Frage von Golem999, 247

Warum hatt es Gott nötig angebetet zu werden?

In fasst jeder Religion wird verlangt das man Götter anbetet, meine Frage was haben diese (Quasi) allmächtigen Wesen denn davon dass man Sie anbetet und an sie glaubt

Antwort
von Giustolisi, 77

Es ist ganz einfach.
Götter gibt es nur, weil Menschen an sie glauben. Genauer gesagt gibt es sie nur in den Köpfen der Gläubigen, die in der Regel von ihren Eltern indoktriniert wurden, oder deren Eltern sie von Anderen indoktrinieren lassen und dies unterstützen.

Man stelle sich eine Religion vor, deren Gott nicht verlangt dass man ihn anbetet und in der auch nicht mit negativen Konsequenzen gedroht wird, falls man nicht betet oder eine Belohnung fürs Anbeten in Aussicht gestellt wird.

Dann wäre es egal, ob man die Gottheit anbetet oder nicht, die meisten Menschen würden es wohl aus Bequemlichkeit eher lassen, so wie Menschenopfer nicht mehr praktiziert werden, da die Götter nicht danach verlangen.

Wer seinen Gott anbetet, tut dies normalerweise regelmäßig und setzt sich somit oft mit den Glaubensinhalten der jeweiligen Religion auseinander. Wer einen Gott nicht anbetet, setzt sich seltener damit auseinander und kann sich eher von seinen Wahnvorstellungen befreien.

Falls es Religionen gegeben hat, deren Götter nicht angebetet werden mussten, dann gibt es sie nicht mehr, weil ihre Götter in Vergessenheit gerieten.
Übrig blieben nur die, deren Götter nach Anbetung verlangen, das bindet die Gläubigen viel stärker an die Vorstellung ihrer Existenz und sorgt so für den Fortbestand der Religion.

Antwort
von Rosenblad, 55

Der Mensch der als eine transzendent deklarierte  Entität anbetet, verschafft sich rückprojektiv eine sich selbstversichernde Form inklusiver Versicherung darauf   "...Einfluss auf dasjenige zu nehmen, das sich der menschlichen Kontrolle entzieht und auf diese Weise » Krisen (Risiken, Gefahren) vorzubeugen oder diese zu bewältigen [Kontingenzeröffnung/-eingang, Kontingenzbewältigung und -sicherung], wenn sie eingetreten sind« (….) Das Heilsversprechen der Religion, ihre Kapazität zur Abwehr von Unheil und zur Krisenbewältigung stellt dabei keine latente Funktion religiöser Praktiken dar, sondern den in sie eingeschriebenen Sinn.“ [797]

[797]       Pollack, Religion, S.55

Kommentar von Iamiam ,

auf gut deutsch: wer Halt im Leben braucht, betet zu einem Gott.

Aber warum einfach, wenn's kompliziert auch geht?

Kommentar von Rosenblad ,

Weil diese einfache Aussage leider so auch nicht stimmt - wer Halt braucht kann und wird auch zu anderen Sicherungs-, Bewältigungs- und Schutzmechanismen greifen. Die Antwort ist so komplex, weil das Leben, weil die Psyche, weil das Verhalten von Menschen, so komplex ist - sonst wäre es ja so einfach.

Kommentar von Iamiam ,

das mag stimmen, es steht aber nicht in dem zitierten kompliziert formulierten Absatz: auch da stellt die Religion  EINE Möglichkeit dar, mit dem Sinn der Krisenbewältigung -wie andere Methoden auch!

Nein, diese komplizierten Formulierungen sind m.E. dazu da, die Erkenntnisse nicht allzuweit zu streuen, sondern ihre Sprengkraft auf den kleinen Kreis der "Verständigen" einzuschränken!

