Frage von Rinachen92, 133

Mit welchen Mitteln bekommen wir Gemüse und Obst klein püriert?

Da wir seit geraumer Zeit wieder unsren Hund barfen, stellt sich nun die Frage, wie wir mit welchen Mitteln das Gemüse und das Obst klein püriert bekommen.

Wir hatten mal einen Standmixer, der aber leider ziemlich schnell versagt hatte - Karotten waren daran Schuld ;) !!!

Da unser Barf-Shop restlos ausverkauft ist mit Obst und Gemüse, müssen wir nun nach alternativen suchen. Denn immer nur Bananen dazu geben, ist natürlich nicht das wahre. Und diese Flocken die es in diversen Geschäften gibt, verträgt unser Hund leider mal so gar nicht. Wozu ich noch sagen muss, dass ich nicht glaube, dass da die gleichen Vitamine etc. drinnen enthalten sind, wie im frischen Obst/Gemüse.

Daher meine Frage, was eignet sich besser zum pürieren -

Standmixer, Stabmixer oder doch eine Küchenmaschine?

Und welche könntet ihr mir hier empfehlen, welche nicht teurer sind als maximal 50€ und im Einzelhandel verfügbar sind (Online möchte ich so etwas nicht bestellen) !!!

Die Maschine soll also nicht an Karotten versagen, oder an Salat, Zucchini o.Ä. !!!

Wäre um Hilfe sehr dankbar !!!!

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 81

Dafür habe ich einen Stabmixer von Braun (Multiquick 5 MR 530), der einen Edelstahlstab hat. Hartes Gemüse und Obst lassen sich damit problemlos verarbeiten. Preislich liegt er um 60€, allerdings mit Zubehör.

Welche Geräte Deine Einzelhändler vor Ort auf Lager haben, kann Dir hier allerdings wohl kaum jemand sagen. Da wirst Du schon selbst in die Läden gehen und Dich beraten lassen müssen.

Kommentar von Rinachen92 ,

Habe geschaut, leider gibt es den weder bei Media Markt, noch bei expert und somit leider nicht geeignet für uns :( Schade !!!

Kommentar von Naninja ,

Es muss ja auch nicht genau der gleiche Stab sein.

Worauf es ankommt ist der Edelstahlstab und eine vernünftige Leistung.

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 67

Das bisschen Gemüse, das mein Hund bekommt schnippel ich mit dem Messer oder der Raspel. Gemüse können sie sowieso so gut wie gar nicht verdauen und ist eh nur Balaststoff.

Obst ist in der Regel so das es eh leicht gemantscht ist. Vom Obst können sie auch weit mehr verwerten, als vom Gemüse.

Ich hab mal eine weile tatsächlich gemixt - viel zu viel Arbeit für etwas das eigendlich nicht mal sein muß.

Ich habe am Anfang auch nach Buch gebarft, seit ich ein Nährstoffrechner für den Hund gefunden habe, füttere ich nicht mehr nach der Barf Regel.

Meine bekommt zu 90 % Fleisch, Innerereien und Knochen und nur zu 10 % Gemüse und Obst. Das hat sich weit besser bewiesen, als die 70-20-10 Fütterung.

Ich gebe auch jeden Tag ein anderes Extra zum Fleisch, mixe aber schon lange nicht mehr mehrere Sorten Gemüse und Obst zusammen.

Ein Tag ist halt nur Apfel drin, dann nur Karotte, dann nur Spinat (meine liebt Spinat und Chinakohl) usw. Ich finde der Aufwand der manchmal mit dem Futter des Hundes betrieben wird verrückt.

Kann auch sein, das meine mal 2 Tage lang nur Muskelfleisch bekommt und am nächsten Tag dann wieder Innereien mit drin sind.

Die Wochenberechnung ist wichtig, nicht die Tagesberechnung.

Ich habe damals eine Küchenmaschine benutzt.

Kommentar von Rinachen92 ,

Mein Hund bekommt am Tag, auf zweimal verteilt insgesamt 180 Gramm an Gemüse/Obst. Und gerade weil der Hund die Zellwände nicht aufbrechen kann, soll man es doch pürieren und zusätzlich das Öl dazu geben. Würde ich nur Fleisch geben, würde mir mein Hund noch mehr abmagern. (Sprich er bekommt auch noch manchmal Fett dazu verfüttert - ist halt ziemlich aktiv).

Wir füttern im übrigen im Verhältnis von 80:20.

