Frage von Deamonia, 196

7 monate alten Hund tagsüber allein Zuhause lassen - wie könnte man es anders machen?

ich wollte mal was fragen, da ich zu dem Thema nichts klares finden konnte. Ich habe in der Firma zur Zeit einen Praktikanten, und er hat mir erzählt, das sie einen 7 Monate alten Welpen haben. Habe mich dann ein wenig mit ihm unterhalten, und es ist wohl so, das er morgens kurz mit ihm raus geht, und dann ist er bis mindestens 14 Uhr alleine.

An 2 Tagen der Woche kommt er dann um 14 Uhr in der Mittagspause der Schule und geht eine Runde mit ihm.

An den anderen Tagen kommt seine Mutter in ihrer Pause um 15:00 und geht kurz mit ihm.

Dauerhaft ist dann ab Nachmittags/Abends so ab 17-18:00 jemand da.

In der Zwischenzeit wird der Welpe/Junghund mittels Babygitter in der Küche gehalten, weil es da nicht so schlimm ist, wenn er mal nicht einhalten kann...

Was haltet ihr davon? Also ich hatte selber noch nie Hunde, aber ich lese hier viel mit, und so wie ich es verstanden habe, sollten Hunde generell nicht länger als 4 Stunden alleine sein, und junge Hunde oder Welpen überhaupt nicht, oder nur wenige Minuten, und nur in Ausnahmefällen mal länger.

Und was ich mich erst recht frage: Was sagt man solchen Leuten? Wie kann man sie davon überzeugen es anders zu machen, und vor allem: Wie könnte man es anders machen?

PS: Er meinte das der Züchter gesagt hat, es wäre ok, wenn der Hund so lange alleine bleibt, das wäre kein Problem. Ach und es ist ein Boxer...

LG Deamonia

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Berni74, Community-Experte für Hund, 104

Ich würde das nicht pauschal verteufeln. Vielleicht haben sie ja das Alleinesein langsam aufgebaut und der Hund kommt wirklich damit klar. Ich weiß, daß das hier viele anders sehen.

Es gibt Hunde, die halten keine Stunde alleine aus, andere pennen den ganzen Tag, wenn keiner da ist (und auch wenn jemand da ist).

Für mich ist entscheidend, wie die Zeit mit dem Hund genutzt wird - was machen sie in der Mittagspause mit ihm. Führen sie ihn nur mal zum Pinkeln um den Block, oder beschäftigen sie ihn, so daß er die restlichen 2 Stunden dann pennt, bis dauerhaft jemand da ist? Was machen sie ab 17 Uhr mit ihm? Beschäftigen sie sich mit ihm, oder ist er dann nur "nicht mehr alleine". Das würde freilich nicht ausreichen - erst recht nicht für einen Boxer.

Frag ihn doch mal, wie sie den Hund beschäftigen, was für Hundesport sie mit ihm machen etc.

Um Tipps zu geben, bist Du in einer etwas schwierigen Ausgangssituation. Nicht-Hundehalter können Tipps geben, so viel sie wollen, das wird immer nur nach "schlau daher reden" klingen.

Kommentar von Deamonia ,

Stimmt leider :/ 

Also so wie ich das verstanden habe, geht es wirklich nur schnell zum Pinkeln um den Block, auch Morgens. Weil er meinte zu mir, das es blöd wäre, wenn sie morgens nicht machen will, weil er dann wahrscheinlich später in die Bude macht. Daher nehme ich an, das es nur eine kurze Runde ist.

Ich werde mich mal vorsichtig rantasten und ihn ein wenig über die Hundebeschäftigung "ausfragen" ^^ 

Kommentar von Berni74 ,

Dann wäre es echt sch.... In dem Fall sollte er halt eher aufstehen, um länger mit der Fellnase gehen zu können und sie noch bissl auszuarbeiten. Futtersuchspiele sind da zum Beispiel super geeignet. Man könnte den Hund seine ganze morgendliche Futterration "erarbeiten" lassen. Dann ist er garantiert müde und schläft friedlich, bis mittags wieder jemand heim kommt.

