Warum hatte Charles Darwin so starke Zweifel an seiner eigenen Theorie der Evolution?

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13 Antworten

Darwins Vrdienst war, eine natürliche Entwicklung dfes Lebens an die Stelle der Vorstellung von einer einmaligen göttlichen Schöpfung zu setzen. Er konnte natürlich noch nichts von Genen und DNA wissen. Ihm fielen aber Dinge auf, die nicht in seine Theorie passten: Die allermeisten vermuteten Zwischenstufen bei der Artenentwicklung waren "missing links", also weder lebend noch als Fossilien nachweisbar. Die Mutationen verlaufen mit erstaunlich unterschiedlicher Häufigkeit (bei Nautilus, Haien und Rochen gibt es über Hunderte Millionen Jahre kaum auf Mutationen zurückgehende Veränderungen, bei manchen Fischen in isolierten Gewässern reichen manchmal wenige Jahrzehnte zum Entstehen neuer Arten). Die Mutationen verlaufen nicht rein zufällig, sondern "gerichtet", d.h. was einmal wegmutiert ist, kommt nie zurück (z.B. bei Pferden die Zehen, bei Menschen die 4 zusätzlichen Backenzähne, die Flügel des Kiwis usw.). Auch eine doppelte oder mehrfache Entstehung gleicher Arten ist nicht bekannt. Der Kampf ums Dasein muss nicht zum Unterliegen und Aussterben von Arten führen (z.B. leben Zebras und Gnus in gemischten Herden in gleichem Habitat, ohne dass eine der beiden Arten der anderen irgendwie überlegen ist). Einzeller denken gar nicht ans Aussterben.

Meiner Ansicht nach muss man auch zwischen "horizontaler" und "vertikaler" Evolution unterscheiden. Mit horizontal meine ich graduelle Veränderungen durch Anpassungen an neue Lebens- und Ernährungsumstände (z.B. die verschiedenen Vogelarten). Derartige Veränderungen brauchen keine Jahrmillionen. Bei amerikanischen indigenen Völkern haben sich z.B. in wenigen tausend Jahren verschiedene Typen gebildet: kleine, gedrungene Waldindianer, große dünne Prärieiindianer, athletische Flussindianer.

Vertikale Evolution meint tiefgehende qualitative, irreversible Veränderungen, z.B. vom Amphibium mit im Wasser lebenden Larven und Metamorphose zu Molch oder Frosch hin zum Reptil, dessen Nachkommen an Land schlüpfen und keine Larvenform und Metamorphose durchmachen. Bei dieser vertikalen Evolution ist das Fehlen von Zwischenformen die Regel und nicht die Ausnahme!

Übergangsformen z.B. zwischen eierlegenden, Beutel- und Uterussäugetieren sind meines Wissensbislang nicht nachgewiesen.

Ich denke, dass die Darwinsche Theorie vor allem auf die horizontale Evolution anwendbar ist.

Neben Darwins gibt es ja noch die Katastrophentheorie Cuviers, die zwar auch Ungereimtheiten aufweist, aber immer noch überzeugender ist als die Ansichten der Kreationisten, die - koste es was es wolle - am Gedanken der göttlichen Schöpfung festhalten und sich damit jeder sinnvollen Argumentation entziehen.

Als Lekrüre empfehle ich auch "Cenocrash" von Christian Blöss und "C14-Crash" von H. U. Niemitz und Ch. Blöss (beide Bücher als PDF im Netz abrufbar), denen bei Unvoreingenommenheit interessante Denkanstöße zu entnehmen sind.

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Kommentar von uteausmuenchen
11.11.2016, 00:27
Ihm fielen aber Dinge auf, die nicht in seine Theorie passten: Die
allermeisten vermuteten Zwischenstufen bei der Artenentwicklung waren "missing links", also weder lebend noch als Fossilien nachweisbar.

Zu Darwins Zeit waren ganz erheblich weniger fossile Formen bekannt als heute. Wenn Darwin also vom Fehlen gesuchter Zwischenformen spricht, dann ist damit etwas ganz anderes gemeint als es heute im Kreationismus propagiert wird.

