Frage von Caeser87, 104

Meine Freundin bekommt einen Hund, was kann ich ihr diesbezüglich zu Weihnachten schenken?

Hey. Also meine Freundin bekommt einen Golden Retriever nächstes Jahr. Sie hatte vorher noch nie einen Hund und dementsprechend auch noch keine Sachen. Meine Frage, was kann ich ihr zu Weihnachten schenken, was mit dem Hund zu tzn hat? Sie wird sich darüber denke ich sehr freuen. Hundekörbchen kauft sie sich selber, das fällt als Geschenk schonmal raus.

Danke.

Antwort
von LiselotteHerz, 104

Einen Golden Retriever hätte ich auch gerne, schenk Ihr doch ein Sachbuch über diese Hunderasse, dann kann sie sich schon mal belesen

https://de.wikipedia.org/wiki/Golden_Retriever

Da ich davon ausgehe, dass sie einen Welpen bekommt, würde ich mich wegen der Halsbandweite in einem Tierhandelsfachgeschäft beraten lassen. Und da findest Du bestimmt was - jede Menge Halsbänder, Leinen, Spielzeug, Kauknochen usw. lg Lilo

Antwort
von LukaUndShiba, 81

Wenn es ihr erster Hund ist passen denke ich verschiedene Bücher über Hundeerziehung sehr gut ^^

Antwort
von Dahika, 66

ein schönes Leuchthalsband. Es gibt welche, die nicht teuer sind, superhell leuchten und mit USB Kabel aufladbar sind. Jeder Hundebesitzer, der abends noch mal mit dem Hund raus muss, freut sich darüber

Antwort
von MaggieundSue, 74

Ich würde Ihr ein Gutschein von Ihrem Tiershop kaufen. Da kann sie dann selber nach Herzenslust einkaufen gehen..... und dazu einen Knochen :)

Antwort
von lohne, 74

Wenn sie noch nie einen Hund hatte, dass ist ein Buch über Hundeerziehung sehr wichtig. In jeder Bücherei gibt es vielfältige Literatur darüber. Halsband, Striegel, Kamm, Leine und Körbchen sind weitere Möglichkeiten.

Antwort
von zinilili, 45

Ich würde ihr eine Kiste mit verschiedenen Hundesachen zb. Verschiedene Leckerli (lange haltbar), Hunde Sachbuch/Geschichte, Hübsche Leine... (vielleicht nicht gerade alles davon) und die Kiste dann als "Hunde Survival Kit" anschreiben. Oder eine Barkbox. Sonst wäre doch ein Bild oder eine Halskette mit Golden Retriever doch noch nett.

Antwort
von Schwenniii, 38

Für den Hund gibt es doch soviel zu kaufen.

  • Hundebett, Hundekorb
  • Spielzeug - Ball, Treibball, Kauknochen
  • Bücher für deine Freundin
  • Gutschein für Hundeshop.

Schau mal auf http://mein-hund-mag.de . IRGENDWAS findest Du bestimmt dort :D

Antwort
von leDafuq, 71

Es muss ja nicht unbedingt für den Hund sein. Zum Beispiel brauch sie auch ein bisschen Ausrüstung. Der Hund zieht sich zumbeispiel keine wetterfesten Schuhe an wenns matschig ist usw. Aber am Anfang sollte eine Leine oder Pflegemittel zudem ein schnupperkurs in der Hundeschule schon viel bringen.

Antwort
von MiraAnui, 39

Bücher über Erziehung, Körpersprache und Verhalten, etc

http://verlag.animal-learn.de/

Kommentar von MiraAnui ,

Ich würde auch keine Halsbänder, Leinen und Spielzeug kaufen, davon wird er genug haben.

Gutscheine gehn auch noch 

Antwort
von Margotier, 45

Falls es sich um einen Welpen handelt: 

Das Buch "Welpen" von Clarissa von Reinhardt!

Antwort
von Truffaldino, 65

Du kannst dem Hund (wie alt ist er denn?) eine Riesenfreude mache, wenn Du ihm ein Schaffell kaufst (gibts bei IKEA für 40 Euro) - es gibt nichts Kuscheligeres für einen Hund. Aber Vorsicht - ich hatte mal das Erlebnis, dass unser Hund sich anfangs davor gefürchtet hat....hielt es irgendwie für ein fremdes Tief, aber dann - woooooohhhlig! Was Du auch für wenig Geld bekommst, sind irgendwelche Beissringe oder quietschenden Sachen zum Spielen - besonders bei einem jungen Hund. Viel Freude mit dem Tier!

