Vegan pro und contra (ausführliche Antworten bittee)?

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12 Antworten

Hallo, 

das Problem ist, dass es keine pauschalen Pro und Contra´s gibt. Wenn ich jetzt welche nenne, dann wird mir zu 99% jemand widersprechen. Bestenfalls löst es wieder eine unnötige Diskussion aus. 

Pro und Contras sind eigentlich in jedem Bereich ganz individuell. In dem Fall: Bist du entweder überzeugt oder nicht. Wenn du Contra´s siehst, dann wäre der Veganismus nix für dich. Wenn du nur Vorteile darin siehst, dann schon. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

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Kommentar von scheggomat
13.08.2016, 11:14

Sehr diplomatisch. DH!

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Die Entscheidung, vegan zu leben, sollte man nicht anhand einer Pro- und Contra-Liste fällen. Es hat vielmehr mit dem eigenen Bewusstsein und der Einstellung zu tun. Die häufigsten Argumente von Veganern sind vor allem die unmenschlichen Bedingungen bei der Massentierhaltung, aus der ein Großteil unserer Fleisch-, Eier- und Milchproduktion stammt. Außerdem kritisieren sie die übermäßige Behandlung mit Antibiotika von Zuchttieren, bei denen sich diese auch in den Lebensmitteln anreichern und somit in den menschlichen Organismus gelangen.

Ein weiteres Argument der Veganer ist, dass die Massentierhaltung ein wesentlicher Faktor des weltweiten Klimaproblems sei. Durch Massentierhaltung gelangen die Klimagase CO2 und vor allem das noch erheblich effizientere Methan in die Atmosphäre, es wird von einem Gesamtanteil von über 20% an der durch Menschen (in dem Fall aber eher durch Tiere) verursachten Treibhausemissionen gesprochen. Wer sich vegan ernährt, trägt zu diesem Faktor mit seiner Ernährungsweise nicht bei, also sei Veganismus ökologisch nachhaltig, so das Argument.

Wer sich allerdings nur von pflanzlichen Produkten ernährt, muss bei Anführung dieses Arguments aber konsequent sicherstellen, dass er nur Produkte aus biologisch nachhaltiger Produktion kauft oder sie sich sogar selbst anbaut - denn auch und vor allem in der Gemüseproduktion kommen Pestizide und Herbizide zum Eisatz, die für das ökologische Gleichgewicht schädlich sind. Die Rodung von Wäldern zur Erzeugung von Agrarprodukten, vor allem in Südostasien, ist mindestens so klimaschädlich und auch ethisch verwerflich wie der Konsum von Fleisch aus Massentierhaltung. Wer behauptet, sich aufgrund der ökologischen Nachhaltigkeit vegan zu ernähren, aber trotzdem im Supermarkt Discount-Artikel kauft, der ein Heuchler mit einer gefährlichen Doppelmoral.

Der Massentierhaltung kann man jedoch auch ausweichen, indem man sein Fleisch direkt beim Bauern, auf Rückfrage nach Nachhaltigkeit an der Fleischtheke, oder auch beim Jäger kauft. Wildfleisch ist aus dem Nachhaltigkeitsaspekt betrachtet sicher die sauberste und ökologisch einwandfreieste Alternative.

Die ethische Komponente, dass es "schlecht" und "grausam" sei, Tiere zu töten und sie zu schlachten, ist ebenfalls ein häufiges Argument von Veganern - auch wenn ich finde, dass es ein schwaches ist, denn dann müsste jeder Veganer auch alle Hunde, Katzen, Tiger, Löwen - ja jedes räuberisch lebende Tier als "schlecht" und "grausam" einstufen. Es gibt sogar Fanatiker, die ihre fleischfressenden Haustiere vegan ernähren und nicht einsehen, dass dies eine üble Form von Tierquälerei ist. Sie behaupten, auch der Hund sei durch die Jahrtausendelange Zucht durch den Menschen an pflanzliche Produkte gewöhnt, ist ihr Argument - was natürlich völliger Schwachsinn ist. Der Versuch, dies auch noch dadurch zu untermauern, indem man dem Menschen unterstellt, er sei eigentlich ein vegetarisch lebendes Säugetier, ist natürlich nicht haltbar - der Mensch und alle seine Vorfahren verzehren schon seit mehr als 4 Millionen Jahren Fleisch, Eier und andere tierische Produkte, genau wie auch seine fleisch- oder allesfressenden Zuchttiere.

Aus diesem Grund ist Fleisch ein wichtiger Bestandteil der Ernährung, der nur schwer durch eine rein pflanzliche Ernährung zu ersetzen ist. Veganer müssen zusätzlich zu ihrer Nahrung dafür sorgen, dass sie ausreichend zum Beispiel mit Eisen, Kalzium und Vitamin B12 versorgt werden, um nicht irgendwann aufgrund von Mangelerscheinungen krank zu werden. Das funktioniert in der Regel nur mit der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln (auf chemischer Basis), weshalb die Entscheidung, vegan zu leben, nicht überstürzt getroffen werden darf - denn wie gesund eine solche Ernährung ist, kann sich jeder selbst vorstellen.

