Frage von Chilli3107, 105

Gottesverlust -Chancen und Risiken- welche Konsequent gäbe es?

Hallo ^^ Wir behandeln in Religion gerade das Thema Was ist Gott... und deswegen stelle ich mir die Frage wie es wäre mit einem Gottesverlust -Vor- und Nachteile- und welche Konsequenz würde sich daraus ziehen ... Ich könnte mir vorstellen dass sich manche Religionen damit nicht zu frieden geben bzw. Ihnen das nicht gefallen würde ... Dewegen würde mich mal interessieren was ihr davon halten

Bedanke mich schon mal im vorhinein ☺

Antwort
von Ottavio, 25

Ja, Gott ist meiner Generation verloren gegangen, z.B. im Theologiestudium Welche Konsequenzen das hat, hat Sartre sehr gut beschrieben in seinem Essay Ist der Existentialismus ein Humanismus. 

Aber der Gott, der da verloren gegangen ist, ist der Gott Klein Ernas und Klein Fritzchens, der Persönliche Gott, der gebieterische Gott, der den Menschen Regeln vorschreibt, der rachsüchtige Gott, der Himmel und Hölle bereit hält, je nachdem, ob Menschen diese Regeln einhalten.

Diesen Gott gibt es nicht. Es hat ihn niemals woanders gegeben, als in den Köpfen der Menschen, und da ist er verloren gegangen. Gott sei Dank!

Wenn es diesen Gott nicht gibt, ist der Mensch frei, nicht nur das, er ist zur Freiheit verurteilt, und er ist voll und ganz verantwortlich. Das ist keinesqwegs leicht zu ertragen.

Menschen planen sich selbst. Sie schaffen sich ein Ich-Ideal und ein Über-Ich, das ihre eigene Existenz mit dem Ich-Ideal vergleicht. Notwendigerweise stellen sie fest, dass es weit hinter diesem her hinkt. Das betrachten sie dann als ihren persönlichen Fehler. Menschen fühlen sich daher minderwertig, da hatte Adler Recht. Sie versuchen das Minderwertigkeitsgefühl zu kompensieren und kommen dabei manchmal zu großen Leistungen. 

Noch öfter aber kommen sie dazu, etwas Gehetztes, Getriebenes anzunehmen. Es fehlt ihnen eine Instanz, die ihr überstrenges Über-Ich in seine Grenzen verweist. Es braucht eine Instanz, die dem Menschen sagt: Deine Sünden sind Dir vergeben. Du bist gerechtfertigt allein durch die Gnade. 

Vielleicht kann ein Mensch diese Instanz selbst in seinem Gehirn errichten. Auch das Ich, das Über-Ich und das Ich-Ideal sind ja sekundäre Bildungen. Wo er das nicht konnte, übernahm im Christentum Gott diese Funktion.

Antwort
von Meatwad, 51

Der Begriff "Gottesverlust" ist ja schon einmal vollkommen falsch. Er erweckt den Eindruck, daß jemand, der nicht mehr gläubig ist, etwas verloren hättte. Dem ist natürlich nicht so.

Es gibt keine Nachteile, wenn man aufhört, an göttliches Wesen zu glauben. Wirklich keine. Man muss überhaupt nichts verlieren. Es gibt auch keinerlei Konsequenzen. Es sei denn natürlich, man lebt in einem Land, in dem dies unter Strafe steht. Oder man lebt mit Menschen zusammen, die dies nicht akzeptieren können.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Da hätten wir unter anderem:

- Die Betrachtung der Welt ohne Scheuklappen

- Die Freiheit der persönlichen Entfaltung

- Die Möglichkeit, ein moralisches hochwertiges Leben führen zu können

Und, wie ein großer Denker einst sinngemäß sagte: Es gibt keine gute Tat, welche sich nur mithilfe von Religion bewerkstelligen ließe. Aber es gibt viele schlechte Taten, zu denen die Religiosität zwingend notwendig ist.

Kommentar von Fantho ,

Von mir gab es jetzt ein Thumb-Down:

der nicht mehr gläubig ist, etwas verloren hättte. Dem ist natürlich nicht so.

Doch! Den Bezug zu Gott hat jener dann verloren...

Es gibt keine Nachteile, wenn man aufhört, an göttliches Wesen zu glauben

Doch! Der verlorene Bezug zu Gott ist der Nachteil, denn man wird sich nicht mit Gott vereinen und verschmelzen können, sprich nicht nach Hause kommen...

Es gibt auch keinerlei Konsequenzen.

Doch! Man wird entweder immer wieder geboren werden müssen, oder im Jenseits ständig wandeln müssen, oder ganz schlimm bei Satan landen, um dann als von dessen Dämonen ausgelutschter Zombie dahinsiechen zu müssen...

Die Betrachtung der Welt ohne Scheuklappen

Das kann man auch als Gottglaubender, es liegt nur an der Reife und Erkenntnis desjenigen...Im Gegenteil, an die mechanistische Welt glaubende Menschen besitzen Scheuklappen, weil sie nicht ausserhalb dieser Welt sehen wollen / können...

Die Freiheit der persönlichen Entfaltung

Auch dies gelingt einem Gottglaubenden...Im Gegenteil, als spirituell-geistiger Mensch entfaltet man sich auf der persönlichen Ebene mehr und entwickelt man sich weiter, als wenn man sich nur auf das Materielle und das Über-Leben konzentriert...

Die Möglichkeit, ein moralisches hochwertiges Leben führen zu können

Diese Option will mir gar nicht einleuchten, aber ich vermute, Du, beziehst Dich auf die Untaten christlicher und nun auch islamischer Religionsanhänger. Doch da kann ich Dir auch die 'andere Seite' vor Augen führen: Atheisten wie Hitler, Stalin, Mao haben mehr Menschen über Jordan geschickt, als die gesamte (religiöse) Menschheit zusammen...Moralische Einstellung hat etwas mit der geistigen Reife zu tun, und hierbei kommen auf 'beide Seiten' weiße und schwarze Schafe vor...

Kurzum: Sehr polemisch, Deine Sichtweise...Aus diesem Grund mein Thumb-Down...

Gruß Fantho

Kommentar von realsausi2 ,

Atheisten wie Hitler, Stalin, Mao haben mehr Menschen über Jordan geschickt, als die gesamte (religiöse) Menschheit zusammen..

Darüber, ob die tatsächlich Atheisten waren, kann man sich wohlfeil ereifern. Gerade diese drei waren überaus religiös mit sich selbst als zentraler Heilsfigur.

Aber geschenkt. Hitler war auch Vegetarier. Seine Untaten dem Atheismus anzuhängen ist ebenso sinnvoll, wie die Vegetarier aller Länder dafür in Haftung zu nehmen.

