Frage von Base2, 283

Hündin ging auf einen Welpen los?

Gestern griff die 2 jährige DSH meiner Freundin einen Welpen (4 Monate Hündin) ohne "Vorhersage " an und versuchte die Kleine zu beißen. Zum Glück kamen uns fremde Menschen zu Hilfe sonst hätte es schlimm ausgehen können.

Meine Frage, weshalb mag die Hündin keine Welpen. Also wieso attackierte Sie sofort ohne die Kleine zu "beschnuppern". Sie schoss sofort los und versuchte zu beißen.

Mein 2 jähriger Rüde war dabei. Er versuchte zu splitten, bellte seine Freundin an und versuchte sie "weg zu schnappen" .

P.s.: unser Rüde hatte den Welpen bereits vorher kennengelernt und es gab überhaupt keine Probleme

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 85

Deine Frage läßt sich schwer beantworten, ohne die Hündin zu kennen und zu wissen, wie sie sonst so drauf ist.

Wie schon geschrieben wurde, gibt es keinen Welpenschutz außerhalb des eigenen Rudels. Dabei ist es völlig unerheblich, ob der Welpe männlich oder weiblich ist.

Daß die Hündin quasi aus dem Nichts den kleinen angegriffen hat, klingt für mich eher danach, daß sie nicht sonderlich gut sozialisiert ist. Dazu gehört auch, daß sie wahrscheinlich nicht gelernt hat, mit Welpen umzugehen, möglicherweise auch mit kleinen Hunden umzugehen. Kann gut sein, daß sie bei kleinen Hunden ähnlich reagiert und diese eher als Beute als als Artgenossen ansieht.

Dazu kommt, daß DSH leider eine relativ niedrige Reizschwelle haben und sehr häufig auch nicht gut mit Streßsituationen (dazu gehört auch, wenn ihnen eine Situation unbekannt ist, denn auch das verursacht Stress) umgehen können.

Wäre ich an der Stelle Deiner Freundin, würde ich die Hündin nicht mehr von der Leine lassen und unbedingt am Gehorsam arbeiten. Eventuell (je nachdem, wie die Hündin in anderen Situationen reagiert) würde ich mir einen guten, gewaltfrei arbeitenden Hundetrainer suchen, um das ganze in "geordnete Bahnen" zu lenken.

Auch, wenn es keinen Welpenschutz gibt, muß sie sich nicht einfach auf fremde Welpen stürzen. Sie könnte sie ignorieren oder zumindest abrufbar sein.

Kommentar von MiraAnui ,

Auch, wenn es keinen Welpenschutz gibt, muß sie sich nicht einfach auf
fremde Welpen stürzen. Sie könnte sie ignorieren oder zumindest abrufbar
sein.

Das abrufbar sein liegt nicht an der Hündin sondern am Halter und ignorieren tun nur sichere Hunde und auch die semmeln wenn der Hund weiter nervt drüber...

Und aus dem Nichts passiert sowas sicher nicht, vermutlich wieder Halter zublöd um die Anzeichen zu deuten...

bei uns rennt einer rum, sein Hund fixiert und proviziert extrem jeden anderen hund, er denkt: ohh schau mal wie sie sich freut, sie schaut zu schön...

Kommentar von Berni74 ,

Drum schrieb ich:


Deine Frage läßt sich schwer beantworten, ohne die Hündin zu kennen und zu wissen, wie sie sonst so drauf ist.

und


Wäre ich an der Stelle Deiner Freundin, würde ich die Hündin nicht mehr
von der Leine lassen und unbedingt am Gehorsam arbeiten. Eventuell (je
nachdem, wie die Hündin in anderen Situationen reagiert) würde ich mir
einen guten, gewaltfrei arbeitenden Hundetrainer suchen, um das ganze in
"geordnete Bahnen" zu lenken.

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 71

Dass Hunde fremde Welpen nicht mögen, ist nicht ungewöhnlich. Die Reaktion des Schäferhundes finde ich allerdings alamierend.

