Frage von Bollywoodx3, 89

Warum hat Gott, ihr nicht geholfen, warum hat er sie nicht vor dem Tod beschützt und vor der Krankheit?

Eine Verwandte war in ihrem Leben immer sehr nett, sie tat nichts böses. Sie ist von ihren 2 Kindern weggegangen. Sie hatte vor 10 Jahren eine Krankheit gehabt (Sie ist ca 35 Jahre alt) Die Krankheit wurde nie geheilt, die Ärzte wussten nichts was sie machen sollte. Gestern um 15 Uhr ist sie von uns weggegangen. Die Kinder sind im Ausland, sie sind 13 - 14 Jahre alt und wissen NICHT, dass ihre Mutter TOD ist! In 3 Wochen sind 3 aus meiner Familie gestorben aber ich frage mich nur, warum Gott das alles zugelassen hat. Warum hat Gott den 2 Kindern die Mutter weggenommen? Warum tat er nichts? Wenn ich intensiv darüber nach denke muss ich immer weinen. Ich bin einfach traurig :( Sie war sehr nett! Sie tat in ihrem Leben nichts falsches! Was passiert ist mit dieser Frau ist soo ungerecht ;( Keiner konnte ihr helfen, alle haben gebetet und was ist passiert? ;(

Antwort
von MrHilfestellung, 66

Zu allererst mein Beileid.

Die Antwort die ich am sinnvollsten finde, ist dass es keinen Gott gibt.

Natürlich kann es aber einen Gott geben und du kannst natürlich an Gott glauben.

Es gibt mehrere Ansätze warum es trotz Gott Leid auf der Welt gibt.

1. Gott prüft durch das Leid seine Anhänger, wie bei Hiob beispielsweise.

2. Die Schöpfung ist noch nicht komplett abgeschlossen und in Zukunft wird es kein Leid auf der Welt geben.

3. Das Übel erscheint nur für den Menschen als Übel, für Gott hat es aber einen Sinn.

Es gibt noch mehrere Ansätze, aber das sind die, die mir jetzt eingefallen sind.

Kommentar von Ranzino ,

1. dann ist Gott nicht allgütig, sondern ein Sadist.

2. dann ist er nicht perfekt

3. das klingt eher nach Realitätsverlust, um nicht zugeben zu müssen, dass es keinen Sinn hat  :(  

Kommentar von MrHilfestellung ,

Für mich gibt es da auch keine befriedigende Antwort, aber ich glaube auch nicht an Gott. Aber Gläubige können mit der Theodizee das schon erklären finde ich.

Kommentar von Huflattich ,

1. Gott prüft durch das Leid seine Anhänger, wie bei Hiob beispielsweise.

2. Die Schöpfung ist noch nicht komplett abgeschlossen und in Zukunft wird es kein Leid auf der Welt geben.

3. Das Übel erscheint nur für den Menschen als Übel, für Gott hat es aber einen Sinn.

zu 1.  mMn purer Unsinn

zu 2.  möglich jedoch eher unwahrscheinlich 

zu 3.  am ehesten möglich.....

Frage - ist "Gott" überhaupt dem Menschen übergeordnet ? 


Antwort
von Philipp59, 41

Hallo Bollywoodx3,

das, was Du hier schilderst, ist wirklich sehr dramatisch! Es tut mir sehr leid, dass Du in so kurzer Zeit drei Menschen aus Deiner Familie verloren hast, und dass plötzlich zwei Kinder ohne ihre Mutter dastehen. Vor wenigen Jahren ist es mir ähnlich ergangen. Ich verlor in relativ kurzen Abständen beide Elternteile und meine Schwester. Von daher kann ich einigermaßen nachempfinden, was Du gerade durchmachst.

