Frage von Linkxx, 98

Hund abgeben nach Trennung - könnt Ihr mir helfen?

Hallo an euch alle,

iIch brauche euch zu meinem Problem. Als ich letztes Jahr im April mit meinem Freund zusammen gekommen bin, haben wir uns Monate danach dazu entschieden einen Hund zuzulegen. Dieser Hund lebt nun bei uns seit 6 Monaten und ist 8 Monate alt. Ich bin 21 und er ist 34. Wir haben uns vor kurzem getrennt und ich muss die Entscheidung treffen ihn abzugeben. Seitdem ich das mache, Esse ich fast nichts mehr und sterbe innerlich. Weil ich diesen Hund liebe. ABER mein Problem ist, dass ich mit meinen 21 Jahren keine Ausbildung fertig habe bzw nicht einmal angefangen. Beziehe also Arbeitslosengeld II. Natürlich möchte ich dies ändern.. Aber für mich fast unmöglich, da ich niemanden habe, der sich um den Hund kümmern könnte außer vielleicht Hundepension oder Hundesitter.. Aber wie soll ich das bezahlen? Dann als noch Arbeitsloser bekomme ich eh schon schlecht eine Wohnung. Muss außerdem vielleicht bald nochmal in Therapie und da müsste ich 1 Monat bleiben und mein Ex kann ihn nicht behalten. Ich habe angst es zu bereuen.. Nie mehr über meinen Hund drüber hinweg zu kommen... mich ständig fragen muss ob das alles richtig so war und ich lediglich mir nur den einfachen Weg ausgesucht habe. Angst das mein Hund mich ewig vermissen wird und auf mich warten wird. Ich brauche eure Hilfe und Mut..

Der Hund würde Dienstag vom Züchter wieder abgeholt werden und dann bleibt sie entweder da oder bekommt eine neue Familie. Alleine sie hier nicht mehr rum laufen zu sehen, zerbricht mir das Herz. Außerdem habe ich angst mich selbst zu belügen und irgendwas in mir nur absichtlich schlechtes raussucht weil ich vielleicht keine Lust mehr habe alleine... Ich brauche Hilfe bitte

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Linkxx,

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Tiere Hund

Antwort
von osboha, 45

Das klingt wirklich nach einer schweren Entscheidung. Wenn Du es aus verständlichen Gründen nicht schaffst, den Hund abzugeben, such lieber in Deinem Umfeld nach einer Lösung. Vielleicht gibt es ja eine Gastfamilie, wo der Hund temporär bleiben darf. Ein Hund kann z.B. therapiebegleitend positiv auf einen Menschen wirken. Wenn Du ihn jetzt abschiebst, könnte das letztlich für Dich negativ wirken. Die Entscheidung musst Du treffen, das kann Dir keiner abnehmen. Wenn Du ihn weggibst, dann such eine nette Familie auf dem Land, wo er sicher ein schönes Zuhause und Auslauf hat und Du ggf. ihn besuchen kommen darfst. Ihn zum Züchter geben, wäre für mich persönlich keine Option.

Antwort
von TrudiMeier, 43

Nicht sauer sein, aber dass du den Hund behalten möchtest, ist klar. Aber es sind egoistische Motive. Dein Waldi ist noch sehr jung und daher denke ich, es ist die beste Entscheidung (für den Hund) ihn abzugeben. Klar, dass du ihn vermissen wirst und dass es dir das Herz zerreißt. Aber im Hinblick darauf, dass du zukünftig gar nicht ausreichend Zeit für den Hund haben wirst, wäre es da nicht wirklich besser ihn abzugeben?

Kommentar von Linkxx ,

Das mit dem Egoistischen Aspekt... hm gefällt mir sehr gut.. Andererseits ach keine Ahnung.