Du könntest ihm ja im Gespräch erzählen, daß Deine Freundin ihren Hund auch alleine läßt, aber ihn vorher immer erst richtig ausarbeitet, weil das sonst Tierqälerei ist, ihn so lange alleine zu lassen. Irgend sowas. Das klingt besser als der erhobene Zeigefinger eines Nichthundehalters. ;-)

Dennoch bin ich nach wie vor der Meinung, daß viele hier viel zu schnell über andere Leute ein Urteil fällen... :-/

Kommentar von Deamonia ,

Ich stimme dir völlig zu, das manche hier zu schnell verteufeln, denn vieles WISSEN die Leute halt einfach nicht, und sie handeln ganz sicher nicht in böser Absicht!

Ich wollte es eh irgendwie so machen wie du es beschreibst, so nach dem Motto "ich habe gehört das" oder "ich kenne einen der macht das soundso" 

Ich will und werde mich auf keinen Fall hinstellen und "predigen" wie man einen Hund zu halten hat! 

Kommentar von Deamonia ,

Ich habe mich über mehrere Tage immer mal wieder mit ihm über das Thema unterhalten (wenn es halt irgendwie zur Sprache kam) und ich hab ein bisschen was erzählt, was ich so über Hunde und das alleinsein gelesen habe, und habe ihn quasi gefragt ob das wirklich so sei. 

Danach hat er sich dann selbst im Netz informiert, weil er keine rechte Antwort darauf hatte, und war schon ein bisschen geschockt, was der Züchter ihm da erzählt hat ^_^ 

Die Lösung die er gefunden hat, ist meiner Meinung nach der Hammer: Erstmal steht er morgens früher auf, um sich länger mit ihm zu beschäftigen. Bis ca. 11:00 ist er dann alleine, dann kommt die Nachbarin wieder, die nur Morgens für ein paar Stunden arbeitet, und die nimmt den kleinen dann tagsüber zu sich. Zwar auch nicht immer den ganzen Tag, aber er ist nun definitiv nicht mehr über mehrere Stunden am Stück alleine :) 

Kommentar von Berni74 ,

Sehr, sehr gut! Großes Kompliment!

Kommentar von Einafets2808 ,

Um Hundesport zu betreiben ist der Hund definitiv zu jung mit 7 Monaten.

Kommentar von Berni74 ,

Nasenarbeit (Fährten, Mantrailing etc) kann man auch mit 7 Monaten schon machen - die Schwierigkeit und Intensität natürlich an das Alter des Hundes angepasst.

Antwort
von neununddrei, 56

Also ohne den Hund und die persönlichen Umstände genau zu kennen kann man es nicht genau sagen. Aber grundsätzlich finde ich nichts schlimmes bei.
Kommt immer auf das Tier und dem Verhältnis zum Menschen an.
Meine Hündin war ab dem 4.monat allein zu Hause. Ohne Schäden.
Jetzt wo sie 15 ist verpennt sie eh den ganzen Tag.
Es gibt keine Schablone und ich würde mich da raushalten solange keine Gefährdung für das Tier besteht und das erlese ich persönlich nicht.

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 58

Hast du auch gefragt, ob das nur während der Praktikantenzeit so ist?

Ich finde man kann nicht urteilen, wenn man nicht die Situation genau kennt und vor Ort ist. Nur durch Erzählungen geht gar nichts.

Eine räumliche Eingrenzung vom Hund finde ich durchaus richtig, wenn man nicht da ist. Beim Alleinetraining habe ich das selbe gemacht und mit einem Kinderschutzgitter die Küche abgesperrt.

Abgesehen davon kannst du als Außenstehender rein gar nichts machen. Ich kenne viele deren Hunde  jeden Tag 8 Stunden alleine sind und da geht niemand zum Ordnungsamt damit. Auch bekommen die keine Tipps von Außenstehenden, weil es schlicht und einfach niemand weis und keiner mitbekommt.

Kommentar von Deamonia ,

nein, das ist die Normalsituation, jetzt während des Praktikums ist er bis ca. 16:00 alleine, bis auf die Mittagspausen der Mutter um 15:00..

