Frage von danhof, 369

War Hitler Christ?

Ja, er war Mitglied der katholischen Kirche, vermutlich wurde er dort hineingeboren.

Aber reicht das aus, um sich Christ nennen zu dürfen?

– Ermorden Christen Millionen Menschen? Noch dazu Juden? Wo doch Jesus selbst Jude war?

– Ist man Christ, wenn man behauptet, Gottes Willen zu tun?

– Äußern sich Christen derart abfällig über das Christentum, wie Hitler es tat?

– Deckt sich Hitlers Reden und Tun mit den Lehren Jesu im Neuen Testament?

Ich freue mich auf eure Antworten und Einschätzungen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Philipp59, 108
Nein, er war kein Christ.

Hallo danhof,

Adolf Hitler war eindeutig kein Christ! Ich Gegenteil, er bekämpfte sogar diejenigen, die sich im Dritten Reich christlich verhielten und ließ sie z.T. in KZs umbringen.

Natürlich reicht allein die Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft nicht aus, um sich mit Recht Christ nennen zu können und auch alle Deine Fragen sind mit einem eindeutigen "Nein" zu beantworten. Die Bibel macht deutlich, worin wahres Christentum besteht und woran man diejenigen erkennt, die es wirklich praktizieren.

Um nicht zu weitschweifig zu werden, will ich nur einige der wesentlichsten Punkte herausgreifen. Das wohl herausragendste Erkennungsmerkmal für einen Christen ist zweifellos die Liebe. Jesus brachte das mit den deutlichen Worten zum Ausdruck: "Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt" (Johannes 13:35). Diese Art von Liebe auszuleben schließt natürlich vieles ein.

Wie weit diese Liebe geht und wie umfassend sie sein sollte, bracht Jesus einmal wie folgt zum Ausdruck: "Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe.  Niemand hat größere Liebe als die, dass einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe" (Johannes 15:12,13). Jesus hatte seinen Jüngern vorgelebt, was wahre Liebe bedeutet, ja dass sie sogar einschließen muss, für seine Brüder zu sterben. Wenn jemandes Liebe also so groß ist, für seinen Glaubensbruder zu sterben, ist er dann nicht auch zu allem anderen bereit?

Liebe darf sich nicht allein in Worten oder in Mitleid erschöpfen. Sie zeigt sich vor allem durch selbstlose Taten. Die Bibel sagt: "Wer immer aber die Mittel dieser Welt zum Lebensunterhalt hat und seinen Bruder Not leiden sieht und dennoch die Tür seiner [Gefühle] innigen Erbarmens vor ihm verschließt, wie bleibt da die Liebe Gottes in ihm? Kindlein, lasst uns lieben, nicht mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit" (1. Johannes 3:17,18). Wie dieser Text zeigt, ist die Liebe zu Gott unabdingbar mit der Liebe zu den Menschen verknüpft. Wenn also jemand behauptet, er liebe Gott und Jesus Christus, und es fehlt ihm an echter Nächstenliebe, dann sind seine Reden in Wirklichkeit hohl und leer. Demnach steht und fällt alles mit tätiger Liebe.

Außer den Liebe gibt es noch etwas, was jemanden als echten Christen kennzeichnet. Dazu möchte ich noch einmal eine wichtige Aussage Jesu zitieren, der zu seinen Jüngern sagte: "Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete" (Johannes 15:14). Ein wesentlicher Punkt ist, wie gerade besprochen, die Liebe zum Nächsten und seinen Brüdern. Doch Jesus misst jemanden, der sein Nachfolger zu sein behauptet auch daran, ob er sich auch an alle anderen Gebote hält. Eines dieser wichtigen Gebote ist das, was Jesus kurz vor seiner Himmelfahrt seinen Jüngern als eine Art Vermächtnis hinterließ, als er ihnen gebot: "Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe" (Matthäus 28:19,20).

Das Christlichste am Christentum ist demnach das Verkünden des Evangeliums (oder der "guten Botschaft"). Das Predigen und Lehren war auch im Leben Jesu sehr wichtig, denn er predigte unermüdlich landauf und landab Gottes Königreich, ja selbst in den schwersten und letzten Stunden seines irdischen Lebens. Wenn jemand ein echter Nachfolger Jesu sein möchte, dann gehört auch die Verkündigung des Wortes Gottes dazu. Eifriges Predigen und Lehren ist demnach untrennbar mit dem Christentum verbunden.

Als letzten Punkt möchte ich das erwähnen, was eigentlich alles andere, auch die bereits erwähnten Dinge mit einschließt. Als man Jesus einmal fragte, welches das wichtigste Gebot im Gesetz sei, nannte er das erstes Gebot, nämlich Gott mit ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Sinn und ganzer Kraft zu lieben (siehe Matthäus 22:37,38). Somit ist die bedingungslose Liebe zu Gott, die Hingabe an ihn, das, was alles andere noch überragt. Gott zu lieben schließt ein, sich an alle seine Gebote zu halten, die in seinem geschriebenen Wort, der Bibel, niedergelegt sind. Tut das jemand nicht oder ist sehr nachlässig damit, dann straft ihn seine Behauptung, Christ zu sein, Lügen.

Wie Du also siehst, schließt Christ zu sein, vieles mit ein. Dabei bin ich noch nicht einmal auf die Glaubensinhalte und Lehren wahren Christentums eingegangen. Mir ging es hier nur darum, die wichtigsten Handlungsweisen eines Christen aufzuzeigen: Liebe zu Gott, zu seinem Sohn und dem Nächsten. Um auch all die anderen Merkmale eines echten Christen zu entwickeln, kommt man nicht umhin, sich eingehend mit Gottes Wort zu beschäftigen. Dadurch erfährt man, welche Erwartungen Gott und Christus an einen stellen, und man erlangt im Laufe der Zeit die Motivation, entsprechend zu leben und zu handeln.

LG Philipp

Kommentar von danhof ,

Sehr schön ausgedrückt. Vielen Dank!

Kommentar von Philipp59 ,

Gerne!

Kommentar von HumanistHeart ,

Ja. Den Fehlschluss des "Kein-Wahrer-Schotte" ist hier sehr schön ausgedrückt. Inhaltlich freilich danebengeschossen, da eben Fehlschluss, aber schön geschrieben. Stimmt.

Kommentar von Philipp59 ,

Mit meiner Ausdrucksweise "echter" oder "wahrer" Christ habe ich Christsein nicht neu definiert, da in der Bibel die grundlegenden Merkmale eines Christen bereits festgelegt sind.

Das Problem ist eben nur, dass sich viele den Anschein geben, Christen zu sein, jedoch durch ein Nichterfüllen dieser Merkmale eine Unterscheidung zu denen getroffen werden muss, die es in Wirklichkeit sind.