Was diese Bestien getan haben, hatte seinen Ursprung in ihrer Hybris und keineswegs in einem vermeintlichen Atheismus.

Kurzum: Sehr polemisch, Deine Sichtweise

Kommentar von Fantho ,

Langsam überkommt mich nur noch Mitgefühl für Dich...Du musst ja richtig verbittert sein...

Gerade diese drei waren überaus religiös mit sich selbst als zentraler Heilsfigur.

Wie erbärmlich dieser Versuch jetzt, irgendetwas religiöses hinein zu interpretieren...

Seine Untaten dem Atheismus anzuhängen ist ebenso sinnvoll

Habe ich doch gar nicht geschrieben; Du verdrehst, oder interpretierst falsch...Ich habe geschrieben, dass es nicht nur religiöse Verbrecher gab, sondern auch Verbrecher, welche nicht religiös waren...

wie die Vegetarier aller Länder dafür in Haftung zu nehmen.

So ein Unsinn! Habe ich das irgendwie angedeutet? Mitnichten!

Kurzum: Sehr polemisch, Deine Sichtweise

Polemisch? Dies kann man ja wohl eher Deinen Interpretationen (siehe zweiter und dritter Kommentar von Dir hier in dieser meinen Antwort), welche Du mir in den Mund legen wolltest, zuweisen...

Gruß Fantho

Kommentar von realsausi2 ,

Langsam überkommt mich nur noch Mitgefühl für Dich...Du musst ja richtig verbittert sein...

NIcht könnte falscher sein. Siehe meine Kommentar an anderer Stelle.

Wie erbärmlich dieser Versuch jetzt, irgendetwas religiöses hinein zu interpretieren...

Na, wenn Du meinst.

Habe ich doch gar nicht geschrieben; Du verdrehst, oder interpretierst falsch...Ich habe geschrieben, dass es nicht nur religiöse Verbrecher gab, sondern auch Verbrecher, welche nicht religiös waren...

Du lügst Dich hier um Kopf und Kragen.

Deine Worte waren:

Atheisten wie Hitler, Stalin, Mao haben mehr Menschen über Jordan geschickt, als

Hiermit stellst Du die von den Genannten begangenen Gräuel in einen direkten Kontext mit Atheimus.

Das abzustreiten kann nur zwei Gründe haben:

Du lügst uns hier in die Tasche oder Du bist außerstande, die Konnotation Deiner Rede zu erkennen. Beides disqualifiziert Dich für eine vernünftige Diskussion.

In dem Du ein vielleicht belegbares Kriterium in den Zusammenhang mit den Namen der größten Massenmörder der Geschichte stellst, machst Du eine Aussage.

Diese hat aber eben ebenso wenig Relevanz, als hättest Du für die Untaten Hitlers sämtliche Vegetarier in Haftung genommen, weil er eben auch Vegetarierer war. Er war ebenso auch Österreicher.

Die Absurdität Deines Vortrags mag Dir vielleicht aufgehen, wenn man dort eben ein anderes dieser beliebigen Merkmale der Unholde einsetzt.

Vegetarier wie Hitler, ... haben mehr Menschen über Jordan geschickt, als die gesamte (religiöse) Menschheit zusammen...

Oder auch:

Schnurbartträger wie Hitler [und] Stalin, ... haben mehr Menschen über Jordan geschickt, als die gesamte (religiöse) Menschheit zusammen...

Oder auch:

Kleinwüchsige  wie Hitler [und] Mao haben mehr Menschen über Jordan geschickt, als die gesamte (religiöse) Menschheit zusammen...

Jeder dieser Sätze ist ebenso sinnfrei wie der von Dir verfasste.

Das ist eine Polemik, die ich Dir keineswegs in den Mund gelegt habe, sondern von Dir vorgetragen wurde.

Antwort
von stine2412, 62

Chilli, deine Frage paßt so richtig in unsere gottlose Zeit, in der man alles Religiöse anzweifelt, alles in frage stellt. Uns geht es so gut, dass viele gar nicht mehr die Notwendigkeit eines Gottes sehen.

Nur - du brauchst dir nur dich selbst, alle Nutz- oder Zierpflanzen, die Tierwelt anzuschauen und du kommst aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die  Zelle deiner Mutter  und der Samen deines Vaters hat etwas so Komplexes wie dich hervorgebracht. Das kann die Evolutionstheorie nicht erklären, sie kann nicht erklären, wie Leben entstanden ist. Als du 4 Wochen im Bauch deiner Mutter warst,  fing dein kleines Herz an zu schlagen; wer hat es angeschubst?

Warum ist die ganze Welt von Tierarten derart abhängig, dass es in jedem Jahr wieder neue Früchte gibt. Ein Apfelbaum kann noch so reichhaltig blühen, wenn es keine Bienen gibt, gibt es keine Äpfel. Wer hat sich das ausgedacht?

Oder, wer hat sich die physikalischen Gesetze ausgedacht? Ich möchte nicht wissen, wie es hier auf der Erde aussähe ohne diese! Die Arbeit der Astronauten könntest du knicken, wenn sie sich nicht auf diese Gesetze verlassen könnten. Oder nur mal eben in ein Flugzeug steigen wäre unmöglich.

Warum wachsen Pflanzen in einer so großen Vielfalt? Tiere und Menschen ernähren sich von Ihnen.

Und da fragst du, wie es ohne Gott ginge? In den Köpfen vieler Menschen geht es, aber sie kommen nicht ohne ihn aus, denn sie leben mit und von seinen Werken.

Kommentar von vonGizycki ,

Gott als Person gedacht ist auch keine befriedigende Antwort sondern eher kontraproduktiv.

Ich habe hier einen Vortrag, vielleicht interessiert er Dich?

https://db.tt/4Pef5Nwt

Kommentar von Imago8 ,

Interessante Gedanken. Dazu muss ich sagen: ich bin nicht religiös bzw. Theist. Trotzdem sind alle die Dinge, die du bescheibst, genauso wundervoll und faszinierend für mich.

Ich staune genauso wie du über das alles, auch wenn ich nicht an einen Schöpfer glaube.

Kommentar von vonGizycki ,

Dann sind wir uns einig Imago8, ich ja auch nicht!

Kommentar von Baoshan ,

Stine, du beschreibst ja im Prinzip, warum Religion entstanden ist. Das für einen nicht erklärbare erklärbar zu machen.

Die Fragen die du stellst wären super, wenn du diese vor 2000, vielleicht auch noch vor 1000 Jahre gestellt hättest.

Ich fürchte dir sagen du müssen, dass du zu all deinen Fragen wissenschaftliche, plausible, Antworten erhältst, die allesamt ohne einen Gott auskommen.