Ich will auch gar nicht auf biegen und brechen "was machen" oder gar das Amt informieren, weil es wirklich wichtigere Fälle gibt, um die sich kümmern müssen. 

Aber ich finde, ihn mal vorsichtig darauf hinweisen, oder mal einen Link zeigen, sollte möglich sein

Kommentar von friesennarr ,

Hast du dann auch eine Ahnung wie es dem Hund dabei geht?

Geht es dem Hund schlecht damit (heulen, bellen, zerstören) oder geht es dem Hund gut damit und er schläft die meiste Zeit?

Mein Hund z.B. geht es am A vorbei, ob ich da bin oder nicht. Meine ist sehr selbständig.

Ich hab meine beim Alleinseintraining gefilmt (da war meine 4,5 und 6 Monate alt) und war fast entäuscht, wie wenig es ihr ausmacht, das ich nicht da bin. Und wenn ich nach Hause komme geht gerade mal ein Auge auf - und wieder zu.

Kommentar von Berni74 ,

Der vertraut eben darauf, daß Du Deine Abwesenheit auch ohne ihn geregelt bekommst....

Antwort
von Nordseefan, 82

Der Züchter ist vermutlich kein Züchter sondern ein Vermehrer.

Ein guter züchter würde sowas nämlich NIEMLALS sagen.

Ein Hund ist ein Familien/Rudeltier. Und total unglücklich wenn er alleine ist. Noch dazu wenn er noch so klein ist.

Sagen kannst du da den Leuten viel, du wirst immer auf taube Ohren stoßen, sonst würden sie sich gar keinen Hund anschaffen in so einer Situation.

Der Hund tut mir leid, er hat es schwer, wird es immer schwer haben. Aber er kann sich ja nicht beschweren, er nimmt es halt so wie es ist. Bleibt ihm ja nichts anderes übrig.

Kommentar von ShinyShadow ,

er hat es schwer, wird es immer schwer haben.

Ja.. richtig... Und er evtl. wird früher oder später anfangen, Lauter zu werden, richtig überdreht zu werden, um die Aufmerksamkeit seiner Familie zu bekommen... Und dann wird sich beschwert, was für ein unruhiges Tier das ist.

Oder es geht ins andere Extrem und der Hund wird zurückgezogen und viel zu ruhig... :(

Kommentar von Deamonia ,

Ich würde nicht sagen, das die Leute schuld sind, wenn sie einem Züchter, also einem vermeintlichen Profi vertrauen. 

So wie er über den Hund redet, bedeutet er ihm schon ziemlich viel.

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 52

Bekommt der Praktikant denn sowas wie eine Aufwandsentschädigung? Vielleicht kann man ihn vorschlagen davon ein Hundesitter zu bezahlen? Oder wenn es in der Firma möglich ist, den Hund mitzunehmen das mal vorschlagen? Man sollte auf jeden Fall vorsichtig vorgehen beim ansprechen, ist man da zu rüde oder anklagend, machen die Leute dicht, also nur positiven Rat geben, auch wenn man es vielleicht zähneknirschend macht, weil man weiß, das der Hund so verkorkst wird. 

Vorschlagen kann man das Modell Hundesitter, Hundetagesstätten oder nette Freunde die es vielleicht auch kostenlos machen würden.

Kommentar von Deamonia ,

Es ist ein Schülerpraktikum, also ohne Bezahlung, mitnehmen ist auch eher schlecht, aber selbst wenn, wäre das ja nur eine Lösung für die nächsten 3 Wochen, den Zeitplan den ich oben beschrieb, wird er danach wieder haben...

Antwort
von Sabiatrenborns, 74

Hi,

das ist auf keinen Fall in Ordnung.

Ein Beispiel: Mein Hund hat sich dauernd an den Krallen geknabbert. Ich dachte: Oh Du musst mit dem armen Hund mal öfter zum Krallenschneiden gehen. Habe mir vor ein paar Wochen einen Hundetrainer ins Haus geholt und der hat mir in Bezug auf Hunde so einiges beigebracht.