Antwort
von YassineB87, 35

also zuerst mal sind es nicht "diese Wesen" sondern der eine - jedenfalls bei den abrahemitischen religionen, hindus usw. 

und nötig hat Gott wohl gar nichts. Wir als Menschen können doch nicht über unser eigenes Verständnis hinaus denken und somit solche Fragen auch nie beantworten. Für uns Gläubige egal ob Christ oder Muslim oder Jude gilt es als eine Anordnung von ihm und in unseren Glauben zweifeln und hinterfragen wir nicht(wirklich) Gottes anordnung. wir glauben an das Gute das darin steckt, da wir wissen, dass er uns nur gutes anordnet.

Meine persönliche Meinung - warum sollt ich das hinterfragen? Wenn man sich anschaut was wir alles bekommen haben ist es doch als zeichen der Dankbarkeit eigentlich noch viel zu wenig!

Warum erwartest du Dankbarkeit wenn du jemanden Hilfst? ist zwar nicht das gleiche aber geht so in die Richtung wie ich denke...

Kommentar von Mark1616 ,

Wir als Menschen können doch nicht über unser eigenes Verständnis hinaus denken

Darf ich übersetzen? "Ich bin zu faul mir ernsthafte Gedanken über die Welt in der wir leben zu machen, deswegen flüchte ich mich in die Einfachheit einer Religion. Da ich nicht in der Lage bin komplexe Gedankengänge über die Welt zu führen ist es jeder andere Mensch auch."

dass er uns nur gutes anordnet.

Ist es gut einen Menschen zu steinigen oder ihm die Hand abzuhacken? Ist es gut einen Apostaten zu töten?

Kommentar von YassineB87 ,

Ne es bedarf keiner übersetzung, ich spreche deutsch. das was du schreibst ist schon ziemlich frech, wie kannst du denn zu kühn sein zu behaupten zu wissen wie ich denke oder so zu tun als würdest du mich kennen? Kindergarten! bis vorhin noch hätte ich gerne mit dir weiter diskutiert aber das ist nun schon ziemlich kindisch, wie du einfach alle nmeine beiträge mit schwachsinnskommentarren befüllst

Kommentar von Mark1616 ,

Ne es bedarf keiner übersetzung

Doch, der Bedarf es, denn du kleidest dein unsinniges Verhalten in Worte, die etwas komplett anderes bedeuten.

schwachsinnskommentarren

Wenigstens passen sie dann zu den Antworten.

Antwort
von Zicke52, 60

Im Christentum gibt es kein Pflichtgebet. Es ist zwar empfohlen, und gemaess der Bibel gab Jesus mit dem Vaterunser ein Beispiel, wie man beten soll. Es bleibt aber letztlich jedem überlassen, Gott meldet keinen Bedarf an, und meines Wissens wird man für Nichtbeten nicht bestraft. 

Wie es im Judentum aussieht, weiss ich nicht.

Im Islam ist das rituelle Gebet aber Pflicht. Es gehört zu den fünf Säulen des Islam, muss nicht nur fünf mal am Tag erbracht werden, sondern auch zu festgelegten Zeiten (davon 1-2 mal mitten in der Nacht, je nach Zeitpunkt und geographischer Zone), in gewissen (sehr demütigenden) Stellungen und in Arabisch, auch wenn man diese Sprache und daher den Inhalt des Gebetes gar nicht versteht. Hier meldet also eindeutig Allah den Bedarf an. Warum er es braucht? Ich kann es mir nur so erklären, dass Allah dem damaligen Modell des absoluten Herrschers nachempfunden ist. Die brauchen die Demütigung und Anbetung ihrer Untergebenen, um sich stark zu fühlen und sich zu vergewissern, dass sie fest im Sattel sitzen.

Kommentar von Iamiam ,

einen ähnlichen Zustand hatten wir hier früher auch. Die Vesperglocke läutete nicht zur Mahlzeit, sondern die Mahlzeit wurde nach dem Vespergebet benannt. Das Angelus-Läuten löste auf den Feldern das Gebet aus: Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft...