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 34

ich finde imer wieder das buch "welpen" von clarissa von reinhardt /animal learn verlag wichtig zum lesen!

es gibt auch tolle vedos von ihr auf youtube!

Antwort
von mrDoctor, 73

Ein Buch über Hundeerziehung, ein Gutschein einer Hundeschule, ein Spielzeug, oder, falls sie das noch nicht hat, grundlegende Sachen wie Leinen, Halsband, Fressnapf etc.

Antwort
von wotan0000, 26

Bücher, Bücher und nochmals Bücher über Welpen-/Hundeerziehung.

Antwort
von Kandahar, 72

Ein Probeabo in einer Hundeschule ist an Anfang sehr wichtig.

Antwort
von Schwertlilie, 43

Kaufe ihr ein interressantes  Buch über die Geschichte der Golden Retriever geschrieben von einer der besten Rassekennerinnen und Züchterinnen überhaupt:

http://www.amazon.de/Golden-Retriever-Marigold-Timson/dp/3924008558

Antwort
von Tuehpi, 73

Eine große Packung Kotbeutel und eine gute Leine. 

Antwort
von Truffaldino, 58

Ich hatte leider noch nie einen eigenen Hund, aber in der Familie hatten wir immer einen - und die fühlten sich alle wohl bei uns. Zuviel Drill und Erziehung würde ich nicht machen und großartig Hundebücher lesen muss auch nicht sein. Sauber sind sie meisten sehr schnell (kann schon innerhalb einer Woche passieren). Dann pünktlich immer zur gleichen Tageszeit den Fressnapf hinstellen (mal Zwischendurch etwas Kleines oder am Ende der Mahlzeit einen Happen vom Tisch geben, ist auch keine Katastrophe - nur keine Schokolade !, einen Sandkeks oder Kuchen, sogar was Sahniges ok). In der Früh, Mittags und Abends raus mit ihm. Natürlich auch mal einen längeren Spaziergang im Wald, in der Natur etc. Auch mal von der Leine sausen lassen - ist gut für den Kreislauf. Neuschnee mögen sie auch sehr. Das Wichtigste: Zuwendung und viele Streicheleinheiten - der Dank aus bernsteinklaren Augen wird nicht ausbleiben. Hund hassen es, allein zu sein und manchmal, besonders Jungtiere, geben sie ihrem Unmut dadurch Ausdruck, dass sie Dinge annagen, zerstören - oder sogar reinmachen. Dann muss man dem Hund streng und laut die Meinung sagen - das können sie gar nicht ab! Und lernen aber dabei. Ein Hund muss auch mal allein sein können, aber nicht länger als 6 Stunden. Das Dümmste, was man machen kann, ist einen Hund mit der Hand zu schlagen - in Fällen schlimmen Ungehorsams höchstens mit einer Zeitung ein bisschen auf den Po. Dieses Geräusch einer klatschenden Zeitung hassen sie sehr. Das dicht neben ihrem Kopf, wenn sie etwas verbockt haben - und sie wissen genau Bescheid. Aber das muss alles nicht sein und Redrivers sind ja eher sanfte Hunde, die sich auch mit Kindern gut verstehen (nicht selbstverständlich, da manche Hunde Kinder als "Konkurrenz" bei Herrchen und Frauchen verstehen). Viel Spaß nochmals!


Kommentar von MiraAnui ,

Lass es wenn du keine Ahnung hast. Deine ganze Antwort ist Müll.

Egal mit was ein Hund wird nicht geschlagen. Wenn du so was Jemanden rätst ,  solltest du dringend Bücher lesen.

Und Hunde wissen nicht was sie falsch gemacht haben..sie haben kein Schlechtes Gewissen, etc. Sie beschwichtigen weil sie schon mal bestraft wurden...

Erziehung ist das wichtigste und Hunde dürfen auch kein Kuchen oder sahne fressen..

Ich wiederhole es nochmal: die antwort ist von vorne bis hinten Müll...