Und des Weiteren sind die Balastoffe wohl doch wichtig um die Verdauung in Gang zu bringen.

Darf ich fragen, was bei dir die 10% ausmacht ?! Würde mich mal interessieren.

Und Aufwand um einmal die Woche Gemüse/Obst zu pürieren ist ne Sache von vielleicht einer halben Stunde !!! Also wie ich finde, nicht all soviel, dafür das es meinem Hund damit gut geht.

Kommentar von friesennarr ,

Wenn du deinem Hund 180 g Gemüse/Obstmix gibst, wie groß ist der dann?

Warum sollte dein Hund bei fast nur Fleisch abmagern, meine ist sogar etwas zu mollig.

Öl kannst du auch fast ganz streichen, im Fleisch ist genügend Fett um die Vitamine aufzunehmen. Abgesehen davon hat der Hund sehr hohen Bedarf an D, E und A und die sind alle im Fleisch. Leber, Ei  und in den Knochen enthalten.

Mit oder ohne bzw. wenig Gemüse hat meine ganz normale Verdauung.

Mein Hund wiegt 22 kg - sie bekommt 2 % KM an Futter täglich 1 mal. Und ein mal einen Knochen.

Sie bekommt 400 g Fleisch und Innereien und rd. 40 g von irgendeinem Obst das ich gerade da hab. Meistens Obst selten Gemüse - wenn Gemüse dann Karotte oder Pastinake oder gekochte Rote Beete. Bei Obst Apfel, Beeren, Pfirsich, Aprikose, Banane usw.

Ich hab auch mal das ganze eine weile pürriert und als unsinnig empfunden. Diesen (wenn auch geringen Zeitaufwand) mach ich nicht mehr.

Kommentar von Naninja ,

Das stimmt so nicht, friesennarr.

Hunde können Zellulose nicht gut verdauen, aus der pflanzliche Zellwände bestehen. Deshalb müssen die Zellwände zerstört werden. Entweder, indem das Gemüse und Gemüse gekocht, eingefroren oder leicht angedünstet wird (letzteres zerstört aber einiges an Enzymen und Vitaminen).

Deswegen ist es am besten, das Gemüse und Grünzeug roh zu pürieren. Püriertes Obst und Gemüse können Hunde verwerten, kleingeschnittenes nicht.

Kommentar von friesennarr ,

Doch das stimmt so.

Selbst wenn du das ganze duch ein Sieb jagst, kann der Hund Rohgemüse so gut wie nicht verdauen. Die Zellwände werden nämlich nicht zerstört, die müsstest du mit Cellulosespaltenden Enzyme vorbehandeln z.B. duch den Blättermagen jagen.

Das einfrieren oder leicht andünsten bringt genau -- gar nichts.

Wenn du die verdaulichkeit von Gemüse verbessern willst mußt du das matschig kochen (wie bei der Karottensuppe für Hunde mit Durchfall).

Wie groß die Oberfläche des Gemüses noch ist, ist unerheblich für die Verdauung weil nahezu eh nichts geht. Bei Obst sieht das etwas anders aus, wobei aber beim Obst mehr die Fruchtzuckerarten sehr leicht vom Hund aufgenommen werden.

Ich habe für mich festgestellt, das es für meinen Hund keinen Unterschied macht ob ich Grünzeug mit dazu werfe oder nicht.

Ein paar Hundeernähungsbücher stimmen da mit ein.

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 64

Hi uns wurde zu einen Entsafter geraten, die machen wohl nicht so früh schlapp, haben allerdings mittlerweile auch ein anderen Weg gefunden und geben demnächst nur noch grünen Pansen, Blättermagen und Labmagen, als Ersatz für Obst\Gemüse.  Hat den Vorteil das es da ja wirklich schon vorverdaut ist. 

Antwort
von sukueh, 68

Ich würde auch einen Stabmixer nehmen. Ein gutes Gerät sollte alles, was du für deinen Hund pürieren musst, klein kriegen und nimmt in deiner Küche den wenigsten Platz weg. Darüber hinaus glaube ich nicht, dass man eine Küchenmaschine für 50 Euro bekommt, die viel taugt (oder lange hält).

Kommentar von Rinachen92 ,

Da ist dann wieder die Frage, was gehört zu den guten Geräten?
Wir hatten damals ein Gerät für um die 30€, welches schon bei Kleinigkeiten den Motor hat heiß werden lassen.
Danach kam dann der Standmixer, der immerhin ein gutes halbes Jahr seine Dienste tat.