Mir fallen nur drei Möglichkeiten ein:

1. Der Hund ist schlecht sozialisiert worden, kennt also keine Welpen und hat nicht gelernt, Konflikte mit Artgenossen angemessen zu regeln

2. Der Hund ist gut sozialisiert, aber Deine Freundin hat sämtliche Stufen, die ein Hund vor einer Eskalation zeigt, immer wieder gezielt unterbunden (z.B. ein Abbruchsignal gegeben, wenn der Hund knurrt oder droht). Der Hund hat deshalb gelernt, sofort in die Vollen zu gehen.

3. Der Hund hat einige/ alle Vorstufen gezeigt, aber Deine Freundin hat es nicht gesehen und deshalb nicht angemessen reagiert. Hier ist ein Schaubild, auf dem Du die (möglichen) Vorläufer zum Angriff siehst: http://www.easy-dogs.net/typo3temp/pics/6f6e3c8e7f.jpg

Gab es schon andere Vorfälle mit dem Hund?

So oder so würde ich mir ganz zügig einen Trainer suchen, der sich den Hund ansieht. Und zwar keinen aus der "Schäfer- Szene", sondern einen, der gewaltfrei arbeitet und ohne Alphawurf und den ganzen Driss auskommt. Parallel würde ich abklären, ob es gesundheitliche Probleme (Schmerzen o.ä.) gibt. Bis dahin würde ich den Kontakt zu anderen Hunden unterbinden.

Kommentar von Einafets2808 ,

Genau dazu habe ich erst diesen Beitrag belesen.

https://teamschuleblog.wordpress.com/2016/02/13/knurrende-hunde/

Kommentar von Base2 ,

Ich kenne sie seit ein paar Tagen daher kann ich nicht viel dazu sagen. Ich werde heute noch mit ihr Reden. Denke mal das die Hündin nie Kontakt zu Welpen hatte

Kommentar von Naninja ,

Denke mal das die Hündin nie Kontakt zu Welpen hatte

Das allein ist noch keine Begründung für das Verhalten der Hündin. Hunde sollten in den ersten Lebenswochen und Monaten lernen, wie sie angemessen mit unbekannten Situationen, Lebewesen und Dingen umgehen. Wenn Bindung und Vertrauen zwischen Hund und Halter stimmen, suchen Hunde in solchen Momenten die Führung des Menschen bzw. "fragen mit Blicken" nach, was sie tun sollen. Das scheint die Hündin Deiner Freundin ja nicht getan zu haben.

Ich würde da aber auch nicht orakeln, sondern einen Fachmann zu Rate ziehen. Und bis dahin würde ich an Deiner Stelle auch gut darauf achten, wie es zwischen Deinem Hund und der Hündin läuft.

Wie lief der Vorfall mit dem Welpen denn genau ab? Waren die Hunde an der Leine? War es das Terrain der Hündin? War der Welpe verletzt?

Kommentar von Base2 ,

Also mein Rüde und die Hündin kommen sehr gut klar miteinander.

Dieser Park befindet sich genau vor dem Haus der Freundin also wirklich nur 2 Meter Entfernung. Der Welpe war im Park, angeleint.  5 minuten bevor die Freundin kam haben sich mein Rüde und der Welpe sich kennengelernt und gespielt. Meiner ohne Leine. Ich sah nur kurz dasss die Freundin die Gartentür aufmacht und die Hündin rast direkt auf den Welpen los. Ich war geschockt. War natürlich ein riesen Fehler von der Freundin.

Hier im Ausland nimmt man leider weder Erziehung noch die Leine noch Kotentfernen ernst, leider.

Kommentar von Berni74 ,

Na da haben wir doch den Grund.

Die Hündin hat gesehen, daß Deiner mit dem Welpen spielt, konnte das
aber nicht kontrollieren, weil sie ja hinterm Gartentor war. Und wie es
so schön heißt - wehren fördert das Begehren. Logisch, daß sie dann
losschießt, wenn sie die Möglichkeit bekommt.

Aber das hätte die Besitzerin der Hündin erkennen und voraussehen
können und müssen. Sie hätte ihre Hündin anleinen müssen, BEVOR sie das
Gartentor öffnet.

