Eure Idee ist im Ansatz gut, allerdings bekommt dein Freund in Oz auch alle diese Dinge wie Spekulatius, Haribo und Kinderschokolade. Spekulatius, Lebkuchen und Co., sowie Haribo gibt es sogar bei Aldi in Australien. Kinderschokolade in den großen Supermärkten wie Woolworth, Coles und Foodland. Auf keinen Fall solltest du frische Lebensmittel wie Fleischprodukte (Wurst/Schinken), Milchprodukte (Käse/Yoghurt), Gemüse/ Obst (auch getrocknet) oder Dinge aus unbehandeltem Holz schicken. Die werden garantiert von der "quarantine" einkassiert.

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In einem Jahr in Oz wirst du sehr viele andere work and travel maker treffen. Wenn du zu zweit gehst, werdet ihr euch wohl fast immer untereinander auf deutsch unterhalten. Das ist nicht sehr zuträglich für das Weiterkommen in der englischen Sprache! Geh allein, du wirst nicht weniger Spass haben und es ist auf alle Fälle besser für deine persönliche Entwicklung. Außerdem ist Australien ein sehr sicheres Land, du brauchst, die sonst auch übliche Vorsicht vorausgesetzt, keine Angst zu haben.

Grüss an Aussieland und "Have Fun"!!!

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Du bist als "work and travel maker" bei den australischen Arbeitgebern sehr willkommen. Vor allem in den Geschäften die mit Tourismus zu tun haben. (Gastronomie, Hostels, Reisebüros, Eisläden usw.) Aber auch in der Landwirtschaft werden solche jungen Menschen gern eingestellt. Das hat den Vorteil, dass du nach einem 1/4 Jahr Arbeit in der Landwirtschaft dein Visa um ein weiteres Jahr verlängern lassen kannst. Brauchst nur ne Bescheinigung des Farmers die du dann bei der "immi" vorlegst. Auch in der Mining Industrie werden immer Leute gesucht.

Von einer Organisation die sich auf "work and travel" spezialisiert hat und dafür Geld von dir haben möchte, rate ich dir ab. Wir haben auf unseren Reisen viele junge Menschen kennen gelernt die "work and travel" gemacht haben. Die es organisiert machten waren meist nicht sehr zufrieden mit den Leistungen der Organisation. Sie wurden an Hostels verwiesen die die Arbeitsvermittlung übernahmen. Aber nur, wenn man dann auch dort wohnte. Die Leute die das "work and travel" auf eigene Faust machten, fanden oft die besseren und besser bezahlten Jobs.

Das work and travel Visa beantragst du hier:

http://www.immi.gov.au/visitors/working-holiday/417/

Es kostet dich AU$ 230,00. So weit ich weiß, brauchst du ein nachgewiesenes Eigenkapital von AU$ 5000,00.

Zum Flug würde ich, an deiner Stelle, sowohl bei einem Reisebüro, als auch im Internet (opodo.de / fluege.de / expedia.de) schauen. Mal bekommst du online `nen günstigeren Flug, mal machst du das Schnäppchen im Reisebüro. Mit ca. 1000,-- € musst du rechnen. Es ist oft günstiger, einen Rückflug zu buchen und im Anschluss die Umbuchungsgebühr zu zahlen. (Flüge können nicht länger als ein Jahr im Voraus gebucht werden, deshalb die Umbuchungsgebühr). One Way Flüge sind, im Verhältnis, teurer.

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Lachlan und wolfman74 haben hier schon wertvolle Tipps gegeben. Ich weiss, dass in Australien medizinisches Personal immer noch sehr gefragt ist. Dein Beruf entspricht, meiner Meinung nach dem "Medical Diagnostic Radiographer" und steht, zurzeit auf der "MODL" Liste. Dies ist die Liste der, zurzeit gefragtesten Berufe in Oz. Die MODL Liste findest du hier:

http://www.immi.gov.au/skilled/general-skilled-migration/skilled-occupations/occupations-in-demand.htm

Wahrscheinlich wirst du in Oz noch eine Prüfung ablegen müssen. Das du die Ausbildung noch einmal dort machen musst, halte ich für unwahrscheinlich. Gewissheit kann dir darüber aber nur evtl. die australische Botschaft, die "immi", oder ein Einwanderungsagent geben. Eine unverbindliche Vorprüfung durch einen Einwanderungsagenten ist übrigens meist kostenlos. Wir haben in Australien eine Agentin mit deutschen Wurzeln kennen gelernt. Sie heißt Margot Obrist und ist, unser Meinung nach, sehr kompetent. Den Link zu ihrer website füge ich in einem Kommentar an.

