Frage von Goldstern12, 500

Haben Muslime einen Anspruch auf Weihnachtsgeld?

Die Muslime fühlen sich ja durch christliche Symbole/Traditionen diskriminiert, und die Christen möchten Muslime ja gleichberechtigt behandeln, und sie nicht mit dem Weihnachtsgeld zwangsbeglücken.

Antwort
von peterobm, 330

das ist in dem Falle keine Sache der Religion, sondern betrifft ausschliesslich die Entlohnung. Wenn der AG ein Weihnachtsgeld zahlt dann für ALLE. Das ist im Tarifvertrag geregelt. 

Wenn du schon so anfängst: es gibt selbst in Dland geregelte Feiertage, die aber komischerweise nicht in allen Bundesländer greifen; auch hier eine ungleiche Behandlung. 

Kommentar von Wummel1975 ,

Zumal die kirchlichen Feiertage auch allen Atheisten zugute kommen. (Bin selbst einer. ;-)

Antwort
von xylographin, 331

Die Zeugen Jehovas feiern auch kein Weihnachtsfest, dürfen sie auch kein Weihnachtsgeld erhalten?

Ich persönlich finde diese Frage in diesen Zeiten, recht tendenziös gestellt.

Und nein, ich bin kein Muslim und kein Zeuge Johova sondern ein ex. Katholik.

Weichnachtsgeld gibt es nicht.

Es gibt ein dreizehntes Monatsgehalt und das ist im Arbeitsvertrag festgelegt.

Arbeitsverträge sind bindend, egal welcher Religion oder Sekte jemand angehört.

Wenn ich den Namen Goldstern lese, kommen mir auch so machen Fragen hoch. Wenn ich dann aber weiter darüber  nachdenke, muss ich sagen:

Ist mir wurscht an was jemand glaubt, hauptsache Mensch und anständig!

Antwort
von Lennister, 317

Die Muslime fühlen sich ja durch christliche Symbole/Traditionen diskriminiert

Wie kommst du jetzt darauf?

Ansonsten: Ja, natürlich. Wenn Weihnachtsgeld ausgezahlt wird, dann darf es nicht an die Religionszugehörigkeit gebunden werden. Das wäre nämlich ein Verstößt gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. 

Kommentar von Abahatchi ,

Hätten denn Christen, die gesündigt haben Anspruch auf Weihnachtsgeld? 

Antwort
von catchan, 161

1. Das Weihnachtsgeld wird nur umgangssprachlich als solches bezeichnet. Korrekte Bezeichnung lautet 13. Gehalt. Da in dieser Bezeichnung nichts religiöses enthalten ist, ist eine Zuwendung für jedermann.

2. In Deutschland darf niemand wegen seiner Religionszugehörigkeit diskriminiert werden. Das bedeutet, dass jeder Arbeitnehmer die gleichen Zuwendungen bekommt, die gleichen Pausen und die gleichen Feiertage, auch wenn es sich um einen Muslim oder Atheisten handelt.

3. Müsste man solche Regelungen konsequent durchziehen: keine einseitige Benachteiligung von Muslimen, sondern beispielsweise auch die Atheisten sind dann davon betroffen. Dann müssen auch die anderen Bereiche abgedeckt werden, wie beispielsweise die Feiertage. Sowohl Muslime als auch Atheisten haben jeden christlichen gesetzlichen Feiertag frei. Das kann man dann gut und gerne abändern in die Feiertage, die nur die eigene Religion betreffen. 

Antwort
von Geansehaut, 193

Muslime fühlen sich nicht durch christliche Symbole oder Traditionen diskriminiert. Wenn es anders wäre können Sie wegziehen.

Antwort
von Goodnight, 195

Natürlich, das Geld wird am ende des Jahres ausgeteilt und hat etwas mit dem Geschäftsgang einer Firma zu tun. Mit dem Weihnachtsfest hat das gar nichts zu tun. Am Geschäftsgang sind alle Menschen verschiedener Nationalitäten beteiligt, die in der Firma arbeiten.