Kommentar von Naninja ,

Berni war schneller.

Meine Idee ging auch in Richtung Kontrolle/ Ressourcenverteidigung (Rüde als Ressource). Hinzu kommt noch, dass die Situation aus Sicht der Hündin auf ihrem Territorium stattgefunden hat.

Die Halterin hätte schon am Gartentor erkennen müssen, was mit ihrem Hund los ist, und hätte ihn nicht ohne Leine rauslassen dürfen.

Kommentar von Base2 ,

okey jetzt habe ich es verstanden... Ihr Territorium und ihr "Hundefreund" obwohl der Welpe erst 4 Monate jung war, das war ihr wohl egal

Leider hat die Hündin überhaupt keine Erziehung "genossen" aber da ist die Halterin schuld und nicht das arme Tier

Danke

Antwort
von Dahika, 37

Ich habe mal ein Buch von Eberhard Trummler gelesen. Er schrieb, dass Hündinnen nicht selten WElpen töten, wenn sie können. DAs tun die Wölfinnen im Rudel auch. Die ranghöchste Wölfin tötet die WElpen der anderen Wölfinnen.

DAs ist, laut Trummler, ein ganz normales Verhalten. Welpenschutz gibt es bei Hündinnen nicht.

Wenn hingegen ein Rüde auf WElpen losgeht, dann stimmt entschieden was nicht mit dem Rüden. Denn Rüden sollten reizend sein zu Welpen. Aber bei Hündinnen ist das normal. Man muss also bei Hündinnen wirklich aufpassen!

Antwort
von MiraAnui, 70

Wieso sollte sie Welpen mögen?

Es gibt keinen Welpenschutz  und kein gesetzt das Hunden vorschreibt: du darfst welpen nichts tun.

Meine Hunde mögen auch keine wusilige, nervige Welpen und machen die erstmal rund, wenn sie zu nahe kommen. Ich greif da auch nur ein wenn sie zu zweit auf einen los gehn oder zu grob werden, sonst lass ich sie machen.

Ich bekomm auch jedesmal nen Anfall wenn Leute ihren Welpen einfach auf meine zu rennen lassen mit dem Spruch: Der Hat noch welpenschutz...

Ohne Vorwarnung glaub ich kaum, wahrscheinlich habt ihr es nur übersehen. Mein Rüde zuckt nur kurz mit dem Ohr bevor er nach vorne geht... das sieht man von hinten recht schwer.

Fakt ist: kein Hund muss Welpen mögen und es gibt auch keinen Welpenschutz

Antwort
von AnnaTeresaLe, 45

Nur weil ihr die "Vorhersage" nicht gesehen habt, heißt es nicht, dass der Hund vorher gewarnt hat. Hunde kommunizieren auch durch Mikromimik, die einem kaum auffällt außer man achtet wirklich sehr genau darauf.

Bei meinen zwei ist es zum Beispiel so, dass mein älterer Hund auch keine Welpen mag.

Bei ihm liegt es schätzungsweise daran, weil Welpen sich sehr unkontrolliert bewegen und das mag er überhaupt nicht.

Liebe Grüße

Kommentar von Base2 ,

Also mein Rüde und die Hündin kommen sehr gut klar miteinander.
Dieser Park befindet sich genau vor dem Haus der Freundin also wirklich nur 2 Meter Entfernung. Der Welpe war im Park, angeleint. 5 minuten bevor die Freundin kam haben sich mein Rüde und der Welpe sich kennengelernt und gespielt. Meiner ohne Leine. Ich sah nur kurz dasss die Freundin die Gartentür aufmacht und die Hündin rast direkt auf den Welpen los. Ich war geschockt. War natürlich ein riesen Fehler von der Freundin.
Hier im Ausland nimmt man leider weder Erziehung noch die Leine noch Kotentfernen ernst, leider.

Kommentar von Berni74 ,

Na da haben wir doch den Grund.

Die Hündin hat gesehen, daß Deiner mit dem Welpen spielt, konnte das
aber nicht kontrollieren, weil sie ja hinterm Gartentor war. Und wie es
so schön heißt - wehren fördert das Begehren. Logisch, daß sie dann
losschießt, wenn sie die Möglichkeit bekommt.