Viel Erfolg und Spaß in Down Under!

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Australien ist super.

Wir waren 2 mal für 1 Monat dort und haben, wie fast alle, viel zu viel in die Zeit gepackt. Danach entschlossen wir uns es richtig zu bereisen. Wir waren dann 19 Monate in Oz und sind 18 Monate davon gereist. Einmal rundrum und zweimal quer durch. Was also willst du wissen? Wenn du willst, sende ich dir gerne einen Reisebericht (per Email), ist aber glaube ich so ungefähr 100 Seiten lang. Wenn du nach Australien fliegst, grüß es und sag ihm, wir kommen bald wieder. Have Fun

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Es kann per Seefracht bis zu 3 Monate dauern, wir haben 2,5 Monate auf unsere Pakete von Oz gewartet. Wir hatten das Höchstgewicht ausgenutzt, also 20 kg. Die Pakete haben knapp AU$ 275,-- gekostet. Luftfracht ist in der Regel nach 1 bis 2 Wochen da, kostet aber das Doppelte! Das mit den Piraten denke ich kannst du außer Acht lassen. Wenn du nicht alzu viel Übergepäck hast, frag bei deiner Fluggesellschaft nach. Einige bieten den Transport von zusätzlichen Gepäckstücken für verhältnismäßig wenig Geld an. Einige Fluggesellschaften (Quantas, Emirates) sind auch sehr human, was mehr Gewicht im Gepäck betrifft. Wir hatten mit 2 Personen 8 kg zuviel und die Lady vom Bodenpersonal sah mit einem charmanten Lächeln darüber hinweg.

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Du wirst hier wohl nur schwarze oder weiße Antworten bekommen. Hier nun meine weiße: Wir haben Australien als das Land der ersten Wahl kennen gelernt. Die Aussies sind, meiner Meinung nach, die nettesten, zuvorkommendsten und hilfsbereitesten Menschen auf der Erde und wir haben schon einen großteil dieser Welt bereist. Das Land ist einfach unglaublich und es gibt reichlich Platz für Alle. Obwohl, oder gerade weil das Land so groß ist, sind die Aussies nah zusammen gerückt, jedoch rückt niemand dem anderen auf die Pelle. Die Australier sind gegenüber Migranten absolut offen, schließlich haben ca. 90 % der derzeitigen Bevölckerung einen migrations Hintergrund. Lediglich das Verhältnis zu den "wirklichen" Australiern, den Aboriginal People, ist bei einigen (ewig Gestrigen) Aussies, völlig gestört. Das muß man wissen und dieses Thema niemals mit einem Australier diskutieren, wenn man ihn nicht sehr gut kennt. Die Kultur ist vergleichbar mit der europäischen, mit angelsächsischem Einschlag (der Aussie liebt "fish `n chips"). Es gibt so viele endemische Tiere und Pflanzen wie nirgendwo anders auf der Welt. Die großen Städte sind faszinierend, Sydney, Melbourne und Adelaide sowie Perth atemberaubend (my favourite is Melbourne). Das Gesundheitssystem ist gut ausgebaut, selbst im outback vorbildlich, dank des "Royal Flying Doctor Service". Es gibt keine Seuchen und die Kriminalitätsrate ist nicht höher als in Ländern des europäischen Nordens. ALSO eindeutig AUSTRALIA!!!! Wenn du die Chance hast, ergreife sie. Viel Erfolg und "Have Fun"