Mit den Krallen hat er das gemacht aus Langeweile! Er ist nämlich auch alleine (mind. 4 Stunden am vormittag). Ich habe jetzt vieles anders gemacht, weil ich es nicht besser wusste. Aber Fakt ist:

Ein junger Hund muss gefordert und sozialisiert werden und das kann er nicht, wenn er große Zeit vom Tage in einem Raum alleine hockt.

Kann der Praktikant in nicht mit zu Euch in die Firma bringen?

Kommentar von Deamonia ,

Eher schlecht, aber selbst wenn, wäre das ja nur eine Lösung für die nächsten 3 Wochen, den Zeitplan den ich oben beschrieb, wird er dann wieder haben...

Antwort
von Volkerfant, 46

Ich habe einen 6monate alten Welpen und gehe arbeiten, nicht den ganzen Tag, aber vormittags schon. Ich habe meine Nachbarn gebeten, den Hund um 10 Uhr kurz in den Garten zu lassen.

Das klappt hervorragend. Natürlich habe ich ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Nachbarn und danke es ihnen auch mit Einladungen, etc...

Antwort
von BarbaraAndree, 63

Ich bin immer wieder entsetzt, wenn ich lese, wie Menschen mit jungen Hunden umgehen und der Züchter sie in dem Verhalten noch bestärkt. Ihm ging es vermutlich nur darum, Kasse zu machen. Unglaublich! Der junge Hund müsste unbedingt aus diesen Verhältnissen herausgeholt und in eine Umgebung gebracht werden, die sich ihm widmet und ihm das Zuhause und den entsprechenden Auslauf gibt, den er braucht. Hunde sind Rudeltiere und brauchen ein soziales Umfeld. Es ist reiner Egoismus, sich einen Hund zu kaufen, und ihn dann so elend tagsüber in der Wohnung zu lassen.

Hier ein Link zur Information:

http://blog.diehundeversteher.com/2010/03/14/hund-allein-lassen/

Kommentar von Berni74 ,

Der junge Hund müsste unbedingt aus diesen Verhältnissen herausgeholt
und in eine Umgebung gebracht werden, die sich ihm widmet und ihm das
Zuhause und den entsprechenden Auslauf gibt, den er braucht.

Genau - weil Du das auch beurteilen kannst, ohne den Hund und die Leute zu kennen....

Ich bin immerwieder entsetzt, wieviele Leute sich hier über andere erheben und andere abstempeln, ohne die genauen Umstände zu kennen. Nur vom Hörensagen werden sich Urteile gebildet und gut gemeinte "Tipps" gegeben - das Gegenteil von gut ist gut gemeint.

Kommentar von BarbaraAndree ,

Hallo Berni74, weder habe ich mich über andere erhoben, noch andere abgestempelt, das voweg. Auch kenne ich, genau wie du, die genauen Umstände nicht und habe nur auf die Frage von Deamonia geantwortet. Wir sollten doch immer schön sachlich  bleiben. Ich habe jahrzehnte immer Hunde gehalten und ich habe auch unterschiedliche Züchter kennengelernt. Wichtig ist, sich vor dem Kauf eines Hundes genau zu informieren, was ich dem Tier für Leben bieten kann, das zum größenteil argerecht ist. Mehr will ich zu diesem Thema einfach micht mehr sagen!

Kommentar von Deamonia ,

Also ich mache weder dem Praktikanten, noch dessen Familie irgendeinen Vorwurf, und so wie er über den Hund spricht, bedeutet ihm dieser auch sehr viel. 

Leider ist es nunmal so, das viele Züchter offenbar mist erzählen (Kenne das von Frettchen, bei Hunden scheint es ähnlich zu sein) und ich finde man kann den Haltern keinen Vorwurf machen, wenn sie einem vermeintlichen "Profi" vertrauen. 

Nicht jeder informiert sich im Internet, und selbst wenn, findet man auch im Netz tausend verschiedene Antworten zu ein und der selben Frage.

Ich würde generell Menschen erst verurteilen, wenn er wieder besseren Wissens ein Tier falsch hält. 

