Frage von Schnaupe, 66

Biologie wichtig für Psychologiestudium?

Hallo! Ich komme nach den Sommerferien in die 11. Klasse und hatte Bio abgewählt, weil es nicht gerade mein bestes Fach war... Da ich aber vielleicht später Psychologie studieren will, habe ich mich gefragt, ob ich Bio lieber behalten sollte, weil das Psychologiestudium ja auch viel Biologie enthält... lernt man im Biounterricht in der Schule viel, was man im Psychologiestudium gebrauchen könnte oder kann ich Bio auch weglassen, damit ich leichter einen hohen Abischnitt bekomme, den man ja braucht, um überhaupt erstmal einen Studiumsplatz zu bekommen? Also mit etwas mehr Anstrengung könnte ich in Bio bestimmt auch besser sein, aber ich will es nicht unbedingt behalten^^

Danke schonmal für Antworten! :)

Antwort
von Garriba, 43

Was Du brauchst, ist eine insgesamt sehr gute Abitur-Durchschnittsnote, da Psychologie zu den sehr begehrten Studienfächern gehört (zB an Uni Leipzig eines der meistgewählten Fächer bei Studienanfängern) und einen sehr hohen NC hat. 

Von den Fächern., die Du in der Schule hast, brauchst Du im Grundstudium Psychologie vor allem Mathematik.

Antwort
von schloh80, 19

Das Wichtigste ist die Abidurchschnittsnote. Wenn da andere Fächer mehr Punkte bringen, sind die strategisch zu bevorzugen.

Sofern du mit Biologie und generell mit Naturwissenschaften komplett auf dem Kriegsfuß stehst, würde ich mir das mit Psychologie (zumindest an einer staatl. Uni, die vorher auch Diplom angeboten hat) sehr überlegen.

Wenn es aber nur um die Punkte geht, ist das sicher ok. Du musst dann halt mehr arbeiten, da die Oberstufenbiologie m.M. schon hilfreich für das Studium ist.

Antwort
von capi89, 36

Vom Prinzip her ist das egal, die neuropsychologischen Grundlagen werden Die im Studium vermittelt. Ein naturwissenschaftlich-mathematisches Grundverständnis und -Interesse ist da wichtiger.

Kommentar von Schnaupe ,

Ok, danke! Mathe interessiert mich schon, da bin ich auf jeden Fall auch besser als in Bio! Ich überlege jetzt doch Bio weiterzumachen, wenn schon eine NTW, dann eine, die mir beim Studium etwas bringt.

Kommentar von capi89 ,

Die bringen Dir da alle was, auch chemische Kenntnisse sind vorteilhaft. Mach Dir deswegen aber nicht so viele Gedanken...

Antwort
von blechkuebel, 19

Ich studiere Psychologie und hatte in der ganzen Oberstufe keinen Biologieunterricht. Aus Bio kannst Du vor allem alles, was zum Nervensystem erzählt wird, gebrauchen (Neurobiologie). Und dann kann man noch vielleicht die Evolutionstheorie ganz gut gebrauchen. Das war's aber auch schon. Man braucht Bio allerdings nicht unbedingt.

Antwort
von Sanja2, 50

Mach die Fächer die dir leichter fallen, was du an Wissen noch brauchst bekommst du schon im Studium noch, aber den Abischnitt kannst du später nicht mehr nachholen.

Antwort
von Schokogirly, 19

Vorallem Evolution und das menschliche Gehirn ist für das Psychologiestudium sehr wichtig! Wobei es durchaus auch andere Bio-Themen gibt, die einem in der Psychologie ständig unterkommen.

Seh es so: Wenn du jetzt schon fleißig in Bio mitlernst, ersparst du dir während dem Studium schon die ein oder andere Bio-Lernstunde! ;)

Antwort
von Ariestoteles, 66

Ich denke du solltest dich mit Evolution auskennen, das könnte hilfreich im Psychologiestudium sein, aber das kannst du dir auch so beibringen. Also unbedingt behalten muss du Biologie meines Wissens nicht.

Antwort
von Fairy21, 32

Bei psychologie-studieren.de wird ein Fach, welches Biologische-Psychologie heißt, erwähnt.

 Deshalb könnte Biologie schon wichtig sein. 

Des weiteren wird da von einem NC zwischen 1, 3 und 1, 7 gesprochen. 

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