Antwort
von ilknau, 8

Hallo, Goldstern12.

Meines Wissens ist das Weihnachtsgeld/ Weihnachtsgratifikation für die Ausrichtung des christlichen Weihnachtsfestes/ den Kauf für Weihnachtsge-schenke gedacht...

Unsere Muslime in der Firma bekommen es jedoch als 13. Monatsgehalt ausgezahlt und gut ist, denn sie arbeiten ebenso wie die Deutschen und haben genauso Anerkennung verdient, :- ), lG.

Kommentar von ilknau ,

PS: ebenso wie unsere Buddhisten, Atheisten und Zeugen Jehovas - alles ehrlich arbeitende Leute in der Riesenfirma.

Grins: selbst ich, obwohl ich an die Anderwelt glaube sprich als konfessionslos eingetragen bin.

Jewish Leut nehmen doch gar Zinsen von Andersgläubigen während other J.L. davon ausgenommen sind...

Mayer Amshel Rothschild grüßt herzlich...

Antwort
von whabifan, 411

Also Anspruch auf Weihnachtsgeld hat grundsätzlich mal niemand. Ein Arbeitgeber ist nicht verpflichtet ein Weihnachtsgeld oder eine ähnliche Zahlung auszuschütten, ausser das Gegenteil ist in einem Arbeitsvertrag oder einem anderen Vertrag festgehalten. Die Religion spielt dabei überhaupt keine Rolle.

Antwort
von brennspiritus, 500

Es wird im Arbeitsvertrag oder in Betriebsvereinbarungen selten Weihnachtsgeld genannt. Das ist eher eine umgangssprachliche Bezeichnung für eine Prämie oder Sonderzahlung. Und natürlich hat da jeder gleichermaßen Anspruch drauf, wenn es denn bezahlt wird. 

Antwort
von chog77, 107

Dann soll der wohlmeinende Chef das ganze doch "Jahresendgratifikation" nennen. Ich habe noch keinen atheistischen, muslimischen, christlichen, buddhistischen oder sonst wie gläubigen Menschen gesehen, der sich über das 13. Jahresgehalt beklagt hat. 

Antwort
von Jewi14, 118

Findest du es nicht eher als massive Diskriminierung, wenn Geldleistungen nur dadurch verweigert werden, weil man den "falschen" Glauben hat?

Wenn in einem Betrieb Sonderzahlungen geleistet werden, kann man nicht eine bestimmte Gruppe aufgrund ihrer Religion ausschließen. In dem Zusammenhang empfehle ich dir einen Blick ins AGG und Art. 3 GG

Kommentar von Goldstern12 ,

Nein gar nicht, man kann sich nicht nur die Rosinen heraus picken, entweder ganz oder gar nicht. 

Kommentar von Jewi14 ,

Gläubiger Christ, brav jeden Sonntag in der Kirche, aber warum dann heute morgen vor dem PC hocken anstatt in der Kirche. Jeden Abend betten vor dem Schlafen, schön das Tischgebet sprechen?

Wenn nein, hör auch mich mit deiner Heuchelei zu belästigen. Die wenigsten Deutschen haben noch was mit Religion am Hut, sind bestenfalls auf dem Papier Christ und bekommen dennoch Sonderzahlungen. Also erzähl mir nicht den Müll mit ganz oder gar nicht. 

Kommentar von Goldstern12 ,

Ich bin kein Christ ;)

Kommentar von Jewi14 ,

Dann hast du dich ja gerade selbst von jedem Weihnachtsgeld ausgeschlossen.

Kommentar von Goldstern12 ,

Deshalb brauch ich auch kein Weihnachtsgeld.  

Kommentar von Jewi14 ,

Das ist deine freie Entscheidung. Geh zum Chef und bitte ihm kein Weihnachtsgeld zu zahlen, er macht es mit Freuden. Aber dennoch muss du dir nicht anmassen, für andere auch Weihnachtsgeld zu streichen / in Frage zu stellen.

