Frage von xXMalliliXx, 159

Mein Hund jagt die Kaninchen vom Nachbern was soll ich tun?

Hallo, Ich habe eine 5 Jahre alte Mischlingshündin aus der Tötungsstation. Jetzt mein Problem: Vor etwa 2 Wochen haben sich meine Nachbarn Hasen angeschafft. Unser Hund springt seit dem immer über den Zaun und jagt diese. Einmal hat sie sogar Fell an der Schnauze gehabt. Seitdem kann ich sie nur noch ganz kurz und nur mit Beaufsichtigung in den Garten lassen. Hat jemand Tipps wie ich ihr das drüber springen abgewöhnen kann? Danke schonmal im Voraus LG

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Sesshomarux33, Community-Experte für Kaninchen, 62

Hallo, 

lasst den Hund einfach niemals, ob erzogen oder nicht, unbeaufsichtigt im Garten. Wenn er über den Zaun springen möchte, dann ruft ihn ab. Ist er nicht abzurufen, dann kommt der Hund auch nicht unangeleint in den Garten und ihr übt das Abrufen. Dazu besorgt ihr euch eine lange Laufleine und geht sparzieren. Rut den Hund immer wieder zu euch, auch wenn nix ist. Kommt er, loben. Kommt er nicht, dann macht einen leichten kurzen Ruck (nicht ziehen!). Das gut üben. Wenn er dann hört, dann kann der Hund wieder ohne Leine in den Garten und sollte dann auch abrufbar sein. Den Garten trotzdem ausbruchsicher machen - Zaun erhöhen. 

Es ist allerdings auch die Verantwortung eurer Nachbarn, dass die Kaninchen (nicht Hasen) sicher untergebracht sind. Sprich ein Gehege wo kein Tier rein, noch raus kommt: Zaunmaterial aus Volierendraht (Maschendurchmesser: 2cm), 50cm Unterbuddelschutz und von oben muss das Gehege ebenfalls mit Volierendraht abgedeckt sein. 

Mit freundlichen Grüßen

Sesshomarux33

Kommentar von xXMalliliXx ,

Vielen Dank , ich schau auch mal ob wir noch was am Zaun ändern können

Kommentar von Georg63 ,

Es ist allerdings auch die Verantwortung eurer Nachbarn, dass die Kaninchen  sicher untergebracht sind

Klar - er muss dafür sorgen, dass seine Karnickel nicht ausbüchsen, aber er muss seinen Stall nicht hundesicher machen. Der Hund hat nichts auf fremden Grundstücken zu suchen.

Kommentar von Sesshomarux33 ,

Muss er sicher nicht dulden. Aber es sollte selbstverständlich sein, seine Tiere sicher zu halten. Wenn ein Hund sie jagen kann, dann kann das ein Marder, Katze, Fuchs oder Greifvogel ebenso. 

Kommentar von Sesshomarux33 ,

Danke für´s Sternchen! :) 

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 49

Dein Hund hat offenbar auf der Straße gelebt und zu jagen hat sein Überleben gesichert. Dem Hund das wieder abzugewöhnen wird schwierig bis unmöglich werden.

Tipps werden Dich hier nicht weiterbringen. Such Dir einen kompetenten Trainer, der sich auf ATJ (Anti Jagd Training) spezialisiert hat und der mit Dir vor Ort an dem Problem arbeitet. Bis dahin solltest Du den Hund im Garten sichern und ihn nicht mehr unbeaufsichtigt lassen.

Kommentar von Bitterkraut ,

Einem Jagdhund das jagen abzugwöhnen ist ohnehin schwierig bis unmöglich, auch dann, wenn er noch nie jagderfolg hatte. Ich hab 2 große Jagdhunde, ich weiß wovon ich rede. Einen meiner Hunde hab ich, weil die Vorbesitzer mit dem Jagdtrieb nicht klargekommen sind - und für mich und meinen Althund war es ein hartes Stück Arbeit, den Pointer dahin zu bringen, daß er wenigstens innerhalb einer gewissen Distanz im Gelände abrufbar ist. Hätte der Nachbar Kaninchen, würde der an der Leine bleiben.

Kommentar von Naninja ,

Ich habe ebenfalls zwei Jagdhunde (nicht meine ersten) und weiß, wovon ich rede. 

Es ist absolut möglich, den Jagdtrieb mit dem richtigen Training und der richtigen Auslastung umzulenken. Meine Hunde sind zuverlässig abrufbar und mir, seitdem ich sie habe, kein einziges Mal abgehauen.

