Frage von jainsagerin, 392

Nicht zur Beerdigung der Eltern gehen?

Die Mutter meiner besten Freundin ist gestorben. Die beiden hatten ein sehr enges und liebevolles Verhältnis. Ich weiß, dass sie mit dem Tod ihrer Mutter nicht klarkommt.

Nun ist es so, dass sie nicht auf die Beerdigung gehen wird. Sie meint, dass sie einfach nicht kann, dass sie sich danach umbringen würde, wenn sie da hingehen würde.

Ich kann es nachvollziehen, aber einige sind darüber ernsthaft "bestürzt" und machen ihr Vorwürfe, was ich unmöglich finde.

Mittlerweile ist sie in einer noch größeren Krise als vorher. Sie ist nur noch am Weinen.

Wie seht ihr das? Ist das "in Ordnung" wenn man nicht zur Beerdigung der Mutter kommt, weil man das einfach nicht ertragen würde?

Antwort
von Kleckerfrau, 171

Deine Freundin sollte nichts darauf geben, was andere sagen. wenn sie sich nicht in der Lage fühlt, dran teilzunehmen ist das vollkommen in Ordnung.

Sie kann sich auch allein von ihrer Mutter verabschieden.

Sag ihr, dass sie sich nicht zwingen lassen soll.

Und so einen  schweren gang unter Beruhigungsmittel anzutreten, fände ich auch nicht so gut.

Antwort
von lillian92, 200

Ich denke, dass es vollkommen in Ordnung ist. In so einem Fall muss man tun, was einem selbst am besten tut.
Ich glaube die Leute vergessen da, dass es um ein Mädchen geht, dass mit dem Tod ihrer Mutter klarkommen muss, nicht um irgendein gesellschaftliches Ereignis oder ansehen.

Allerdings kann ich aus Erfahrung sagen, dass man es sehr bereuen kann, wenn man zu gewissen Beerdigungen nicht geht. Für mich persönlich hat es sich angefühlt, als würde ich nicht ordentlich Abschied nehmen. Als würde ich den Menschen die letzte Ehre verwehren.

Aber wie gesagt: Wenn deine Freundin das Gefühl hat, dass sie das nicht schafft, dann soll sie es nicht machen. Gesellschaftliche Riten sind das letzte, zu denen man sie im Moment zwingen sollte.

Antwort
von Eselspur, 98

Ich sehe das nicht so als Frage, "was sagen die andere darüber", sondern wie geht es deiner Freundin dabei - während des Begräbnisses und auch nachher, auch viele Jahre nachher.

Ehrlich gesagt glaube ich, dass deine Freundin sich selber eine Möglichkeit nehmen würde, den Tod ihrer Freundin besser verarbeiten zu können. Es ist auch gut möglich, dass sie sich danach Gewissensbisse machen würde. Begräbnisse werden von manche nur als etwas Unangenehmes gesehen, sie haben aber eine heilende Kraft.

Ein toller Freundschaftsdienst ist es, wenn du anbietest, deine Freundin zu begleiten - mit der Möglichkeit vom Friedhof wegzugehen, wenn es tatsächllich zu viel wird. Wenn sie aber wirklich nicht will, würde ich keinen großen Druck aufbauen. Niemand hat das Recht, das groß zu beurteilen!

Antwort
von Maseriel, 161

Ich kann es vollkommen nachvollziehen - der Tod der eigenen Eltern ist fast unerträglich. An dieser Stelle ist es nunmal so, dass sie noch nicht soweit ist, dass sie voll mit dieser Sache konfrontiert werden kann. Sie wird ihre Zeit brauchen und wenn sie sie bekommt, kann sie noch immer das Grab besuchen wenn sie die Kraft gefunden hat. Ich denke, ihre Eltern würden dass doch sicher verstehen. 

Noch Alles Gute :)

Antwort
von Ciara1995, 139

Ja, ich kann sie sehr gut verstehen. Meistens sie Beerdigungen eher geschmacklos, zuerst heulen dann feiern! geht gar nicht. Sie soll von ihr Abschied nehmen, wie sie es für richtig hält. Das kann sich für sich tun..