Die Biologie sucht entsprechend GAR nicht nach "Missing Links", denn dieser Ausdruck beschreibt den in der Evolution stattfindenen kontinuierlichen Formenwandel falsch, indem er den Anschein erweckt, es gäbe die "eine" Zwischenform. Die Biologie kennt die Mosaikform - womit alle gefundenen Formen gemeint sind, die Merkmale verschiedener Taxa in sich vereinen und die somit die gemeinsame Abstammung belegen.

Von diesen sind heute erheblich mehr bekannt als zu Darwins Zeit.

Meiner Ansicht nach muss man auch zwischen "horizontaler" und "vertikaler" Evolution unterscheiden.

Die vertikale Evolution... wenn man einmal diesen letztlich willkürlich definierten Ausdruck stehen lassen will (den die Biologie nicht kennt, sondern nur der Kreationismus)... wird durch das gesamte Fossilienbild belegt. Das nämlich widerspricht dem im Kreationismus psotulierten "Grundtypenmodell" ganz eindeutig.


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Darwin äusserte auch andere Gedanken (nach Fertigstellung von Entstehung der Arten); bediente sich dafür bei Jean-Baptiste Lamarck. Von Zweifel zu sprechen, das ist übertrieben.

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Leider handelt es sich bei dieser Frage wieder einmal um eine Fake-Frage: Der FS will es gar nicht wissen, sondern nur eine kreationistische Diskussion anstoßen. Ich beantworte die Frage deshalb für den Mitleser, nicht für den FS.

Lieber Mitleser,

es ist richtig, dass Darwin ganz erhebliche Zweifel an seiner Theorie hatte. Nicht umsonst hat er sie erst 20 Jahre nach seiner Reise auf der "Beagle" (auf der ihm der Gedanke gekommen war) veröffentlicht. In diesen 20 Jahren hat er sehr systematisch Belege für seine Thesen gesammelt. Ausschlaggebend für die Veröffentlichung war dann aber letztlich ein Brief von Wallace, der ihm mitteilte, dass dieser dieselbe Theorie entwickelt hatte. Hätte Darwin also nicht veröffentlicht, so würden wir die ET heute A.R. Wallace zuschreiben.

Seit der Veröffentlichung der ET 1859 sind aber mehr als 150 Jahre verstrichen. 150 Jahre, in denen die gesamten Naturwissenschaften einen enormen Wissenszuwachs verzeichnen konnten.

Aus dem Bestehen von offenen Fragen 1859 auf die Berechtigung von Zweifeln HEUTE zu schließen, ohne nähere Betrachtung, worin diese Zweifel eigentlich bestanden und wie die Beleglage heute dazu aussieht, ist eines dieser typischen kreationistischen Scheinargumente, ein Fehlschluss.

Darwin machten vor allen Dingen 2 offene wunde Punkte seiner Theorie Sorgen:

1) Mitte des 19. Jahrhunderts waren sehr wenige Fossilien bekannt. Aus den Beobachtungen an den wenigen Fossilien und den vorhandenen rezenten Arten auf ein Gesamtbild zu schließen, war gewagt.

Seit Darwin haben mehrere Generationen von Paläontologen den fossilen Befund enorm ausgeweitet. Jedes einzelne gefundene Fossil passte in das von Darwin vorhergesagte Muster. Unser Bild von den Stammbäumen ist zwar - wie zu erwarten - nicht vollständig - doch erheblich umfangreicher als zu Darwins Zeit. Es entspricht voll und ganz Darwins Vorhersage.

Zu diesem die ET bestätigenden Befund kommen seit damals weitere zahlreiche Befunde hinzu: Mikrobiologische Befunde im Labor, weitere Untersuchungen rezenter Arten und interdisziplinäre Befunde aus anderen Naturwissenschaften: Die Belege für die ET sind heute - im Gegensatz zur Zeit Darwins - überwältigend.

