Frage von Loeffelqualle, 164

meine katze starrt seit ner halben stunde in eine zimmerecke (angst)?

ok, katzen haben ja was an der waffel aber das problem ist dass ich immer panik bekommen wenn sie sowas macht. ich fühle mich ja generell beobachtet aber wenn sie sich verhält als wäre da eine fremde person in unserem zimmer dann macht es das ganze noch schlimmer. auf jeden fall sterbe ich grade vor angst und traue mich nicht mehr von meinem stuhl aufzustehen, mich umzudrehen oder auf den dunklen flur zu kucken. dabei wöllt ich mal ins bad, aber da sind spiegel und man schaut unweigerlich rein und das macht mir auc angst! das ist kein fcking scherz aber ich hab so angst!! und dann hör ich wieder igendwas obwohl keiner da ist. außer der katze aber die sitzt wie eine statue im zimmer und starrt. bitte, ich meine es wirklich ernst, ich hab so angst, bitte helft mir

Antwort
von pingu72, 102

Spiel mit deiner Katze, nimm sie auf den Arm, beschäftige sie. Das lenkt euch beide ab! 

Die Spiegel könntest du übrigens dekorieren (mit Blumen, Bildern etc), das macht sie "freundlicher" und nimmt dir die Angst.

Antwort
von Digarl, 91

Daaas kenne ich! Zwar habe ich keine Katze, doch meine vererbten Instinkte der Menschen vergangener Generationen lässt mich ab und an auch mal den ein oder anderen Schatten sehen, weshalb ich 20 Minuten lieber einhalte statt auf die Toilette zu gehen. 

Ich würde mich einfach umdrehen, wenn du einmal alles gesehen hast (also den Raum) ist die Angst vorerst weg. Zur überwindung evtl, etwas in die Hand nehmen (je massiver, desto mehr Selbstbewusstsein? ;) ) 

Nimm deine Katze doch mal auf den Schoß und streichle sie, dann müsste sie weggucken und du beruhigst dich wieder. 

Helfen tut es übrigens auch alles belichtet zu lassen, doch die Stromrechnung und die Umwelt werden dir das heimzahlen ;)

Oder erstmal Musik anmachen und auf andere Gedanken kommen. 

PS: Obwohl ich das Gefühl kenne, kann ich dir versichern das dort zu 99,95%iger Wahrscheinlichkeit niemand bzw. nichts sein wird. 

Kommentar von Loeffelqualle ,

ich versuchs. und auch wenn da niemand ist werde ich das gefühl nicht los. und es könnte ja sein dass da was ist..irgendwas..maahh ._.

Kommentar von Digarl ,

ja, oder das es sich mit dir umdreht und permanent hinter dir ist... 

Ok, ich denke das ist kontraproduktiv. Nimm die Katze doch in den Arm, nimm sie mit bis zum Bad und setze sie davor ab. Dann bist du nicht allein. Auch wenn eine Katze nichts machen könnte vermittelt sie dir das Gefühl jemanden zu haben der dich beschützt. 

Kommentar von Loeffelqualle ,

alleine dass du verstehst was ich meine beruhigt ein bisschen x) danke

Kommentar von Digarl ,

Ich denke jeder kennt das. Der eine mehr oder weniger. Z.B. laufe ich Abends extra etwas länger um dafür einen Park zu meiden. 

Das komische ist, ich habe keine Angst das dort jemand ist der mir was antun will oder mich überfällt, eher das da irgendwas ist ich weiß aber nicht was. (und ich glaube nicht an Geister o.ä.)

Das ist einfach unser Instinkt der noch in uns veranlagt ist. 

Antwort
von pingu72, 55

Nochmal ich..

Ich hätte da noch einen Tip für dich: gerade das Unbekannte macht dir Angst, richtig? Also freundet euch an und denke dir für das (was auch immer du spürst) einen Namen aus (zB Fritz)!  Wenn du glaubst, dass da etwas ist sage zB "Hey Fritz, auch mal wieder da? Danke für den Besuch, aber ich hätte lieber meine Ruhe, also gehe jetzt bitte wieder!" Dann lenke dich ab!

Der Sinn ist simpel: 

1. gerade das Unbekannte macht uns Angst. Wenn wir es aber "benennen" ist es uns nicht mehr ganz so "fremd". 

2. Auf diese Art nimmt man es (nach einer Weile) mit Humor, das beste Mittel gegen Angst! 

3. (egal ob eingebildet oder nicht!), so wie man glaubt, dass da etwas ist, genauso glaubt man auch, dass es verschwindet wenn man es darum bittet!