Abschließend noch ein weiteres Contra-Argument: Veganismus ist nur in einer Überflussgesellschaft denk- und ausführbar, denn wenn die Lebensmittel knapp sind, kann man es sich nicht leisten, auf Fleisch zu verzichten. Bei Naturvölkern ist Fleisch ein wichtiger Bestandteil der Nahrung, und wenn man bedenkt, dass diese Völker was ökologische Nachhaltigkeit angeht wohl die klimafreundlichste Lebensweise führen, werden alle Nachhaltigkeitsargumente der Veganer durch sie widerlegt.

Letztendlich triffst du diese Entscheidung aber für dich selbst. Leider ist es so, dass man sich heutzutage für seine Ernährungsform - egal welche - tatsächlich oft rechtfertigen muss und sich sogar darüber streiten kann. Wer andere Menschen aufgrung ihrer Ernährungsweise kritisiert, muss - egal auf welcher Seite er steht, seine Argumente mit fundiertem Wissen vortragen - eine beleidigende oder sogar militant-fanatische Art, seine Ernährungsweise zu verteidigen, ist dagegen aber moralisch genauso verwerflich wie religiöser Fanatismus, dem diese Einstellungen mitunter sehr ähneln können.

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Kommentar von HelloItsF
13.08.2016, 12:26

Danke für diese ausgeführte und wenig voreingenommene Antwort. Du hast auch mich als Vegetarier auf dem Weg zum Veganismus belehren können. Du hast natürlich völlig recht damit, dass ein Veganer Lifestyle nicht gleich heißt, dass man Umweltfreundlich lebt. Ich würde trotzdem gerne auf das Statement zurückkommen, dass Veganismus nur in einer Überflussgesellschaft ausführbar ist. Und auch bei der "Rodung der Südostasiatischen Wäldern" bin ich ins Grübeln gekommen. Ist dir bewusst, dass auch das Futter für das Vieh irgendwo angebaut wird? Und auch welche Mengen das sind? Du wirst das Argument sicherlich schon oft gehört haben, aber man könnte tatsächlich viel mehr Leute von dem Futter der Tiere ernähren als von dem Fleisch selbst. Also wenn man 1 und 1 zusammen zählt wäre Veganismus doch deutlich nachhaltiger, oder nicht? Wenn man sich den Anbau von Soja anschaut wird das vielleicht noch mal deutlicher. Denn nur ein winziger Bruchteil der Ernte wird für den direkten menschlichen Konsum genutzt, während fast alles direkt an die Tiere geht. Ergo, auch für die Tiere wird massiv abgeholzt und mit Chemikalien hantiert. Man könnte jetzt noch mehr ins Detail gehen, aber was würdest du zu meiner These sagen, dass Veganismus so oder so nachhaltiger ist als eine Karnivore Ernährung? Abgesehen hier natürlich von anderen Faktoren wie Verzehr an Plastik und Flugzeugen usw.

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Kommentar von Muadeep
13.08.2016, 13:44

Fleischlastige Ernährung ist vor allem durch den katastrophal niedrigen Fleischpreis schlimm. Dadurch das Fleisch so billig ist, wird viel gekauft, was zur Folge hat, dass auch viel (über)produziert wird. Hat Fleisch einen reellen Preis, wird auch das weniger schädlich für die Natur, weil einfach nicht soviel gekauft wird. Wer bitte braucht jeden Tag sein Schnitzel? Das ist doch so ziemlich das schlimmste, was ich höre. Und wir nehmen gar nicht mehr wahr, was Fleisch eigentlich alles ist, der Aufschnitt auf dem Brot, die Currywurst, die salamipizza, oder oder oder. Wenn ich höre, dass einige kleine Kinder und deren Eltern  mir erzählen, dass die Bolognese kein Fleisch ist, sondern Hack und das fisch kein Fleisch ist, wird mir anders. Totes Tier ist totes Tier. Das Bewusstsein muss sich einfach ändern. Auch wenn man gern mal ein Angussteak isst...
Dem Argument mit der Überflussgesellschaft stimme ich zu. Wenn man 50-60 zurückdenkt ist das einfach nicht drin gewesen. Hierzulande im übrigen auch nicht wirklich. Welcher Hartz 4 Empfänger ernährt sich vegan? Vegetarisch ist schon schwer, wenn man bedenkt, dass Fleisch billiger ist als Gemüse. Und als Veganer darf man nicht mal Zucker kaufen, sondern muss auf teure Produkte wie Agavendicksaft zurückgreifen. Von Birkenzucker will ich gar nicht erst reden.