Kommentar von Maxipiwi ,

Sie muss ja nicht feiern gehen, aber am Grab Abschied nehmen fände ich schon wichtig. 

Kommentar von Ciara1995 ,

Ja aber das kann sie ja auch später noch tun? Ich finde das ist eher eine Tradition anstatt die Nötige Handlung um Abschied zu nehmen.

Kommentar von geckobruno ,

Viele Menschen wissen nicht um die Bedeutung einer Bestattung. Da wird ein Verstorbener abgeholt, beigesetzt und die Angehörigen bekommen später nur schriftlichen Bescheid - können sie doch auch später noch an das Grab gehen....so ist es oft

Aber einen wirklichen Abschied, ein Begreifen (nimm das Wort mal auseinander, -greifen! - wie anfassbar) findet aber so nicht statt.

Ich erlebe jeden Tag Menschen auf dem Friedhof, die im Nachhinein Dankbar sind, das sie diesen Abschied, diesen letzten Weg gemeinsam gegangen sind.....

Antwort
von matmatmat, 175

Ich würde ja sagen: In Begleitung hingehen,das jemand auf sie aufpassen kann, sonst macht Sie sich in einem Jahr vorwürfe nicht da gewesen zu sein? Aber jeder trauert anders, wenn man diese Form von Abschied (und das dazugehörige Gelaber des Pfarrers) nicht erträgt, kann man auch weg bleiben.

Kommentar von Kleckerfrau ,

Man macht sich Vorwürfe nicht bei der Beerdigung gewesen zu sein ?  Das ist "nur" ein Ritual. Man kann sich durchaus auch ohne von geliebten Menschen verabschieden.

Kommentar von lillian92 ,

Man weiß nie, wie Menschen auf soetwas reagieren. Ich kann aus persönlicher Erfahrung sagen, dass es durchaus vorkommen kann, dass man sich danach Vorwürfe macht. Ich war selbst nicht auf der Beerdigung meiner Großmutter – zu der ich ein sehr enges Verhältnis hatte – und es nagt bis heute an mir.

Kommentar von matmatmat ,

Ja genau. Es ist nur ein Trauer-Ritual, bei dem es in erster Linie um sich selbst, in zweiter vielleicht noch um den Rest der Familie geht.

Aber es gibt unterschiedliche Arten zu trauern und man muß da sicher nicht hin. Ich zum Beispiel meide jede Form von Gottestdienst wenn es den Leuten damit ernst ist (Taufe, Beerdigung), weil ich häufig lachen muß bei dem, was da so erzählt wird. Aber das bin ich.

Jemandem den es so schwer mitnimmt würde ich zutrauen, daß es denjenigen dann in einem Jahr genauso schwer mitnimmt nicht bei der Feier gewesen zu sein. Jemandem, der über selbstmord wegen des Verlustes spricht wird "zu hause sitzen statt hingehen" auch nicht helfen, sondern eher ein Gespräch mit einem Therapeuten der sich mit Trauerbewältigung auskennt?

Antwort
von geckobruno, 81

Hallo,

Vlt. kannst du ihr sagen, das sie bei der Trauerfeier vor der Kapelle warten kann? Dann hat sie die emotionale Musik nicht, keine salbenden Reden usw.

Anschließend der gemeinsame Gang zum Grab, und wenn sie am Grab stand und sich verabschiedet hat, dann gehst du mir ihr einfach zur Seite oder eben ein ganzes Stück weg.

Der Redner kann dies auch begründen, so das nicht noch jemand hinter läuft.

Das empfehle ich meinen Angehörigen, wenn sie mit genau dieser Frage zu mir kommen.

Vlt. eines noch.....jeder hat Angst vor diesem Tag, vor diesem Moment.....ich kenne aber niemanden, der hinterher nicht froh war, doch diesen Schritt gegangen zu sein.

Als kleine Unterstützung kannst du ihr die Rescue-Bonbons (Bachblüten) anbieten, die helfen auch um ein bißchen ruhiger zu werden. Und eine kleine Flasche Wasser ist auch immer gut....