Der Hund liebt mich und ich ihn.. Ich habe einfach immoment keine Zukunftsperspektiven mehr wenn ich mir das Vorstelle dass er einfach so weg ist.  Ich meine er hat ein halbes Jahr mein Leben ausgemacht

Kommentar von TrudiMeier ,

Ich bezweifel nicht, dass du den Hund liebst und er dich! Steht für mich völlig außer Frage. Aber gerade deshalb und weil du eben derzeit keine Zukunftsperspetive hast, solltest du den Hund nicht behalten. Wobei ich aber den Vorschlag von Osboha super finde, dass du eben selbst einen Platz für Waldi suchst , wo du ihn mögicherweise auch mal besuchen darfst.

Kommentar von Linkxx ,

Dazu kommt einfach noch, dass ich immoment angst habe, NIE über den Hund hinweg zu kommen. Das all die Jahre danach Traurigkeit in mir herrscht und nie wieder selbst glücklich sein kann. Ne einen eigenen Besitzer darf ich nicht suchen, weil das im Vertrag so festgehalten wurde.

Kommentar von TrudiMeier ,

Das all die Jahre danach Traurigkeit in mir herrscht und nie wieder selbst glücklich sein kann.

Okay, aber kannst du es unter diesen Umständen mit deinem Gewissen vereinbaren, dass der Hund möglicherweise unter deinem Zeitmangel leiden muss? Kannst du glücklich sein, wenn du weißt, dass dein Hund leidet?

Kommentar von Linkxx ,

Schwer vorzustellen :/ weil mir jemand versicherte , dass es einem Hund egal ist was im laufe seines Leben an Umstellungen kommt..  Ihm es nur wichtig ist bei seinem Herrchen zu bleiben den er liebt. :(

Kommentar von Abuterfas ,

Ein Hund ist ein Rudeltier und sein neues Team bzw. Familie muss für ihn da sein. Du hast keine Perspektive und kannst ihm das nicht bieten. Er ist jung und gewöhnt sich schnell um, von daher ist die Suche nach einem neuen Heim das sinnigste. Weiterhin ist es nicht egal, welche Umstellungen kommen, natürlich abhängig von der Umstellung.Pauschal ist diese Aussage falsch!

Kommentar von Linkxx ,

Oki naja das stimmt schon. Nur was ist, wenn ich irgendwann merke, das es doch hätte gehen können...? Und anfangs der egoismus eigentlich nur mit dem Abgeben da war, damit ich es einfacher habe?

Kommentar von TrudiMeier ,

Was wäre fataler? Dass du irgendwann merkst, es hätte doch gehen können oder dass du irgendwann merkst, es geht eben nicht! Es geht nicht darum, ob du es einfacher hast, wenn du den Hund abgibst. Es geht darum, dass es dem Hund besser geht. Du kannst einfach nicht klar sagen: Ja, es funktioniert, Waldi wird es gut haben, ich habe ausreichend Zeit für den Hund. Du wehrst dich mit Händen und Füßen den Hund abzugeben - aber denkst dabei leider nicht einmal an den Hund.

Kommentar von Linkxx ,

Die Diskussion mit dir gibt mir echt kraft. Ja natürlich wäre es schlimmer wenn ich irgendwann merken sollte das es nicht geht und dann den Hund abgeben muss. Aber habe angst das ich mich grade selbst belügen mit meinen ganzen Ausreden den Hund abzugeben.. zb vielleicht gibt es ja garkein Schwierigkeiten eine Ausbildung und einen Hund besitzen. Mein Papa hat mir vorhin gesagt wenn ich in seiner Nähe wohnen würde, würde seine Freundin aufpassen... Aber das ist in der Stadt und da wollte ich eigtl auch nicht mehr hinziehen. Und kp ob dieser Wechsel ok ist für den Hund ständig. Hoffe du antwortest noch :(

Kommentar von TrudiMeier ,

Hast du nicht die Möglichkeit den Hund zu Papa zu geben? Das wäre doch die ideale Lösung für dich, wenn Papa will.

Antwort
von Abuterfas, 72

Ich mache es kurz: Auf Grund des jungen Alters des Hundes und Deiner Beschreibung der Situation, ist die Abgabe das Beste für ihn und Deine Entscheidung dies zu machen weise.

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