Schlechte Gesellschaft verdirbt nützliche Gewohnheiten (1. Korinther 15:33)
Wer mit Weisen wandelt, wird weise werden, wer sich aber mit den Unvernünftigen einläßt, dem wird es schlecht ergehen (Sprüche 13:20)
Schlechte Gesellschaft verdirbt nützliche Gewohnheiten (1. Korinther 15:33)
Wer mit Weisen wandelt, wird weise werden, wer sich aber mit den Unvernünftigen einläßt, dem wird es schlecht ergehen (Sprüche 13:20)
Ich denke schon, dass es uns in gewisser Hinsicht beeinflusst, was für einen Umgang wir haben und zwar aus folgendem Grund: wenn du dir einen bestimmten Umgang suchst, dann haben diese Leute meist ja auch wieder einen ähnlichen Umgang - das heißt, das eine zieht das andere nach sich - automatisch.
Beispiel: wenn du mit Leuten zu tun hast, die ihre Freizeit damit verbringen, nur von einer Disko oder Kneipe in die andere zu ziehen, werden sie dort auch meist immer auf Leute treffen die das gleiche tun.
Bist du eher belesen oder an Kunst interessierst, dann wirst du auch die gleichen Leute auf den entsprechenden Veranstaltungen treffen .........
So ist es auch wenn du Umgang mit rücksichtsvollen, freundlich gesonnenen Menschen pflegst oder als Gegenteil in einer Clique bist die nur auf Randale aus ist, vielleicht auf Diebestouren geht. Denk an den Spruch: Gleich und gleich gesellt sich gern..........
Dann kommt es aber noch auf dein eigenes Wesen, deinen Charakter an: bist du sehr still, einsam, froh, irgendwo dabei zu sein - dann beeinflusst dich besonders schlechtes Verhalten mehr.......
Bist du sehr eigenverantwortlich, respektvoll zu Hause erzogen worden, hast Geschwister, eine intakte Familie oder gute Freunde.......dann fühlst du dich bei Menschen die sich sehr destruktiv verhalten vielleicht nach einer Zeit nicht mehr wohl und hast auch die "Stirn" , den Mut, die Kraft, zu gehen, dich nach einem anderen Umgang umzuschauen - ihn zu suchen.
Dann gibt es noch die Mitläufer, die egal in welcher Gemeinschaft sie landen - ob positiv oder negativ - da einfach bleiben, nie aufmucken und meinen, sie fänden auch alles toll und wenn morgen was anderes gesagt wird, finden sie das auch immer toll. Hauptsache man hat seine Ruhe.....
Sicherlich. Allerdings ist es entscheidend, in welcher Lebensphase welche sozialen Einflüsse prägend auf uns einwirken.
Das ist ja z.B. auch eine Hoffnung des längeren, gemeinsamen Lernens von Schulkindern vor der Hinführung zu weiterführenden Schulen.
Umgang allgemein und Menschen, in die man "eigene" Ideale projiziert im Besonderen, beeinflußen häufig unsere Ansprüche an uns selbst, unsere Ziele und Leitwerte.
Befra, in meiner Bibel steht bei 1. Kor 15: 33 "Lasset euch nicht verführen! Böse Geschwätze verderben gute Sitten". Hier geht es also um das Geschwätz, das manche Leute ablassen, nicht um die Leute selbst.
Und bei den Spr 13:20 steht bei mir: "Wer mit den Weisen umgeht, der wird weise; wer aber der Toren Geselle ist, der wird Unglück haben." Da steht nicht, dass man dämlich wird, wenn man nicht mit "Weisen" umgeht, und da steht auch nicht, dass man weise wird, wenn man nicht der "Toren" Geselle ist.
Außerdem impliziert deine Frage, dass es möglich wäre, ohne Umgang mit anderen Menschen durchs Leben zu wandeln. Von sehr exotischen, kaum beachtenswerten Ausnahmen abgesehen, dürfte das unmöglich sein.
wir sind reine produkte unseres umfeldes und unseres selbst (sprich gene etc.). wir können uns ja nur eine meinung zu etwas bilden wenn wir mit einem problem der umwelt konfontiert werden und uns nach (vorher aus unserer umwelt gelernten) meinungen entscheiden
@ BlackDracula. Wo du recht hast, hast du Recht! Lg. Martin
Nehmen wir doch mal folgendes Gedankenexperiment: Angenommen wir hätten die Möglichkeit alle Daten die unsere Persnölichkeit ausmachen zu sammeln und auszuwerten und wir würden dann eine Formel aufstellen, durch die wir unsere Persönlichkeit ausrechnen können und somit auch unser Handeln selbst vorhersagen können. Dann wären wir doch in der Lage so unsere Persönlichkeit zu ändern, ohne dass irgend eine andere Person darauf Einfluss genommen hat. Somit sind wir nicht reine Produkte unserer Gesellschaft. Klar haben äußere Faktoren einen Einfluss auf uns, aber am Ende entscheiden wir, wie viel Einfluss, welcher Faktor hat.