Früher wusste man auch nicht, das Ninchen und Meerlis nicht zusammen gehören, ich hatte früher auch genau DIESE Kombi, einfach weil wir es nicht besser wussten...

Kommentar von Berni74 ,

Leider ist es nunmal so, das viele Züchter offenbar mist erzählen (Kenne
das von Frettchen, bei Hunden scheint es ähnlich zu sein) und ich finde
man kann den Haltern keinen Vorwurf machen, wenn sie einem
vermeintlichen "Profi" vertrauen.

Du weißt aber doch gar nicht, mit welchen Informationen die Leute den Züchter "versorgt" haben - was sie ihm alles erzählt und was besser verheimlicht oder verharmlost haben, weil sie sonst vielleicht keinen Hund bekommen hätten...

Kommentar von Deamonia ,

Stimmt, aber wenn der Züchter sagt "alleine bleiben ist für einen Welpen kein Problem" kann man das nur schwerlich schön reden, und den Leuten anlasten. 

Kommentar von Berni74 ,

... aber selbst dann weiß Du nicht, ob das wirklich stimmt. Ob er das wirklich gesagt hat...

Kommentar von Deamonia ,

meine Güte, irgendwo muss man doch mal anfangen den Menschen zu glauben. Der Junge ist 15 und hat das völlig unbedarft erzählt, und eine gewisse Menschenkenntnis habe ich auch, das war keine Lüge.

Wobei ich mich echt frage inwiefern es dem Hund hilft, wenn wir hier diskutieren, was der Züchter evtl gesagt, oder auch nicht gesagt hat. 

Nur eins noch: Meiner Erfahrung nach sind eher die Züchter die die Mist erzählen (um Geld zu machen) und nicht die Halter die Mist erzählen, um ein Tier zu "bekommen"...

Kommentar von friesennarr ,

Meine Erfahrung ist gerade das Gegenteil. Die Welpenkäufer erzählen Mist.

Ich kenne nur gute Züchter. Hatte noch nie eine Bekanntschaft mit einem schlechten gemacht. Aber vielleicht liegt das auch daran, das ich mir die Leute von denen ich Tiere kaufe immer sehr genau ansehe.

Übrigens erwarte ich auch, das man mir genau zuhört wenn ich ein Tier verkaufe. Oft kommt da nämlich (in Ermangelung eines guten Gedächtnisses) bei den Leuten was ganz anderes raus. So quasi: Sie haben aber gesagt ...... und ich dann korrigieren muß.

Bei mir sind es allerdings Pferde die ich verkaufe.

Und wenn ein Züchter sagt, das man Hunde gut ab 6 Monaten alleine lassen kann, heisst das ja nicht das der Züchter gesagt hat das der 8 Stunden alleine bleiben kann.

Wenn ich in einer Gruppe zusammensitze und etwas erzähle - hinterher frage ich alle Leute was ich gesagt habe - dann erzählt mir jeder was anderes.

Antwort
von eggenberg1, 18

einen  hund in dem alter  sollte man nicht allein lassen schon garnicht  so viele stunden - ich dnek mal de r hund  hat  das alleinbleiben noch nicht wirklich gelernt--  dass er  einnäßt ist ein zeichen, dass er  eben zu wenig  raus kommt.-dazu wird er in der küche eingesperrt, kann sich also nicht frei  in der wohung bewegen .entspricht einer zwingerhaltung würde ich mal sagen-

  die mutter kommt doch nachmittags eh  mal vorbei - viel. besteht die  möglichkeit, dass sie den hund zu sich nimmt  ,zumindest wärend  der praktikumszeit--denn  der hund wirs so nie  sicher stubenrein .

ich bin nicht  für tagsunterbringung ,weil sich die tiere dann schnell an die tagsmutter gewöhnen ,aber  inso einem fall  bleibt eigentlich garnichts anderes übrig ,wenn man ans wohl des  tieres denkt.  denn das leidet  ganz einwandfrei   ,auch wenn der  sogenannte  züchter  was anderes sagt-- kein ordentlicher züchter  wird   einem stundenlangem allein lassen eines 7 monatigen hundes  für gut befinden.