Alles Gute für euch!

Antwort
von Miete187, 136

Ich bin der Meinung jeder geht anders mit Trauer um, und im Herzen bleibt die Mutter für immer.

Ob sie zur Beerdigung geht ist auch vom Alter abhängig. Jeder der mal in der REIHE stand und gesagt bekommt: mein Beileid (finde ich schlimm dieses Wort) weiss wie hart das ist.

Ist sie also im Erwachsenenalter sollte sie gehen. Wenn sie noch sehr jung ist, sollte die Verwandtschaft das aber verstehen das sie nicht kommen möchte.

Kommentar von jainsagerin ,

Sie ist Anfang 20. Dennoch.

Kommentar von Miete187 ,

Das hatte ich schon befürchtet, nun ist es schwerer als hättest du 13 oder 30 gesagt. Ich kann bei den anderen Antworten beide Seiten verstehen.Puh.

Kommentar von FeeGoToCof ,

Man kann davon ausgehen, dass es für ein 13-jähriges Mädchen ungleich schwerer sein dürfte, die Mutter zu verlieren, als für eine 20-, oder 30-Jährige.

Kommentar von FeeGoToCof ,

MAN kann als Hinterbliebene durchaus offiziell vorab bitten, von Trauerbekundungen am Grab Abstand zu nehmen! Das ist gängig.

Antwort
von vikodin, 104

entscheiden muss sie letztendlich selbst ich sehe dass jedoch so:

1. ist die beerdigung auch ein zeichen von respekt und abschied von der verstorben person.

2. geteiltes leid ist halbes leid... die besucher der beerdigung trauern auch.. letztendlich sollte man die situation nutzen und sich gemeinsam an die verbrachte zeit mit der verstorbenen erinnern und sich an den tollen erlebnissen erfreuen... 

Kommentar von lillian92 ,

Ich verstehe deine Punkte, allerdings ist es als Tochter doch auch so, dass man es durchstehen wird müssen, wenn x Menschen zu einem hinkommen und einem ihr Beileid aussprechen. Das ist Kräftezehrend und kann mental sehr belastend sein – vor allem, wenn sie mit dem Tod nicht klarkommt.

Antwort
von Kometenstaub, 107

Es ist sicher ihre Entscheidung.

Ich denke aber, dass sie es irgendwann bedauern wird, die Mutter nicht auf dem letzten Weg begeleitet zu haben. Und es ist auch eine Möglichkeit, einen Teil der Trauer oder auch der Wut, mit ins Grab zu legen.

Biete ihr an, sie zu begleiten. In Dir scheint sie eine echte Freundin zu haben.

Antwort
von Virginia47, 54

Ich finde es sehr wichtig, zur Beerdigung zu gehen.

  1. weil man da Abschied nimmt und den Toden würdigt
  2. weil man nicht realisieren kann, dass der Verstorbene wirklich tot ist, wenn man sich nicht von ihm verabschiedet hat.
Antwort
von Maxipiwi, 100

Es mag für manche nur ein Ritual sein. 

Aber nicht zur Beerdigung meiner Mutter zu gehen, hätte ich mir nie verziehen. 

Es sollte aber jemand dabei sein, auf den man sich stützen kann. 

Die Trauer ist ohnehin nicht aufzuhalten und mit der Beerdigung noch lange nicht vorbei. 

Es ist aber trotzdem so etwas wie die letzte Ehre. 

Sehe ich zumindest so. Nur eine Meinungsäußerung. 

Kommentar von jainsagerin ,

Ich verstehe das schon, aber ich verstehe auch meine beste Freundin KOMPLETT! Sie war dabei, als sie gestorben ist und viele Stunden vorher. Die beiden hatten, wie gesagt, ein sehr enges Verhältnis.

Noch dazu sind bei der Beerdigung da Verwandte dabei, die das ganze noch schlimmer machen. Einfach unmögliche Vollpfosten. 

Kommentar von Kometenstaub ,

Gerade wegen dieser "Vollpfosten" sollte sie zur Beerdigung gehen.