@ Jouten. genau so habe ich eigentlich die Antwort von BlackDracula verstanden! Du Formulierst es zwar etwas komplizierter, aber der Inhalt ist eigentlich für mich gleich.
Wir entscheiden nicht, welchen Einfluss die Umwelt auf uns hat. Wir sind Produkte der Umwelt, der Gesellschaft und der Kultur. Aber natürlich auch unserer Gene. Und all unsere Entscheidungen und all unser Handeln resultiert eben aus den oben genannten Einflüssen. Daraus lässt sich vermutlich nicht ausbrechen. Nie.
Und wenn man durch Gammastrahlung Superman werden könnte, bräuchte man keine Autos mehr. Wenn, wenn, wenn.
So einfach ist das leider nicht.
@ Kuschelsack. Ich habe eine Frage an dich! Was ist dann mit den Atheisten, agnostikern usw.. Sie sind ausgebrochen von den Religiösen Interpretationen!!! Was war nach dem 2. Weltkrieg? Die Menschen sind ausgebrochen von solch einer derartigen Gewalt!!! Sicher. Der Einfluss Prägt einen, Aber ein jeder entscheidet für sich, wie die Prägung aussieht!!! Es ist so leicht, wie man es leicht haben will! es ist so schwer, wie man es schwer haben will!!! Verstehst du? Es ist DEINE ENTSCHEIDUNG!!! Wenn es für dich so ist, das du keine Entscheidungen treffen kannst! Bitte, DEIN LEBEN!!! Ein Beispiel: Ich beeinflusse dich! Du springst aus den Fenster!!! Springst du jetzt raus? Kann ich mir nicht wirklich vorstellen!!! Siehste, du hast dich meinem Einfluss entzogen! Aufgrund deiner Entscheidung!!! So einfach ist es!!! Lg. Martin
scheinbar wurde ich falsch verstanden. ich als anhänger des absoluten determinismus habe gesagt, dass selbst die motive nach denen wir uns entscheiden fremdbestimmt sind z.b. durch erziehung oder erlebnisse. ein zitat von einstein (?) beschreibt das ganz gut: wir können wollen was wir tuen, aber nicht bestimmen was wir wollen.
und jouten deine formel würde nichts nützen, da sie unendlich ist, da wir ihre existenz mit in sie einbeziehen müssten und immernoch determiniert wären. außerdem könnte man sie gar nicht ausrechnen, da wir ja unser handeln während des rechnens das ergebnis beeinflusst.
Da kann ich einfach nur voll zustimmen! Die Formel funktioniert einfach nicht selbst in nem Gedankenexperiment, weils ne Tautologie ist. Ob wir letztlich voll determiniert sind lässt sich nicht wirklich feststellen, weil wir Entscheidungen nur rückwirkend betrachten können.
Ich finde das Einsteinzitat dazu extrem gut. @Black Dracula, weißt du vielleicht noch woher das stammt? Oder ist das nur eines von vielen Sachen die der mal gesagt haben soll^^. Aber das beschreibt es wirklich sehr gut. Zumindest wie ich die Welt sehe.
Die Gesellschaft konstruiert sich einfach die Wirklichkeit in der wir (vielleicht) die Möglichkeit haben "freie" Entscheidungen zu treffen.
ich hab das gefunden:
Ich weiß ehrlich nicht, was die Leute meinen, wenn sie von der Freiheit des menschlichen Willens sprechen. Ich habe zum Beispiel das Gefühl, dass ich irgend etwas will; aber was das mit Freiheit zu tun hat, kann ich überhaupt nicht verstehen. Ich spüre, dass ich meine Pfeife anzünden will und tue das auch; aber wie kann ich das mit der Idee der Freiheit verbinden? Was liegt hinter dem Willensakt, dass ich meine Pfeife anzünden will? Ein anderer Willensakt? Schopenhauer hat einmal gesagt: "Der Mensch kann was er will; er kann aber nicht wollen was er will."