Leider hört man immer wieder in Verbindung mit dem Tod eines Menschen die Bemerkung, Gott habe ihn zu sich geholt. Doch das stimmt nicht! Wäre es nicht äußerst grausam von Gott, Kindern die Mutter wegzunehmen? Welchen Sinn würde das machen? Die Bibel sagt klar und deutlich, dass der Tod ein "Feind" ist (1. Korinther 15:26). Den Tod eines Menschen so hinzustellen, als sei er gottgewollt, ist sehr verwerflich und vermittelt ein völlig falsches Bild von Gott. Warum Gott so schlimme Dinge zulässt wie z.B. den Tod eines viel zu jungen Menschen ist eine sehr grundsätzliche Frage, die jedoch in der Bibel zufriedenstellend beantwortet wird. Ich werde versuchen, in kurzen Worten diese Antwort darzulegen.

Wusstest Du, dass es ursprünglich niemals Gottes Absicht war, Menschen sterben zu lassen? Der Mensch war nach seiner Erschaffung an Körper und Geist vollkommen, was bedeutete, dass er niemals gestorben wäre. Damit dieser Zustand jedoch aufrechterhalten würde, musste der Mensch eine Bedingung erfüllen: Gottes Gebote einhalten.

Die ersten Menschen bekamen keine komplizierte Gesetzessammlung mit auf den Weg, sondern nur einige leicht verständliche und einfach einzuhaltende Gebote. Doch leider entschieden sich die Menschen dafür, sich von Gott loszusagen und eigene Weg zu gehen. Sie verloren die Bindung zu ihrem Schöpfer und damit auch ihren vollkommenen Zustand. Es trat das ein, was Jahrhunderte später von dem Apostel Paulus wie folgt beschrieben wurde: "Darum, so wie durch e i n e n Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten " (Römer 5:12).

Ja, der Mensch gab seine Unvollkommenheit an seine Nachkommen, also auch an uns, weiter. Das ist der eigentliche Grund, warum wir alt und krank werden und schließlich sterben. Der Tod ist also die Folge der Sünde der ersten Menschen und niemand kann berechtigterweise Gott die Schuld dafür geben.

Menschen, die gestorben sind, sind jedoch nicht für immer verloren. Gott hat einen Weg ersonnen, um die Menschen aus der Gefangenschaft von Sünde und Tod zu befreien: die Vergebung von Sünden durch das Lösegeld seines Sohnes Jesus Christus. Ohne jetzt näher darauf eingehen zu wollen, möchte ich Dir gern sagen, welche großartigen Auswirkungen mit dieser Vorkehrung Gottes verbunden sind. Jesus sagte einmal mit Blick auf die Verstorbenen: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören  und herauskommen werden ... zu einer Auferstehung des Lebens" (Johannes 5:28,29).

Für Deine lieben Angehörigen wird das bedeuten, dass Gott sie wieder zum Leben bringt! Damit ist nicht gemeint, dass sie im Himmel als Engel weiterleben werden. Für die meisten Verstorbenen wird es eine Auferstehung hier auf der Erde geben. Wir werden die Toten also wiedersehen und in die Arme schließen können! Ist das nicht wunderbar?

Bis es soweit ist, sind Gefühle der Trauer und des Schmerzes völlig normal. Doch die Hoffnung der Auferstehung ist sehr trostreich und hilft sehr dabei, den Schmerz besser ertragen zu können. Ich wünsche Dir für die kommende Zeit viel Kraft, mit Deiner Situation umgehen zu können und dass Du Menschen um Dich hast, die Dir mit viel Liebe und Verständnis begegnen! Alles Gute!

LG Philipp

Antwort
von JTKirk2000, 55

Mein Beileid zum Verlust, insbesondere für die Kinder, 

aber wenn Du an Gott glaubst, wieso glaubst Du nicht an das ewige Leben? Wenn Du nicht an das ewige Leben glaubst, warum glaubst Du dann an Gott? Wenn Du an beides glaubst, warum stellst Du dann Fragen, welche nahelegen, dass Du Gott vorwirfst, dass er Leben beendet, so als ob es kein ewiges Leben gäbe? War es tatsächlich so, dass es keine Möglichkeit gegeben hätte, in anderer Hinsicht der Mutter gesundheitlich zu helfen? Nur auf Gott zu vertrauen, ohne vorhandene menschliche Hilfe anzunehmen, hat nichts mehr mit Glauben zu tun, sondern - so hart es auch klingt - mit Dummheit. Andererseits leben wir natürlich nicht gerade in einem Land ohne Sozialsystem. Es ist wohl auch eher unwahrscheinlich, dass die Mutter die einzige Verwandtschaft ist, welche ihre beiden Kinder noch hatten, oder?