Kommentar von glidrisi ,

ok, so sehe ich es auch, er war zwar ein Katholik der italienisch/römischen Gruppe, aber noch lange kann man durch diese Kirchenzugehörigkeit NICHT sagen dass dies Christen seien.Gerade diese Katholiken stellten das gesamte System der Nazizeit. Jeder Ortsgruppenleiter bis zu Göring und hitler ..auch die KZ kommandanten (wie Koch) von Ausschwitz waren ? Katholisch

Antwort
von HumanistHeart, 146
Ja, er war Christ.

Wie Andrastor schon schrieb, du fällst dem Fehlschluss Kein-Wahrer-Schotte zum Opfer.

Ja. Hitler war Christ. Katholik. 

Aber auch hier füge ich an, dass es unsinnig ist dies dem Christentum anzulasten. Jenes ging ihm letztlich hinten vorbei. 
Er hat seine Verbrechen keinesfalls begangen weil er Christ war. Er tat es, weil er eben ein paranoider Psychopath war.


...

Noch mal zum hier vorliegenden Fehlschluss:

http://glaube-ist-heilbar.blogspot.de/2010/05/logische-fehlschlusse-12-keine-ech...

(Auch bei Wiki oder sonstigen Encyclopädien zu finden)
Kommentar von danhof ,

Ich danke dir für deine Antworten.

Ich sehe meine Schlussfolgerung nicht als Fehlschluss an.

Aber ich räume ein, dass wir vielleicht gar nicht so weit auseinanderliegen, nur sprachlich nicht auf eine Ebene kommen.

Kommentar von HumanistHeart ,

Ich sehe meine Schlussfolgerung nicht als Fehlschluss an.

Dir ist schon klar dass formale Logik keine Meinungsfrage ist, oder?
Das IST nun mal ein Fehlschluss und somit per Definition falsch. Unanbhängig davon wie Du was "siehst" oder nicht.

Kommentar von danhof ,

Das hat nichts mit formaler Logik zu tun.

Für die Beantwortung der Frage, ob jemand Christ ist, kann man verschiedene Ebenen ansetzen. Zum Beispiel eine theologische oder eine juristische oder eine biblische.

Und MINDESTENS aus biblischer Sicht fällt die Antwort sehr sehr leicht: NEIN, er war kein Christ.

Kommentar von Fred4u2 ,

Das ist alles eine Frage der Definition: 
"Katholik: Alle Katholiken sind gute Menschen.
Atheist: Hitler war Katholik.
Katholik: Alle echten Katholiken sind gute Menschen." (zitiert aus Deinem Link) - gefragt war aber,  ob Hitler ein "Christ" war. Hitler war zweifellos Mitglied der römisch katholischen Kirche, doch das kann man nicht mit "Christ" sein gleichsetzen. Wenn man als Christ jedes Kirchenmitglied betrachtet, dann kommt man eventuell zu Deinem Resultat. Wenn man den Begriff enger zieht, also so wie es der Namensgeber selbst tat: "Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete." (Mat. 26:19; Joh. 15:14) dann reduziert sich die Anzahl der Christen erheblich. Und da wird Hitler ganz sicher nicht als Christ gezählt werden können.  http://www.was-christen-glauben.info/wer-ist-christ

Kommentar von HumanistHeart ,

Wenn man den Begriff enger zieht, also so wie es der Namensgeber selbst tat: "Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete." (Mat. 26:19; Joh. 15:14) dann reduziert sich die Anzahl der Christen erheblich.

Sehr schön. Du hast gerade wunderbar dargelegt wie der Fehlschluss funktioniert. Und zwar indem Du ihn wiederholst.

Man verenge die Definition einfach so lange, bis die ungewünschte Person herausfällt.

Et voila: "Kein Wahrer Christ".

Exakt so geht es.

Kommentar von Fred4u2 ,

Ich hab es verstanden. Mit der Staatsangehörigkeit ist es wohl einfacher, doch "I am scottish but not by nationality". Wenn man also Christ mit Kirchenmitglied gleichsetzt dann haben wir ein Trugschluss, denn Kirchenmitgliedschaft verlangt kein klares Bekenntnis. Wobei die meisten Kirchen Jesus bereits exkommuniziert haben, und deshalb kaum christlich genannt werden dürfen. Was ist denn am Katholizismus christlich?  http://www.humanist.de/kriminalmuseum/heiland1.htm

Kommentar von HumanistHeart ,

Was ist denn am Katholizismus christlich? 

Sag ich Dir. Sie glauben an Jesus Christus. Ergo sind sie Christen. Fall erledigt.
Wenn Du meinst sie glauben nicht richtig an Jesus, interessiert mich das nicht. 

Übrigens wiederholst Du den gleichen Fehlschluss schon wieder.
Keine Ahnung wie man das nicht bemerken kann.

Kommentar von Fred4u2 ,

Ich denke die Definition liegt beim Namensgeber und nicht bei irgendwelche Organisationen, die Vorgeben an den Namensgeber zu glauben. Wenn alle Flüchtlinge einfach behaupten würden deutsch zu sein, weil sie an Merkel glauben so ist es wertlos, weil das Recht sich so zu nennen nicht bei ihnen liegt. Ich verenge die Definition nicht einfach so lange, bis die ungewünschte Person herausfällt, sondern ich definiere den Begriff des Christen von vornherein eng. Da liegt ein wesentlicher Unterschied. Wenn Du Christ und Kirchenmitglied gleichsetzt, dann sind Christen alles so gar bekennende Atheisten, und es wird zur Absurdität. Nach meiner biblischen Definition ist der Papst ein bzw. der Antichrist, nach Deiner Definition ist er Christ nur wegen der Kirche.   http://www.offenbarung.de/papst-als-gotteslaesterer.php 

Kommentar von HumanistHeart ,

Nach meiner biblischen Definition ist der Papst ein bzw. der Antichrist

Ach so. Entschuldige. Ich wusste nicht dass Du ein Aluhutträger bist. 

Antwort
von nowka20, 57
Ja, er war Christ.

ja, das war er, aber nur dem wortlaut nach, wie so ungeheuer viele andere menschen auch

Antwort
von Andrastor, 170
Ja, er war Christ.

Natürlich war er Christ, auch wenn gerne der "Wahre Schotte Trugschluss" verwendet wird um ihn aus der christlichen Gemeinde wegzudiskutieren.

In mehreren Reden und Briefen hat Adolf Hitler seine christliche Überzeugung immer wieder bekundet und sogar die Bewegung der Nationalsozialisten eine christliche Bewegung genannt.

Wenn dir das als Beweise nicht reichen, wie wäre es dann damit, dass er bis heute nicht aus der Kirche exkommuniziert wurde?

