Stimmt es wohl, dass es die Samariter im frühen Jerusalem bereits als einen aktiven Orden gegeben hat? Wie erklärte sich dies?

Zur Bildungsgeschichte des Deutschen Ordens liest man, dieser bestehe als römisch-katholische Ordensgemeinschaft. Zusammen mit den Johannitern und Maltesern stehe er in der rechtlichen Nachfolge jener Ritterorden aus den Zeiten der Kreuzzüge. Zu solchen selber heißt es, dass auf die Johanniter, welche im Jahr 1099 zu ihrer Gründung mit der Eroberung Jerusalems durch Kreuzfahrer im 1. Kreuzzug gefunden hatten, im Jahr 1119 auch der militärisch orientiertere Templerorden, als ein solcher erfolgt war. Wie kommt es allerdings dazu, dass man bei einer heutigen Erwähnung von Kreuzzügen und Belagerungen von Städten im einstigen Israel, vorallem auch die Samariter erwähnt? Konnten diese bereits als ein aktiver Orden in Zeiten vor diesen Kreuzzügen betrachtet werden, welcher über die danach erfolgten Zeiten zudem dann auch wesentlich am Übergang des römisch-katholischen Prägungswesens in das bis heute bekannte, kirchliche Italien verantwortlich zeigte? Oder aber, ist von solchen (lediglich) die Bildungsgeschichte zum heutigen Vatikan bzw. Vatikanstaat ausgegangen? Im zweiten Buch der Luther-Bibel, das von den Propheten berichtet, spricht man von "Zwei Türme", welche wohl Israel und Italien bedeuten sollen, deren christliche Grundeigenart man als einzig wichtig herausstellt und dem Leser damit etliche Fragen zum zeitlichen Gefüge des Luther-Werkes in seinem Gesamt aufwerfen. Mit einem jeden unabwendbaren "Wandel" (Krieg, Frieden) an Israel, wie man diesen dort beschreibt, scheint die Position eines tatsächlichen Italiens in solchem Werden nämlich untermauert zu werden. Für die heutige Zeit, so erkennt der Leser und Betrachter jedoch auch, könnte dies zudem die Auflösung des Vatikans für ein solches Italien (moderner ausgedrückt: "im Zuge einer europäischen Gleichstellung") bedeuten. Wie hättte ein Samariter-Orden dem bereits damals schon, in seinen wenn auch vornehmlich wohl als absichernd zu beschreibenden Manieren, seinen so bezogenen Überlegungen und Planungen, während solcher Folgejahre gerecht werden können?

Italien, Religion, Kirche, Orden, Kreuzzüge, Vatikan
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Wer ist Herr alBagdadi wirklich? Dschihadd nicht sinnvoll?

In der Recklinghäuser Tageszeitung der vergangenen Woche las sich über mehrere Tage eine Developing Story der besonderen Art. Dabei stellte man drei extravagantere Themen besonders heraus und diese zudem in einen Zusammenhang. Zum einen war dies der "500. Todestag Leonardo da Vincis", zum anderen besonders auch das "Abdanken des japanischen Kaisers Akihito" sowie die damit verbundene Inthronisierung seines Sohnes, mit welchem nun auch die japanische Zeitrechnung erneut bei 1 beginnt und zuguterletzt die "Vorstellung des Dschihaddisten al Bagdadi", der nach diversen nachgesagten Todesfällen plötzlich wieder an die Öffentlichkeit getreten war und heutige Kreuzfahrer über den Tag des jüngsten Gerichts und die Grundsätzlichkeiten des Heiligen Krieges aufgeklärt hatte. Mit jeweils einer vollen Themenseite, berichtete die TAZ am 1. Mai also zu den beiden erstgenannten Ereignissen, wenn auch in einer leicht absurd wirkenden Art und Weise, teils Gestaltung. Man stellte jedoch mit der Nennung besonderster Werke da Vincis, wie es schien, die heutigen Aufgaben einstiger Kreuzfahrer in den Vordergrund und suchte nach einer Erklärung für die große Besonderheit jener Werke, von welchen kurz vor DaVincis Tod, der selber an der Loire durch Schüler und Bedienstete bereits einen Bezug zur damaligen, hoheitlich geprägten Türkei unter seinen bereits grunderneuerten, afrikanischen Wurzeln gefunden hatte und schließlich dort auch verstorben war, das Gemälde der Mona Lisa und weitere Besonderheiten an Franz I. verkauft werden konnten. Erst mit jenem kleinen Artikel zu Herrn alBagdadi und dessen scheinbarer Entrüstung über die westliche Welt, erkannte der Betrachter nun den wohl wahrhaftigsten Grund dieser Schilderungen in ebensolcher Weise, nämlich mit den Grundzügen alBagdadis in dessen Gesicht, die seine Verwandtschaft zum einstmals späteren Kaiser und König von Österreich verrieten, welcher selber wohl jenen ersten Kreuzfahrern zugesprochen werden konnte.

Japan, Leonardo da Vinci
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Stimmt es, dass das Eiserne Kreuz ein Ritter-Orden war?