Kommentar von Ontario ,

JTKirk2000. Ich finde deine Antworet leider total daneben. Es ist durch ncihts bewiesen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Klar machen Ärzte auch Fehler, die schliesslich ein Leben beenden können. Diesen Vorwurf machst du praktisch der Medizin, ohne dass du nähere Einzelheiten kennst, ob nicht doch alles unternommen wurde, um diese Frau zu retten. Noch etwas, eine Mutter ist nicht durch andere Verwandte zu ersetzen. Sie ist die nächste Bezugsperson vor allen anderen in der Verwandtschaft für ihre Kinder. Das alles hat mit Sozialsystem überhaupt nichts zu tun. Der Kern der Frage ist, warum hat Gott nicht geholfen, lässt die Kinder ohne Mutter alleine ? Ich kenne einen ähnlichen Fall, in dem eine Mutter sich von ihren kleinen Kindern verabschieden musste, weil sie unheilbar an Krebs erkrankte. Klar stellt man sich da die Frage, warum musste das geschehen. Die Kinder brauchen doch ihre Mutter. Da gibt es zwei Antworten. Die der Kirche ist die, dass in so einem Fall, Gott die Menschen prüft, was immer das auch heissen mag. Im anderen Fall gibt eben die Wissenschaft die Antwort und sagt, dass sie alles getan hat um einen Menschen zu retten, der Körper aber auf die Massnahmen nicht angesprochen hat. Jetzt kann man sich aussuchen, auf welche Seite man sich begeben möchte. Täglich sterben Tausende von Kindern durch Hunger oder Krankheiten. Tausende verlieren ihr Leben durch Kriege. Wen soll man dafür verantwortlich machen ? Im Kriegsfall ist die Antwort klar. Kriege werden von Menschen angezettelt. Diejenigen die Kriege erklären, tragen auch die Verantwortung. Wir werden geboren, um auch irgendwann einmal zu sterben. Das ist unser Weg der vorgegeben ist. Für viele Menschen ist alles eine Glaubensfrage. Leider findet man im Glauben oft nicht die Antwort ,warum dieses oder jenes passiert, warum das nicht von einer höheren Macht verhindert wurde. Diese Antwort stellen sich Viele, wenn etwas schreckliches passiert. Man kann durchaus Zweifel haben, ob es tatsächlich etwas " Höheres" gibt, wenn man das Elend auf dieser Welt sieht. 

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ich finde deine Antworet leider total daneben. Es ist durch ncihts bewiesen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

Ich habe auch nicht behauptet, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, aber ich finde es unfair einer Vorstellung gegenüber, wenn man nicht konsequent in der Betrachtung gegenüber dieser Vorstellung ist. Soll heißen, entweder glaubt man, dass Gott existiert, dann sollte man aber auch glauben, dass es das ewige Leben gibt und nur dem entsprechend urteilen. Oder man glaubt eben nicht an das ewige Leben, dann sollte man aber auch nicht glauben, dass es Gott nicht gibt, und diesem Gott auch nichts vorwerfen. Alles andere, an Gott zu glauben, nicht aber an das ewige Leben, ist entsprechend dem, was zumindest in der Bibel steht, "total daneben".

Klar machen Ärzte auch Fehler, die schliesslich ein Leben beenden können. Diesen Vorwurf machst du praktisch der Medizin, ohne dass du nähere Einzelheiten kennst, ob nicht doch alles unternommen wurde, um diese Frau zu retten. 

Wo habe ich Ärzten etwas vorgeworfen? Lies mal richtig. Dann siehst, Du, dass darin nichts von einem Vorwurf steht, sondern nur, dass man Möglichkeiten, die sich einem bieten, was die Bewahrung von Leben angeht, nutzen sollte. Das ist kein Vorwurf, sondern ein Hinweis.