Kommentar von Goldstern12 ,

Lol, der Einzige der sich hier gerade anmaßt, bist DU. Solltest dich mal selbst hören/in Frage stellen :) 

Kommentar von Akainuu ,

"Lol, der Einzige der sich hier gerade anmaßt, bist DU."

Du sprichst für ca. 1,7 Milliarden Menschen - "Die Muslime fühlen sich ja durch christliche Symbole/Traditionen diskriminiert" - und meinst dann, dass andere User anmaßend sind.

Das zeugt von einer gesunden Selbstwahrnehmung.

Kommentar von Jewi14 ,

Was soll man noch so einen geistigen Müll sagen? Ich lass es lieber. Manch kapieren es einfach nicht.

Antwort
von LemyDanger57, 147

Weihnachtsgeld hat nur dem Namen nach etwas mir Weihnachten zu tun, weil es nämlich mit dem Dezembergehalt/- Lohn ausbezahlt wird. Weuhnachtsgeld ist auch gar keine offizielle Bezeichnung, der Begriff hat sich nur aus dem vorgenannten Grund so eingebürgert. Richtig(er) wäre eigentlich "Jahresend-Gratifikation", wie es auch teilweise genannt wird. Daher haben auch Muslime Anspruch auf diese Sonderzahlung.

 

Antwort
von himako333, 264

Weihnachtsgeld ist u.U. eine freiwillige Zahlung , die kann in Betriebsvereinbarungen/Tarifverträgen  festgehalten werden, diese gelten dann für alle Mitarbeiter nach dem Gleichheitsprinzip. Es kann auch unter  Wi­der­rufs­vor­be­halt stehen.

Kommentar von 1988Ritter ,

Sorry....negativ Bewertung war ich. Falscher Knopf.....schäm....

Kommentar von himako333 ,

Guten Abend und lieb lach ... angenommen .. wünsche Dir einen schönen Samstagabend  ;)h

Antwort
von FrozenSoul234, 92

Immer diese bekloppten Vorurteile, ich kenne viele Moslems und niemand davon fühlt sich durch Christliche Symbole oder Traditionen diskriminiert. Nur weil ein paar bescheuerte Politiker "mehr (übertriebene) Rücksicht gegenüber Andersgläubigen" fordern heißt das lange nicht das diese selbst das gleiche verlangen. Das 13te Monatsgehalt heißt zwar Umgangssprachlich "Weihnachtsgeld" hat mit christlichen Brauchtum allerdings wwenig zutun. Ich kenne genug Leute bei denen das Geld fast komplett fur Nachzahlungen draufgeht und nicht für Weihnachtsgeschenke. 

Kommentar von swish98 ,

Ich kann dir zustimmen. Ich bin selber Muslim.

Antwort
von Koenich, 52

Die Bezeichnung Weihnachtsgeld ist keine offizielle Beschreibung der Zahlung; es ist lediglich eine volkstümliche Bezeichnung. Sie hat mit Weihnachten nichts zu tun. 

Antwort
von Willy1729, 440

Hallo,

im Amtsdeutsch heißt das Ding Sonderzuwendung und hat mit dem religiösen Gehalt des Weihnachtsfestes nichts zu tun. Da diese Sonderzuwendung eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers ist, hat weder Moslem noch Christ noch Jude noch Atheist einen Anspruch darauf; wenn sie aber dieses zusätzliche Geld bekommen, dürfen sich alle in gleicher Weise daran freuen.

Herzliche Grüße,

Willy

Kommentar von Goldstern12 ,

Es gibt auch noch andere Länder als Deutschland, wo diese Auszahlung unter dem Namen: "Weihnachtsgeld" bekannt ist  ;)

Kommentar von Willy1729 ,

Trotzdem wird sich wohl niemand darüber beschweren, es sei denn, er rutscht dadurch in eine höhere Steuerklasse und zahlt am Ende drauf.

