Frage von einfachwirzwei, 165

Darf man einen Hund öfter über Nacht in die Garage sperren?

Hallo zusammen Brauche dringend Rat/Hilfe Meine Nachbarin hat eine 11 Jährige Pekinese Hündin die immer öfter die Nächte in der abgeschlossenen Garage verbringen muss das sie einen Freund hat. Muss dazu sagen das die Hündin sehr bissig ist und Männer überhaupt nicht mag. Sie beißt sogar ihre Kinder. Sie hat die Hündin seid ungefähr 9 Jahren und war immer ihr Begleiter, hat sie überall mit hingenommen und es gab nie einen Partner., bis jetzt. Ich gönne ihr die neue Liebe von Herzen und sie ist auch echt ein herzensguter Mensch aber ich finde es nicht gut das sie den Hund immer einsperrt wenn ihr Freund ( zwei WE`s hintereinander)da ist. Die Garage ist dunkel und hat keine Fenster lediglich 2 kleine Luftlöcher. Sie wird vermutlich auch im Auto sein da das bellen nicht so deutlich zu hören ist als wenn sie nur so in der Garage wäre. Heute musste sie den Kofferraum ihres Autos säubern vermute mal rein gemacht. Ich habe schon versucht mit ihr zu reden aber sie zeigt keinerlei Einsicht. Das einzigste was sie sagte"Was soll ich denn machen". Ich finde das verantwortungslos und grenz für mich schon an Tierquälerei. War schon am überlegen mich mit dem Tierschutz in Verbindung zu setzen aber die beiden kennen sich gut. Ich vermute das ich da nicht viel weiter kommen werde. Was ist jetzt richtig oder falsch?! Der Hund tut mir einfach nur leid. Was ratet ihr mir und was denkt ihr darüber? Ist das noch ok?

Gruß einfachwirzwei

Antwort
von lewei90, 66

Naja, das ist zwar nicht unbedingt schön, aber auch nicht unbedingt schlecht. Es gibt ja auch Hunde, die immer nachts draußen schlafen. Also, ob man das nun richtig findet, darüber lässt sich streiten. Das sieht jeder anders.

Ich denke, wenn der Hund dort einen Platz hat (Korb oder Decke) und Wasser, vielleicht auch Futter, dann ich das im Rahmen. Jedenfalls, wenn das nur für eine kürzere Zeit ist. Schwierig wird es, wenn der HUnd immer in der Garage ist und nie bei seinen Menschen im Haus, nie rauskommt und verwahrlost.

Wenn der Hund aber bissig ist oder anderweitig Probleme macht, beispielsweise, wenn Besuch da ist, kann man das schon irgendwie nachvollziehen. Man bringt den Hund in einen Raum, wo er niemanden beißt und auch seine Ruhe hat. Der Hund in diesem Fall ist ja auch schon älter und regt sich bestimmt auf, wenn der Freund da ist. So kann er vielleicht auch etwas zur Ruhe kommen und so. In welchen Raum man den Hund dann sperrt ist doch eigentlich egal. 

Zur Info: Ich bin Hundefreundin und meiner schläft nachts im Treppenhaus, da ist es auch dunkel und die Heizung machen wir dort deswegen auch nicht extra an. Er ist auch schon alt und das vom ersten Tag bei uns an so gewohnt. Manchmal geht er freiwillig dorthin, wenn wir z.B. Besuch haben und es ihm zu laut/zu anstregend wird und er sein Ruhe haben will.

Kommentar von MaschaTheDog ,

Der bereits alte Hund lebte 9 Jahre lang im Haus der Frau und wurde von heute auf morgen "rausgeschmissen", wie die FS gesagt hat,schläft der Hund wohl im Auto also hat er keinen richtigen Schlafplatz,allgemein sollten Hunde nicht getrennt von ihrem Rudel leben/schlafen, da Hunde sehr gesellige und soziale Tiere sind.

Auch ist da nichts nachzuvollziehen :

Wenn der Hund aber bissig ist oder anderweitig Probleme macht, beispielsweise, wenn Besuch da ist, kann man das schon irgendwie nachvollziehen. Man bringt den Hund in einen Raum, wo er niemanden beißt und auch seine Ruhe hat.

Man bringt den Hund da nicht in einen Raum,wo er niemanden beißen kann sondern holt sich einen Hundetrainer und arbeitet am Problem und schließt den Hund nicht einfach so mal eben nach 9 Jahren weg,wenn er zum Problem wird.

Kommentar von lewei90 ,

Okay, wenn der Hund im Auto schlafen muss, geht das natürlich gar nicht. Das hatte ich nicht gelesen. Wie gesagt, ich kenne die Gesamtsituation ja nur von dem, was ich hier lese.