Gefunden in dem Buch von Abraham Pais, "Ich vertraue auf Intuition. Der andere Albert Einstein.", Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg, Berlin, Oxford, Seite 176.
scheint also von Schopenhauer zu sein
Super tausend dank!
BlackDracula, das Zitat kenne ich, auch das Buch. Da fehlt ein Wort: "Der Mensch kann TUN, was er will; er kann aber nicht wollen, was er will!"
Warum müsste man die Formel selbst in die Formel mit einbeziehen? Man hat sie selbst hergeleitet und ist kein Einfluss von draußen. Nehmen wir an, Menschen sind determiniert und auch die Tatsache, dass der Mensch irgendwann eine Formel mit der er seine eigene Persönlichkeit, die sich durch die Umwelt zusammensetzt ausrechnet, ist determiniert. So ist der Mensch, nachdem er die Formel aufgestellt hat und sie anwendet nicht mehr determiniert, weil er weiß, wie er sich verhalten hätte, wenn er die Formel nicht gehabt aufgestellt hätte. Und das es eine Formel geben muss, deren Variablen alle bestimmbar sind, die man finden kann, ist durch das Axiom gegeben, dass der Mensch determiniert sein soll. Er kann so auch ausrechnen, wie er sich verhalten würde, wenn bestimmte Faktoren nicht existieren würden und diese ausblenden und sich so aussuchen, wie er handelt. Und nichts anderes tun wir, wenn wir über uns selbst nachdenken und nur durch eigene Gedanken über uns selbst und mit uns selbst philosophieren.
Die Annahme "der Mensch ist determiniert" wird ganz einfach schon dadurch widerlegt, dass der Mensch theoretisch in der Lage wäre, sein eigenes Verhalten mit Hilfe der Mathematik (Mathematik ist kein äußerer Einfluss, sondern eine absolute Wahrheit, die der Mensch akzeptieren muss) vorherzusagen. Und wenn du dann die Behauptung weiterhin halten willst, dann musst du vorgeben, dass es unendlich viele Faktoren gibt, die nicht alle bestimmbar sind, wie in einem chaotischen System. Aber auch das widerlegt den Determinismus, da dieser davon ausgeht, dass der Mensch eindeutig vorhersagbar ist, chaotische Systeme sind es aber nicht.
@ BlackDracula. Hallo. Bitte Entschuldige, das ich für dich momentan dein geschriebenes falsch Interpretiert habe!!! Sorry. Lg. Martin
Jouten, der Vergleich ist voll falsch! Man kann eben "unsere Persönlichkeit" nicht in Formeln packen, nicht mal als Gedankenexperiment. Unter anderem deswegen, weil sich "Persönlichkeit" nur in einer Gemeinschaft/ Gesellschaft, in einem sozialen Umfeld artikuliert. Es wäre logischer und realer Unsinn, bei einem Menschen, der allein auf irgendeinem unbewohnten Planeten lebt, von einer Persönlichkeit zu reden - keiner würde das tun, ist ja keiner da; und keinen würde das interessieren und für niemanden wäre das von Belang.
Deinen letzten Satz möchte ich unter Berücksichtigung der sich nähernden Atomwolke aus Fernost auch etwas anzweifeln!
Der Mensch ist ein soziales Wesen, und als solches passt er sich seinem sozialen Umfeld weitestgehend an. Auf einen ganz einfachen Nenner gebracht:
Ein Mensch bringt seine genetische Disposition, d.h. das ein, was ihm von der Natur gegeben wurde: Anlagen zur intellektuellen Entwicklung (Intelligenz), Anlagen zur Empathie und viele andere Voraussetzungen, die durch Einflüsse von außen entweder gefördert oder unterdrückt werden.
Ein Kind mit hervorragenden Anlagen, das durch widrige Umstände in einem Umfeld aufwächst, das ihm weder Wissen noch moralische Normen vermittelt, bleibt sozial und intellektuell „unterentwickelt“ .
Ein Kind mit weniger hervorragenden Anlagen, das in einem von Bildung und ethischen Werten geprägten Umfeld aufwächst, wird diese Werte und diese Bildung bis zu einem bestimmten Grad ebenfalls annehmen.