Das war aber für die Leute eher eine willkommene Pause in der harten Feldarbeit, die Kirche hat sehr früh verstanden, dass sie ihre Botschaft bei den Abhängigen POSITIV besetzen musste - lange vor den heutigen Psychologen.

Kommentar von Zicke52 ,

@lamiam: Ja, das stimmt. Und auch bei uns zuhause (christliche Familie) wurde gebetet, und die Kirche hält die Schäfchen zum Kirchengehen an, wo ja auch gebetet wird.

Aber diese "Regeln" sind von den Menschen selbst erstellt worden, oder die Menschen haben freiwillig gebetet. Soweit ich mich erinnern kann, gibt es keine biblischen Wurzeln für Gebetspflicht.

Im Islam ist das anders, der Koran schreibt Gebete zu gewissen Zeiten verpflichtend vor. Allerdings nur morgens und abends, nicht das fünfmalige Gebet. Aber die muslimischen Gelehrten haben ja den Koran für unvollständig erklärt und Allahs Gesetzen, wo sie ihnen nicht hart genug erschienen, ihre eigenen beigesellt. Und so haben sie den Trick geschafft, das fünfmalige Gebet zu einer der Säulen des Islams zu machen, obwohl der Koran es nicht vorschreibt.

Kommentar von Iamiam ,

ich sehe in der Frage keinen speziellen Islam-Bezug. Beten ist in ALLEN Religionen eine Selbstverständlichkeit, so dass auch in der christlichen Blbel nur noch erwähnt wird, WIE man beten soll, nämlich das Vaterunser und nicht demonstrativ, sondern im stillen Kämmerlein.

Das ist im Islam dann tatsächlich sehr unterschiedlich.

Kommentar von Zicke52 ,

@lamiam: Der Islambezug in der Frage ist durch das "warum hat es Gott nötig, angebetet zu werden" gegeben. Nötig hat es nämlich nur der islamische Gott, denn er macht die Gebete zur absoluten Pflicht, zu einer der fünf Säulen des Islams. Das Gebet wird den Menschen von Gott also unter Androhung höchster Strafen vorgeschrieben.

Das ist in der Bibel nicht so. Weder die 10 Gebote des AT enthalten eine Aufforderung zum rituellen Gebet, noch die Gebote des NT, die sich sowieso nur auf zwei wesentliche beschränken: "Liebe Gott....und deinen Nächsten". Das Gebet basiert hier also auf einem Bedürfnis des Gläubigen, nicht auf einem Bedürfnis Gottes.

Und das war der Inhalt der Frage - wer hat es "nötig"?

Antwort
von Illuminaticus, 11

Der liebe Gott moechte das eigentlich nicht, er genug andere wichtige DInge zu tun, er muss das Universum am Laufen halten und dann noch die Bitten von Milliarden von Erdlingen, er ist manchmal echt zu bedauern.

Aber der Absolute ist ein wahrer Multitasker und hoert sich alles an, um was da gebeten wird. Alles kann er nicht sofort erfuellen, es wandert auf die Warteliste und kann so ein paar Jahre dauern.

Er ist halt wie ein grosser Daddy, der keine Bitte seinen Kindern abschlagen kann, aber denkt auch mal an ihn, er ist zuckerkrank, kurzsichtig und im Winter fressen ihm die Rentiere die Haare vom Kopf, die Rente reicht kaum fuers Feuerholz.

Also lasst ihn in Ruhe und macht euer Ding, aber wie gesagt, wenn es wichtig ist, springt er auch mal schnell ein, aber nur als Ausnahme, weil wir ihm nahe sind.

Antwort
von danhof, 84

Ich kann als Christ nur für das Christentum sprechen.

Gott hat überhaupt nichts nötig. Aber er hat uns nach seinem Ebenbild erschaffen. Er liebt jeden Menschen und freut sich über jeden, der sich zu ihm bekehrt und ihn bekennt, also an ihn glaubt und ihm vertraut. Als Vater habe ich es auch nicht täglich nötig zu hören, wie toll ich bin. Aber ich freue mich natürlich auch über Lob und Liebe.