Kommentar von danhof ,

Wo bekundete er seine Christliche Überzeugung?

Wie passt das hiermit zusammen?

Das Beste ist es, das Christentum eines natürlichen
Todes sterben zu lassen. Ein langsamer Tode hat etwas Tröstendes an
sich. Das Dogma des Christentums wird mit den Fortschritten der
Wissenschaft erledigt weden.

(Aus "Hitlers Tischgespräche")

Sobald die Erkenntnisse von dem Universum weit verbreitet sind,
sobald die Mehrheit der Menschheit weiß, daß die Sterne keine
Lichtquellen,
sondern Welten sind, vielleicht sogar bewohnte Welten wie die unsrige,
wird die christliche Doktrin zur Absurdität verurteilt werden.

(Aus "Hitlers Tischgespräche")

Indem ich mich des Juden erwehre, erfülle ich das Werk des Herrn.

(Aus "Mein Kampf")

Mit dem dummen kleinen Fehler, dass Jesus Jude war und kein Arier, wie er uns glauben machen wollte.

Fazit: Wenn er an einen Gott geglaubt haben SOLLTE, dann sicher NICHT an den Christlichen Gott der Bibel.

Wikipedia schreibt:

Der aufkommende Nationalsozialismus stellte den Kampf um
die Vorherrschaft der „arischen Herrenrasse“, die Eroberung von
„Lebensraum im Osten“ als antibolschewistischen Kreuzzug und die
Vernichtung des Judentums ins Zentrum seines Programms. Diese Ziele
waren nur mit einer im nationalsozialistischen Geist erzogenen
Bevölkerung zu erreichen, die sich von der „jüdischen Mitleidsmoral“ des
Christentums abkehren würde.
Die NS-Ideologie erhob daher Anspruch
auf eine totale Weltanschauung, die keinen Raum für konkurrierende
religiöse oder politische Weltdeutungen und Sinngebungen ließ

Wie auch immer man seinen Haferbrei mag, das hat doch nichts mit Christ oder Christentum zu tun?

Kommentar von Andrastor ,

1941 schrieb Hitler in einen Brief an Gerhart Engel:

Ich bin jetzt, wie zuvor ein Katholik und werde es immer sein.

Aus "Mein Kampf":

Ich betrachte das Fundament einer Religion als weitaus größer als das Fundament eines Staates oder einer politischen Partei.

In einer Rede in Passau am 27. Oktober 1982 sagte er:

Wir tolerieren niemanden in unserer Partei der die Ideen des Christentums angreift... tatsächlich ist unsere Bewegung christlich.

Fazit: Er war überzeugter römischer Katholik, welchen die römisch katholische Gemeinde lieber nicht in ihren Reihen hätte, dennoch wird er nicht vom Vatikan nachträglich exkommuniziert, was durchaus im Bereich des Möglichen läge, womit die Kirche selbst Stellung bezieht.

Und wenn er in den Augen des Vatikans römischer Katholik war, wer würde das dann noch abstreiten können?

Der Haferbrei hat durchaus etwas mit dem Thema und der Fragestellung zu tun.

Sobald jemand in einer Diskussion das Argument erbringt Hitler wäre (römisch katholischer) Christ gewesen, kommen solche wie du, die das trotz der unbestreitbaren Tatsachen abstreiten wollen und dann meist solche wie der/die FS:

Aber reicht das aus, um sich Christ nennen zu dürfen?

Sprich Versuche ihn nicht als "wahren Christen" anzuerkennen.

Was Wikipedia schreibt stimmt auch, das Zauberwort ist "konkurrierend". Sprich alles was sich gegen ihn gestellt hat, musste weg. Darum hat er sich schon früh die Zustimmung der Kirche gesichtert.

Was die Juden anbelangt sehen sich Christen seit Jahrhunderten als Anhänger Jesu, jedoch ohne auf seine Abstammung einzugehen. Die Spanische Inquisition, welche (wohlhabende) Juden als Ziel hatte, war eine absolut christliche Bewegung.

Das Religion der Wissenschaft nicht standhalten kann, hat (auch damals schon) jeder intelligente Mensch erkennen können und eines war Hitler bestimmt nicht: dumm.

Dass Hitler den Menschen glauben machen wollte Jesus sei Arier gewesen, zeigt umso mehr seine Begeisterung zum Christentum. Er wollte diese Religion weiter als Religion seines Staates behalten und dazu musste Jesus quasi "arisiert" werden, ansonsten hätte es einen Interessenskonflikt gegeben.

Deine Beispiele zeigen so nur dass Hitler tatsächlich von Grund auf römischer Katholik war.

Kommentar von HumanistHeart ,

Wenn dir das als Beweise nicht reichen, wie wäre es dann damit, dass er bis heute nicht aus der Kirche exkommuniziert wurde?

Einer wurde tatsächlich exkommuniziert. Und zwar Goebbels.

Und warum?

Weil er ein menschenverachtender, antisemitischer Despot und Völkermörder war?

Nope....

Weil er es gewagt hatte, mit Magda Goebbels eine Protestantin zu heiraten.

Deswegen.

Kommentar von Andrastor ,

Womit man ganz klar die Prioritäten der römisch katholischen Kirche sieht.

Danke für den tollen Zusatz, HumanistHeart.

Kommentar von HumanistHeart ,

Ja. Mehr Zynismus ist nicht mal denkbar.

Kommentar von Silmoo ,

Und warum hat er die katholischen polnischen Menschen nieder metzeln lassen ?

Kommentar von danhof ,

In einer Rede in Passau am 27. Oktober 1982 sagte er

Naja... 1982...

Aber gut. Das heißt, Deine Zitate aus "Mein Kampf" etc. sind richtig, und meine Zitate aus eben diesem und anderen "Werken", sowie aus Wikipedia, sowie ein Verweis auf sein praktisches Handeln und Wirken sind von der Hand zu weisen.

Atheisten werfen Gläubigen gern Scheuklappen vor, bisweilen sogar vernebeltes Denken und verschobene Ansichten der Realität. Dann frage ich mich, was DAS hier ist.

Und wenn er in den Augen des Vatikans römischer Katholik war, wer würde das dann noch abstreiten können?

Ich zum Beispiel. Der Vatikan ist für mich keine Autorität. Die Bibel ist es. Jesus ist es. Gott ist es. Dazu müsste man sich allerdings die Mühe machen, verstehen zu wollen, wie die Begriffe Religion, Glaube, Gott und Kirche auseinanderzudividieren sind, besonders bei einem Christen. Das erfordert Empathie.

Kommentar von NorwinSchneider ,

Hitler hat sicherlich in Briefen geschrieben das er Katholik war, aber das hat er dann auch nur gemacht um besser dar zu stehen bzw anzukommen.

