Frage von Fred4u2, 635

War Adam (vor der Erschaffung der Eva schon) ein Mann?

Adam wurde als erster Mensch von Gott geschaffen. Damit er nicht so alleine ist, schuf Gott aus Adams Seite eine Gehilfin, die Eva. Beide waren erwachsen, da direkt zeugungsfähig.

Doch wie war Adams Wesen, bevor er die Eva bekam? War er da bereits ein Mann; oder ein geschlechtsloser Mensch; vergleichbar den geschlechtslosen Engeln?

Antwort
von Undsonstso, 170

Ich denke mal, er war ein Mann ohne Sexualisierung....

Erst mit dem Genuss des Apfels vom Baum der Erkenntnis wurde er "sexualisiert".

Nette Frage.

Antwort
von TheAllisons, 207

Adam ward er erste Mann und Eva die erste Frau, und ihre sexuelle Orientierung dürfte wohl klar gewesen sein, sie waren die einzigen, da gab es nicht viel Auswahl. Da haben wir es heute schon etwas besser.

Antwort
von archibaldesel, 92

Ich frage mich ja auch, warum Maler der Renaissance Adam und Eva mit Bauchnabel dargestellt haben. Macht ja irgendwie keinen Sinn....

Antwort
von realsausi2, 156

Als ich neulich über die Schlüpferfarbe von Rotkäppchen recherchierte hatte ich eine Erkenntnis.

Da es hier um einen Umstand geht, der allein auf eine singuläre Quelle zurück zu führen ist, steht es mir frei, dem Schlüpfer der holden Maid jedwede Farbe anzudichten, die mir nur genehm erscheint.

Genauso verhält es sich mit Adam. Und auch Eva. Und vor allem Gott.

Alles, was Du Dir aus den Finger saugst, hat eben so viel Relevanz wir irgend etwas, was sich sonst jemand aus dem Finger saugt.

Es steht Dir also frei, Dir Deinen eigenen Adam nach Belieben zusammen zu basteln.

Antwort
von DerTroll, 140

Also Adam und Eva haben ja nicht wirklich existiert. Das behaupten auch nicht dir Kirchen. Die Geschichte ist ja entstanden, weil sich die Menschen darmals alles so erklärt haben. Aber um das mal der theologischen Bedeutung zuzuordnen. Adam wurde erst dadurch zum Mann, weil es es dann auch eine Frau gab. Vor Eva taucht in der Bibel nie das Wort Mann auf. Es wird immer nur von "Mensch" geschrieben. Also Gott hat den Menschen geschaffen. Und damit sich daraus die Menschheit entwickeln kann, hat er später beschlossen, einen weiteren Menschen aus dem ersten zu bilden, (dazu eine Rippe entnommen), so daß zwei unteschiedliche aber zu einander kompatible Menschen entstehen. Also quasi etwas von einem Menschen ausgebaut und nun auf zwei Menschen verteilt. Dadurch ist erst entstanden, daß es nun Mann und Frau sind. Zur äußeren Anatomie und ähnlichem haben sich die Menschen, von denen die Geschichte mit Adam und Eva abstammt nicht geäußert. Und da das ja keine realnaturwissenschaftliche Tatsache ist, daß Adam und Eva existiert haben, kann die Aussage gemäß der von mir getätigten Erläuterung nur lauten, daß er noch kein Mann war, bevor Eva als Frau hinzukam.

Kommentar von nowka20 ,

hast du dir schön ausgedacht oder unreflektiert übernommen!

Antwort
von pinkyitalycsb, 19

Genesis 1: 27 "Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie."

Es gab keinen Grund, dass Adam vor der Erschaffung Evas geschlechtslos gewesen sein sollte, um dann in einen Mann umgewandelt zu werden! Gott hatte einen Plan und wusste ganz genau, wie Er ihn verwirklichen wollte.

Adam war von Anfang an männlich und Eva weiblich, so wie auch jedes Kind männlich oder weiblich auf die Welt kommt. Das bedeutet natürlich nicht, dass unbefangene Kinder von Anfang an selbst Kinder zeugen können, und auch Adam und Eva wurden erst als sterbliche Menschen dazu fähig.

Antwort
von fricktorel, 14

Was wäre deine Vorstellung ? Eine "Frau" vielleicht ??

In Gottes Reich werden die Menschen (in Geistwesen verwandelte) geschlechtslos sein, weil dann keine Kinder mehr gezeugt werden (Mk.12,25).

Kommentar von earnest ,

Echt langweilig...

Antwort
von eleteroj, 134

in der Torah, im 1. Buch Bereschit, ist ha Adam kein Eigenname, sondern heisst schlicht und ergreifend Mensch. "Gott der Herr schuf den Menschen (ha Adam), als Mann (isch) und Frau (ischah) schuf er ihn."

Da es in alten Tagen nicht weit her war mit der Kenntnis von Althebräisch, Aramäisch und Textkritik bei den Übersetzern, haben sich die Übelsetzer eben beholfen, und ihre Kenntnislücken mit dichterischen Freiheiten aufgefüllt.

Luther, der Hebräisch lernte, übersetzt: Daher soll sie Männin (ischah) heissen, denn vom Mann (isch) ist sie genommen.