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PRO

  • Zeichen setzen gegen die unwürdige Haltung von Tieren (dabei geht es nicht nur um die Massentierhaltung und das damit verbundene Schlachten sondern auf um genveränderte Futtermittel, künstliche Schwängerung von Milchkühen, usw., das würde aber jetzt den Rahmen sprengen)
  • Umweltschutz, z.B wird zur Herstellung von Rindfleisch sehr viel Wasser verbraucht
  • Ernährungsgerechtigkeit, Fleischprodukte sind Hauptursache der Lebensmittelkrise in Schwellen-und Entwicklungsländern
  • Anbau von Futtermitteln verhindert den Anbau von pflanzlichen Lebensmitteln (Man benötigt 16kg Getreide um 1kg Rindfleisch herzustellen)
  • Fleischskandale
  • Gesundheit, Veganer bleiben von sogenannten Volkskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen meist verschont. Veganer nehmen deutlich weniger Cholesterin und gesättigte Fettsäuren zu sich.
  • Vegan leben wird immer einfacher, da es immer mehr Ersatzprodukte und Kochbücher gibt
  • Der Mensch ist als einziges Lebewesen in der Lage, sein Handeln zu reflektieren und abzuwägen und hat somit eine gewisse Verantwortung gegenüber allen anderen Lebewesen

CONTRA

  • In ländlichen Regionen sind vegane Produkte oft nicht so leicht zu bekommen, auch wenn die Supermärkte ihr Sortiment stetig ausbauen
  • Vegane Ernährung ist, wenn man sie wirklich ausgewogen betreibt, teurer
  • Vegane Gerichte in Restaurants sind immer noch selten, oft weiß das Personal überhaupt nicht, ob wirklich das gesamte Gericht vegan ist. Man braucht also wirklich Geduld und Ausdauer um gute Restaurants zu finden, die veganes Essen anbieten (v.a auf dem Land)
  • versteckte tierische Inhaltsstoffe
  • Ersatzprodukte sind nicht zwangsläufig gesünder, sieht man sich die Geschmacks-und Zusatzstoffe an
  • Viele Veganer nehmen zusätzlich Vitamin-und Eisenpräparate um einen Mangel zu vermeiden, wie gesund ist also eine Ernährung die nicht ohne Pillen auskommt?
  • Fleisch hat einen hohen Gehalt an wertvollen Nährstoffen, die für den Körper wichtig sind (z.B die hohe Dichte an essenziellen Aminosäuren)
  • Durch Weidehaltung ermöglicht ein artgerechtes Leben des gesamten Ökosystems. Durch extensive Weidehaltung kann den Tieren ein artgerechtes und glückliches Leben geboten werden.

Die Liste ist ein Ausschnitt aus Argumenten, die ich schon in vielen Diskussionen mit Veganern und Nicht-Veganern gehört/gelesen habe. Ich möchte,dass diese Liste als eine objektive Auflistung verstanden wird. Es ist eine ganz persönliche Entscheidung wie man sich ernähren möchte und ich finde, andere Menschen haben nicht das Recht, diesen Prozess zu beeinflussen.

Ich selbst esse Fleisch und tierische Produkte, verstehe aber die vegane Bewegung und ihre Argumente. Ich denke, zu einer veganen Ernährung gehört aber mehr als nur die tierischen Produkte wegzulassen. Viel mehr sollte man auf seinen ökologischen Fußabdruck achten und das Auto stehen lassen, nicht so viel Chemie benutzen und ergänzend den Fleischkonsum einzuschränken.

Ich will niemanden davon abbringen Fleisch zu essen indem ich sage, dadurch schadet er der Umwelt. Wenn wir uns alle einmal bewusst machen, was wir jeden Tag auf der Erde anrichten, ist die Massentierhaltung nur ein Problem von vielen. Wir müssen nicht alle Veganer werden um die Erde zu schützen. Wenn man den Fleischkonsum auf ein-bis zweimal die Woche beschränkt und lokale Fleischprodukte kauft, ebenso wie andere Bio-Produkte, leistet man schon einen Beitrag.

Ich hoffe trotzdem, die Liste konnte dir helfen :-) Ich habe noch ein paar Links für dich, hier kannst du dich noch ausführlicher über vegane Ernährung falls du ernsthaft darüber nachdenkst!

htthttps://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/umweltbundesamt-fleisch-umsteuernps://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/warum-vegan

http://www.veganblog.de/2014/11/10-argumente-gegen-eine-vegane-ernaehrung/

https://www.kern.bayern.de/wissenschaft/103186/index.php

http://www.nordbayern.de/freizeit/kommentar-contra-vegane-ernahrung-gesund-ist-anders-1.3004243

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Kommentar von MaxWood
13.08.2016, 12:28

Den Stern haste sobald ich ihn vergeben kann:)!

