Es werden jedenfalls mehr Arbeitsstunden. Kommt aufs Bundesland an, im Regelfall aber 6 Std. je Tagessatz. Das wären dann 240 Std. , wenns bei 60 TS bleibt.

Das Gericht ist an die Strafe im Strafbefehl nicht gebunden. Es kann also auch schlimmer kommen. Dabei können die 10 Std. berücksichtigt werden, müssen aber nicht. Wichtig: Eine Verfahrenseinstellung wirkt sich nicht aufs Führungszeugnis aus.

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Umziehen "dürfen" tutst Du sowieso. Die Frage ist nur, was das Jobcenter für die neue Wohnung dann noch übernimmt.

Die Wohnung muss den Angemessenheitskriterien des JC Dresden entsprechen, damit Du die vollen Kosten der Unterkunft bekommst. Ansonsten gibts eben nur maximal die Kosten der Unterkunft bis zur festgelegten Höhe. Dann aber auch keine Kaution, keine Erstausstattung, keine Renovierungskosten und auch keine Mietschulden und Energieschuldenübernahme.

"Notwendig" muss der Umzug nicht sein, damit die Kosten der Unterkunft übernommen werden. Denn auch Bezieher von ALGII verlieren nicht ihr Grundrecht auf Freizügigkeit.

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Ööööhm.... Was für ein schwarzes Kabel geht denn auf Deinem Bild noch von dem Lipo ab? "Intern balancen" geht eigentlich nicht...

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M1 ist richtig. M steht für Motor und die Platine ist der Regler für den Motor

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Ja, die gibt es. Für Erwachsene noch Geldbußen, die etwas anderes sind als Geldstrafen. Und dann gibt es noch das Jugendstrafrecht mit ganz eigenen Strafmöglichkeiten (Sozialstunden, Arrest usw.). Und für Hartz IV-Empfänger gibt es z.B. noch sogenannte Sanktionen, also die Kürzung von Geld. Das ist eine Strafe aus dem Sozialrecht.

Last but not least gibt es noch die sogenannten "Maßregeln" wie Führerscheinentzug und Berufsverbot.

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Wenn es nicht zwischenzeitlich weitere gerichtliche Verurteilungen gab, sollte die Strafe 2014 wieder gelöscht worden sein. Stand allerdings in allen Führungszeugnissen drin. Sollte es eine neue Verurteilung geben, würde diese Strafe dann auch wieder so lange im Führungszeugnis auftauchen, bis der neueste Eintrag wieder gelöscht wird.

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Ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung ungemein.... Ohne Zueignungsabsicht auch kein Raub. Bleiben also der Waffenbesitz, Nötigung und Sachbeschädigung übrig. Ob die Nötigung ein besonders schwerer Fall ist, vermag ich ohne Kommentar nicht zu sagen, würde aber wegen des bedeutenden Wertes dazu tendieren.

Ob man in einem realen Fall die Zueignungsabsicht tatsächlich verneinen würde, das sei mal dahingestellt....

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Gab es ein Fahrverbot oder wurde die Fahrerlaubnis entzogen? Das macht einen riesigen Unterschied. Im ersteren Fall müsstest Du Dir nur für ein paar Euros das Dokument wieder besorgen.

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Das klingt danach, dass Du noch U21 bist und das Verfahren eingestellt werden soll. Es wird sich die Jugendgerichtshilfe vom Jugendamt oder ein beauftragter Verein (je nach Kommune) bei Dir melden. Dort erfährst Du alles weitere und bekommst auch eine Stelle zugewiesen. Vorschlagen kannst Du aber auch selbst eine.

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An alle Juristen: Wie würdet ihr folgenden Fall beurteilen (Strafrecht)?