Google mal danach, und du wirst erstaunt sein.

Kommentar von stine2412 ,

Ich glaube nicht, dass ich erstaunt sein werde! Es gibt jedoch Wissenschaftler, die nicht ohne Gott auskommen. Ein junger Physikstudent aus meiner Gemeinde erzählte mir: Als das Wort "Gott" im Hörsaal fiel, fing ein Gelächter an. Der Professer sprang ein und sagte:"Sie werden sich wundern, wie viele Physiker an Gott glauben!" Baoshan, es gibt nun mal "sonne und solche"; die einen bilden sich auf ihr Wissen was ein, die anderen studieren fleißig, damit sie  die Schöpfung besser verstehen. Auf die Letzteren trifft der Ausdruck "Demut" zu und in diesem Wort steckt das Wort Mut. Mut, nicht mit dem großen Strom mitschwimmen zu wollen.

Kommentar von vonGizycki ,


Der Professer sprang ein und sagte:"Sie werden sich wundern, wie viele Physiker an Gott glauben!" 

Einstein meinte aber: Gott würfelt nicht.

Und er hatte zusätzlich diese Auffassung:

Das Wort Gottes ist für mich nicht mehr, als der Ausdruck und das Produkt menschlicher Schwächen. Die Bibel ist eine Sammlung ehrbarer, aber dennoch primitiver Legenden,
welche doch ganz schön kindisch sind. Keine Interpretation, wie feinsinnig sie auch sein mag, kann das für mich ändern. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine unbegrenzte Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enthüllen kann.“


Und:

„Das Schönste und Tiefste, was der Mensch erleben kann, ist das Gefühl des Geheimnisvollen. Es liegt der Religion sowie allem tieferen Streben in Kunst und Wissenschaft zugrunde. Wer dies nicht erlebt hat, erscheint mir, wenn nicht wie ein Toter, so doch wie ein Blinder. Zu empfinden, dass hinter dem Erlebbaren ein für unseren Geist Unerreichbares verborgen ist, dessen Schönheit und Erhabenheit uns nur mittelbar und in schwachem Widerschein erreicht, das ist Religiosität. In diesem Sinne bin ich religiös.

Der Gott der Physiker ist keine Person! Es ist also hier eine unzulässige Umdeutung, wenn Du den Ausspruch des Professors als Beweis für das christliche heranziehst.

Kommentar von vonGizycki ,

Ich würde sagen, die Studenten hatten eine andere Vorstellung von Gott im Kopf, nämlich die Traditionelle. Deshalb lachten sie. So sehe ich das.

Kommentar von Baoshan ,

Es gibt sogar Mediziner, die rauchen. Und ob ein Physiker oder ein weniger gebildeter Mensch Theist ist macht für mich keinen Unterschied, wobei die Frage wäre, wie viele Wissenschaftler Deisten und wieviel tatsächlich Theisten sind.

Deine Fragen zeigen, dass du dich scheinbar noch nie mit den wissenschaftlichen Theorien asueinandergesetzt hast, die einen großen Teil deiner Fragen beantworten könnte.

Das ist etwas mühsamer, als einfach an einen Gott zu glauben, der das alles gemacht hat, aber spannender und aufschlussreicher um sich selbst und das Verhalten anderer verstehen zu können.

Kommentar von realsausi2 ,

Die  Zelle deiner Mutter  und der Samen deines Vaters hat etwas so Komplexes wie dich hervorgebracht. Das kann die Evolutionstheorie nicht erklären

Wenn man den Kopf im Pöter hat, sicherlich nicht.

Für die, die Willens sind, zu lernen aber sehr wohl. Hier gibt es kaum weiße Flecken auf der Karte.

fing dein kleines Herz an zu schlagen; wer hat es angeschubst?

In den Bergen ist gerade eine Lawine abgegangen. Wer hat sie angeschubst?

Du hast die Evolution nicht mal ansatzweise verstanden.

Allen weiteren Nebelkerzen, die Du dann raushaust, möchte ich nur eine Frage entgegenstellen:

Wer hat Gott geschaffen?

Antwort
von DerBuddha, 44

gottesverlust = freies denken, freies leben, eigene vollständige entscheidungen in allen bereichen, freie liebe usw...........alles wäre dann möglich und deshalb wäre das überhaupt kein verlust.............

ausser für die menschen, die ihr leben lieber in die hände eines überwesens geben, die eine belohnung für ihr armseliges und unfreies leben haben wollen, die alle entscheidungen nach ihrem glauben und dem zu gefallenen gott ausrichten und die dann jegliche konsequenzen aus ihren entscheidungen mit einem gott und dessen gebote ins spiel bringen = zu feige zum eigenständigen leben sind.............:)

Kommentar von Fantho ,

gottesverlust = freies denken, freies leben, eigene vollständige entscheidungen in allen bereichen, freie liebe usw..

Und wie immer hast Du (noch) nicht verstanden, dass Gott und Religion zu trennen sind...

die eine belohnung für ihr armseliges und unfreies leben haben wollen

Meinst Du nicht, dass solch eine Denkweise eher das Prädikat 'armselig' erhalten sollte? Ich besitze kein armseliges und unfreies Leben, und ich kenne viele Gottglaubende, die ebenso kein armseliges und unfreies Leben führen. Wovor fürchtest Du Dich, dass Du solcher Polemik greifen muss?

und die dann jegliche konsequenzen aus ihren entscheidungen mit einem gott und dessen gebote ins spiel bringen = zu feige zum eigenständigen leben sind.

Du machst es ja nicht anders: Du hältst Dich halt an die Grundgesetze. So eigenständig ist Dein Leben nun auch nicht, denn Du lebst ja in der Weise, dass Du keine Konsquenzen seitens des staatlichen Gesetzgebers befürchten musst. Und was bitte ist an den göttlichen Regeln wie zB

  • Du sollst nicht morden
  • Du sollst nicht ehebrechen
  • Du sollst nicht stehlen
  • Nächstenliebe
  • Feindesliebe
  • Du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen
  • Du sollst nicht lügen
  • und vieles mehr

verkehrt?

Deine zwischen den Zeilen zu lesende Abscheu gegen jede Form von Religion / Gott bringt Dich stets in die Nähe einer Polemik

und somit auch zu einem nicht ernsthaften Diskussionspartner...

Gruß Fantho

Kommentar von DerBuddha ,

die frage war : Gottesverlust -Chancen und Risiken- welche Konsequent gäbe es?