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Kommentar von MarkusKapunkt
13.08.2016, 15:24

Sehr gute Antwort. Jetzt muss ich mir meinem Roman leider einpacken... Schade um den Stern :-D

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Kommentar von wickedsick05
14.08.2016, 02:32

schauen wir uns die Argumente mal genauer an:

Zeichen setzen gegen die unwürdige Haltung von Tieren (dabei geht es nicht nur um die Massentierhaltung und das damit verbundene Schlachten sondern auf um genveränderte Futtermittel, künstliche Schwängerung von Milchkühen, usw., das würde aber jetzt den Rahmen sprengen)
 

ich setzte mit dem Verzicht auf Fleisch kein Zeichen gegen Massentierhaltung oder schwangere Kühe. Das ist wie Kondome meiden um gegen die Überbevölkerung ein Zeichen zu setzen. Ein zeichen kann nur gesetzt werden wenn man AKTIV etwas unternimmt und sich an die öffentlichkeit wendet. Ich verzichte auf Pilze und setze damit auch kein Zeichen gegen TTIP oder Ceta...

Wenn Massentierhaltung stört sollte dort nichts kaufen. Angeln gehen und Fleisch aus Weidehaltung kaufen und nicht die Pharmaindustrie unterstüzen mit ihren Supplementen... Das ist nicht wirklich ein Argument sondern eher ein Wunschtraum dass sich durch nichtstun etwas ändert.... Deutschland Produziert 120% Fleisch 50% davon gehen ins Ausland wenn ganz Deutschland verzichtet gehen halt 120% ins Ausland an den Bedingungen und Produktionemethoden wird das nichts ändern.

Umweltschutz, z.B wird zur Herstellung von Rindfleisch sehr viel Wasser verbraucht

Deutsche Rinder bekommen zwischen 85 und 91 Liter Trinkwasser. Es wird nicht verbraucht sondern kommt als npk zurück. Kreislauf nennt sich das.

waterfootprint.org/media/downloads/Report-48-WaterFootprint-AnimalProducts-Vol2_1.pdf

Wassergebrauch von deutschem Rindfleisch:

Weidehaltung (grazing): 7869l Regenwasser, 91l Trinkwasser, 721l Abwasser

Mischform (mixed): 7037, 88, 703

Stallhaltung (industrial) 3560, 85, 606

für Pflanzliches wird ebenso Wasser benötigt und das nicht gerade wenig. pauschalisiert

Ernährungsgerechtigkeit, Fleischprodukte sind Hauptursache der Lebensmittelkrise in Schwellen-und Entwicklungsländern

Nicht bei Deutschem ökologisch nachhaltigem Fleisch...pauschalisiert

Man benötigt 16kg Getreide um 1kg Rindfleisch
herzustellen

Das ist natürlcih grotten falsch. Ein Rind benötigt nicht EIN gramm Getreide um zu überleben denn Rinder betreiben KEIN Ackerbau wenn sie in freier Natur sind. Es wird Futtergetreide verfüttert. Dann ist das aber kein Argument für Vegan sondern gegen die Fütterung von Getreide an Rinder... KEIN Rind frisst 16 Kilo pro Kilo Getreide. Sie Landwirtschaftsminiserium...pauschalisiert

Fleischskandale

Pflanzenskandale... das ist nicht wirklich ein argument für Veganismus. Sondern darauf zu achten WOHER man seine Lebensmittel bezieht. ALLE Skandale war der Supermarkt mit billigfleisch betroffen... an EINEM Beispiel macht man nicht gleich alles Fleisch fest. Das ist ja wie "Terroristenskandale" also auf Moslems verzichten...pauschalisiert

Gesundheit, Veganer bleiben von sogenannten Volkskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen meist verschont. Veganer nehmen deutlich weniger Cholesterin und gesättigte Fettsäuren zu sich.

die Ursache ob die Ernährung dahinter steht wurde nicht geklärt. Sie leiden und sterben dafür an anderen Krankheiten. Die Sterblichkeit ist nach ca. 15 Jahren erhöht...gesättigte Fettsäuren sind unschädlich.
pauschalisiert

Der Mensch ist als einziges Lebewesen in der Lage, sein Handeln zu reflektieren und abzuwägen und hat somit eine gewisse Verantwortung gegenüber allen anderen Lebewesen

RICHTIG daher ist es EGAL ob wir uns Vegan ernähren können sondern WICHTIGER ist die Produktionsmethode. Also dass es ökologisch nachhaltig angebaut wurde....

Die Argumente für Vegan sind also nur dann Argumente wenn man Fakten ignoriert oder nicht kennt. Wenn die bereitschaft zur diffenrezierung fehlt und man dann meint alles Pauschalisieren zu müssen...

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Kommentar von Omnivore11
14.08.2016, 14:05

Umweltschutz, z.B wird zur Herstellung von Rindfleisch sehr viel Wasser verbraucht

äääää 95% Regenwasser. Und Wasser verschwindet nicht

(Man benötigt 16kg Getreide um 1kg Rindfleisch herzustellen)

lol. Um 1kg Rindfleisch zu produzieren benötigt man NULL kg Getreide. Rinder sind Wiederkäuer und würden bei 16kg Getreide an Pansenazidose erkranken. Deine 16kg sind vegane Märchen ohne jeglichen Beweis!

