (moralischen) Geschmacklosigkeit mal abgesehen - wie kann sich der Verkauf für diesen Preis rentieren? Es wurde mal gefüttert und untergebracht, getötet, transportiert, gelagert, verkauft?!?! Wer verdient daran?

Böse (oder informierte?) Zungen behaupten, dass es sich bei Suppenhühnern um ehemalige Legehennen handelt. Die haben somit ihre Fütterung und Unterbringung bereits bezahlt, ist doch "schön", wenn man dann noch was für die "Entsorgung" bekommt...
Guten Appetit...
bei der Massentierhaltung - und dem damit verbundenen Leid der Tiere - kein Problem ...
der Vegetariusmus lebe hoch ...!
littletiger am 16. Februar 2008 20:10 Auch Salat hat Gefühle Hasi ;-))
Dann können wir gar nichts mehr essen, wenn Salat (oder Pflanzen) auch Gefühle haben! Vielleicht geht es dann auch mit der Saat der Pflanzen!
ja tigerle, aber der Salat hat doch keine Augen, die mich hilfesuchend anschauen und sagen: bitte schlachte mich nicht ;-))
Aber Kartoffel haben Augen, die Dich hilfesuchend anschauen können. Außerdem essen die Vegetarier den Tieren das ganze Grünfutter weg! Also seid Ihr quasi Mörder zweiter Klasse! wegschmeiß vor Lachen
Suppenhühner haben ihren Dienst getan und sind nicht so viel Wert, weil man es nur noch kochen kann. Und man weiß ja auch nicht, wo es aufgewachsen ist. Ich kaufe so ein billiges Fleisch nicht. Dann verzichte ich lieber.
Ja, das befürchte ich auch, aber trotzdem wird ja noch einiges Geld in sie investiert - Kühlung, Personal usw. Da kann doch kaum noch Gewinn bei rausspringen. Kann mir nur vorstellen, dass für die "Entsorgung der Legehennen" durch die "Abgeber" noch dazu gezahlt wird ?!

Ich habe durchaus schon Suppenhühner von so guter Qualität erwischt, die für die Suppe schlicht zu schade waren, und sie gebraten genossen. Ich könnte mir gut vorstellen, daß Marketingstrategen die Bezeichnung auch nutzen, um nicht absetzbare Überproduktionen an Brathühnern unauffällig an den Kunden zu bringen. Das Heruntersetzen des Preises für ein normales Huhn würde den Marktpreis leicht dauerhaft drücken. Die Gewinne wären deutlich kleiner, als wenn man Schleuderpreise für Suppenhühner veranschlagt.
Offensichtlich jeder einzelne Konsument, der so billig bedient wird. Und hiermit oute ich mich mal wieder als Moralapostel - aus genau dem Grund bin ich vor 13 Jahren Vegetarier geworden, weil mir dieser Umgang mit Tieren zuwider war.
Ja, das ist gut, aber das war ja nicht die Frage.

Beerdigung für das alte Huhn wäre teurer. So bringt es noch was

An so einem Huhn ist ja nix dran,wenn ich eine gute Suppe kochen will,koche ich nur Schenkel sind fleischiger oder eine Poularde!
Wie schon erwähnt, Suppenhühner sind ausgediente Legehennen. Sie haben gemäß Kosten/Nutzeneffekt ihren Dienst verrichtet und können nun nach getaner Arbeit in die/den Kiste/Topf hüpfen. Bei diesem Geschäft legt keiner drauf.