Aber das hätte die Besitzerin der Hündin erkennen und voraussehen
können und müssen. Sie hätte ihre Hündin anleinen müssen, BEVOR sie das
Gartentor öffnet.

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 56

Weil das normal ist - man kann nicht davon ausgehen, das jeder Hund junge Hunde mag. Unser Stallhund kann die jungen nicht ab. Wenn sie älter sind dann ist alles o.k.

Ohne es zu wissen kann sich dein Kleiner auch falsch verhalten haben.

Hündinen sind normalerweise nur ihren eigenen Welpen gegenüber o.k.  oder denen aus der Familie.

Welpenschutz gibt es nicht, bzw. nur in der eigenen Familie. Deshalb ist man mit einem Welpen bei anderen Hunden immer so extrem vorsichtig.

Um deine Frage zu beantworten: Nein deine Hündin mag keine fremden Welpen bzw. jungen Hunde.

Kommentar von Base2 ,

Es ist nicht meine Hündin. Sondern die einer Freundin 

Kommentar von friesennarr ,

Ok, dann: Nein diese Hündin mag keine fremden Welpen bzw. junge Hunde. Jetzt o.k.?

Antwort
von VonFrohnhof, 64

Kein Hund "attackiert" ohne "vorhersage", der Mensch hat die Körpersprache seines Hundes nur nicht (rechtzeit) gelesen.

Warum die Hündin so reagierte kann dir hier keiner sagen; stellt sie doch einem Profi vor der kann das sicher sagen.

Kommentar von Einafets2808 ,

Doch leider gibt es Hunde die ohne Vorwarnung angreifen.

Wenn Halter eben bei jedem Knurren oder sonst was sofort ihren Hund korrigieren.

Kommentar von Einafets2808 ,

Hier ein interessanter Beitrag dazu.

Kommentar von Einafets2808 ,

Wieso klappt das nicht mit dem kopieren.

https://teamschuleblog.wordpress.com/2016/02/13/knurrende-hunde/

Herrje jetzt.

Kommentar von VonFrohnhof ,

Die Werke von Frau Feddersen Petersen sind mit bekannt ;-)

Wir wissen aber nicht ob dem DSH die verbale Kommunikation verboten wurde, bleibt noch die Körpersprache.

In meinen letzten 12 Jahren habe ich noch nie einen Hund gesehen der ohne Vorwahrung "angriff". Die meisten Halter die dies von Ihrem Hund sagten, konnten nach ein paar Einweisungen von mir plötzlich ihren Hund lesen und verstehen und somit rechtzeitig/richtig reagieren/trainieren.

Kommentar von Base2 ,

Also mein Rüde und die Hündin kommen sehr gut klar miteinander.
Dieser Park befindet sich genau vor dem Haus der Freundin also wirklich nur 2 Meter Entfernung. Der Welpe war im Park, angeleint. 5 minuten bevor die Freundin kam haben sich mein Rüde und der Welpe sich kennengelernt und gespielt. Meiner ohne Leine. Ich sah nur kurz dasss die Freundin die Gartentür aufmacht und die Hündin rast direkt auf den Welpen los. Ich war geschockt. War natürlich ein riesen Fehler von der Freundin.
Hier im Ausland nimmt man leider weder Erziehung noch die Leine noch Kotentfernen ernst, leider.

Kommentar von Berni74 ,

5 minuten bevor die Freundin kam haben sich mein Rüde und der Welpe
sich kennengelernt und gespielt. Meiner ohne Leine. Ich sah nur kurz
dasss die Freundin die Gartentür aufmacht und die Hündin rast direkt auf
den Welpen los.

Na da haben wir doch den Grund.

Die Hündin hat gesehen, daß Deiner mit dem Welpen spielt, konnte das aber nicht kontrollieren, weil sie ja hinterm Gartentor war. Und wie es so schön heißt - wehren fördert das Begehren. Logisch, daß sie dann losschießt, wenn sie die Möglichkeit bekommt.