Gesundheit

Ganz sicher nicht!

Aber ich verstehe wo du diesen laienhaften Unsinn her hast´:

Massentierhaltung 

Solche Laienbegriffe sagen mir schon, dass du keine Ahnung hast, weil du nämlich Informationen aus Veggie-Propagandaseiten ziehst:

veganblob und albert-schweitzer-Stiftung.

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der Mensch ist und bleibt ein Mischköstler - man kann den Fleischkonsum für sich in vernünftige und vertretbare Bahnen lenken und ein Bewusstsein für das Leid der Tiere entwickeln. 

Man hilft Tieren eher, wenn man sich vor Ort aktiv für sie einsetzt und um sie kümmert, als mit dem sturen militanten Verzicht auf Fleisch & Co.

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Kommentar von HelloItsF
13.08.2016, 10:55

Warte mal, was?! "Militant", sagst du? Das hier wird ja immer verrückter. Verwechsle mal Veganismus nicht mit Jihadismus. Ich weiß, in dieser übersensiblen, modernen Welt kann man mit den ganzen "-Ismen" durcheinander kommen, aber ich bitte um ein bisschen Nachdenken.

Außerdem tut es mir echt leid dein Tierliebhaber-Herz zu brechen, aber es wird einem Rind wohl kaum helfen, dass du es streichelst bevor es in den Hexler kommt. Und was bringt es einem geschlachtetem Schwein wenn du ein Bewusstsein für dessen Leiden entwickelt hast.

Die Menge an Müll hier auf Gutefrage überschreitet langsam echt das Limit.

Ich bitte nur darum, sich Fakten anzuschauen, nicht Meinungen...

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pro:

Das Ringen um Konsequenz ist vielmehr schon immer ein beliebter
Volkssport gewesen. In religiösen Gemeinschaften wird stets umso
erbitterter gerungen, je schwieriger die Gebote zu erfüllen sind. Der
Veganismus eignet sich deshalb hervorragend dazu, den religiösen
Phantomschmerz der Säkularisierten zu lindern.
Gott spielt zwar nicht
mehr die Hauptrolle, dafür wird um das Tier als „Mitgeschöpf“ ein Tanz
aufgeführt wie ums Goldene Kalb.

Unerfüllbare Gebote fördern den Fanatismus, weil jeder jeden mit
Recht der Inkonsequenz und Häresie beschuldigen kann. Wer dabei am
lautesten den Inquisitor gibt, hat gewonnen.

http://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/veganer-in-berlin-warum-veganes-leben-unsinn-ist-22396672

con:

Wer sich streng vegetarisch ernährt, beansprucht besonders wenig
hochwertiges Ackerland für die Produktion seiner Lebensmittel. Wer aber
geringe Mengen an Fleisch und Milchprodukten in seinen Speiseplan
einbaut, geht noch effizienter mit der verfügbaren landwirtschaftlichen
Fläche um. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der
amerikanischen Cornell-Universität.

Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche
Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem
Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland
um als Vegetarier. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten
Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders
hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist.
Wiederkäuer, wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf Weiden halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen Mischköstler zwar absolut gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem Ackerland ist geringer als bei Vegetariern.

umweltjournal.de/AfA_naturkost/13315.php

was ackerland anrichtet sollte bekannt sein:

Obst, Gemüse, Pilze oder Kräuter aus China landen
zunehmend in den Regalen der Supermärkte - eine Folge der
Globalisierung. Doch dem Verbraucher hierzulande ist oft nicht bewusst,
dass auch die Zutaten für Marmelade oder Joghurt häufig von dort
stammen. Der zunehmende Import von Lebensmitteln aus Fernost birgt auch Risiken für den Verbraucher. Denn Chinas Landwirtschaft setzt großzügig Pestizide ein und die Umweltverschmutzung ist enorm.

feelgreen.de/pestizide-in-marmelade-saft-und-joghurt-stecken-oft-chinafruechte/id_69433032/index

Für den Anbau von Ölpalmen wird massiv der Regenwald gerodet - auf Kosten von Klima, Artenvielfalt und indigener Bevölkerung.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/palmoel-regenwald-rodungen-fuer-den-supermarkt-1.1457107

Die Globalisierung der Märkte ermöglicht uns den ganzjährigen Einkauf
von Obst und Gemüse. Der Import von Lebensmitteln, die auf der
Südhalbkugel der Erde erzeugt wurden, lässt uns das Wissen „was wächst
wann“ vergessen. Da gibt es Erdbeeren zu Weihnachten, Spargel im März
und Weintrauben zu Pfingsten.

http://www.dlr.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/0/D58A32E6A3826437C1257727004728C8?OpenDocument

Für 1 kg Gemüse aus Übersee könnten 11 kg innerhalb Deutschlands
transportiert werden, im Vergleich zum Transport mit dem Flugzeug sind
es sogar fast 90 kg.