Aber auch bei ihm ist Adam eben nur 'Mensch'.

Kommentar von rr1957 ,

Wenn "Adam" nur ganz allgemein "Mensch" heisst und kein Eigenname ist:  ein paar Absätze später lesen wir:

"Und Adam war hundertunddreißig Jahre alt und zeugte einen Sohn, der seinem Bild ähnlich war und hieß ihn Seth und lebte darnach achthundert Jahre und zeugte Söhne und Töchter; daß sein ganzes Alter ward neunhundertunddreißig Jahre, und starb."

woher wissen wir nun, dass dieser Mensch oder Adam nun derselbe ist, von dem Gott die Rippe genommen hat für Eva - wenn es kein Eigenname ist ?

Oder sagt dieser Satz nur, dass später - vielleicht viel später - irgendein Mensch einen Sohn namens Seth hatte und alt wurde und starb ?

Dieser "Adam/Mensch" ist der Ursprung der biblischen Stammbäume - wo steht (wenn es kein Eigenname ist) dass dieser Mensch anfangs im Garten Eden lebte ?

Kommentar von eleteroj ,

die Torah, insbesondere das Buch Bereschit, ist kein in sich schlüssiges Werk, sondern ist eine aus mindestens vier verschiedenen Textquellen ziemlich sorglos zusammengestückelte Dichtung, die unseren heutigen Ansprüchen nicht mehr genügte, die wir an glaubwürdige Zeugnisse oder Romanwerke stellen würden.

Eine dieser Versatzstücke nennt man Jahwistenquelle, eine andere Elohistenquelle, analog zu der Benennung der Hochgottheit. Auch befinden sich im Buch Bereschit mindestens zwei völlig unterschiedliche, miteinander nicht kompatible Schöpfungsgeschichten. Die Stelle, die du korrekt zitierst, wird von der Textkritik einer jüngeren Quelle zugeordnet.

Was dem aber nicht widerspricht, dass ha Adam althebräisch eben nicht Mann heisst, sondern Mensch, und in dem Zusammenhang verwendet wird im Sinn von erster Mensch (Urmensch), und das ganz deutlich kontrastiert zu ha Ish  und ha Isha (Mann, Frau)

Kommentar von rr1957 ,

Was mich eigentlich an der Stelle interessiert:

Heisst Adam tatsächlich "Mensch" in dem Sinne, wie wir es heute verstehen, also "species homo sapiens" (inklusive aller Rassen weltweit)

 - oder -

bedeutet "Adam heisst Mensch" grade umgekehrt, dass nur die Nachkommen von Adam in der Bibel als Menschen anerkannt werden, dagegen die Nachkommen von Kain, oder die Nefilim, oder eventuell fremde Rassen die offenbar(?) nicht von Adam abstammen,  keine Adamiten sind, also keine "Menschen im biblischen Sinn".

Man kann das z.B. bei der Sintflut betrachten:  in der Arche überleben eine Handvoll, deren genaue Abstammung von Adam in der Bibel überliefert ist. Es gibt durchaus auch andere Überlebende, z.B. Kainiten - aber die Aussage steht, dass die Arche-Insassen die einzigen überlebenden Adamiten sind, also die einzigen, die nachweislich von Adam abstammen und darum im biblischen Sinn nur als Menschen gelten.

Ich frage hier nicht, ob das eine oder andere stimmt - ich meine nur, dass sich hier ein sehr bedenkliches Menschbild in der Bibel aufzeigen lässt ...

Antwort
von fricktorel, 16

Warum sollte unser ewige Schöpfer den ersten Mann als "geschlechtslos" schaffen wie die Engel (1.Mose 1,27) ??

1Mo 1,27: Und Gott schuf den Menschen in seinem Bilde, im Bilde Gottes schuf er ihn; Mann und Weib schuf er sie.

Kommentar von rr1957 ,

wen Du das so siehst, ist natürlich die nächste Frage "Welches Geschlecht hat eigentlich dieser Schöpfergott selbst ?"

Oder ist der Schöpfergott selbst "Mann und Weib", also mehrere ?

Antwort
von kdd1945, 89

uHallo Fred4u2,

die Antwort auf Deine Bibelfrage findest Du in Genesis 1 (HFA).

dIE aussagestärksten Stellen habe ich hervorgehoben.

20 Dann sprach Gott: »Das Wasser soll von Leben wimmeln, und in der Luft4 sollen Vögel fliegen!« 21 So schuf Gott die Seeungeheuer und alle Arten von Wassertieren, ebenso jede Art von Vögeln und geflügelten Tieren. Und Gott sah das alles an: Es war gut.

