Bücher, um Wortschatz zu erweitern?

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8 Antworten

Sei nicht so sehr fixiert darauf, Deinen Wortschatz zu erweitern. Das wirkt in der Realität oft gekünstelt, unnatürlich. Mir fällt auf Anhieb ein Buch von Umberto Ecco ein ; "Das Focauldsche Pendel" - sehr "wortgewaltig, sehr wortverliebt,- sehr geeignet, seine Lateinkenntnisse zu erweitern und andere Wissenslücken zu schließen. Und dennoch (in meinen Augen, also sehr subjektiv) ein konstruiertes Buch . Wenn man viel liest, erweitert sich fast automatisch der Wortschatz. Eines der guten Beispiele sind die Romane von Thomas Mann,- aber auch diese sind weniger geeignet, den Wortschatz des täglichen Gebrauchs zu verbessern. Nur, man lernt eben , auch die Wortwahl anderer Menschen besser zu verstehen.
Generell hilft auch Zuhören oft,- und Notizen machen, wenn man Wörter nicht verstanden hat. Später nachlesen- im Duden - oder Fremdwörterlexicon,- das hilft. Oft stellt man dann aber auch fest, daß es viele Menschen gibt, die "Sprechblasen" von sich geben, viele Wörter - aber keine richtigen ,wertvollen Worte.

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Bücher zu lesen ist natürlich ein guter Weg, kann aber nur ein Weg sein. Nebenher solltest du auch mal nachsehen, was es für Synonyme zu Worten gibt, und nicht so recht verstanendes im Lexikon nachlesen, (oft reicht schon Wikipedia)

Erst Worte, deren Bedeutung du auch wirklich verstanden und
verinnerlicht hast, wirst du auch in deinen Wortschatz aufnehmen und
selbst verwenden.

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Zunächst würde ich mir Lesestoff nach meinen Interessen und Vorlieben aussuchen. Das Lesen soll doch auch Spaß machen.

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H.P. Lovecraft: Erstmal sind die Geschichten gut, aber darüber hinaus benutzt er einen sehr gespreizten, altmodischen Sprachstil. OK, altmodisch ist klar, die Geschichten sind fast 100 Jahre alt, aber trotzdem, Lovecraft klingt immer etwas ungewöhnlich.

Aber auch generell würde ich dafür die Klassiker empfehlen, gerade weil die Sprache altmodisch klingt. J.R.R. Tolkin z.B. (Aber ganz wichtig: Nimm die Übersetzung aus den 50'ern, von Margaret Carroux. Die Neuübersetzung ist ... suboptimal. Langweilig, flach, und die epische Wucht der Sprache wurde erfolgreich platt gemacht.) Ansonsten Jules Verne, Alexandre Dumas, Karl May.

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Ganz klassisch: Der Duden
(und das ist ernstgemeint)

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Kommentar von Wissen321741
01.09.2016, 19:32

Ja, das stimmt:)

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Kommentar von HildMeist
01.09.2016, 23:23

Es gibt mehr als nur den Duden.

Einfach ein Wörtebuch nehemn.

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Selbstverständlich hilft viel lesen.

Aber solche Antworten wie Schätzlin, Säulen der Erden sind Quatsch!

Geh mal auf die Seite von Bastian Sick, lass Dir seinen Newsletter schicken und lies.

Dann geh auf duden.de

Auch hier findet man Gutes.

Aber gutes Deutsch lernt man nicht aus Bestsellern. Und auch nicht aus Romanen des letzten Jahrtausends.

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Frank Schätzung schreibt sehr interessant. >Der Schwarm< kennst du wahrscheinlich, Limit ist jedoch auch sehr toll gelungen. 

Viel Spaß

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Kommentar von Bethmannchen
02.09.2016, 22:50

Frank Schätzing schreibt sehr interessant. >Der Schwarm<

Gerade mit dem Buch wäre ich zum Wortschatz erweitern sehr, sehr skeptisch. Es strotzt nur so von Fehlern. Ein großteil der Handlung spielt auf See.

Wenn ich alleine die Fehler zu Schiffen, Schiffahrt, Hochsee etc. bedenke! Der wusste ja z.B. nicht einmal, was eine Brückennock ist.

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Für Mittelalter/Architektur /Klerus ist "Die Säulen der Erde" nicht schlecht. 

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