Frage von likekateem 08.10.2011

Hund im Winter draußen halten?

  • Antwort von Biggi1963 08.10.2011
    17 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hi,

    mit "Gehege" hast du nur ein netteres Wort für "Zwinger" benutzt. Ein Hund gehört in sein Rudel und nicht in einen Zwinger. Noch dazu ganz alleine. Ausserdem ist er noch sehr jung, da solltest du an der Bindung zwischen euch arbeiten.

    Ich frage mich oft, warum man sich einen Hund hält, der dann ganz alleine in seinem Zwinger hocken muss.

    Mir ist klar, dass es nicht verboten ist, aber ich halte von solchen Bedingungen gar nichts. Ich stell mir grade vor, wie ich mich fühlen würde, wenn ich mich bei Minusgraden und Schnee in da hineinsetze und die Gittertür sich hinter mir schliesst. grusel.....

    http://www.uschisoase.com/gp.jpg

    Ich hoffe, ihr überdenkt das noch einmal.

    LG

  • Antwort von Ispahan 08.10.2011
    12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn ihr alle mit draußen kampiert, ist dagegen nichts einzuwenden. Wenn der Hund allerdings wie ein ausrangiertes Fahrrad draußen bleiben soll, während ihr euch drinnen den Pelz wärmt, habt ihr den Hund nicht verdient !!!

  • Antwort von Aredhel 08.10.2011
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Können ja, aber ich finde es grundsätzlich falsch, einen Hund allein draußen zu halten, egal ob es kalt ist oder nicht. Ein Hund ist ein Rudeltier und im Optimalfall ist er rund um die Uhr bei seinem Rudel (wenn er allein gehalten wird, ist das Rudel seine Menschenfamilie). Stell dir mal vor, wie er sich fühlen muss, wenn ihr alle im Haus seid und er allein draußen sitzt, eventuell noch eure Stimmen von drinnen hört oder euch durch das Fenster sieht und nicht zu euch darf. Sorry, aber da braucht man sich gar keinen Hund anschaffen.

  • Antwort von Sonnia22 08.10.2011
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wozu habt Ihr Euch einen Hund angeschafft? Einen Hund, insbesondere einen so jungen, auch im Winter in einem Gehege zu inhaftieren, ist unverantwortlich. Im übrigen nicht nur wegen der Kälte, sondern auch, weil ein Hund schließlich ein Rudeltier ist!

    Unbegreiflich so etwas!

  • Antwort von micky2009 08.10.2011
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ein Hund gehört grundsätzlich zu seinem Rudel und nicht in ein Gehege. Da ist es gleich,ob es Sommer oder Winter ist, das ist ein Muß, sonst brauchst du keinen Hund

  • Antwort von guterwolf 08.10.2011
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    du siehst schon: keiner hier hält etwas davon , einen HUnd im Gehege , sprich Zwinger zu halten - auch wenn ihr das nur macht wenn ihr nicht da seid.

    Im Winter sollte ein HUnd im Haus sein und nicht im Zwinger. Mehr gibt es dazu von meiner Seite aus nicht zu sagen.

  • Antwort von emma69 08.10.2011
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo likekateem,

    ich halte von Zwingerhaltung gar nichts und erst recht nicht im Winter. Wenn Euer Hund langsam an das Alleine sein gewöhnt wird und Ihr den Hund liebt, so dass Ihr für die Erziehung Zeit und Geduld aufbringt, so muss er nicht einsam und in der Kälte im Zwinger hocken, wenn Ihr nicht daheim seit. Sowas sollte einem bereits vor Anschaffung eines Hundes klar sein. Wozu ein Rudelmitglied anschaffen, wenn dieses später vom Rudel getrennt gehalten wird, weil man sich nicht die Mühe machen will, dieses neue Rudelmitglied zu erziehen, denn das ist ja sicherlich der Grund, warum er während Eurer Abwesenheit zu jeder Jahreszeit im Zwinger hocken soll, weil er eventuell nicht stubenrein ist, nicht an das Alleine sein gewöhnt wurde und sicher auch Sachen kaputt macht vor Langeweile, wenn Ihr ihn allein zu Hause lassen würdet, richtig?