22 Und Gott segnete seine Geschöpfe und sagte: »Seid fruchtbar, vermehrt euch und füllt die Meere, und ihr Vögel, vermehrt euch auf der Erde!«

23 Es wurde Abend und wieder Morgen: der fünfte Tag. 24 Dann sprach Gott: »Die Erde soll Leben hervorbringen: alle Arten von Vieh und wilden Tieren und alles, was auf der Erde kriecht.« So geschah es. 25 Gott machte die wilden Tiere und das Vieh und alles, was auf dem Boden kriecht, alle die verschiedenen Arten. Und Gott sah das alles an: Es war gut. 26 Dann sprach Gott: »Nun wollen wir Menschen machen, ein Abbild von uns, das uns ähnlich ist! Sie sollen Macht haben über die Fische im Meer, über die Vögel in der Luft, über das Vieh und alle Tiere auf der Erde5 und über alles, was auf dem Boden kriecht.« 27 So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, als Gottes Ebenbild schuf er sie

und schuf sie als Mann und als Frau.6 28 Und Gott segnete die Menschen und sagte zu ihnen: »Seid fruchtbar und vermehrt euch!

Füllt die ganze Erde und nehmt sie in Besitz!7 Ich setze euch über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und alle Tiere, die auf der Erde leben, und vertraue sie eurer Fürsorge an.«

Wie Gott die Fisch, Vögel und Säugetiere zur Paarung und Fortpflanzung enschen, so auch die Menschen.

Grüße, kdd

Kommentar von earnest ,

Wieder einmal soll die Bibel mit der Bibel "bewiesen" werden. 

Wie oft hatten wir das hier bei GF nun schon? 1.001 x?

Kommentar von kdd1945 ,

@earnest

"I slightly disagree." Hier fragt ein Bibelgläubiger für den die Aussagen des Schöpfungsberichts als Tatsache feststehen:

Adam wurde als erster Mensch von Gott geschaffen. Damit er nicht so alleine ist, schuf Gott aus Adams Seite eine Gehilfin, die Eva. Beide waren erwachsen, da direkt zeugungsfähig.

Da muss ich nicht noch "offene Türen einrennen".

Denn die Frage soll offensichtlich mit  der Bibel beantwortet werden: 

Doch wie war Adams Wesen, bevor er die Eva bekam? War er da bereits ein Mann; oder ein geschlechtsloser Mensch; vergleichbar den geschlechtslosen Engeln?

Wegen der Schreib- und Layoutfehler bitte ich um Verständnis, ich war zu müde.

Grüße, kdd


Kommentar von earnest ,

Danke für das "slightly", kdd. 

;-) 

Grundsätzlich bin ich da völlig Deiner Meinung.

Gerade bei DIESEM Bibelgläubigen (dem Fragesteller) hielt und halte ich es aber für sinnvoll, ihn auch mal "auf den Pott" zu setzen, will heißen: seine Fragen auch mal dem Realitäts-Check zu unterwerfen. 

Nur mal so als mögliche Alternative ...

Du hast vielleicht das Feuerwerk all seiner Fragen im Hinterkopf? 

Schönen Gruß! 

earnest

Antwort
von matmatmat, 236

Hatte Adam nicht vor Eva schon eine Frau (Lilith)?

Diese ganzen Glaubensmythen und Märchen solltest Du nicht zu ernst - und vor allem nicht wörtlich - nehmen. Diese Texte enthalten die Ideen mit denen sich Menschen vor tausenden von Jahren versucht haben die Welt zu erklären und sind noch dazu politisch editiert worden...

Da gibt es wirklich wichtigere Probleme der Menschheit um sich den Kopf zu zerbrechen.

Antwort
von joergbauer, 101

Adam wurde von Gott ins Leben gerufen - vorher gab es ihn und auch Eva noch nicht. Sicherlich in Gottes Gedanken, aber eben noch nicht real existierend. Das kam dann (laut Bibel) noch, und Adam war sicherlich mit allem biologisch ausgerüstet, was nötig und nützlich war nach Gottes Willen. Gott erschuf Mann und Frau! Engel sind Engel.

Kommentar von earnest ,

Zur "Ausrüstung": Hat da jemand einen Penis an den Lehmklumpen gepappt? 

Ich finde es hat auch etwas irgendwie Belustigendes, wenn man eine mythologisch-symbolische Geschichte derart wörtlich nimmt.

Ich hoffe, du verzeihst mir daher meine respektlose Frage.

Kommentar von joergbauer ,

Wenn es Gott gibt (du weisst daß ich das glaube) dann hat er alles gut und richtig gemacht. Wieso ist es dann wichtig, WIE Gott das mit der Erschaffung des Menschen umgesetzt hat? Das macht Gott für dich ja nicht greifbarer und ich kann sehr gut damit leben, daß ich das so (wie es geschrieben steht) glauben kann und darf.

Kommentar von earnest ,

Du kannst und darfst ALLES glauben, joerg, auch die Rippengeburt Evas.

Aber Deine Frage solltest du vielleicht dem Fragesteller ans Herz legen.

Und ob Gott es zum Beispiel biologisch richtig gemacht hat, den Menschen mit einem Wurmfortsatz auszustatten (ich meine jetzt den Appendix)?

Kommentar von joergbauer ,

Hast du was gegen Sex und daß man Kinder zeugen kann? Ist doch eine geniale Idee von Gott gewesen. Das steckt dahinter (Zusatz-Antwort für den Fragesteller). Daß der Mensch (auch hier) vieles pervertiert und beschmutzt hat, zeigt eben das grundsätzliche Problem des Menschen...