Kommentar von Truffaldino ,

Es gibt welche, die müssen ihre Komplexe am Hund auslassen - wenn sie bei Menschen unten durch müssen, wollen sie auch "jemanden" haben, bei dem sie der "Chef" sind. Armer Hund bei dir. Schon allein dein pampiger irgendwie unanggenehm rechthaberischer Stil. Manchmal sehe ich es, wie welche mit den Fingern schnalzen, damit der Hund kuscht oder mit dem Fuß auf die Leine treten, damit er nicht wegkann oder einfach nicht mitbekommen, wenn ein Hund im Zug oder wo, total danach lechzt, ein bisschen gestreichelt zu werden. "Zeige mir, wie du deinen Hund behandelst - und ich sage dir, wer du bist!".

Kommentar von Truffaldino ,

Und noch was, Fräulein Allwissend - Erziehung ist NICHT das Wichtigste, jedenfalls nicht wenn man damit meint, den Hund zu einer Gehorsamkeitsmaschine zu drillen (und die Befürchtung habe ich bei dir ein bisschen) - sondern Zuwendung. Aber das habe ich ja schon geschrieben und du kannst ja lesen. Sicher, der Hund kann von seinem Herrchen (oder Frauchen) viel lernen - aber das gilt manchmal auch umgekehrt. Aber sowas steht nicht in den Büchern, jedenfalls nicht in denen, die du liest. Danke nochmals dafür, meine Antwort zweimal als Müll zu bezeichnen. Für sowas kann man hier rausgeschmissen werden - zu Recht, denn ein respektvoller Umgangston ist wichtig in Foren, sonst verwildern sie. Aber das weißt du sicher alles schon längst.

Kommentar von wotan0000 ,

Zuviel Drill und Erziehung würde ich nicht machen und großartig Hundebücher lesen muss auch nicht sein. Sauber sind sie meisten sehr schnell (kann schon innerhalb einer Woche passieren).

Erziehung eines Hundes fängt mit dem Einzug des Tieres an und hört nach seinem Tod auf.

Die Nichtleser von Hundebüchern haben wir hier zu genüge mit großen und kleinen Problemen.

Sauberkeitserziehung kann durchaus lange dauern. Meiner zog mit 11 Wochen ein und war verlässlich sauber mit 9 Monaten und es gibt Hunde, die noch länger brauchen.

Hunde vom Tisch füttern. Ja kann man machen, wenn man einen nervigen bettelden Hund haben möchte.

Also bitte, gebe keine Ratschläge, wenn Du keinen Durchblick hast.

Kommentar von Truffaldino ,

Mit dem Einzug - meinst du jetzt "Einziehen" bei dir oder "Einziehen" wie zum Militär? Unsere Hunde waren allesamt glücklich, nicht fett und haben ein normales Lebensalter erreicht. Ich finde deine Antwort irgendwie, naja, ist ja egal - jedenfalls nicht ganz so schlimm wie die von MimiAni (Mehrzahl von....naja, du weißt schon).

Kommentar von Truffaldino ,

Erziehung eines Hundes fängt mit dem Einzug des Tieres an und hört nach seinem Tod auf - dh., dann geht seine Erziehung in Walhalla weiter, wenn er auf Erden nicht gefügig genug war...

Kommentar von Virgilia ,

Erziehung hat nicht unbedingt etwas mit Drill zu tun! Manche Hunde brauchen sogar klare "Regeln".

Meine Hunde werden auch ihr Leben lang erzogen und das komplett OHNE Gewalt! Wenn ich z.B. unsere Hündin abrufe, hat sie ohne wenn und aber zu mir zu kommen und nicht erst zu Ende zu schnüffeln oder doch zum anderen Hund zu rennen. Sonst kommt sie halt den Rest des Spaziergangs an die Leine. Genauso wie sie vor JEDER Straßenüberquerung "Sitz" machen muss. Gewisse Grundregeln sind wichtig. Oder würdest du deine Kinder nicht erziehen?

Und fremde Menschen haben meinen Hund nicht ungefragt anzutatschen! Meine verstorbene Chi-Hündin war eine Angstbeisserin (war sie schon bevor wir sie bekommen haben und wir haben das nie wirklich rausbekommen). Wenn sie von Fremden gestreichelt wurde, hat sie auch mal gebissen und dann war das Geschrei wegen meinem "unerzogenem" Hund groß. Und die Hündin von meinem Freund und mir ist sehr unsicher und schreckhaft. Deshalb halten wir sie, wenn wir mit ihr in die Stadt/zum Bahnhof müssen, kurz. Einfach weil wir nicht wissen, wie sie reagiert und es ihr zumindest ein bisschen Sicherheit gibt. 