Aber das hätte die Besitzerin der Hündin erkennen und voraussehen können und müssen. Sie hätte ihre Hündin anleinen müssen, BEVOR sie das Gartentor öffnet.

Antwort
von skydram, 66

Erstens gibt es den Welpenschutz so wie viele es denken nicht, er besteht nur im eigenen Rudel.
2. wird der Welpe/Junghund im einen Grund gegenen haben. Bei Hunden reicht einen Augenschlag aus zum Komunizieren...

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 88

viele hunde moegen keine welpen - sie sind ihnen zu aufdringlich und lebhaft.

huendinnen reagieren oft noch negativer auf fremden nachwuchs (welpenschutz gibt es nur innerhalb eines rudels).

es ist sehr leichtfertig einen welpen ungeschuetzt mit einer huendin/einem hund zu konfrontieren.

manchmal werden durch solch unbedachtes handel von menschen sogar welpen getoetet!

Kommentar von Base2 ,

Weder meine Freundin noch der Besitzer des Welpen haben mit der Attacke gerechnet. Der Welpe war im Park an der Leine. Die Hündin kam ohne Vorwarnung angeschossen und biss los

Kommentar von MiraAnui ,

ohne vorwarnung agieren die wenigsten Hunde... oft sind die Besitzer nur zu blöd um die Anzeichen zu sehen oder richtig zudeuten.

Vorallen rufe ich meinen Hund zu mir wenn mir fremde Hunde entgegenkommen.

Deine Freundin und der Welpenbesitzer sollten unbedingt in eine Hundeschule gehen.. damit sie den richtigen Umgang lernen und der Welpe keine schlechte Erfahrungen behält

Kommentar von Einafets2808 ,

Gibt aber leider Besitzer die ihre Hunde, korrigieren wenn er knurrt. Dann weiß der Hund ok Knurren geht nicht und sendet garnichts mehr bevor er angreift.

Hab erst diesen tollen Bericht dazu gelesen.

https://teamschuleblog.wordpress.com/2016/02/13/knurrende-hunde/

Kommentar von MiraAnui ,

Dennoch zeigt ein hund es meist anders: durch versteifen, starren etc... meiner knurrt vorher auch nicht groß...er zuckt nur mit dem Ohr und dann gehts schon ab. wenn ich da nicht rechtzeitig handel geht er hoch wie ne bombe^^

Antwort
von Goodnight, 32

Sieht man oft beim DSH, leider.. 

Hat immer mit falscher Sozialisation zu tun und mit Haltern mit übertriebenem Ehrgeiz. Beim DSH ist kindliches Verhalten nicht erwünscht, deshalb darf der Welpe nicht Welpe sein.

Diese Hunde sind meist mit übertriebener Härte und Gefühllosigkeit erzogen, was sie ärgerlich auf unbeschwerte Hunde  und Welpen macht.

Antwort
von froeschliundco, 80

warum muss eine hündin einen fremden welpen akzeptieren u.lieben? Den sogenannten welpenschutz gibts nicht, resp.wen dann nur im eigenen rudel...

...sehrwahrscheinlich waren die hunde noch an der leine...?

Kommentar von Base2 ,

Ich versuche ja nur zu verstehen. Natürlich muss die Hündin keine fremde Welpen mögen. Ich würde gerne verstehen, ob es daran lag, das es beide Hündinnen waren. 

Nein leider war die Hündin nicht an der Leine und schoss sofort los als sie den Welpen sah.

Kommentar von Kandahar ,

Deine Freundin sollte den Hund nicht mehr ohne Leine ausführen.

Kommentar von froeschliundco ,

das hat nix zu tun ob der welpe männlich od.weiblich ist, der welpe gehört nicht ins rudel u.wird sofort weggebissen u.auf distanz gehalten(wird sie evtl.auch mit kleineren hunden machen)...es heisst nicht das die hündin totbeisen wollte, weil meistens wird der kleine gleich von anfang an in die schranken gewiesen,bevor er überhaupt die gelegenheit hat sich aufzudrängen...da der rüde an 2.stelle steht in eurem gemeinsamen rudel hat er versucht zu splitten,was seine aufgabe ist als beta für ruhe u.ordnung zu sorgen

Kommentar von froeschliundco ,

mein jüngster wurde auch gleich zurecht gewiesen von der hündin u.dem rüden...er hat geschrien wie am spiess,obwohl ihm null u.nix weh tat, aber er weiss seit diesem zeitpunkt wo er im rudel steht

Kommentar von Berni74 ,

warum muss eine hündin einen fremden welpen akzeptieren u.lieben?