Kommentar von Maxipiwi ,

Ich hatte auch ein sehr enges Verhältnis zu meiner Mutter und ich habe sie über Monate sterben sehen. Was gar nicht geht, sind natürlich Verwandte, die Vorwürfe machen. 

Kommentar von jainsagerin ,

Was willst du denn damit sagen? Nach dem Motto "wenn ich das geleistet habe, kann sie das doch wohl auch leisten"?

Wie alt warst du denn, als deine Mutter gestorben ist?

Antwort
von YoungLOVE56, 59

Sie sollte schon, mit Begleitpersonen, hingehen. Und ansonsten braucht sie unbedingt Hilfe, denn alleine übersteht sie das nicht.

Antwort
von KaeteK, 52

Ich denke, es ist ihre Mutter und ihre Trauer. Wenn sie wirklich nicht auf die Beerdigung kann, dann soll man sie in Ruhe lassen. Die Mutter bekommt das eh nicht mit und der Friedhof läuft ihr nicht davon.

lg

Antwort
von zorac, 98

ich finde sie sollte abschied nehmen sie bereut es ein leben lang ihrer mutter nicht die letzte ehre erwiesen zu haben ich weiss das kostet überwindung weil das ist so endgültig ich kenne das gut mir ging es auch schon so vielleicht währe es besser ein leichtes beruhigungsmittel zu nehmen 

Antwort
von HMilch1988, 98

Zuerst einmal... mein herzliches Beileid.

Beerdigungen dienen zum Abschied nehmen... wenn sie dort nicht erscheint, kann es sein, dass sie sich das ein Leben lang vorwirft. Zumal auch der Kontakt zur restlichen trauernden Familie in dieser Zeit unglaublich wichtig ist... sie wird sonst Hemmungen haben sich ihr zu nähern, falls sie dort nicht erscheint und sich wahrscheinlich von denen abkapseln. Dies würde folglich alles noch unerträglicher machen.

ich persönlich fände es nicht in Ordnung, wenn sie der Beerdigung fernbleibt. Sie braucht den Trost, den man in diesem Fall (so finde ich) nur auf einer Beerdigung findet... sonst wird sie selbst nicht zur Ruhe kommen.

Antwort
von Leonoff, 109

Ich finde es nicht ok , aber wenn es ihr so schlimm geht dann soll man sich auch nicht unbedingt hinzwingen.

Antwort
von Tyr612, 132

Jeder hat seine eigene Art zu trauern und das sollte man auch respektieren.

Das Wort "Trauerfeiern" ist sowieso ein Paradoxon in sich..

Antwort
von FeeGoToCof, 87

Das Problem besteht in der Vermeidungshaltung.

Zum Trauerprozess gehört AKTIVES Trauern.

Leider wird sich die Zeit nicht zurückdrehen lassen. Ist die Mutter erst einmal beerdigt, gibt es keine zweite Chance, dies miterleben zu können.

Manche Menschen "verstehen" erst, was passiert ist, wenn sie einer Beisetzung beiwohnen.

Also: hingehen und der Freundin aktiv beistehen!

Antwort
von klaerchen1, 96

Sie wird doch wohl ihrer Mutter diese Ehre erweisen und an der Beerdigung teilnehmen.

Meine Cousine hat letztes Jahr ihren 21jährigen Sohn durch einen tragischen Unfall verloren sie war auch nur am weinen und das bis heute noch nicht verkraftet. Aber nicht zur Beerdigung zu gehen? Das war nie eine Option für sie.

Natürlich ist der Verlust schmerzhaft, aber die eigenen Angehörigen sollten schon zur Beerdigung gehen. Ihre Mutter würde ihr das nie verzeihen!