Jeder der sagt er ist wirklich ein Christ soll mal nachdenken und ausnahmsweise nicht versuchen den Christentum schlecht dar stehen zu lassen. 

Alleine schon das er Juden umgebracht hat ist komplett gegen die Bibel wie auch gegen Jesus! 

Kommentar von luca1401 ,

Danke für deine Antwort unter meinem Kommentar ich war mir nämlich da auch nicht ganz sicher

Kommentar von Andrastor ,

@NorwinSchneider:

Womit wir wieder beim Wahrer-Schotte-Trugschluss wären.

@danhof:

Der Vatikan mag für dich keine Autorität darstellen, aber er ist die unangefochtene Führung der römisch katholichen Kirchengemeinde. Er ist die Instanz welche bestimmt was römisch katholisch christlich ist und was nicht.

Mit deinem Versuch das alles auseinanderzudividieren suchst du im Grunde nur Gründe für weitere Wahrer-Schotte-Trugschlüsse.

Erst vor kurzem sah ich in einer Diskussion in der es um das Christentum und die Bibel ging, die genaue gegenteilige Meinung eines Christen. Da er diskusionstechnisch an die Wand gedrängt worden war (bezogen auf die Paradoxen und Logiklücken in der Bibel), sagte er nicht die Bibel mache das Christentum aus, sondern ausschließlich dir Kirche.

Was ich damit sagen will ist, dass sich Gläubige da offenbar selber nicht einig sind.

Also ist der Vatikan die einzige Konstante an die wir uns da wenden können, denn die persönliche Meinung was und was nicht christlich ist, führt wieder zu den Schotten.

Kommentar von Vaultdoor101 ,

"Womit wir wieder beim Wahrer-Schotte-Trugschluss wären."

Das ist Quark. Ich kann mir noch so sehr einreden ein Schotte zu sein und doch bin ich ein Deutscher, der in Deutschland lebt. Es gibt nunmal tatsächlich Schotten und solche, die es nicht sind. Und so gibt es tatsächliche Christen und die, die es behaupten zu sein, es aber faktisch nicht sind. Wo da das Problem liegt, verstehe ich nicht.

Kommentar von Andrastor ,

Das Problem ist folgendes:

du sagst:

"Kein Christ würde so etwas machen."

Ich sage:

"Aber Hitler war Christ"

du sagst darauf:

"Aber kein wahrer Christ"

Das ist der "Wahre-Schotte-Trugschluss". Hitler war Christ und egal wie sehr du versuchst dagegen zu argumentieren, es ändert nichts an der Tatsache.

Du versuchst die Christen auf eine kleine Gruppe zu beschränken, die zu 100% in dein Idealbild von "wahren Christen" passt, was aber falsch ist, da du nicht entscheiden kannst wer ein Christ ist und wer nicht.

Kommentar von danhof ,

Wenn ich das nicht entscheiden kann, wieso dann du?

Leider habe ich die Stelle nicht parat. Aber in Dawkins Hassbibel "Der Gotteswahn" steht iiiirgendwo auf den ersten 20 Seiten: "Ich habe nichts gegen die Religionen".

Gut, daraus schließe ich, dass Dawkins religiös ist. Punkt aus. Einwände? Dein Problem! Steht doch da! Dawkins ist ein Freund der Religionen. Alles andere ist echter Zucker für falsche Schotten.

Was du hier versuchst, ist ein cherry picking der feinsten Sorte. Exakt das, was Atheisten den Christen immer vorwerfen: Hitler war selbstverständlich Christ, während ein Herr Konstantin das Christentum nur deshalb gefördert hat, weil er seine Macht damit festigen wollte.

Wenn wir in unserer Gemeinde jemanden wie Hitler hätten, würden wir ihn rausschmeißen, so schnell guckst du nicht. Weil er eben kein Christ ist.

Jemand, der einen Auto-Führerschein hat, ist deshalb noch kein Autofahrer.

Kommentar von danhof ,

Bei den Bild des "wahren Schotten" geht es um unterschiedliche Geschmäcker. So wie ein wahrer Fußballfan auf jeden Fall alle Bundesligaspiele schauen muss. Es soll Fans geben, die das nicht tun und trotzdem Fans sind.

Aber CHRIST bedeutet nicht "Kreuzchen bei katholisch oder evangelisch gemacht" oder in regelmäßigen Abständen "Gott hat mir befohlen, ..." widerzukäuen, sondern sich an Jesus zu orientieren.

Aber wir drehen uns im Kreis...

Kommentar von Andrastor ,

Erstens hast du den wahren Schotten missverstanden. Es geht keinesfalls um Geschmäcker sondern um die Pauschalisierung einer Gruppe und um den nachträglichen Ausschluss bestimmter Individuen aufgrund von Gegenbeweisen oder in unserem Fall, einem potentiellen schlechten Image für die pauschalisierte Gruppe.

Hitler war Christ, das hast du nicht zu entscheiden und ich auch nicht, sondern der Vatikan, welcher ihn bis heute nicht exkommuniziert hatte.

Das bedeutet dass Hitler nach wie vor in den Augen der Leitung der römisch katholischen Kirche ein Teil ihrer Gemeinde darstellt. (Von wegen sofort rausschmeißen).

Der Vatikan selber, welcher zwar Goebbles exkommuniziert, aber nicht Adolf Hitler, womit sie klar das Statement abgibt:

"Adolf Hitler ist/war ein Mitglied unserer Gemeinde."

Das hat auch in keinster Weise etwas mit Cherry Picking zu tun.

Kommentar von danhof ,

Hitler war Christ, das hast du nicht zu entscheiden und ich auch nicht, sondern der Vatikan, welcher ihn bis heute nicht exkommuniziert hatte.

Ich kann sehr wohl Belege und Indizien dafür erkennen, ob jemand die Wahrheit sagt oder nicht.

Wenn einer Millionen Juden umbringt, kann er hundertmal beteuern, dass er an Jesus (einen Juden) glaubt. Das ist doch einfach Schwachsinn. Das muss man doch merken.

Wenn einer zum Karneval mit einem Plastiksäbel rumläuft, ist er dann auch ein echter Pirat?

So gesehen dürftest du gar nicht an Verbrecher glauben. Wenn man einen fragt und er sagt, er sei es nicht gewesen, MUSS das ja stimmen.

Kommentar von Andrastor ,

Wenn man einen fragt und er sagt, er sei es nicht gewesen, MUSS das ja stimmen.

Zum Einen vergleichst du hier Äpfel mit Birnen. Das Christentum ist in keinster Weise mit Faschingskostümen vergleichbar und zum Anderen ist nicht dokumentiert das Adolf Hitler jemals selber einen Menschen getötet hätte.