    LG, Emma69

  • Antwort von karinnox 08.10.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    bin vor lauter DH'*s austeilen fast in stress gekommen.. :-)

    kein hund gehört alleine in einen zwinger----ihr habt den hund nicht verdient wenn ihr so handelt..... traurig

  • Antwort von raecher 08.10.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    könne schon aber stell dir mal vor du müsstest stundenlang draußen in der kälte verbringen

  • Antwort von Jerne79 08.10.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der Hund müßte die Möglichkeit haben, sich warm zu halten, Artgenossen wird er keine haben, es müßte dafür gesorgt sein, daß Futter und Wasser nicht einfrieren. Sicherlich gäbe es Möglichkeiten, aber als besonders tierfreundlich würde das wohl niemand betrachten. Ist doch auch die Frage: warum schafft man sich einen Hund an, wenn man vorher nicht über die Unterbringung im Winter nachgedacht hat.

  • Antwort von Veichan 08.10.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hunde im Zwinger zu halten ist Tierquälerei.

    Wozu hat man einen Hund, wenn man ihn in einen Käfig sperrt? Hunde sind Lauftiere und neben hochsoziale Rudeltiere. Ohne die Nähe seiner Familie zerbricht ein Hund seelisch und wird verhaltensauffällig. In der Beißstatistik 2007 waren 85 % aller Hunde, die in Beißvorfälle verwickelt waren, Zwingerhunde.

    Gebt euren Hund bitte in gute Hände ab oder lasst ihn im Haus leben. Eine Zwingerhaltung kommt einer Einzelhaft für einen Straftäter gleich. Was hat euch euer Hund getan, dass ihr ihn bestraft?

  • Antwort von JinjaO 08.10.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ihr solltet eher überlegen, den Hund in eine Familie abzugeben. Und das nicht nur im Winter. Ein Hund ist ein Rudeltier, er gehört entweder unter Menschen in eine Familie oder in ein RIESEN Außengelände mit anderen Hunden. Sprich in ein Rudel.

    Vorallem bei einem Welpen. Hast Du schon mal was von Sozialisierung gehört??? Gerade im Welpenalter prägt sich das Sozialverhalten des Hundes. Das schaffst Du bestimmt nicht in dem er alleine in einem Zwinger sitzt.

  • Antwort von Dackelmann888 08.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ein Hund gehört in sein Rudel und nicht in seinem Zwinger.Warum habt Ihr einen Hund wenn Ihr nicht mit Ihm zusammen Lebt.Denn hat das arme Tier da auch nur eine Hütte drin,ein armseliges Leben.

  • Antwort von xentono 25.01.2013

    Leute Leute ......!!

    Normalerweise beteilige ich mich nicht in Foren, aber als ich dieses Thema las, wurde mir reichtig übel!

    Was seit Ihr für Hobby-Experten. Ich halte zur Zeit auf meinem Grundstück zwei Hunde. Einen Labrador der fast 2 Jahre jung ist sowie eine Rodhesian Hündin, die bereits stolze 12 Jahre alt ist.

    Beide Hunde waren von Anfang an draußen auf dem Grundstück und haben je eine haltungsgerechte Hütte im massiven Zwinger.

    Jetzt aber zur Sache.

    Ein Hund in der Größe eines Schäferhundes gehört nicht in eine Wohnung! Was seit Ihr für Tierquäler und schreibt zeitgleich hier richtigen Mist. Hund sind anpassungsfähige Tiere, die ihren Ursprung, im Freien zu leben, genießen.

    Euch sperrt man auch nicht in ein Zimmer und geht mit euch 2,3 oder 4 mal am Tag "Gassi". Der Hund fühlt sich draußen pudel wohl, sofern ein Grundstück und ein Unterschlupf gewährleistet ist.

    Zum Thema Temperaturen:

    Hier muß man klar unterscheiden!

    Ein Hund, der so wie von den meisten hier unartgerecht gehalten wird, hat es natürlih sehr schwer, draußen bei minus 15 Grad zu leben. Das Fell des Hundes paßt sich der Umgebung an. Wenn ihr einen Hund von Anfang an draußen gehalten habt und ein Zwinger mit Windgeschützter Hütte vorhanden ist, dann macht ihm eine Temperatur von -15 Grad sicherlich nichts aus.

    Ich persönlich belege den Boden des Zwingers mit Stroh oder Heu. Es kam auch schon vor, dass die Hunde dies nicht wollten und die Hütte vom Stroh befreiten. Achtet mal auf eure Tiere .... selbst im Schnee halten sie ihren "Mittagsschlaf", weil es dem Tier NICHTS ausmacht.