Wächst es z.B. in einem Umfeld auf, das religiöse Werte lebt, dann wird es ebenfalls diese Wert annehmen, bis zu dem Zeitpunkt, wo es seine angeborene, durch Bildung und Wissen entwickelte Intelligenz einsetzt und sein Weltbild mit neuen Erkenntnissen selbst auf den Prüfstand stellt und eventuell revidiert.
bei den zeugen jehovas beeinflußt ein mensch aus sauerteig den ganzen verein.
deshalb wird er nach 3 gesprächen ohne einsicht ausgestoßen (aber das weißt du sicherlich längst)
und da stellt sich die nächste Frage: "Warum schließen sich immer wieder Menschen den ZJ an, obwohl sie sich vorher mit anderen Religionen beschäftigt haben, ihnen auch angehörten und "die andere Seite" gut kennen?"
Ganz einfach, weil es Menschen gibt "die sich ihr geistigen Bedürfnisse bewußt sind" und sich von der Wahrheit überzeugen lassen, die Bibel studieren und dabei festellen was der Wille Gottes ist.
Es schließen sich auch sehr viele Menschen anderen Religionen, Bewegungen, Denkrichtungen an die nicht zu den ZJ gehören und sind damit ebenfalls sehr glücklich!!!!Und die sind sich auch ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst und lassen sich von dieser Wahrheit überzeugen, lesen oder studieren auch die jeweiligen Schriften und stellen fest was der Wille "Gottes" ist . In anderen Religionen heißt er nur anders.
Bei deiner oben gestellten Frage ging es doch eigentlich um den allgemeinen guten oder schlechten Umgang eines Menschen und ob ihn dass beeinflussen kann.
Wie ich aber jetzt lese hast du ein Forum gesucht um für die Zeugen Jehovas zu missionieren.........
Hier gibt es aber zigtausende Nutzer von GF die nicht Zeugen Jehovas sind, einer anderen Glaubensrichtung angehören oder gar keiner und deshalb keine schlechten Menschen sind oder verdorben oder verloren....
Ich selber habe in meinem Leben schon viel mit den unterschiedlichsten Menschen und Religionen zu tun gehabt. Es gibt überall gute und schlechte Menschen, in jeder Religion. Wenn was "verbockt" wurde kommt es nur bei manchen Religionen nicht so schnell ans Tageslicht - höchstens von Aussteigern - weil bei manchen Religionen viel Kontrolle untereinander herrscht.
Ich habe Respekt, Achtung, Ehrlichkeit, Freundlichkeit bei all diesen Religionen gefunden - da waren auch Zeugen Jehovas dabei - aber eben auch viele andere. Auch Menschen, die gar keiner Religion angehören und das auch nicht wollen.
Bitte mehr Respekt gegenüber Andersdenkenden/glaubenden!!!!!!!!!!
befra!
wie können die denn überhaupt geistige bedürfnisse haben, wenn die doch in ein schlechtes mileu hineingeboren wurden?
wer gibt ihnen im schlechten mileu die bedürfnisse, auszubrechen?
gott kann es nicht sein, denn dann müßte er ja in seine schöpfung eingreifen und könnte nicht sagen: "sie ist sehr gut."
denn er müßte durch sein eingreifen nachbessern!
Wie sagt der Volksmund: "Ungang formt den Menschen..." - wohl alle jene, die sich formen/beeinflussen lassen.
Wer sich selbst und seines Weges treu bleibt, den kann man nicht vom Weg abbringen.
Wobei man nicht ausser Acht lassen sollte, dass in jeder Begegnung eine göttliche Weisheit waltet. Und von daher ist es -meines Erachtens- immer eine Bereicherung - jeder Mensch, egal aus welchem Umfeld. Es schadet nicht - im Gegenteil, es fördert ein gesundes zwischenmenschliches Miteinander. Da jeder von jedem etwas Wertvolles mitnehmen kann.
Das Zauberwort heißt "Gruppendruck". Gruß, q.
Aber auch dem beugt sich nicht jeder
Sage mir mit wem du gehst, und ich sage dir, wer du bist! Das ist nun mal Fakt!
zeige mir, wie du dich kleidest, und ich sage dir, wer du bist
(genauso schwachsinnig)
Natürlich beeinflusst uns unsere umwelt, ob wir wollen oder nicht. Wir können nichts dagegen tun, etwas bleibt immer haften. Man kann nur versuchen, dass schlechte (oderwas wir als schlechtes empfinden) herauszufiltern und nicht anzunehmen. Doch wenn du von klein auf unter Kriminellen lebst, ist die Chnace wpohl größer, adss du auch so wirst, als wenn du unter millionären aufwächst. Die umwelt ist allegegnwärtig
obwohl es ja auch kriminelle Millionäre gibt, aber ich weiß was du meinst!