Es ist gerade so aussagekräftig, dass alle diese Befunde ins von der ET vorhergesagte Bild passen, denn jeder einzelne neue Befund stellt einen Test der Theorie in der Praxis dar. Jeden einzelnen dieser Tests hat Darwins Theorie mit Bravour gemeistert.

2) Darwins ET benötigt extrem lange Zeiträume, weil die Veränderungen im Generationenrhythmus extrem klein sind. Mitte des 19. Jahrhunderts war das tatsächliche Alter der Erde unbekannt - man schätzte die Erde deutlich zu jung. Mit den wenigen 100 000 Jahren angenommenen Erdalter war Darwins Theorie nicht vereinbar.

Darwin hat oft selbst gesagt, dass die benötigten Zeiträume der Prüfstein seiner Theorie sein würden.

Mitte des 19.Jahrhunderts ging man davon aus, dass die Sonne über thermodynamische Prozesse (Abkühlung und Wärmeabstrahlung durch Kontraktion) Energie abstrahlt und konnte ausrechnen, dass dieser Vorgang nur wenige 100 000 Jahre Energie liefern konnte. Unsere Erde konnte demnach also nur weniger als 1 Million Jahre alt sein. Für Evolution erheblich zu wenig.

Es war die Entdeckung der Radioaktivität, die diesen Widerspruch auflöste - also eine Erkenntnis der Physik, die ganz unabhängig von der Evolution erfolgte. Die Kernphysik t erklärte sowohl die Temperaturen in unserem Erdkern durch Refälle in der Erdkruste sowie die tatsächliche Energiequelle der Sterne über die Kernfusion. Die Kernfusion rückte dann auch die Lebensdauer der Sonne in den Bereich von Jahrmilliarden, wie für die ET notwendig. Andere Beobachtungen aus dem Bereich der Astrophysik bestätigen diese Lebensdauern (Hertzsprung-Russell-Diagramm).

Die Physik hat Darwins Problem gelöst und seine Theorie damit erneut bestätigt. Sie hat ihr größtes Problem überwunden.

Die ET hat heute einen zentralen Platz im naturwissenschaftlichen Theoriengewebe und wird durch zahlreiche derartige Befunde aus anderen Disziplinen gestützt bzw. ist mit ihnen untrennbar verwoben, wie hier auf Seite 21 anschaulich dargestellt:

http://www.martin-neukamm.de/WissOntNat.pdf

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Kommentar von Karl37
10.11.2016, 14:38

Die ET geht nicht auf Darwins Erkenntnisse, die er auf der Beagle gesammelt hat, zurück.
Erste Ansätze einer ET formulierte Anaximander von Milos, ein Schüler von Thales, im 6. Jh. B.C.
In der Neuzeit formulierte 1809 Jean Baptiste Lamarck seine Evolutionstheorie,  die Darwin gekannt haben musste als er 1859 seine Theorie formulierte.
Aber erst nachfolgende Generationen von Wissenschaftler machten aus der ET ein Glaubenskrieg, der dem wissenschaftlichen Anspruch kaum gerecht wurde.

Es ist mir absolut unverständlich zu sagen, die Physik habe heute die offenen Fragen der ET im Sinne Darwins gelöst.

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Kommentar von mulano
10.11.2016, 18:55

@uteausmuenchen

Da du ja auf alles eine Antwort zu haben scheinst, erkläre mir doch mal bitte wie das mit der Kambrischen Explosion ablief. Denn die Vielfalt des Lebens kam erst relativ spät in der Erdgeschichte auf. Das heißt die von dir angesprochenen langen Zeiträume zur Entwicklung der Lebewesen kann es so gar nicht gegeben haben.

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Ich vermute mal du spielst auf diese schreckliche Propagandawebseite "was darwin nicht wusste" an.

Das ist gelogen. In deiner anderen Frage dazu hat dir ein User einen sehr informativen Link geschickt, den du zu lesen verweigert hast. Ich würde dir raten ihn zu lesen und dich zu informieren, dann musst du hier nicht derart peinliche Fragen stellen.

