Frage von Sandra996, 104

Malteserwelpe und Katzen?

Hallo ihr Lieben,

mein Freund und ich wollen uns in ein paar Monaten einen Hund anschaffen. Bevor ihr fragt, ja es ist sehr gut überlegt!

Ich beschäftige mich seit Monaten damit welche Rasse zu uns und unseren Leben passt, habe mir zahlreiche Bücher gekauft und und und. Erst hatte ich mich für einen Mops entschieden, aber aufgrund dessen das mein Freund von der Rasse nicht so begeistert ist, haben wir uns doch dagegen entschieden. Eine Hunderasse die uns nun von allem am Besten gefällt ist der Malteser.

Nun die große Frage. Wir wollen auf jeden Fall ein Weibchen, da sich der Labrador von meinen Schwiegereltern nur mit Mädchen gut versteht und wir dort oft zu Besuch sind. Wir haben aber zwei Kater, die in ihrem Leben noch nie einen Hund gesehen haben (beide zirka 3 Jahre). Uns ist bewusst, dass uns eine große und lange Vergesellschaftung bevor steht. Nur wie machen wir das am Besten? Auch wenn die drei sich dann mal verstehen, mache ich mir Sorgen dass der Hund benachteiligt ist. Er allein und zwei Katzen, wäre da ein Zweithund sinnvoll oder eher nicht so? Der Hund wäre jetzt pro Tag max. 4h alleine.

Freue mich über nette Antworten. Erspart Euch bitte blöde Kommentare. Wie gesagt, wir haben uns alles sehr gut überlegt.

LG Sandra

Anzeige
Antwort
von expermondo, 5

Hallo Sandra996,

Schau mal bitte hier:
Hund Haustiere

Antwort
von BrightSunrise, 48

Schon mal gut, dass ihr euch gegen einen Mops entschieden habt, die gehören zu den Qualzuchten.

Auch Malteser sind nicht ohne, seht euch mal diesen Link an:

http://www.bolonka-zwetnas.de/qualzucht.html

Ich würde euch empfehlen mal im Tierheim nachzufragen, dort weiß man normalerweise auch Bescheid, ob ein Hund mit Katzen vertraglich ist oder nicht, aber letztendlich ist es natürlich eure Entscheidung, wo ihr euren Hund holt und welche Rasse es sein soll.

Allgemein kann man sagen, dass es leichter ist, einen Welpen mit Katzen zu vergesellschaften als einen ausgewachsenen Hund, aber es gibt keine Garantie diesbezüglich.

Unsere Hunde und Katzen sind mit dem jeweils anderen aufgewachsen und haben keine Probleme mit ihren Mitbewohnern.

Liebe Grüße

Kommentar von BrightSunrise ,
Kommentar von Sandra996 ,

Danke. Aber wir haben uns bewusst gegen einen Hund aus dem Tierheim entschieden, da wie du schon sagst die Vergesellschaftung bei einem Welpen leichter ist. 

Kommentar von BrightSunrise ,

In Tierheimen gibt es auch Welpen und wie ich auch geschrieben habe, wissen die Leute im Tierheim, welcher von ihren Schützlingen mit Katzen verträglich ist und wer nicht. ;) Und wenn es unbedingt einer vom Züchter sein muss, dann bitte doch einen gesunden Hund.

Kommentar von Besserwisserin3 ,

Wer sagt denn das Malteser Qualzuchten sind?! Klar die Minis ja aber hat sie geschrieben dass sie einen Mini will?

Kommentar von BrightSunrise ,

In den Links, die ich gepostet habe, steht das. Und Malteser sind mit einem Gewicht von maximal 4kg nun mal Minis.

Kommentar von BrightSunrise ,

Ich hab mir den Link eben nochmal angeschaut und du hast recht, da wird noch einmal in Minis unterteilt, ich nehme alles zurück, entschuldige!

Antwort
von sukueh, 43

Ich habe immer Hunde und Katzen gemeinsam gehabt und aufgrund der unterschiedlichen "Anschaffungszeiten" auch immer wieder den Fall gehabt, eine Katze oder einen Hund in den bestehenden "Haushalt" integrieren zu müssen.

