Gerechte Vermögens- und Einkommensverteilung?

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5 Antworten

Hei, linde2014, Gerechtigkeit gibt´s auf der Erde nicht - es ist ein Ideal, eine unerreichbare Utopie. Es kann also nur um eine gerechtere Verteilung gehen - und die gibt´s auch nie, weil die, die viel haben, eine andere Vorstellung davon entwickeln als die, die wenig haben.

Selbst, wenn man einem großen Bankier oder Kaufmann sein Jahreseinkommen von 14 Millionen auf sieben Millionen halbierte und das des  armen Schluckers von tausend auf 2000 erhöhte - - ungerecht bleibt´s.

 Die Frage muss sich also darum drehen, ob der arbeitenden Klasse über den Lohn ein angemessener Anteil zuteil wird. Das ist Thema der Gewerkschaften; in den letzten Jahren allerdings erleben wir, dass die Kluft der Einkommen zwischen arm und reich immer größer wird. Das ist zumindest ungerecht. Und so. Grüße! 

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Kommentar von lesterb42
19.01.2016, 17:08

Leider falsch. Die Unterschiede in den Einkommen (einzelne Extremfälle wie Winterkorn einmal ausgenommen) sind in Deutschland relativ gering. Groß sind die Unterschiede bei den Vermögen. So gehört dem obersten Zentel 60  % des Vermögens. Der unteren Hälfte aber gerade 2 %.

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Ganz einfach, weil hohe Vermögens- und Einkommensungleichheiten zu Unruhen im Land führen.

Ich war letztes Jahr in Brasilien und da merkst du schon nur wenn du in die Stadt schaust, dass die Vermögensschere zwischen arm und reich extrem hoch ist und die Mittelschicht relativ gering. Deshalb ist die Kriminalität dort auch so hoch. Dort ist es in der Nacht bei rot zu fahren sicherer als stehen zu bleiben, weil man sonst gleich mal ausgeraubt wird und wirklich sicher ist man dort nicht mal in den reichen Gegenden. In den Nachtclubs wird man mit Metalldetektoren abgescannt bevor man rein darf und um das Gebäude herum ist leicht mal ein Stacheldrahtzaun. Selbst im Hotel kann es leicht passieren, dass die Putzkräfte etwas stehlen und teilweise rauben einem dort sogar die Polizisten aus.

Man kann diesen Menschen nicht mal wirklich Vorwürfe machen. Die müssen das tun, damit sie überleben können.

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Wichtiger als die "gerechte" Verteilung ist, dass die mittellosen Mitbürger ausrechend versorgt werden um soziale Unruhen zu vermeiden. Das Beispiel Brasilien finde ich sehr treffend.

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Wer hat Dir erzählt, dass gerechte Vermögens- und Einkommensverteilung ein wichtiges Ziel in D ist? Zu merken ist nichts davon.

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Kommentar von lesterb42
19.01.2016, 17:02

Es gibt schon die Verteilung von oben nach unten. (Progression bei der Einkommensteuer, steuerfinanzierte Rente und Hartz 4 )

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Wer schreibt sich das auf die Fahne? Habe nichts davon bemerkt im Laufe meines Lebens. 

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