Eppendorf am 19.02.2009 um 9:31 Uhr
Warum legen Kunden, die vor mir an der Kasse stehen, bei meinem Erscheinen am Kassenband sofort ein Trennhölzchen (Warentrenner) aufs Band, obwohl zwischen unserer Ware über ein Meter Abstand herrscht?
Wenn nur zwei Kunden am Band stehen und deren Waren über einem Meter von einander getrennt sind, weiß die Kassierin doch zu welchem Kunden welche Ware gehört.
Was könnten die Gedankengänge dieser Kunden sein?
Ich würde nämlich zu gerne begreifen, warum ich als Warentrennerverweigerer am Kassenband schief angesehen werde.
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Bitte nicht persönlich nehmen, aber das blöd hast du selbst geschrieben. Jeder Mensch hat seinen gefühlten (Intim)bereich,du kannst das testen, indem du an einem Tisch jemand den Salzstreuer in seinem breich stellst, er wird ihn gleich wieder wegstellen, das ist ungefähr ein halber Meter um einen herum. Warscheinlich halten die Menschen das auch so mit ihren Waren, und wollen sie so vor einem eingriff Fremder Personen schützen.

Ich würde das nicht als persönlichen Angriff sehen, sondern als nette Geste. Da man als hinten stehender meist gar nicht an diese Trenndinger rankommt, freu ich mich immer wenn der Vordermann so aufmerksam ist. Umgekehrt mache ich das für den nächsten auch. Unabhängig wieviel Platz dazwischen ist und wieviel Teile der hinter mir Stehende hat. Es kann ja jemand danach kommen, der ganz viel Platz braucht, weil sein Wagen schon überläuft und dann schiebt man eben zusammen. Da ist es doch für alle angenehmer, wenn so ein Trenndings dazwischen liegt.
Eppendorf am 19. Februar 2009 09:41 Du bist aber zuvorkommend. Wenn mich ein Kunde hinter mir auf einen Warentrenner anspricht, dann habe ich schon Hemmungen denen einen rüberzuschieben. ;-)
Kuschelwuschel am 19. Februar 2009 09:49 Danke für das Kompliment. Habe eben mal gelernt, daß es wie man in den Wald reinruft auch zurückschallt. Klappt leider nciht immer, aber oft wird ein freundliches Lächeln oder eine nette Geste auch gerne angenommen und verschönt auch den anderen den Tag :-)
Die Gründe und ihr Gewicht beim Verhalten können bei den einzelnen Menschen unterschiedlich sein. Für eine genauere Einschätzung wären weitere Beobachtungen nötig. Nach meiner Meinung sind A, B, C und abgeschwächt auch E Motive.
Sicherlich möchten Kunden vermeiden, Waren anderer nachfolgender Kunden wegen einer irrtümlichen falschen Zuordnung zu bezahlen. Manche (auch wenn sie Ausnahmen sind) legen machmal ihre Waren nicht genau von vorn nach hinten auf das Band, sondern legen auch Teile vor die zuerst abgelegten waren. Wenn schnell der nächste Kunde mit einem vollen Einkaufswagen kommt, kann ein Bedürfnis entstehen, die Waren dichter heranzuschieben, um für diesen Platz zu schaffen. Dann ist der eindeutig auseinanderhaltende Abstand von 1 Meter weg. Dies gilt für eine Situation mit großen Warenmengen. Wer dies erlebt hat, will aber vielleicht ohne näheres Hinsehen so etwas auf jeden Fall vermeiden.
Höflichkeit und freundlich gemeintes Entgegenkommen spielen auch eine Rolle. Zum Teil sind die Warentrenner mehr im vorderen Bereich und daher für die weiter vorne Stehenden besser zugänglich. Außerdem denken vermutlich einige, der nachfolgende Kunde könne dann sofort seine Waren auf das Band legen und bei sehr vollem Einkaufswagen sei der Ablauf so zügiger (es kommt hier vor allem auf die Vorstellung an, für den Realitätsgehalt wäre Tests zur Überprüfung geeignet).
Der Kassiererin wird die Arbeit etwas erleichtert, weil sonst zumindest teilweise mehr Konzentration für das Auseinanderhalten abverlangt wird. Das Band läuft ja nicht immer gleichmäßig voran. Wenn Waren vorne angekommen sind, können unter Umständen die Waren des nächsten Kunden noch dicht heranrollen. Bei einem Irrtum ist eine Stornierung des Vorgangs nötig und ein überflüssiger Wortwechsel und ein Zeitverlust entsteht. Ich habe dies schon erlebt. Warentrenner können auch eine Funktion haben, ein Anhalten des (sonst automatisch weiterlaufenden) Bandes an der Kasse sicherzustellen, vor allem bei einer geringen Menge mit kleinen Teilen.
Ein Wunsch nach Abgrenzung kann beteiligt sein, aber nicht in extremer Form ("um jeden Preis"), sondern einfach zur klaren Sichtbarmachung der Zugehörigkeit.
Für Diskretion (im Sinn einer Eigenschaft, Vertrauliches geheimzuhalten) leistet ein Warentrenner nicht. Ich habe noch keine mit Sichtschutz gesehen und auch beim Aus- und Einladen in den Einkaufswagen und in Tüten/Taschen/Beutel/Körbe/Netze sind Blicke nicht ausgeschlossen. Selbst der Verpackungskünstler Christo hätte es wohl schwer, ein praktisch gut nutzbares Modell zu entwerfen, das alles verhüllt.
Ingesamt kann das Verhalten eine Gewohnheit geworden sein (sozusagen eine Konditionierung), bei der Abweichler als kleine Minderheit auffallen. Und wenn andere eifrig einen Warentrenner hinlegen, erspart dies sogar eigene Arbeit.
Eppendorf am 20. Februar 2009 07:14 Gratulation. Du schaffst es immer wieder mich an meinen Ausführungen zweifeln zu lassen. :-)
Bei der Fragestellung hätte ich die grimmigen Blicke der Kunden erläutern sollen. Die wirkten nämlich mitnichten hilfsbereit und zuvorkommend, sondern ließen einen Hauch von Deinen-Scheiß-bezahl-ich-aber-nicht-mit-ich-habe-es-schließlich-nicht-so-dicke erahnen, sodass ich nicht den Eindruck hatte, sie täten es aus noblen Motiven, sondern eher aus Eigennutz und "Auf-gutes-Recht-Pochung".