Sie ist die nächste Bezugsperson vor allen anderen in der Verwandtschaft für ihre Kinder. [...] Die Kinder brauchen doch ihre Mutter.

Natürlich, das heißt aber deshalb nicht, dass sie die einzige Bezugsperson innerhalb der Verwandtschaft sein muss.

Ich kenne einen ähnlichen Fall, in dem eine Mutter sich von ihren kleinen Kindern verabschieden musste, weil sie unheilbar an Krebs erkrankte.

Ich weiß, dass Krebs eine grauenvolle Diagnose ist und auch möglicherweise trotz aller Versuche, diesen zu bekämpfen tödlich enden kann. Ich hatte selbst Krebs, doch hatte ich Glück, dass der bei mir relativ leicht zu behandeln war und ich diesen dadurch zumindest augenscheinlich bisher überwunden habe. Das bedeutet nicht, dass er bei mir nicht wieder ausbrechen kann. Tatsächlich wurde ich im letzten Jahr wegen einer weiteren Krebsart praktisch um eine Minute vor zwölf operiert, was dann noch einmal mein Leben gerettet hat. Du siehst also, dass ich die Möglichkeiten genutzt habe, die dank der Medizin möglich sind, um mein Leben zu bewahren. Und eben auf die Nutzung dieser Möglichkeit bezog sich mein Hinweis "Nur auf Gott zu vertrauen, ohne vorhandene menschliche Hilfe anzunehmen, hat nichts mehr mit Glauben zu tun, sondern - so hart es auch klingt - mit Dummheit."

Täglich sterben Tausende von Kindern durch Hunger oder Krankheiten. Tausende verlieren ihr Leben durch Kriege. Wen soll man dafür verantwortlich machen ?

Vielleicht denjenigen, die das zulassen, indem sie nichts tun, um dies zu ändern? Es gibt Möglichkeiten bei vertrauenswürdigen Hilfsorganisationen für humanitäre Hilfe zu spenden und ebenso gibt es viele, die in entsprechenden Krisengebieten sogar vor Ort helfen - nicht nur in dem Sinne, direkt Essen, Trinken, medizinische Versorgung und so weiter zu bieten, sondern auch, um die Möglichkeit zu bieten, dass die Menschen vor Ort wieder selbständig leben können. Ganz nach dem Motto aus der Bibel: Gib einem anderen einen Fisch und er hat an einem Tag etwas zu essen. Lehre ihm das Fischen, und er muss nie wieder hungern.

Wir werden geboren, um auch irgendwann einmal zu sterben. Das ist unser Weg der vorgegeben ist.

Sicherlich, aber wer an Gott glaubt, der sollte auch an ein ewiges Leben glauben (denn vor allem ersteres ohne letzteres ist konsequent) und aus genau diesem Grund, dass ich an beides glaube, sehe ich im Tod kein Ende des Daseins, sondern einen weiteren Schritt in der Entwicklung und die Möglichkeit auf die Erfahrung einer besseren Existenz.

Leider findet man im Glauben oft nicht die Antwort ,warum dieses oder jenes passiert, warum das nicht von einer höheren Macht verhindert wurde.

Dahingehend kenne ich auch eine Geschichte von einem Menschen, der in einer Gegend wohnte, die von einem allmählich, aber stetig steigenden Hochwasser gewohnt haben soll. Als die Überschwemmung begann, kam ein Fahrzeug des Katastrophenschutzes vorbei, doch der Mann wollte nicht evakuiert werden, weil er darauf vertraue, dass Gott ihn retten würde. Das Wasser stieg, überflutete das Erdgeschoss, weshalb der Mann ins Dachgeschoss zog. Es kam ein Rettungsboot und auch dann wollte er nicht evakuiert werden, weil er auf Gottes Hilfe vertraue. Das Wasser stieg weiter und er ging auf das Dach um auf die Hilfe Gottes zu warten. Dann kam ein Rettungshubschrauber, aber auch dann wollte er nicht evakuiert werden, weil er auf die Hilfe Gottes vertraue. Schließlich stieg das Wasser noch weiter und er ertrank. Als er im Himmel erwachte, fragte er Gott, warum er ihm nicht geholfen habe. Da sagte Gott zu ihm: Wenn ich Dir dreimal Hilfe schicke, und Du sie nicht annimmst, was soll ich dann noch tun? Jedenfalls ging die Geschichte sinngemäß so.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Man kann durchaus Zweifel haben, ob es tatsächlich etwas " Höheres" gibt, wenn man das Elend auf dieser Welt sieht. 