Das muß sie ganz sicher nicht. Aber sie könnte ihn auch ignorieren, statt aus dem Nichts drüber herzufallen.

Kommentar von froeschliundco ,

ignorieren wird nur eine selbstsichere hündin...und wen man nicht vor ort war gibts eh keine perfekte aussage...drei zeugen,drei meinungen u.ansichten vom vorfall

Kommentar von MiraAnui ,

Wieso Berni74 schließt du drauf das es aus dem nichts war? Ich vermute einfach das die Besitzer wieder zu blöd waren die Körpersprache anzudeuten...

Ignorieren tun nur sichere Hunde, unsichere pöbeln... seh ich an meinem Rüden extrem

Kommentar von Berni74 ,

Wieso Berni74 schließt du drauf das es aus dem nichts war?

Weil ich dies leider bei Schäferhunden schon öfter erleben durfte. :-(

Die Frage ist dann nur, wie man "Nichts" definiert. Sicher wird der DSH schon Signale ausgesendet haben, daß er losgehen wird. Aber die hat die Fragestellering offenbar nicht wahrgenommen, weshalb es für sie "aus dem Nichts" kam. Das finde ich auch nicht schlimm und verwerflich - aber die Besitzerin des DSH hätte ihren Hund kennen und lesen müssen.

Daß es für den Welpenbesitzer "aus dem Nichts" war, kann ich mir auch gut vorstellen. Es braucht Jahre, um Hunde - vor allem auch fremde - lesen zu können. Das kann man bei einem möglicherweise Ersthundebesitzer, der seit 6 Wochen nen Welpen hat, noch nicht voraussetzen.

Ich gebe Euch recht - ignorieren tun nur sichere Hunde. Das läßt einmal mehr darauf schließen, daß die Schäferhündin nicht richtig und souverän geführt wird und hier der Gang zu einem guten Hundetrainer unvermeidbar ist.

Kommentar von MiraAnui ,

Leider sind viele schäferhunde nicht richtig ausgelastet.___.

Hab mal erlebt wie ein Schäferhund vom Schäferhunde platz rannte und sich auf einen vorbei laufen pudel stürzte... kein Wort mehr gehört...

Ich bin immer noch der meinung diese Hunde gehören nicht in privat hände^^ und vorallen nicht an anfänger

Kommentar von froeschliundco ,

DSH u.BSH gehören nur sehr bedingt in anfängerhände,weil sie sehr fein kommunizieren u.ein anfänger das nicht deuten kann...

Antwort
von Kandahar, 75

Deine Freunding sollte umgehend mal einen Tiertrainer konsultieren. Denn normal ist dieses Verhalten sicher nicht.

Der Hund ist nicht berechenbar und man muss damit rechnen, dass so etwas wieder passiert und wohlmöglich das nächste Mal ein Kind zum Opfer wird.

Kommentar von Base2 ,

Genau davor hatte ich gestern Angst. Es war so schlimm das fremde Menschen dazwischen gingen, zum Glück wurde keiner verletzt ausser die Hündin. Sie hat sich bei der Aktion an beiden Pfoten verletzt 

Werde mit der Freundin heute noch reden. Wir kennen uns seit einigen Tagen

Kommentar von inicio ,

es ist ein grosser unterschied ob der hund unfreundlich gegenuber einem welpen ist -oser gegenuber menschen.

dass welpen von aelteren hunden und ofters eben von huendinnen gemassregelt ,angegriffen oder gebissen werden ist nicht unueblich.

welpen muessen von ihren menschen besser geschuetzt werden und nicht in eine solche sitaurtion gebracht werden!