Und wie immer hast Du (noch) nicht verstanden, dass Gott und Religion zu trennen sind...

und meine antwort war: gottesverlust = freies denken, freies leben, eigene vollständige entscheidungen in allen bereichen, freie liebe usw... WO habe ich da also gott und religionen zusammen in einen topf geworfen?........ich sprach NUR von gott, denn ich weiss, dass z.b. naturreligionen die freie liebe, also auch homosexualität ganz anders bewerten, wie der monotheismus, also, in dieser antwort gottesverlust = ...... bezieht sich dass auch nur auf das wort gottesverlust und nicht auf das wort religionsverlust, also erst richtig lesen und dann antworten............:)

Meinst Du nicht, dass solch eine Denkweise eher das Prädikat 'armselig' erhalten sollte? Ich besitze kein armseliges und unfreies Leben, und ich kenne viele Gottglaubende, die ebenso kein armseliges und unfreies Leben führen. Wovor fürchtest Du Dich, dass Du solcher Polemik greifen muss?

wer an gott glaubt UND sein leben nach dessen geboten und regeln ausrichtet, hat ein armeseliges und unfreies leben, denn er MUSS seinem gott ja gefallen, damit ER DANN SEINE BELOHNUNG bekommt, denn die angst vor einem jüngsten gericht und die androhung einer hölle sind zwang und bedueten, dass der gläubige nun mal die verstaubten regeln des monotehistischen glaubens befolgen muss...........was für ein armseliges leben...........:)

Du machst es ja nicht anders: Du hältst Dich halt an die Grundgesetze. So eigenständig ist Dein Leben nun auch nicht, denn Du lebst ja in der Weise, dass Du keine Konsquenzen seitens des staatlichen Gesetzgebers befürchten musst. Und was bitte ist an den göttlichen Regeln wie zB

lol.....die grundgesetze und einfachste gesetze mit verstaubten und sinnlosen gottesgesetzen des monothistischen glaubens zu vergleichen, ist ja schln lächerlich...............und mal im ernst, ich richte mich lieber nach diesen grundgesetzen, als an einen mrächengott und dessen sinnfreien und sogar in vielen bereichen unmenschlichen gesetzen zu halten...........

beispiel homosexualität...............das grundgesetz garantiert es, die gesetze des monotheistischen glaubens nicht, im gegenteil, sie verbieten sogar diese form der liebe..........

beispiel der scheidung/heirat........kein problem beim grundgesetz, der monotehistische glaube hat da ganz andere ansichten und mal vom islam zu schweigen, ist selbst bei den katholiken in diesen bereichen vieles im argen.............:)

also, die heutigen gesetzesgebungen mit so einem quark zu vergleichen ist eben lächerlich............

Kommentar von Fantho ,

bezieht sich dass auch nur auf das wort gottesverlust und nicht auf das wort religionsverlust, also erst richtig lesen und dann antworten..

Da Du dennoch einen Unterschied machst zwischen Naturreligionen und Monotheismus, hatte ich schon recht mit meiner Vermutung, dass Du im Grunde Dich schon auf die monotheistischen Religionen bezogen hattest, sonst müsstest Du dies auch den Naturreligionen ein unfreies Leben attestieren, was Du jedoch ja nicht getan hattest (
naturreligionen die freie liebe, also auch homosexualität ganz anders bewerten, wie der monotheismus), da sie ja ebenso an eine Gottheit glauben...

wer an gott glaubt UND sein leben nach dessen geboten und regeln ausrichtet, hat ein armeseliges und unfreies leben, denn er MUSS seinem gott ja gefallen..

Gebote nach Gott, oder nach den Religionen? Was nu? Auch bist Du leider nicht auf meine Argumentation eingegangen, was daran verkehrt ist, nach den göttlichen Geboten wie von mir weiter oben in ein paar Punkten angesprochen zu leben und sich daran zu halten...

Meine Argumentation mit dem Grundgesetz hast Du völlig missverstanden! Du scheinst überhaupt nicht verstanden zu haben, worauf ich hinaus wollte, oder hast dies verdrängt...

beispiel homosexualität...............das grundgesetz garantiert es, die gesetze des monotheistischen glaubens nicht

Also doch wieder Gott aus den monothistischen Religionen. Und mir hattest Du vorgeworfen, dass ich lesen soll, dabei hatte ich mit den zwischen den Zeilen lesen richtig gelegen: Deine Argumentation über Gottesverlust bezieht sich doch auf den Gott der Religionen.

Deswegen hatte ich auch geschrieben, dass Gott und Religionen zu trennen sind...

ich richte mich lieber nach diesen grundgesetzen, als an einen
mrächengott und dessen sinnfreien und sogar in vielen bereichen
unmenschlichen gesetzen zu halten.

Welche sinnfreien und unmenschlichen Gesetze? Ich kenne keine...

die heutigen gesetzesgebungen mit so einem quark zu vergleichen ist eben lächerlich.

Wie schon geschrieben: Du hast leider nicht verstanden, was ich meinte...Tipp. Es ging um Deinen Vorwurf  des uneigenständigen Lebens eines Gläubigen...Mir ging es nicht um den Vergleich beider Gesetzesarten...

Gruß Fantho

Antwort
von 19hundert9, 55

Ich finde nicht dass es bei Gott oder Gottesverlust um Vor- und Nachteile geht oder es überhaupt welche gibt.

Viele die an ihren Gott glauben, denken sie müssen es tun, denn wenn sie es nicht tun, bekommen sie ihr "versprochenes Geschenk" nicht welches ihnen ihre Religion voraussagt.

Für mich hat der Glaube an Gott nichts mit Religion zu tun UND für mich gibt es auch keine Beweise für oder gegen Gott. Also sag ich, abwarten und Bier trinken, wir werden es sehen was der Wahrheit entspricht wenn es so weit ist.

Antwort
von realsausi2, 48

Götter sind hier nicht der bedeutsame Faktor. Ob es sie gibt oder nicht, hat für die Welt keine besondere Bedeutung.

Entscheidender ist die Existenz von Gottesglauben und seine Manifestationen in Religion.

Als ehemaliger Christ war für die Überwindung des Glaubens für mich eine Befreiung, die einen wirklichen Zugang zur Welt erst möglich gemacht hat.

Mein Leben ohne Glaube ist ein besseres als es vorher war. Das ist völlig unabhängig von der Existenz von Göttern zu betrachten.

Glaube und Religion trennst Menschen eher als sie zu verbinden. Glaube ist somit eine entsolidarisierende Kraft, die Konflikte eher eskaliert als löst. Eine Welt ohne Glaube wäre keine perfekte, aber eine bessere.

Kommentar von Fantho ,

Eine Welt ohne Glaube wäre keine perfekte, aber eine bessere.