Willy

Kommentar von TomRichter ,

> höhere Steuerklasse und zahlt am Ende drauf

Es gibt Mythen, die sterben wohl nie aus :-(

Kommentar von Willy1729 ,

Bei einem 450-Euro-Job etwa. Sobald Du die Jahreshöchstgrenze überschreitest, wirst Du steuerpflichtig. Allerdings gibt es bei diesen Jobs eher kein 'Weihnachtsgeld'.

Gruß, Willy

Kommentar von TomRichter ,

Klar gibt es Verdienstgrenzen, bei deren Überschreitung man "draufzahlt", weil man den Anspruch auf Vergünstigungen oder Sozialleistungen verliert. Aber es gibt keine "höhere Steuerklasse" mit dieser Auswirkung.

Antwort
von AnnnaNymous, 109

Was soll denn diese Frage? Im Normalfall spricht man von einem 13. Monatsgehalt, das eben im Dezember ausgezahlt wird. Dein Denken sorgt nur dafür, dass wir zu Ostern tatsächlich bald "Hasenfest" sagen müssen. 

Antwort
von lesterb42, 329

Wir müssen hier keinen neuen Kreuzzug anfangen.

Also, wenn das im Arbeitsvertrag so geregelt ist, gibt es jährlich im Dezember ein 13. Monatsgehalt. Wenn nicht dann nicht. Wie man dieses Geld bezeichnet ist völlig egal.

Kommentar von latricolore ,

Wir müssen hier keinen neuen Kreuzzug anfangen.

DH!
Genau danach klingt die Frage - mal wieder ein wenig aufmischen...

Kommentar von Kuro48 ,

Das sind aber feine Unterschiede. Ein festes 13. Monatsgehalt das vertraglich geregelt ist, ist erst einmal verpflichtend. Ein einfaches Weihnachtsgeld ist eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers und kann jeder Zeit eingestellt werden.

Antwort
von Klaraaha, 456

Alle müssen gleichbehandelt werden. Auch wenn es nicht so wäre. Woher soll der AG denn wissen, ob der AN eine Religion oder welche Religion er hat. Mittlerweile nennt sich das ja Einmalzahlung und ist aus der Tradition heraus eben das Weihnachtsgeld. Meist eine freiwillige Zahlung der AG, damit sich die Mitarbeiter ein schönes Fest, Geschenke und einige Sonderwünsche zu Weihnachten leisten können.

Kommentar von Ontario ,

Gleichbehandlung für Alle. Wir nennen diese Einmalzahlung eben Weihnachtsgeld, weil es um diese Zeit eben ausgezahlt wird. Mit Weihnachten hat das nichts zu tun. Es ist eine freiwillige Leistung des AG, die jederzeit rückgängig gemacht werden kann. Woher soll der AG wissen, welcher Religion der AN angehört ? Freilich weiss er das und muss es auch wissen, weil er z.B. für Katholiken oder evangelische Christen Kirchensteuer abführen muss. So weiss der AG auch ,welcher Religion seine Mitarbeiter angehören.

Kommentar von Klaraaha ,

Der AG weiss das nur bei diesen beiden Konfessionen. Andersgläubige und Atheisten kann er nicht unterscheiden. Ist ja auch wurscht, weil jeder gleich behandelt wird. Das Weihnachtsgeld hieß früher tatsächlich so. Ich kann mich noch daran erinnern, dass es meist nur Tüten mit länger haltbaren Lebensmitteln (Schokolade, Wein, Bier, Schinken u.ä)  gab und ein Kuvert mit Weihnachtswünschen vom Chef und etwas Bargeld darin. Das waren die "Weihnachtsgeschenke" vom Chef und heute nennt man es eben Jahresleistung oder Einmalzahlung.

Antwort
von Uzay1990, 147

Das 13. Monatsgehalt (landläufig auch als "Weihnachtsgeld" bezeichnet) ist eine freiwillige oder tarifvertragliche Leistung des Arbeitgebers für alle fest angestellten Arbeitnehmer_innen. Alles andere ist gesetzwidrig.