Hallo, ich bin mir bei folgendem Fall extrem unsicher und würde mir gerne andere Meinungen einholen. Auch kurze Antworten reichen schon:)

Folgender Sachverhalt: 2 Personen stehen vor einem Haus mit Selbstschussanlage. Es läuft ein Passant vorbei und sie zwingen ihn, den Sensorbereich der Anlage zu betreten (durch eine Schusswaffe). Der Passant merkt nichts von der Anlage und wird letztendlich erschossen. Das Besondere ist folgendes: Der Passant war taub und hörte die Warnsignale der Anlage nicht. Die 2, die ihn nötigten wollten nur, dass er beim Warnschuss der Anlage weggläuft zu ihrem Spaß, damit dass er trotz der Signale im Sensorbereich stehen bleibt und stirbt haben sie nicht gerechnet. Und nur eine der beiden Personen zwang ihn tatsächlich, die andere reichte ihm lediglich eine Spraydose. Der Passant sollte nämlich unter dem Vorwand, er muss etwas auf das Haus sprayen, in den Sensorbereich gelockt werden.

Jetzt habe ich den Vorsatz des Tatnächsten (der mit der Waffe) verneint und ihn nur wegen fahrlässiger Tötung "bekommen". Was passiert jetzt mit Person 2, die ihm die Dose reichte? Mittäterschaft an Fahrlässigkeit soll ja nicht möglich sein, sondern eine Nebentäterschaft. Diese wird aber nur dann angewandt, wenn die Nebentäter unabhängig voneinander den Erfolg herbeiführen, was hier nicht der Fall ist. Sie hatten einen gemeinsamen Tatplan. Die zweite Person kann auch nicht alleine bestraft werden, da ihre Handlung weder kausal noch der Erfolg obj. zurechenbar war. Wie nun vorgehen? Straffreiheit für Person 2?

Ich bedanke mich schon einmal herzlich für alle Antworten!

MFG:)

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Und warum scheidet fahrl. Tötung in mittelbarer Täterschaft für Person 2 aus? Immerhin war ihr der Plan bekannt, somit auch die Gefahr

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Die Bewährungshelferin hat eine Schweigepflicht ihrem Klienten gegenüber. Dir gegenüber nicht, denn mit Dir hat sie ja keine Verträge - sprich, sie betreut Dich ja nicht.

Fachlich korrekt wäre auch, dass die Bewährungshelferin ihrem Klienten gegenüber offen damit umgeht, von wem sie die Information hat. Alles andere macht auch keinen Sinn. Oder glaubst Du ernsthaft, ein: "Ich habe gehört, dass sie kiffen und deshalb müssen sie aufhören" würde irgendwie wirken?" Die wüßte ja selbst nicht einmal, ob Du die Wahrheit erzählt hast. Denn solche "Informationen" sind oft genug schlicht gelogen, um jemandem eins auszuwischen.

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Ich vermute, es hat Dir nicht das Gericht, sondern die Staatsanwaltschaft geschrieben. Denn die ist dafür eigentlich zuständig.

Auch von Empfängern von ALG II wird erwartet, dass sie eine angemessene Rate auf die Strafe zahlen - auch wenn sie es eigentlich nicht können. Eine Ratenzahlung, die über mehr als 24 Monate geht, ist dabei meist nicht zu machen. Die Alternative ist übrigens auch immer, einen Antrag auf Tilgung der Strafe durch gemeinnützige Arbeit zu stellen. In den meisten Bundesländern sind das 6 Stunden je Tagessatz,

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Google mal das Wort "Schubvektor" Mit den Drehzahländerungen musst Du die Lage des Copters ändern. Die Brwegung wird durch die Lageänderung bewirkt, nicht durch die Drehzahländerungen der Rotoren. Es ist das gleiche Prinzip wie beim Helikopter.

Eine funktionierende Flugsteuerung ist aber deutlich komplexer als das, was Du hier so beschreibst. Ich würde dringend empfehlen, hier auf fertigen Code bzw. fertige Hardware zurückzugreifen.