Versuche es mal, kann zumindest nicht  schaden...

Kommentar von HellasPlanitia ,

Die Idee finde ich ganz gut.

Kommentar von Digarl ,

Idee ist gut, dass Problem ist aber das man vom Unbekannten denkt, es sei böse. Das unbekannte wird nicht antworten, entweder man denkt es ist nicht da und hat seine Ruhe oder man denkt es antwortet extra nicht damit man Nummer 1. denkt. 

Ja, unsere Psyche ist echt kompliziert.. (wer hätte sich sowas eig. ausgedacht?)

Kommentar von pingu72 ,

Warum soll das Unbekannte denn böse sein? Viele glauben zB, dass verstorbene Verwandte auf uns aufpassen, das ist doch "nett"! Außerdem, wäre es in dem hier beschriebenen Fall etwas Böses, dann würde die Katze fauchen oder sich vor Angst verstecken, aber das tut sie nicht! Und Katzen haben ein weitaus feineres Gespür wie wir...

Was das Antworten angeht...vielleicht KANN es nicht antworten, oder es will nicht um uns keine Angst zu machen! Stell dir nur mal vor: es sagt etwas zu dir! Du würdest schreiend weglaufen und deine Wohnung nie wieder betreten vor lauter Angst! Ich habe ein blödes Beispiel gebracht... Es reicht einfach zu sagen "ich möchte nicht dass du hier bist, bitte gehe jetzt wieder". Darauf muss es nicht antworten...

Es muss absolut NICHTS Böses sein, das reden wir uns doch nur ein! Positives Denken erleichtert vieles im Leben, und bekanntlich versetzt der Glaube Berge! 

Es war auch nur ein Vorschlag, jeder geht mit so etwas anders um, das ist halt meine Art... 

Kommentar von Digarl ,

ohhhjeeeeee,, bei der Fragestellerin ist doch nicht wirklich etwas! Sie selbst hat mir auch geschrieben, dass sie nicht wirklich glaubt das dort etwas ist. Ich glaube auch an keinen Gott, Satan, Geister, Dämonen oder Engel. Das von mir unbekannt genannte meinte ich als rein Psychischen Effekt. In unserer Psyche haben wir nur Angst wenn unser Unterbewusstsein empfindet, dass wir uns in Gefahr begeben. Gefahr besteht in diesem Fall nur bei bösen, da z.B. keine Klippen o.ä. in der Nähe sind.

Bedeutet im klaren : Ich meinte damit, dass dort rein gar nichts ist. Kein Gott, kein Teufel, nichts gutes und nichts böses. Nur das Unterbewusstsein, was evtl. etwas weiter denkt als es wirklich der Fall ist. 

Und aus rein Psychischer Sicht, fand ich deinen Ansatz ja auch sehr gut, wie ich bereits geschrieben habe. Nur fand ich, sollte man ihn ein wenig optimieren. 

Kommentar von pingu72 ,

Du kannst es ja optimieren wie es sich für dich gut anfühlt. Es war ja nur ein Vorschlag.

Und ich habe auch nicht behauptet dass dort etwas ist, sondern nur, dass der Glaube Berge versetzt. Ich meinte damit, wenn man glaubt da ist etwas, dann kann man auch glauben dass es etwas positives und nichts Böses ist! Das war auch psychologisch gemeint, denn oft hilft es nichts sich zu sagen "da ist nichts". Als Beispiel die Spritze vom Arzt: wenn du denkst "oh Gott das tut weh" - dann tut es auch weh! Wenn du denkst "das ist nicht schlimm" - dann ist es auch nicht schlimm! Aber zu denken "ach der piekt mich sowieso nicht" bringt reichlich wenig! Ok, das war ein blödes Beispiel... Ich hoffe du weißt was ich meine...

Kommentar von Digarl ,

Achsoo jaa weiß was du meinst. Habs so verstanden, dass du meintest das dort wirklich ein Geist ist mit dem man reden soll.

Stimmt, wenn man sich selbst davon überzeugt das es gut ist hat man keine Angst mehr. 

Kommentar von pingu72 ,

Ja so meinte ich es! Ein Versuch kann jedenfalls nicht Schaden...

Antwort
von voayager, 32

Seit wann haben Katzen eine an der Waffel? Projizierst du nicht etwa?

Antwort
von muschmuschiii, 55

Entschuldigung, aber wenn einer von euch was an der Waffel hat, ist es ganz sicherlich nicht deine Katze!