 ich würde mal mit dem praktikanten sprechen- du  wärst  eben sehr tierlieb und   hättest dir gedanken gemacht . und du könntest dir vorstellen, dass  sich auch der praktikant  beim allein lassen seines hundes  sich ncith wohl fühlen würde.

wenn der hund  sehr lieb ist, könnte der praktikant ihn mit  bringen , in die arbeit , falls das  möglich ist  vom arbeitsablauf  oder eben  anzubieten  eine tagsbetreuung zu  finden . so sehr viel kostet  das nun auch nicht .

aber -- nach dem praktikum ist die  situation  ja nciht besser --dann geht  ja das arbeitsleben erst  richtig los  und zwar ganztags -- dann müßte  der arme kerl ganztags allein bleiben -- was  zwischen 8,5 -9 stunden bedeuten würde und DAS  wäre dann wirklich ein unding..

so gesehen  sollte sich der praktikant  jetzt schon  mal überlegen ,ob er nicht doch  ein neues zu hause sucht  für seinen boxer--  die sehr sensieble  tiere sind und vor allem sehr familienbewußt.

auf jeden fall such das gespräch mit  deinem praktikanten

Antwort
von XxLesemausxX, 63

Hallo Deamonia,

richtig, gerade Welpen dürfen überhaupt nicht alleine bleiben. Erwachsene Hunde maximal 5 Stunden, wenn es wirklich nicht anders geht. Grundsätzlich sind aber auch das eigentlich zu viele Stunden.

Der Züchter hat da eindeutig falsch informiert. Ich gehe auch davon aus, dass es kein professioneller Züchter war. Richtige Züchter, würden nie solche Aussagen tätigen.

Am besten wäre ein Gespräch. Wie ist der Praktikant denn drauf? Kann man ihn auf dieses Thema ansprechen?
Hunde haben keine Uhr. Für sie sind einige Minuten schon Ewigkeiten.

Da muss entweder ein Hundesitter her oder der Hund muss in eine neue Familie, die sich richtig um ihn kümmern kann.
So kann es leider nicht weiter gehen.

L.G.
XxLesemausxX

Kommentar von friesennarr ,

Ein 7 Monate alter Hund ist ja nun kein Welpe mehr.

Meine Hündin hat bis dahin schon das alleinebleiben langsam gelernt und ab 6 Monate war meine auch schon Stundenweise alleine. Meiner macht das aber auch gar nichts aus. Bei anderen Hunden geht manchmal nicht mal eine Minute.

Da muss entweder ein Hundesitter her oder der Hund muss in eine neue Familie, die sich richtig um ihn kümmern kann.
So kann es leider nicht weiter gehen.

Das kannst du weder beurteilen, noch kannst du das bestimmen.

Kommentar von Deamonia ,

Ich verstehe mich echt gut mit ihm, von daher denke ich schon, das ich darüber mit ihm reden könnte, außerdem kenne ich seinen Vater, der auch bei uns arbeitet recht gut. 

Allerdings lebt er bei seiner Mum, der Vater hat also mit dem Hund nix am Hut

Kommentar von friesennarr ,

Warum fragst du dann? Dann red doch mit ihm wenn es dir so wichtig scheint.

Kommentar von eggenberg1 ,

ich weiß nicht ,ob ich  versehentlich auf  den down botton gekommen bin , tschuldigung

Antwort
von ShinyShadow, 65

Naja, ich finds absolut nicht ok... Und dann auch noch im Gitter in er Küche "eingesperrt"...

Wenn man keine Zeit für nen Hund hat, sollte man sich auch keinen zulegen. So einfach ist das.

Was man mit solchen Leuten machen kann?! Wenn es keine guten Freunde sind, meistens gar nichts. Man kann seine Meinung sagen, aber die meisten Leute schalten da auf sturr... DIe einzige Folge ist meistens, dass der Mensch dich dann meidet...

Kommentar von Berni74 ,

Und dann auch noch im Gitter in er Küche "eingesperrt"...