Kommentar von earnest ,

Ich hab nicht das Geringste gegen Sex. 

Wie kommst du denn auf DIESE Idee?

Kommentar von joergbauer ,

Naja, wegen deiner süffisant-ironischen Bemerkung, daß Gott etwas "angepappt" hat - klingt eben entsprechend.

Kommentar von earnest ,

Findest du?

Ich finde deine Schlussfolgerung voreilig, joerg.

Antwort
von nifirm, 177

Adam auf hebräisch heißt einfach nur Mensch wenn ich mich recht entsinne. Adam war also kein Mann, sondern geschlechtslos bis Eva geschaffen wurde. Zu sagen, dass Adam ein Männername ist ergibt also auch wenig Sinn in dem Fall.

Kommentar von Garfield0001 ,

noch nie von "Adam Opel" gehört? Adam IST ein Männer Name Nur weil Adam "Mensch" heißt, heißt dass noch lange nicht dass er geschlechtslos gewesen sein muss

Kommentar von Agentpony ,

Darum schrieb er/sie ja auch "... ergibt also auch wenig Sinn in dem Fall."
Erst lesen, DANN aufregen.

Antwort
von Wuestenamazone, 65

Also wenn mich mein Gedächtnis nicht im Stich läßt ist in der Bibel nur immer von Eva die Rede. Der Mann kam erst später. Nein ich habe die Bibel nicht gelesen aber meine Oma und das hat mich auch mal interessiert. Erst Eva dann Adam

Kommentar von botanicus ,

Man merkt, dass Du die Bibel nicht gelesen hast :-)

Antwort
von voayager, 122

Die Bildung der Genesis war Ausdruck der Unwissenheit der Bibelschreiber über die Evolution in der Natur, ist daher interessanter als Allegorie, in Sachen Paradies. Und genau da hat sie (Genesis) schon wieder ihren speziellen Reiz im Sinne einer Überlegung, inwieweit es denn paradiessische Zustäne mal gab. Es mu sie gegeben haben, verblieb im kollektiven Gedächtnis der Völker, die sie wie ein fernes Wetterleuchten in ihrer mentalen Schatzkammer bewahrten. Die Alten Griechen sprachen vom Goldenen Zeitalter, das Gilgamesch-Epos nahm darauf Bezug, das Popul Vuh der Mayas sowie die Taoisten hoben gleichfalls diese Zeit als unbeschwerter gegenüber der Gegenwart hervor und nannten als Referenzgröße den sogenannten Gelben Kaiser.

Gemeint ist hierbei die Zeit der Jäger und Sammler, also einen klassenlosen Gesellschaft, wie man sie auch bei diversen indigenen Ethnien einst vorfand und jetzt noch rudimentär vorfindet. Es gab noch keinen langen Arbeitstag, wie er mit der neolithischen Revolution einsetzte, es gab noch keine Zivilisationskrankheiten, wie sie durch die Unverträglichkeit von Mildhprodukten und z.T. auch Getreide entstanden. Erst langsam stellte sich der menschliche Körper auf diese ungewohnte Kost ein.

Es gab noch keine Stadtstaaten, aus denen sich später die unappetitlichen Staaten entwickelten, es gab noch keine Monogamie, keine Familie und Ehe, kein Patriarchat, so wie wir sie seit Beginn der Kultur kennen, kein Geld und auch keine Kriege, sowie kein Privateigentum an Produktionsmitteln. 

Es wundert nicht, dass sich zahlreiche Menschen von dieser Zeit träumten, ihr nachtrauerten. diese Zeit war mit der Jungsteinzeit unwiderruflich hin, so dass man sie nur noch schriftlich "einfangen" konnte.

Adam gestand man noch eine Geliebte namens Lilith zu, Evas Geliebter wurde von den patriarchalischen Bibelsschreibern ausgeblendet, so dass ansonsten nur noch der Zustand der Unschuld als weitere Essenz in der Genesis auftauchte.

In der tribalistischen Gesellschaft war das Wissen der Mwenschen noch recht begrenzt, der "Baum der Erkenntnis", das waren die Stadtstaaten, die Arbeitsteilung, die entstehende Priesterkaste usw., der zwar mehr Wissen bescherte, das aber ungleich in den Köpfen der Menschen verteilt war. Somit verlor die Gesellschaft ihre vorherige "Unschuld", denn nun war es nicht mehr so, dass Alle Alles konnten, es trast vielmehr die Zeit der Spezialisten ein und mit ihr auch die so entstehende Unzufriedenheit, der Neid, die Mißgunst sowie devotes Verhalten.

Als Adam grub und Eva spann, da gab`s noch keinen Edelmann, wie es in einem alten Bauernlied heißt, das leider von den Hitler Faschisten instrumentalisiert wurde.

Fazit: Es ist regelrwecht absurd, die Genesis wörtlich auffassen zu wollen, dies tun nur Kinder und Kreationisten, doch hat sie ihren Reiz, wenn man sie als Gleichnis, als Chiffre ansieht, die es zu deuten gilt. So betrachtet, ist der biblische Mythos eine nicht zu unterschätzende Quelle über eine dramatische Umbruchzeit, wie sie mit der neolithischen Revolution einsetzte und stetig sich fortsetzt mit all ihrem Fluch und partiellem Segen.