Eppi - Du bist einfach bekannt als sich-darüber-Aufreger-als-Warentrennerverweigerer-enttarnt-zu-Werdender.
Es bereitet ihnen eine diebische Freude, Dir den Tag zu versauen. Und wenn das durch einen Warentrenner zu machen ist - dann ran an den Speck!
Geh auf Angriff: Wenn Du an der Kasse bist und vor Dir schon ein Warentrenner liegt - dann entferne ihn einfach mit einem gewinnenden Lächeln und den Worten "Ich finde, das sollte nicht zwischen uns stehen." :-)
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HCAnja am 19. Februar 2009 09:38 Genau. Lass den Kunden vor dir deine Sache aus versehen mitbezahlen, dann schlängel dich an ihm vorbei, packe deine Sachen ein, sag "Danke!" und geh :-D
Eppendorf am 19. Februar 2009 09:38 Einfach so?
Was werden die Leute von mir denken?
Baiana am 19. Februar 2009 09:41 Gib ihnen anschließend einen Fragebogen mit 10 Fragen, wie sie sich dabei gefühlt haben, ob Dein Verhalten ihr Aggressionspotential gesteigert hat, ob sie Tiere treten würde, was für ein Auto sie fahren und ob sie lieber Instant- oder Bohnenkaffee trinken.
Bedanke Dich anschließend (Lächeln nicht vergessen) im Namen der Wissenschaft dafür, dass sie den Fortlauf der Welt, wie wir sie kennen, durch ihre Mithilfe gesichert haben. :-)
Eppendorf am 19. Februar 2009 09:42 Sich im Namen der Wissenschaft daneben benehmen?
Das ist meine Bestimmung!
Fliesentraum am 20. Februar 2009 06:34 ...........vergiss aber nicht, Dir das Wechselgeld des Deine-Ware-mitzahlenden-Kunden vorher noch von der Kassiererin aushändigen zu lassen (ggf. vor dem Hintergrund, daß Du neu in dem Job bist und die Kopien für den Fragebogen selber bezahlen mußtest und Deine 8 Kinder auch mal gerne ins Kino möchten....!?!).
Eppendorf am 20. Februar 2009 07:22 denblockundstiftraushol
Ist notiert!
;-)
dschinghi am 20. Februar 2009 19:51 was'n das für'n Tierchen auf dem Bild - Süße ??????

