Fachhochschulreife und dann Beruf im sozialen Bereich?

Hallo Leute :)

Ich bin gerade in der 12. Klasse und möchte danach mit Fachhochschulreife abgehen.

Ich bin derzeit auf der Suche nach einer Stelle für ein FSJ in einem Kindergarten oder einer Einrichtung für Behinderte oder psychisch kranke Menschen. Jedoch kann ich trotz zahlreicher Recherchen nichts finden, was ich danach machen möchte. Ich Interessiere mich sehr für soziale Arbeit, wie Ergotherapie, Physiotherapie oder auch Kunsttherapie (Kann man an der Kunstakademie Hamburg studieren). Auch Kunst ist eine große Leidenschaft von mir und ich träume davon diese in meinen Beruf mitnehmen zu können. Die Arbeit mit Kindern bringt mir auch großen Spaß!

Das Problem ist, dass all diese Berufe sehr unsicher scheinen, sowohl von den Stellenangeboten her, als auch vom Gehalt...Ich habe sehr viel gelesen und beim Ergotherapeuten soll es z.b. sehr schlechte chancen geben überhaupt in das Berufsleben einsteigen zu können. Der Beruf des Kunsttherapeuten scheint noch sehr unbekannt und ich könnte mir gut vorstellen, dass es in dem fall noch schwieriger werden könnte... Ich habe das gefühl, dass ich schon das ganze internet durchforstet habe, aber ich finde einfach nichts, was meinen interessen entsprechen könnte und wovon ich auch leben könnte...

Ich werde niemals einen langweiligen Bürojob ausführen, das steht für mich ganz klar fest!

Hat irgendjemand von euch eine Idee, die mir vielleicht weiterhelfen könnte? oder sind die informationen zu den berufen nicht aktuell oder nicht richtig? Ich würde mich freuen, wenn ihr mir helfen könnetet! :)

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hallo ;)

die von dir genannten berufe unterscheiden sich tatsächlich stark voneinander. ergotherapie ist sehr umfassend, et´s beschäftigen sich mit der handlungsebene, und da jeder mensch in jedem alter handelt, ist das aufgabenfeld sehr breit gesteckt, die spezialisierung kann später im beruf erfolgen. physiotherapie bezieht sich vor allem auf den körper, auch hier sind natürlich spätere spezialisierungen in den behandlungsverfahren möglich. die ausbildung ist vor allem anatomie-lastig, um dir eine grundbasis mitzugeben. kunsttherapie ist tatsächlich wenig verbreitet; sprich: es gibt einfach wenige stellen. ein beruf oder studium sollte dir als berufsanfängerin meiner meinung nach am besten eine breite basis bieten, kt kannst du dann später draufsetzen.

ein kleiner tipp: mach mal eine einfache liste mit deinen stärken, schwächen und möglichen ausrichtungen. bist du jemand der gerne verantwortung trägt? triffst du gerne eigene entscheidungen und stehst im notfall dafür auch alleine gerade, oder arbeitest du lieber im team und besprichst themen? mach sie am besten nicht nur für dich, sondern zeig sie deiner familie, freunden usw. denn die kennen einen manchmal besser oder auf jeden fall anders, als man sich vielleicht in manchen punkten selbst einschätzt. lass sie punkte streichen oder ergänzen, das kann dir helfen ienen klaren blick auf deine fähigkeiten zu werfen.

ansonsten: viiiele praktika. schau rein wo es dir gefällt, und guck genau hin, was dir daran gefällt. die erste ausbildung (oder auch studium) ist wahrscheinlich nicht die letzte ;)

alles gute für den start ;)

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hallo ;)

die ein oder andere hilfreiche antwort war ja schon dabei. hormonelle schwankungen sind sicher ein großer aspekt, bei mir ist es nachvollziehbar und regelmäßig schlimmer oder weniger schlimm. das wäre auch bei dir mein erster ansatzpunkt, es gibt ja auch schwankungen die nicht nur mit der menstruation zu tun haben, sondern zum beispiel mit psychodynamischen prozessen und ähnlichem. schüsslersalze haben bei mir wenig bis nicht geholfen, heilerde war besser (zum beispiel als kapseln zum einnhemen).

praktische, kurzfristige hilfen: ich habe IMMER in jeder jacke sehr scharfe "notfallbonbons" dabei (menthol geht am besten), und meist trage ich einen schal/loop, hinter dem ich mich verstecken kann. ich fahre mehr rad und auto denn öffis, ist einfach so. und ich versuche auch den positiven aspekten beachtung zu schenken: gute düfte und gerüche haben umgekehrt eine positiven effekt auf mich, vielleicht ist es bei dir auch so? versuch dir dein umfeld olfaktorisch angenehm zu gestalten, und dich nicht nur "verfolgen" zu lassen. das war mein größter knackpunkt, einmal was ekliges gerochen hing mir der duft ewig in der nase. jetzt konzentriere ich mich bewusst auf etwas anderes und ich lebe seitdem freier.

viel erfolg und alles gute!

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