Der Gottesdienst ist kein Opferfest für unseren Gott, das nötig wäre, weil wir sonst bestraft werden würden. Sondern man kommt zusammen mit Geschwistern*, um sich auszutauschen, für einander zu beten, Anteil zu nehmen, Fürbitten auszutauschen und die Predigt zu hören. Dann gibt es auch einen Anbetungsteil, in dem es musikalisch zugeht. Von Orgel über E-Gitarre bis Schlagzeug ist da schon mal alles drin.

Damit drücken wir die Freude darüber aus, dass wir Jesus haben, dass unsere Sünden vergeben werden, und dass er das Leid der Welt auf sich genommen hat.

Wieviel Anbetung man praktizieren will, hängt von jedem Menschen selbst ab. Dasselbe gilt für Art, Umfang und Häufigkeit des Gebets und des Bibellesens.

*) "Brüdern und Schwestern im Herrn", also anderen Gläubigen

Kommentar von Iamiam ,

DH! im Prinzip Gemeindetheologie. Aber das sehen die "normalen" Kirchen leider anders.

Antwort
von RudolfFischer, 20

Gott hat es überhaupt nicht nötig, angebetet zu werden. Oder würden wir davon abhängen, ob uns Einzeller verehren?

Dem Vollkommenen, himmelweit über uns Stehendem, dem absoluten Seienden können wir nichts hinzufügen, auch nichts zufügen: Genauso wenig wie Lob Gott etwas hinzufügt, kann "Gotteslästerung" ihn beeinträchtigen. Wir lachen ja schon, wenn ein Kleinkind "Elternlästerung" begeht, weil wir das einfach nur drollig finden können.

Was wir aber können, ist, die Liebe vermehren, zu uns selbst, zu anderen, zu Gott. Das ist harmonisch mit Gottes gutem Plan. Wir können diesem Plan zustimmen, wir können Gott zustimmen und uns bei ihm bedanken, wir können leben und lieben ... Alles das wird aber nicht ihn erhöhen, sondern die Harmonie in der Schöpfung und die Hamonie der Schöpfung mit Gott.

Wer also Gott "anbetet", d.h. sich ganz zu ihm und seiner Schöpfung bekennt und diese bejaht, der tut etwas für sich und die Schöpfung. Dementsprechend wird "Gottesdienst" heute meist auch nicht mehr als "unser Dienst an Gott", sondern "Gottes Dienst an uns" verstanden, weil sein Plan uns zum Glück befähigt.

Antwort
von josef050153, 19

Gott hat weder den Glauben noch die Anbetung der Menschen nötig. Er hat ja eine Ewigkeit auch ohne sie existiert.

Es ist eher so, dass es füe die Menschen besser ist.

Antwort
von Hooks, 29

Gott möchte Gemeinschaft mit uns haben, so wie Du mit Deinen Freunden. Deshalb hat er uns ja überhaupt erst geschaffen.

Da kam dann der Teufel dazwischen, und seitdem bewegen wir uns zwischen diesen beiden Mächten und können selbst entscheiden, wem wir vertrauen wollen.

Antwort
von DJFlashD, 49

Es gibt einem das gefühl sich jemanden anvertraut zu haben, der dir mit deinen problemen hilft.
Das ist die nüchtern betrachtete sichtweise

Antwort
von ghul666, 53

Diese Herangehensweise beruht auf der Annahme, ein allmächtiges Wesen würde eigennützig handeln.

Die christliche Auffassung z.B. jedoch stellt den Menschen in den Vordergrund. D.h, alle Regeln, die es da so gibt, sollen dem Menschen im und nach dem Leben helfen.