Du hast wahrlich Gott überhaupt nicht verstanden! Und warum? Weil Du stets Gott mit den Religionen in Verbindung bringst. Und damit zeigt sich doch, welch kindliches im Sinne von einfaches 'Gottesverständnis' und 'Gottesbild' Du doch besessen haben musstest und scheinbar immer noch besitzt..

Klar, die Religionen trennen die Menschen, aber es sind die Fundis der jeweiligen Religionen, und nicht der Glaube per se,

oder gar Gott!

Eine Welt mit einem wahren Verständnis über und von Gott ist dann eine perfekte Welt, denn damit würden Menschen verstehen, was Gott ist: Allliebe und Allgüte, sprich sie würden Achtsamkeit - Toleranz - Respekt lernen und (aus)leben. Mit diesen Attributen können dann sogar Tausende an Religionen friedvoll nebeneinander existieren...

Aber, und das ist das Vertrackte am Ganzen: Die Menschen müssten sich erst einmal von den Religionen lösen, um Gott dann verstehen zu lernen...

Du hast Dich zwar von einer Relgion gelöst, aber da Du Gott nur mit einer Religion in Verbindung brachtest und bringst, hast Du Dich nicht mehr bemüht, Gott auf eine andere Weise zu finden...

Gruß Fantho

Kommentar von realsausi2 ,

welch kindliches im Sinne von einfaches 'Gottesverständnis' und 'Gottesbild'

Ich habe gar kein Gottesbild. Erst wenn sich ein Gott bei mir vorstellen würde, könnte ich mir ein Bild von ihm machen. Ich spreche Göttern überhaupt keine Eigenschaften zu. Weder positive noch negative.

Sind rosa Einhörner nett?

Meine einzige Betrachtung zu Göttern ist: es gibt sie nicht. Das erübrigt jegliche Vorstellung darüber, wie oder was sie wären, wenn es sie denn gäbe.

, hast Du Dich nicht mehr bemüht, Gott auf eine andere Weise zu finden...

Wie sehr bist Du denn darum bemüht, rosa Einhörner zu finden?

Kommentar von Fantho ,

Ich habe gar kein Gottesbild

Deswegen auch die Hochkommata...

Erst wenn sich ein Gott bei mir vorstellen würde, könnte ich mir ein Bild von ihm machen.

Auf jemanden zugehen, fällt Dir wohl sehr schwer. Sollen alle auf Dich zugehen, weil Du selber nicht den Mut aufzubringen scheinst, einen Schritt entgegen zu kommen? Du musst schon selber was tun, wenn Du was erreichen willst. Und wenn jemand Gott erreichen will, muss selber Schirtte setzen und nicht warten, bis Gott auftaucht...

Jeder ist des eigenen Glückes Schmied; nur bei Gott, da wollen sie alle nicht mehr als Schmied fungieren und etwas tun...

Sind rosa Einhörner nett?

Weiß ich nicht. Aber süß finde ich sie vor meinem geistigen Auge...Nur: Bei mir sind sie weiß...

Wie sehr bist Du denn darum bemüht, rosa Einhörner zu finden?

Warum sollte ich das? Einhörner sind Geschöpfe, wenngleich erst einmal in den Köpfen der Menschen (könnten auch mal gelebt haben, weswegen dieses Bild in den Köpfen der Menschen vorhanden war und ist) - Gott ist kein Geschöpf...

Aber das werden Menschen wie Du momentan nicht verstehen, weil sie es nicht empfinden können...Und warum? Weil sie so sehr in der mechanistischen Welt gefangen sind und keinen Sinn des Lebens erkennen wollen (oder auch nicht können) außer jenen, sich den niederen Begierden und Trieben zuzuwenden...

Das römische panem et circenses tritt wieder vermehrt in unsere Gesellschaft(en) ein...

Gruß Fantho

Kommentar von realsausi2 ,

Aber das werden Menschen wie Du momentan nicht verstehen, weil sie es nicht empfinden können...

Ach Fantho, ich habe das doch alles hinter mir. Ich hatte Gotteswahrnehmungen, habe über viele Jahre jeden Tag für meinen Gott gelebt, seine Botschaft verkündet.

Ich kenne beide Seiten. Bis ins intimste Gefühl.

keinen Sinn des Lebens erkennen wollen

Mein Leben ist sehr sinnvoll. Ich habe ihm diesen Sinn selbst gegeben und arbeite jeden Tag daran, ihn zu erfüllen.

Es ist schon eine besondere Frechheit von Dir, das auf niedere Begierden und Triebe zu diffamieren. Ich bin überaus altruistisch, immer hilfsbereit, teilweise bis zur Selbstverleugnung, offen, ehrlich, empathisch, dem Menschen zugewandt.

Ich rauche nicht, ich trinke nicht, ich spiele nicht, ich bin meiner Frau seit 38 Jahren treu, auch wenn wir erst 6 Jahre verheiratet sind.

Ich unterstütze Notleidende, fördere aktiv eine gesunde Umwelt, produziere gesundes Obst für mich und andere.

Steig mal von Deinem hohen Ross, dass Gottglaube eine Voraussetzung wäre, ein sinnerfülltes und moralisch verantwortbares Leben zu führen.

Für all das brauche ich keinen Gott. Ich habe meine Krebserkrankung überwunden, nach dem ich wieder Atheist war. Und keine Sekunde habe ich das Bedürfnis gehabt, mich wieder einem Gott zuzuwenden. Selbst nicht an Tagen, wo ich 24 Std. gekotzt habe und die Ärzte meiner Mutter mitteilten, ich würde den nächsten Tag nicht erleben.

Meine Frau und ich investieren gerade 900.000 €, um für andere Menschen Gastgeber sein zu können. Das können wir in den vielleicht 30 Jahren, die uns noch bleiben, nicht mehr reinholen. Aber wir möchten mit anderen Menschen gute Zeiten verbringen. Mir ist jeder Gast, der mich mit seinem Leben bereichtert, unendlich wichtiger als es ein Gott jemals sein könnte.

Ich brauche keinen Gott. Wenn einer was von mir will, muss er sich schon zu mir bemühen. Sollte er erscheinen, werde ich ihn wie jeden anderen Gast begrüßen, mir seine Geschichten anhören und dann kann er wieder nach Hause gehen.

Das römische panem et circenses tritt wieder vermehrt in unsere Gesellschaft(en) ein...

Schon geraume Zeit, das ist richtig. Aber wollen wir mal wetten, dass der Großteil derer, die dies betreiben, sich als gottgläubig definiert?

Wir haben uns ausgeklinkt. Wir machen unser eigenes Ding. Ohne Gott, aber mit Menschen. Das ist so viel befriedigender.