War am überlegen, evtl. den Standmixer von Russell Hobbs zu holen, da dieser momentan bei Media Markt im Angebot ist.

Man muss ja auch das sauber machen bedenken... Denn es kann auch mal Rote Beete geben, die meisten Stabmixer haben dann ein Plastikgehäuse, wo man es evtl nicht mehr abbekommt.

Schwierige Entscheidung um ehrlich zu sein.

Kommentar von sukueh ,

Wir haben auch einen von Braun, der relativ lange gehalten hat. Es gibt auch Modelle mit Edelstahlstab.

Kommentar von Rinachen92 ,

Das stimmt wohl, allerdings sind diese Edelstahlstäbe weitaus teurer. Bin gerade am durchschauen bei den Elektrofachmärkten ;)

Kommentar von eggenberg1 ,

das gerät muß ja auchnoch  10-15 jahre halten  ,lach !

Kommentar von eggenberg1 ,

ein guter  stahlstabmixer   zum in die hand nehmen  und zum austauschen der  schneidgeräte   lohnt sich allemal  und ersetz jedes moderne standgerät  .sauber halten ?? stecker raus - abspülen und  fertig !!!

Kommentar von eggenberg1 ,

ich würde nie ein plastikghäuse nehmen , obwohl man nach stahlgeräte sicher  länger suchen muß .

Antwort
von eggenberg1, 42

meine erste anschaffung - eine mulinette -  gab nach ca  1/2 jahr   den geist auf -

ich habe  daraufhin  den stabmix  meines  schwiegervaters  vorgeholt   -einen krupps aus dem jahre 1970  - ganz aus metall --  der mixt  alles .

ich  schneide  das gemüse in kleine stückchen  und pürrier in einem hohen  topf  mit etwas wasser zusammen  -- super -- ,dauert etwas , aber wird wie  smoothi.

ich pürriere auch  soviel ,wie ich für  2-3 tage benötige  .kommt dann in den kühlschrank .

Kommentar von eggenberg1 ,

http://www.testberichte.de/testsieger/level3_kleine_haushaltsgeraete_stabmixer_8...

ich  tendiere  --aus  sehr guter  erfahrung -- zum krups   teuer aber gut !!! eine lebensanschaffung

Antwort
von Jademuschel, 60

Hallo. Als aller erstes muss ich dich davor warnen dem Hund zu viele Bananen zu geben. In Banane ist sehr viel Stärke. Davon kann der Hund schlimme Durchfälle bekommen. Ab und zu eine Banane ist gar kein Problem aber nicht zu häufig. Ich püriere mittlerweile alles mit dem Thermomix. Der natürlich weitaus teurer ist als 50 €. Davor habe ich alles mit einem handelsüblichen Entsafter püriert. Einfach alles durch gejagt und den Saft mit dem anderen Rest wieder zusammen gemischt dann die ganzen Supplemente dazu gegeben und fertig.

Kommentar von Rinachen92 ,

Also bei unsrem stopft die Banane eher. Was auch gut so ist, denn unsrer hatte relativ lange Durchfall von dem ach so tollen Trockenfutter gehabt !!! (Hätten wir bloß nie damit angefangen mit dem Trockenfutter, denn wir haben ihn als Welpen mit Barf großgezogen)

Und Supplemente finde ich jetzt, naja, eher unnötig. Gibt ja da ganz tolle Videos bei YouTube wo ich echt schmunzeln muss, wenn die Leute ein Pulver nach dem anderen reinhauen ... Unsrer bekommt ab und an mal Heilerde und dann Bierhefe, das war's ;) Des Weiteren natürlich zu jeder Mahlzeit sein Öl (Leinöl, Olivenöl, Lachsöl etc. alles nativ) !!! Und wenn mal was weg muss an Eiern oder Kartoffeln bekommt er auch das mit untergemischt !!!

Kommentar von eggenberg1 ,

so barfe ich auch .  meine 12,5 jährige hündin  wird  seid sie  vor  6 jahren zu uns kam gebarft .  1  x die woche  gibts auch ne knoblauchzehe und sie bekommt jeden tag  eine kps.  grünlippmuschelextrakt  für die gelenke .ab und na  gebe ich auch mal  haferflocken grob  mit  drunter .

Kommentar von Jademuschel ,

Wie gut das hier gefragt wurde wie ihr barft, was für Supplemente ihr zugebt, und ob ob es gut oder nicht gut ist Bananen zu füttern. Die Frage war aber doch wie ihr alles klein püriert. 

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