Was tun wenn der eigene Hund die eigenen Hasen tötet?

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3 Antworten

Hallo, 

euer Hund verhält sich ganz normal. Es ist ein Raubtier. Und es ist eure Verantwortung, dass das Kaninchengehege so gesichert ist, dass kein Raubtier sich Zugang verschaffen kann.Wo ein Schäferhund rein kommt, kommt jedes andere Raubtier ebenfalls hinein. Ebenso das keiner eurer Tiere unter Stress steht und das tun unter diesen Umständen beide - der Hund erleidet Frust, weil er nicht an seine Beute kommt und die Kaninchen Todesangst, weil ihr Fressfeind vor dem Gehege randaliert. 

Verbessert das Gehege: Baut ein Gerüst, welches mindestens 3m² pro Kaninchen umfässt. Anschließend wird Volierendraht daran an den Seiten und oben befestigt. Wenn das Gehege keinen festen Untergrund hat, dann muss noch 50cm Unterbuddelschutz angebracht werden. 

Zum Hund: Wenn der Hund nicht neben Kaninchen entspannt leben kann, dann kann er nicht mehr in den Garten., Das ist auch besser für die Kaninchen. Der Hund stresst die Tiere und Stress wirkt sich grade bei Kaninchen ganz schnell auf die Gesundheit aus. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

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Hallo mellybl80, 

der Hund benötigt eine ganz große Menge Erziehung. Für den Hund ist ein Kaninchen ein Beutetiere und Kaninchen sind Fluchttiere, daher hat der Hund sowieso nichts in der Nähe des Geheges zu suchen.
Für Kaninchen ist das purer Stress. Was unter Umständen auch zu einem Herzinfarkt führen kann.

Wenn der Hund nicht auf das erste Wort hört, solltet Ihr Euch überlegen eine Hundeschule zu besuchen. Sowas geht überhaupt nicht.

Ich habe auch einen weißen Schäferhund. Den kann ich mit sämtlichen Tieren und Kindern alleine lassen. Über Jahre hinweg schon. Unsere Katzen jagt er nicht, fremde Katzen jagt er. Die haben aber auch nichts auf unserem Hof zu suchen. Also er weiß, wer zur Familie gehört und wer nicht.

Fürs erste sollten Kaninchen und Hund nicht mehr zusammen rausgelassen werden. Nur einer zur Zeit. Denn sowas darf echt nicht passieren!

Aber das Problem liegt da eindeutig beim Hund bzw. auch an Eurer Erziehung. Er hat anscheinend auch einen sehr ausgeprägten Jagdinstinkt. Gehört zwar zu einem Hund und ist normal, aber nicht mehr auf eine so aggressive Weise, das er schon "mutwillig" das Gehege zerstört.

Gab es in seiner Vergangenheit irgendwelche Vorfälle? Hat er schlechtes erlebt? Wurde er irgendwie scharf gemacht? Woher habt ihr ihn?

Sucht Euch da wirklich einen professionellen Hundetrainer. Nicht das es eine noch schlimmere Katastrophe gibt.
Aber Ihr müsst Euren Hund so gut kennen, sodass Ihr wisst was er tut, bevor er es tut und es somit sofort unterbinden könnt.

L.G.
XxLesemausxX


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Kommentar von mellybl80
01.06.2016, 08:50

Wir haben ihn von einem züchter, jetzt schon seid 4 jahren. mit anderen hunden verträgt er sich super, aber gegenüber unseren hasen und unserer katze ist er akresiev. wir waren mit ihm in der hundeschule, haben dies aber wieder aufgegeben da dort das erste was ein hund lernen sollte das bei fuß laufen war und unser hund das einfach nicht rafft und wir dann nach ein paar monaten immer noch am anfang waren und die anderen schon viel weiter.

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Kommentar von VanyVeggie
02.06.2016, 08:21

Ich stimme dir normal zu. Aber hier leider nicht. Wozu der Trainer? Das hat nix mit mangelnder Erziehung zu tun. Das ist ein Raubtier. Ihm sowas zu entziehen ist Entartung. 

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ja das mit der erziehung ist so ne sache. der hund lebt eigentlich bei meiner schwiegermutter also unten im haus und egal was ich sag ist immer falsch und eigentlich dachte ich auch das sie ahnung hat mit hunden, ist ja nicht ihr erster, die hatten immer schon schäferhunde, aber der ist total verzogen, der hört nur wenn er will und das wird immer schlimmer, bei meinem mann hört er besser, ich muß alles 10 mal sagen und 5 min später macht er trotzdem wieder was er will.

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