Er hat es veranlasst, in die Wege leiten und durchführen lassen, aber niemals selber gemordet.

Ist ein Richter nun ein Mörder wenn er einen Verbrecher zum Tode verurteilt?

Antwort
von federkiel44, 92

Hitler war zwar in der Kirche als Mitläufer, aber war ein Medium eines Hellsehers. Daher hat er auch "Mein Kampf" geschrieben. Die Politiker um ihn herum waren auch alle in alte germanische Kulte verwickelt. Daraus entstanden die satanischen Ziele der Ermordung der Juden und anderer Volksgruppen.

Antwort
von 666Phoenix, 62

Das ist doch kein Frage der statistischen Abstimmung! 

Hitler war Mitglied der katholischen Kirche bis zum Schluss! Er wurde von seiner Kirche nie wegen seiner Verbrechen exkommuniziert! Er betrachtete sich selbst als Fortsetzer der Mission Jesu (siehe sein Machwerk "Mein Kampf"). Er wurde von der christlichen Kirche gefeiert, weil er gegen die Urfeinde der Christen, nämlich die Juden (Juden haben wesentlich dazu beigetragen, dass der aramäische Wanderprediger gekreuzigt wurde) zu Felde zog und sie auszurotten versuchte (Zitate von Kirchenfürsten aus dieser Zeit gefällig? - No Problem). Die RKK war wesentlich daran beteiligt, dass viele Nazi-Kriegsverbrecher nach 1945 ins Ausland flüchten konnten (Stichworte "Rattenlinien" und "Klosterrouten").

Da steht die Frage nicht so profan: war AH Christ?

Vielleicht war es nicht! Aber er und das Bodenpersonal des christlichen Gottes haben sich mehrheitlich sehr gut verstanden und ergänzt!

Kommentar von Waldfrosch10 ,

Wer menscheverachtende  Rassenlehren vertritt,die dermassen das Christliche Menschenbild mit Füssen tritt , wie es ein A. H.. tat ,der exkommuniziert sich dadurch von ganz alleine ...und steht damit ausserhalb der Kirche .

Aber Leute wie du müssen solche Fragen immer neu nutzen um ihrem Hass gegen die Kirche auszudrücken .

Auch der Letzte Satz ist Objektiv und historisch gesehen reine billige Geschichtsklitterung ,aber eben modern.

Ebenso die alten und neuen Verleugnungen vom Papst Pius 12

Kommentar von 666Phoenix ,

der exkommuniziert sich dadurch von ganz alleine

Na gut, aber dass seine Kirche das nicht getan hat (obwohl sie zu bedeutend geringeren Anlässen ganze Exkommunikationsprozedere in Gang gesetzt hat), ist doch wohl bezeichnend!

Ich nutze solche Fragen nicht, ich stelle fest. Und ich stelle außerdem fest, dass Deine Kirche dazu noch nie eine wertende Stellung bezogen hat!

Hass gegen die Kirche

Fröschlein, vergiss nicht, dass die Kategorie "Hass" von Deiner Kirche erfunden wurde.

reine billige Geschichtsklitterung

So??

Dann werte mal solche "Klitterei":

"Diözese und Bischof werden am Aufbau des neuen Reiches freudig mitarbeiten." (Der katholische Bischof von Aachen, Joseph Heinrich Peter Vogt, 10.7.1933)

"Aufrechten Hauptes und festen Schrittes sind wir eingetreten in das neue Reich und sind bereit, ihm zu dienen mit dem Einsatz aller Kräfte unseres Leibes und unserer Seele." (Der katholische Bischof von Trier, Franz Rudolf Bornewasser, Christkönigsfest, 1933)

„Geliebte Diözesanen! Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler hat den Anmarsch des Bolschewismus von weitem gesichtet
und sein Sinnen und Sorgen darauf gerichtet, diese ungeheure Gefahr von unserem deutschen Volk und dem Abendland abzuwehren. Die deutschen Bischöfe halten es für ihre Pflicht, das Oberhaupt des deutschen Reiches in diesem Abwehrkampf mit
allen Mitteln zu unterstützen, die ihnen aus dem Heiligtum zur Verfügung stehen.“ (Die deutschen katholischen Bischöfe, 3.1.1937)

___

Noch mehr gefällig? Kein Problem, kannst Du seitenweise haben!

Kommentar von danhof ,

Hitler sind viele Menschen auf den Leim gegangen. Sicher auch viele Christen. Ich möchte mich da nicht all zu weit aus dem Fenster lehnen. Ich habe die Gnade der späten Geburt sozusagen.

Die zitierten Aussagen im übrigen machen Hitler auch nicht zum Christen.

Wichtig ist, dass man aus den Fehlern der Vergangenheit lernt, damit man nicht verdammt dazu ist, sie zu wiederholen.

Kommentar von 666Phoenix ,

Die zitierten Aussagen im übrigen machen Hitler auch nicht zum Christen.

Stimmt! Aber sie zeigen die geistige Nähe, so wie die Kirchen ihre Fähnlein immer nach dem gerade wehenden Wind gehängt haben (dabei spreche ich nicht von den vielen aufrichtigen Christen, die es natürlich auch gab!).

Kommentar von danhof ,

Natürlich ist die Umfrage nicht repräsentativ und bedeutet auch in letzter Konsequenz nichts.

Ich wollte einfach mal schauen, ob ich der einzige hier bin, der Hitler sein angebliches Christsein abspricht. Insofern macht mir der Ausgang der Umfrage schon ein bisschen Mut.

Antwort
von MoBruinne, 26
Nein, er war kein Christ.

Interessant, dass hier offensichtlich oft die Zugehörigkeit zur katholischen Kirche mit "Christsein" gleichgesetzt wird. Dann sind "Protestanten" auch Christen, oder? Und Freikirchler. Und dann leben in Deutschland 60 oder 70% Christen.

Schon interessant, dass diese Zahl 1.  niemand glaubt, der klar denkt. Und dass übrigens Nicht-Gläubige genau die sind, die diese Zahl niederreden würden mit dem Hinweis: "Das sind nur Christen auf dem Papier!"

