Wieso denkt keiner an die ALG2-Empfänger in der Corona-Krise, auch deren Ausgaben sind gestiegen, sie sind am ärmsten und brauchen es genauso dringend, wie and?

..genauso dringend wie andere.

Jeder bekommt Unterstützung: Unternehmer, Arbeitnehmer, Selbständige, Familien mit Kindern usw., da sie teilweise jetzt weniger Geld haben, was natürlich auch in Ordnung und nötig ist. Aber was ist mit den ALG2-Empfängern? Die haben auch weniger Geld, denn die Tafel haben zu gemacht, sie können dort nicht mehr essen, ebenso sind die Schulen und Kitas dicht, also müssen sie alles selber kaufen, was sie vorher nicht mussten und die nicht im Regelsatz enthalten sind. Zudem machen die ganzen billigen Läden zu, sie müssen teurer kaufen. Das gleiche in den Supermärkten, dort ist das ganze billige Zeug ständig ausverkauft, also müssen sie teure Lebensmittel kaufen, da sie kein Geld haben, sich einen Notvorrat anzulegen, obwohl von oben immer wieder darauf hingewiesen wurde, sich etwas anzulegen. Auch wird immer wieder darauf hingewiesen, sich gerade jetzt gesund zu ernähren also viel Obst und Gemüse zu essen. Ein ALG2-Empfänger hatte schon vor der Krise Schwierigkeiten, den normalen Wocheneinkauf hinzubekommen, weil der Regelsatz sowieso lange schon viel zu niedrig ist. Und damit meine ich nicht die, die vielleicht Zigaretten kaufen! Zum Regelsatz gab es genügend Studien, die sagen alle das selbe.

Wieso denkt keiner an die ALG2-Empfänger? Und man komme jetzt bitte nicht mit "die wollen doch alle garnicht arbeiten.." Nur, weil ein paar von denen nicht arbeiten wollen, werden alle über einen Kamm geschert? Auch in der arbeitenden Bevölkerung gibt es schwarze Schafe, die z.b. Steuern hinterziehen und das nicht gerade wenig und das geht auch zu Lasten der Steuerzahler.

Und wer da sagt, es soll ja jetzt die Vermögensprüfung ausgesetzt werden, das reicht doch. Nein das reicht bei Weitem nicht, denn da haben diese ALG2-Bezieher nichts von, wenn sie schon im Bezug sind!

Was ist eure Meinung zu dem Thema, sollten auch ALG2-Empfänger jetzt entlastet werden, mit Begründung.

Und bei der Frage geht es nicht nur um den Notvorrat!

https://www.hartziv.org/news/20200323-linke-fordert-corona-zuschlag-auf-hartz-iv-leistungen.html

https://www.merkur.de/leben/geld/coronavirus-hartz-vier-empfaenger-notfallvorrat-hamsterkaeufe-quarantaene-covid-19-pandemie-zr-13572379.html

Gesellschaft, Soziales, Sozialpolitik, solidaritaet, Wirtschaft und Finanzen
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Spahn für den Posten geeignet oder nicht?

https://www.merkur.de/welt/coronavirus-deutschland-tote-infizierte-ausgangssperre-nrw-bayern-berlin-merkel-soeder-aktuell-news-anzahl-zr-13608164.html

Corona in Deutschland: Überraschung bei Zahl der Infizierten -

14.41 Uhr: Die Kritik an Gesundheitsminister Jens Spahns Gesetzesentwurf zur Entlastung der Krankenhäuser in Corona-Zeiten reißt nicht ab. Nach den schweren Vorwürfen der Deutsche Krankenhausgesellschaft (siehe News von 8.55 Uhr) legt nun Thomas Menzel, Vorstand der hessischen Krankenhausgesellschaft und selbst Klinik-Chef in Fulda, nach. 

Gegenüber der Bild sagte Menzel: „So sterben die Krankenhäuser noch vor dem Ende der Corona-Krise. Das ist eine Katastrophe für die Menschen in Deutschland, die Krankenhäuser und ihre Mitarbeiter. Kliniken werden insolvent und müssen schließen – gerade, wenn sie gebraucht werden“. Daneben wird Thomas Bublitz, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Privatkliniken, wie folgt zitiert: „Wenn das Gesetz Realität wird, werden bereits ab April Krankenhäuser und Rehakliniken massiv insolvent gehen“. Er nennt Spahns Gesetz zudem medienwirksam die „Totenglocke für die deutschen Krankenhäuser“. Seines Erachtens würde das Gesetz zu Massenentlassungen führen. Er fordert sogar Kanzlerin Angela Merkel auf Spahn Einhalt zu gebieten. 

Corona in Deutschland: Spahn in der Kritik - will er sich Kompetenzen sichern, die ihm nicht zustehen?

Unterdessen steht Jens Spahn wegen seiner Pläne für eine Reform des Infektionsschutzgesetzes in der Kritik. Der Deutsche Landkreistag warf Spahn vor, sich im Zuge der Coronavirus-Krise weitgehende Kompetenzen im Bereich der Länder und Kommunen beim Infektionsschutz sichern zu wollen. 

Der Entwurf eines Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite soll am Montag Teil der Krisenbeschlüsse des Bundeskabinetts sein. Unter anderem sollen dabei Befugnisse des Bundes zulasten von Ländern und Kommunen ausgeweitet werden. Den Gesundheitsbehörden soll nach Spahns Vorlage auch die Befugnis eingeräumt werden, Kontaktpersonen von Erkrankten anhand von Handy-Standortdaten zu ermitteln. 

Coronavirus in Deutschland: Sturm der Kritik nach Spahn-Plan für Krankenhäuser

Update 22. März, 8.55 Uhr: Wegen des Coronavirus plant Gesundheitsminister Jens Spahn ein Krankenhaus-Gesetz, um den Kliniken in der aktuellen Situation helfen zu können. Allerdings hagelte es vonseiten der Krankenhäuser Kritik, nachdem am Samstagabend erste Details des Gesetzentwurfs bekannt geworden waren. 

Spahn plante ein Hilfspaket für Kliniken, Ärzte und Pfleger über knapp 3,3 Milliarden Euro. Damit sollten Einnahme-Ausfälle ausgeglichen werden, da die etwa Kliniken von ihrem normalen Betrieb auf die Corona-Krisenbewältigung umstellen. Dadurch entstehen finanzielle Ausfälle, da etwa geplante Operationen verschoben oder ganz ausgesetzt werden. Diese Ausfälle plante der Bund durch Pauschalbeträge auszugleichen.

Kritik an Corona-Klinik-Gesetz: Spahn rudert zurück

Gesundheit und Medizin
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