Unsere Hündin weiß auch, dass der Tisch und die Küche Tabu sind. Diese interessieren sie aber auch nicht. Lebensmittel, die eine große 'Versuchung' darstellen, z.B. Speck, werden weggeräumt, 'uninteressante' Lebensmittel, z.B. Kartoffeln, interessieren sie nicht im geringsten.

Da wir keinem unserer Hunde Lebensmittel vom Tisch gegeben haben, betteln sie auch nicht. Nur meine Terrier-Hündin, die bei meinen Eltern lebt, liegt ganz gerne beim Frühstück auf "ihrem" Stuhl oder hinter einem. Allerdings döst sie fast die ganze Zeit und hat noch nie gebettelt oder versucht etwas vom Tisch zu stehlen. 

Und obwohl all unsere Hunde so "streng" erzogen wurden/werden, haben sie eine super Bindung zu uns! 

Kommentar von Truffaldino ,

Mit diesem Kommentar kann ich im Großen und Ganzen sehr gut leben. Das mit dem Sitz vor der Kreuzung, naja - und das mit dem vom Tisch geben...das Betteln liegt dem Hund im Blut, seit er mit Menschen zusammen lebt (seit etwa 17.000 Jahren, wie ich gelesen habe). Ich finde es auch sehr monoton, wenn er jeden Tag zur gleichen Zeit denselben Napf mit demselben Inhalt hingestellt bekommt. Klar, er gewöhnt sich natürlich daran und kann sich nicht beschweren. Wenn ich mal einen Hund habe, werde ich ihm selbstverständlich etwas vom Tisch geben, aber natürlich nicht alles und nicht viel - und erst am Schluss. Dass Regeln sein müssen, ist für mich selbstverständlich. Ich würde einen Hund, auch keinen jungen, ins Bett nehmen - machen viele. Und betteln ist für mich dann lästig, wenn der Hund sich einen halben Meter vor mich hinsetzt, anstarrt und ihm der Geifer von den Lefzen läuft - dann würde ich ihn wegjagen. Kenne ich alles, deshalb geht mir hier manche Besserwisserei auf die Nerven mit Kommentaren, wie "Lies ein Buch!". Ich denke, es ist einfach so, wie man das als Kind jahrelang mitbekommen hat, wie man das mit Hunden macht. Unsere waren ziemlich glücklich glaube ich, da sie sehr stark integriert wurden und jede Menge Zuwendung und Streicheleinheiten bekamen. Ich möchte niemals einen total "erzogenen" Hund, der dadurch aber auch sehr ernst geworden ist. Ich will einen neugierigen, aktiven, lebensfrohen Hund um mich haben.

Kommentar von Truffaldino ,

Nimm es mir nicht übel, wenn ich in einem Punkt anderer Meinung bin - dass der "streng" erzogene Hund eine "super Bindung" hat, darauf kannst du dir nichts zugute halten, denn Hunde haben sogar eine Bindung zu ihrem Menschen fast bis zur Unerträglichkeit schlechter Behandlung. Aber ich pflichte deinem Kommentar im Grunde sehr bei. Fremde Leute haben ungefragt, den Hund nicht anzufassen - völlig klar. Die letzt Hündin,die bei uns lebte, wurde 13 Jahre alt, was für ihre Rasse, die im Schnitt 8,5 wird, alt ist. Sie wurde nicht streng erzogen, hatte aber trotzdem keine Unarten und war der absolute Sonnenschein der Familie. Daran glaube ich und daran ändern auch keine Däumchen hoch oder runter irgendwas.

Kommentar von Truffaldino ,

Sie hatte keine Unarten, wohl aber Eigen-arten, und wenn man meint, die bei einem Hund mit strenger Erziehung ausgbügeln zu müssen, dann hat man am Schluss ein zwar aufs Wort (oder Fingerschnalzen, mit Zeigefinger nach unten) gehorchendes, aber unterwürfiges, freudloses Wesen. Oder was ich neulich sah - eine junge Frau, die auf den Bus wartend mit dem Handy daddelte und der Hund an der Leine mit Maulkorb den Kopf an ihrem Bein rieb, weil er kommunizieren wollte. Die Frau hat darauf überhaupt nicht reagiert - ich ging hin und sagte ihr freundlich aber bestimmt die Meinung. Erwartungsgemäss patzige Reaktion. Oder ein Typ, der einfach durchmarschierte und den Hund mit sich riss, wenn dieser anfing zu schnuppern, weil er das Bein heben wollte. Solche Leute (bei denen ich mich frage, warum sie sich eigentlich einen Hund angeschafft haben) wundern sich dann manchmal, wenn der Hund in die Wohnung macht und geben ihn weg oder sonstwas. Ich sags ja - durch Hunde kann man soviel lernen - auch über Menschen.