Sicherlich. Dagegen habe ich auch nichts geschrieben. Ich habe nur geschrieben, dass wenn man an Gott glaubt, auch an ein Leben nach dem Tod glauben sollte, denn beides ist entsprechend der Glaubenslehre miteinander verbunden, egal ob man nun christlichen, jüdischen, islamischen Glaubens, eines Antiken Glaubens ist (z.B. griechisch, römisch, ägyptisch oder nordisch), einer Naturreligion angehört oder vergleichbares. Wenn man nicht an ein Leben nach dem Tod glaubt, dann sollte man auch keinem Gott etwas vorwerfen, denn dann glaubt man ohnehin nicht wirklich an einen Gott.

Kommentar von Huflattich ,

Wer oder was ist denn Gott ? Du sollst dir kein Bildnis machen ..... So gesehen ist die Frage ob es etwas gibt oder nicht - müssig  .Hier stellt sich meiner Meinung nach eher die Frage wie es in dieser schrecklichen Situation gut weiter geht.

Antwort
von Huflattich, 87

Das Problem ist unser fester Glaube an moderne Wissenschaft. Müssig jetzt zu sagen "es hätte Wege gegeben". 

Nein es gibt mehrere Wege die wir von Anbeginn unseres Lebens gehen müssen, so ist dieser Weg leider nicht mehr zurückzugehen und zu Ende.Gräme Dich nicht, und akzeptiere das Schicksal dieser Frau und deren Verwandte versuche für die Kinder da zu sein und vor allem lasse sie nicht im Stich sie brauchen jetzt Hilfe und keine Lippenbekenntnisse.  

"Gott" da mit rein zu ziehen, halte ich für fatal. Er ist "lieb" solange alles gut geht - er ist "böse" wenn er nicht hilft . Wie heißt es nicht - hilf Dir selbst dann hilft Dir Gott .....

"Du sollst Dir kein Bildnis machen". Dann machen wir uns keins, sondern leben so gut es geht und akzeptieren das es auch schlecht gehen kann. Was ist, wenn Gott einfach nur ist  weder gut noch schlecht keine Macht über Leben und Tod hat und einfach nur beobachtet wie ein Wissenschaftler eine Kultur Bakterien oder Viren in einer Petrischale .....

Leben unberechenbar, solange es allen unseren Bekannten und uns selbst gut geht . Wenn es irgendwem schlecht geht wird es grausam unerbittlich und schleierhaft und dennoch ist es interessant für den einen lang für den anderen leider nur 35 Jahre.Erst wenn  wir unsere Gesundheit verloren haben, wissen wir was wir verloren haben .

Was Du für Deine Zukunft machen kannst, ist die Beschäftigung mit alternativer Medizin wie z.B.  - MMS, - Maria Trebens Kräutermedizin  - Kurkuma - ,Latril (Vit B 13/!5) ,Schüssler Salzen -. all das, was von unserer Gesellschaft abgelehnt und als Scharlatanerie abgetan wird. 

Glauben alles schön und gut. Meiner Überzeugung nach ist Gott in jedem von uns in allem und jedem - und vor allem es ist nicht vorbei, wenn unsere irdische Existenz vorbei /vorüber ist - wir sehen immer nur eine Ebene und vertrauen nur auf das was greifbar, beweisbar - vor allem logisch - erscheint ....... 