Antwort
von joergbauer, 46

Wer immer alles erklären, verteidigen, analysieren und bewerten will (von können ganz zu schweigen), wird vermutlich keine gute Einstellung vor Gott finden, die ihm die Gnade und Gerechtigkeit, von der die Bibel spricht, tatsächlich wichtig und sichtbar macht. Die Aussage, daß alle Welt vor Gott schuldig ist, scheint nicht wenigen Zeitgenossen total an der eigenen Realität vorbei zu gehen. Vielleicht ist das auch bei einigen Gläubigen so? Jedenfalls meinen solche mitunter, die sich gar nicht so schuldig fühlen, oder jemanden kennen der das nicht sein kann, daß die christliche Botschaft ansich, sowie deren Vertreter und Sympathisanten, es sind und waren, die am Zustand der Welt und an den Ungerechtigkeiten und den ganzen vergangenen und aktuellen Kriegen schuld seien.

Sie meinen im Grunde, daß man ohne Gott besser dran sei als mit. Letztlich wäre die Schuldfrage nicht beim Menschen, sondern bei Gott zu suchen, der das alles zugelassen hat. Gerade solchen selbstgerechten Menschen gilt, daß ihnen (laut Römer 3) der Mund gestopft gehört, weil sie ganz falsche Gedanken haben und gar nicht begreifen wie dumm es ist Gott auf die Anklagebank zerren zu wollen. Das ist eine teufliche Methode um von sich selbst abzulenken und Ursache mit Wirkung zu verwechseln. Wäre Gott nicht existent, gäbe es tatsächlich keine Sünde und Ungerechtigkeit, die gesühnt und beglichen werden müsste. Dann wäre man sich selbst in allem der Nächste und man könnte jede Autorität ignorieren, weil alles und jeder abgrundtief und sichtbar böse wäre. Wo alles böse ist, gibt es  nichts Böses mehr!

Aber Gott lebt! Und man kann dem Allmächtigen ja nicht vorwerfen ein heiliger Gott zu sein! Gottes gnadenvolle und geduldige Hand schwebt (noch) über diesem ganzen unreinen Planeten. In Matthäus 5,45 steht: ''Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte''. Wäre das nicht so, wäre die Menschheit längst schon über alle Maßen  dämonisiert, abgrundtief böse, absolut hoffnungslos und in jeder Weise vor Gott entstellt und nicht mehr zu retten! Darum sagt man auch, daß noch Gnadenzeit ist, auch wenn es schon schlimm genug auf der Welt zugeht. Aber es wäre ungleich und kaum vorstellbar übler, wenn Gott seine Hand abziehen würde.

Und wenn es dann Menschen gibt, die Gott anklagen wegen der selbstverursachten Sünden und Ungerechtigkeiten, fällt einem ja fast nichts mehr ein wegen so viel unverschämter Anmaßung und Ignoranz. Der Mensch ist nicht autonom oder unverantwortlich - weil es Gott gibt. Und daß es IHN gibt, ist nicht das Unheil was manche damit verbinden, sondern letztlich ein gewaltiger Segen und reine Gnade. Eine Welt ohne Gott und ohne Gnade wäre tatsächlich eine evolutionäre Hölle! Das wünscht man keinem und Gott wünscht uns das am allerwenigsten. Darum gibt es das rettende Evangelium Jesu Christi! Wer es glaubt ist selig! :-)

Kommentar von vonGizycki ,

Ich bedanke mich herzlich für die Gnade. :-( :-(

Damit hätte ich nichts zu sagen und könnte mich auch nicht motiviert ändern, denn ich weiß ja nicht, ob mir die Gnade huldvoll erteilt wird. Nicht umsonst gibt es den Spruch: Gottes Wege sind unergründlich und Dein Wille geschehe. Alles reines Gottesermessen. Das ist auch ein Grund, warum ich kein Christ bin!

Nein Danke, ich möchte  mich ändern können und die Früchte meiner Mühen aus mir selbst heraus genießen und nicht auf die Gnade anderer oder auf die eines Gottes angewiesen sein.

Der christliche Gott ist sowieso sehr gnadenlos, das ist in der Bibel nachzulesen.

Ich sag nochmal: NEIN DANKE - für andere mag das ruhig etwas sein, für mich jedenfalls nicht!

Kommentar von joergbauer ,

Man kann wissen ob Gott einem gnädig ist - wieso sollte das im Unklaren sein wenn man die Bibel ernst nimmt? Es geht im Kern um die Vergebung der Sünden durch Jesus Christus. Das ist der Punkt, wo es um Gnade, Liebe und Vergebung geht. Das ist nicht unergründlich, sondern der aufgezeigte Weg zu Gott und zum ewigen Leben. Ich weiß ja nicht was du in der Bibel gelesen hast, was dich meinen lässt, Gott wäre gandenlos? Das ist sehr falsch!

Wieso solltest du dich nicht ändern können und die Früchte deiner eigenen Arbeit genießen? Ich verstehe deinen Zusammenhang nicht. Gnade ist keine Fremdbestimmung, sondern eine liebevolle Hilfe in den Dingen die wir weder verdient haben, noch selbst ändern könnten. Gott weiß es aber in allem auch immer besser wie wir. Gott ist größer als wir begreifen. Darum darf man als Christ und im Vertrauen auch sagen, daß man sich Gottes Wille wünscht. Du hast leider ganz falsche Vorstellungen von Gott und von Gnade.

Kommentar von vonGizycki ,

Wenn ich vorher weiß, wie angeblich Gott regieren würde, wenn ich dies oder jenes täte, dann ist es keine Gnade mehr! Sie kann gewährt werden oder auch nicht. In jeden falle muss ein Wohlverhalten geben. Dieses Wohlverhalten ist jedoch stark von der Interpretation abhängig.

Bei "Gott" weiß kein Schwein was der will. 

Dafür müsste er in der Welt diese Macht ausüben. Das tut er aber nicht. Versprochen werden zwei Dinge durch die Kirche, Du tust, was Gott gefällt und as meint sie zu wissen, dann kommst Du in den Himmel oder wenn du es ncihgt tust, in die Hölle oder eben nicht ins Paradies, mal so gesagt.

Da aber Tote nicht reden und nicht sagen können, ob Gott Gnade walten ließ und vor der Hölle rettete, ist der Gläubige eben nur auf die Behauptungen und Versprechungen der Priester (Kirche) angewiesen.

Die machen sich so ihre Schäfchen willfährig und untertan.

Guck doch mal bei den Muslimen nach, wie oft hier bei gutefrage.net die Angst vor der Hölle präsent ist. Bei den Katholiken gibt es Ähnliches, da ist nur das Fegefeuer offiziell aufgehoben.

Ob Allah überhaupt Gnade walten lässt, weiß auch kein Schwein, ich habe noch nicht gehört, das die Mullahs sowas gepredigt hätten. Wäre aus den genannten Gründen sowieso irrelevant.