Kommentar von lillian92 ,

Die Beerdigung ist ein gesellschaftlicher Ritus und eine Feier für die Lebenden. Wie man am besten Abschied nimmt, muss doch wohl jeder selbst wissen und entscheiden können…

Ich finde nicht, dass einem Mädchen, dass gerade ihre Mutter verloren hat, gesagt werden soll, wie sie ihre Trauer zu leben oder zu zeigen hat…

Kommentar von klaerchen1 ,

Das ist völliger Quatsch. Eine Beerdigung ist Abschied von einem Menschen nehmen und kein Ritual. Lies die Definition "Ritual". Es ist natürlich auch eine Zusammenkunft der Hinterbliebenen nach der Beerdigung geplant, damit man sich noch einmal über die erlebte Zeit austauschen kann.

Deine Antwort finde ich unreif. Sie kann nur von einem kommen der noch nie bei einer Beerdigung anwesend war. Glaube mir, ich in meinem Alter mußte schon zu sehr vielen Beerdigungen gehen und jedes mal fand ich es befreiend nicht alleine Abschied nehmen zu müssen, sondern dabei Unterstützung von Familie und Freunden zu haben

Kommentar von Maxipiwi ,

Ausserdem kann man einen persönlichen Brief oder ein Foto ins Grab mitgeben. Ich fand das zumindest etwas tröstlich. 

Kommentar von lillian92 ,

Jeder Mensch ist anders und jeder Mensch trauert anders. Ich bitte aber darum, Annahmen, wie dass ich noch nie auf einem Begräbnis oder einer Trauerfeier gewesen sei, zu unterlassen, so du denn gar nichts über meine Person weißt. Denn das können auch 10-Jährige schon gewesen sein, deren Nachbarn, Spielgefährten, Geschwister, Eltern oder Großeltern gestorben sind.

Es ist ein Ritual in diesem Sinne, als dass es den Menschen den Abschied erleichtern soll – aber es nicht zwangsläufig muss. Ein Begräbnis kann befreiend oder eine Tortur sein – das ist SEHR situationsabhängig. Wenn es dir etwas gibt, ist das gut so. Aber ich würde dich um das Verständnis bitten, dass es nicht jedem so gehen muss und man niemanden in einer Trauerphase zu etwas zwingen sollte, das seinem Willen widerstrebt.

Wie gesagt, es trauert jeder anders. Sie kann zum Beispiel auch mit einem Grabbesuch später ihren Abschied im Stillen oder bei einer Aufbahrung nehmen. Und als Tochter und somit enge Verwandte wird sie es durchstehen müssen, dass jeder zu ihr kommt und ihr ihr Beileid ausspricht – und das kann ich versichern, kann in einem Moment, in dem sich vielleicht mehr nach Ruhe zum Trauern sehnt, eine gewaltige Tortur sein.

Kommentar von YoungLOVE56 ,

Das ändert nichts daran, dass sie sich höchstwahrscheinlich in ein paar Jahren oder in der nächsten Zeit, wenn sie sich überwindet, zum Grab zu gehen, Vorwürfe machen wird, nicht bei der Beerdigung dabei gewesen zu sein. Es ist eine Sache, ob man zulässt, dass eine Person auf ihre Weise trauert und eine andere, eine Person sich einfach daheim "verkriechen" (tut mir leid, für dieses Wort) lassen. Gerade wenn man trauert, sollte man sehr in der Balance sein, was Rückzug und Gespräche mit Vertrauten betrifft.

Kommentar von FeeGoToCof ,

"Ihre Mutter würde ihr das nie verzeihen!"

Weder wird, noch würde ihre Mutter ihr das nie verzeihen.

Genausowenig, wie ihre Mutter ihr dafür danken wird, noch würde.

Die Mutter ist tot.

Vielmehr geht es wirklich alleine um die eigenen Gefühle und darum, was ganz subjektiv ein Mensch braucht.

Ich würde zwar auch zur Teilnahme raten, aber aus ausschließlich psychologischer Sicht.

Wie man es auch hält, am Ende entscheidet die Zeit und die Persönlichkeit über die Trauerarbeit und den Erfolg derer.

Antwort
von Basti0815, 106

Es ist völlig legitim und verständlich.
Ich selbst würde es nicht können....

Sie muss auch niemandem etwas damit beweisen.

Es ist ihre Entscheidung ganz allein

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