Guten Tag zusammen!
Meine 12V / 100 Ah - Batterie habe ich nach drei Jahren klaglosen Betriebes erstmals gewartet. Heißt: Anschlüsse gereinigt, Flüssigkeit überprüft und nachgefüllt und Entlüftung kontrolliert. Notwendig wäre gar nichts gewesen, die Pole waren blitzsauber, die Entlüftung frei und der Flüssigkeitsstand lag leicht über der unteren Markierung, heißt, alle Bleiplatten lagen gut in der Säure, aber man füllte halt gleich bis zur oberen Markierung - oder leicht drüber hinaus - mit Aquadest nach, weil man die Batterie ohnehin ja gerade ausgebaut hat.
Wieder eingebaut funktionierte das gute Stück sofort wieder einwandfrei, - bis das Fahrzeug einige Tage weggestellt worden war und danach wieder in Betrieb genommen werden sollte. Die Batterie war vollkommen tot.
Nach dem Fremdstarten verlief der Ladevorgang von der Lichtmaschine ordentlich und man konnte aufgrund der Betriebsstunden annehmen, daß die Ladung am Ende des Tages auch vollständig erfolgt war.
Jedoch nach zwei Ruhetagen war die Batterie wieder leer.
Ich nahm an, daß sich irgendwo ein stiller Verbraucher verbarg und klemmte das Kabel vom Minus-Pols der Batterie ab, um einen diskreten Stromabgang zu verhindern.
Nach einem Tag ohne Betrieb sprang das Fahrzeug wieder an, aber bei Pausen von zwei und mehr Tagen ist die Batterie leer.
Ist die Säure zu sehr verdünnt ?

kauf dir lieber eine neue Batterie oder laß in der Fachwerkstatt nachsehen.
neue batterie oder batterieflüssigleit nachfüllen falls möglich

Da gibt es sicher einen sogenannten Kriechstrom der sich den Saft aus der Batterie holt . Geh in die Werkstatt und lass es prüfen . Irgentwo muss ein Kabel an Masse liegen und so die Batterie leer lutschen

Es kommt darauf an, welches Wasser Du nach gefüllt hast. Falls Du normales Wasser verwendet hast, kann der Ph-Wert der Batteriesäure angesunken sein oder der Kalk hat eine oder mehrere Zellen kurz geschlossen.
Wenn das nicht der Fall ist, hat sich die Batterie altershalber verabschiedet.
Questor am 21. August 2009 14:03 Was steht denn oben in seinem Text ?

Neu kaufen, das Teil ist wohl hinüber. sowas passiert von der einen auf die andere Minute. Ich hatte das auch, immer funktionierte alles, sogar im Winter, dann fuhr ich im Sommer in ein Parkhaus - für knapp zwei Stunden - als ich zurück kam war das Teil tot und nichts konnte es zum Leben erwecken. Zu Hause angekommen, machte der Anlasser genau eine Umdrehung, neuen Stromspender rein - läuft bis heute problemlos.
Vielen Dank Euch allen.
Zur Verfestigung nochmal die Fakten:
Bleiplatten-Akku (Autobatterie) verliert nach zwei Steh-Tagen Ladung, nach erfolgtem Service
aufgefüllt mit AQUADEST - Polkappen sauber - Entlüftung frei - MINUSPOL ABGEKLEMMT
erst drei Jahre alt und wirkliches Qualitätsprodukt (sehr hohe Stromabgabe bei Belastung: 850 A EN)
Den plötzlichen Schicksals-Tod kann ich noch nicht so recht glauben, das wäre jetzt im Zusammentreffen mit dem Auffüllen wirklich ein unglaublicher Zufall!
Aber ist schon richtig, die Batterien können recht schnell verenden.
Danke nochmal, vielleicht fällt noch wem was ein!
Lieben Gruß
Karli
Hallo. Die Batterie ist wohl defekt.Die Lebensdauer einer Batterie beträgt im Durchschnitt 3-4 Jahre MfG Jens27251

Bei Bleiakkus nach einem gewissen Alter ist anzunehmen,dass sich Bleischlamm gesammelt hat. Das hat zur Folge, dass die Bleiplatten teilweise kurzgeschlossen sind und sie sich selbst entläd. Mit einem Akkutester an der Tankstelle oder Autowerkstatt kann das überprüft werden. Mit einem Säuretester (Baumarkt-Autozubehör) kann man jede einzelne Zelle Überprüfen. Hoffe ich habe Deine Frage beantwortet. Gruss Huendchen.