Antwort
von DerBuddha, 37

sie haben NICHTS davon, es ist nur ein aberglaube der gläubigen menschen, weil sie meinen, dass sie dann eine belohnung erhalten, wenn sie ihre märchenfigur anbeten...........:)

im grunde genommen beten sie NICHTS an, denn es gibt weder götter, noch göttinnen oder geistwesen, dämonen und schon gar keinen teufel..............*g*

Antwort
von mwesterhoff, 15

Es gibt auch eine Art des Umgangs mit Gott, wo er - ähnlich wie in einer gut-partnerschaftlichen Beziehung - nichts verlangt, sondern man gern zusammen ist, man sich aneinander freut und immer wieder erstaunliche und neue Seiten an einander entdeckt. Das mündet in eine Haltung von großem Respekt und tiefer Dankbarkeit für Gott. 

Er ist aber keiner, der das um jeden Preis bei mir einfordert, etwa unter Androhung von Sanktionen. Das ist diesem Gott fern.

Antwort
von landregen, 71

In den Religionen ist nicht gemeint, dass Gott es nötig hätte, sondern dass der Mensch es nötig hat (z. B. als Orientierung im Leben).

Kommentar von whabifan ,

Wenn Beten so gut tut, wieso wird der Verzicht des Betens denn von dem Religionen unter Strafe gestellt (zb mit der Hölle oder Fegefeuer bestraft)?

Kommentar von landregen ,

Unter Strafe gestellt? Wo?

Die Konsequenz von Verirrung und Verwirrung in Werten und Lebensorientierung kann nun mal Nöte mit sich bringen, die man mit "Hölle" umschreiben kann. Das wird sogar heute noch in der modernen Welt gemacht.

Du musst auch bedenken, dass entsprechende Texte Hunderte und sogar Tausende von Jahren alt sind und musst sie eben auch aus der Weltsicht und Ausdrucksweise jener Zeiten verstehen.

Mit heutiger Kindergarten-Logik an die Texte heranzugehen, bringt natürlich nichts. Da kannst du dann wirklich nur wegen Primitivismus den Kopf schütteln. Aber das liegt nicht an den Texten, sondern an ungebildeter und primitiver Herangehensweise.

Kommentar von Iamiam ,

nun immerhin war der sonntägliche Gottesdienst-Besuch für einen Katholiken absolute Pflicht und viele Geistliche haben noch viel mehr verbreitet, ohne dass sich die Kirchen dagegen gewehrt hätten...

Antwort
von Schnoofy, 85

Das kannst Du am Besten am Beispiel des Mensch gewordenen Gottes in Nordkorea erkennen.

Antwort
von kleineshummele, 37

Ich glaube du verwechselst mit deiner Frage die gegenseitigen Abhängigkeiten. - Der Gott an den ich denke, hat es nicht nötig von Menschen angebetet zu werden. Er kann gänzlich ohne die Menschen auskommen.

Vielmehr brauchen die Menschen ihn und seine Vergebung. - Und wenn sie ihn erst einmal kennengelernt haben, dann beten sie ihn schon aus reiner Dankbarkeit an.    

Antwort
von NewKemroy, 75

Das Gebet hat nicht den Sinn Gott Honig um den Bart zu schmieren sondern den eigenen in einer Ritze einer Holzdiele am Fußboden einzuklemmen.

Kommentar von Deamonia ,

warum musste ich jetzt so lachen, das ich mich verschluckt hab? 

Antwort
von MaraMiez, 70

Haben sie nicht. Aber die Menschen, die an sie glauben, brauchen das.

Und das sollte man denen auch einfach lassen.

Antwort
von hydrahydra, 61

Die Frage lauitet doch eher, was der Mensch davon hat, wenn ein narzisstisch veranlagtes allmächtiges Wesen ihm wohlgesonnen ist.

Antwort
von Ethanto, 21

Das wird in verschiedenen Religionen anders beurteilt.

