Frage von normadee, 112

Ist meine Einleitung historisch korrekt (Koreakrieg/Kalter Krieg)?

Hallo! Ich schreibe eine Hausarbeit über den Koreakrieg und möchte dazu eine spannende Einleitung schreiben, nun finde ich das Thema jedoch sehr schwierig und es fällt mir schwer eine gute Einleitung zu schreiben, abgesehen davon ob ich das historisch überhaupt korrekt ausgedrückt habe.

1950 begann in Korea ein Krieg der drei Jahre andauern sollte und über 4,5 Millionen Menschen das Leben kosten sollte. Ein Krieg der Landsmänner gegeneinander kämpfen ließ und Familien bis auf unabsehbare Zeit trennte. Ein Stellvertreterkrieg der USA und der UdSSR mit fatalen Folgen, bis in die heutige Zeit.

Ein Grund für meine Wahl eine Hausarbeit über den Koreakrieg zu schreiben ist in Je Seung-yoos,Chef des Planungsstabes im südkoreanischen Verteidigungsministerium, Zitat gut ausgedrückt:"Der Koreakrieg ist nicht Vergangenheit, er ist Gegenwart". Noch bis auf heute befinden sich Nord- und Südkorea im Krieg und provozieren sich gegenseitig. Das Gefühl der ständigen Angst ein Krieg könne jeden Tag beginnen ist Alltag in Südkorea. Mit der Aufrüstung und den ständigen Atomexperimenten in Nordkorea ist dies verständlich.

In dieser Hausarbeit beschäftige ich mich mit der Frage inwieweit Korea am Koreakrieg beteiligt war oder ob es doch nur von der USA und der UdSSR ausgenutzt wurde. Außerdem will ich mit den Folgen des Krieges das heutige Problem und Gefühl der Koreaner näher bringen getrennt zu sein.

So sieht es bis jetzt aus, ist das so korrekt? Gibt es Verbesserungsvorschläge? Ich wäre sehr dankbar für jede Hilfe.

Mfg, normadee.

Antwort
von voayager, 82

Na-ja, da sehe ich schon einen Webfwehler in deiner Darstellung, denn du machst gerade so, als wenn die armen Südkoreaner in Unschuld befindend, dem bösen Nachbarn im Norden ausgeliefert seien und sich daher ängstigen. Südkorea könnte sehr schnell mit Nordkorea klar kommen, bräuchte dazu nur die US-Armee des Landes zu verweisen. Auch sollte es nicht ständig Großmanöver nahe der Grenze durchführen, denn das wird in Pjöngjang als arge Provokation angesehen.

Selbstverständlich waren beide Koreas stark am Krieg beteiligt.


Antwort
von Glumandaxcl, 48

Also da sind ein paar Fehler bei der Kommasetzung. Und ich würde das mit der udssr und usa im ersten Satz nicht so schreiben, da die udssr im Kriegsverlauf fast gar nicht beteiligt war, sondern der großteil von China ausging, welches kein wiedervereinigtes Korea unter USA-Einfluss wollte. Stalin hat ja quasi nur sein Ok gegeben den Süden anzugreifen, weil Nordkorea so darauf beharrt hat. Der Krieg war also nicht seine Idee. Den Koreakrieg als Stellvertreterkrieg der USA und udssr zu bezeichnen, finde ich etwas gefährlich. Deine Aussage, dass du dies untersuchen möchtest, finde ich allerdings gut.

Kommentar von normadee ,

Hallo, entschuldigung für die späte Antwort!

Die Kommasetzung habe ich danach noch korrigiert, aber danke! Ich bin jetzt davon ausgegangen.Stalin drängte Mao Zedong ja dazu mit einzuschreiten. Außerdem hat Stalin die Verhandlung der UN - Sitzung versucht zu boykottieren damit die USA nicht einstreiten darf und Nordkorea gewinnt... Und mit der ganzen militärischen Hilfe die Stalin geleistet hat denke ich wusste er ganz sicher das dies zu einem militärischen Einsatz führen würde, zudem es Stalin ja auch immer um Landgewinn ging. 

Das kam dann nach meiner Untersuchung raus!

Antwort
von Hugosfreund, 40

Hi,

inhaltlich gibt es in Deiner Ausführung wenig auszusetzen: Zum einen war der Koreakrieg ein Stellvertreterkrieg der Großmächte UdSSR und China auf der einen Seite und USA mit den westlichen Verbündeten auf der anderen Seite. Die "Provokationen" gehen eher von der nordkoreanischen Seite aus. Im Hauptteil kannst Du ja näher auf die "Provokationen" eingehen z.B. die Versenkung von Fregattenschiff Cheonan, die Minenverlegung direkt an der südkoreanischen Grenze, Artillerieangriff auf die südkoreanische Insel, Atombombentests etc. Zwar wird die jährliche gemeinsame Übung der südkoreanischen Streitkräfte mit den US-Streitkräfte als "Provokation" von Nordkorea angesehen, aber wie kann eine Militärmanöver eine Provokation sein? So etwas macht fast jedes Land- auch Bundesrepublik Deutschland. Außerdem solltest Du vielleicht im Hauptteil noch erwähnen, warum dort noch Krieg herrscht (es wurde ja nur ein Waffenstillstandsabkommen vereinbart - keinen Friedensvertrag unterschrieben).

Sprachlich solltest Du auf die Kommasetzung achten. Ansonsten finde ich die Einleitung gut.

Kommentar von normadee ,

Hallo,danke für deine Antwort! Ich habe die Ansagen durch die Lautsprecher die Südkorea jeden Tag macht als Provokation genannt. Natürlich geht Südkorea nicht so weit wie Nordkorea aber es ist auch nicht so ganz unschuldig. Das war micht wichtig zu nennen.

Vielen Dank!

Antwort
von Eklob, 26

Geschichte läßt sich nicht an einem Datum fest machen. Meines Erachtens liegen die Gründe bereits in der Nachkriegszeit in Europa. Die Westmächte wollten die UdSSR zurückdrängen und die UdSSR seine Einfluß in Europa vergrößern. Da kommt dann die Berlinkriese, als Machtprobe und in Folge der Koreakrieg war nur möglich, weil in den USA eine Kommunistenverfolgung um sich griff. Da war das Schlachtfeld Korea das richtige Schlachtfeld.

Sehr gut beschrieben, mit vielen Theorien findest du unter:

 http://www.oliver-bieri.ch/kalter-krieg/kk/koreakrieg.htm

Antwort
von fremdgebinde, 47

Das allererste "sollte" sollte raus und es fehlen einige Kommas, aber den Text finde ich ganz, ganz toll. Super!

Kommentar von normadee ,

vielen dank!!

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