Ist der Warentrenner nicht auch dazu da, daß das Band anhält? Dort am Ende gibt es einen Sensor, der abschaltet, sobald eine Ware davor liegt. Klappt nur nicht immer, wenn man zum Beispiel viele kleine Sachen oder knittrige Tüten hat. Manchmal fährt das Band einfach weiter. Hat man aber einen Warentrenner, hält das Band immer an.

Eigentlich ist zu der Frage schon alles gesagt, ich staune über die Fülle der Antworten, aber Themen aus dem wirklichen Leben sind einfach die interessantesten... Ich denke, dass der Hauptgrund aber wirklich die Angst davor ist, zu viel zu bezahlen, auch wenn ein großer Abstand zwischen den Waren ist. Wenn dann mal falsch abgerechnet würde, wäre es ein Zeitfaktor, die Kassenbons wieder richtig abzurechnen und dem anderen Kunden das Geld wieder zurückzuzahlen. Und wer hat heute schon Zeit?
Eppendorf am 19. Februar 2009 11:31 Danke für diese Ausführung! :-))
donnerunddoria am 20. Februar 2009 01:45 DH :o)

Außerdem bekommt man von der Kassiererin auch mal nen Anschiss, wenn sie eben nicht gesehen hat, dass die Ware nicht zusammengehört,
und sie für das stornieren der falschen Artikel dann jemanden holen muss.
donnerunddoria am 20. Februar 2009 01:43 das wäre haargenau meine Antwort gewesen - ist mir auch genau so passiert, seit dem lege ich das Trennklötzchen immer sofort hinter meine Ware, auch wenn noch kein anderer Kunde in Sicht ist ---> DH :o)
Eppendorf am 20. Februar 2009 07:07 Aber bei über einem Meter Abstand merkt das selbst die untalentierteste Kassierin.
Außerdem kann man, falls die Kassiererin das Band ein paar Sekunden weiter laufen lässt, immer noch sagen:
Stopp Frau Meier, das ist meine Ware! (bzw. die Ware von dem Kunden hinter mir).
;-))
cats4life am 20. Februar 2009 22:53 Uiuiui Eppendorf, dann warst du noch nie in dem Plus in Worms....und wenn 1km Platz zwischen der Ware ist,
da wird kassiert, koste es was es wolle ;-)
Und hinterher wird natürlich gemeckert, und der Kunde wird angemault!



A-C

Starker Tobak für diesen noch fast jungfräulichen Morgen.
Ich entscheide mich für A! Keine Garantie, dass ich diese Meinung nachher immernoch habe wenn ich wach bin ;)
A und C oder Antwort F: ein Korb! Wollen nicht flirten :O)