Kommentar von Berni74 ,

welpen muessen von ihren menschen besser geschuetzt werden und nicht in eine solche sitaurtion gebracht werden!

So, wie es die Fragestellerin beschreibt, ist keiner von uns zu doof, mit seinem Welpen in diese Situation zu kommen.

Man geht mit seinem angeleinten, 4 Monate alten Hund durch den Park, und dann wird dieser von einem freilaufenden Schäferhund attackiert.

Dann die Nerven zu behalten und richtig zu reagieren bzw. den DSH abwehren zu können, ist für die meisten Leute nicht einfach.

Kommentar von Base2 ,

Der Besitzer war ein 16 jähriger Junge, der Arme wurde richtig panisch. Mein Rüde ist immer wieder dazwischen und hat versucht die Hündin zu "vertreiben" 

Kommentar von Berni74 ,

Der arme Junge - das ist ja ein Trauma fürs Leben. Ich kenne auch einen, dem in dem Alter etwas ähnliches mit seiner kleinen Dackelhündin widerfahren ist. :-(

Kommentar von Einafets2808 ,

Leider gibt es hunde die ohne Vorwarnung angreifen. Weil die Menschen mit Abbruchsignalen solches Verhalten versuchen zu überwinden.

Knurren Ohh mein Gott. Hund wird geschimpft und ihm wird seine Kommunikation weg trainiert.

Dazu habe ich erst letztens diesen Beitrag gelesen.

https://teamschuleblog.wordpress.com/2016/02/13/knurrende-hunde/

Antwort
von cheyenne02, 43

Ich kann hier nur Kandahar`s Meinung teilen ! Geht ein Hund sofort und ohne Vorwarnung auf einen Welpen los, liegt einiges im argen und muß abgestellt werden.

Da gibt es auch nix zu diskutieren.

Kommentar von cheyenne02 ,

Meinst du mit DSH den Deutsch Stichelhaar Jagdhund ?

Kommentar von Berni74 ,

DSH ist die gängige Abkürzung für Deutscher Schäferhund

Kommentar von cheyenne02 ,

Stimmt. Bei uns Jägern ist der Stichelhaar mit diesem Kürzel geläufig.

Antwort
von HalloRossi, 115

Die meisten Hündinnen mögen keine Welpen. Wozu auch? Du hast den Welpen gewollt, nicht deine Hündin!

Kommentar von Base2 ,

Es war ein fremder Welpe. 

Würde halt gerne den Grund wissen. Hätte sie anders reagiert, wenn es ein "kleiner Mann" gewesen wäre


Die Hündin ist von meiner Freundin. Mein Rüde kommt mit Welpen sehr gut klar

Kommentar von Kandahar ,

Das ist Unsinn!

Normalerweise gehen erwachsene Hunde nicht auf Welpen los und schon mal gar nicht ohne Vorwarnung!

Leider sind heutzutage sehr viele Hunde so schlecht sozialisiert, dass sie nicht mal mehr eine Beißhemmung haben. Selbst dann nicht, wenn es sich um Welpen handelt oder sich der "Gegner" unterwirft.

Kommentar von HalloRossi ,

Rüden kommen meisten mit Welpen klar. Die meisten Rüden lieben sogar Welpen, wenn sie vorübergehend mal Onkel sein dürfen. Hündinnen jedoch nicht! Schon gar nicht fremde!

Kommentar von Kandahar ,

Ich bin mit Hunden aufgewachsen, da mein Vater Züchter war und ich kann dir versichern, dass dieses Verhalten nicht normal und äußerst Besorgniserregend ist.

Das Rüden besser mit Welpen klarkommen als Hündinnen und gerne mal "Onkel" spielen, gehört in den Bereich "lebhafte Fantasie"!

Kommentar von inicio ,

nein, das gehoert nich ins reich der fantasie... huendinnen sind im konfliktfall oft problematischer als rueden. daruf wird auch in zuchtseminaren immer hindgewiesen!