Da waren auch immer mal wieder Hunde/Katzen dabei, die jetzt nicht mit dem anderen Tier (Hund/Katze) aufgewachsen sind, die ich mir angeschafft habe.

Außer "Geduld" und dem "Ablegen eigener Erwartungen" braucht man da meiner Meinung nach eigentlich nur "noch" gesunden Menschenverstand.

Das größte "Problem" besteht meiner Meinung nach darin, dass die Leute von sich zwar behaupten "ich weiß ja, dass es Zeit erfordert", dann aber nach 2 Tagen die Vergesellschaftung schon für gescheitert erklären, weil sich Hund und Katze natürlich nicht an den Vorstellungen der Menschen orientieren und - je nach jeweiligem Charakter - mal kürzer und mal länger dazu brauchen, sich mit der neuen Situation zu "arrangieren". Letztlich läuft es ja darauf raus. Hund bzw. Katz arrangiert sich zunächst mit dem neuen Mitbewohner, bis dann nach - eben je nach Vorgeschichte/Charakter - tatsächlich ein "Rudelgedanke" (meiner Meinung nach hauptsächlich bei den Hunden) entsteht.

Ich hab jeweils den neuen Mitbewohner in meine Wohnung gesetzt und darauf geachtet, dass in der nächsten Zeit die "alteingesessenen" Tierchen den "Neuen" nicht zu sehr bedrängt haben und das "war es" dann normalerweise.

Kommentar von Negreira ,

Genau so habe ich es auch immer gemacht. In über 30 Jahren haben sich meine Tiere nach einer gewissen Zeit stets vertragen. Und es waren immer Hunde und Katzen, verschiedenen Alters und Herkunft. Auch ältere Tiere kann man aneinander gewöhnen.

Wichtig ist, daß der Hund die Katzen nicht jagt. Gefauche und Geknurre sind normal, es kann oft Wochen dauern, bis man sich arrangiert hat. Das geht nur mit viel Geduld. Also nimm Dir Zeit, dann wird das schon funktionieren.

Antwort
von Besserwisserin3, 60

Da die Katzen noch keine Erfahrungen mit Hunden gemacht haben also auch keine negativen ist das schon mal gut. Kennt Eier Welpe Katzen bzw wird er Katzen schon beim Züchter kennen lernen? Das wären dann die besten Vorraussetzungen.
Wir haben eine Katze 2 Jahre und einen Bolonka Zwetna (ähnlich Maltesern) 10 Monate. Als er 4 Monate war haben wir die beiden zusammen gebracht. Er saß in seiner Transportbox während die Katze erstmal gucken könnte was da drin ist. Die hatte erstmal einen Buckel bis zur Decke. Aber als sich das gelegt hatte nahmen wir ihn aus der box an die Leine. Nach kurzem beschnuppern und paar Ohrfeigen von der Katze verstanden die sich einigermaßen so dass wir ihn ableinen konnten. Wir hatten aber ziemlich Glück weil die Katze warscheinlich schon schlechte Erfahrungen mit Hunden hatte.
Ich wünsch dir viel Glück mit euren Tieren

Kommentar von Sandra996 ,

Danke das hilft mir schon mal weiter. :-) Natürlich wollen wir einen Welpen der schon Katzen von Geburt an kennt.

Kommentar von Besserwisserin3 ,

Das wichtigste ist Geduld und leckerlies für alle wenn es einigermaßen ruhig vor sich geht. Aber den Hund festhalten wenn ihr den Katzen was gebt...mein kleiner hat schon mehrmals der Katze was geklaut und dafür eine Ohrfeige kassiert 😂🐶

Antwort
von oki11, 39

Hallo Sandra,

ich finde es sehr gut, dass Ihr / Du euch schon sehr gute und wichtige Informationen eingeholt habt und nicht leichtfetig einfach einen Hund holt :-)

Über einen Zweithund würde ich noch nicht nachdenken, ich würde mich erst um den kümmern den ihr dann habt.

Ich hatte eine 15 Jahre alte Katze und habe mir dann einen Hund dazu geholt und es hat gut geklappt.

Wichtig ist nur, dass die Katzen den ersten Schritt auf den Hund zumachen und nicht umgekehrt.