Ach Du bist das immer vor mir... ;-)
a, b, c

Trennen sie die Ware nicht ab und die Kassiererin möchte deine Sachen ausversehen mit zu denen deines "Vormannes" abrechnen, wird der aber sicher gleich "Das gehört garnicht mir!!!!" schreien
Eppendorf am 19. Februar 2009 09:40 Aber es ist doch über einen Meter Abstand dazwischen.
HCAnja am 19. Februar 2009 09:42 Manchmal übersieht es die Kassiererin eben, wenn sie schon ein paar Stunden am Band sitzt. In Tschechien ist es aber anders herum. Da muss der nachfolgende (!) Kunde den Abtrenner hinlegen. Das ist mir mal so bei meinem Einkauf in CZ aufgefallen. Sonst wird man dort sehr böse von dem vorherigen Kunden und auch von der Kassiererin angeschaut
Eppendorf am 19. Februar 2009 09:43 Übersehen? Das Kassenband läuft doch eine gefühlte Ewigkeit für einen Meter. :-))
HCAnja am 19. Februar 2009 09:45 Ich weiß doch auch nicht. Vllt schläft die Kassiererin manchmal einfach bei ihrer Arbeit. Ich lege nie einen Abtrenner hin und wurde dafür schon oft "angeschnurrt"
aus der sicht einer kassierin so muss ich sagen dass es hilft ich muss nicht fragen was zu wehm gehört... und es hilft die storno rate wegen sowas zu senken man muss nicht drauf achten weil ich dann bescheid weis was zu wehm... ziet ersparnis ist enorm


Ich würde sagen eine Mischung aus A bis E.
Je nachdem welcher Typ Mensch grad vor dir steht. Wär's ich gewesen, hättest du kein Trennholz vor dir gehabt - ich warte immer bis es ein anderer Kunde hinlegt, ich mach's nicht...:-)
Eppendorf am 19. Februar 2009 10:16 Gute Einstellung! :-))



Ich mache das auch aber nur aus Aufmerksamkeit geggüber dem nächsten. Das heist ich bin fertig mit auflegen.Der nächste bitte.

Ganz viel A und ein bisschen B und E. Ich bin sicher, dass die Leute am Kassenband dies nicht nur bei deinem Erscheinen tun. Ich glaube, es ist egal, wer sich nach ihnen anstellt - der von dir beschriebene Vorgang scheint eine Zwangshandlung zu sein... Vielleicht kommst du auch immer mit einem so vollen Einkaufswagen an, dass den Leuten bei dem Anblick Angst und Bange wird - und vor allem klar, dass sie deine Sachen weder mit bezahlen wollen noch mit bezahlen können.

A, B, C

Ich empfehle für diese Vorgehensweis Metoprolol, ein Betarezeptorenbliocker. Er ist auch unter dem Namen: Beloc, Mtoprololhydrochlorid usw erhältlich. Alternativ bringt das Verteilen ohne egoistischen Besitzanspruch des Laufbandes etwas. Im Keller brennt noch Licht, Herr von Eppendorf...
Und... die Gitarre sollte noch gestimmt werden.
Auftritt verschiebt sich um eine halbe Stunde auf 21:30 Uhr.
Eppendorf am 19. Februar 2009 20:22 Da bin ich schon im Bett. :-/
Pestopappa am 19. Februar 2009 20:55 Dann mache ich nen Duett.
donnerunddoria am 20. Februar 2009 01:37 ^^ :o)

A + B
A+C

A, B und C.

Umgekehrt: Warum laßen die Leute hinter mir überhaupt keinen Platz OHNE ein Trennholz dazwischen zu legen?? War auch Jahre lang Warentrennerverweigerer, habs inzwischen aufgegeben.

W = weil ich das gerne so mache! lach

A,B,C,D,E eine Summe aus Konventionen und Ängsten:-)

Trifft alles zu



Moin Moin Warentrennerverweigerer.ICH wurde sogar schon von einem Kunden vor mir angeblafft,weil er der Meinung war, man legt den "Knüppel" immer VOR seinen Warenposten! Mir ist manchmal sowas von schlecht, mit welchen Problemen sich die Leute beschäftigen. Das sind diese Muffel, die sonst nicht mal die Zähne auseinander kriegen. Kein Gruss kein Danke. Ausserdem gehen die zum Lachen in den Keller! Gitti war Kassiererin,sie hat Storys erzählt,da könnte man an der Welt verzweifeln. Aber immer weiter machen, wir ändern manche Leute nicht. Siehe auch Autoverkehr! Schönen Tag an alle.
Eppendorf am 19. Februar 2009 09:51 Moin Wuschel! :-)
Sogar beim morgendlichen Einkauf ist man vor diesem misanthropischen Pack nicht sicher.
;-))
Gruß an Gitti!
Fliesentraum am 20. Februar 2009 06:40 .....geht das nich ALLEN die im Einzelhandel arbeiten so?? Meine persönlichen Erlebnisse jedenfalls könnten regalmeterweise Bücher füllen....

