Wie hoch könnten meine Anwaltskosten für einen Fachanwalt/ Schenkung (grob geschätzt) sein?

Ich klage auf Schenkung, die Beweislast liegt bei mir.

Detail Klage betrifft folgendes:

Nach meiner Recherche glaube ich folgendes GRUNDLEGEND richtig:

Es geht im Prinzip um mein Pflichtteil, jedoch nur in Form von Ergänzungsanspruch. Es heißt also Ergänzungsanspruch nicht Pflichtteil, wenn es um eine Schenkung geht. Ob es sich um eine Schenkung gehandelt hat, das steht noch nicht fest, muss extern vor Gericht neu geklärt werden, ein Urteil gefällt werden.

Der Ergänzungsanspruch ist grundliegend um 50% geringer als das Pflichtteil.

Wenn mir durch Anzahl der Geschwister 1/8 als Pflichtteil zugeordnet wird, ist der Ergänzungsanspruch 1/16 vom Wert der Schenkung.

Die Schenkungsklage muss unabhängig der Klage/ Erbe/ Pflichtteil getätigt werden. Mit neuen Fachanwälten bzgl. Schenkung:

Weitere Details:

Die mutmaßliche Schenkung hat einen Wert von 60.000,- €, ein Haus in Portugal. Die mutmaßliche Schenkung ist vom Jahr 2012.

Mutter ist 2015 verstorben.

An welcher Summe wird der Streitwert für einen Fachanwalt für Fachgebiet Schenkung berechnet?

  1. Am Wert 60.000,-€ ? Wenn ja, wie viel Prozent?

  2. Oder am Wert den ich als Ergänzungsanspruch für mich einklage? Wenn ja, wie viel Prozent und/ oder mindestens?

Das könnte kompliziert sein, denn .... :

Der Wert Schenkung an sich verringert sich nach dem ersten Jahr um x%, nach jedem weiteren Jahr um x%. Die Klage auf Entscheidung Schenkung wurde noch nicht begonnen.

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Anmerkung:

Ich bin für jede Antwort dankbar, keiner braucht Verantwortung für seine Antwort tragen, also völlig unverbindlich.

Mit freundlichem Gruß

Recht, Anwaltskosten, Wirtschaft und Finanzen
3 Antworten
Auf welchen Wert fällt das Pflichtteil?

Vorgeschichte

Das Haus meiner Mutter (verstorben 2015) wurde 2012 von meiner Mutter nach Gesetz legitim für 55.000,-€ notariell als gültiger Verkaufspreis beglaubigt unter Rechtsform Verkaufsabschluss (keine Rechtsform Schenkung), dies ohne Kaufvertrag, quasi auf mich übertragen.

Ich war von dem rechtlichen Vorgehen meiner Mutter 2012 ausgeschlossen. Wusste von nichts, habe 55.000,- € nicht bezahlt, konnte ich auch nicht, wegen längerer Arbeitslosigkeit, dies auch vor 2012. Ich wurde im Grundbuch eingetragen, als Besitzer und Eigentümer, seit 2012.

Ich bin laut Testament Alleinerbe, muss nun ab 2015 Pflichtteile bezahlen.

Ich nehme an, dass die Pflichtteilberechtigten auf Schenkung klagen können und/ oder rechtlich Schenkung statt Kauf geltend machen.

Ich habe beim Notar nichts unterschrieben, habe keinen Kaufvertrag, laut Bankdaten sind 55.000,-€ auch nicht bezahlt worden, zumindest nicht von mir an Mutter.

Mutter hat bis 2015 im Haus gewohnt.

Meine explizite Frage: Welcher Betrag wird auf Pflichtteil geltend?

  1. Der Wert des Hauses im Jahr 2012?

  2. Der Wert des Hauses durch Verkaufspreis, wenn es in der Gegenwart oder Zukunft verkauft wird?

  3. Der Wert 55.000,-€?

Fakt:

Wenn das Haus als Schenkung eingestuft wird:

Dann gilt ab 2012 das Haus als Schenkung.

2015 Todesfall.

Theoretisch sind möglicherweise 70 % vom Wert des Hauses, wenn es heute oder in Zukunft verkauft wird, auf Pflichtteil geltend.

Meine Recherche:

Pflichtteilsrecht - welche Neuerungen gelten seit Januar 2010?

https://www.anwalt.de/rechtstipps/pflichtteilsrecht-welche-neuerungen-gelten-seit-januar_006187.html

Erbe, Pflichtteil, Schenkung
3 Antworten
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