Im Islam lehrt, die Unterwürfigkeit gegen über Gott. Islam bedeutet auch sowas wie Hingabe. Das heißt. Im Islam ist Allah so erhaben , dass es ihn beleidigen würde, wenn man nicht seine gesetze und Gebete einhält.Außerdem gibt es nach dem Koran auf der Schulter jedes menschen einen Engel mit einer Waage, wo auf der einen Seite gute und auf der anderen schlechte Taten kommen. Laut Islam hat es also nicht Gott nötig angebetet zu werden sondern der Mensch hat es nötig Gott anzubeten, wenn er ihn nicht beleidigen will

Im Hindismus geht es viel um das sog. "Karma". Wenn jemand eine gute Tat tut, und die Götter ehrt, wird er in eine höhere Daseinsform wiedergeboren. Alles kriegt natürlich der allwissende Weltengeist Brahma mit, der bei jedem Verehren eines anderen Gottes gleichzeitig mitverehrt wird. Es geht also auch im Hinduismus beim Anbeten Gottes um das Wohl des Menschen.

Im alten Judentum ging es auch um den Menschen . Allerdings anders. Beim Judentum ist es gesetzlich vogeschrieben Gott zu dienen. Wer das nicht tut verwirkt sein seelenheil und muss ein Opfer bringen um das wieder gut zu machen. Heute gibt es ohne den Jerusalemer Tempel auch keine TIeropfer mehr. Trotzdem gibt es viele Vorschriften an die sich die Juden halten müssen um Gott zufreiden zu stellen. So sehen sie es zumindest häufig.

Alle erwähnten Glaubensrichtungen sind wirklich . RELIGIONEN. Das Wort Religion kommt vom griechischen "religios" was , sich an etwas festbinden oder "zurückbinden" bedeutet. Klartext: Man gibt sein bestes um eine höhere Macht zufriedenstellen. Und je besser man es macht, umso besser oder wahrscheinlicher wird die Belohnung.

Das Christentum ist da ganz anders. Ein bekannter Theologe hat einmal gesagt. "Jesus Christus ist das Ende von Religion". Was er damit meint?
Ganz einfach. Im christlichen Glauben müssen wir nichts dafür tun um Gott zufrieden zu stellen. NEIN. Gott tut etwas für uns. Und zwar weil er uns liebt.
Er, der die Welt erschaffen hat wird Mensch und zwar für dich und mich. Christen beten oder anbeten nur aus einem Grund. Weil sie dafür geschaffen wurden dankbar zu sein. Laut dem christlichen Glauben hat Gott den Menschen geschaffen , damit er ein gegenüber hat. Jemand der ihm ähnlich ist. Der Gott Jahweh der in den Drei Personen Vater, Sohn und Heilliger Geist auftritt und doch EINS ist liebt jeden Menschen persönlich. Auch dich. Haben wir Menschen da nicht jeden Grund ihm dankbar zu sein.

Liebe Grüße

Titus

Antwort
von najadann, 63

Das ist eine sehr interessante Frage, 

Ich denke er hat das nicht nötig, er möchte das gar nicht, das man sich bei ihm mit Gebeten einschleimt, 

ich befürchte, das ist vom Mensch falsch verstandene Erfurcht und Angst vor Gott.

.../ Was wäre das auch für eine Beziehung zu deinem Chef, wenn du ihn regelmäßig anbeten müsstes, damit du schließlich deinen Lohn bekommst. (wer mehr betet bekommt ein Bonus :-)

Antwort
von nowka20, 14

es ist innerstes bedürfnis der menschen.

gott fordert nicht das anbeten

Antwort
von nowka20, 7

diese wesen haben es gar nicht nötig , von menschen angebetet zu werden, da die unmündigen menschen von ihnen erschaffen wurden

möchtest du, daß ein kind dich anbetet?