Steh auf, mach alles Licht im Zimmer an, dann wirst du sehen, das niemand da ist. Schnapp dir deine Katze, mach im Flur das Licht auch an und geh ins Bad ....... und du wirst dich doch nicht vor dir selber erschrecken, wenn du dich mit deiner Katze im Spiegel siehst, oder?

Kommentar von Digarl ,

Man kann auch in den Spiegel gucken und sich vorstellen da ist etwas hinter sich, aber hinter dem Rücken, was zu klein ist um im Blickfeld des Spiegels zu liegen...................................

Schon einmal was von Instinkten gehört? Entweder wohnte deine gesamte Blutlinie in der Großstadt oder du bist in der Evolution weiter. 

Also ich kann es seehr nachvollziehen, was der/die Fragesteller/in meint. 

Kommentar von HellasPlanitia ,

Natürlich kann man sich gruseln, wenn man sich das einredet. Damit sollte man gar nicht erst anfangen.

Wenn ich mich nun ins Bad stelle und mir beim Zähneputzen 5 Minuten lang vorstelle, wie hinter der Badezimmertür ein Monster/Geist/Zombie/bösartiger Clown/... steht, dann werde ich nach diesen 5 Minuten tatsächlich ziemlich ängstlich sein und mich wahrscheinlich beim Öffnen der Tür wirklich erschrecken, selbst wenn da gar nichts ist. Also denke ich sowas erst gar nicht, dann komme ich gar nicht auf die Idee, irgendwelche grusligen Sachen wahrzunehmen.

So weit verbreitet kann das Phänomen übrigens nicht sein. Eine sehr grosse Anzahl Menschen lebt alleine in Wohnungen, und noch viel mehr sind zumindest regelmässig alleine zuhause. Ich gehe stark davon aus, dass die allermeisten davon sich nicht dauernd gruseln oder in permanenter Panik leben. Ich kenne auch keinen, dem das so gehen würde.

Kommentar von Digarl ,

Ich rede mir sowas nicht ein. Aber wenn du im Bad bist und im Flur ein Geräusch hörst obwohl niemand außer du da ist, kann man schon mal ein komisches Gefühl bekommen. Es ist auch völlig normal, in der Natur der Menschen müssen wir von unregelmäßigen Geräuschen wie wenn z.B,. was runterfällt oder damals sich halt ein Raubtier nähert erschreckt werden. 

Nach dem Erschrecken stehen wir dann unter Stress Hormonen wie Adrenalin und Cortisol. Diese sind relativ schnell abgebaut doch diese Körpereigenen Drogen wirken erst einmal je nach Menge ein bis zwei Minuten. 

Ebenso ist es normal, wenn es draußen dunkel ist und du am Fenster einen Schatten gesehen hast, dass du in einem Alarmzustand kommst. 

Wenn man nicht alleine zuhause ist, hat man das übrigens in der Regel nicht, da man das Geräusch unterbewusst entweder auf die andere Person schiebt oder sich unterbewusst auf die andere Person verlässt (im Falle eines Angriffs z.B.)

Das sind Evolutionäre Grundlagen, welche ich mir nicht ausgedacht habe. Man nennt es auch Instinkt. 

2 Fragen:

Wohnst du alleine oder mit anderen zusammen?

Wohnst du und deine vorfahren in der Großstadt oder nur du oder nur deine Vorfahren? 

Wenn deine vorfahren schon sagen wir mal seit 100 Jahren in der Großstadt leben, ist es normal das die Instinkte bei dir nicht so ausgeprägt sind, wie jemand der vom Land kommt. 

Und wenn man lange alleine wohnt, hat man sich schon daran gewöhnt und es stört nicht.

Wie es aber aus den anderen Fragen hervor geht, ist die Fragestellerin noch bei den Eltern, deshalb ist es hier erst recht vollkommen normal, dass solche Ängste auftreten.

Die meisten Menschen ignorieren unsere Instinkte, die Augen werden für PCs und Fernsehen missbraucht (was ich grade tue,....) usw. Es stimmt zwar, dass PC spiele unter anderem Koordination fördern, aber es stimmt auch das unsere Urinstinkte davon zerstört werden. Und laut Darwin geht dies in die Erbinformation, was dazu führt das die Menschen in 500 Jahren wohl ohne ihre Maschinen aufgeschmissen sind. 

Kommentar von Digarl ,

Ich bin am Ende ein "wenig" vom Thema gerutscht 

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