Traurig aber wahr, das Leben geht weiter. Fühl Du Dich dafür verantwortlich das es die Kinder gut haben - das ist das, was eure Verwandre von Euch, die ihr noch da seit, erwarten darf ......Alles Gute .

Antwort
von ilsemmm000, 56

Heii. Ach du arme und die die armen Kinder 😖. Ich weiß wie sowas ist, stehe das gerade selber durch 😥. Ich weiß nicht ob ihr das verstehen könnt, aber ein besonderer Mensch in meinen Leben ist physisch Krank, ein bekannter hat Krebs, mein Wellensittich Pauli ist vor einigen Monaten verstorben und mein anderer Welli ist sterbenskrank und kein Arzt weiß was mit ihr ist. Sie geben ihr nur mehr wenig Zeit 😭... Ich weine jeden Tag, bete zu Gott und ich weiß das er aber in so einer Situation da ist! Ich will dir mal was erzählen: Im Sommer saß ich alleine draußen im Garten. Es wurde finster. Es war noch kein einziger Stern am Himmel.Plötzlich erkannte ich in einem Busch meinen soo geliebten Pauli, der an diesem Zeitpunkt gerade erstmal 3 Wochen verstorben war. Ich fing an zu weinen, bete zu Gott und sagte ihm, er sollte mir ein Zeichen geben, dass, was ich sehe Pauli war, der mich sehen wollte und das es ihm Gut geht.
In diesem Moment kam der erste Stern, der so Hell war. Es war später der hälste am Himmel.
Ich glaube das war das Zeichen und es war so schön.
Heute sah ich in den Käfig zu meinem anderen Welli, sie aß kaum, wenn ich ihr was geben wollte ignorierte sie mich und schlief. Ich betete erneut und aufeinmal fing sie an selbst zu essen.
Ich glaube an Gott sehr und ich finde du solltest nicht aufhören zu beten und an Gott zu glauben. Mir passierte schon so oft schreckliche dinge, aber ich weiß das es Gott gibt. Egal wie das jetzt klinkt!

Ich wünsche dir alles gute 😓

Antwort
von Adrian277, 43

Ich glaube du darfst Gott nicht die schuld geben. Schlimme dinge passieren. Außerdem ist die Frage in so einem Fall sehr schwierig zu beantworten da du nicht weist ob es Gott gibt. Die einen Sagen ja die anderen nein. Ich glaube ehr nicht an Gott also das er kranke etc heilen kann ich meine wenn du schnupfen hast, heilst du ja auch wieder aber das hat was mit der wissenschaft zu tun und nicht mit Gott. So war es wahrscheinlich auch bei der Frau. Die Krankheit war zu schlimm und ihr Körper hat das nicht verkraftet. Gott ist ja auch nicht Schuld am Krieg. Wenn das jeder so sehen würde dann ist Gott ja der Teufel mit den Terroristen und Mördern dem irak Afghanistan etc.

Antwort
von Andrastor, 36

Weil es Gott nicht gibt.

Und wenn es ihn gäbe, wäre jede Einmischung in unser Leben nicht mit seinem "gerechten Wesen" vereinbar.

Die Tode in deiner Familie sind bedauernswert, aber nicht das Produkt einer kosmischen Macht. Sie sind einfach passiert. Wenn du nachforschst (Autopsien z.B.) kannst du auf die Ursachen stoßen, aber einen tieferen Sinn wirst du vergeblich suchen.

In unserer Welt geschehen nunmal alle Dinge ohne tieferen Sinn. Wenn du das einmal begriffen hast, wird es dir leichter fallen solche Situationen emotional zu überstehen.

Antwort
von hdb2011, 14

Das weiß leider nur Gott.

Antwort
von Applwind, 63

Gott hilft immer, aber er will das wir es machen. Wir Menschen sollen ihn vertreten und helfen. Wenn wir viel leid tun dann müssen wir leider auch bezahlen. Wenn er nichts tun würde wäre die Welt schon lange weg.

Kommentar von Huflattich ,

Er tut nichts und er tut alles .....