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Siehe hier:

http://www.australien-info.de/daten-bevoelkerung.html

Das hättest du dir auch selbst ergooglen können! Da wir aber Nette hier sind, liefere ich dir auch noch die Begründung: Als die "weißen" Siedler (im ersten Schritt britische Häftlingen und deren Bewacher) Australien eroberten taten sie dies natürlich auf dem Seeweg. Als geeigneter Hafen bot sich die "Botany Bay" (heute Sydney Harbour Bay) an. Danach folgten dann weitere Küstengegenden. In der Gegend um Sydney verhinderte die "Great Dividing Range" (ein Gebirgszug, der sich vom nördlichen Queensland bis hinunter nach Südaustralien zieht) lange Zeit, die Ausbreitung der Bevölckerung nach Westen. Das traf, bedingt, auch für die übrigen Kolonien (Victoria, Südaustralien) zu. Außerdem ist die Great Dividing Range eine Wasserscheide, soll heißen daß es auf der landesinneren Seite weniger regnet und generell trockener ist. Das sich die meisten Einwohner Australiens entlang der Ost- und Südküste angesiedelt haben, hat also zum einen den historischen Grund der Uüberwindlichkeit, zum Anderen daß die Küstenstreifen fruchtbarer und einfacher zu bewässern sind. Der nördliche Teil ist übrigens so dünn besiedelt weil es in der Regenzeit recht unangenehm werden kann. Nicht umsonst haben die Gebiete "far north", in der Regenzeit, die höchste Selbstmordrate in Oz.

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annikacgn hat Recht, ich denke das größte Problem im Oz ist die Wasserkanppheit. Unter dem australischen Kontinent befindet sich zwar eines der größten Grundwasservorkommen ("Great Artesian Bassin") der Erde, leider ist dieses Wasser nicht für den menschlichen Verzehr geeignet. Lediglich zum Tränken des Viehs taugt es. Die Aufbereitung zum Trinkwasser wäre zu aufwendig. Also sind die Aussies auf Regen und die wenigen dauerhaft Wasser führenden Flüsse angewiesen. In der trockenen Jahreszeit ist es, selbst in den dicht besiedelten Gebieten an den Küstenlinien, nicht unüblich, daß es Restriktionen beim Wasserverbrauch gibt. Dafür gibt es verschiedene Stufen für die genau festgeschrieben ist, an welchen Stellen der Wasserverbrauch reglementiert wird.

http://en.wikipedia.org/wiki/Waterrestrictionsin_Australia cheezy hat das zweitgrößte Problem angesprochen, nämlich die Buschbrände. Eukalyptusbäume (gum trees) wollen brennen, sagt der australische Volksmund. Tatsächlich können sich einige australische Pflanzen nur mit Hilfe von Feuer vermehren. Die Samenkapseln brauchen das Feuer um aufzubrechen. Die Aboriginal People haben dieses Problem mit kontrollierten Buschbränden gelöst. In der heutigen Zeit und in dicht besiedelten Gebieten sind kontrollierte Brände nicht mehr so gut zu legen. Außerdem nutzen auch einige Feuerteufel die Trockenzeit aus. Unachtsamkeit einiger Menschen tut ein Übriges, so daß unkontrollierte Buschbrände immer häufiger werden. Auch Asmodaios hat ein wichtiges Problem angesprochen. Die "cane toads", eine amerikanische Krötenart wurde ursprünglich eingeführt um den "cane beetle" zu bekämpfen, einen Zuckerrohrschädling. Tatsächlich hat die Kröte sich einen Dreck um diesen Käfer geschert. Viel besser schmecken ihr australische Frösche und andere Kleintiere. Da die Kröte ein giftiges Sekret absondert hat sie nur wenige Freßfeinde. Nun verbreitet sie sich munter von Queensland nach Süden und Westen und ist kaum mehr aufzuhalten. Aber auch andere "feral" Tierarten sind eine Pest in Oz. Füchse, verwilderte Hauskatzen, Ziegen, Kaninchen und Kamele fühlen sich dort so wohl, daß sie sich rasant vermehren. Viele von ihnen wegen der fehlenden Freßfeinde. Das Problem das kottenlindi und cheezy ansprachen ist natürlich auch recht groß. Stubby Cooler sind eine der besten australischen Erfindungen. Sie wurden aber sicherlich von Europäern erfunden, denn die Aussies trinken viel schneller, als das Bier warm werden kann ;-D

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