Meinst du diese Frage ernst? Ich meine, so, wie du hier auftrittst muss dir die Antwort doch bekannt sein!
Ja, meine Antwort kenne ich, aber nicht deine!
Ja, hier gibts nur Ratschläge, keine Meinungen, wie du weißt.
Hallo. Warum fragst du? Ich frage dich deshalb, weil du mit den Bibelzitaten dir, die Antwort schon selbst gegeben hast!!! Also! Was willst du wirklich? Denn deine Frage soll etwas anderes bezwecken! Was soll das für dich sein? Bitte, das ist von mir ernst gemeint! Lg. Martin.
Da gerade du an anderer Stelle sagst, dass die Bibel für dich keinen Stellenwert hat, könntest die Frage einfach mal aus deiner Sicht beantworten statt sinnlose Gegenfragen zu stellen.
@ Befra1980. Lese meine antworten oder Kommentare BITTE etwas GENAUER!!! Mir geht es nicht um die Bibel, sondern wie sie INTERPRETIERT wird!!! Ich bleibe dabei: Was willst du wirklich? Denn du hast es ja schon mit den Zitaten aus der Bibel schon selbst beantwortet! Lg. Martin
alles, was uns tagtäglich begegnet hat einen Einfluß auf uns. Wir hören, sehen und lesen ständig von Kriegen, Erdbeben, Verbrechen, Unfällen, müssen vielleicht täglich in Existenzangst leben und unseren Lebensunterhalt bestreiten.
Jemand der Arzt oder Polizist oder Krankenschwester oder Altenpfleger ist, nur um wenige Beispiele zu nennen, bekommt im beruflichen Alltag ständig von Tragödien und Schicksalen Einzelner mit, was ebenfalls auch diese Personen sich auswirkt.
Man kann in perfekter Harmonie mit dem Umfeld leben, kann es dennoch geschehen, dass einem ein Unglück widerfährt, dass einen alles, was man meinte über die Welt und deren Zusammenhänge zu kennen, zweifeln lässt.
So ist es dem biblischen Hiob ergangen, der sich dann seine eigene (Selbst)gerechtigkeit höher einredete als die des HERRN.
In jeder der zuvor genannten Situationen können wir diese auf uns wirkenden Ereignisse aber bewerten und Veränderungen oder auch keine Veränderungen unserer Lebenseinstellung -auffassung, Geisteshaltung vornehmen.
Bei den Zeugen Jehovas, zu denen der Fragesteller sehr wohl angehört, wird der Umgang mit "Ungläubigen" (ja, auch in deren Kreisen werden Nichtzeugen-Jehovas so genannt, obschon sie die hingebungsvollsten Christen sein mögen - nicht nur im Islam) ungern gesehen, es wird angeraten, dies auf das notwendigste zu beschränken und dafür verwenden sie den Text aus der Fragestellung, dass "schlechte Gesellschaft nützliche Gewohnheiten verdirbt" (laut Lutherbibel: "schlechter Umgang verdirbt gute Sitten").
Nun wieder die Grätchenfrage, wer definiert, was schlechter Umgang oder wer schlechte Gesellschaft ist? Etwa unser Staat oder die Volksmehrheit?
Normalerweise würden wir nach unserem Kulturverständnis wohl jemand als schlechten Umgang betrachten, der ein Dieb ist, der ein Mörder oder Vergewaltiger ist, möglicherweise auch Personen, die dem Alkohol oder Drogen verfallen ist, in früheren Tagen auch Personen, die ihre Sexualität frei ausleben wollten und noch früher auch solche Personen, die nicht an Gott glaubten, sondern an die Evolution und an Darwin. Noch weiter zurück wurden auch Menschen die mißbildet waren und Frauen, die Gesundheitskräuter für medizinische Zwecke suchten gemieden bzw. verfolgt.
Selbstverständlich kann man nicht in Abrede stellen, dass es "wenig hilfreich" ist, wenn eine Zeuge Jehovas sich mit einem Atheisten dauerhaft einlässt und jeder das Ziel hat, den anderen von seinem Standpunkt zu überzeugen und diese Diskussionen endlos und an Härte zunehmend zu nichts führen werden. Aber würde die Allgemeinheit einen der beiden Personen als schlechten Umgang definieren? Wohl kaum, Doch die Zeugen würden das beim Gegenüber (und bei vielen anderen) tun.