Kommentar von earnest ,

Zu diesem wahrhaft lesenswerten Beitrag habe ich nur EINE Anmerkung:

Das neolithische Fast-Paradies war ein Paradies, in dem es zum Beispiel Zahnschmerzen gab und in dem man an einer simplen Schürfwunde verrecken konnte.

Die "Traumzeit" - zum Beispiel die "Dreamtime" der australischen Ureinwohner - gab es nur im Mythos.

Kommentar von voayager ,

Es gab auch schon in der Steinzeit Wissen um Heilkräuter, die man verwendete. Das beherzigen sogar schon Schimpansen und andere Menschenaffen. Notfalls wurde dann eben der Zahn gezogen.

Warum sollten Menschen an einer Schürfwunde sterben. Umschläge und desinfiziende Heilerde kannten die mit Sicherheit. Es kommt hinzu, dass die Abwehrkräfte wohl um Einiges stärker waren als die der Jetztmenschen. Und nochmals die sonstigen Menschenaffen, wer von denen stirbt da schon an einer Schürfwunde? Doch wohl fast niemand, die Altersschwachen mal ausgenommen.

Kommentar von voayager ,

Hier noch ein Nachtrag: mir ist nicht bekannt, dass Khois, Sams, Aboriginals, Yanomamis, Mbias, Ache usw. wegen einer Schürfwunde sterben, vielmehr wissen die sich sehr gut zu helfen.

Kommentar von earnest ,

Ich weiß nicht, ob man die Khoi von heute mit den Steinzeitmenschen von damals vergleichen kann, und ich weiß auch genausowenig wie du, welche Heilkräuter der Neandertaler oder der Homo Sapiens verwendete. Auch nicht, wie wirksam sie waren.

Du kannst ja meine symbolhaften Beispiele realistisch erweitern: Blinddarm, Keule auf Kopf, Lungenentzündung, Kindbettfieber usw. usw. usw.

Worum es mir ging: Deine in meinen Augen hervorragende Darstellung mit ein wenig Realismus ergänzen, damit nicht der Eindruck entstehen kann, die "edlen Wilden" hätten einen lauen Lenz gehabt und in rundherum paradiesischen Zuständen gelebt.

Kommentar von voayager ,

einen lauen Lenz gab es nie in der Geschichte der Menschheit, wer wollte das bezweifeln. Etliche Menschen wurden von wilden Tieren zerrissen oder stürzten im Gebirge, in den Schluchten ab, wieder andere wurden durch Steinschlag getötet oder von Lawinen begraben, vom Hochwasser mitgerissen usw. Doch all das stand im Einklang mit der Natur, wurde nicht als große Belastung angesehen, sondern als Art Schicksalsschlag. Vergleiche es mit Bergsteigern, die auch ihr Leben aufs Spiel setzen, etliche kommen dabei um, wieder andere werden verletzt. Doch isses fast nie so, dass sich Bergsteiger über diese Widrigkeiten beklagen, sie nehmen sie vielmehr in Kauf und gut iss. So dürfte es auch bei den Steinzeitmenschen gewesen sein. Das Mammut, der Höhlenbär hatte wie die sonstige Natur auch wieder zugeschlagen, "das iss halt so," das düfte man damals wohl gesagt haben.

Keule auf dem Kopf, das war eher selten, denn wer im Kampf mit der Natur steht kann sich den Luxus einer innerartlichen Bekämpfung schwerlich leisten, kommt hinzu, dass es noch keinen Privatbesitz gab, von persönlichem Hab und Gut mal abgesehen, so dass es da nichts groß zu ergattern gab. Außerdem gab es nur wenige Menschen, so dass eine Nahrungsnot in voller Wucht seltenst auftrat. Lungenentzündung mußte nicht umbedingt bei Jugendlichen und ansonsten rüstigen Erwachsenen zum Tode führen, Kindbettfieber war sicherlich tödlich.

Niemand weiss welche Heilkräuter man damals kannte, doch kann man davon ausgehen, dass es recht viele waren. Der Orang Utan kennt ca. 300 oderv 400 Pflanzenarten, warum sollte der Steinzeitmensch da weniger auf Zack gewesen sein, mal davon abgesehen, dass in den Tropen natürlich die Pflanzenvielfalt  sehr viel größer ist als in der gemäßigten Zone.

Mir ist zudem bekannt, dass z.B. die Khois und etliche Indios Amazoniens erstaunliche Kenntnisse in Sachen Naturmedizin haben, wozu auch eine beachtliche Anzahl von Heilkräutern und Mineralien gehört.

Der sogenannte Wilde ist nicht edel, auch nicht grausam, sondern einfach ein "Mensch-Mensch". Einige namhafte Taoisten beschrieben dies ähnlich. Sie erwähnten, dass die Menschen noch kein Gut und kein Böse kannten, sondern einfach sie selbst waren.

Kommentar von earnest ,

Ich denke, es ist wenig sinnvoll, hier um den "Bart des Propheten" zu streiten.

