Hallo, ich habe 2 Kinder mittlerweile schon länger aus der Babyphase heraus. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen. Beide waren total unterschiedlich und was dem einen geholfen hat, wirkte beim anderen noch lange nicht. Wenn ihr eine Hebamme habt, fragt diese um Rat. Auf Grund ihrer Erfahrung haben sie meist ein paar Tricks parat.

Ich selbst habe mich an den Rhythmus meiner Kinder angepasst und sie nicht schreien lassen. Bei beiden Kids habe ich, wenn sie nachts wachgeworden sind bei einem schwachen Nachtlicht erst die Windeln gewechelt, das Licht dann ausgeschaltet und sie im Dunklen im Bett gestillt, sodass sie nach Möglichkeit erst gar nicht aufdrehen konnten. Aber Phasen, in denen das nicht funktioniert hat gab es auch. Wachstum, Zähne, Koliken die Palette ist groß. Bei meiner Tochter hieß die Lösung Auto. Wenn gar nichts mehr ging, habe ich sie einmal um den Block kutschiert, wo sie meistens (95 %) auch prompt eingeschlafen ist. Tagsüber hat sie am besten im Kinderwagen an der frischen Luft geschlafen. Zum Glück hatte wir einen Garten, wo ich sie parken konnte. Fragt mich nicht warum es so war. Bei meinem Sohn hat es geholfen, wenn ich mit ihm Baden gegangen bin. Danach nochmal angelegt und er ist eingeschlafen. Autofahren fand er doof. Allerdings habe ich das nur durch Versuch und Irrtum herausgefunden. Geht es Eurer Kleinen ansonsten gut, versucht einfach den Schlaf (wenn es geht) nachzuholen und probiert weiter.

Wichtig ist auch, dass Deine Freundin sich nicht selbst stresst, wenn ihre Milch zu Beginn einer Wachstumsphase nicht ausreicht. Es dauert etwas, bis sich die Milchproduktion auf neue Bedürfnisse eines Säuglings eingestellt hat und wieder ausreichend ist. Braucht ihr dringend Schlaf, füttert Eure Kleine, packt sie warm ein, ab in den Kinderwagen und die Großeltern sollen sie dann mindestens 2 Stunden durch die Botanik kutschieren, während ihr Euch entspannt und wenn möglich schlaft. Wirkt Wunder und nimmt etwas den Druck weg.

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