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Wenn ein Flug zunächst "privat" durchgeführt wird und hinterher ein Bild verkauft wird, dann wäre die Nutzung des Fluggerätes (der Drohne) gewerblich. Eigentlich rückwirkend, spätestens aber mit dem Verkauf des Bildes. Das ist bzw. war insofern wichtig, weil eine einmal gewerblich genutzte Drohne nicht mehr den Status "privat" haben kann. Es ist und bleibt dann ein gewerblich genutztes, unbemanntes Fluggerät. Wobei das inzwischen scheinbar keinen Unterschied mehr macht.

http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/LF/verordnung-zur-regelung-des-betriebs-von-unbemannten-fluggeraeten.pdf?__blob=publicationFile

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Die Verjährungsfrist beträgt 15 Jahre. Danach ist die Auflage, eine MPU zu machen, aus der Führerscheinakte zu tilgen. Allerdings kann die Verjährungsfirst unterbrochen werden, was bedeutet, dass sie wieder von vorn anfängt. Das wäre der Fall, wenn die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis beantragt und mit rechtskräftigem Bescheid versagt wurde - was bei Dir möglicherweise der Fall war. Sie wäre nur dann unterbrochen, wenn Du Deinen Antrag vor einem Ablehnungsbescheid zurückgenommen hättest.

Eine neue Fahrprüfung mußt Du aber auf keinen Fall ablegen. Es müssen nur Lichtbilder, Sehtest und Erste Hilfe Nachweis eingereicht werden.

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Was hier geschrieben wurde, ist natürlich ziemlicher Unsinn. Dir wurde aufgegeben, IN der Bewährungszeit keine neuen Straftaten zu begehen. Eine Straftat, die Du davor begangen hast, kann deshalb nicht zu einem Bewährungswiderruf führen.

Trotzdem kann es natürlich sein, dass auch eine Tat vor Beginn der Bewährung zu einer Inhaftierung führt. Wenn die Tat eine besondere Schwere hat, Deine jetzige Lebenssituation eine Bewährung einfach nicht mehr zulässt oder wenn einfach eine neue Gesamtstrafe zu bilden ist, die über 2 Jahren liegt (weil Du schon bei ca. 2 Jahren warst) und deshalb eine Bewährung einfach nicht mehr möglich ist.

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Damit ein Arrest verhängt werden kann, muss die Verzögerung von Dir schuldhaft verursacht worden sein. Wenn es einen Grund gibt (z.b. Krankheit, Probleme mit der Einsatzstelle), dann kann man Dir ggf. auch kein schuldhaftes Verhalten vorwerfen. Und genau HIER ist Deine Chance, sowas vorzubringen. Wenn Du dazu was beizutragen hast, lohnt es sich, Stellung zu nehmen. Mündlich ist meist sinnvoller als schriftlich, weil es ein ersthaftes Bemühen von Dir zeigt, Dich um die Sache zu kümmern.

Der Arrest dient aber eh nur dazu, Deine Motivation zu steigern. Sind die Stunden vorher erledigt, kann auch der Arrest nicht mehr vollstreckt werden. Und auch nach dem Arrest sind die Stunden noch zu erledigen.

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 einen Betrug begeht man immer zum Zeitpunkt des Verkaufs. Dazu muss der Verkäufer täuschen wollen, der Käufer wird getäuscht, dem Täter entsteht ein Vermögensvorteil und dem Geschädigten ein Vermögensnachteil.

Im Klartext: Wenn  Denn alle Waren beim Empfänger angekommen sind, wich vermutlich die von dir verkaufte Ware von der Artikelbeschreibung ab und war einfach nicht das Geld wert, das dafür bezahlt wurde.

 Wenn du dir keiner Schuld bewusst bist, kannst du es eigentlich nicht schlimmer machen, wenn du den Termin zur Beschuldigtenvernehmung wahrnimmst.

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Es kommt darauf an, um was für Straftaten es sich handelt und wie schwerwiegend diese waren. In vielen Fällen werden solche Verfahren nach § 154 StPO eingestellt - getreu dem Motto: Hätten wir es damals schon gewußt, wäre auch kein anderes Urteil raus gekommen. Kommt es jedoch zu einem Hauptverfahren und zu einem Urteil, muss die Strafe eben auch noch hintendran verbüßt werden. Dass eine Strafe trotz Inhaftierung zur Bewährung ausgesetzt wird, ist jedenfalls praktisch so gut wie unmöglich.

Die Haft hindert aber nicht daran, ein weiteres Verfahren zu eröffnen.

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