Auf Keinen Fall den Hund einfach laufen lassen.

Knie Dich auf den Boden, halte den Hund bei Dir aber nicht festhalten und lass halt die Katzen langsam schnüffeln.

Was mir aber große Sorgen bereiten würde ist die Tatsache, dass ihr Euren Welpen bis zu 4 Stunden alleine lassen wollt.

Ich denke mal es wird Probelme geben, wenn ihr nicht im Haus seit und da ihr einen Welpen habt, wird sicher auch eine Welpentoilette im Haus stehen , die dann ggf. von den Katzen benutzt wird.

Antwort
von MiraAnui, 22

Ein zweit Hund wäre sicher nicht angebracht nur weil ihr 2 Katzen habt...

Habt ihr auch bedacht, dass ein Hund am Anfang gar nicht alleine sein kann? Bis ein Hund 4 Stunden alleine bleiben kann, dauerts Wochen bis Monate. Leider vergessen das viele und schaffen sich einfach einen Welpen an ohne das jemand da ist

Bei der Vergesellschaftung müssen paar wichtige Regeln beachtet werden z.B. brauchen die Katzen einen Rückzugsort, wo der Hund nicht hin kommt z.B. Küche abgetrennt mit Gitter, Regale etc.

Dann musst du aufpassen, dass der Hund die Katzen nicht dauerhaft belästigt mit Spielaufforderunge, das kann ganz schnell gefährlich werden.

Auch sollen die Katzen nicht dauerend den Hund jagen - mein alter Kater war so einer..

Ansonsten braucht alles Zeit. Die Katzen haben ihr eigenes Tempo. Am Anfang werden sie sicherlich nicht begeistert sein. Mein zweit Kater ist 6 Monate in den Keller gezogen ;)

mittlerweile sind meine 2 Hunde und meine 2 Kater ein Herz und eine Seele.

Antwort
von LukaUndShiba, 53

Benachteiligt wäre er da nicht und ein zweit Hund sollte gut überlegt sein.

Aber die Frage ist immer: Will und sollte man Katzen das an tuen? Und was passiert wenn die Katzen den Hund garnicht akzeptieren?

Und wenn du sagst der Hund wäre pro Tag 4 stunden alleine wie willst du das mit einem Welpen schaffen? Bis zum 6 Monat braucht er 24/7 Betreuung und dann sind es Monate lang intensives Training bevor ihr ihn mal 1-2 stunden alleine lassen könnt.

Antwort
von KatrinNKS, 16

Zu meiner 13jährigen Katze habe ich damals auch einen Welpen geholt. Wichtig ist es, dass die Katzen auch weiterhin im Vordergrund stehen, damit keine Eifersucht entsteht. Katzen können ja seeehr nachtragend sein ;)

Mein Welpe wurde von mir bewusst von der Katze ferngehalten, wenn ich dabei war, außer die Katze wollte Kontakt aufnehmen. Aber das würde ich nur unter Aufsicht machen!!! Einmal hat meine Katze dem Welpen mit Krallen gehauen, FAST ins Auge. Das Baby hat am Auge geblutet und wurde Gott sei Dank nur an der Haut verletzt. Das kann unglaublich schnell gehen, ich saß daneben. Daher bitte nur unter Aufsicht alle zusammen lassen.

Du schreibst, dass der Hund höchstens 4h alleine ist. Ich hoffe aber, dass dies erst in einigen Monaten der Fall ist, wenn der Hund gelernt hat, alleine zu bleiben, oder? Meine hat gewiss 4-5 Monate gebraucht, um nur eine Std. alleine zu bleiben, das ist aber von Tier zu Tier unterschiedlich. Und ganz wichtig: Trennt Hund und Katzen bitte in dieser Zeit! Wie gesagt, es kann SO schnell etwas passieren.

Wenn Hund oder die Katzen zu stürmisch sind, würde ich auch dazwischen gehen und für Ruhe sorgen. Eine Situation kann schnell eskallieren und ein Welpe hat gegen eine oder zwei Katzen keine Chance. Meine hatte von Beginn an einen großen Respekt vor der Katze und blieb auf Abstand. Nachts war sie "sicher" in der Hundebox, in die die Katze nicht dran kam.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community