Antwort
von michi57319, 45

Lass den Hund nicht ohne Aufsicht in den Garten. Ein höherer Zaun ist ja eine nette Idee, aber Terrier sind Bautenjäger, die buddeln sich in Nullkommanix unter dem Zaun durch.

Also hilft nur Beaufsichtigung, hartes Training, oder Leine.

Kommentar von Bitterkraut ,

Welches harte Training schlägst du denn vor, das einen Terrier von Nachbars Kaninchen abhalten würde, in einem unbeaufsichtigten Moment?

Kommentar von michi57319 ,

"Hart" ist bei Terriern das Rückruftraining^^

Nicht für den Hund, sondern für den Besitzer. Man sollte die Qualitäten von Don Quichote mitbringen.......

Kommentar von James131 ,

Dann hat der Hundefuehrer versagt, denn entweder er hat seinen hund unter kontrolle oder er haftet und der hund gilt als gefahrlicher hund.

Es gibt diverse moeglichkeiten hunde ... also auch Terrier ... auszubilden und ein einigermassen ausgebildeter Terrier jat nicht alles, was in sein geruchsfeld kommt, ganz sicher

Antwort
von Goodnight, 30

An deiner Frage stört mich schon der Hinweis, dass dein Hund aus der Tötungsstation kommt. Es gibt keinen Mitleidsbonus. Wer sich solche Tiere anschafft muss mit solchen Situationen rechnen und Verantwortung gegenüber seinem Umfeld tragen. Du musst den Garten sichern oder kannst den Hund nicht mehr unangeleint im Garten lassen.

Kommentar von James131 ,

Genau das .....

Antwort
von LukaUndShiba, 70

Wäre es möglich den Zaun um euren Garten zu erhöhen? Im beste Fall sogar so das er nach innen gebogen ist mindestens 30cm. Da kommt dann garantiert kein Hund drüber. 

Oder den Nachbarn drum bitten die Kaninchen so unter zu bringen das der Hund nicht direkt dran kommt (wäre zumindest solange man am Problem selber Arbeit eine Lösung damit die Kaninchen ihre Ruhe haben bis sich das Problem gebessert hat.)

Kommentar von xXMalliliXx ,

Danke für die schnelle Antwort :)

Kommentar von Georg63 ,

Was gehen den Nachbarn die Probleme des Hundes an? Der Hund darf im Haus oder an der Leine bleiben, bis er sich korrekt benehmen kann - oder eben für immer.

Kommentar von Bitterkraut ,

Georg, es soll ja Nachbarn geben, mit denen man reden kann...besonders, wenn alle an einer Lösung interessiert sind.

Kommentar von Bitterkraut ,

Dann müßte der Zaun schon sehr hoch sein. Meine Hunde üerspringen auch locker solche gebogenen Zäune und einem Terrier trau ich da auch einiges zu. Besonders, wo der quasi schon Blut geleckt hat ;)

Kommentar von James131 ,

Wie der hundehalter ist nicht in der lage den hund sachgerecht zu halten und der nachbar soll deshalb seine tiere anders halten?

Irre oder?

Also wenn jemand nicht in der lage ist seinen hund sachgerecht zu halten, dann gehoert der hund weg.

Darauf richtet sich die fr4age ja auch nicht, sondern darauf, was hundehalter tun kann. Und da hat hunde3halter also Fragestelelr dafuer zu sorgen, dass von seinem Hund keine gefahr fuer menschen, tiere und sachen ausgeht, nicht anders herum

Antwort
von Georg63, 45

Warum muss denn der Hund überhaupt im Garten sein? Geh mit ihm sazieren, dann kann er den Rest des Tages problemlos im Haus bleiben.

Ansonsten eben im Garten anbinden oder einen ausreichend sicheren Zaun bauen - nicht um die Kaninchen, sondern um euer "Hundeauslaufgebiet".

Kommentar von xXMalliliXx ,

Ich gehe jeden Tag 3-4 mal mit ihr spazieren nur sie ist eben ein Energiebündel, deshalb wollten wir ihr halt noch mehr Auslauf ermöglichen:)

Kommentar von James131 ,

Eine faule ausrede und hat mit sachgerechter hundehaltung nichts zu tun. Das gerade dann, wenn Du den hund nicht unter kontrolle hast, aber unkontrolliert laufen laesst und weisst, dass der hund eine gefahr fuer tiere darstellt

Kommentar von xXMalliliXx ,

Schön das es für dich eine faule Ausrede ist :) ist alles hier auf gute Frage net direkt eine ausrede wenn es nicht euren Wünschen entspricht ? Inzwischen habe ich sie sehr gut unter Kontrolle was ich davor auch schon hatte bis auf das Thema 

Antwort
von Dahika, 45

Zaun höher machen, an der Leine halten.