Ich werde Christ nicht, indem ich mich katholisch / evangelisch oder sonstwie nenne und auch nicht, indem ich wöchentlich in der Kirche sitze. Genausowenig wie ich zum Hamburger werde, weil ich bei McDonald´s esse. Christ ist jeder (völlig unabhängig von der Konfession übrigens!), der eine Beziehung mit Jesus Christus hat. Und wer die hat, der würde ja z.B. Juden nicht umbringen (und auch sonst keine Menschen), weil Jesus höchstselbst Jude war. Wer eine Beziehung mit Jesus Christus hat, der wird sich an das halten, was Jesus sagt: "Liebt eure Feinde. Lebt mit den Menschen in Frieden. Nicht töten - nichtmal schlecht über jemanden denken. Gott von ganzem Herzen lieben. Menschen von Jesus erzählen." Nicht, weil man das muss, sondern einfach, weil man Jesus lieb hat. Und DAS macht einen Menschen zu einem Christen. Ein Christ wird also nicht Massenmord anordnen, Menschen diffamieren und auch nicht in Herrenrasse-Unterklasse denken... Ein Mensch, der sowas macht, hat keine Beziehung mit Jesus Christus - ist also auch kein Christ.

Katholisch, evangelisch oder sonstwas kann er aber natürlich sein.

Antwort
von Vaultdoor101, 55
Nein, er war kein Christ.

Hitler war definitiv kein Christ. Das zu erkennen ist kinderleicht. Jesus hat gesagt, "an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen". Was hatte Hitler für Früchte? Sicherlich keine guten. Er hat Genozid betrieben, Leute abschlachten lassen, gelogen und das Volk aufgehetzt. Falls das christliche Eigenschaften sein sollen, möchte ich kein Christ mehr sein. Jesus Christus hat gepredigt, dass wir unsere Feinde lieben sollen und unseren Nächsten lieben sollen, wie uns selbst. Das kann man bei Hitler nicht finden. 

Da kann Hitler zehnmal Mitglied in der kath. Kirche sein, meinet wegen sich "Ich bin Christ" auf die Stirn tätowieren lassen und trotzdem wird es dadurch nicht wahr. 

Kommentar von danhof ,

Danke für Deine Antwort!

Antwort
von RonnyFunk, 92
Nein, er war kein Christ.

Wenn man seine Taten und seine Aussagen mit dem vergleicht, wie die Bibel einen Christen definiert, kann man nicht sagen, dass er ein Christ im Sinne der Bibel war.

Wenn man dann noch sieht, wie der Anti-Christ beschrieben wird und vergleicht, müsste man sagen "Hitler ist der Anti-Christ".

Kommentar von danhof ,

Vielen Dank für die Antwort. Ich sehe das genauso.

Antwort
von JTKirk2000, 96
Nein, er war kein Christ.

Ja, er war Mitglied der katholischen Kirche, vermutlich wurde er dort hineingeboren.

Aber reicht das aus, um sich Christ nennen zu dürfen?

Das kommt darauf an, wen man fragt.

Ermorden Christen Millionen Menschen?

Ein Christ sollte vor allem danach leben, was laut der Bibel Christus gelehrt und vertreten hat. Jemanden zu töten, egal wen, gehört mit Sicherheit nicht zu seiner Lehre.

Ist man Christ, wenn man behauptet, Gottes Willen zu tun?

Diese Behauptung wurde schon viel zu oft missbraucht. Wie kann etwas Gottes Willen entsprechen, was entgegen der Lehre seines Sohnes ist, der mit ihm in allem einig ist?

Äußern sich Christen derart abfällig über das Christentum, wie Hitler es tat?

Macht das nicht deutlich, dass er sich selbst von Christen distanziert hat? Wenn Christen dies tun, dann meist nur, weil sie sich von Lehren und gelebten Werten distanzieren wollen, denen Anhänger anderer (eventuell vermeintlich) christlicher Glaubensrichtungen folgen.

Deckt sich Hitlers Reden und Tun mit den Lehren Jesu im Neuen Testament?

Wenn Du die Bibel liest, wirst Du die Antwort schon von selbst erkennen. Aber ich weiß aus eigener Lektüre, dass die Antwort auf diese Frage ein deutliches "Nein" ist.

Kommentar von KaeteK ,

Wenn Du die Bibel liest, wirst Du die Antwort schon von selbst erkennen.

Eine bessere Antwort gibt es gar nicht :-) lg

Kommentar von 666Phoenix ,

Ein Christ sollte vor allem danach leben

Ja, genau, er SOLLTE!

Kommentar von JTKirk2000 ,

Exakt und wenn er die Bibel durchgelesen hätte, wären ihm auch Schriftstellen aufgefallen wie http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus25,31-46 und http://www.bibleserver.com/text/EU/Jakobus2,14-26, wobei ich doch daran zweifle, dass letztere für ihn relevant gewesen wäre, denn ich wüsste nicht, dass er dafür bekannt war, wirklich christlichen Glaubens gewesen zu sein, damit meine ich nicht seine Religionszugehörigkeit, sondern seinen persönlichen Glauben.

Kommentar von 666Phoenix ,

JTKirk, kann sein, er war kein Christ in Deinem Sinne! Er war aber eines ganz gewiss: er war Religionsfanatiker! Nämlich Fanatiker seiner (politischen) Religion! Und das ist das, was alle Religionen gemeinsam haben: Fanatismus! Ansonsten würden sie ja der Strafe ihres Gottes unterworfen werden.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Vielleicht solltest Du dich darüber informieren, was Fanatismus (insbesondere im engeren Sinne) eigentlich bedeutet, und dass dies zumindest mit christlichen Werten unvereinbar ist.

Antwort
von Candy1982, 117
Nein, er war kein Christ.

Sondern Ausgeburt der Hölle der Millionen Menschen auf den Gewissen hatte aus einer Familie  stammt in der Inzest vorkam und komischerweise Menschen die in seinen Augen nichts wert waren ausgeschaltet hat. Zwangsabtreibungen und das unschuldige kleine Kinder.

Antwort
von Raubkatze45, 30
Nein, er war kein Christ.

Hitler war auf dem Papier als katholischer Christ gekennzeichnet, weil er als Kind getauft wurde. Das reicht weltlichen Behörden aus, um ihn konfessionell einzuordnen.

Vor Gott und vor der Kirche, in die er hineingetauft wurde, war er kein Christ, weil seine Ideologie und seine Taten sowie alle seine Aussagen zum Christentum damit nicht vereinbar sind. Er hat ganz deutlich gesagt, er werde das Christentum mit "Stumpf und Stiel" ausrotten oder "Der Nazarener hat ausgespielt".  Die Kirche wollte er ebenfalls ausrotten, Priester und Laien wurden in Lager abtransportiert, wenn sie es gewagt hatten, gegen das Regime zu sprechen oder Widerstand zu leisten. Wer Juden versteckte oder ihnen zur Flucht verhalf, wurde mit dem Tod bestraft.

Deshalb trifft auf Hitler die Exkommunikation als Tatstrafe  zu, die Katholiken sich selber zuziehen, wenn ihre Taten offenbar werden, die mit keinem Gewissen mehr zu rechtfertigen sind. Da die Tatstrafe (im Gegensatz zur Spruchstrafe) bereits bei Begehung der Handlung eintritt, war es nicht erforderlich dass sie durch einen Bischof oder Papst ausgesprochen wurde.