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Kommentar von mulano
09.11.2016, 20:29

Nein, diese Seite meine ich nicht. Ich meine seriöse Quellen. Ich würde keinem empfehlen diese Seite zu besuchen, lohnt sich echt nicht.

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Jeder Wissenschaftler hat Zweifel an seiner Theorie. Dass es eine absolute Wahrheit gäbe, behaupten nur Religiöse und selbst die können sich nicht darauf einigen, was die Wahrheit wäre.

Die ET war so revolutionär, dass sie anfangs tatsächlich große Lücken hatte. Insofern waren Zweifel auch inhaltlich durchaus begründet. Diese Lücken sind inzwischen weitgehend geschlossen und im Prinzip ist sie inzwischen so gut abgesichert, dass Darwin es wohl selber kaum glauben würde. Was auf jeden Fall für die ET spricht, sind tausende von Beobachtungen und Belegen, die sie bestätigen, während es keine einzige Alternative gibt, die auch nur einen wissenschaftlichen Beweis anführen könnte.

Es ist immer dasselbe Muster: Als Argumente werden Wissenschaftler angeführt, die schon seit Jahrzehnten tot sind oder die absichtlich falsch interpretiert werden oder überhaupt nicht vom Fach sind. Und immer läuft es auf dasselbe Argument hinaus: ich bin zu fantasiearm, um mir die ET vorstellen zu können, also kann es sie auch nicht geben.

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Kommentar von mulano
09.11.2016, 21:21

Was ich mich immer frage, wo sind die tausenden von Fossilien? Man müsste ja fast permanent über welche drüberstolpern. Tatsächlich ist es aber doch so das da immer noch große Lücken vorhanden sind um den Übergang einer Art zu einer anderen damit erklären zu können. Darwin selbst hielt es auch für unmöglich das, dass Auge wie wir es haben jemals durch Evolution entstehen hätte können. Die Wissenschaft heute hat dafür noch keine Erklärung gefunden.

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Ist es ein Wunder, wenn man die bisherigen (kreationistischen) Weltbilder auf den Kopf stellt?

(Max Planck verfiel in Depressionen, weil er erkannte, dass Energie in "Paketen", also in Quanten abgegeben wird.)

Das ist mir wesentlich sympathischer, als wenn ein Pseudo-Wissenschaftler behauptet, dass er/sie die Wahrheit des Universums gefunden hätte. Ein Forscher, der seine Theorien nicht selbst in Frage stellt, hat schon verloren.

Dein "Argument" gegen die Evolution (die es nun einmal gibt) läuft mal wieder ins Leere. Warum habt ihr Kreationisten eigentlich so ein Problem mit der Evolution? Vielleicht hat euer Gott ja ein paar Gene umgeschubst, damit ein Homo Sapiens entstehen kann?

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Kommentar von mulano
09.11.2016, 22:04

Vielleicht hat euer Gott ja ein paar Gene umgeschubst, damit ein Homo Sapiens entstehen kann?

Wie es der Zufall so will habe ich mich auch mal mit der Bibel beschäftigt, deshalb kann ich dir versichern das dort etwas anderes gelehrt wird.

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Hat Darwin denn so stark gezweifelt? War sein Problem nicht eher, dass ihm bewusst war, was seine Erkenntnis für Auswirkungen und vielleicht auch persönliche Folgen haben könnte? Immerhin wusste er ja, wozu sehr religiöse Menschen fähig sind, wenn man an den Schöpfungsmythen kratzt.


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Kommentar von mulano
09.11.2016, 20:27

Er hielt seine Theorie in "höchstem möglichen Grade absurd" wie er einmal gesagt hatte.

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Kommentar von mrauscher
09.11.2016, 20:49

Dummie42, er hat die Schöpfung, die ja die Wahrheit repräsentiert und die Bibel, gar nicht in Zweifel gezogen. Im Gegenteil. Aber wie gesagt, er wußte damals noch nicht alles. Fair genug:

https://www.was-darwin-nicht-wusste.de/

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Kommentar von SlowPhil
10.11.2016, 09:20

Kreationismus ist nicht nur schlechte Naturwissenschaft (bzw. keine), sondern auch und vor allem schlechte Theologie.