Ich hatte heute einen Kommentar bei einer Frage (Zj/Sciencetologie) eines ZJ gelesen, der von sich behauptet, seine Tochter, die sich zwar taufen lassen will, aber noch am Karneval mitmachen wil, oder auch einen Join rauchen lassen würde. Solange die jungen Leute nicht getauft sind, aber als Angehörige der Christenversammlung gelten, würden auch dessen Kinder mit dieser Gesinnung (die Welt kosten wollen - was ich persönlich zwar gut und mutig finde) als schlechter und nicht empfehlenswerter Umgang für anderen Jugendliche der Gemeinde angesehen werden, sofern das Publik wird.
Soweit meine Meinung zum formenden Umgang und des Hintergrunds des Fragestellers.
Im Übrigen finde ich es nicht angebracht, dass auf diesem Weg missioniert werden soll. Wer sucht, wird finden, dass der Fragant bereits sehr viele solcher Fragen, für die er selber seine Antwort parat hat (und auch zugibt), hier einstellt, um religiöse Diskussionen dergestalt zu führen, wie es die Zeugen sonst auch an den Straßen und in den Häusern tun, indem Menschen Fragen vorgelegt werden, um diese dann letztlich mit Sicht der Zeugen Jehovas oder von anderen Zeugen Jehovas beantworten zu lassen.
Bereits bei Neugeborenen zeichnen sich unterschiedliche Persönlichkeiten ab, ohne dass jemals jemand vorher Einfluss darauf genommen hat. Die einen sind aggressiv, die anderen neugierig, die anderen verspielt. Äußere Faktoren können sich auf die Persönlichkeit des Kindes einwirken. Bestimmte Ereignisse können zu kompletten Persönlichkeitswandel führen. Aber wir entscheiden selbst, ob wir Veränderung zulassen, oder nicht.
Kennst du Neugeborene, die aggressiv sind? Also ich jetzt nicht. Und verspielt und neugierig ist so ein Ding auch noch nicht, wenn es nichtmal die Augen öffnen kann.
Und natürlich hat DNS einen großen Einfluss auf das Verhalten, aber die Enflüsse der Umwelt sind ähnlich groß. Vielleicht größer, vielleicht kleiner.
hat sich im Leben leider erwiesen! Wehret den Anfängen: für Kinder und Jugendliche ist die Gefahr am größten, weil sie noch nicht abschätzen können, wer wirklich gut für sie ist. Nicht wer alles erlaubt, oder Schokoladeverteilt ist ein guter Freund.
Das kommt doch immer ein wenig darauf an wie gefestigt die eigene Persönlichkeit ist. Aber selbstverständlich hat das Umfeld einen Einfluss auf die eigene entwicklung. Wenn der Wille von anderen zu lernen da ist, dann wirkt das Umfeld sicherlich noch mehr. Von daher würde ich den Zitaten schon zu stimmen, möchte aber auch zu bedenken geben, dass es sicherlich ein Unterschied ist ob man ein junger oder ein älterer Mensch ist.
Du bist wohl sehr christlich. Ich finde Menschen können nur einen gewissen Teil von uns beeinflussen. Im inneren bleiben wir aber immer der gleiche
@ andimani, hallo. Na hoffentlich bleiben wir im Inneren nicht der gleiche! Denn das würde bedeuten das man nichts lernen will! ERGO: Man bleibt auf seinen MOMENTANEN Wissensstand kleben! Das ist für mich uncool!!! Oder hast du es anders gemeint? Lg. Martin.
Nun,das ist Gleichzustellen mit Helden,nur wann wird man Held,und warum werden die nicht alt
"Der Mensch wird nicht geboren, er wird erzogen." Denk mal darüber nach.
Ein Mensch, der von Anfang an alleine ist, existiert nicht. Er würde das vermutlich nichtmal überleben. Der Mensch braucht andere Menschen (oder auch andere Lebewesen) um sich herum, an die er sich halten kann. Von denen er aufgezogen wird.
Und unseren eigenen Weg gehen wir erst, wenn wir selbst erkennen, was das für uns bedeutet. Das Problem ist, dass das Leben nicht in so einen einfachen Satz wie "Wir gehen unseren Weg" passt. Das ist generell ein großes Problem. Existenz ansich lässt sich immer schwer in Sprichtworte oder Redewendungen pressen.
Was bedeutet es eigentlich, den eigenen Weg zu gehen? Wenn man es realistisch sieht, gibt es einen eigenen Weg nicht. Oder es gibt eben unendlich viele Wege, auf denen man zufällig einen nimmt.
Weise Antwort.