Kommentar von Virgilia ,

Einem Kind würde ich ja auch beibringen, an jeder Straße erst stehenzubleiben und zu gucken. Und meine Hündin kann nicht erkennen, ob die Straße 'gefährlich' ist oder nicht. Inzwischen setzt sie sich bei jeder Straße automatisch hin und wartet auf das Kommando zum Weitergehen.

Drei von vier Hunden bei uns sind ehemalige Straßenhunde, trotzdem betteln sie überhaupt nicht. Sie bekommen auch nicht "jeden Tag das Gleiche", weil wir auch bei ihnen auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung achten. Unsere Hündin hat nichtmal feste Futterzeiten und muss sich ihr Futter an manchen Tagen komplett "erarbeiten".

Ob man den Hund mit ins Bett/auf die Couch lässt, muss jeder selber entscheiden. Bei uns dürfen die 'Kleinen', die Dogge aber nicht. Sie hat dafür "ihre" Couch bzw. ihre Matratzen. 

Strenge Erziehung hat eigentlich nichts mit Gewalt oder Härte zu tun, sondern hauptsächlich mit Konsequenz und festen Regeln. Ich bin auch gegen absoluten "Kadavergehorsam", aber wenn mein Hund meint nicht hören zu müssen, muss er mit den Konsequenzen leben (z.B. den Rest des Spaziergangs an der Leine bleiben). Mit positiver Bestärkung kann man, meiner Meinung nach, sowieso viel mehr erreichen als mit Gewalt. 

Auf Geräusche und Handzeichen reagiert meine Hündin auch, einfach weil ich es praktischer finde. Ein Beispiel: Wir sind auf einem relativ schmalem Waldweg unterwegs, meine Hündin läuft unangeleint locker neben mir her oder schnüffelt und ich entdecke einen Jogger. Dann schnippse ich mit den Fingern, um die Aufmerksamkeit meiner Hündin zu bekommen und gebe ihr das Zeichen für "Sitz". Sie weiß genau was ich von ihr wil und ich kann sie in Ruhe Anleihen und den Jogger vorbeilassen. Wenn sie Glück hat, bekommt sie sogar, bevor das Kommando zum Weitergehen kommt, noch ein Leckerli. 

Natürlich baut fast jeder Hund eine enge Bindung zu seinem Halter auf, aber es gibt trotzdem Unterschied. Nehmen wir z.B. die Dogge meiner Eltern. Mein Vater ist leider nicht wirklich konsequent (weiß er aber auch selber) und versucht sie eher durch Leckerlis zu "überreden", wenn sie ins Auto steigen soll. Ohne Leckerlis steigt sie bei ihm nicht ein. Bei meiner Mutter und mir steigt sie ohne Probleme ein. Bei uns bekommt sie nur ab und zu oder in besonderen Situationen ein Leckerli. Trotzdem kommt sie eher zu uns beiden, wenn sie gestreichelt werden will oder einfach nur Körperkontakt braucht. 

Eigenarten haben unsere auch zu Genüge. Einige sind seltsam, andere nervig und wieder andere lustig. Das macht halt den Charakter des Hundes aus.

Trotzdem würde ich jedem Hundeanfänger ein paar gute Bücher empfehlen. Woher soll jemand, der noch nie einen Hund hatte z.B. die Beschwichtigungssignale kennen? Oder wie man welchen Hund am besten auslastet? Ich kann z.B. mit der Dogge nicht so "arbeiten" wie mit meiner Hündin. Und meine Terrier-Hündin muss nochmal anders gefördert werden. Oder worauf man bei Welpen besonders achten muss (Minutenregel, Futtermenge, Treppen, ...)?

Ob man die Tipps und Ratschläge aus den Büchern umsetzt oder nicht entscheidet sowieso am Ende jeder für sich selbst. 

Antwort
von Akecheta, 58

Ein paar Gutscheine für viel Gassi gehen. Die wird sie brauchen.

Antwort
von SpaetzlesSchwob, 59

Ein chinesiches Kochbuch ;)  (kleiner Scherz - der hat einfach zu gut gepasst)

Kommentar von Caeser87 ,

:D :D musste lachen

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