Antwort
von Gegengift, 143

Beschäftige dich zunächst mit den Grundlagen unseres Rechts- und Wertesystems. Oder mache einen Integrationskurs - da werden dir solche Sachen erklärt.

Antwort
von Fred4u2, 297

Da fragte mich doch der Chef warum ich da nur so rum stehe und nicht arbeite, ich sagte ich mache gerade eine "Raucherpause", darauf sagte er "Sie rauchen doch gar nicht", worauf hin ich entgegnete "Auch Nichtraucher haben das Recht auf Raucherpause". Es besteht zwar kein gesetzliches oder tarifliches Recht auf "Raucherpause" doch wenn der Betrieb eine Vergünstigung gewährt, muss es für alle gelten. Mit dem Weihnachtsgeld ist es genauso, kein gesetzlicher aber manchmal ein tariflicher Anspruch, der aber wenn er gewährt wird für alle gelten muss. Vom moralischem Aspekt her, sollten gläubige islami(sti)sche Mitarbeiter in der Tat auf die Sonderzahlung konsequenterweise verzichten, doch beim Portemonnaie endet oft die religiöse Überzeugung.  http://www.neuesgeld.com/page.php?id=49

Kommentar von LemyDanger57 ,

Was für ein Stuss.

Das sogenannte "Weihnachtsgeld) hat überhaupt nichts mit Weihnachten zu tun, es wird nur so genannt, weil es am Jahresende gezahlt wird.

Kommentar von Fred4u2 ,

Urlaubsgeld hat auch nichts mit Urlaub zu tun, man bekommt es auch wenn man zu Hause bleibt. Bei manchen Leuten hat auch Arbeitsentgelt nichts mit Arbeit zu tun. Da wird Lohn zum Hohn.  https://www.absolventa.de/karriereguide/gehaltsbestandteile/urlaubsgeld

Antwort
von suziesext04, 127

die meisten Arbeitgeber nennen das Jahressonderzuwendung, und wird ausgezahlt nicht für die Religion, sondern an die gesamte Belegschaft, quasi als Dankeschön für die Arbeit. Wird an Weihnachten ausgezahlt, weil an Weihnachten eben tradition ist für Geschenke, in Europa.


Antwort
von 1988Ritter, 264

Vom religösen Standpunkt her nicht. Dies ist sogar islamisch begründet, da der Islam die Gebräuche Anderer ablehnt, und diese sogar als "Biddha" (unerlaubte Erneuerung) deklariert.

Vom gesetzlichen Standpunkt steht den Muslimen das Weihnachtsgeld zu, da das Weihnachtsgeld ein Lohnbestandteil ist, der sich über die im Jahr geleistete Tätigkeit als solche rechtfertigt. Man kann dies juristisch gesehen als eine Art der Tantieme betrachten.

Kommentar von Goldstern12 ,

Also für stolze und strenggläubige Muslime ist es eine Selbstverständlichkeit das Weihnachtsgeld abzulehnen. Auch wenn es ihnen gesetzlich zustehen würde, sehe ich das richtig ?

Kommentar von pinkyitalycsb ,

Ja, sehr richtig!

Kommentar von Agentpony ,

Nein. Das Geld ist kein religiöser Akt, sonder eine stinknormale Zusatzleistung. Es wird halt üblicherweise im November ausgeschüttet, und üblicherweise vor dem Hintergrund der Weihnacht als solches betitelt. Ansonsten hat es damit nichts zu tun.

Es gibt da übrigens keinen "gesetzlichen", sonder einen vertraglichen Anspruch darauf. Dieser resultiert aus dem Arbeitsvertrag und/oder Tarifvertrag.

Sollte ein Muslim (oder sonstwelcher Arbeitnehmer) trotzdem damit ein Problem haben, kann er auch ganz einfach den Arbeitgeber bitten, den entsprechenden Passus im Vertrag in neutraler Sprache zu formulieren, und schon ist das Problem gelöst. Á la "jährliche Sonderzuwendung in Höhe X, auszahlbar zum Y".

Kommentar von latricolore ,

Also für stolze und strenggläubige Muslime

???
Was hat Stolz mit dem Glauben zu tun?