Kommentar von Bitterkraut ,

Wenn schon Zaun, dann höher und tiefer zugleich.

Antwort
von Bitterkraut, 47

Das kannst du ihm nicht abgewöhnen. Dann würdest du ihm das Terriersein abgewöhnen müssen. Du kannst den Hund aber im Garten anleinen und nur ableinen wenn ihr weit genug von den Kaninchen entfernt seid. Alternativ kannst du vielleicht den Zaun erhöhen und auch so einbauen, daß er ihn nicht untergraben kann, denn auch das versucht ein guter Terrier auf jeden Fall, wen da Kaninchen warten ;). Das gehört zu seinem Job.

Kommentar von James131 ,

Zum einen kann der hund zumindest grundlegend so ausgebildet werden, dass er nicht ohne menschliches zutun jagt.

Es ist nicht job eines terriers alles zu jegen was nicht bei zwei ausser reichweite ist, es ist aufgabe des Hundehalters und des hHundefuehrers sicherzustellen, dass von seinem hund keine gefahr ausgeht.

Der fragsteller hat sich ein tier ausgesucht, von dem der wussste, was auf ihn zukommt und reagiert voellig danaben oder gar nicht. Er laesst es zu, dass von seinem hund eine gefahr fuer anderre tiere ausgeht, damit haelt der den hund schlicht nicht sachgerecht, was nichts mit Terrier oder nicht zu tun hat

Antwort
von franziskax, 63

wenn dein hund fehler macht muss er Die Konsequenzen dafür einstecken
so wird er es lernen

Kommentar von Georg63 ,

Der Hund macht keine Fehler - der verhält sich gemäß seiner Natur und seiner Erziehung.

Wer sich einen Hund anschafft, der es gewöhnt ist, sich sein Futter selbst zu "besorgen", muss mit einigen Schwierigkeiten rechnen und entsprechend Zeit und Mühe investieren.

Kommentar von Bitterkraut ,

Der Hund macht, was er kann, und er kann nun mal gut Kaninchen jagen. Das kann ja kein Fehler sein. Und welche Konsequenzen schlägst du vor?

Kommentar von Georg63 ,

Koreanisch essen ... https://www.youtube.com/watch?v=VkQcqKXlmh8 (ab 4:20)

Kommentar von franziskax ,

wen man dem Hund nicht lernt wo die Grenzen sind wird er es immer wieder tun und somit tja kennt er die grenzen eben nicht also muss man dem Hund von Anfang an erklären was er darf und was nicht und er darf das halt nicht den Hamster zu jagen

umgekehrt versetzte dich in die Lage des Hamsterbesitzer der findet das auch nicht toll wen der Nachbarshund  seinen Hamster jagt

Kommentar von Ostereierhase ,


wen man dem Hund nicht lernt

Dem Hund wird nichts "gelernt", dieses Wort existiert nicht, wenn dann wird dem Hund etwas gelehrt, so dass er daraus lernen kann. Lernen ist ein aktiver Prozess. Es geht übrigens nicht um Hamster, die wären vermutlich schon verschluckt worden, würde der Hund jene jagen, Franziskax.



Kommentar von Bitterkraut ,

Klar, du erklärst einem Terrier, daß er Nachbars kaninchen nicht jagen darf. Weil das den Terrier ja auch interessiert, was du erklärst. Da redet mal wieder ein Blinder von der Farbe.

Kommentar von franziskax ,

ja nein kan man hunden das lernen
man kan ihnen beibringen dass nicht zu tun

Kommentar von Bitterkraut ,

Ich habe 2 große Jagdhunde und gelegentlich einen Jack Russel in Pflege und ich weiß, wo die Grenzen des "Lernens" für eine Jagdhund sind, wenn es ums Jagen geht. Einem Jagdhund das Jagen abzugewöhnen ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit und das gilt auch für einen Terrier.

Dich möchte ich sehen, wie du einem Jagdhund beibringst, nicht zu jagen!

Antwort
von StanleyFunny, 25

Den Zaun höher machen. Das ist ja auch im Interesse des Nachbarn

Antwort
von Nina20002, 42

Mach es so, dass du mit dem Humd nur mit einer Schleppleine in den Garten gehst... wenn er den Hasen jagen will, sagst du energisch NEIN und holst ihn wieder zu dir... wenn das nicht funktioniert musst du vl ein Welpen- Gitter odet so VOR deinen Zaun tuen...

IM NOFALL DEINEN NACHBAR DARUM BITTE DIE HASEN EIN ZU ZÄUNEN

Kommentar von xXMalliliXx ,

Danke für die Antwort, werde es morgen gleich mal mit ihr üben 

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