Setzungsverhalten? (Bautechnik)

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2 Antworten

1 Sekunde gegooglt et voilà: (laut Wikipedia)

Bindiger Boden

ist ein Boden mit hohem Anteil an Ton oder Schluff (umgangssprachlich als Lehm
bezeichnet). Unter Druckbelastung verformen sich bindige Böden über
einen längeren Zeitraum relativ stark. Er setzt sich im Vergleich zu
nichtbindigen Böden sehr langsam, daher können noch Restsetzungen nach
Fertigstellung des Bauwerks auftreten, die zu Schäden
führen können. Das Verhalten bindiger Böden ist vom Wassergehalt
abhängig. Je nach Anteil von Ton und Schluff sind diese Böden schlecht
wasserdurchlässig. Wasser kann sich sammeln, verringert die
Tragfähigkeit und staut sich an den Bauwerksaußenseiten auf. Außerdem reagiert der Boden empfindlich auf Frost,
da das Porenwasser gefriert und es zu Hebungen kommt. Tonminerale
neigen unter Einfluss von Wasser außerdem zum Quellen oder Schrumpfen.

Nichtbindiger Boden

ist ein Boden mit einem geringen Anteil an Feinkorn.
Zu dieser Bodenart zählen Sand und Kies in verschiedenen Körngrößen und
Mischungen. Entgegen dem Sprichwort „auf Sand gebaut“ handelt es sich
hierbei meist um guten Baugrund, vorausgesetzt er ist nicht locker
gelagert. Dies liegt unter anderem daran, dass ihr mechanisches
Verhalten nicht vom Wassergehalt abhängt, zum anderen daran, dass das Korngefüge
relativ stabil ist. Die relativ geringe Zusammendrückbarkeit von Sand
führt dazu, dass Setzungen relativ gering bleiben. Die Setzungen treten
darüber hinaus unmittelbar beim Aufbringen der Lasten auf und sind daher
zu einem wesentlichen Teil bei Fertigstellung des Rohbaus abgeschlossen. Bei geringer Lagerungsdichte oder bindigen oder humosen
Anteilen können auch hier Setzungen auftreten. Zu Frostschäden kommt es
bei nichtbindigen Böden in der Regel nicht, da die Volumenänderung des
Wassers durch die Luftporenräume im Korngefüge aufgenommen werden kann.
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Kommentar von pharao1961
05.08.2016, 09:40

Ich danke schön!

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Bindiger boden ist für das keimen der setzlinge besser

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