Kommentar von Applwind ,

Zwickmühle verdächtig

Antwort
von Ranzino, 80

Ohje, das ist natürlich traurig. :(

Das grundsätzliche Problem nennt sich Theodizee und ist eine seit Jahrhunderten ungemein heiße Kartoffel. Und nicht lösbar, solange man Gott als allwissendes und nettes Etwas darstellt. 

Atheisten/Agnostiker lösen das natürlich radikal auf: es kümmert ihn nicht bzw. kann nicht kümmern, weil Gott nicht existiert oder halt kein netter alter Herr ist. 


Antwort
von TreuZuGott333, 11

Ich habe soeben diesen Artikel gelesen und sofort an deine Frage gedacht. Ich bitte dich, dir diesen Artikel zu lesen und es einfach zu Herzen zu nehmen. Dieser Artikel bezieht sich auf die Frage, wem die Schuld zuzuschreiben ist. Ich glaube, dieser Artikel beantwortet deine Frage besser, als die Versuche dich zu ermuntern, oder dich zu ermahnen. Ich kopiere den Text:  

Wem ist die Schuld zuzuschieben?
Die Tochter des prominenten Amerikaners (Billy Graham) wurde in der "Early Show" interviewt und — bezogen auf die Anschläge vom 11. September 2001 — gefragt:

"Wie konnte Gott so etwas geschehen lassen?"

Anne Graham gab eine äusserst nachdenkenswerte Antwort. Sie sagte:

"Ich glaube, Gott ist zutiefst traurig darüber, genauso wie wir;
aber seit so vielen Jahren sagen wir, dass Gott aus unseren Schulen verschwinden soll,
aus unserer Regierung verschwinden soll und aus unserem Leben verschwinden soll.

Und ich glaube: weil Gott wie ein Gentleman ist, hat Er sich still und leise zurückgezogen.
Wie können wir von Gott erwarten, dass Er uns seinen Segen gibt und uns seinen Schutz gewährt, wenn wir von Ihm verlangen, uns in Ruhe zu lassen?"

Angesichts der jüngsten Ereignisse — Anschläge, Schiessereien in Schulen, aktuell in Winnenden — denken wir alle nach.

"Gott, lass uns bitte in Ruhe!"

Vielleicht fing alles an, als man das Gebet aus den Schulen entfernte. Man wollte nicht, dass in den Schulen Gebete gesprochen werden...

… Und wir sagten OK.

Dann sagte jemand, dass man an Schulen nicht die Bibel lesen sollte.

Die Bibel sagt zum Beispiel: du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, und liebe deinen Nächsten wie dich selbst…

… Und wir sagten OK.

Dann sagte Dr. Benjamin Spock (USA), dass Eltern ihre Kinder nicht strafen sollten, wenn sie sich schlecht benehmen, denn ihre kleinen Persönlichkeiten würden verformt und wir könnten damit ihrer Selbstachtung schaden. Dr. Spock's Sohn verübte übrigens Selbstmord.

Wir meinten, ein Experte müsste doch wissen, wovon er redet.

... Und wir sagten OK.

Dann sagte jemand, dass Lehrer und Direktoren unsere Kinder besser nicht disziplinieren sollen, wenn sie sich schlecht benehmen.

Dabei gibt es einen Riesenunterschied zwischen disziplinieren, berühren, einen Klaps geben und schlagen, einen Fusstritt versetzen, demütigen.

... Und wir sagten OK.

Dann schlug jemand vor: Unsere Töchter dürfen auch abtreiben, wenn sie das wollen, und sie brauchen es nicht mal ihren Eltern zu sagen.

... Und wir sagten OK.

Dann sagte jemand: Drucken wir doch Zeitschriften mit Fotos von nackten Frauen und nennen es gesunde, realistische Würdigung der Schönheit des Frauenkörpers.

... Und wir sagten OK.

Und dann hat jemand diese Würdigung noch einen kleinen Schritt ausgeweitet und Fotos von nackten Kindern veröffentlicht, und dann, noch einen Schritt weiter, wurden sie ins Internet gestellt.