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Er benutzte die Aussagen seiner eigenen Theorie in seinen Argumenten, zum Beispiel über Philosophie. Er hat quasi die evolutionäre Erkenntnistheorie erfunden. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich ein lebenslang starker Zweifler so verhalten würde.

Und du Sachen in Verbindung, die nichts miteinander zu tun haben:

Von Evolutionisten wird oft gesagt das es Beweise für die Theorie Darwins gibt"

Heute!

aber warum zweifelte er selbst dann daran?

Zu Darwins Zeiten.

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Darwin hatte keine starken Zweifel, zögerte aber, seine Theorie zu veröffentlichen, weil er wusste, was sie auslösen würde.

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Kommentar von mulano
09.11.2016, 20:33

Da musst du dich mal besser informieren... Sehr wohl hatte er Zweifel an der Richtigkeit seiner Theorie.

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Hallo,

weil Zweifel untrennbar zur Wissenschaft gehören.

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Kommentar von mulano
09.11.2016, 20:19

Aber sollten Beweise nicht die Zweifel ausräumen?

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er sah, daß der mensch nicht in seine theorie hineinpaßte

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Hab davon noch nie gehört, aber soweit ich weiß war Darwin tief religiös, das könnte ein guter Grund dafür sein, weil sich seine Evolutionstheorie nicht mit der Kirche vereinbaren lässt und von der Kirche früher ja auch abgelehnt wurde.

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Kommentar von mrauscher
09.11.2016, 20:32

Darwin hat beachtliches geleistet. Er hat ja nicht gesagt, das Leben sei Zufall. Er hat über die Herkunft des Lebens gar nichts gesagt. Und seine Berichte über die Vielfalt und Anpassung der Arten sind nicht unbiblisch und ich finde seine Arbeit genial, wenn man bedenkt, wie wenige Mittel er damals hatte für seine Wissenschaft. Im Gegensatz zu heute. Heute ist man weiter, weiß mehr darüber. Darwin und Einstein haben den Schöpfer nicht ausgeschlossen; zugegeben, dass die Frage, woher das Leben kommt, nur einem Schöpfer zugesprochen werden kann.

https://www.was-darwin-nicht-wusste.de/

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Kommentar von Zicke52
09.11.2016, 22:31

@Qualle5678: Darwin war in seinen jungen Jahren religiös, hat aber später seinen Glauben in Zuge seiner Forschungen verloren. Er wusste, dass seine Evolutionstheorie nicht mit der Schöpfungslehre vereinbar war. Er glaubte nicht an die Bibel als göttliche Offenbarung und bezeichnete das Christentum als "abscheuliche Lehre". 

Er sagte, die Bezeichnung Agnostiker käme seiner Geistesverfassung am nächsten.

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guck mal da:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/darwins-selektionstheorie-der-zaudernde-evoluzzer-a-601504-2.html

Es ging ihm ähnlich wie Luther, als dieser seine 95 Thesen formulierte und sich gegen die katholische Kirche stellte, wenn auch bei Luther mit Fragen der Kirchenpraxis.

cheerio.

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Kommentar von mrauscher
09.11.2016, 20:47

Danke gromio, auch wenn wir an den Schöpfer glaubenden in der Mehrheit sind und die anderen uns davon nicht einmal einen Millimeter abbekommen können. Wir müssen trotzdem zusammenhalten.

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Kommentar von gromio
09.11.2016, 21:10

@meatwoad: Sachbeiträge wären von Vorteil.....

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Kommentar von SlowPhil
10.11.2016, 09:29
Es ging ihm ähnlich wie Luther…

Immerhin hat sich auch die Römische Kirche danach verändert. Denn von Luther angeprangerten Ablasshandel gibt es beispielsweise nicht mehr.

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