Frage von BangerLK2, 87

Hund kommt angerannt - neugierig oder aggressiv - wie verhalten?

Hallo Leute die sich mit Hunden auskennen,

unszwar ist es ja so, dass wenn man irgendwo hingeht oder fährt, wo ein Hund ist, meistens der Hund angerannt kommt. Wenn ich z.B. im Auto bin, wartet er bis ich aussteige, aber ich habe meisten garkeine Ahnung ob die Hunde lieb oder böse sind. Wie merkt man eigentlich das? Und wie sollte man in dem Fall mit dem Hund umgehen? Nicht, dass er beißt wenn man ihn anpackt? Ich habe leider seit meiner Kindheit Angst vor Hunden, manchmal ist es aber peinlich.

Danke:)

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 27

Tja, pauschal kann man dir da nicht wirklich helfen, man kann das eher selten vorhersehen, wie der Hund der angerannt kommt tickt. Leider kann man ja nicht immer davon ausgehen, das jeder Hund erzogen und sozialisiert ist, auch kann man bei manchen Rassen die Körpersprache kaum noch auslesen, zB Bulldoggen. Das einzige was ich dir da raten kann ist den Hund zu ignorieren, nicht ansprechen, nicht angucken und wenn du dir unsicher bist zB ob du aus den Auto steigen kannst lieber mal eine halbe Minute warten,bis der Halter auch eintrudelt. Allgemein solltest du dich auch von Hunden fernhalten die dich mit Blick fixieren und eine steife Körperhaltung angenommen haben, da ist dann wirklich Vorsicht geboten. Hat der Hund den Kopf und Rute weiter unten, beleckt seine Schnute, wedelt und kommt auf dich zu, hast du etwas weniger zu befürchten. Auf jeden Fall solltest du dir angewöhnen vorher die Halter zu fragen ob du den Hund streicheln darfst, das wäre auch höflich :) 

 

Antwort
von XLeseratteX, 26

Wenn er es böse meint, dann merkt man das.
Er würde knurren, bellen, Zähne zeigen usw.

Das einzige was Du machst ist stehen bleiben. Die Hände lässt Du locker nach unten hängen und guckst ihm nicht direkt an.
Weglaufen, treten, schlagen, Hände in die Luft reißen etc. würde nur noch mehr Aggressionen nach sich ziehen.

Für Hunde ist es aber normal angelaufen zu kommen. Sie interessieren sich schließlich auch für den Besuch. ;)

Auch wenn sie hochspringen ist es ein Zeichen von Respekt. Hunde lecken sich gegenseitig die Schnauze um ihre Freude kunt zu tun. Und da der menschliche Mund so weit oben ist, wollen sie eben daran. :) Ist also auch nicht unerzogen oder aggressiv.

Hunde denken sich nicht, "ach den greif ich mal an". Hunde reagieren auf Situationen.
Sie kommunizieren über die Körpersprache, auch mit dem Menschen. Deswegen ist es eigentlich auch unabdingbar das jeder Hundebesitzer die Körpersprache der Tiere kennt. Dann kann man schon reagieren, bevor der Hund handeln kann.

Eine gebückte Haltung wird als Drohung wahr genommen. Deswegen streichelt man einen Hund nicht von oben herab, sondern geht auf Augenhöhe. Also man hockt sich hin.
Auch streichelt man Hunde nicht unbedingt auf dem Kopf, das ist auch eine Art Drohung. Deswegen ziehen viele Hunde dann auch den Kopf ein oder kneifen die Augen zusammen.

Und auch das Schwanzwedeln ist nicht immer ein Zeichen von Freude.

Wedelt er mehr nach links, ist er nicht erfreut sondern will seine Ruhe. Die Aufstellung der Ohren verraten auch viel über das Momentane Gefühl des Hundes.

Aufgerichtet = Aufmerksam, neugierig
Angelegt = Drohung, Warnung Fazit: Hund nicht anquatschen oder anfassen.
Sind die Ohren locker und in der typischen Haltung (je nach Rasse unterschiedlich) gibt es kein Problem.