Kommentar von froeschliundco ,

@kandahar, welpenschutz gibts nicht unter fremden rudel/hunden...selbst im eigenen rudel wird mal ein welpe harsch zurechtgewissen,vorallem wen welpen aufdringlich werden...hündinnen sind meist sogar noch rigoroser mit fremden welpen und beisen sie weg...evtl waren die hunde noch an der leine,was der grösste fehler ist bei hundebegegnungen,da fast jeder hund sein individuallabstand u.rudel verteidigt

Kommentar von Base2 ,

Nur der Welpe war an der Leine mit einem 16 jährigen Besitzer

Kommentar von Kandahar ,

Jeder gut sozialisierte Hund geht nicht ohne Vorwarnung auf einen anderen Hund los. Auch Hündinnen nicht.

Sicher werden Welpen oftmals recht drastisch in ihre Schranken verwiesen, aber normalerweise endet das nicht blutig und wenn die Welpen sich unterwerfen ist sofort Schluss.

Kommentar von Base2 ,

Der Besitzer hat den Welpen am Halsband im Kreise gedreht vor lauter Panik. Die Kleine konnte sich ja nicht unterwerfen. Weiss nicht ob die Hündin die kleine Dame nicht totgebissen hätte

Kommentar von Berni74 ,

Die Kleine konnte sich ja nicht unterwerfen.

Hätte die kleine sich unterworfen, wäre sie jetzt tot :-(

Kommentar von Kandahar ,

Ja, weil die meisten Hunde eben nicht oder nicht ausreichend sozialisiert sind und auf solche Signale nicht reagieren.

Kommentar von MiraAnui ,

Woher weißt du das? Du kannst nur von der Schilderung des FS aus gehen, das die Hündin ihn töten wollte, woher weiß er das?

Solang man die Hunde nicht gesehen hat, kann man das nicht sagen...

du musst mal meine erleben wenn sie einen Welpen zusammenscheißen, das hört und sieht sich an als wollen sie ihn tot beißen

Kommentar von MiraAnui ,

Fakt ist: Deine Freundin und der Welpenbesitzer sollten mal lernen wie man Kontakt zu anderen Hunden aufnimmt...

Kommentar von MiraAnui ,

Die meisten Besitzer sind einfach zu blöd um die Anzeichen zuerkennen. Sie erwarten immer das der Hund zähne fletscht und knurrt...

Mein Rüde zeigt nur minimale Anzeichen bevor er nach vorne geht. Er zuckt nur mit dem Ohr nach vorne...

Kommentar von Kandahar ,

Wo habe ich denn etwas von Welpenschutz geschrieben?

Kommentar von Base2 ,

Genau das ist es. Das versuche ich gerade zu verstehen, daher meine Frage

Mein Rüde hat keine Probleme mit Welpen

Kommentar von MiraAnui ,

Und? mein Rüde hat sogar probleme mit Bienen, bedeutet nix...

Nicht jeder Hund ist gleich. und es gibt auch Rassebedingte unterschiede

Kommentar von HalloRossi ,

Aha!

Kommentar von HalloRossi ,

Warum stellst du denn die Frage rein, wenn du dich sowieso perfekt auskennst?

Kommentar von Base2 ,

Hmm hast du da etwas verwechselt. Ich habe nirgends behauptet, dass ich mich perfekt auskenne

Kommentar von SarahV85 ,

Mein Nachbar ist Schafzüchter und hat seit über 30 Jahren Border Collie. Seine Hunde sind bestens Sozialisiert, bestens erzogen. Trotz allem ist sein aktueller Border vor vier Jahren auf meinen Labbi Welpen los, wollte ihn auch beißen. Er lies sich aber abrufen und ging zu meinem Nachbar zurück. Er ist extrem aggressiv auf meinen los, das hat auch niemand erwartet und wir waren im ersten Moment geschockt. Mein Hund war weder in seinem Revier noch in der Nähe der Schafherde. Einfaches Zusammentreffen. Der Sohn meines Nachbars hatte zur gleichen Zeit wie ich einen Welpen, da gab es keinerlei Probleme. Was ich damit sagen will, von einem schlecht sozialisiertem Hund kann hier gewiss keine Rede sein, Welpenschutz gibts nur im eigenen Rudel, egal ob sich ein Welpe unterwirft oder nicht.

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