Auch wenn ich manchmal alleine an der Kasse bin, liegen meine Waren u.U. einen Meter voneinander weg. Je nachdem, wie schnell die Kassiererin das Band laufen läßt!

A, C, E ;-)

Weil die typisch deutsche Reglementierung das so verlangt.
Eppendorf am 19. Februar 2009 11:22 Ein Gesetz schreibt mir als Kunde vor, dass ich einen Warentrenner aufs Band zu legen habe?
Verrückte Welt. :-))
RolfHoegemann am 20. Februar 2009 12:48 Hallo Eppi - gerade das Einhalten eines nicht gesetzlich festgehaltenen Reglements ist doch das typisch deutsche.... <g>
Eppendorf am 20. Februar 2009 12:52 Moin Rolf! :-))
Ungeschriebene Gesetze und deren bedingungslose Einhaltung soll also den Deutschen ausmachen?
Dann bin ich schon seit Jahren Ausländer ohne es zu wissen. :-))
wenn ich eine Regel als sinnvoll eingestuft habe, habe ich kein Problem mit dessen Einhaltung. Ich bin ja erwachsen und nicht pubertär. Nur in der Pubertät protestieren Menschen gegen alles und jeden nur um zu protestieren und sich ihre Unabhängigkeit zu beweisen.Ich muss niemandem etwas beweisen und ich verwende meine Lebenszeit und meine Gedanken für sinnvolle Dinge, die es wirklich wert sind drüber nachzudenken. Manche Menschen jedoch werden aber immer älter und älter und bleiben emotional in der Pubertät stecken. Sie haben einen Hass auf Autoritäten und das was sie dafür ansehen und gegen Regeln, weil sie innerlich noch sehr unreif sind.
Eppendorf am 20. Februar 2009 22:09 Die Kassierin ist für dich eine Autorität?
In welcher Welt lebst du denn?



A+C+D ;))

alle deine vorschläge sind zutreffend. ich mach es selber auch so, und es ist wie so oft im leben ein konglomerat von gründen, die mich dazu bewegen...

Antwort A und C.
P.S.: Habe grade gebrüllt vor Lachen, als ich den Cartoon gesehen habe. (Und das, obwohl ich kein Löwe bin!) :-)))

Die wollen dir mitteilen, dass du jetzt deine Waren aufs Band legen kannst - ohne die Gefahr, etwas bezahlen zu müssen, was dir nicht gehört - eine pure Höflichkeitsgeste!!!
Ich mach das selbstverständlich auch immer - damit die Kassiererin sofort weiß - aha, hier beginnt der neue Kunde...........
wo ist dein Problem???????????
Eppendorf am 20. Februar 2009 21:39 Der Blick der Kunden, der mir sagt:
Deinen Scheiß bezahl ich nicht!
;-))

Und: Sie wurden so erzogen, und haben sich jetzt angewohnt immer ein Trennklötzchen zulegen P.S mache ich auch immer xD.


A, B und C.