Du weißt doch gar nicht, wie groß die Küche ist. Als meine "kleine" Hündin noch jünger war, hab ich sie auch nicht ins Wohnzimmer gelassen, wenn sie denn mal mit der Großen alleine war. Das war mit einem Türgitter abgetrennt. Heute ist das anders, sie kann sich in der gesamten Wohnung frei bewegen, ohne irgendwas kaputt zu machen.

Kommentar von ShinyShadow ,

Ja, da stimme ich dir zu... Aber für mich klingt das so, als würde es die Familie nicht besonders interessieren, wie es dem Hund geht, wenn sie nicht zuhause sind.

Ich bin da aber bisschen "vorbelastet", denn die Story erinnert mich an bekannte, da hatte ich jetzt gleich ein Minizimmer im Kopf, wo der Hund drin ist... Und da hatte man morgens eig. kein Bock zum Laufen, mittags nicht,... und wenn Gäste da waren, wurde mit dem tollen Hund angegeben...

Kommentar von Berni74 ,

Das kann ich gut nachvollziehen. Aber wie Du schon schreibst, es "klingt danach". Wenn es so ist, bin ich absolut auf Deiner Seite und auch auf der Seite derer, die hier schreiben, daß das so nicht geht. Aber weder wir, noch die Fragestellerin kennen die tatsächlichen Umstände. Es ist alles Hörensagen über 3 Ecken. Und da kann man sich, wie ich finde, kein Urteil erlauben.

Kommentar von Deamonia ,

Stimmt, ich möchte auch garnicht urteilen, sondern wollte erst einmal eure Meinungen hören, und vielleicht ein paar Tipps bekommen ^^

Kommentar von friesennarr ,

Keiner kann dir hier Tipps geben, weil man ganz einfach die Situation nicht kennt. Nur vom Hörensagen kann man keine Tipps geben.

Kommentar von geckobruno ,

Aber was willst du dem Jungen denn für Tipps geben? Selbst wenn er gerne mehr mit dem Tier zusammen wäre, er hat seine eigenen Verpflichtungen die ihm niemand abnehmen kann, die da wären Schule, Praktikum usw...... wer weiß, vlt. geht es dem Hund ja auch gut und es ist nicht alles so wie es sich anhört?

Kommentar von Deamonia ,

das wäre natürlich schön, und ich will hier wie gesagt nicht urteilen, aber was spricht dagegen, z.B. nebenbei zu erwähnen, das man gelesen hat, das viele Hundebesitzer ihre Hunde nicht länger als 2-3 Stunden alleine lassen, oder das viele Leute sich Hundesitter für Tagsüber anschaffen usw

Kommentar von geckobruno ,

Vlt. weiß er ja auch das man mit einem Tier öfter raus gehen muss? So unwissend kann eigentlich niemand sein. Er wird auch wissen das er sich mit seinem Tier beschäftigen muss. Nur, was willst du machen wenn er es nun doch nicht macht?

Verstehst du was ich meine? Wenn jemand seinen Hund prügelt undundund, da kannst du einschreiten und auch helfen, aber hier wirst du keine Chance haben.

Kommentar von Deamonia ,

ich kann es aber zumindest versuchen, immerhin besser als gar nichts zu sagen, wenn man weis das etwas falsch läuft.

Wenn jemand mir erzählt, das er seiner Katze Milch gibt, erkläre ich ihm auch, das man das nciht sollte, und warum. 

Kommentar von friesennarr ,

Das hast du dann zwar gelesen, aber wahr ist es nicht. Vielleicht lassen viele Hundebesitzer die hier bei GF Antworten ihre Hunde nicht länger als 2 - 3 Stunden allein. Ich würde das auf jeden Fall nicht unterschreiben.

Ich sehe zu viele Menschen die Hunde haben und ganztags arbeiten, die bekommen das ja auch irgendwie geregelt und das ganz ohne GF Kommentare.

Ob man es für richtig hält oder nicht ist eine andere Interpretation.

Ich habe meinen Hund auch schon für über 6 Stunden alleine gelassen - den letzten Hund sogar recht regelmäßig so lange. Und ich sehe da nach wie vor kein Drama.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community