Du magst da anderer Ansicht sein, aber ich bleibe bei meiner kleinen Anmerkung, die den Wert des von Dir Geschriebenen in keiner Weise schmälern soll oder schmälert.

Kommentar von voayager ,

Eine wohl häufig vorkommende Todesursache lag wohl u.a. in der mangelnden Hygiene. Vor den Höhleneingängen und auch innen lagen alle möglichen Essensreste rum, die zwangsläufig dann Infektionen auslösten. Da man bis in die Barockzeit nix von Bakterien und anderen Mikroorganismen wußte, wappnete man sich auch nicht dagegen, sah wohl Seuchen und sonstige Infektionskrankheiten als ein Schicksal an, gegen das man machtlos war und es sehr wahrscheinlich fatalistisch hinnahm, sei es ängstlich, sei es gleichmütig.

Antwort
von MarkusKapunkt, 123

Natürlich ist das eine ähnliche Frage, als wenn ich hier fragen würde,
wie ein Wolf, der höchstens 80kg schwer werden kann (und dann ist es ein
schlichtweg gigantischer Wolf!) gleichzeitig ein Mädchen und ihre
Großmutter verspeist haben soll. Oder als ob ich fragen würde, ob der
Jäger dem Wolf beim Öffnen und Zunähen des Bauches ein Anästhetikum
gespritzt hat, weil er dabei ja nicht aufgewacht ist.

Verstehst du den Punkt? Es handelt sich um eine Geschichte. Geschichten können auf die unterschiedlichsten Weisen interpretiert werden, und gerade religiöse Geschichten WERDEN ständig neu interpretiert. Alles, was die Bibel nicht an Informationen direkt liefert, kannst du also deiner eigenen Interpretation unterwerfen.

Übrigens, vielleicht ist der Wolf auch einfach als eine Allegorie auf das deutsche Rechtssystem zu verstehen, weil gerade heute vor allem Kinder und Senioren mehr denn je von Armut bedroht sind und von diesem System gerne mal verschlungen werden.

Kommentar von SamOthy ,

Alles kann auf verschiedene Weise interpretiert werden, besonders solch hypotethische Fragen. Beteilige dich doch an den 'aberwitzigen' Metaphern und bring deine Gedanken dazu hier unter, anstatt solche Fragen fast nur auf ihrem 'realistischen Wahrheitsgehalt' hin zu beurteilen. Mit dem Wolf und dem Rechtssystem hast du ja immerhin bewiesen dass du dazu gut in der Lage bist.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Das war ja eben mein Punkt: meine Gedanken sind meine Gedanken. Deine sind deine, und die von jemand anderem eben die dieses anderen. Darüber zu debattieren ist unsinnig, weil jeder eine eigene Interpretation anführen kann - weil die Bibel eben nur in Metaphern spricht und viel Raum dafür lässt, eigene Meinungen zu entwickeln. Und weil jeder davon überzeugt ist, dass seine Interpretation die richtige ist, führen solche Debatten nicht selten zu Streit.

Abgesehen davon, dass Adam und Eva niemals wirklich existiert haben. 

Antwort
von najadann, 95

àh, nein es gab nie ein Herr Adam und eine Frau Eva mit Inzucht-Problemen, Rippchen und einer sprechenden Schlange.
Gott hat einfach nur den Menschen erschaffen, ...ādām aus dem Hebräisch übersetzt heisst Mensch.

Das Märchen von Adam und Eva mit Schlange, wurde für Kinder und Analphabeten zum besseren Verständnis erzählt und aufgeschrieben.

Antwort
von rr1957, 155

Du liegst mit Deiner Frage schon falsch:   Adam und auch Eva waren im Paradies prä-pubertäre Kinder, und eben grade nicht erwachsen!

 

Die Geschichte mit dem Apfel, ist doch grade die Allegorie der Pubertät - das ist die Darstellung, wie die beiden langsam erwachsen werden - Eva zuerst - und nun erst sexuelle Aktivitäten entwickeln und zeugungsfähig werden.

Es ist ja kein Zufall dass kleine Kinder oft auch als "Engelchen" gezeichnet werden, d.h. ja:  Adam war - vor dem Zwischenfall mit dem Apfel - ein "geschlechtsloser Mensch" in dem Sinne, wie ein Kleinkind noch "geschlechtslos" ist, also ohne genitalsexuelles Verhalten und Interesse.

Und klar, die Elohim (Götter) und auch Nachash (Schlange) waren die Erwachsenen. Erwachsene erschaffen Kinder, auch im Paradies.

 

Ein häufig gemachter Fehler mit dieser Geschichte ist, dass man sich diese Erzählung als zügig fortlaufende Handlung wie ein Theaterstück vorstellt.  Das ist sehr irreführend - es ist in Wirklichkeit eine Art Chronik, die auf die allerallerwichtigsten Punkte eingedampft ist und sehr viel ist weggelassen worden. Man sollte sich klarmachen, dass die Apfelgeschichte einen Entwicklungsverlauf über mehrere Jahre hin beschreibt, allerdings ohne ausdrückliche Zeitangaben.



Die klassische weiterführende Frage an dieser Stelle ist:  Hatte Adam eigentlich einen Nabel ?  Hatte Eva einen ?