Ebenso gilt das für alle, die sich Christ nennen, aber Sünden begehen, die zum Himmel schreien. Da ist auch kein Bezug auf das eigene Gewissen mehr möglich.

Kommentar von danhof ,

Das reicht weltlichen Behörden aus, um ihn konfessionell einzuordnen.

Möglicherweise rührt daher der Streit. Als Christ gehe ich von meiner Sichtweise aus, aber die weltliche Sicht weicht davon natürlich drastisch ab. Da wird nur gesehen, das Kreuz ist bei katholisch, also ist es wohl ein Christ.

Eine sehr gute Antwort, Danke!

Antwort
von Silmoo, 63
Nein, er war kein Christ.

Er verfluchte die Christlichen Werte.

Kommentar von danhof ,

Danke!

Antwort
von joergbauer, 25

Eine Kirchenmitgliedschaft besagt noch gar nichts. Wenn man in der Garage geboren wird, ist man ja auch kein Auto! Lippenbekenntnisse müssen auch nicht immer mit dem übereinstimmen, was man tatsächlich denkt und meint. Und das betrifft jeden Menschen. Christ ist man laut Bibel (und nur das ist entscheidend, keine Kirche) wenn man an Jesus Christus als seinen persönlichen Erlöser und Heiland glaubt. Daß ER nämlich Gottes Sohn war und ist, und zur Vergebung der Sünden am Kreuz sein Leben freiwillig hingegeben hat und danach von den Toten auferstanden ist.

Wer mit seinem Mund das bekennt und daran glaubt, die geistliche Neugeburt erfahren hat, der ist ein Christ! So jemand ist durch den Glauben mitgekreuzigt und mitauferstanden. Im Evangelium werden wir frei, gerecht und tauglich für den Himmel - allein durch den stellvertretenden Tod am Kreuz durch Gottes Sohn (Johannes 3,16 und 14,6). Danach lebt so ein Mensch seinen Glauben auch praktisch. Ob Hitler in dem Sinne ein Christ war, wage ich zu bezweifeln. Aber letztlich schaut allein Gott in die Herzen der Menschen.

Kommentar von danhof ,

Vielen Dank für diese Antwort!

Antwort
von Fred4u2, 55
Nein, er war kein Christ.

Jesus ist in der Bergpredigt sehr eindeutig dazu: "An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: HERR, HERR! haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, und haben wir nicht in deinem Namen viele Taten getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ihr Übeltäter!" (Mat. 07:20-23) Der Maßstab ist also nicht die Mitgliedschaft in einer Kirche, damals gab es noch keine Kirche aber selbst zu den inneren Kreis der Jünger zu zählen reichte nicht aus, Judas einer der zwölf beging Selbstmord. Und zu Petrus, auf dem sich die katholische Kirche als Gründer stützt, sagte Jesus: "Hebe dich, Satan, von mir! du bist mir ärgerlich; denn du meinst nicht was göttlich, sondern was menschlich ist." (Mat. 16:23) 

Jesus warnte: "Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt; und ihrer sind viele, die darauf wandeln. Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden." (Mat. 07:13-14) und weiter sagt er "Meine Lehre ist nicht mein, sondern des, der mich gesandt hat. So jemand will des Willen tun, der wird innewerden, ob diese Lehre von Gott sei, oder ob ich von mir selbst rede." (Joh. 07:16-17) also: "Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt; und ihrer sind viele, die darauf wandeln. Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden." (Mat. 12:50)

Hitler war nicht nur Katholik bis zu seinem Lebensende sondern auch engster Freund von Kardinal Eugenio Pacelli dem späteren Papst Pius XII. dessen Willen er eisern umsetzte. "Pacelli-Vorgänger Pius XI. starb auch "rechtzeitig" am 10.2.1939 einen mysteriösen Tod; sein Vorgänger Benedikt XV. starb 1922 auch schon an Vergiftung. "Hitler, Mussolini und Franco wurden als Verteidiger des römisch-katholischen Glaubens auserkoren." "Hitler-Freund Pacelli und späterer Papst Pius XII. verführte über Hirtenbriefe und Priester die Katholiken und gewann für Hitler die "katholische Wahl" 1933." "Schon 1212 wurden Juden durch einen päpstlichen Erlaß dazu aufgefordert, ein bestimmtes Abzeichen zu tragen. Außerdem durften sie kein öffentliches Amt innehaben." "Das 1933 unterzeichnete und noch heute gültige Konkordat zwischen dem Vatikan und dem NS-Regime gab Hitler das römisch-katholische Recht, Juden wie Nicht-Katholiken gleichermaßen umzubringen und das Land von "Ketzern" zu säubern." "Praktiziert wurden die römisch-katholischen Inquisitionsgesetze, die im Konzil zu Trient unter Papst Paul III. 1545 beschlossen wurden und noch heute gelten (!), wie Papst Johannes XXIII. auf dem 2. Vatikanischen Konzil 1963 erklärte und Johannes Paul II. bekräftigte." Zitiert aus:  http://www.offenbarung.de/papsttum-pontifex-maximus.php

Kommentar von danhof ,

Vielen Dank für Deine Antwort.

Wenn man das so liest, schämt man sich noch 70 Jahre später :-(

Antwort
von Ryuuk, 60
Ja, er war Christ.

Christen sind ja wahrhaftig kein Einheitsbrei oder auch nur im Ansatz
eine monolitische Gemeinschaft. Was ein Christ ist, entscheidet
praktisch jede Denomination und eine gute Menge individueller Christen,
für sich selbst.

Ermorden Christen Millionen Menschen? Noch dazu Juden? Wo doch Jesus selbst Jude war?

Historisch gesehen? Ja, zu beiden Punkten. Judenhass und Massenmord haben eine lange Tradition in der christlichen Welt. 

Was die Juden angeht, mehr weil sie die falsche Religion hatten, als weil sie die falsche Rasse waren, aber Judenverfolgung, Progrome, Krieg und Massenmord ect. sind alles Dinge die Christen schon lange vor Hitler getan haben

Ist man Christ, wenn man behauptet, Gottes Willen zu tun?

Man ist jedenfalls schonmal ein Prophet. Die Frage ist mehr, ob andere Leute es einem abkaufen.

Äußern sich Christen derart abfällig über das Christentum, wie Hitler es tat?

Über andere Christen, ja. Die Denominationen bezeichnen sich doch alle als Ketzer untereinander.

Deckt sich Hitlers Reden und Tun mit den Lehren Jesu im Neuen Testament?