Dann kam die Unterhaltungsindustrie, die sagte: Machen wir doch TV Shows und Filme mit Gewalt und unerlaubtem Sex, das fördert die Quoten.

Machen wir Musik, die zu Vergewaltigung, Drogen, Mord, Selbstmord und teuflischen Dingen ermuntert.

Und geben wir unseren Kindern doch ihren eigenen TV ins Kinderzimmer, dann können sie ansehen, was sie wollen.

Und wir sagten, es ist ja nur Unterhaltung, es hat ja keine schädliche Auswirkung, ausserdem nimmt das ja sowieso niemand ernst, also macht ruhig weiter.

Das Resultat: Gott lässt uns in "Ruhe"

Und jetzt fragen wir uns, warum unsere Kinder kein Gewissen haben, warum sie nicht zwischen Richtig und Falsch unterscheiden können, und weshalb es ihnen egal ist, Fremde zu töten, ihre Schulkameraden, und sich selbst.

Vielleicht hat es damit zu tun: Wir ernten, was wir säen.

Sonderbar, wie einfach Menschen Gott aus ihrem Leben verbannen und sich dann wundern, warum die Welt zur Hölle fährt.

Sonderbar, wie einfach wir glauben, was in den Zeitungen steht, aber in Frage stellen, was die Bibel sagt.

Autor des obigen Artikels unbekannt.

Viele Menschen haben nach den schrecklichen Massakern in Littleton (USA) 1999 und nach dem bitteren Blutbad am 26.04.2001 in Erfurt die Frage gestellt, warum Gott so etwas zulässt. Dies ist lediglich ein Versuch auf eine Frage, ohne zufriedenstellende Antwort, eine Antwort zu finden:

„Lieber Gott, warum hast du das junge Mädchen namens Cassie nicht gerettet, das in ihrem Klassenzimmer umgebracht wurde? Mit freundlichen Grüßen, ein besorgter Schüler“

Die Antwort:
„Lieber besorgter Schüler, ich habe Hausverbot in Schulen. Mit freundlichen Grüßen,

....Gott“.

Kommentar von Zicke52 ,

Und was hat das jetzt mit der Eingangsfrage zu tun? Die Verwandte der FS ist nicht von einem 'gottlosen' Schüler getötet worden, sondern an einer Krankheit gestorben!

Kommentar von TreuZuGott333 ,

Der Kontext des Beitrags erklärt die Frage der Fragestellerin. Gott ist unerwünscht bei den Menschen. Um Gottes Gnadengaben zu erhalten, sollte man mit Gott leben.

Kommentar von AlbatrossFLIGHT ,

Zicke, du hast nichts begriffen. Auch Krankheiten sind die Folge von Umweltverschmutzung, Raubbau an der Natur, Ausbeutung der Menschen, die aus irgendwelchen Gründen schwächer sind als man selbst. Und diese Geisteshaltung resultiert daraus, daß wir Gott ablehnen, wunderbare Antwort von TreuzuGott 33

Antwort
von Justaskingmanw, 89

Mein Beileid, so etwas ist schrecklich. Man könnte jetzt natürlich sagen, dass Gott in einer mysteriösen Art und Weise arbeitet die man nicht versteht, aber ich glaube es gibt keinen Gott, und selbst wenn,wieso beten Menschen jemanden an der so etwas zulässt ? Ich wünsche dir viel Glück und ich hoffe es wird so schnell wie möglich wieder alles besser in deinen Leben. :) 

Kommentar von Huflattich ,

Welchen "Gott" gibt es nicht ? Den alten mit dem Bart., oder ,oder,oder..

Kommentar von Justaskingmanw ,

Die religiösen.. es gibt sicherlich irgendwo im Universum eine Spezies die den Mensch überlegen ist. Das sehe ich als "Gott" an :)

Kommentar von Huflattich ,

Oha. Stargate ?

Kommentar von Justaskingmanw ,

Habe ich noch nie geguckt :D 

Kommentar von Huflattich ,

Schade.....

Antwort
von Goodnight, 24

Weil es diese Arzt von Gott nicht gibt.

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