Antwort
von earnest, 139

Adams Lust? Die kannst du dir vorstellen, wie du Lust hast.

Meinetwegen als beseelten, geilen Lehmklumpen.

(Aber mal wieder eine schöne Fred-Frage ...)

Kommentar von earnest ,

Wie ich gerade sehe, habe ich die Frage 2x beantwortet, zu unterschiedlichen Zeitpunkten. 

Das tut mir leid, aber bei Fred-Fragen kann man schon mal durcheinanderkommen.

Antwort
von botanicus, 139

Der Sinn dieser Geschichte liegt nicht darin, biologische Aussagen zu machen – insofern ist die Frage müßig. 

Kommentar von Garfield0001 ,

Du kennst den Sinn der Geschichte? erzähl mal

Kommentar von botanicus ,

Das sprengt hier den Rahmen, und geht an der Frage des Fragestellers vorbei. Oder, wie es in einem bekannten Buch heißt, "das ist eine andere Geschichte, und die soll ein andermal erzählt werden :-)

Kommentar von rr1957 ,

Ich hatte den Sinn dieser Geschichte schon in einem anderen Kommentar hier erklärt:

Die Essenz, was wir hier lernen sollen, ist:

   wenn Du eine Familie gründest mit einer Frau, die da schon von einem anderen Mann (nämlich Nachash) schwanger ist, dann wird das zu Konflikten zwischen den Söhnen (den Halb-Brüdern) z.B. um das Erbe geben, die leicht zu Mord und Totschlag führen können. Unglücklicherweise oder tragischerweise kann das aber manchmal unvermeidbar sein.



Ausführlicher sagt uns diese exemplaische Lehrgeschichte:

 Ein junges grade pubertierendes Mädchen namens Eva lässt sich auf ein Verhältnis mit einem der erwachsenen Mitbewohner des Gartens ein, der Nachash heisst, was Schlange bedeutet. Sie wird dabei schwanger von diesem.

Dann bandelt sie auch noch mit ihrem jungen Spielgenossen namens Adam an, der nun auch in die Pubertät gekommen ist.

Das macht nun aber den Nachash eifersüchtig und der schmeisst deswegen die beiden Jugendlichen jetzt aus dem Garten raus, sie müssen sehen wo sie bleiben ... was leidlich funktioniert, auch wenn es anstrengend ist für die beiden.

So weit so gut, aber:   Eva bringt nun den Kain zur Welt, einen Sohn des Nachash, und danach dann den Abel, einen Sohn des Adam. Sicherlich dann auch noch Mädchen, die sind aber unwichtig für unsere Lehr-Geschichte.

Die unterschiedlichen Brüder gehen sich die meiste Zeit aus dem Weg so gut es geht - einer wird Bauer, der andere Hirte - aber trotzdem gibt es Konflikte, beispielsweise wenn sie beide Geschenke zu den Grosseltern bringen - Adams Vater bevorzugt Abel gegenüber Kain, weil Kain ja ein "Kuckuckskind" ist aus seiner Sicht.

Das eskaliert schliesslich so lange, bis der Kain den Abel erschlägt, und dann der Grossvater den Kain vertreibt.

Adam und Eva haben es immer gut gemeint und ihr Bestes versucht, konnten diese Tragödie in ihrer Familie aber trotzdem nicht verhindern.

 

Die Lehre:  der Mord hätte nur dadurch vermieden werden können, dass Adam sich eben nicht auf eine Familiengründung mit einer bereits von einem anderen Schwangeren eingelassen hätte. Oder wenn Nachash die Eva nicht geschwängert hätte. Oder wenn Grossvater den Kain akzeptiert hätte genau wie den Abel. Jeder hat hier was falsch gemacht und kann was daraus lernen ...


Das ist der Sinn dieser Geschichte.

Kommentar von botanicus ,

Auch wenn Du Dir per Freundschaftsanfrage meine Antworten verbittest – ich stehe dazu. Und wenn Du fragst, musst Du das aushalten, dass andere antworten. Ich finde meine Antwort durchaus sachgerecht. Es ist eine naturgemäß naturwissenschaftliche Frage, auf die die Bibel keine Antwort geben kann und will. Und da Adam und Eva real nie existiert haben (was auch kein normaler Theologe betreitet), kann man darüber auch keine Aussage treffen.

Antwort
von dadita, 146

Weder Adam noch Eva haben je existiert. Wie der Großteil der Bibel/Tora/des Koran handelt es sich auch beim Schöpfungsmythos um ein lächerliches Märchen.

Die Menschheit entstand in Folge von mehreren Milliarden Jahren der Evolution, wer heute noch nicht in der Lage ist diesen Fakt zu akzeptieren und lieber antiken Märchengeschichten anhängt blamiert sich einfach nur.

Kommentar von rr1957 ,

Dein Einwand ist etwa so, wie wenn der Lehrer in der Schule fragt "Wenn Maxi 5 Äpfel, Toni 3 Äpfel und Schorschi 7 Äpfel haben, wieviele Äpfel ..." und Du antwortest "Nein, ich kenn den Schorschi und der mag gar keine Äpfel und hat nie welche!" - darum gehts doch gar nicht, es ist doch nur ein illustratives Beispiel, in dem Fall zum Rechnen Üben.