Antwort
von Bolonese, 16

Einfach ausgedrückt will er das wir an ihn glauben weil er uns erschaffen hat, wir eines tages zu ihm gehen. Mit beten bekräftigen wir ja auch das wir ihn lieben. Man muss sich das alles so vorstellen wie eine Mutter mit ihrem Baby: Die Mutter will ja auch das es sie als Mutter ansieht und nicht zB. für die Oma oder sonstwas hällt. Das beten wäre dann einfach wenn das Kind spricht, dankt, bittet..usw, das freut die Mutter, sie hilft, freut sich usw usw, so ist das mit Gott. Also wie man sieht es macht alles sinn zu glauben & zu beten, so hat man auch eine tiefere beziehung zu Gott, den wer sich Gott naht, so naht sich Gott uns! Das spührt man! :)


Antwort
von Rationales, 64

Eine sehr gute, intelligente Frage. Allein schon durch diesen Gedankengang wird klar, wie abwegig die antiken Religionen sind.

Es existiert kein Allah und kein Christengott. Daher ist jede Anbetung Unfug und Unbildung.

Kommentar von Iamiam ,

wow, wer hätte jetzt das gedacht...

Antwort
von Muslimhelper,

Er hat es auf keinen Fall nötig ! Es ist eine Ehre für uns das wir ihn anbeten dürfen, WIR brauchen Allah azza wa jal aber ALLAH braucht und natürlich nicht. Er ist der ewig unabhängige von dem alles abhängt

Antwort
von pinkyitalycsb, 10

Ja, was hat wohl Gott davon, wenn wir regelmäßig im Gebet den Kontakt mit Ihm pflegen?

Er ist unser Vater im Himmel und freut sich, wenn wir uns dankbar an Ihn wenden, uns nach seinen Weisungen richten wollen und Ihn um Rat und Hilfe bitten.

Er möchte uns zur Seite stehen! Aber wenn wir Seine Hilfe nicht zu benötigen glauben, lässt Er uns in Ruhe und gewährt uns die Freiheit, unsere eigenen Wege zu gehen und dabei auch Fehler zu machen.

Gott liebt uns und will unser Bestes, aber er zwingt es uns nicht auf! All Seine Gebote sind sichere Wegweiser zu unserem eigenen Glück, für dieses wie auch das zukünftige Leben in der Ewigkeit.

Wir brauchen Ihn dazu, nicht Er uns!

Antwort
von Haldor, 3

Gott hat es überhaupt nicht nötig, angebetet zu werden. Warum, ist schon von vielen gesagt worden. Mit Recht ist auch gesagt worden, dass Beten bei den Christen keine Pflicht ist.

Sinnvoll ist m.E. das Gebet, worin der Mensch um Kraft und Beistand bittet, wenn es gilt, eine existentielle Herausforderung zu bestehen.

Auch das Dankgebet ist sinnvoll, denn im „Vater unser...“ heißt es: „Dein Wille geschehe“! M.a.W. Gottes Wille geschieht ohnehin, mit oder ohne Gebet. Wenn Gottes Wille für mich Gutes bringt, so ist es sinnvoll, sich im Gebet dafür zu bedanken.

Gebete, die Gott um einen materiellen Vorteil bitten, halte ich für
sinnlos (s. oben: Dein Wille geschehe!), und wenn der Vorteil, um den
man betet, lächerlich ist, kann ein solches Gebaren Gott eventuell
verärgern. So habe ich einmal als Junge gebetet, mein kleiner
Heimat-Fußballverein möge doch gegen den VfB Gießen gewinnen. Das
Ergebnis des Fußballspiels: mein Verein verlor 7:0. Nach dieser
Klatsche halte ich mich mit dem Beten etwas zurück.

Antwort
von Wernerbirkwald, 64

Diese Götter haben nichts nötig,wohl aber die Menschen,die an sie glauben,und sich da Halt und Hilfe suchen.

Du solltest gücklich sein,dass du dich damit nicht belasten musst.

Antwort
von Nadelwald75, 41

Hallo Golem999,

zwei Möglichkeiten:

- Du glaubst überhaupt nicht an Gott. Dann ist deine Frage überflüssig.

- Du glaubst an Gott: Man kennt sich, man bleibt in Kontakt. Und da ist zwar vieles , was man nicht braucht, aber schön ist es doch.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community