Dann achtet man auf Körperhaltung und auf die Bewegung der Rute.
Ist der Hund angespannt, steht er breitbeinig da oder ist er locker.
Stolziert er oder schleicht er auf einen zu oder hat er einen ganz lockeren Gang.
Steht die Rute grade nach oben oder ist sie zwischen die Beine geklemmt oder hält er die seitlich. Wie ist das wedeln zu deuten usw.

Und ganz wichtig, wohin wandern die Augen. Guckt er Herrchen/Frauchen an oder ist er auf dich fixiert oder auf die Umgebung.

Aber es ist selten der Fall das ein Hund angelaufen kommt, weil er angreifen will. Dazu müsste Dein Gegenüber der Mensch ihm einen Grund liefern. Und das tust Du nicht, nur weil Du aus einem Auto aussteigst.
Wenn da ein Hund ist, gehst Du einfach Deinem vorgesehenen Trott nach. Nimmst Deine Sachen, machst die Tür zu usw. Und gut. Lass ihn schnuppern und Du wirst sehen, er wird Dich in 97% der Fälle akzeptieren.

Antwort
von Dahika, 15

Man sollte ruhig stehen bleiben. Am besten nicht mit der breiten Vorderseite, sondern mit der Schmalseite des Körpers. Je weniger man sich sicher ist, wie sich der Hund verhalten wird, um so weniger sollte man tun. Einfach ruhig stehen bleiben.
Danach kann man, wenn der Hund nicht gerade mit den Zähnen fletscht, langsam und höflich die Hand ausstrecken, damit er sie beschnüffeln kann. Bloß keine plumpe Vertraulichkeit.
Wenn der Hund dann freundlich reagiert, kann man ihn zurückhaltend streicheln. Man muss aber nicht.

Antwort
von Nijori, 11

Im Normalfall kannst du bei jedem Hund aussteigen, die bei denen es nicht geht das siehst du vorher.
Steif nach hinten gestreckter Schwanz, angelegte Ohren, bellen mit Lefzen hochzezogen, agressiver Blick nicht jeder kann den Blick eines Hundes deuten und ich befürchte bei dem was du sagst kannst dus nicht aber die restlichen Zeichen schon.
Wenns nicht so ist, einfach aussteigen im Zweifelsfalle Finger vom Hund und deiner Wege gehen.
Niiiiiiiemals rennen selbst wenn der Hund hinter dir steht und kurz davor ist dich zu beißen sobald du rennst hast du keine Chance mehr ihm Repekt einzuflößen du bist nurnoch fliehende Beute.
Wenn du einen Agressiven Hund direkt vor dir hast Laut werden dich groß machen und langsam aber bestimmt weggehen nicht schlagen oder so der Hund ist aus einem Grund agressiv nicht weil er dir was will sondern vermutlich weil du in sein Territorium eingedrungen bist er will nicht kämpfen kein Tier will das normal, er will das du weggehst.
Wenn du allerdings körperlich wirst sieht er das als Herrausforderung und wird angreifen.

Also ein Paar mal Laut werden damit er dich nicht für vollkommen harmlos hält was auch gefährlich sein kann und dann einfach weggehen.

Davon abgesehen sind die wenigsten Hunde denen du begegenen wirst in irgendeiner Form aggressiv das schlimmste was du von einem normalen Hund erwarten kannst ist das er dir die Nase die grade noch an nem Haufen geschnüffelt hat ins Gesicht steckt ;)

Antwort
von Katerkafka, 30

Du solltest auf die Typischen anzeichen achten.
Wenn der Hund mit dem Schwanz wedelt, hechelt und ein bisschen hin und her hüpft ist es eig. klar dass er dir nichts böses will. Trotzdem solltest du nicht sofort auf den Hund losstürzen und zuerst die Besitzer fragen ob du ihn streicheln darfst.Wenn der Hund natürlich knurrt oder den Schwanz eingezogen hat solltest du ihn nicht anpacken, weil er dann wahrscheinlich ängstlich oder aggressiv ist. Google doch einfach mal das Verhalten von Hunden ;)

Kommentar von MiraAnui ,

Öhm wieso ist schwanzwedeln, hecheln und rumhüpfen ein zeichen das er nichts macht?

Hunde hecheln aus stress, Schwanzwedeln zeigt nur eine Erregung (ob die jetzt freundlich oder nicht ist hängt von vielen Faktoren ab) rumspringen ist auch eine Möglichkeit stress abzubauen.