Überprüfen kann das keiner. Weder im Christentum, noch im Judentum, noch im Islam.

Hör mir bloß auf, so einen Schmarrn zu erzählen.

Kommentar von realsausi2 ,

Ob Allah überhaupt Gnade walten lässt, weiß auch kein Schwein,

Hier sollte man wohl eher eine Ziege bemühen.

Kommentar von vonGizycki ,

Ich weiß genau, was Gnade ist. Unterstelle mir nicht, ich wüsste davon nichts!

Kommentar von joergbauer ,

Wie die Bibel Gnade definiert ist entscheidend, Nicht deine eigenen Vorstellungen und auch nicht die einer Kirche oder eines Priesters sind hier gefragt. Ich bin kein Kirchenchrist. Sicherlich ist der Glaube der Schlüssel zum Verständnis und die Bibel die Grundlage. Wenn wir über dieses Thema reden, dann auf Basis der Bibel, denn dort ist von Gott und seiner Gnade die Rede. So etwas wie ein Fegefeuer gibt es nicht. Das ist aus den Apokryphen, die nicht zur Bibel gehören und eine rein katholische Irrlehre ist. Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben (Johannes 14,6). Durch IHN allein wird man erlöst - aus Gnade und nicht aus Verdienst oder durch Kirchenzugehörigkeit. Was im Koran steht ist für mich irrelevant, denn für mich ist das keine glaubwürdige Schrift und zudem im Gegensatz zur Bibel. Die Bibel gibt sehr klar Auskunft über Gottes Absichten - man muss sie eben lesen und daran glauben.

Kommentar von vonGizycki ,

Wie die Bibel Gnade definiert ist entscheidend, Nicht deine eigenen Vorstellungen und auch nicht die einer Kirche oder eines Priesters sind hier gefragt. 

Das halte ich für völlig gleichgültig. Gnade ist Gnade und daran habe ich keinen Anteil, das ist das Wesen von Gnade.

Sicherlich ist der Glaube der Schlüssel zum Verständnis und die Bibel die Grundlage. 

Das halte ich für einen Irrtum. Für den christlichen Glauben stimmt das, wenn Du von der Bibel sprichst, sonst aber nicht. Glauben kann man auch ohne Bibel, Koran oder Tora.

So etwas wie ein Fegefeuer gibt es nicht. 

Doch, das war bei den Katholiken die Vorhölle, die ist jetzt von der Kirche offiziell (da muss ich lachen) abgeschafft, mehr aber auch nicht. Bibel hin oder her!


Die Bibel gibt sehr klar Auskunft über Gottes Absichten - man muss sie eben lesen und daran glauben. 

Es sind Menschen, die meinen, was Gottes Wille oder Absicht sei. Reine Spekulation und ein Instrument, anderen zu sagen, was sie gefälligst tun sollen und was verboten ist, weil angeblich Gott das wolle. Sowas ist eine religiöse Knute, mit der man die Gläubigen bei der Stange halten will. Das ebenfalls für die Muslime und Juden.

Kommentar von joergbauer ,

Dann lies doch selbst in der Bibel nach, wenn du mir nicht glaubst. Glaube ohne Inhalt und Ziel ist sinnlos. Man kann auch an die Liebe glauben ohne zu lieben. Der Gott der uns in der Bibel offenbart ist, ist Liebe und Sinn des Lebens sowie Ziel in einem. Wenn du keinen Anteil an der Gnade haben willst, ist das eben so. Aber verstanden was damit biblisch gemeint ist hast du sicherlich nicht. Es ist nicht gleichgültig - du bist hier nicht das Maß, sondern Gott.

Antwort
von vonGizycki, 47

Grüß Dich Chilli3107!

Es kommt sehr darauf an, was man unter Gott versteht, das ist außerordentlich wichtig, weil damit das eigene Selbstbild bzw. das Bild der von der Welt zusammenhängt. Das mag keiner so recht glauben, aber es ist so!

Hier ist etwas, was ich Dir empfehle, aufmerksam durchzulesen, damit Du zu einer eigenen Meinung kommen kannst:

Erich Fromm

https://db.tt/XHz8zjor

Helmut Hille (Philosoph)

http://www.helmut-hille.de/page29.html

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Antwort
von nowka20, 6

da gibt es keine konsequenzenh

Mk 3,28-29
28 Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden werden den Menschenkindern vergeben, auch die Lästerungen, wieviel sie auch lästern mögen;
29 wer aber den heiligen Geist lästert, der hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewiger Sünde schuldig.

Antwort
von Fantho, 18

Interessant, dass 'Was' und nicht 'Wer' ist Gott gefragt wurde..

Gott ist ein energetisches Wesen mit Bewusstsein und Bewusstheit. Dessen Energie ist stets in uns, da wir als Seele ein Teil von Gott sind, weil wir als Seele von Gott abstammen...

Gottesverlust im Sinne von man hat Gott verloren ist so nicht korrekt. Die Bindung zu Gott ist auf der energetischen Ebene immer gegeben. So gesehen kann man Gott nicht verlieren. Was bei einem Nichtglaube an Gott verloren geht, ist die Wahrnehmung dieser energetischen Verbindung...

Dadurch leitet sich dann die Konsequenz ab, dass eine Seele keine Vereinigung mit Gott eingehen wird können, da keine Bindung aufgrund der fehlenden Wahrnehmung seitens der Seele vorhanden ist. Sie wird dann immer wiedergeboren werden müssen, oder im Jenseits stets wandeln müssen, oder gar, wenn es ganz schlimm um die Seele bestellt ist, bei Satan landen, um dann als von dessen Dämonen ausgelutschtes Wesen dahin zu siechen / vegetieren...

Die Vorteile ergeben sich aus dem Umkehrschluss der Nachteile...

Gruß Fantho

Kommentar von realsausi2 ,

bei Satan landen, um dann als von dessen Dämonen ausgelutschtes Wesen dahin zu siechen / vegetieren...

damit zeigt sich doch, welch kindliches im Sinne von einfaches
'Weltverständnis' und 'Weltbild' Du doch besessen haben musstest undscheinbar immer noch besitzt..

Kommentar von Fantho ,

Welches Weltverständnis soll hier vorherrschend sein bei einem Thema, welches sich im Jenseits abspielt?

Wie schon des Öfteren geschrieben, befasse Dich mit den spirituellen Weisheitslehren und der Spiritualität, den geistigen Gesetzen und den jenseitigen Vorgängen...

dann können wir uns darüber unterhalten...

oder Du stellst eine Frage...

So wie Du und Deinesgleichen uns Gläubige vorhaltet, wir hätten keinen Schimmer von der Wissenschaft und reden somit über Dinge, die wir angeblich nicht verstehen bzw. verstanden haben...

