Frage von MeineKarriere, 137

Ausbildung zum Bankkaufmann - Erfahrungsberichte?

Ich würd gerne eine 2-jährige-Ausbildung zum Bankkaufmann machen, jedoch bin ich mir noch unsicher ob ich doch nicht lieber studieren soll .. Hat man nach der Ausbildung als Bankkaufmann sich weiterzuqualifizieren ?

Antwort
von webya, 66

Klar kannst du nach der Ausbildung dich weiterqualifizieren. Es gibt da den Bankfachwirt oder Berufsbegleitend auch ein Studium an der Uni. Z.B. BWL, dass machen viele. Wird auch von der Bank unterstützt. D.h. du arbeitest auf Teilzeit und gleichzeitig studierst du.   

Antwort
von Pr1234x, 88

Hallo,

ich habe letzten Mittwoch meine Ausbildung zum Bankkaufmann abgeschlossen und werde ab April Wirtschaftswissenschaften an der Goethe-Uni in Frankfurt studieren.

Generell kann man sagen, dass die Ausbildung zum Bankkaufmann eine gute Ausbildung ist. Sie ist von den kaufmännischen Berufen die angesehenste (bzw. schwerste/forderndste). 

Hier wurde oft geschrieben, dass die Banken massiv Stellen abbauen. Das ist leider absolut korrekt, das musst du bei deiner Entscheidung beachten.

Typische Weiterbildung für Bankkaufleute sind der Bankfachwirt und später der Bankbetriebswirt, allerdings gehört (zumindest der Bankfachwirt) mittlerweile schon "zum guten Ton" und ist daher weit verbreitet.

Ein Studium nach der Ausbildung ist meiner Meinung nach immer eine gute Idee, steigert es die Jobchancen doch erheblich. Beachten solltest du allerdings, dass nicht alle Banken ein berufsbegleitendes Studium NACH der Ausbildung finanziell unterstützen, informier dich also am Besten im Vorraus (und nimm auch dann nicht alles für bare Münze, was man dir verspricht).

Bankkaufleute sind zu einem Großteil Verkäufer, egal, was man dir erzählt. Also überleg dir gut, ob du überzeugend und offen auftreten kannst. Im Bankensektor herrscht ein großer Verkaufsdruck. Die Ziele sind hoch gesteckt und teilweise nicht erreichbar.

Die Ausbildung macht aber auch sehr viel Spaß und ist interessant. Man lernt, wie die Wirtschaft und die Bankenbranche in ihren Grundzügen funktioniert.

Wenn du weitere Fragen hast, immer her damit :) 

Kommentar von MeineKarriere ,

Du scheinst dich sehr gut auszukennen danke dir erstmal das war sehr hilfreich. Mir persönlich geht es in erster Linie um die Sicherheit meines Arbeitsplatzes ( das heißt das ich nicht von einer Maschine ersetzt werden möchte in 10 Jahren ). Ich stehe bald vor der Frage bzw. jetzt schon ob ich zur Bank soll oder zur Polizei. Sind 2 sehr unterschiedliche Berufe -> Bank lockt mich weil ich seit 6 Jahren auf einer Wirtschaftschule bin ( + Ausbildung als Kaufmann für Bürokommunikation ) -> Polizei lockt halt der Beamtenstatus und die Sicherheit meines Arbeitsplatzes..

Kommentar von Pr1234x ,

Also bei der Sicherheit gewinnt ganz klar die Polizei! In der Bankenbranche werden immer mehr Filialen geschlossen und Servicekräfte, also die Kollegen am Schalter, abgebaut. Du solltest dir auf jeden Fall absolut sicher sein, dass du in dieser Branche arbeiten möchtest. Ich weiß zum Beispiel nicht, inwiefern man mit einer Bankausbildung in anderen Branchen, wie der Industrie, arbeiten kann. Vielleicht hat da jemand anders hier Erfahrung, würde mich auch sehr interessieren.

Frag doch einfach mal (5 Euro ins Phrasenschwein), wo du dich in 10 Jahren siehst. Schichtdienst, Streife, aber viel Abwechslung oder geregelte Arbeitszeiten, Büroarbeit, dafür aber immer (!) im Anzug und mit Sicherheit eintöniger, als bei der Polizei. 

Ich weiß, diese Entscheidung ist nicht einfach, aber man muss auch immer ein paar Jahre in die Zukunft sehen.

Wenn du eine Entscheidung triffst und merkst, dass es doch nichts für dich ist, kannst du dich immer noch umentscheiden (andere Ausbildung/Studium etc.). Da reißt dir keiner den Kopf ab 😊

Kommentar von MeineKarriere ,

Ich muss mir da mal Gedanken drüber machen.. Als Bankkaufmann könnte man auch z.B. bei Mercedes ( im Bereich Finanzen ) arbeiten oder bei den Versicherungsunternehmen ( AOK, SBK etc. ) weil man als Bankkaufmann im Endeffekt auch Verkäufer von Versicherungen ist.