Ich würde sagen nein, aber wie viele Christen kümmern sich ernsthaft darum, was Jesus tatsächlich gesagt hat? Die meisten picken sich einfach raus was ihnen gefällt und zum Teufel mit dem Rest

Der einzige der wirklich sagen kann, was Hitler geglaubt hat, ist Hitler selbst und da er tot ist und keine Aussage mehr hierzu treffen kann, müssen wir mit dem gehen was er Hinterlassen hat.

Hitler hat sich selbst als Christ bezeichnet, als von der Vorsehung auserwählt gesehen das Werk des Herren zu tun. Ob das nur eine Maske war, oder ob er es ehrlich geglaubt hat, kann wieder nur er selbst wirklich sagen.

Kommentar von danhof ,

Vielen Dank für Deine Antwort.

Kommentar von KaeteK ,

Man merkt, dass du weder Gottes Wort kennst, noch Christen..

Kommentar von Ryuuk ,

Kaete, damit bestätigst du nur meinen Punkt, dass jeder seine eigene Vorstellung davon hat, was ein Christ ist.

Andere Christen, die ich persönlich kenne, würden deine Angstmacherei auch als "kennt Gottes Wort nicht" beurteilen.

Antwort
von NorwinSchneider, 42
Nein, er war kein Christ.

Er hat sich zwar öffentlich als Christ gegeben und hat sich auch so bezeichnet, aber er hat garantiert nicht wie ein Christ gelebt. 

Deswegen sage ich: NEIN, er war kein Christ!

Antwort
von tiergartennbg, 17
Nein, er war kein Christ.

Er war katholisch wurde vom Papst nicht exkommuniziert.

Ein Christ mordet nicht seine Glaubenbrüder.

im Krieg habeb Katholoische Katolische getöter

Antwort
von SiervoDeDios, 19
Nein, er war kein Christ.

Niemals! 

Gott sagt eindeutig, was einen Menschen zu einem Christen macht:

Denn alle Gesetze werden in einem Wort erfüllt, in dem: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." Galater 5.14.

"...daß ihr euch untereinander liebet, wie ich euch geliebet habe, auf daß auch ihr einander lieb habet." Johannes 13,34.

"...und du sollst Gott, deinen HERRN, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften." Markus 12,30.

Zum Umgang mit seinem Volk: "...denn wer euch antastet, der tastet seinen (Gottes) Augapfel an." Sacharja 2,8

...und, und, und!

Wäre Hitler ein Christ gewesen, dann hätte er einmal mehr auf Gott gehört und gelesen, was in der Bibel steht und hätte all diese schlimmen Dinge nicht getan! Dieser war kein Christ!



Antwort
von josef050153, 25
Nein, er war kein Christ.

Hitler ist der Beweis dafür, dass Katholiken nicht automatisch Christen sind.

Antwort
von KaeteK, 28
Nein, er war kein Christ.

Gottes Wort sagt klar:

Matthäus 7 15 Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.16
An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?17 Also ein jeglicher guter Baum bringt gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt arge Früchte.18 Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen.19 Ein jeglicher Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen 20 Darum an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.

Was heißt Glaube?  Mitgliedschaft in einer Kirche macht den Menschen nicht zu Christen, auch keine Taufe, sondern allein der Glaube an Jesus Christus...

Was heißt Glaube? Darüber sollte man sich ernsthaft auseinandersetzen, denn schließlich geht es darum, wo der Mensch seine Ewigkeit verbringt..

Jakobus 2 19 Du glaubst, daß Gott einer ist, du tust wohl; auch die Dämonen glauben und zittern.

Gott kennt wer Sein ist - Beruhigend zu wissen...

http://www.bibelstudium.de/articles/2478/Bekennermut.html

lg

Antwort
von Iflar, 56
Ja, er war Christ.

 Ermorden Christen Millionen Menschen?

In der katholischen Kirche, also der Elite des Christentums, war es jahrhundertelang Gang und Gebe andersartige Menschen zu ermorden. Das Christentum gewaltsam auf der ganzen Welt als die richtige Religion manifestieren zu wollen, war Voraussetzung, um sich in der Kirche einen Namen machen zu können.

Stand dir diese Möglichkeit nicht offen, gehörtest du eben zur anderen Hälfte der Christen; jenen, die durch Angst und Gewalt zur Gläubigkeit gezwungen (bzw. auferzogen) wurden und ihr Dasein ihr Leben lang in Gottesfurcht fristeten. 

Hitler hätte sich also wahlweise auch hervorragend als Machthaber in der Kirche etablieren können. Nur blöd, dass die Aufklärung schon lang vorher geschehen war...

Kommentar von danhof ,

Danke für Deine Antwort.

Kommentar von Vaultdoor101 ,

"

In der katholischen Kirche, also der Elite des Christentums
"

hahahaha... Der war gut. Die katholische Kirche ist doch nicht die Elite des Christentums. Das wäre sie vielleicht gern. Aber sich in Purpur zu kleiden und einen auf Moralapostel zu tun reicht dafür nicht. Wer das zweite Gebot Gottes einfach aus seiner katholischen Bibel löschen lässt (Du sollst dir kein Bildnis von mir machen, noch irgendein Gleichnis) begeht bereits Ketzerei höchster Form. Das Christentum ist sicherlich nicht in der katholischen Kirche bzw. deren Lehre zu finden.

Kommentar von Iflar ,

Die katholische Kirche ist doch nicht die Elite des Christentums.

Ohne die katholische Kirche würde man nicht einmal vom christlichen Abendland sprechen! 

Der Anteil der Christen unter den Menschen wäre hier in Europa verschwinden gering, wenn überhaupt vorhanden. Es hätte auch nie eine Aufklärung geben müssen, weil es kein derart brutales und langes Mittelalter gegeben hätte. Die Bibel wäre ein Fremdwort! Vielleicht wäre das Christentum auch schon tot? Wer weiß...

Die Kirche war die zentrale, einzige Instanz zur Verwirklichung der christlicher Ideologie. Eine Weltvorstellung, die jeder Intuition und Erfahrung widerspricht, muss anerzogen werden. Dazu benötigt es Propaganda und im Falle der Kirche viel Gewalt. Die Kirche war und ist das gelebte Christentum! 

Das Christentum ist sicherlich nicht in der katholischen Kirche bzw. deren Lehre zu finden.

Bibeln liegen in jeder Kirche massig rum! Man wird in "Gottesdiensten" ständig mit Briefen von irgendwelchen Gesandten oder Aposteln vollgelallt. Die kirchliche Ideologie ist zur christlichen völlig äquivalent. Alle scheinbaren Differenzen zwischen ihnen sind auf bereits bestehende Widersprüche innerhalb der Bibel selbst zurückzuführen.

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