Antwort
von Bunnymu16, 19

Am Besten fragst du einfach die Besitzer, ob du den Hund streicheln darfst. Die meisten Hundebesitzer, die ihren Hund so zu den Gästen hinrennen lassen haben keinen aggressiven Hund, das wäre ja fahrlässig... Trotzdem gibt es auch Ausnahmen. Verhalte dich ganz natürlich und zeige nicht, dass du Angst vor dem Hund hast. Bleibe gerade stehen und Lauf nicht vor dem Hund weg.

Wenn der Hund fröhlich mit dem Schwanz wedelt und dann auf dich zugerannt kommt, will er nichts Böses. Wenn der Hund jedoch bedrohlich bellt oder knurrt solltest du vorsichtig sein. Aber nicht jedes Bellen ist ein böses bellen, die meisten Hunde bellen vor Freude und Aufregung.

Wie gesagt, am besten fragst du einfach die Besitzer, dann kann gar nichts passieren!

Das wird schon! :)

Kommentar von Dahika ,

zeige nicht, dass du Angst vor dem Hund hast.

nette Idee, nur, das kann nicht mal ein Oscarpreisträger. Der Hund merkt das immer.

Kommentar von Bunnymu16 ,

Das stimmt einerseits, aber trotzdem macht es einen Unterschied ob du dich verstecken willst, wegläufst und zusammenzuckst wenn der Hund zu dir kommt oder ob du einfach stehen bleibst und Ruhe ausstrahlst...

Antwort
von MiraAnui, 24

Kommt ein Hund auf dich zu ignoriere ihn. Das Heißt dreh dich weg, seh ihn nicht an, fass und spreche ihn nicht an.

Wenn ein fremder auf Das Grundstück eines Hundes kommt, wird angeschlagen. Kaum ein Hund meint das böse oder wird beißen.

Viele wollen nur schauen wer du bist und gehn dann. 

Ob ein Hund aggressiv ist oder nicht merkt man an der Körpersprache. Leider ist das nicht immer leicht zu unterscheiden.

Schwanzwelden bedeutet nur eine Erregung, ob es freude oder Aggression ist hängt vom restlichen Körper ab.

Ein Hund der sich versteift und dich fixiert solltest du nicht anstarren oder dich bewegen. 

Am besten fässt man keinen Hund an solang der Besitzer nicht das okay gibt.

Mein Rüde mag es zum Beispiel gar nicht von fremden gestreichelt zu werden und bellt und knurrt vor Unsicherheit. Den muss man zu einem kommen lassen.

Antwort
von brandon, 15

Am besten wäre es wenn Du für Deine eigene Lebensqualität ein Therapie gegen Deine Hundephobie machen. Dazu musst Du einen Psychotherapeut aufsuchen.

Wenn Du glaubst das Du es auch aus eigener Kraft mit etwas Unterstützung schaffst dann frag mal bei einer Hundeschule ob man Dir dort behilflich ist. Dort kannst Du auch lernen die Körpersprache der Hunde zu deuten damit Du besser beurteilen kannst ob der Hund der Dir gegenüber ist freundlich, ängstlich oder aggressiv gestimmt ist.

Wenn ein Hund Dich anbellt und dabei die Lefzen hochzieht ist er auf jeden Fall aggressiv und wahrscheinlich auch unsicher. 

Einem aggressiven Hund solltest Du nicht in die Augen starren weil das auf Hunde bedrohlich wirkt. Du solltest auch keine schnelle Bewegungen machen oder schreien sondern langsam und vorsichtig versuchen Dich aus der Gefahrenzone zu bringen.

LG

Antwort
von Steffile, 32

Geh erstmal davon aus, dass der Hund neugierig ist. Hunde sind etwa die freundlichsten Wesen die es gibt, es sei denn sie sind als Wachhunde abgerichtet (die Situation wuerdest du erkennen, auf Privatgrundstuecken, Firmengelaenden etc.), oder sie haben Angst.

Wenn du dich nicht gerade auf den Hund stuerzt um ihn zu streicheln, sondern ihm ein paar Sekunden Zeit gibst, dich zu riechen, koennt ihr beste Freunde werden^^

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