Kommentar von Gegengift ,

da der Islam die Gebräuche Anderer ablehnt

Der einzige, der die Gebräuche andere kategorisch ablehnt bis du Ritter ;D

Kommentar von 1988Ritter ,

Was dann eine üble Unterstellung und Beleidigung ist.


Antwort
von ItsJustMe38, 383

Wenn der Chef so net ist, dass er daran denkt, kann er doch das Weihnachtsgeld zu Bayram austeilen?

Ansonsten hat niemand einen Anspruch auf Weihnachtsgeld, es ist eine Sonderzuwendung vom Arbeitgeber.

Kommentar von ItsJustMe38 ,

*nett*

Kommentar von MobyDickDarm ,

Quatsch.!!!!!!!!!!!

Arbeitnehmer haben Anspruch auf das Weihnachtsgeld wenn es im einen Tarifvertrag geregelt wurde

Kommentar von Laury95 ,

Davon hat ItsJustMe aber nichts geschrieben. Er/sie sagte nur knapp, dass es eine Sonderzuwendung ist, und das ist richtig, dann hat man keinen Anspruch drauf. Vom Tarifvertrag war gar nicht die Rede.

Kommentar von MobyDickDarm ,

Selten so gelacht  :--))

also nochmal.... Sonderzuwendungen die im Tarifvertrag geregelt wurden (  haben ANSPRUCH auf Weihnachtsgeld)

Antwort
von kiniro, 458

Weihnachtsgeld hat weniger mit der Religionszugehörigkeit als vielmehr mit einer freiwilligen Verdienstbeigabe des jeweiligen Arbeitgebers zu tun.

Wer sich mit diesem Geld nicht wohlfühlt, kann es ja gerne mir spenden.

Antwort
von Kapodaster, 82

Wahrscheinlich meinst du das 13. Monatsgehalt. Das kriegen sogar Atheisten ;-)

Antwort
von CountDracula, 179

Hallo,

davon, dass sich Muslime durch christliche Symbole und Traditionen diskriminiert fühlen, habe ich noch nie gehört. Ganz im Gegenteil: Meine muslimischen Freunde, die größtenteils in muslimisch geprägten Ländern wie Nigeria oder Pakistan leben, wünschen mir freiwillig frohe Weihnachten; sie feiern es eben nur nicht.

Diejenigen, die Weihnachtsmärkte in Wintermärkte umbenennen wollen und spezielle Frauentage in Freibädern einführen wollen, damit muslimische Frauen auch mal ohne Burkini schwimmen können, sind auch keine Muslime, sondern viel mehr übereifrige Anhänger einer anderen Religion, die glauben, dass es das wäre, was Muslime wollen.

Und ja, auch Muslime und Anhänger anderer Religionen haben Anspruch auf Weihnachtsgeld, genau wie Atheisten zum Beispiel auch. Hier in Deutschland ist es sogar so, dass einige Nicht-Christen (nicht nur Muslime) auch Weihnachten feiern - sei es ihrer Kinder zuliebe oder weil sie Weihnachten nicht als Feier von Christi Geburt, sondern viel mehr als Fest der Nächstenliebe wahrnehmen (so wie ich).

Außerdem haben auch Muslime einen Festtag, der so ähnlich ist wie bei uns das Weihnachtsfest: Das Zuckerfest, was am Ende des Ramadans (also des Fastenmonats) stattfindet. Dafür bekommen sie dann eben kein Geld.

LG, bloodsuckerin

Antwort
von Odenwald69, 21

es gibt keinen rechtsanspruch auf weihnachten und urlaubsgeld. Das kann in jeder firma anders sein. Bei uns gibt es beides nicht nur einen Leistungsprämie am Jahresende mit der ich viel besser fahre. (Vertrieb IT)

Antwort
von critter, 12

Du als Jude wirst auch Weihnachtsgeld bekommen und ich gehe davon aus, dass du es nicht deinem Arbeitgeber zurück gibst.

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