Gruß Fantho

Kommentar von realsausi2 ,

bei einem Thema, welches sich im Jenseits abspielt?

Wie bitte? Wo ist das? Ich konnte das in meinem Atlas nicht finden.

wir hätten keinen Schimmer von der Wissenschaft

Hmm, die Wissenschaft. Was soll das sein? Wissenschaft ist eine Methode, die Welt zu erkennen. Und sie ist die einzige Methode, die sich bisher als brauchbar erwiesen hat.

Defizite findet man allerdings häufig auf Gebieten der von der Wissenschaft erkundeten Naturphänomene. Wer die Evolutiontheorie nicht anerkennt, hat sie nicht verstanden. Weil er sich nicht die Mühe gemacht hat, sich ihre Erkenntnisse verfügbar zu machen.

Aber wir müssen es ja gar nicht so hoch hängen.

Vor meinem Fenster steht ein Baum. Ein echtes Wunder der Natur. Er wird immer größer, bildet jedes Jahr neue Blätter und Früchte, spendet Schatten und rauscht, wenn es windig ist.

Solltest Du mich mal hier besuchen, kann ich Dir diesen Baum zeigen. So wie ich diesen Baum auch jedem anderen zeigen könnte, der sich die Mühe machte, mich hier aufzusuchen.

Ich könnte nun ein Photo dieses Baumes machen und Dir schicken. Dann könntest Du mit einem hohen Maß an Sicherheit davon ausgehen, dass dieser Baum hier bei mir vorm Fenster steht.

Nun wäre es sogar denkbar, dass ich den Baum fälle. Und das meiste davon könnte ich in meinem Ofen nutzen, damit mir warm wird. Den Anstieg der Temperatur in meinem Wohnzimmer könnte man messen und solltest Du mich besuchen, würdest Du vielleicht Deine Jacke ablegen, weil der Baum es so schön muckelig macht.

Aus einem Stück des Baumes könnte ich einen Schläger schnitzen, mit dem ich dann vielleicht Dich besuche. Nicht das ich dazu neigen würde, aber sollte ich Dir dann mit diesem Schläger auf die Finger hauen, würde vielleicht einer Deiner Fingernägel blau werden.

Du würdest also umittelbar, direkt und unmissverständlich der Existenz meines Baumes gewahr werden.

Solange Götter nicht einmal soviel Evidenz haben, wie der Baum vor meinem Fenster, werde ich nicht mit ihnen befassen.

Das gilt gleichermaßen für alles, was man so unter dem Namen "Spirituelles" subsumiert.

Du lebst in der Ansicht, dass in Deinem Kopf stattfindende Vorgänge eine Wurzel in der Realität haben. Solange diese aber weniger substanziell sind als der Baum vor meinem Fenster, gehe ich getrost davon aus, dass sie sich eben allein in Deinem Kopf befinden.

dann können wir uns darüber unterhalten...

Meine Haltung dazu ist die Gleiche in Bezug auf Flatearther und den Vertretern der These, der Mond sein aus Käse.

Kommentar von Fantho ,

Wo ist das? Ich konnte das in meinem Atlas nicht finden.

Dann verwende erst einmal ein Lexikon (Brockhaus oder Duden) und lerne den Unterschied zwischen Diesseits und Jenseits kennen. Dann wirst Du den Gebrauch eines Atlas besser zu nutzen verstehen...

Wissenschaft ist eine Methode, die Welt zu erkennen.

Richtig, ist eine (von vielen) Methode(n)...

Und sie ist die einzige Methode, die sich bisher als brauchbar erwiesen hat.

Schade, dass Du nur eine Methode zu kennen scheinst...Eine andere ist die Spiritualität...

Wer die Evolutiontheorie nicht anerkennt, hat sie nicht verstanden.

Logischer Fehlschluss!

Weil er sich nicht die Mühe gemacht hat, sich ihre Erkenntnisse verfügbar zu machen.

Erneut ein logischer Fehlschluss!

Aber wir müssen es ja gar nicht so hoch hängen.

Du machst es dennoch...

Dann könntest Du mit einem hohen Maß an Sicherheit davon ausgehen, dass dieser Baum hier bei mir vorm Fenster steht.

Nur dann, wenn das Haus vor diesem photografierten Baum zu sehen ist und auf dem auch deutlich erkennbar ist, dass Du auch in diesem Haus wohnst...

Auch interessant, dass für Dich ein hohes Maß an Sicherheit / Gewissheit bereits ausreichend ist, um etwas als Faktum deklariert werden zu können...

Solange Götter nicht einmal soviel Evidenz haben, wie der Baum vor meinem Fenster, werde ich nicht mit ihnen befassen.

Das ist und bleibt Deine Angelegenheit...

Gott hat sogar mehr Evidenz für mich als ein Baum...

Du lebst in der Ansicht, dass in Deinem Kopf stattfindende Vorgänge eine Wurzel in der Realität haben.

In meinem Kopf stattfindende Vorgänge? Meintest Du das Denken, die Vorstellung, die Phantasie, die Ideen, die elektrischen Ladungen, die neuronalen Verschaltungen, oder was genau?

Definiere zudem Realität. Ich denke, auch da werden wir unterschiedliche Auffassungen haben...

Gruß Fantho

Antwort
von Ichthys1009, 5

Gottesverlust und warum Menschen dennoch immer wieder nach Gott suchen:

- weil die Menschen sich nach mehr sehnen als was es im Leben gibt.

- weil es gute Menschen gibt, die sich selbstlos für andere einsetzen.

- weil es liebevolle und weise Menschen gibt, die ihren Glauben überzeugt leben.

- weil eine so unvollkommene Institution wie die Kirche trotz allem Widerstand weiterhin existiert.

- weil die Schöpfung unendlich vielfältig und schön ist.

- weil das Gesetz der Enthropie gilt, wodurch alles zu Unordnung und
gleichmäßiger Verflachung tendiert;  und doch entwickelt sich
aus etwas Niedrigem (Materie) etwas Höheres (Mensch).

- weil sonst das leidvolle und anstrengende Leben und der Tod nicht auszuhalten wären.

- weil wir das Paradies und den Frieden auf der Erde nicht
schaffen können, obwohl wir das doch alle wollen (das muss also von
einem weiseren Willen, den wir nicht verstehen, anders gewollt sein)

- weil das, was Gott von sich offenbart, so unglaublich ist, dass es sich kein Mensch ausdenken könnte

- weil Menschen Gott so sehr bekämpfen (man kämpft ja nicht gegen Nichts)

- weil Gott sich finden lässt, wenn wir Gott suchen.

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