    Vor zwei Jahren, wo wir Temperaturen von bis zu -25 Grad erreichten, lies ich meine Beiden auch in der Garage übernachten. Aus "Angst" vor der Kälte. Aber auch hier verließen sie die Garage mitten in der Nacht.

    Also.....

    Meine Meinung und meine Erfahrung (und die ist sehr lang und auch beruflich begründet).

    Haltet bitte keinen Hund in einer Größe eines Schäferhundes in der Wohnung. DAS IST QUÄLEREI! Die, die das Gegenteil behaupten, sind schlecht hin .... Dummköpfe.

  • Antwort von ulista 09.01.2013

    Nun mal eine Antwort auf deine Frage. Ich verstehe deinen Beitrag so, dass ihr den Hund wenn ihr arbeiten seid oder außer Haus, draußen lassen wollt wo er nichts anstellen kann. Ich finde deine Frage absolut berechtigt und halte diese angreifenden Antworten, die ich bisher gelesen habe, in keinster Weise für berechtigt und schon gar nicht für qualifiziert. Ein Hund ist ein Rudeltier, aber es gäbe nicht viele Hunde wenn sich nur derjenige einen Hund halten dürfte der ihn niemals alleine ließe. Wer hier ohne Tadel ist werfe den ersten Stein. Ich kann mir einen Hund nur halten wenn ich zur Not auch eine Tierarztrechnung bezahlen kann und dafür muss man nun mal arbeiten. Freilich sollte der Hund mehrere Stunden täglich Bewegung und Kontakt zum Menschen haben. Du hast mit keinem Wort geschrieben dass ihr den Hund ausschließlich draußen lasst und 24 Stunden einsperrt, deshalb unterstelle ich dir auch so etwas nicht. Ein belgischer Schäferhund ist durchaus imstande, mit Kälte zurechtzukommen, wenn er sich bewegen kann und das Gehege groß genug ist. Das ist ein Arbeitshund, der über Jahrhunderte ausschließlich draußen lebte. Ich halte meine Hunde auch in einem Gehege (2 Stück in Gruppenhaltung). Ich nenne es nicht Gehege, weil es netter klingt wie Zwinger, sondern weil mein Gehege mehr als 40 qm umfasst, einen 10 qm überdachten Holzboden hat, zwei Hütten mit Isolation, einen Baum zum Schutz vor Sonne, einn Hundepool, ein anregendes Gelände wo die Hunde graben dürfen, ein Sandeck zum wühlen, Platz zum laufen... mit einem Zwinger hat das nichts zu tun. Es gibt Rassen, oder Individuen, die fühlen sich draußen weit wohler als drinnen. Unsere Hunde sind draußen geboren, haben ausschließlich draußen gelebt und sind draußen weit ausgeglichener. Sie kommen mit der Wärme in einer Wohnung nicht zurecht. Ein Hund, auch ein angeblich überzüchteter, ist kein Mensch und hat völlig andere Bedürfnisse. Unsere Hunde finden es draußen anregender in der Natur. Gerade für Arbeitshunde ist es wichtig, ein Winterfell entwickeln zu können. Wenn ich Schafe hüten will bei jedem Wetter und vom Hund erwarte draußen seine Arbeit zu tun, hat dieser Hund am Ofen nichts verloren. Wenn der Hund genügend Arbeit und Kontakt zum Menschen hat, ist gegen eine vernünftige Haltung draußen nichts einzuwenden, sie kann gesünder sein als eine Haltung drinnen. Unsere Hunde waren trotz Kälte nie krank, sind ausgeglichen und zufrieden, und auch Temperaturen unter 0 machen ihnen nichts aus, solange sie trocken liegen können und sich in einer geschützten Hütte warmhalten. Gerade eine kleinere Hütte kann ein Hund mit seinem Körper besser aufwärmen, mit einem Strohhaufen in den er sich eingraben kann als eine zu große Hütte. Meiner Erfahrung nach werden mehr Hunde krank durch Vermenschlichung, übertüddeln und falsche Ernährung..... Unsere Hunde gehen im Winter schwimmen im Eiswasser und finden das gut. Sie fressen grünen Pansen und Schafscheiße und finden das gut. Und sie wälzen sich gerne in frischen Kuhfladen und finden das gut. Ich darf das Empfinden eines Tieres demnach nicht mit dem meinen vergleichen sondern muss beobachten, wo und ob sich das Tier wohlfühlt. Wer hier nur unfachkundig attackiert, sollte seine Meinung lieber für sich behalten als Leuten etwas zu unterstellen, was sie so nie gesagt haben.

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