Es geht hier doch nicht um die Frage, ob Adam und Eva existiert haben - es ist eine mythische Erzählung, von der wir was lernen sollen - hier habe nicht Rechnen, sondern die Regeln des Familienlebens.

Die Essenz, was wir hier lernen sollen, ist doch:

   wenn Du eine Familie gründest mit einer Frau, die schon von einem anderen (nämlich Nachash) schwanger ist, dann wird es Konflikte zwischen den Söhnen (den Halb-Brüdern) um das Erbe geben die leicht zu Mard undf Totschlag führen können.

Antwort
von Dahika, 96

Als Gott. Adam schuf, übte sie nur.

Kommentar von Garfield0001 ,

Gott ist geschlechtslos. weder "er" noch "sie"

Kommentar von earnest ,

Du hast den Sinn dieser Antwort offenbar nicht verstanden, Garfield.

Man könnte auch sagen: den höheren Un-Sinn.

Kommentar von DerTroll ,

@Garfield0001: Deine Kommentare ergeben doch so keinen Sinn. Du bist offenbar davon überzeugt, daß Adam und Eva wirklich existiert haben und willst beweise, daß es nicht so ist. Na ja gehen wir einfach mal davon aus, daß die existiert haben, dann gucke ich doch mal, was du noch so für Auffassungen vertrittst. Du sagst weiter oben, Adam wäre eindeutig ein Mensch und begründest es mit Adam Opel, also daß es ein Männername ist. Und hier an dieser Stelle sagst du, Gott wäre geschlechtslos (womit du übrigens gegen die Aufforderung, dir kein Gottesbild zu machen verstößt. Du kannst nicht wissen, ob er männlich oder weiblich oder sonstigen Geschlechtes ist). Aber wenn du sagst, er wäre geschlechtslos und Adam wäre schon von Anfang an ein Mann gewesen. Dann frage ich dich, wie es sein kann, daß es heißt, Gott habe ihn nach seinem Abbild geschaffen?


Übrigens hast du hier doch vorgeworfen, daß viele unwissenschaftlich arbeiten: https://www.gutefrage.net/frage/wieso-reden-viele-menschen-sachen-die-unwissensc... Aber genau das ist das, was du hier bei dieser Frage machst!

Antwort
von raimas, 99

Adam und Eva sind Phantasiegestalten, die lediglich den Ursprung der Menschheit symbolisieren sollen. Daher ergibt die Frage keinen Sinn. 

Kommentar von Garfield0001 ,

du kannst den Beweis liefern dass sie NICHT existierten? das will ich sehen

Kommentar von earnest ,

Ach komm, Garfield, das sind doch olle Kamellen.

Die Nicht-Existenz lässt sich nicht beweisen, und wer steile Thesen aufstellt (etwa die, dass Adam und Eva reale Gestalten gewesen seien), der ist beweispflichtig.

Kommentar von raimas ,

Nein, willst du nicht! Leute wie du wollen grundsätzlich nie "Beweise" für etwas, das ihren Glaubensüberzeugungen widerspricht. Anderenfalls hättest du sie dir schon längst besorgt. Sind ja keine Geheimnisse!

Ich werde nicht in die Falle tappen und zum 127.395sten Mal wiederholen, was in jedem Biobuch nachgelesen werden kann.

Antwort
von Spezialwidde, 198

Da das alles sowieso eine Glaubensfrage ist: Es war so wie du denkst ;-)

Kommentar von Garfield0001 ,

was hat der Glaube mit der Realität zu tun? nix. nur weil ich es nicht sehe, muss es nicht wahr sein.

Kommentar von Garfield0001 ,

... muss es nicht unwahr sein. sollt es heißen

Kommentar von Spezialwidde ,

Und jetzt?! hat keiner was anderes behauptet.

Antwort
von nowka20, 4

er war ein geistwesen ohne physischen körper

Antwort
von earnest, 23

Das ist eine interessante Frage, Fred.

Realsausi hatte die Schlüpferfarbe Rotkäppchens recherchiert. Auch das ist eine interessante Frage.

Für einen Juden oder Muslim wäre sicher noch interessant, zu recherchieren, ob Adams Glied beschnitten war oder nicht.

Das Dumme ist bloß: Wie kriegen wir das raus? Die Beteiligten fragen? Das wäre sicher eine Möglichkeit.

Aber Adam & Eva leben nicht mehr, die Schlange kreucht inzwischen auch nicht mehr herum. Bleibt also nur noch Gott.

Hast du einen Vorschlag, Fred, wie wir Gott befragen können, ob er Adam schon voll ausgestattet hatte oder nicht?

Gruß, earnest

Kommentar von LolleFee ,

Na, vor Eva war Adam Mann und Jungfrau in einem =))

Kommentar von earnest ,

Nun, wie bei Toyota ist nichts unmöglich.

Also hat Eva Schuld an dem ganzen späteren Schlamassel?

Kommentar von LolleFee ,

Ich sag's mit NUK: Aus Liebe und Verantwortung.

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