In dem Magazin "ZEIT Geschichte - Die Deutschen und ihre Soldaten" findet der Leser ab S. 56 einige besondere Erklärungen zum Zustandekommen des einstigen "Dritten Reiches" in Deutschland und einer damals üblichen Handhabe, den eigentlichen Staat auch in seinen Zeiten danach, wieder auf seine grundsätzlicheren Fundamente zu befördern. Man liest in diesem Rahmen von Begriffen wie "Weimarer Demokratie", aber auch "Reichswehr" sowie deren Doppeldeutigkeiten, oder aber einem altgewohnten(?) Bild des "Stahlhelms", bevor es zur Vorstellung des Ladenbesitzers und späteren Vertriebenen R. Stern kommt, dessen besondere Rolle als Deutschem jüdischer Abstammung und ausgezeichnetem Kriegshelden, man den Lesern in Gegenüberstellung zu den bis dahin vorgestellten Ideologien zum deutschen Staatswesen jener Zeit präsentiert. (S. 62 ff.)

Im Anschlus an diese Geschichte, kommt man schließlich auf die Auszeichnungen zu Kriegszeiten im Allgemeinen, die durch Deutschland jeher vergeben worden waren zu sprechen (S. 68/69) und stellt diese ebenso für die Leser vor. Man stellt daher auch bildlich, das "Eiserne Kreuz" als einer solchen Auszeichnung vor. Es galt als wohl herausragendster Verdienstorden für Soldaten, den bereits das 1940 in Deutschland erschienene Magazin "Die Woche" auf seinem Titelbild mit einer jungen, blonden Frau an der dekorierten Uniform eines Soldaten unter dem Slogan "Frauen begehren Ordensträger" vorgestellt hatte. Es handelt sich um ein schlichtes, schwarz-eisernes Malteserkreuz, an rotem Bande. Etwas verwunderlich, klingt dem Leser jedoch die Bezeichnung "Fetisch Orden" auf S.68, dort findet man das Foto einer Auszeichnung von Panzer-Jägern der Wehrmacht mit solchem, welches im Jahr 1941 an der sog. Ostfront entstanden war. Die Reportage verweist mit der Art ihrer Zusammenstellung im Gesamten, jedoch auf einen Zwispalt zwischen alten Reichswehren und der damals neuzeitlichen Wehrmacht, will nationalistische Unterschiede zwischen bemühten Spitzen des alten Reiches aufzeigen und diese dem Bild eines Stahlhelmes zuordnen, dessen eigentliches Anliegen im Abrüsten damals bestehender Wehrposten des Reiches bestanden hatte. Es kommt daher zu einem vor Augen geführten Konflikt, den man zwischen späteren Panzerfahrern eines ungewissen, älteren Reiches und jenen damals neuzeitlicheren Panzer-Jägern sehen soll. Demnach jagden deutsche Panzer-Jäger in Russland längst mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnete Altmilitärs, eines alten, deutschen Reiches und damit die Ritter eines solchen. Waren damalige Auseinandersetzungen im Zweiten Weltkrieg also bloß ein weiterer Ritteraufstand in der deutschen Geschichte?

Geschichte, Schiff, Orden, Ritter, Wehrmacht, weimarer republik, Weltkrieg, auszeichnung
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Sind amerikanische Optionen-Schiebereien auch für Deutschland interessant?

In der Tageszeitung wie auch den Internet-News der letzten Tage thematisierte man einen Begriff besonders, nämlich den der "Option". So erfuhr man bsp.w. von einem amerikanischen Privatier und Fonds-Manager, welcher 100 Mio. USD dazu offerierte, den derzeitigen Präsidenten der USA, Herrn Donald Trump außer Amtes zu befördern. Dieser selber konterte jedoch gehoben, etwas später und in Bezug auf Venezuelas Staatspräsidenten, Herrn Nicolas Maduro, der selber gerade in Verhandlungen mit dem russischen Staatspräsidenten, Herrn Wladimir Putin steckte, man sehe derzeit militärische Eingriffe nach Venezuela... als Option. In Bezug auf die "100 Mio. Frage" fiel einem in Deutschland jedoch zudem eine Investition der Unternehmung Siemens auf, welche mit einem ebensolchen Betrag ihre Ausbildung für die Zukunft wieder gezielter fördern wolle. Damit erinnerte man an die "mittelständische" deutsche Unternehmung VW zurück, welche noch in Vorjahren von einer Summe in Höhe von 100 Mio. an (verbliebenem?) Kapital zu sprechen hatte und sich damit in den Bereich ordentlicher Handlungsfähigkeit gesetzt sah. Auch dort investierte man deutlicher in betriebseigene Ausbildung. Es fragt sich daher also tatsächlich, sind ggf. auch die riskanten Optionsschein-Handelstätigkeiten großer "Anleger" an den europäischen Börsen, die natürlich längst eine globale Wirkung zu erzeugen wissen, heute schon in einen allgemeineren Vordergrund für die Bürger zu rücken, sodass sich diese auch in den regionalen Tageszeitung also bereits zeitgerecht(er) lesen bzw. wieder lesen lassen? Man stellt sich außerdem die weitere Frage nach dem Stellenwert einstiger Staatssysteme wie jenem der Republiken in Europa oder spezieller auch nach dem unserer einstigen Bundesrepublik in den Zeiten Europas, in denen der Volksmund nämlich bloß noch von Deutschland spricht.

Europa, Zukunft, Wirtschaft, Amerika, Deutschland, Ausbildung, Politik, Handel, Russland
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