https://www.ugb.de/forschung-studien/hohe-umweltbelastung-durch-lebensmitteltransporte/

Für Vegetarier/Veganer sterben also nur mehr ANDERE Tiere. Wichtig ist  Naturschutz also Artenschutz (das sind die Tiere die NICHT nachgezüchtet
werden) ist das wichtigste und da hilft der alleinige Fleischverzicht
kein bischen aber eine ökologisch nachhaltige Mischkost. Vegetarisch
dient also nur zur profilierung der eigenen Persöhnlichkeit als der
Umwelt, Tier oder dem Mensch..

denn VIEL wichtiger ist auf die Herkunft ALL seiner Lebensmittel zu achten als die Frage ob mit oder ohne Tierisches

jede Ernährungsweise beinhaltet den Tod von Lebewesen. Das lässt sich nicht
vermeiden. NICHT die Frage ob mit oder ohne Fleisch sollte dich
beschäftigen sondern Die wichtige Frage lautet: Was schadet weniger?
Wenn Lebensmittel nachhaltig produziert werden, ist es für die Umwelt
beinahe egal, ob man Fleisch/Milchprodukte oder Pflanzen isst. Sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte können schaden.
Es kommt auf den Zusammenhang an, in dem sie hergestellt werden.
möglichst auf industriell verarbeitete Lebensmittel verzichten (z.b
Tofu, Fertiggerichte, Tiefkühlware mit ihrem hohen energieaufwand)
Fleisch nicht im Supermarkt kaufen sondern beim Bauer in der Nähe der
den Tieren nur Gras und Heu zu fressen gibt und sie Artgerecht hält ABER
auch kein Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen denn das dort zu
kaufende ist mit Pestiziden verseucht was für Umwelt sehr schädlich ist
und Tiere tötet und leiden lässt. daher nur Vegetarier werden bringt nix
denn man ist schon Vegetarier wenn man nur auf Fleisch verzichtet.
ökologisch Nachhaltig ernähren und leben bringt bei weitem mehr denn das
schließt solche Dinge aus. Ohne funktionierende Umwelt überlebt kein
Tier/Mensch daher ist Umweltschutz bei weitem wichtiger.

Frau Wiener hat das mal gut erklärt:

Was mich aber stört, ist die Haltung vieler, die glauben, allein der
Verzicht auf alle tierischen Produkte sei die richtige Antwort. Vegane
Ernährung ist keine Lösung des Grundproblems! So mancher Veganer baut
sich da schlicht eine Parallelwelt auf. Er lässt zwar keine Tiere
melken, schreddern oder schlachten. Aber durch seinen Verzicht
verbessert er auch nichts an den üblen Verhältnissen in der
Nahrungsmittelproduktion. Denn: Vegan zu leben fördert weder die
Nachfrage
nach Produkten aus einer anständigen Tierhaltung noch die nach
natürlichen, ökologisch erzeugten Lebensmitteln aus der eigenen Region.
Im Gegenteil: Auch vegane Industrieprodukte lassen Böden erodieren,
versauen das Klima und vergiften das Wasser. Das System, in dem sie
entstehen, ist ebenso grundlegend falsch wie das System der
Fleischproduktion. Natürlich gibt es auch unter Veganern Menschen, die
auf Fertigprodukte und industrielle Lebensmittel verzichten, die sich
biologisch und regional ernähren. Aber auf dem Trendmarkt Veganismus
boomen eben auch all die Kunstprodukte von Seitan-Truthahn bis zum
Soja-Hamburge

vegetarismus ist also unnötig und Veganismus, sei er moralisch,
ökologisch oder gesundheitlich motiviert, ist eine Sackgasse.

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Ich denke beides hat Vor und Nachteile. Klar wenn man kein Fleisch isst, sinkt die Nachfrage.
Man muss nicht Vegan leben um Massentierhaltung nicht zu unterstützen. Zudem ist auch nicht gesagt das man als Veganer, die Umwelt verbessert. Dann müsste man schon Obst und Gemüse entweder selbst an bauen und nicht spritzen oder eben beim Regionalen Biobauern kaufen. Denn wenn das Obst und Gemüse aus anderen Ländern kommt, bewässert werden muss, gespritzt wird und noch eingeflogen wird.. tut man genau Null für die Umwelt.. Es sterben Massenweise Insekten und andere Tiere an den Folgen dieser ganzen Verpesterei durch Pestizide. Ich denke es ist wichtig das man sich bewusst ernährt, kein Konventionell Erzeugtes Obst und Gemüse ist und vorallem den Jahreszeiten entsprechenden. Wenn man Erdbeeren zu Weihnachten ist, dann leidet die Umwelt darunter.

