Frage von Martina227, 81

Atemnot beim Mops bedingt Epilepsie?

Ich habe einen 13-jährigen Mopsrüden, der aufgrund seiner Atemnot an Epilepsie leidet. Besonders Nachts schläft er kaum, hechelt nur und macht unter sich ein. Der TA hat mir Epilepsie-Tabletten verschrieben, nur es wurde noch schlimmer. Er kann kaum laufen, steht oder sitzt meist nur, hustet sehr oft mit Würgen (vermute Herzhusten). Aber der TA meint, der Hund sei Epileptiker, das hängt nicht mit der Atemnot zusammen. Ich weiss nicht mehr weiter. Danke für die Hilfe.

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 31

Mir blutet das Herz, wenn ich sowas lese. Warum um alles in der Welt züchtet der Mensch solche armen Kreaturen. :-(

Ich an Deiner Stelle würde mit ihm auch den TA wechseln und mir eine zweite Meinung in einer Tierklinik einholen.

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 46

Hi, ich wuerde dazu raten mal eine richtigeTierklinik zu besuchen die sich auch mit den Folgen von Qualzuchten auskennen. So gibt es beim Mops ja eine Anzahl von Erkrankungen die vielleicht auch mal abgeklaert werden sollten. Von den Symptomen wuerde eine Mops-Enzephalitis auch passen und vieles mehr, durch die deformierten Kopf gibt es halt immer wieder mal Probleme.

Antwort
von HalloRossi, 47

Es klingt fast eher so wie eine "normale" alterstypische Herzschwäche, die normal mit Herz- und Entwässerungstabletten behandelt wird. Frag noch mal einen anderen TA um Rat. Wenn du keine deutlichen Epilepsie Symptome hast ( die sind eigentlich nicht zu übersehen) sollte nicht einfach auf Verdacht mit so harten Medikamente behandelt werden

Antwort
von TygerLylly, 52

Hol dir eine zweite Meinung ein. Die Atemnot kann sehr wohl die Epilepsie auslösen. Wenn das Gehirn unterversorgt ist, kann ein Anfall ausgelöst werden. Dem Hund dann einfach was gegen Epilepsie geben ist der falsche Ansatz. Er muss besser Luft bekommen können. Sollte das nicht machbar sein (weil er beispw. die OP nicht verkraften würde) sollte man ernsthaft überlegen, ob der Hund noch Lebensqualität hat.

Alles Gute!

Antwort
von DevourYou, 56

Warst du bislang nur bei dem einen Tierarzt? Wenn ja, dann rate ich dir wirklich mal einen anderen zu versuchen. Da liegt ja definitiv irgendwas im Argen und muss behandelt werden.

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 62

Hallo,

dein armer Hund!

Ich würde mal sehr schnell eine entsprechende Tierklinik aufsuchen, denn die von dir beschriebenen Symptome haben nicht unbedingt einen epileptischen Hintergrund.

Das alles sind typische Symptome der brachycephalen Atemnot, für die ja Möpse gradezu prädistiniert sind.

http://www.tierklinikrostock.de/unsere-leistungen/chirurgie/das-brachycephale-at...

In einer guten Tierklinik wird man dem Hund sicher helfen können.

Alles Gute

Daniela

Antwort
von Secretstory2015, 37

Hol dir mal ne andere Meinung ein ... Das klingt nicht gut..

Antwort
von Narva, 48

Konsultiere einen anderen Tierarzt.

Antwort
von Gargoyle74, 34

Epilepsie können auch andere Hunderassen haben,das hat nichts mit der Qualzuchtrasse-MOPS zutun. Aber Hunde können damit trotzdem alt werdenm,wenn sie medikamentös gut eingestellt werden. Lass Dich von Deinem TA.beraten.

Kommentar von dsupper ,

Selbstverständlich kann durch eine Sauerstoffunterversorgung des Hirns durch die ständige Atemnot dieser Rasse Epilepsie ausgelöst werden - und dem Rat ihres Tierarztes steht die FS ja nun ziemlich skeptisch gegenüber, da sie scheinbar der Diagnose Epilepsie nicht wirklich vertraut.

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