Auserdem brauchen Menschen klare Regeln und Grenzen. Nur so funktionieren sie. Zudem ist der Mensch an sich mißtrauisch.
Eppendorf am 2. März 2009 11:46 Ich möchte auch nur meine Ware bezahlen, aber ich habe ein Auge drauf und notfalls dazwischen gehen. Bisher hat es noch keine Kassierin geschafft, meine Ware als die Ware für den Kunden vor mir bzw. die Ware des Kunden hinter mir, meinen anhängen zu wollen.
Kommunikation ist alles! ;-)
Es ist tatsächlich so das jeder Mensch so genannte "Zonen" um sich herum hat. Da gibts die öffentliche Zone, wo jeder rein kann oder schon drin is, dann ne private Zone (also nen Umkreis um deinen Körper) wo nur bestimmte Menschen reinsollen, bzw fühlt man sich unwohl sobald Fremde da hineingeraten. Und 3. die intime Zone, die wie schon erwähnt wurde, etwa Armeslänge vom Körper weg ist. Da dürfen dann nur sehr wenige Menschen herein. (Man kann das mal leicht testen wenn man z.B. im halbleeren Bus neben jemand steht und rückt ihm unmerklich näher...derjenige wird versuchen den Abstand wieder zu vergrößern) Mit Artikeln auf dem Kassenband ist es wohl ähnlich...die Leute personifizieren die Waren mit dem jeweiligen Käufer, und möchten diese rein optisch aus ihrem privaten oder gar intimen Bereich heraustrennen. Da unser Gehirn hervorragend mit Bildern arbeiten kann, ist der Warentrenner für uns eine klare Grenzlinie, und unsere primitiven Instinkte können wieder beruhigt durchatmen :)

Ich will erstens höflich sein. Und dann rechne ich mit der Verschlafenheit der Kassiererin (obwohl diese am Arbeitsplatz nicht schlafen dürfen). Und ich stehe noch länger, wenn es Missverständnisse in der Warenunterscheidung gibt. Nur zu oft haben Verkäuferinnen schon eine Sache zuviel mit über den Scanner gezogen. :-)
ABC

Das mach ich auch immer. Hat aber nichts damit zu tun, dass ich Denjenigen/Diejenige nicht mag! Die Verkäufer regen sich ja immer so auf, wenn sie etwas stornieren müssen und durch den Warentrenner denken sie nicht, dass das Produkt X nicht zu mir, sondern zu jemandem anderen gehört. Lg

Yeah!

Yeah!
Solltest mal nach Franken kommen, in das kleine Städchen Leutershausn. Die haben die Truman-Show erfunden!

René Egli sagt: Ein Narr ist, wer einfache Dinge kompliziert macht. Man sollte ein bisschen mehr Gelassenheit und Vertrauen in das Gute in der Welt haben. Ein Warentrenner ist eine einfache, sinnvolle Sache. Und man sollte ihn benutzen, ohne die Mimik, Körpersprache oder sonstwelche Dinge anderer Menschen großartig zu interpretieren. Bleibe gelassen und bei dir selbst und tendiere nicht dazu, dich von anderen Menschen manipulieren zu lassen. Vesuche, anderen Menschen nicht ganz bestimmte Motivationen zu unterstellen sondern, billige ihnen einfach pauschal zu, daß sie für ihr Denken / Verhalten wichtige Gründe haben. Gründe, die aus IHRER Sicht wichtig sind - nicht aus DEINER Sicht! Ich habe mir angewöhnt, in allem was ich erlebe, nach Möglichkeit das Positive, Konstruktive, Gute usw. zu sehen - und das macht mir das Leben so was von entspannt und voller Freude - das hätte ich mir damals, als ich noch ganz anders drauf war, nicht träumen lassen. Ich empfehle hier mal keine website, sondern einfach mal wieder Dr. Balu's Dschungelbuch-Therapie: "Probier's mal - mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit; wirf Alltag und die Sorgen über Bord; und wenn es grad gemütlich ist und etwas appetitlich ist, dann nimm es dir, sonst holts ein andrer fort!".

Das Hölzchen trennt die Waren von den andren. So sieht man sofort, dass die Sachen zu dem Kunden gehören. Das Hölzchen ist eine richtige Begrenzung und somit fühlt man sich sicherer. Geht mir jedenfalls so.

Ordnung- typisch deutsch - ist das halbe Leben ☼
Eine sehr feine Erklärung. :-)