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Kommentar von HelloItsF
13.08.2016, 10:40

Aber die bei weitem größere Menge and Futter die für dein Rindfleisch angebaut wird tötet also keine anderen Kleintiere und verschmutzt die Umwelt durch Transport usw.? Viehzucht ist für 20% der Weltweiten CO2 Emissionen verantwortlich!
Als Veganer tut man sogar sehr viel für die Umwelt, indem man auf dieses CO2 verzichtet. Weißt du wie viele Quadratkilometer Südamerikanischer Regenwald für dein Fleisch und dessen Futter abgeholzt wird? Und wie viel Wasser ein Veganer allein schon an einem Tag spart? Bitte schau dir die Fakten an bevor du Mist verbreitest.

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Kommentar von Boxerfrau
13.08.2016, 10:51

wo bitte verbreite ich mist? ich habe das im allgemeinen beschrieben. sorry wenn du dich als Veganer gleich wieder angegriffen fühlst.. ich hab dich überhaupt nicht damit angesprochen. sondern die Allgemeinheit.. Oder willst du mir jetzt erzählen das keine Tiere sterben wenn alles verpestet wird? oder das es sch... egal ist ob man konventionelle Lebensmittel isst oder Bio. Wenn Erdbeeren im Winter hier her gekarrt werden.

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Kommentar von Boxerfrau
13.08.2016, 10:58

für mein Rindfleisch wird schon mal keine Riesen mege angebaut weil selten Fleisch essen und das was ich esse bekomme ich von Freunden, die die Rinder artgerecht halten. für die wird nicht massenhaft angebaut. Denn die Fressen im Sommer gras und das wächst wohl von selbst..

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Kommentar von HelloItsF
13.08.2016, 11:16

Ich habe in meinem Kommentar gar keinen Bezug auf mich selbst genommen, weshalb ich nicht verstehe wieso du denkst, dass ich mich angegriffen fühle. Dagegen sehe ich, dass du auf die Persönliche Ebene zurückgreifst. Ich habe nie einen Mucks über deinen Lifestyle abgegeben (der ist mir auch völlig egal). Aber ich würde dich trotzdem bitten in deinen weiteren Kommentaren auf das von mir gesagte einzugehen und nicht deine alten Argumente, die ich kritisiert habe, zu wiederholen.

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Pro: du unterstützt keine massetierhaltung jeglicher Art, hilfst also Tier, Umwelt, Wasserverbrauch ect. Und auch wenn alle sagen eine Person bringt doch nichts, führst du ein Leben das du mit dir gut vereinbaren kannst. Jeder sollte sagen können: wenn mehr so leben würde wie ich wäre die Welt ein kleines bisschen besser

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Kommentar von Wannabesomeone
13.08.2016, 09:41

man muss nicht unbedingt veganer sein, um massentierhaltung auszuweichen. Es gibt wildfleisch als auch biobauern, wo keine massentierhaltung zu finden ist.. und was den Wasserverbrauch angeht sollte man sich mal einige Gemüseplantagen in warmen Ländern angucken, da gehen Tonnen an Wasser verloren und der Boden wird pestizidverseucht..

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Kommentar von Boxerfrau
13.08.2016, 09:50

stimmt ich stimme dir vollkommen zu Wannabesomeone. zumal durch Pestizide Tierarten ausgerottet werden.

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Pro:

Es gibt keine Gründe vegan zu leben

Kontra:

  • vegane Ernährung ist eine Mangelernährung, da mindestens 2 Nährstoffe gänzlich fehlen. Bei Kindern, Schwangeren und Stillenden gibt es sogar noch mehr kritische Nährstoffe
  • man braucht ein hohes ökotrophologisches Fachwissen
  • Man MUSS supplementieren
  • vegane Landwirtschaft wäre Raubbau an der Natur, da der Nährstoffkreislauf nicht geschlossen ist. Das würde entweder Kunstdünger oder Brache bedeuten. Beides unökologisch
  • vegane Landwirtschaft wäre pure Futtermittelverschwendung von Futtergetreide, Futterkartoffeln, Futtererbsen, Koppelprodukten (Biertreber, Melasse, Stroh, Ölextraktionsschrote) und Zellulose

Vegane Ernährung ergibt keinen Sinn. Weder für den Mensch, noch für die Menschheit.

Gruß
Omni

(BG)

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Pro:
>Wenn es dir schmeckt

Kontra:
>Evtl. Muss man noch Zusatz Vitamine in Form von Tabletten nehmen
>immer darauf achten, was man isst
>es sieht meistens aus wie Fleisch
>der Körper bekommt nicht alle wichtigen Vitamine

Tut mir leid, dass mir zu den Pro Argumenten nicht viel ein gefallen ist. Ich hoffe ich kann dir trotzdem etwas helfen.

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Kommentar von VanyVeggie
13.08.2016, 08:51

Wenn man sich ausgewogen ernährt, dann muss man weder Tabletten nehmen noch leidet man an Mangel. Immer diese Vorurteile `*augenroll*

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Kommentar von HelloItsF
13.08.2016, 10:33

Deine Antwort war leider nicht sehr durchdacht. Normalerweise bietet eine Pro-Contra Liste unvoreingenommene Argumente und schon gar keine Doppelnennungen. Informiere dich bitte mal im Netz.