Im zweifel beim Tierschutz melden oder so. Nur weil man da jemanden kennt, sollte sowas nicht unter den Tisch fallen. Da arbeitet ja nicht nur eine Frau. Die hat sicher noch Kollegen und Vorgesetzte.

Kommentar von einfachwirzwei ,

Sehe ich so wie Mascha. Auf einmal ist da ein neuer Partner und der Hund wird weg gesperrt.  Sie hatte auch vorher Besuch da wurde der Hund dann entweder auf den Balkon ausgesperrt oder in einem Raum aber auch mal in den Keller. Da das aber zu laut war im Hausflur hat sie das gelassen.Heute morgen habe ich gesehen das sie mit dem Hund und Freund draußen stand und er dem Hund Leckerli gegeben hat. Ich habe da nichts von gesehen das der Hund böse war. Sie sind dann zusammen mit Hund weg gefahren und heute Nachmittag haben sie ihn mitgenommen(Korb)auf eine Fahrradtour. Da klappt das komischerweise nach meiner Ansicht nach nur abends/Nachts nicht?! 

Kommentar von einfachwirzwei ,

Übrigens ist der Hund aus dem Tierheim und muss früher wohl schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Vielen Dank für Eure antworten :)

Antwort
von Goodnight, 70

Da wird niemand einschreiten. Allerdings dürfte sich das Jugendamt dafür interessieren, wenn der Hund die Kinder beisst.

Kommentar von einfachwirzwei ,

Das tut die Hündin schon seid Jahren und die Kinder sind schon älter. Glaube nicht das da was passieren wird. Wenn es nach dem ältesten geht wäre der Hund schon weg

Antwort
von TorDerSchatten, 96

Das ist Tierquälerei. Du kannst dich an das Veterinäramt wenden.

Gerade bei kleinen "süßen" Hunden wird die Erziehung gerne vernachlässigt, weil sie ja so "süß"sind und bei Problemen kann man sie hochnehmen.

Das ist für den Hund sehr traurig. Sie sollte mit ihm zu einem Hundetrainer oder in ein Hundeschule gehen. Aber das wäre ja "anstrengend" und kostet Geld.

Traurig. Ich hatte auch einen Hund, in den ich viel Mühe und Erziehungsarbeit gesteckt habe - man erntet das, was man gesät hat. Es war ein toller Hund, leider ist er nur 8 Jahre alt geworden.

Kommentar von lewei90 ,

Naja, manchmal ist das nicht sooo einfach. Bei Hunden, die man aus schlechter Haltung oder aus dem Heim oder so übernommen hat kann das schon mal anders sein. Ehemalige Straßenhunde oder misshandelte Hunde haben manchmal schwerwiegende Traumata, die sich nicht einfach "wegerziehen" lassen. Andere entwickeln im Alter "Unarten" und negative Angewohnheiten. 

Ich kenne aber weder Hund, noch Nachbarin und auch nicht die Lebenssituation und Vorgeschichte. Also kann ich das nur eher "generell" beurteilen. Da kommt es auf alle möglichen Faktoren an.

Antwort
von brandon, 83

Wenn die Dame vom Tierschutz und Deine Nachbarin sich gut kennen umso besser. An Deiner Stelle würde ich sie darum bitten mit Deiner Nachbarin über das Problem zu reden.

LG

Antwort
von SechsterAccount, 71

Ist Grenzwertig  aber geht nun wirklich nicht anders. Dem Hund ist sicherlich nicht kalt , Angst im Dunkeln haben sie für gewöhnlich auch nicht und allgemein sollte ein Hund das locker durchstehen.
Kannst ja vorschlagen ihn zu nehmen während der Freund da ist ?
Wie lange ist der Hund denn da drin , nur die Nacht ?

Kommentar von einfachwirzwei ,

Der Hund ist bissig und beisst jeden und ich habe selber einen Hund. Es kommt darauf an wie lange ihr Freund da ist. Die ganze Nacht und morgens geht sie kurz mit ihr und dann wieder Garage. Eben solange bis der Freund weg ist

Antwort
von silberwind58, 66

Ja,da hätte ich schon längst mal mit der Dame geredet und/ oder den Tierschutz verständigt! Wer weg schaut,macht sich strafbar! Also bitte,unternimm was!

Kommentar von einfachwirzwei ,

Ich habe mit ihr gesprochen habe ich auch geschrieben. Ja aber was soll ich machen? Ja,Tierschutz aber die beiden Damen kennen sich sehr gut. Ich glaube nicht das es was nützen wird. Meine Nachbarin wird es wieder runter spielen und alles ist gut

Kommentar von silberwind58 ,

Den Tierschutz verständigen! Bitte!

Antwort
von Antonions, 62

Du darfst Deinen Hund ohne weiteres in der Garage übernachten lassen. Machs dem aber ein bissel bequem. Decke, was zum Saufen und ein kleines Leckerli wären noch angebracht.


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