Eine Freistellung auf Grundlage des JArbSchG ist nicht möglich.

Entsprechend § 2 JArbSchG ist ein Jugendlicher im Sinne des Gesetzes, wer 15, aber noch nicht 18 Jahre alt ist.

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Der Klassenraum ist per se kein Hitzearbeitsplatz.

Wenn man vom Lehrer als Arbeitnehmer ausgeht, muss der Arbeitgeber mittels einer Gefährdungsbeurteilung (Paragraph 3 Arbeitsstättenverordnungen) Maßnahmen benennen, die bei zeitweiligen hohen Raumtemperatur zu ergreifen sind. Hier würde m.E. reichen, wenn der Arbeitgeber Getränke zu Verfügung stellt.

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Ja klar

Auf Jugendliche, die der Vollzeitschulpflicht unterliegen, finden die für Kinder geltenden Vorschriften des Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) Anwendung (§ 2 Abs. 3 JArbSchG).

Entsprechend § 5 Abs. 4 JArbSchG dürfen Jugendliche, (welche der Vollzeitschulpflicht unterliegen) für höchstens vier Wochen im Kalenderjahr beschäftigt werden.

http://www.gewerbeaufsicht.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/16508/1_2_1.pdf

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Der Gesetzgeber schreibt im Jugendarbeitsschutzgesetz vor, dass Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren maximal zwei Stunden täglich arbeiten dürfen und dies nur mit Zustimmung ihrer Eltern und bei leichter Arbeit, wie zum Beispiel dem Austragen von Zeitungen. Ab 15 Jahren werden die Regeln gelockert. Schüler dürfen dann in den Ferien für vier Wochen pro Jahr arbeiten auf Grundlage einer 5-Tage-Woche, also 20 Arbeitstagen, Geld verdienen. Die maximale Arbeitszeit pro Tag ist auf acht Stunden beschränkt. Pro Woche dürfen vierzig Stunden nicht überschritten werden. Ab 18 sind 50 Arbeitstage pro Jahr gestattet, alles was darüber liegt unterliegt nicht mehr den Bedingungen eines Ferienjobs.

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Der Arbeitgeber hat gemäß § 5 Abs. 1 Arbeitssicherheitsgestz durch eine Beurteilung die für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen zu ermitteln und die erforderliche Maßnahmen des Arbeitsschutzes festzulegen (Gefährdungsbeurteilung). Unterstützt wird er dabei von der ebenfalls gesetzlich vorgeschriebenen Fachkraft für Arbeitssicherheit und dem Betriebsarzt.

Sollte er dieser Verpflichtung nicht oder nicht angemessen nachkommen sollte vom Arbeitnehmer die zuständige staatliche Arbeitsschutzbehörde (Gewerbeaufsicht) informiert werden. Das gleiche gilt, falls der Betrieb keine entsprechende Arbeitssicherheitsorganisation besitzt. Die Beschwerde wird dort selbstverständlich vertraulich behandelt.

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Aus deiner Frage wird nicht ersichtlich, ob die bereits volljährig bist.

Wenn dem nicht so ist gilt das Jugendarbeitsschutzgesetz, ansonsten findet das Arbeitszeitgesetz Anwendung.

In diesen beiden Gesetzen findest du einschlägige Vorschriften zur erlaubten Arbeitszeit.

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Wahrscheinlich wird dich auch die Krankenversicherung der Geschädigten anschreiben und damit versuchen die für sie entstandenen Kosten auf dich abzuwälzen.

Tipp:

Beantworte die Briefe der "gegnerischen" Krankenversicherung nicht. Du bist hierzu auch nicht verpflichtet, da der Vertragspartner der Krankenversicherung die Versicherte/Geschädigte ist.

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Gehörschutz ist nicht gleich Gehörschutz!

Informationen hierzu:

http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/i-5024.pdf

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Die Frisur kann man ändern, Muskeln kann man antrainieren, das Barthaare kann man rasieren oder wachsen lassen, ein Musikinstrument kann man lernen.

 - den Charakter leider nicht!

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Die zuständige staatliche Arbeitsschutzbehörde (Amt für Gewerbeaufsicht/Arbeitsschutz) ist in diesem Fall der richtige Ansprechpartner. Spreche mit dem dort zuständigen Betriebssachbearbeiter. Er kann dir weiterhelfen.

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Wende dich an die zuständige Arbeitsschutzbehörde (Gewerbeaufsicht), diese ist für die Überwachung des Jugendarbeitsschutzgesetzes in deinem Betrieb zuständig. Die können dir weiterhelfen.

Vielleicht reicht auch schon die beiläufige Erwähnung der Gewerbeaufsicht im Gespräch mit deinem Meister.

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Da du noch keine 18 Jahre alt bist gilt in deinem Fall das Jugendarbeitsschutzgesetz:

http://www.gewerbeaufsicht.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/16508/1_2_1.pdf

Die Dauer der Arbeitszeit ist in § 8, die Lage und der Dauer der Pause in § 11 geregelt.

Zum Urlaubsanspruch findest du in § 19 die entsprechenden Regelungen.

Die Verpflichtung den Großteil des Urlaubes zu nehmen, wenn die Einrichtung geschlossen ist, ist rechtens und bringt der Beruf mit sich. So sind Lehrer auch an die Ferienzeiten gebunden und können nicht Urlaub machen wann sie wollen.

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Die zuständige Arbeitsschutzbehörde (je nach Bundesland: Gewerbeaufsicht, Amt für Arbeitsschutz) ist der richtige Ansprechpartner. Diese sollte erst einmal erreichen, dass im Betrieb eine Arbeitssicherheitsorganisation (Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebsarzt) etabliert wird. Wenn diese Gerüst steht, dann sollte der Rest (Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen) eigentlich kein Problem sein.

Die Forderung nach einer Arbeitssicherheitsorganisation resultiert aus staatlichem Recht (Arbeitssicherheitsgesetz) und kann daher nicht von der Berufsgenossenschaft durchgesetz werden.

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Die Pflichten der Beschäftigten sind im § 15 Arbeitsschutzgesetz genannt:


§ 15 Pflichten der Beschäftigten


(1) Die Beschäftigten sind verpflichtet, nach ihren Möglichkeiten sowie gemäß der Unterweisung und Weisung des Arbeitgebers für ihre Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit Sorge zu tragen. Entsprechend Satz 1 haben die Beschäftigten auch für die Sicherheit und Gesundheit der Personen zu sorgen, die von ihren Handlungen oder Unterlassungen bei der Arbeit betroffen sind.

(2) Im Rahmen des Absatzes 1 haben die Beschäftigten insbesondere Maschinen, Geräte, Werkzeuge, Arbeitsstoffe, Transportmittel und sonstige Arbeitsmittel sowie Schutzvorrichtungen und die ihnen zur Verfügung gestellte persönliche Schutzausrüstung bestimmungsgemäß zu verwenden.
Wenn man davon ausgeht, dass du nicht die bestellte Fachkraft für Arbeitssicherheit im Betrieb bist, sondern lediglich "normaler" Arbeitnehmer, lässt sich hieraus eine Mitverantwortung ableiten, wenn dir bekannt war, dass nicht zugelassene Leitern im Betrieb verwendet werden oder du unmittelbar beteiligt warst als dein Kollege die Leiter bestiegen hat.




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