Ich denke mittlerweile einfach nur über ein Studium ( Wirtschaftsinformatik ) nach. Das Problem ist ob ich mit Fachabitur dann nach dem Bachelor noch einen Master draufhaun kann ?
Kennst du dich da aus ?

Kommentar von Pr1234x ,

Nein, das weiß ich nicht genau. Aber ist die Voraussetzung für einen Master nicht der Bachelor? Also wenn du den Bachelor hast, solltest du eigentlich auch den Master machen können, zumindest an einer FH. Wie das an den Unis aussieht, weiß ich nicht genau.

Antwort
von Coriolanus, 85

Du solltest bei Deiner Entscheidung berücksichtigen, dass im Bankenbereich massiv Personal abgebaut wird. Das Filialpersonal wird mehr und mehr verschwinden (was ich bedauere) und soweit möglich durch Automaten ersetzt werden. Ein guter Kompromiss wäre ein BWL-Studium an einer Fachhochschule (Bachelor+Master), wobei Du speziell den Schwerpunkt Bank-, Finanz- und Investitionswirtschaft wählen könntest 

Kommentar von MeineKarriere ,

Das ist mal ne gute Idee .. Danke dir. Ich glaube nur das man mot der Fachhochschulreife keinen Master machen kann ( evtl. allgemein nicht möglich an einer Fachhochschule ? )

Antwort
von Klife1, 99

Naja, grundsätzlich kann man sich in jedem Beruf weiterqualifizieren. Beim Bankkaufmann würde der Bankfachwirt in Frage kommen.

Allerdings würde Ich in der aktuellen Situation eher von einer Ausbildung zum Bankkaufmann abraten. Die Branche macht eine schwere Zeit durch und Stellen werden abgebaut, Filialen geschlossen, etc. Da sich dieser Trend in den nächsten Jahren/Jahrzehnten meiner Meinung nach nicht ändern wird, stehen viele Bankkaufleute wenigen freien Stellen gegenüber. 

Zudem ist der Beruf des Bankers in der Gesellschaft nicht mehr gut angesehen. 

In deinem Fall würde Ich vorerst ein Studium (BWL?) vorziehen.

Kommentar von MeineKarriere ,

Naja Studium BWL könnte zwar sein aber es gibt so viele BWLer das ich drüber nachdenken muss dann nachm Bachelor nochn Master zu machen und irgendwann will man dann doch so langsam arbeiten :D

Antwort
von BarneyMHB, 79

Studiere lieber was vernünftiges oder Lehrne was im Handwerk hat mehr chancen in der Zukunft als ein Bankkaufmann/Faru der Gewinnorientiert Wertpapiere Versicherungen ect Verkaufen muss

Antwort
von robi187, 66

ja sicher man kann die sparkassenschule machen. oder änliches.

man kann auch dual studieren

was soll man da raten es ist vieles möglich die frage ist was ist dein traum?

in die führungsebene der banken?

mittler ebene?

kreditabt?

personal abt?

böse abt?

ja wenn man das immer vorher wüste?

versuche mal heraus zu bekommen was du tun möchtest als traum und dann kannst fragen welge gaben da man mitbringen sollte?

Kommentar von MeineKarriere ,

Würde aufjedenfall eines Tages eine Führungsrolle in einer Bank übernehmen wollen. Mit nem Dualen Studium ist das natürlich schneller zu erreichen jedoch sehr anspruchsvoll

Kommentar von robi187 ,

ja ohne leistung wird es schwer sein?

aber ich würde wenn du klar weist was du willst und auch leistung zeigen willst mal zu deiner bank gehen und einfach im personalbüro dumm fragen, vieleicht haben die sogar ein programm für künftige fürhungskräfte.

ich kenne einen er nur bankaufmann war und heute bei einer anderen bank im vorstand einer ag ist.

Antwort
von Hohenheim90, 54

Hallo,

auch ich habe eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert uns studiere nun. Die 2 Jahre haben sich sehr gelohnt. Ich habe viel mitgenommen, was Wissen und strukturierte Arbeitsweisen angeht! Meine Erfahrungen und viele Tipps findest Du auf folgender Internetseite www.banklehrling.de

Freut mich, wenn es Dir eventuell weiter hilft!

grüße

Antwort
von robi187, 46

ein bekannter ist nach volksschule u. bankaufmann zum betriebwird im rechnungswesen geworden.

ein anderer ist bilanzbuchhalter in einem grossen unternehmen wo sie führungsrolle übernahm.

also man kann viel daraus mache?

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