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Pro: Man kann sich in dem Wahn sonnen, ein besserer Gutmensch zu sein als andere.

Contra: Ohne jede Notwendigkeit unterwirft man sich einer kruden Ideologie, die das Leben viel komplizierter macht und gesundheitlich bedenklich ist.

KEINE der Propagandabehauptungen für Veganerei trifft zu.

In Deutschland werden Tiere nicht gequält und "Massentierhaltung" ist ein Schreckgespenst aus Veggie-Fantasie. Wir haben Bauernhöfe und keine Tierfabriken.

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Kommentar von MissBadabummtss
13.08.2016, 10:14

Haha. Selten so gelacht. -.-

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Kommentar von HelloItsF
13.08.2016, 11:34

@MsBadabummtss haha ich auch. Veganismus Diskussionen könnten echt bald um 20:15 auf ProSieben ausgestrahlt werden

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Kommentar von HelloItsF
13.08.2016, 11:35

"Krude Ideologie" - den merke ich mir

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Kommentar von nicinini
13.08.2016, 14:54

wtf in welchem Deutschland lebst du? schonmal aus der Stadt raus gekommen und in die Ställe geschaut? Klar geht es in Amerika z.b. Sehr viel schlimmer zu. Aber auch in Deutschland sehen Schweine und Hühner niemals die sonne und leben in viel zu kleinen Ställen und haben als Beschäftigungsmöglichkeit vllt ein holzbock oder ne Kette...

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Oh je. Veganismus in allen Ehren... Ich lasse mal die ernährungsproblematiken weg.

Pro: du schützt Tiere.

Contra: du zerstörst die Umwelt.

Überlegen eigentlich die Veganer, wieviele Urwälder für Soja, Mais und Co zerstört werden? Ach ja, in Gemüse ist nur noch ein Bruchteil dessen an Stoffen drin, was drin sein sollte. Mit Fleisch sieht es aber genauso aus.

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Kommentar von MissBadabummtss
13.08.2016, 10:13

Tut mir leid, aber dein als contra aufgefuehrter punkt ist absoluter schwachsinn. 92% (oder sogar mehr) der anbauflaeche ist einzig und allein das futtermittel, fuer die tiere, die schlussendlich auf deinem teller landen. Außerdem werden fuer die herstellung von einem kg fleisch 16kg getreide benoetigt. Und es enteht auch keine ernaehrungsproblematik^^

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Kommentar von Muadeep
13.08.2016, 10:28

Ernährungsproblematiken entstehen sehr wohl. Ich hab alles durch, ich habe Zeiten mit viel Fleisch, rein vegetarische und vegane Zeiten durch und ich weiß, wovon ich rede. Vegane Ernährung ist moralisch sicher die beste,

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Kommentar von Muadeep
13.08.2016, 10:37

... Aber auch die anstrengendste. Derzeit essen wir nur gelegentlich Fleisch, weil gutes Fleisch einfach teuer ist und billiges aus massentierhaltung einfach nicht schmeckt. Schwein und Huhn essen wir praktisch gar nicht.

Und zur Umwelt: natürlich stimmen beide Argumentationen. Schau mal über deinen Tellerrand hinaus. Was wird wohl passieren, wenn es deutlich mehr Veganer als fleischfresser gibt? Meinst du allen ernstes, dass dann immer noch so "wenig" Pflanzenanbau betrieben wird? Stell dir vor, dass nur die Hälfte der 8 Milliarden Menschen Veganer werden.

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Kommentar von HelloItsF
13.08.2016, 10:48

Ich bin schon wieder vollkommen am verzweifeln, wenn ich die Kommentare mancher Leute hier sehe. Ich glaube du verstehst nicht so ganz, dass der Verzehr an Futter (zum Beispiel Soja) eines Rindes deutlich größer ist als der eines Menschens. Jetzt denke man mal ein wenig nach und Zack, jetzt sollte dir bewusst sein, dass all die Anbauflächen für Tierfutter die es im Moment gibt, wenn man sie umfunktioniert für Tausendmal mehr Menschen reichen würde als zuvor. Deine Argumentation ist gänzlich Invalide, sorry. Nächstes mal bitte denken, dann schreien.

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Pro;
-du rettet pro Jahr ca 30 Tiere
-mitlerweile gibt es für alles Einen begaben Ersatz
-es ist meiner Meinung nach gesünder
-unterstützt keine massentierhaltung

Contra:
-genau darauf achten was man isst
-dumme Sprüche anhören
-eventuell zusatzvitamine

Bin selbst Veganerin und mir geht es super

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Kommentar von HelloItsF
13.08.2016, 11:36

Deutlich mehr als 30 Tiere pro Jahr rettest du!

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